Kritiken von "howardh"

Philomena

Eine bewegende Komödie über eine ungewöhnliche Freundschaft.
Drama

Philomena

Eine bewegende Komödie über eine ungewöhnliche Freundschaft.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 04.04.2015
Eine Einordnung als Komödie erscheint mir schon sehr weit hergeholt, selbst mit einer "Tragikomödie" habe ich noch Probleme. Der Film handelt zwei Probleme zweier völlig verschiedener Personen ab: Steve Coogan (in Multi-Funktion Hauptdarsteller, Regisseur und Produzent des Films) gibt einen Oxford-Elite-Intellektuellen mit Identitäts-Krise, der "Human-Interest-Stories" zunächst als weit unter seinem Niveau ansiedelt, Judi Dench eine prollige Rentnerin aus dem Bilderbuch, Soap-Operas liebend und mit ihrer Geschwätzigkeit nervend. Allerdings hat man (genaugenommen ein katholisches "Heim für gefallene Mädchen") ihr fürchterliches Unrecht angetan. Und irgendwie kommen die beiden zusammen, woraus dann dieser berührende Film entsteht, dessen eigentliche Kern-Aussage um die Macht des Verzeihens geht, mag es auch noch so schwer fallen.

ungeprüfte Kritik

13 Sins

Spiel des Todes - 13 Aufgaben. Kein Ausweg. Keine Gnade.
Thriller

13 Sins

Spiel des Todes - 13 Aufgaben. Kein Ausweg. Keine Gnade.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 04.04.2015
Erinnert leicht an die unsäglichen "Saw"-Filme, zwar nicht ganz so bluttriefend-splattermäßig, aber hinsichtlich Zynismus und Menschenverachtung auf gleicher Wellenlänge.

ungeprüfte Kritik

Dido Elizabeth Belle

Basierend auf einer wahren Geschichte.
Drama

Dido Elizabeth Belle

Basierend auf einer wahren Geschichte.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 27.03.2015
Jane Austen meets Politics & Justice. Eine wirklich gelungene Geschichte (basierend auf realen historischen Ereignissen) über den Entwicklungsprozess einer jungen Farbigen (genaugenommen eine Mulattin) im England des 18. Jahrhunderts. Bereits von Kindheit an wird sie - trotz aller liebevollen Fürsorge seitens ihrer adeligen Pflegeeltern - massiv mit Rassismus konfrontiert und wächst dennoch zu einer selbstbewussten jungen Frau heran.

Das Ganze ist geschickt verflochten mit einem Prozess vor dem höchsten englischen Gericht, an dessen Ende zum ersten Mal die Menschenwürde von Sklaven (bis dahin juristisch nur als "Waren" definiert) gerichtlich bestätigt wird. Dieses Urteil gilt als erster Schritt einer Entwicklung, in der England als eines der ersten Länder weltweit bereits Anfang des 19. Jahrhunderts Sklaverei offiziell verboten hat.

Der Knüller ist aber die Hauptdarstellerin Gugu Mbatha-Raw, anmutig und schön und gleichwohl eine Kraft und Selbständigkeit sondergleichen ausstrahlend.

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Die unerschütterliche Liebe der Suzanne

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 19.03.2015
Eine genaugenommen zutiefst traurige Geschichte über das Auseinanderbrechen einer Familie nach dem allzu frühen Tod der Mutter. Der Vater schafft es trotz Unterstützung durch seine ältere Tochter nicht, das Nesthäkchen Suzanne auf einen halbwegs geordneten Lebensweg zu bringen. Suzanne macht einfach nur das, was sie will, ohne jegliche Rücksicht auf die beiden anderen. Ihr erstes Kind bekommt sie, "weil ihr danach war". Immerhin kümmert sie sich liebevoll um ihre Kinder. In ihrer nach unten gerichteten Lebensspirale wird sie erst durch einen Schicksalsschlag wieder gebremst. Dann kommt sie endlich einmal auf den Trichter, mit allen "reinen Tisch" zu machen - auch wenn das zunächst einen noch schmerzhafteren Einschnitt bedeutet. Am Ende ein klein wenig Hoffnung ...

Die Franzosen haben es einfach drauf, eine derartige Sozialstudie immer noch gut konsumierbar zu machen.

ungeprüfte Kritik

Wir sind die Neuen

Deutscher Film, Komödie

Wir sind die Neuen

Deutscher Film, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 19.03.2015
Ein Culture-Clash der besonderen Art: Die Szene-Typen aus den 80er-Jahren treffen 30 Jahre später auf die strebsamen ehrgeizigen Yuppie-Studenten der Merkel-Ära. Die einen hatten noch irgendwie die Welt verbessern wollen (haben aber genaugenommen bereits resigniert), die anderen haben das noch nie im Sinn gehabt und wollen sich nur möglichst bequem einrichten in dieser Welt, ohne groß Verantwortung für andere zu übernehmen.

Mit feinsinnigem Humor werden die Lebenslügen der älteren Generation den Illusionen der "Nachkommenden" gegenübergestellt.

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Walking on Sunshine

Die Komödie zum Mitfeiern!
Musik, Lovestory, Komödie

Walking on Sunshine

Die Komödie zum Mitfeiern!
Musik, Lovestory, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 26.02.2015
Ein Gute-Laune-Film ganz nach dem gleichen Strickmuster wie "Mama Mia" (mit Meryl Streep und Pierce Brosnan): Eine simple Liebesleid- und -lust-Handlung in einem Urlaubs-Paradies mit Sonne, Strand und Meer wird zwischendurch immer wieder mit Hitparaden-Songs unterlegt. Während "Mama Mia" sich ausschließlich auf Abba-Songs beschränkt, ist hier das musikalische Spektrum etwas weiter gefasst. Ein absoluter Höhepunkt ist die Tomaten-Schlacht in den verwinkelten Gassen eines italienischen Küstenstädtchens: Gott und die Welt trifft sich dort an einem bestimmten Tag und bewirft und beschmiert sich gegenseitig mit Tomaten (mit den überreifen funktioniert das am besten).

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Tao Jie

Ein einfaches Leben.
Drama

Tao Jie

Ein einfaches Leben.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 26.02.2015
Ein unaufgeregter Film über zwei unaufgeregte Leute, die - obwohl altersmäßig gut eine Generation getrennt - das Leben gelassen so nehmen, wie es halt so kommt. Die gute Beziehung zwischen dem alt gewordenen "Hausmädchen" und ihrem langsam älter werdenden "Lieblingskind" übersteht auch die Trennung, nachdem ein Umzug ins Altersheim aufgrund des Gesundheitszustandes der Frau unausweichlich geworden ist. Nahezu märchenhaft schön, wie sich hier jung und alt mögen und verstehen. Im wirklichen Leben geht es leider oft anders zu, vor allem weil dort der schnöde Mammon eine wesentliche Rolle spielt. Der wird in diesem Film völlig ausgeblendet.

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Labor Day

Nach dem Roman 'Der Duft des Sommers' von Joyce Maynard.
Drama

Labor Day

Nach dem Roman 'Der Duft des Sommers' von Joyce Maynard.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 07.02.2015
Ein ruhiger und fast kontemplativer Liebesfilm, konzentriert auf drei Personen und ein verlängertes Wochenende (der "Tag der Arbeit" wird in den USA am ersten Montag im September gefeiert und gilt als Symbol für das Ende des Sommers und Rückkehr in Schule und Beruf ). Allein die Sequenz des gemeinsamen Teig-Knetens für einen Obstkuchen ist ein absolutes Highlight.

Wenn es die letzten fünf Film-Minuten (mit einem Zeitsprung von etwa 20 Jahren) nicht gäbe, wäre es ein wirklich hervorragender Film geworden. Diese fünf Minuten Mega-Kitsch verhunzen allerdings den ganzen Film derart, dass es nur mehr für vier Sterne reicht.

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Diana

Eine Legende erzählt nie die ganze Wahrheit.
Drama

Diana

Eine Legende erzählt nie die ganze Wahrheit.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 05.02.2015
Ein absolut belangloser Film über zwei Jahre im Leben einer relativ belanglosen Frau. Die ihr zugeschriebene Bedeutung resultiert nahezu ausschließlich aus dem Medienhype, der um Diana herum entfacht wurde - und den sie teils bewusst, teils unbewusst auch zu steuern versuchte (was sehr oft auch misslang). Die Szenen im Blitzlichtgewitter - jedes Kamera-Blitzlicht ein Einschlag - sind die stärksten Szenen des Films, einfach nur entsetzlich. Um dem standzuhalten, hätte es wohl einer stärkeren Persönlichkeit bedurft, als Diana es war.

Beim Zuschauen ertappt man sich oft bei der Frage, wie Diana-ähnlich Naomi Watts in dieser oder jener Szene aussieht bzw. agiert. Für einen derartigen Film ist dieses häufige In-Frage-stellen aber ein ziemlich vernichtendes Urteil.

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Der große Eisenbahnraub 1963

TV-Film, Krimi, Thriller

Der große Eisenbahnraub 1963

TV-Film, Krimi, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 01.02.2015
Auf der DVD sind zwei - handlungsmäßig chronologisch aufeinanderfolgende - Filme mit jeweils ca. 90 Minuten: Der erste Film zeigt die Vorgeschichte bis kurz nach der Tat aus Sicht der Posträuber, der zweite Film schließt unmittelbar daran an, allerdings mit völlig veränderter Perspektive, nämlich aus Sicht der ermittelnden Polizeibeamten. In jedem der beiden Filmen dominiert ein von seiner "Aufgabe" manisch Besessener: im ersten Film Bruce Reynolds (hervorragend gespielt von Luke Evans) als "Gehirn" der Posträuber, im zweiten Film Tom Butler (ebenso hervorragend: Jim Broadbent) als Chef-Ermittler.

Ein interessantes Experiment, auch wenn ich insgesamt den ersten Film deutlich besser fand. Im zweiten Film geht es eigentlich weniger um das "Wer?" (die ersten der beteiligten Posträuber waren ziemlich schnell ermittelt), sondern mehr um das "Wo?" (wohin sind sie untergetaucht).

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Madame empfiehlt sich

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 01.02.2015
Manchmal ist eine gewisse Unentschlossenheit der Filmmacher, in welchem Genre sie sich bewegen wollen, für einen Film ganz positiv. Manchmal - so wie in diesem Film - geht das allerdings auch in die Hose. Irgendwie handelt es sich um eine nicht so recht funktionierende Mischung aus Komödie, Familien-Drama und Road-Movie. Catherine Deneuve allein ist allerdings so gut, dass es immer noch für eine durchschnittliche Bewertung reicht.

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Der Liebesbrief

Ein Sommernachtstraum der Sehnsüchte...
Lovestory, Komödie

Der Liebesbrief

Ein Sommernachtstraum der Sehnsüchte...
Lovestory, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 25.01.2015
Der Film ist nicht schenkelklopferisch "witzig" - und will es vermutlich auch gar nicht sein. Eher gibt es in vielen Szenen ein leises Schmunzeln. Die Liebe wird in all ihrer bitteren Süße beschrieben: Die Hauptpersonen vergucken sich entweder in die Falschen oder aber - noch viel fataler - in die Richtigen, allerdings zum falschen Zeitpunkt. Wenigstens am Schluss scheint das Timing irgendwie bei allen zu passen.

Bis auf eine Nebenrolle wirken alle Darsteller sehr authentisch. Tom Everett Scott ist zwar sympathisch, aber er ist für die Rolle des College-Studenten Johnny einfach zehn Jahre zu alt.

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Und morgen Mittag bin ich tot

Deutscher Film, Drama

Und morgen Mittag bin ich tot

Deutscher Film, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 25.01.2015
Dem Film gelingt punktgenau die Gratwanderung zwischen übertriebenem "Drücken auf die Tränendrüse" einerseits und nüchtern-sachlicher Darstellung der Situation und Befindlichkeiten von unheilbar Kranken und deren Nahestehenden andererseits. Einzig mit einer Nebenrolle (der psychisch erkrankte junge Pensions-Nachbar) konnte ich nichts anfangen.

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Der Freund

Lovestory, Drama

Der Freund

Lovestory, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 18.01.2015
Berührende Tragikomödie um ein junges - vielleicht doch noch zusammenkommendes - Paar: einerseits ein noch bei seiner Mutter lebender Nerd, der die Chance seines Lebens wittert, endlich unabhängig und selbständig zu werden, andererseits eine sich ständig im Schatten ihrer jüngeren - verquer genialen - Schwester fühlende junge Frau, die sich durch den Tod (möglicherweise Selbstmord) dieser Schwester irgendwie befreit fühlt und deswegen heftige Gewissensbisse hat.

Das nicht synchronisierte Schwyzerdütsch (allerdings Zusatzfunktion mit deutschen Untertiteln möglich) sorgt für eine wunderbare Erdung, z.B. beim ersten Sex ("Bisch ebba au vaklemmt?"). Einen gelungenen Kontrapunkt bilden die ausschließlich auf Englisch gesungenen Film-Songs.

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Can a Song Save Your Life?

Drama, Musik, Lovestory

Can a Song Save Your Life?

Drama, Musik, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 11.01.2015
Dieser Film kann dem Meisterwerk "Once" des gleichen Regisseurs in keiner Weise das Wasser reichen. Vielleicht liegt es daran, dass in Musikfilmen meistens die schauspielernden Sänger (so wie in "Once") besser rüberkommen als die singenden Schauspieler wie in "Can a song save your life?". Die völlig ausgelutschte Story wird zwar professionell, aber völlig überraschungsfrei abgespult. Trotz Sympathieträgern wie Keira Knightley und Mark Ruffalo will der Funke einfach nicht überspringen.

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Grace of Monaco

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 01.01.2015
Es geht nur um einen - allerdings wohl entscheidendenden - relativ kurzen Zeitraum Anfang der 1960er-Jahre. Grace Kelly war als Fürstin in Monaco "noch nicht so recht angekommen". Immerhin kam sie nach einigen Ehejahren auf die zündende Idee, richtig Französisch zu lernen, um überhaupt mit ihren Untertanen in Kontakt treten zu können und sie näher kennenzulernen.

Die Mode-Designer, Make-up- und Hair-Stylisten hatten für diesen Film Hoch-Konjunktur. Nicole Kidman agiert mehr als wandelnder Kleiderständer denn als echte Person aus Fleisch und Blut. Aber das immerhin hat sie hervorragend hingekriegt, ihre öffentlichen Auftritte sind die Höhepunkte des Films, eine echte Augenweide. Wenn es in den Dialogen dagegen um Gefühle und Empfindungen geht, wirkt das eher aufgesetzt.

Die eigentliche Handlung erschien mir mehr wie eine Mischung aus "Dallas & Denver Clan" am Mittelmeer. Dass die Herrscher-Gemahlin eines südeuropäischen Zwergstaates durch eine Ansprache zur Eröffnung eines Promi-Balles - mag diese auch noch so bewegend sein - wirklich politische Weichenstellungen erreicht (noch dazu gegenüber einem Sturkopf wie Präsident de Gaulle), kommt mir ziemlich unwahrscheinlich vor.

Fazit: in Design und Ausstattung zweifellos top, inhaltlich und darstellerisch eher flop!

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The Returned - Weder Zombies noch Menschen

Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 22.12.2014
Ein völlig falsch vermarkteter Film. Es geht nicht - wie auch der Trailer suggeriert - um den x-ten Nachfolge-Film im Zombie-Genre (da ist man bei "Walking Dead" wahrscheinlich besser aufgehoben), sondern es geht darum, wie unsere Gesellschaft auf derartige Herausforderungen (extrem ansteckender und tödlicher Virus, von dem eine Heilung nur mit immens teuren und immer knapper werdenden Medikamenten möglich ist) umgehen wird. Anspruchsvoll und trotzdem kurzweilig werden die Probleme für die Beteiligten angerissen.

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Der blinde Fleck

Das Oktoberfestattentat - Täter. Attentäter. Einzeltäter?
Drama, Deutscher Film

Der blinde Fleck

Das Oktoberfestattentat - Täter. Attentäter. Einzeltäter?
Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 22.12.2014
Bei diesem Film geht es nicht um einen spannenden Action-Reißer. Es geht darum, wie von Politiker-Seilschaften vermutlich versucht wurde, den Oktoberfest-Anschlag für das eigene Süppchen zu instrumentalisieren und die nachträglichen Ermittlungen - diese hätten wohl Versagen in den eigenen Reihen zu Tage kommen lassen - zu sabotieren. Und es geht um einen Journalisten, der derartige Machenschaften um der Opfer und deren Angehörigen willen nicht tolerieren will und deshalb über 30 Jahre lang "am Ball" bleibt. Durch die erst vor einigen Wochen verfügte Wieder-Aufnahme der Ermittlungen hat dieser Film zusätzlich an Brisanz gewonnen.

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Westen

Deutscher Film, Drama

Westen

Deutscher Film, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 08.12.2014
Drei Sterne für Atmosphäre und Handlung dieser in den späten 70er-Jahren angesiedelten Mischung aus Kaltem-Kriegs-Drama und Ost-West-Wechsel-Neubeginns-Hoffnung.

Den vierten Stern einzig und allein für Jördis Triebel in der Hauptrolle, die die Zerrissenheit und Unsicherheit, aber auch die Kraft, den Mut und den Lebenswillen der Hauptperson überaus glaubhaft verkörpert.

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Le Weekend

Lovestory, Komödie, Drama

Le Weekend

Lovestory, Komödie, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 08.12.2014
Tragikomische Erlebnisse während eines "Ehe-Jubiläums"-Wochenendes (30 Jahre!) eines britischen Ehepaars in Paris. Während anfangs noch der Schenkel-Klopfer-Humor vorherrscht, wechselt die Atmosphäre unmerklich in eine feinsinnige Analyse der jeweiligen Befindlichkeiten (Was ist wirklich wichtig für uns?). Der Film mündet in ein offenes, aber auf jeden Fall versöhnliches Finale.

Für Fans von Paris-Sightseeing eher weniger geeignet, weil sich das meiste in Wohnungen, Restaurants und Hotelzimmern abspielt.

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Eltern

Deutscher Film, Komödie

Eltern

Deutscher Film, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 03.12.2014
Einer der wenigen deutschen Filme, die das Zusammenleben von Eltern und Kindern halbwegs realistisch darstellen, mit allen Höhen und Tiefen. Es werden weder die Probleme der Eltern (beide in einem Spagat zwischen Selbstverwirklichung im Beruf und den Ansprüchen der Rest-Familie) noch die der Kinder unter den Tisch gekehrt. Der in vielen Szenen enthaltene humoristische Ansatz bildet das Schmiermittel, damit das Ganze nicht so staubtrocken daherkommt sondern auch für den Entspannung suchenden Otto Normalverbraucher konsumierbar bleibt.

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Le Passé - Das Vergangene

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 11.11.2014
Kein hollywood-geglättetes Event- oder Schnulzenkino, sondern ein Film über das wirkliche Leben mit all seinen Unwägbarkeiten und Kompliziertheiten.

Und wenn der Zuschauer glaubt, er hat die Hauptpersonen und ihre Befindlichkeiten so in etwa erfasst, dann macht die Handlung eine schnelle Wendung und der Zuschauer merkt, hoppla, das war jetzt doch etwas zu einfach gedacht, in Wirklichkeit ist es noch viel komplizierter.

Schön für Frankreich, wenn ein derart anspruchsvoller Film eine Million Zuschauer ins Kino lockt. In Deutschland, dem Land der Millionen Bildzeitungs-Leser, völlig undenkbar ...

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Tore tanzt

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 03.11.2014
Ein knallharter und verstörender Film - nach einer wahren Begebenheit erzählt - über das seelische und vor allem auch körperliche Martyrium (u.a. wird eine überaus realistisch angelegte Vergewaltigung in einem Homo-Club gezeigt) eines Mitglieds der "Jesus Freaks"-Bewegung. Alles spielt sich in einer spießig-kleinbürgerlichen Schrebergarten-Familie ab, in die er zufällig reingerät und in der er - der minderjährigen latent missbrauchs-gefährdeten Tochter zuliebe - trotz größter Misshandlungen aushalten will.

Hölle kann wirklich überall sein! Vor allem dort, wo es Menschen gibt, denen es geradezu eine sadistische Freude bereitet, auch kleine und kleinste Machtpositionen voll auszureizen.

ungeprüfte Kritik

Gabrielle - (K)eine ganz normale Liebe

Drama, Musik, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 03.11.2014
Bewegender kanadischer Film über die Probleme von und mit geistig Behinderten im Zusammenhang mit Liebe und Sexualität. Der nüchterne und realistische Ansatz verhindert, dass der durchaus emotionale Film allzusehr in das Fahrwasser einer großen Kitsch-Sauce gelangt (bei derartigen Stoffen immer eine latente Gefahr).

ungeprüfte Kritik