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Kritiken von "Gucumatz" aus

271 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Catch Me If You Can
    Mein Leben auf der Flucht. Die wahre Story einer genialen Täuschung.
    Krimi, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Gucumatz" am 04.08.2008
    Unglaublich - aber (teilweise?) wahr!
    Basierend auf einer wahren Geschichte: Das ist hier wirklich unglaublich. Ein Teenager reißt von zu Hause aus und schwindelt sich als Pilot und Arzt (!) durchs Leben. - Leonardo Di Caprio in einer seiner besten Rollen, Tom Hanks in einer seiner besten Rollen und Christopher Walken in einer feinen Nebenrolle: Bestes schauspielerisches Können unter einer famosen Regie im typischen (?) Look der 1960er. Sehenswert!
  • Sphere - Die Macht aus dem All
    Es weiß, was wir denken. Es weiß, wovor wir uns fürchten. Es ist gekommen, um uns zu vernichten.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Gucumatz" am 27.07.2008
    Ein vergessenes Juwel? (Achtung, ich verrate das Ende!)
    Sharon Stone (die leider immer wieder auf »Basic Instinct« reduziert wird), Dustin Hoffman und Samuel L. Jackson (nicht zu vergessen: Peter Coyote!) sind gute bis sehr gute Schauspieler. Sie in einen Sci-Fi-Streifen zu packen ist schon eine ziemlich coole Idee - und sie geht sogar auf! - Was zunächst geheimnisvoll beginnt wird aber leider im weiteren Verlauf des Films etwas sehr verworren. Die Unterteilung in Kapitel mag man oder nicht (sie nimmt ein wenig die Spannung), das Ende ist aber doch ein wenig enttäuschend: Die Menschheit ist noch nicht reif für die »Sphäre« und die Protagonisten (Achtung, ich verrate hier den Schluß) vergessen einfach was sie erlebt haben. Hm. - Insgesamt erlebt man aber zwei unterhaltsame Stunden, und es ist ein wenig bedauerlich, daß die DVD mit keinem Making Of daherkommt um noch ein paar Hintergrundinfos zu geben. Ein (auch von den Produzenten?) offenbar vergessenes Juwel.
  • Blondinen bevorzugt
    Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Gucumatz" am 19.07.2008
    Ein Klassiker
    Dieser Film ist ein echter Klassiker: Das Original-Musical kennt wohl heute niemand mehr, den Film (oder zumindest Lieder daraus) fast jeder! Hollywood hat sich hier wirklich ins Zeug geschmissen: Marilyn Monroe spielt das blonde Dummchen, Jane Russell die eher toughe Dunkelhaarige, die sich nicht ums Geld (aber um das Aussehen) schert. - Der Humor ist teilweise etwas welk (jedenfalls welker als in anderen Klassikern von Regisseur Hawks wie »Sein Mädchen für besondere Fälle« von 1940) und die bonbonfarbenen Dekors sind auch nicht jedermanns Sache. Aber einige Songs (für mich besonders »When Love Goes Wrong«, aber natürlich auch »Diamonds Are A Girls Best Friend«) und der unvergleichliche Hüftschwung der Monroe sind ein Fest!
  • Mein bester Freund
    Er hat 10 Tage um einen besten Freund zu finden.
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Gucumatz" am 15.07.2008
    Wunderbar!
    Wie kommt man in 10 Tagen zu einem besten Freund? Was wohl eigentlich völlig unmöglich ist wird in diesem wunderbaren französischem Film Wirklichkeit: Man braucht die Hilfe eines offenbar allwissenden Taxifahrers! - Dieser Film garantiert beste Unterhaltung: Lustig, aber nicht albern. Tief, aber nicht trocken. C'est la vie!
  • Zwei Banditen - Butch Cassidy und Sundance Kid
    Western
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Gucumatz" am 09.07.2008
    Western 60s style
    Die große Zeit der Western war Ende der 1960er Jahre definitiv abgelaufen. Hier gelang es jedoch dem Genre noch etwas Leben einzuhauchen: Ein eher untypischer Western mit vergleichsweise wenig Schießereien. Die Dialoge sind sehr knapp gehalten, aber vermutlich hat man als Outlaw achtzehnhundertirgendwas wirklich nicht viel geredet... Vielleicht auch für Leute die Western nicht so sehr mögen empfehlenswert.
  • Fantastic Four
    Fantasy, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Gucumatz" am 05.07.2008
    2. Liga
    Dieser Film kann sich mit Comic-Verfilmungen wie »Batman Begins« oder der Spiderman-Trilogie von Sam Raimi nicht messen. Die schauspielerischen Leistungen liegen auf typischem US-Soap-Niveau und die Gesichter sind ebenso austauschbar wie charakterlos. Jessica Alba als Leiterin der Gen-Forschungsabteilung ist wirklich ein Witz und ein Unterhosenmodel (O-Ton Ben Grimm/Das Ding) als menschliche Fackel ist ebenso nervig wie langweilig. Solche Typen laufen zu Dutzenden durch die Fußgängerzone von Bielefeld und träumen davon auch mal einen roten Porsche zu haben! Von den oft angesprochenen Charakteren merkt man wenig und selbst das Problem von Ben Grimm/Das Ding wird einfach vom Tisch gewischt: 10 Minuten nachdem seine Frau den Ehering auf die Straße gelegt hat trifft er eine zwar blinde, aber dafür viel besser aussehende andere Frau. Hier wird bedient wer auf blöde Sprüche steht, denn »4 times the action« (wegen der VIER Superhelden) bekommt man auch nicht geboten: 2. Liga eben, was man auch an dem mageren Making-Of sehen kann, welches satte 4 Minuten (!) dauert.
  • Lord of War
    Händler des Todes - Er handelt mit Waffen... und macht einen tödlichen Deal.
    Thriller, Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Gucumatz" am 28.06.2008
    Brilliant!
    Ich bin kein großer Fan von Nicolas Cage. Eigentlich bin ich gar kein Fan von Nicolas Cage. Aber die Tatsache, daß er hier einen völlig unsympathischen Charakter spielt (den wohl nur gänzlich gefühlskalte Menschen »cool« finden) nötigt mir Respekt ab.

    Der Film zeigt den Aufstieg (und Fall?) des Waffenhändlers Yuri Orlov, der sein Motto »Das ist nicht unser Kampf/Krieg/Konflikt« längst auf sein Leben übertragen hat: Er müßte sagen »Das ist nicht mein Leben«, denn irgendwie scheint er ständig neben sich zu stehen und sich selbst zu beobachten. Und wie ein typischer Beobachter ist er unfähig an den Geschehnissen (egal wie grausam sie sein mögen) etwas zu ändern. So handelt er mit Waffen und verkauft diese an jeden der bereit ist zu zahlen. Ein Gewissen kennt er nicht, für ihn zählt nur... ja, was eigentlich? Das Geld? Der Nervenkitzel? Vielleicht macht er es einfach weil er es nun einmal am besten kann? Und dabei ist es unerheblich wer dabei auf der Strecke bleibt. Selbst der moralisch integre Polizist Valentine (Ethan Hawke) schafft es nicht den kaltschnäuzigen Orlov zu überführen, bis dieser am Ende die Leiche seines Bruders in die USA überführt...

    Am Ende möchte man fast kotzen, denn selten zeigt einem ein Film wie pervers unsere Welt ist. Aber was kann man erwarten: Die 5 größten Waffenhändler sind schließlich gleichzeitig im Weltsicherheitsrat. Bleibt zu hoffen, daß es für uns doch noch ein Happy End gibt - anders als im Film. Was wieder meinen Respekt verdient.