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Kritiken von "howardh" aus

538 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Love Stories
    Erste Lieben, zweite Chancen.
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 13.03.2014
    Realistischer, allerdings mit liebevoll-ironischen Untertönen angereicherter Film über die Probleme einer infolge Scheidung der Eltern ziemlich durcheinander geratenen Familie. Die Liebe treibt sowohl den Vater wie auch die beiden halb-erwachsenen Kinder ziemlich heftig um. Am Ende kein verkitschtes Happy-End, aber ein zumindest versöhnliches offenes Ende. Es ist nicht alles in Butter, aber die wichtigsten Sachen hat man bereinigt.
  • Ausgerechnet Sibirien
    Deutscher Film, Komödie, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 10.03.2014
    In dem Film steckt wesentlich mehr drin als die typische oberflächliche Culture-Clash-Komödie vom Schlage "Mama, ihm schmeckt's nicht". Darüber hinaus geht es auch darum, das bisherige Leben völlig auf den Kopf zu stellen, nicht nur die Klischees gegeneinander auszuspielen, sondern auch die realen - und durchaus verschiedenen - Lebensumstände einzubeziehen, was in diesem Film zum großen Teil gelungen ist.
  • Der Schaum der Tage
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 22.02.2014
    Misslungene Verfilmung eines vermutlich ohnehin nicht verfilmbaren französischen "Kultbuchs" aus dem Jahr 1947. Ein Sammelsurium von größtenteils zusammenhanglos nebeneinander gestellten teils grandiosen, teils auch völlig missglückten Szenen. Möglicherweise gewinnen ja die Kenner der Literatur-Vorlage dem Ganzen etwas ab, ich gehöre nicht dazu.

    Wichtiger Hinweis zur irreführenden Benutzerführung: Wenn man den Menüpunkt "Film" wählt, dann kommt die 90 Minuten-Fassung, die in den deutschen Kinos zu sehen war. Unter dem Menüpunkt "Extras" wird dann auch eine zweistündige Langfassung angeboten, wie sie in Frankreich zu sehen war. Im Nachhinein bin ich allerdings sogar dankbar dafür, denn wie ich mich kenne, hätte ich die Langfassung gewählt und mich noch eine halbe Stunde zusätzlich gelangweilt.
  • Der große Gatsby
    Entschwunden ist die Liebe, die so einzigartig war.
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 16.02.2014
    Bereits an den Oscar-Kategorien (Sieger beim Design und bei Musik) ist erkennbar, dass die Stärken des Films an der Oberfläche liegen und beileibe nicht in der Handlung bzw. den schauspielerischen Leistungen. Bei den Ball- und Party-Szenen hat man natürlich richtig geklotzt mit einem immensen Aufwand an Statisten und Kulissen. Aber das beseitigt nicht das Problem der allzu dürftigen Handlung.

    Ganz schwach ist Hauptdarstellerin Mia Farrow, wobei dahingestellt bleiben kann, ob das an ihr oder am Drehbuch liegt. Auf jeden Fall ist die selbst-zerstörerische Leidenschaft Gatsbys für diese extrem oberflächliche Society-Schnepfe in keiner Weise nachvollziehbar.

    Der Film ist mindestens eine halbe Stunde zu lang geraten.
  • Broken City
    Nichts ist gefährlicher als die Wahrheit.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 10.02.2014
    Nur teilweise gelungener Versuch einer Wiederbelebung des "Film-Noir"-Genres der Nachkriegsjahre. Es fehlen die fatalistische Grundhaltung, das Wechselspiel von Licht und Schatten (im Farbfilm ohnehin kaum machbar) und vor allem die Femme fatale. Korrupte Politiker und Selbstjustiz-Cops sind heutzutage nun wirklich keine großen Aufreger mehr.
  • Solang ich lebe
    Bollywood, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 10.02.2014
    Überwiegend in London spielender Durchschnitts-Bollywood mit den üblichen Schein-Problemen, die sich dann am Ende erwartungsgemäß in Luft auflösen. Sharukh Khan gut wie immer, die Frauen schön wie immer. Für meinen Geschmack deutlich zu wenig Tanz-Einlagen.
  • Karakter
    Charakter ist eine Gabe... manchmal aber auch ein Verhängnis.
    Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 10.02.2014
    Der dem Film zugrundeliegende Roman ist eher spröd-realistisch angelegt. Um die Attraktivität des Films zu erhöhen (was letztlich auch gelang, siehe den Fremdsprachen-Oscar), wurden Anfang und Ende der Handlung im Film deutlich reißerischer gestaltet. Die grau-braune Farbgestaltung erleichtert das Eintauchen des Zuschauers in das nüchterne und eher ärmliche Milieu des Rotterdams der 1920er und 1930er Jahre, von dem die Kriegsbomben allerdings fast nichts übrig gelassen haben. Blauer Himmel und Sonnenschein sind - zumindest im Film - eher Mangelware.
  • Ein Freitag in Barcelona
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 31.01.2014
    Extrem dialoglastiger kammerspielartiger Episoden-Film über die Midlife-Crisis-Problemchen spanischer Männer. Die aktuelle spanische Wirtschaftskrise ist in diesem Film nicht vorhanden. Eine einzige Episode (der missglückte Seitensprung-Versuch) ist wenigstens in Ansätzen witzig.
  • The Best Offer - Das höchste Gebot
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 17.01.2014
    Gute Schauspieler und stimmige - teilweise an Alfred Hitchcock erinnernde - Atmosphäre inkl. Musik (Ennio Morricone), allerdings Schwächen in der Handlung. Der am Anfang gut aufgebaute Spannungsbogen wird nicht durchgehalten, der zweistündige Film ist mindestens um eine halbe Stunde zu lang, das Ende ist weit im Voraus vorhersehbar. Insgesamt daher allenfalls eine durchschnittliche Bewertung.
  • Corridor
    Keep Out!
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 16.01.2014
    Der Film hat den Touch der frühen Polanski-Filme ("Ekel", "Der Mieter") und weckt das Zuschauer-Interesse vor allem durch seine ambivalente Hauptfigur: Man weiß eigentlich nicht so genau, ob einem der jetzt besonders sympathisch ist oder nicht. Negativ fällt die unterdurchschnittliche Synchronisations-Qualität auf.
  • Und dann der Regen
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 24.12.2013
    Anspruchsvolle und trotzdem kurzweilige "Film-im-Film"-Handlung. Da kommen intellektuelle "Gutmenschen" in die bolivianische Provinz, um einen Film über die Missetaten der spanischen Eroberer zu drehen und merken auf einmal, dass sie sich fast genauso ausbeuterisch verhalten wie ihre Vorgänger vor 500 Jahren. Der einzige Unterschied ist der, dass sie bei ihrem Gebaren zumindest teilweise ein schlechtes Gewissen haben. Mit großen Worten allein ist es halt auch nicht getan. Oft bewirkt eine funktionierende Trinkwasser-Leitung mehr als noch so pathetischer Schwulst.

    Am Ende ein klein wenig Hoffnung, dass die Menschlichkeit zumindest dort siegt, wo Menschen unmittelbar zusammenkommen.
  • Um Klassen besser
    Regeln sind da, um gebrochen zu werden.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "howardh" am 15.12.2013
    Im Kern eine gute Story, allerdings mit allzusehr märchenhaften Zügen. Zunächst wird dem Zuschauer eingetrichtert, dass es in den USA anscheinend zwar juristisch zulässig, in der Praxis aber nahezu unmöglich ist, dass Privatpersonen eine staatliche Schule quasi "übernehmen". Dann schaffen die beiden weiblichen Hauptpersonen aber genau das mit spielerischer Leichtigkeit, die eine verliebt sich nebenbei noch - und am Schluss sind alle happyhippo.