Kritiken von "Chris123" aus Schöllnach

Dead Alive - Braindead

Der Zombie-Rasenmähermann
Horror

Dead Alive - Braindead

Der Zombie-Rasenmähermann
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 26.06.2011
"Ich tret euch in den A...h für den Herrn"

Die absolute ultimative Horror-Comic-Heft-Splatter-Komödie wie es sie genialer niemals gegeben hat. So etwas wird sich nie wieder jemand trauen und leider auch nicht wiederholen. Ja geradezu hysterisch verrückt ist die Story und die Umsetzung dieses abstoßenden und Himmelschreienden Wahnsinns-Film von Peter Jackson geworden und hat mich schon als Jugendlichen von der Stange gehauen. Unbeschreiblich der Ekel, der Witz, das überdrehte, das satirisch blutig-kranke Gemetzel vom verrückten Anfang bis zum durchgeknallten Ende. Herrlich, der ultimative Spaß für jeden Horror-Freak.

Das unerhörte Talent eines Peter Jacksons das hier schon ganz deutlich zu Tage tritt (..aus mageren Töpfen finanziert und mit primitiven Mitteln umgesetzt) und aus wenigen guten Material das Maximum herauszuholen und zu organisieren wird hier schon ganz deutlich. Er muss während des Drehs das Gefühl gehabt haben mit immer mehr Bällen zu jonglieren während ihm von der Seite her immer noch mehr Bälle zugeworfen wurden.

Fazit: Falls möglich sollte man sich die ungeschnittene Fassung von damals ansehen, diese wurde aber ziemlich schnell (..und mir völlig unverständlich..) eingezogen. Ein Film am dem sich die Geister scheiden. Für mich 5 Sterne und mehr, für andere ein Grausen und nur noch geschmackloser Irrsinn.

Übrigens kommt man (denke ich) in der heutigen Zeit ganz einfach und Legel an eine ungeschnittene Fassung.

"Ihre Mutter hat meinen Hund gegessen !"

ungeprüfte Kritik

Dawn of the Dead

Wenn in der Hölle kein Platz ist, kommen die Toten auf die Erde.
18+ Spielfilm, Horror

Dawn of the Dead

Wenn in der Hölle kein Platz ist, kommen die Toten auf die Erde.
18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 26.06.2011
" Wenn in der Hölle kein Platz ist, kommen die Toten auf die Erde! “

Das Original von George A. Romero von 1978 ist der Zombiefilm der das Maß aller Dinge ist und unerreicht bleibt. Als ich mir den Film vor etlichen Jahren auf Videokassette angesehen habe war ich total begeistert und fasziniert von der Atmosphäre . Im laufe der Jahre sah ich ihn noch des öfteren und bin bis Heute der Meinung das er unerreicht ist. Tja, einen Klassiker im Horror-Film Bereich gibt es eben nicht alle Tage.

Die Neuverfilmung von Zack Snyder hab ich mir im Kino angesehen, die Trailer und die Filmkritiken ließen auf eine ganz ordentliche Verfilmung hoffen.
Und ich wurde tatsächlich nicht enttäuscht, von der ersten Minute an spannend, gute Schauspieler, tolle Musik und ganz witzig-kritische-Schlenker in alle möglichen Richtungen. Das ganze noch mit reichlich Blut und Action serviert und teilweise in recht hohen Tempo vorgeführt ist Premiumunterhaltung in einen schwierigen Horror-Genre im den nur selten wirklich gute Filme zu finden sind.

Allerdings ist der Film für Hardcor-Zombie-Fans ungeeignet, zu wenig Eingeweide und Blut, und laufende und kletternde Zombies geht gar nicht. Die Splatterefekte sind eben entschärft und auch für das breite Publikum geeignet.

Fazit: Wer im Zombie-Film Bereich wirklich wertige Unterhaltung mit Atmosphäre sucht wird um diesen Film schwer herum kommen, ich geb ihm sogar 5 Sterne weil er eine freudige Überraschung ist die sich leider nicht so bald wiederholen wird.

ungeprüfte Kritik

The King of Queens - Staffel 1

Serie, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 06.02.2011
„Ich bin der Mann im Haus!“ – Carrie: „Dann zieh deine Hose hoch und benimm dich auch mal wie einer!“

Doug und Carrie Heffernan, eine Ehe, die täglich aufs Neue beweist, dass Liebe blind macht und Ehepartner gelegentlich taub sein sollten. Dazu Arthur, der Schwiegervater aus der Hölle, und fertig ist eine Sitcom, bei der man sich fragt, wie diese Menschen überhaupt einen einzigen Tag ohne gegenseitige Morddrohungen überstehen.

Doug, gespielt vom herrlich verpeilten Kevin James, ist der gemütliche Paketbote mit einem ausgeprägten Verhältnis zu Essen, Sofa und möglichst wenig körperlicher Anstrengung. Carrie ( Remini) hält dagegen, hat ihren Mann meistens im Griff und weiß genau, wann ein vernichtender Blick mehr bewirkt als tausend Worte. Und dann Arthur Spooner! (J. Stiller) spielt diesen wandelnden Nervenzusammenbruch so genial, dass man ihn gleichzeitig erwürgen und zum Essen einladen möchte.

„Essen ist kein Hobby. Es ist eine Leidenschaft!“

Die Geschichten sind herrlich alltäglich, bescheuert und gerade deshalb so unterhaltsam. Ob Ehekrisen, Fressattacken, Freundschaftsdienste oder Dougs kreative Ausreden: Hier wird aus jeder Kleinigkeit ein ausgewachsenes Drama. Tiefgang? Gelegentlich. Niveau? Ansichtssache. Lachpotenzial? Eben auch durch das restliche geradezu geniale Cast mehr als genug vorhanden.

Fazit: King of Queens ist keine hohe Fernsehkunst, sondern eine wunderbar verrückte Alltagskomödie mit Kultpotenzial. Ich gebe zu: gelegentlich Nervt das gewaltig und der Wunsch eine der Figuren zu erschießen schleicht sich schon mal ein. Kevin James und Leah Remini harmonieren aber prächtig, Jerry Stiller stiehlt regelmäßig die Show. Für mich 5 Sterne im Komödien-Serienfach und ein klares "Super“.

„Doug, wir müssen reden!“ – Und schon weiß man: Der Abend ist gelaufen. v

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Rules

Sekunden der Entscheidung
Kriegsfilm

Rules

Sekunden der Entscheidung
Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 19.12.2010
„Man möchte sich direkt schämen beim Ansehen dieses Machwerkes.......
.....ärgerlich, peinlich, pathetisch und klischeehaft und abstoßend“

Typisch amerikanisch „Militärdrama“, das amerikanisches Leben über das Leben aller anderen Menschen auf dieser Welt stellt.Wofür sind Soldaten überhaupt da? Meiner Ansicht nach sind sie ausschließlich dafür da, Zivilisten zu beschützen und nicht, um sie rücksichtslos massenweise zu meucheln, wenn der Vorgesetzte es befiehlt (...oder auch nicht!). Wenn man sich außerdem als Okkupant in jenem Land befindet, kann man nicht davon ausgehen, dass die Bevölkerung positiv auf ihre bombardierenden Besatzer reagiert.

Man muss sich wundern, dass sich Tommy Lee Jones und Samuel L. Jackson für so einen widerlichen Müll hergeben. Einfach unglaublich. Dass dabei versucht wird, den Zuschauer dahingehend zu manipulieren, dass er nach und nach, so die Absicht, auf die Seite der meuchelnden Soldaten zu ziehen, finde ich besonders erschreckend, einfach abscheulich.

Fazit: Übles Machwerk, keinen Stern wert und Totalschaden im moralischen Sinne. Hier soll als völlig normal dargestellt werden, was Menschen sich gegenseitig niemals antun dürfen, nicht einmal im Krieg. Das Ekeleregende für mich ist dabei die Darstellung von Zivilisten als unkultivierter Mob, der wie eine Horde Zombies niedergemäht werden darf, dazu fällt einem nichts mehr ein.............

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Psycho

Horror, Thriller

Psycho

Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 14.11.2010
" Der beste Freund eines Mannes ist seine Mutter. "

Einer von vielen Hitchcock-Klassikern die Geschichte schrieben und ein neues Genre eröffneten, den Psychothriller in seiner Reinform. Einfach genial und seiner Zeit weit voraus war die Story mit seiner bedrohlichen und Spannungsgeladenen Atmosphäre und seinen hervorragenden Darstellern die die menschliche Psyche in allen möglichen Variationen geradezu perfekt darstellt.

Die Besessenheit der Charaktere von ihren Wünschen und ängsten führen alle Protagonisten zum "Bates" Anwesen im dem sich scheinbar ihr unausweichliches "Schicksal" durch Norman und seiner Mutter erfüllt und offenbart. Auffälligstes Merkmal des Filmes ist die nahezu geniale Figuren-Zeichnung in Verbund mit Kamera, Musik, Schnitt und Regie die einen von der ersten bis zur letzten Minute fesseln.

Fazit: Für Leute die sich für Filmkunst ernsthaft interessieren ein unumgänglicher Geniestreich des "Master of Suspense" Hitchcock den man gesehen haben muss. 5 Sterne ohne jeden Abstrich der bis Heute, aber auch in Zukunft, Maßstäbe setzt und das Genre mitbestimmt und mit begründet hat.

" Sie ist höchstens ein wenig bösartig, und auch nur manchmal. Aber sind die Vernünftigen nicht auch manchmal bösartig? "

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Daylight

Keine Luft. Keine Zeit. Kein Entkommen.
Action, Thriller

Daylight

Keine Luft. Keine Zeit. Kein Entkommen.
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 03.10.2010
Passabler Katastrophenfilm

Daylight funktioniert als Katastrophenfilm sehr gut, Schauspieler und Effekte sind passabel, die Story ist stimmig und spannend. Dramatik und klaustrophobisches ist mehr als genug vorhanden. Alles im allen ist alles gut aufeinander abgestimmt und gut über dem Durchschnitt.

Fazit: sehenswert, der Film hat seit ich in im Kino gesehen habe nichts an Atmosphäre eingebüßt. 3,5 Sterne was ich als sehenswert bezeichne.

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Wege zum Ruhm

Kriegsfilm

Wege zum Ruhm

Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 26.09.2010
"Der Feind liegt gegenüber in den Gräben – aber die größte Gefahr sitzt oft im Nacken"

Stanley Kubricks Wege zum Ruhm ist einer dieser besonderen Filme, die weit über ihr eigenes Genre hinausgehen. Kein Kriegsfilm über Heldentum und Ehre, sondern eine bitterböse Abrechnung mit Macht, blindem Gehorsam und der menschlichen Fähigkeit, andere Menschen für die eigenen Ambitionen zu opfern.

Der Erste Weltkrieg ist dabei nur die Oberfläche. Drei französische Soldaten werden nach einem gescheiterten Angriff als Feiglinge vor ein Militärgericht gestellt. Nicht die Generäle, die sinnlose Befehle erteilen, müssen Verantwortung übernehmen, sondern die einfachen Soldaten im Schützengraben. Eine bequeme Lösung: Die Schuldigen bleiben oben, ihre Opfer liegen alsbald schweigend unter der Erde.

Kirk Douglas verkörpert Colonel Dax mit beeindruckender moralischer Stärke. Er kämpft nicht nur um das Leben seiner Männer, sondern gegen eine ganze Maschinerie aus Arroganz, Karrieredenken und militärischer Selbstgerechtigkeit. Kubrick zeigt schonungslos ein System, das vergessen hat, dass in jeder Uniform ein Mensch steckt. Besonders entlarvend ist die militärische Scheinheiligkeit. Worte wie Ehre, Pflicht und Vaterland werden benutzt, um Entscheidungen zu rechtfertigen, die mit Menschlichkeit kaum etwas zu tun haben. Der Ruhm einiger weniger wird mit dem Leben vieler anderer bezahlt.
Doch Wege zum Ruhm geht noch tiefer. Kubrick zeigt die Schwäche des Menschen selbst: den ewigen Drang nach Macht, Größe und Anerkennung.

Fazit: Ein zeitloses Meisterwerk – unbequem, bitter, und wahrhaftig. Wege zum Ruhm ist kein Film über einen vergangenen Krieg, sondern über den Menschen. Und genau deshalb hat er bis heute nichts von seiner erschreckenden Wahrheit verloren. 5 Sterne – ein zeitloses Meisterwerk.

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Werwolf von Tarker Mills

Zum ersten Mal geschah es im Mai, seitdem kam es bei Vollmond immer wieder...
Horror

Werwolf von Tarker Mills

Zum ersten Mal geschah es im Mai, seitdem kam es bei Vollmond immer wieder...
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 13.06.2010
“ Immer wieder wenn Vollmond war”

Also der Trailer ist richtig schlecht gemacht....

Corey Haim und auch Corey Fieldman waren Damals, was keiner wissen konnte, schon ziemlich auf der Spitze ihrer jeweiligen Karieren und hatten nur noch wenige Jahre großen Erfolg, Schade eigentlich. Filme wie "Daddys Cadillac", "The Lost Boys", "Watchers – Gnadenlos gejagt" waren zu ihrer Zeit große gemeinsame Erfolge.

Wie schon mehrmals geschrieben ist hier alles sehr wertig: Musik, Story, Tricks, Schauspieler, Atmosphäre, Witz alles da was man für eine gute Horror-Grusel-Geschichte mit etwas Blut und Teenie-Märchen Charakter braucht ist mehr als Vorhanden, toll.

Fazit Für jeden der Stephen King Bücher/Filme mag und mit 80iger Jahre-Atmosphäre etwas anzufangen weiß ist "Der Werwolf von Tarker Mills" unbedingt sehenswert. Sicher ist der Film durch häufiges vorführen im Fernsehen für die meisten schon ziemlich abgegriffen und verbraucht, aber für Fans und Kenner immer noch ein Highlight in der Filmgeschichte.
4 Sterne, ich bin da sicher nicht ganz objektiv. Sehenswert+ und noch mehr für mich.

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A Lesson Before Dying - Verurteilt

Zwischen Leben und Tod - Der Fall Jefferson: Nachhilfestunden in der Todeszelle.
Drama, TV-Film

A Lesson Before Dying - Verurteilt

Zwischen Leben und Tod - Der Fall Jefferson: Nachhilfestunden in der Todeszelle.
Drama, TV-Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 03.06.2010
" Sie haben nicht mehr viel Zeit, sie müssen den dummen, armen Jungen Selbstachtung und Würde lehren bevor ihn der liebe Gott von seinen Leid erlöst und zu sich holt. "

Ich habe mir hier mal ganz bewusst einen unbekannten, alten Film herausgesucht den ich für etwas ganz besonderes halte und den ich mir alle paar Jahre mal wieder ansehe. Der Regisseur Joseph Sargent (1925-2014) hat hier zu seinen Top-Arbeiten "Ein Werk Gottes (2004)" - unbedingt ansehen!!!, " Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123 (1974)" ein für mich drittes Highlight erschaffen das leider kaum einer kennt und viele auch gar nicht interessieren wird. Leider.

Um so erfreuter bin ich das "Videobuster" diesen tollen Film hier im Sortiment hat.
"A Lesson Before Dying" ist ein zutiefst menschliches Drama nach einer Romanvorlage die alleine schon wegen seiner ergreifenden Geschichte sehenswert ist, aber eben auch speziell durch seine hervorragenden Hauptdarsteller Don Cheadle und Mekhi Phifer in eine darstellerische Ebene Katapultiert wird die zum besten gehört was man sich filmisch zu Gemüte führen kann. Das ganze ist Kammerspielartig aufgebaut und unschwer als Fernsehproduktion erkennbar, das bedeutet natürlich das der Film für ca. 90% aller Zuschauer uninteressant ist. Ohne Zweifel.

Fazit: Für alle die dialoglastige Filme mit menschlich belastbaren Inhalt lieben ein Geheimtipp den man nicht verpassen sollte. Für alle anderen indiskutabel. Ich gebe für diesen speziellen Film kompromisslose 5 Sterne.

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Dogma

Der Weg in den Himmel kann die Hölle sein!
Komödie, Fantasy

Dogma

Der Weg in den Himmel kann die Hölle sein!
Komödie, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 31.03.2010
" Zwei gefallene Engel die einfach nur ihr Comeback erzwingen wollen...........es gibt dabei nur ein Hindernis "

ACHTUNG ! Ab hier wird es extrem schwierig. Mögt ihr Monty Python ? Seit ihr für extrem schräges, grenzwertiges und geschmackloses zu haben ? Wenn nicht Bitte NICHT WEITER LESEN geschweige den diesen Film anschauen.
Alle anderen mittkommen/weiterlesen.

Ich fand den Film als ich ihn das erste mal (ca. 2000) gesehen habe schrecklich, ohne Worte. Als ich ihn dann ein Paar Jahre später noch einmal gesehen habe fand ich ihn schon ganz witzig (...mit abstrichen....). Als ich ihn letztens sah war ich nahezu begeistert! Was ist passiert? Muss ich jetzt zu Seelenklempner ? Nein, ganz bestimmt nicht, das ganze war damals einfach weit seiner Zeit vor raus und mein eigener Filmgeschmack wohl nicht so ausgeprägt wie Heute. Auch würde ich behaupten das ich doch viel sarkastischer bin als früher und vieles lockerer sehe.

Fazit: Zum Film, tolle Schauspieler, sehr böse und ruppig respektlos. Durchaus gesellschaftskritisch und tief schwarz-humorig,
sich selber (...und alle anderen...) überhaupt nicht ernst zunehmend. Einfach nur coole, sehr trashige 4 Sterne für Unterhaltung unter der Gürtellinie ohne jeden Geschmack. Toll.

" Ich bin Jay, und das ist mein hetero-Partner "Silent Bob".......was ist mit Sex?"........." Hallo?! Ist das euer ernst?!"

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Lethal Weapon 1

Zwei stahlharte Profis - Zwei Polizisten: Der eine trägt eine Waffe. Der andere ist eine.
Action, Krimi

Lethal Weapon 1

Zwei stahlharte Profis - Zwei Polizisten: Der eine trägt eine Waffe. Der andere ist eine.
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 31.03.2010
"Du willst nicht frühzeitig in Rente. Du spielst nicht den Verrückten, du bist wirklich verrückt."


Als Danny Glover diese Worte zu Mel Gibson sprach entstand 1987 das besten Cop-Team das je auf Zelluloid gebannt wurde. Hat man so was schon gesehen ? Eine Action-Komödie die auch im Bereich Thriller und Dramatik so gut funktioniert und in keiner Minute langweilt und ein geradezu irrwitziges Tempo vorlegt..

Glover und Gibson glänzen unter der Regie von Richard Donner vier mal auf einmalige weise, atemberaubende Actionszenen wechseln sich mit tollen Gags ab. Das sie es mit einer Bande von skrupellosen Ex-Soldaten zu tun bekommen die mit Drogen handeln bringt die beiden erst so richtig in fahrt. Man ist schon ein wenig traurig wenn der Film zu Ende ist, Gott sei dank gibt es noch mehr davon.

Fazit: Lethal Weapon muss man gesehen haben, ein Spektakel vom Anfang bis zum Ende.
Einfach toll, 5 Sterne geradeaus.


"Willst du nochmal springen? Los, gehen wir nochmal rauf. “

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Band of Brothers

Wir waren Brüder.
Kriegsfilm, Serie

Band of Brothers

Wir waren Brüder.
Kriegsfilm, Serie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 31.03.2010
„In Kriegszeiten zeigt sich nicht, wer wir sein wollen, sondern wer wir wirklich sind.“

Es gibt Kriegsfilme, die Schlachten zeigen, und es gibt Werke, die uns begreifen lassen, was Krieg tatsächlich bedeutet. „Band of Brothers“ gehört zweifellos zur zweiten Kategorie.

Die zehnteilige Serie begleitet die Easy Company der 101. US-Luftlandedivision vom harten Training bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Was hier gezeigt wird, ist kein Heldenmärchen, sondern ein erschütternder Blick auf Menschen, die unter unvorstellbaren Bedingungen über sich hinauswachsen müssen, während Kameraden fallen und die Hoffnung immer wieder auf eine harte Probe gestellt wird.

„Es gibt Schlimmeres als den Tod … übrig zu bleiben und nicht zu wissen, warum.“

Die Darstellung der Kämpfe ist schonungslos realistisch, die Schauspieler sind hervorragend und die Atmosphäre lässt einen kaum zur Ruhe kommen. Besonders beeindruckend ist, wie aus anfänglich fremden Männern eine Gemeinschaft entsteht, die durch Angst, Leid und den täglichen Kampf ums Überleben zusammengeschweißt wird. Dabei bleibt stets spürbar, welchen Preis diese Erfahrungen fordern. Ruhm und Heldentum verblassen angesichts der Verluste, die der Krieg hinterlässt.

Fazit: Für mich ist „Band of Brothers“ eine der eindrucksvollsten Kriegsserien überhaupt. Großartig inszeniert, bewegend und erschreckend menschlich. Hier wird nichts beschönigt und nichts vergessen gemacht. Man leidet mit diesen Männern, hofft auf ihr Überleben und begreift, dass hinter jeder Uniform ein Mensch steht, der vielleicht niemals wieder derselbe sein wird. Ein Meisterwerk, das lange nachwirkt und daran erinnert, dass Freiheit und Frieden niemals selbstverständlich sind.
5 Sterne – Super.

„Der Krieg nimmt dir vieles. Manches davon bekommst du niemals zurück.“

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Lethal Weapon 4

Zwei Profis räumen auf.
Action, Krimi

Lethal Weapon 4

Zwei Profis räumen auf.
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 31.03.2010
"Die Stinkmorchel wird uns weichklopfen."


Jet Lie zeigt den beiden Polizisten Murtaugh und Riggs in ihren vierten und vorerst letzten Teil der “Lethal Weapon” Reihe wo “der Bartel den Most holt”. Wie immer alles auf Hochglanz poliert wird in der Actiongeladenen Atmosphäre von “Zwei Profis räumen auf” mit viel Witz und halsbrecherischen Stunts das Tempo hoch gehalten und das Publikum gut unterhalten.

Im Hauptplot des Films geht es um Chinesische Triaden die Menschenhandel betreiben und auch in allerlei andere kriminelle Machenschaften verwickelt sind. Auch findet innerhalb der Verbrecherbande ein Machtkampf statt der sich blutig nach außen hin auswirkt. Nebenbei erfährt Riggs das seine Lorna (Rene Russo) schwanger ist, und Murtaugh das er durch eine seiner Töchter bald Großvater wird.

Das sich nun auch noch Chris Rock als Detective Lee Butters ins Team drängelt und Leo Getz herum nervt bleibt nur am Rande erwähnt und erzeugt viel Raum für spaßige Situationen und viel Action.


Fazit: Da ist die Luft nach lange nicht raus, selbst nach drei Teilen ist noch immer genug Potenzial für diesen vierten gelungenen Streich da, 4 Sterne und damit sehenswert+.


"Mit dem Arsch zuerst, das bremst den Sturz!"

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Die Glücksjäger

Blind, taub - gemeinsam unschlagbar!
Komödie, Krimi

Die Glücksjäger

Blind, taub - gemeinsam unschlagbar!
Komödie, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 24.03.2010
"Du kannst mich hören!" - "Nein!! Du Blödian! Ich bin taub!! Hast Du es jetzt verstanden?”

Ich weiß das es viele nicht zu schätzen wissen wenn man alte 80iger Jahre Klamotte ausgräbt, aber "Die Glücksjäger(1989)" mit Richard Pryor und Gene Wilder unter der Regie von Action und Komödien-Spezialist Arthur Hiller sind für mich so ziemlich das beste was das Kult-Komiker Duo zu Wege gebracht hat.

Auch nach gut über 20 Jahren ist die verrückte Story mit den teils sehr kindisch-zottigen Humor noch immer um längen besser als das was Heute so offeriert wird, ganz zu schweigen davon das hier nichts wirklich doof-tumb oder gar als ernsthaft diskriminieren bezeichnet werden kann. Ganz zum Gegenteil sind hier die so genanten "Behinderten" die normalsten und menschlichsten in der Gesellschaft die sich alles hinbiegen und sich mit den Rest der Welt arrangieren und auch im Notfall die "Normalos", ob gut oder schlecht, clever und geschickt die Stirn bieten.

Fazit: Ein Heidenspaß den man sich nicht zu ernst nehmen sollte. Wer Situationskomik und verrückt-satirisches zu schätzen weiß sollt sich diese herzhafte Action-Komödie speziell an den Feiertagen zu Gemüte führen. Sie sorgt Garantiert für gute Laune und heitere Stimmung. 3-4 Sterne für eine launige Komödie die auch Heute noch für viele Lacher sorgt.

“Warum darf ich die beiden Scheißer nicht einfach abknallen? Nur ein kleines bisschen....”

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Ardennen 1944

Kriegsfilm

Ardennen 1944

Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 23.03.2010
" Woher soll man den Mut zum kämpfen und sterben nehmen wenn man nicht einmal den Mut zum Leben in sich trägt? "

Irgendwie sehe ich mich befleißigt hier einmal für diesen wirklich sehr guten Anti-Kriegsfilm ein Paar gute Worte einzulegen.
Ja, dieser Film wirkt sehr antiquiert und leidet sehr unter mancher geradezu dilettantisch-komischer Kulisse/Szene, das ist leider wahr.

Aber was die Schauspielerische Qualität und ehrliche, authentische Geschichte anbelangt gehört "Attack!/Ardennen1944" mit zu den feinsten und besten was die "Sinnhafte-Demaskierung" durch das Anti-Kriegsfilm-Genre beabsichtigt. Um zu verdeutlichen was ich meine Zähle ich einige von der Art von Filmen auf die ich meine: "Im Westen nichts neues(1930)", "Wege zum Ruhm(1957)", "Die Brücke(1957)", hierbei geht es, wie manche wissen, stark um moralischen Wertvorstellungen die von der Realität des Krieges und den "Menschsein" ad-absurdum geführt werden. Todesmut, Vaterlandsliebe, Gerechtigkeit, Sieg und Heldenhafte Heimkehr....all das wird in diesen Filmen als das dargestellt was es meist auch ist: ein großer Scheinheiliger Haufen Mist im dem es nur um eines geht: Überleben, andere den Kopf hinhalten lassen und möglichst fein dabei heraus zu kommen (...auch und gerade besonders dann wenn es schief läuft!)

Fazit: Zum Film gibt es nur wenig zu sagen, wer sich aber für Kriegsfilme interessiert und sich auskennt muss diesen Film fast einmal gesehen haben, er stellt so gut wie nur wenige Filme die menschlichen stärken und schwächen dar wie es nur selten zu sehen ist. Das leiden und die Entbehrungen der Soldaten werden zwar teilweise sehr klischeehaft dargestellt, treffen aber meist ins schwarze. Für mich, bei Inkaufnahme der sonstigen schwächen, einer der besseren Anti-Kriegsfilme. 4-5 Sterne, sehenswert+.

ungeprüfte Kritik

Bestie Krieg

Kriegsfilm

Bestie Krieg

Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 23.03.2010
" Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen. "
(Plato)

Brutaler und authentischer Kriegsfilm der die Entmenschlichung und den Fanatismus durch den Krieg perfekt darstellt. Der Titel "Bestie Krieg" ("The Beast of War") passt wie die Faust aufs Auge und zeigt im diesen Werk sein wahres Antlitz. Ein einzelner verirrter Panzer und seine Besatzung stehen im Mittelpunkt des Films der von einer Gruppe Afghanischer Mudschahedins verfolgt wird die diesen, und seine Besatzung, als Rache für einen Überfall auf ihr Dorf vernichten wollen.

In der mir bekannten Fassung, bei erscheinen des Films, war die Altersfreigabe allerdings ab 18 Jahren, das muss aber nicht heißen das er geschnitten ist sondern das er vielleicht mittlerweile herabgestuft wurde. Mag sein das im laufe der Jahre das "Gewaltlevel" gegenüber früher mehr toleriert wird, aber ich denk mir mal im Kriegsfilm-Genre ist das vielleicht ganz heilsam.
Ein wirklich sehr spannender Kriegsfilm der einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Auch Action und Dramatik kommen hier nicht zu kurz.

Fazit: 5 Sterne von mir. Die beklemmende und zerstörerische Atmosphäre vermischt mit Fanatismus und menschlicher Dummheit machen ein sehen des Films für Kenner des Genres zu etwas besonderen. Wichtig ist aber das es sich hierbei nicht um einen Hau-drauf Kriegsfilm handelt sondern durchaus auch um eine interessante, realistische Charakterstudie.

" Ausgerechnet Afghanistan "

ungeprüfte Kritik

Lethal Weapon 2

Brennpunkt L.A.
Action, Krimi

Lethal Weapon 2

Brennpunkt L.A.
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 23.03.2010
“ Ein Schwarzer und ein Spinner sind immer die Gewinner!"


Und zum zweiten mal wird das ungleiche Paar Murtaugh und Riggs auf die Zuschauer losgelassen, diesmal verstärkt durch den nervigen aber cleveren Leo Getz der alles noch chaotischer und unübersichtlicher macht. Für den Film ist Joe Pesci (als Getz) in seiner Rolle eine große Bereicherung und sorgt für noch mehr Gags und gute Unterhaltung. Das die meisten dieser Späße auf seine Kosten gehen steckt er gut weg und hat trotzdem meist gute Laune.

Im zweiten Teil der Filmreihe wird im Punkto Actionszenen noch mal eins drauf gesetzt was prompt für eine Oscarnominierung im Bereich Action-Stunts führte und auch im Film für reichlich Furore sorgt. Nicht zu vergessen die wiederlichen Bösewichter aus Südafrika die sich hervorragend als Ziel für unsere Buddy-Cops eignen und so manche Schmach über sich ergehen lassen müssen.


Fazit: Auch im zweiten Teil der Lethal Weapon Reihe geht es voll ab, ich gebe auch hier 5 Sterne wie schon für den ersten Teil. Einfach ein toller Spaß den man immer wieder mal gern sieht.


" Diplomatische Immunität ?..................die ist soeben abgelaufen ! "

ungeprüfte Kritik

Lethal Weapon 3

Die Profis sind zurück.
Action, Krimi

Lethal Weapon 3

Die Profis sind zurück.
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 23.03.2010
"Hundekekse sind ja ganz nett, aber ich brauch jetzt was Richtiges."


Chaos-Cops zum dritten, nach einer Kater-strophe müssen Murtaugh und Riggs wieder auf Streife gehen und bringen auch die rechtschafenden Bürger von L.A´s. an den Rand der Verzweiflung. Ihr drittes Rad am Wagen Leo Gets (Joe Pesci) versucht das Haus von Murtaugh zu verkaufen, der in Pension gehen will, und treibt dabei den Kaufpreis in den Keller. Und zu allen überfluß kommt mit Lorna Cole (Rene Russo) eine Interne Ermittlerin (.....”die Polizei der Polizei”....) an Bord das ihren männlichen Kollegen in nichts nachsteht und Ricks ganz schön fuchst.

Im diesem Teil wird wieder tief in Action-Gag Kiste gegriffen, Hundekuchen statt Zigaretten, Cop-Killer-Munition die Schutzwesten durchschlägt, Explodierende Gebäude, eine Rettungsaktion für ein Katze, Degradierungen und Beförderungen, und eine witzig/brutale Liebesgeschichte......und noch viel mehr.
Der Bösewicht kommt diesmal übrigens aus den eigen Reihen und lässt ebenfalls nichts anbrennen.

Die extra coole Musik ist übrigens unter anderen von Eric Clapton und Sting.

Fazit: Der Spaß um die Chaoten-Cops hat auch in der dritten Runde seinen Schwung nicht verloren.
4 glatte Sterne für den dritten Fall des ungleichen Cop-Gespanns.


"Halt Du ihn fest, Ich mach ein Sieb aus ihm..............Es wird wie Selbstmord aussehen."

ungeprüfte Kritik

Der weiße Hai

Horror, Thriller, Abenteuer

Der weiße Hai

Horror, Thriller, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 15.03.2010
„Du wirst ein größeres Boot brauchen.“

Manche Filme sind gut, manche sind sehr gut und dann gibt es Filme wie „Der weiße Hai“. Steven Spielberg hat hier 1975 nicht einfach nur einen Hai-Film gedreht, sondern Filmgeschichte geschrieben. Und das mit einem Tier, das man über weite Strecken nicht einmal richtig zu sehen bekommt. Genial!

Was hier an Spannung aufgebaut wird, ist auch nach über 50 Jahren noch beeindruckend. Die Musik von John Williams, diese unheimlichen zwei Töne und schon sitzt man wieder etwas aufrechter im Sessel. Dazu die Kamera, die Schauspieler und diese herrliche Atmosphäre einer kleinen Küstenstadt, in der der Bürgermeister lieber die Urlauber zählen möchte als die Zähne des Problems.

Roy Scheider, Richard Dreyfuss und Robert Shaw liefern hier Leistungen ab, die man heute leider viel zu selten zu sehen bekommt. Besonders Shaw als Quint ist einfach grandios. Seine USS-Indianapolis-Geschichte gehört für mich zu den großen Filmszenen überhaupt.

Und der Hai? Der funktioniert gerade deshalb so gut, weil Spielberg ihn nicht ständig zeigen muss. Was man nicht sieht, ist manchmal wesentlich beängstigender als jeder CGI-Kollege der Neuzeit.

Fazit: Ein Meisterwerk! Spannung, Atmosphäre, Musik, Schauspiel und eine Geschichte, die auch nach Jahrzehnten nichts von ihrer Wirkung verloren hat. Für mich ganz klar einer der besten Filme überhaupt und ein Paradebeispiel dafür, wie perfektes Kino funktionieren kann. 5 Sterne reichen eigentlich nicht. Pflichtprogramm für jeden Filmfreund.

„Das ist kein Bootsunfall……das ist ein Hai.“

ungeprüfte Kritik

Die Fliege

Der erste Alptraum einer neuen Generation.
18+ Spielfilm, Horror, Science-Fiction

Die Fliege

Der erste Alptraum einer neuen Generation.
18+ Spielfilm, Horror, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 14.03.2010
"Was passiert mit mir? Sterbe ich? Fängt es so an? Sterbe ich?"

Es gibt Horrorfilme, die erschrecken einen für einen Abend. Und es gibt Filme wie "Die Fliege" (1986), die sich Jahrzehnte später noch unangenehm unter der Haut festsetzen. David Cronenberg hat hier keinen gewöhnlichen Monsterfilm gedreht, sondern eine ebenso faszinierende wie erschütternde Tragödie über Ehrgeiz, Liebe und den unausweichlichen körperlichen Verfall.

Jeff Goldblum liefert als Seth Brundle die Rolle seines Lebens ab. Anfangs der sympathische, etwas verschrobene Wissenschaftler, später ein Mann, der langsam – und auf grausam glaubwürdige Weise – seine Menschlichkeit verliert. Jeder einzelne Schritt dieser Verwandlung wirkt erschreckend real. Die Masken- und Spezialeffekte gehören selbst heute noch zum Besten, was das Genre hervorgebracht hat. Vieles aus der modernen CGI-Resterampe sieht dagegen geradezu lächerlich aus.

Doch "Die Fliege" lebt nicht nur von Ekel und Schockmomenten. Der Film besitzt überraschend viel Herz. Die Beziehung zwischen Brundle und Veronica gibt der Geschichte eine emotionale Wucht, die vielen Horrorfilmen völlig abgeht. Gerade deshalb trifft das Finale mit der Wucht eines Vorschlaghammers.
Cronenberg beweist, dass Horror dann am stärksten ist, wenn er mehr erzählt als nur die nächste blutige Szene. "Die Fliege" ist zugleich Liebesdrama, Science-Fiction und Albtraum in einem. Intelligent, mutig und bis heute verstörend intensiv.

Fazit: Ein moderner Klassiker, an dem sich das Genre bis heute messen lassen muss. Wer diesen Film noch nicht gesehen hat, hat eine der größten Perlen des Horrorfilms verpasst. 5 Sterne, Mega.

"Ich bin ein Insekt, das davon geträumt hat, ein Mann zu sein und es geliebt hat. Aber jetzt ist der Traum vorbei... und das Insekt ist war"

ungeprüfte Kritik

Million Dollar Baby

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 03.10.2009
" Ich sehe sie beobachten mich.......`ja, aus mitleid, ....sagen sie das nicht wenn es nicht wahr ist "

Mein absoluter Lieblingsfilm, ich habe selten etwas schöneres oder herzergreifenderes gesehen.
Mit diesen Film hat sich Clint Eastwood ein Denkmal für die Ewigkeit gesetzt , Hilary Swank und Morgan Freeman waren die unverzichtbares Garanten um dies zu schaffen. Jetzt schon ein überragender Klassiker des 21. Jahrhunderts der in der neueren Filmgeschichte ganz oben steht und viele andere Filme beeinflusst hat.

Es fällt einen schwer die richtigen Worte zu wählen, aber die Schauspieler sind ein Team das wie passende Puzzleteile perfekt ineinander fallen. Ihr persönliches Leben und wirken, ihre Träume und wünsche für die sie alles geben und auf sich nehmen verbindet Vergangenheit und Zukunft perfekt.
Das ganze von Clint Eastwood mit guten Gespür für die Darsteller mit wunderschöner Musik untermalt und mit der richtigen Geschwindigkeit und einer ausgefeilten, spannenden Geschichte vorangetrieben kommt man aus dem staunen nicht mehr heraus und fühlt mit den vielen gut gezeichneten Figuren hautnah mit.

Fazit: Dieser Film ist für mich vielleicht das beste was ich je gesehen habe, und ich hab so einiges an guten Filmen gesehen. Fragt mich jemand nach meinen Lieblingsfilm ist "Million Dollar Baby" immer der erste den ich aufzähle. 5 Sterne und ein großes Dankeschön und meine Hochachtung an die Macher dieses Meisterwerkes.

ungeprüfte Kritik