Kritiken von "videogrande" aus Albersdorf

King Kong

Fantasy, Abenteuer

King Kong

Fantasy, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 30.08.2026
Da Peter Jackson durch seine "Herr der Ringe" Verfilmung in Hollywood nun Tor und Tür offenstanden, konnte er sein angebliches Herzensprojekt endlich durchziehen: Die Neuverfilmung von King Kong. Annähernd dasselbe Team fand sich wieder zusammen und so ist der Look auch ziemlich der gleiche, wie in Mittelerde. Das sind natürlich Vorschusslorbeeren und auch ich wollte das Spektakel unbedingt sehen. Am Ende kam ich ernüchtert aus dem Film. Woran lag das? Zunächst mal ist das Ganze viel zu lang. Jackson schwelgt schon wieder in der Geschichte als solches. Zum anderen hatte 1976 John Guillermin bereits ein zeitgemäß angepasstes Remake in die Gegenwart verlegt, so das Jacksons Ausflug in die Vergangenheit überflüssig wirkt. Aber was in meinen Augen schwerer wiegt, ist der unglaubliche Kitsch, der sich durch eine "affige" Lovestory auftut. Das ist teilweise an der Schmerzgrenze. Ich bin der Meinung, dass der Originalfilm unschlagbar ist, weil er ungemein viel Charme hat und echte Kinomagie besitzt. 1933 solche Tricks zu fabrizieren - Hut ab! Auch sind keinerlei Fremdschämmomente enthalten. Bei Jackson schon. Die 76er Variante hat eine Daseinsberechtigung, weil sie Neues versucht hat, Jackson hat nur neu verfilmt, wenn auch spektakulär. Und darum steht das Ding nicht, wie die beiden anderen, in meiner Sammlung. Das war ein "1x-Film", den ich nicht wieder zu sehen brauche, auch wenn Unmengen an Fanservice, in Form von Eastereggs, wie z.B. die "Ratmonkey" Kiste, untergebracht sind und er enorme Schauwerte hat. Fazit: Spektakulär, lang, kitschtriefend, mit neuesten Möglichkeiten der Tricktechnik auf Stand gebracht aber deswegen auch seelenlos und nichtssagend, weil es eben die Geschichte schon 2x gab.

ungeprüfte Kritik

Stirb langsam 2

...und wieder ist er am falschen Platz zur rechten Zeit.
Action, Thriller

Stirb langsam 2

...und wieder ist er am falschen Platz zur rechten Zeit.
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 30.08.2026
Ich war von dieser Fortsetzung bereits damals im Kino nicht sonderlich begeistert und es hat sich über die Jahre nur geringfügig gebessert, wenn man den Film nun eher als Guilty Pleasure sieht. Er ist aber nicht der schlechteste der 5 und bietet sehr solide Action. Da kann man ihm nix vorwerfen. Aber was sollte dieser Nackedei-Auftritt des Bösewichts am Anfang, der mich etwas irritiert? Hat man den hinter sich, gibt es die Verfilmung eines Drehbuchs zu sehen, bei der man viel Unlogik, konstruierte Zwischenfälle und reichlich abstrusen Blödsinn akzeptieren muss. Da kreisen Flugzeuge bis zum Spritende in der Luft, woraus der Film seine Dramatik bezieht. Wären die alle zu einem anderen Flughafen geflogen, wäre aber der Film zu Ende und keine Bedrohung mehr da. Verkleidungen als Techniker nutzt man völlig unnütz an einer einsamen Kirche aber nicht im Gepäckraum des Airports und von dem schwachsinnigen Platzpatronentwist mag ich gar nicht reden. Im Laufe der Zeit hat sich auch noch unfreiwillige Komik entwickelt, wenn Faxgeräte als Fortschritt der Technik bezeichnet werden oder Oma einen Elektroschocker mit an Bord nehmen konnte. Positiv ist zu sagen, dass Bruce Willis hier einen emotionalen Helden gibt, der auch mal verzweifelt weint. Das ist eben SEIN Franchise und er rettet dieses Filmchen auf 3 knappe Sterne, weil man eben sagen muss, dass es nicht langweilig wird, ein paar Gags bereit hält und mit Aufwand und vielen Effekten gearbeitet wurde. Fazit: Unterhaltsame, actionreiche Ballerorgie und Fortsetzung eines Kultfilmes, die aber mit unerträglich dummer Story gesegnet ist und deswegen gehörig Punkte verliert. Kein Wunder, dass Regisseur McTiernan für Teil 3 wieder übernehmen musste.

ungeprüfte Kritik

King Kong lebt

Fantasy, Abenteuer

King Kong lebt

Fantasy, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 26.08.2026
Ich wusste wirklich Jahrzehnte nicht, dass "King Kong lebt" tatsächlich die direkte Fortsetzung zum Remake von 1976 ist. Die Idee ist genau so absurd wie eine Fortsetzung von "Titanic". Und tatsächlich hat man den Eindruck, hier eine Satire vor sich zu haben, da die Herztransplantation mit dem übergroßen Skalpell enormes Komikpotenzial birgt. Abgesehen von der bescheuerten Idee als solches. Teil 2 ist demzufolge mit dem eigentlich recht gutem Vorgänger nicht mehr zu vergleichen und ist billiger Trash pur. Hier ist so viel unlogisch und lustig, dass man es kaum aufzählen kann. So benötigte man damals für den Transport des Riesenaffen einen Supertanker, sein Weibchen (sorry für den Spoiler) passt aber in ein Lastenflugzeug. Somit ist Kong dann wohl im 10jährigem Koma geschrumpft. Auch lustig die Szene, in der Eingeborene mit Pusterohren schießen, die kürzer sind, als die Pfeile, die herauskommen. Es gibt also viel zu lachen und das macht den Film eher für Godzillafans zu einem trashigen Fest, als das er eine ernst zu nehmende Fortsetzung wäre. Der Film ist NIE ernst zu nehmen, da alle Rollen wie Karikaturen wirken. Die Vermenschlichung der "Kongs" samt Ehestreit und Rumgezicke ist einfach nur lächerlich. Ich gehe davon aus, dass Regisseur Gillermin bewusst eine Persiflage daraus gemacht hat, weil er wusste: King Kong braucht KEINE Fortsetzung! Fazit: Überflüssig, albern, kitschig, peinlich und auch nur mäßig unterhaltsam...aber für Trashfreunde eventuell sehenswert.

ungeprüfte Kritik

Revolver - Back for Revenge

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 24.08.2026
Einer der Filme, die weder gut noch schlecht sind. Er besitzt leider keinerlei Finesse. Da ist man vom koreanischen Kino deutlich anderes gewöhnt. Ein Rachefeldzug ist ein ausgebeutetes Thema und hier beobachtet man eine echt stark auftrumpfende Darstellerin dabei, wie sie einzelne Stationen abklappert, also einen nach dem anderen aufsucht und dabei viel Dialog auf den Zuschauer einprasselt. Dies ist also ein Investigativ-Streifen, bei dem Dinge ans Licht befördert werden. Das Ganze ist ohne Action, ohne bleibende Momente und kaum Emotionen routiniert inszeniert, langweilt aber eher, als das es unterhält. "Revolver" verspricht nur scheinbar schon im Titel einen typisch koreanischen mit Blut getränkten Rachefeldzug, hat aber eher eine flache Spannungskurve und sehr vorhersehbare Handlung. Wer sich von "Squid Game"-Star Jung-jae Lee viel erhofft, wird sich wundern. Fazit: Mit guten Darstellern und dezent schwarzem Humor aufwartender aber müder Rachethriller, der mehr oder minder interessant, dialoglastig und charaktergetrieben vor sich hinplätschert und doch bis zur Zielgerade trägt, dabei aber keinerlei Überraschung oder Höhepunkt bietet. Durch "Lady Vengeance" oder "The Villainness" sind wir scheinbar zu verwöhnt.

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Vidar the Vampire

Komödie, Fantasy, Horror

Vidar the Vampire

Komödie, Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 21.08.2026
"Vidar" ist mal wieder kein Mainstream-Movie und schwer einzuordnen. Arthouse, Experimentalfilm, Pseudo-Doku und Found Footage ergeben einen skurrilen Mix mit Handkamera gefilmt und auch dementsprechend synchronisiert. Ein Independentfilm ganz billiger Machart, der aber doch so seine Momente hat. Die Auferstehungsszene in der Kirche z.B. ist tatsächlich beängstgend aber auch komplett augenzwinkernd inszeniert. Natürlich ist dies eine schwarze Komödie, allerdings mit eigenwilligem Humor. Der katholischen Kirche dürfte so manche Geschmacklosigkeit und missbrauchte christliche Symbolik sauer aufstoßen. Ich bekam leichte "Interview mit einem Vampir"-Vibes, eben auf norwegische Art. Der Streifen ist speziell, grotesk, leicht ins Perverse abrutschend, weil er zu offensichtlich macht, worum es vorrangig in Vampirfilmen geht: Sexuelle Begierde! Da wimmelts von Vulgärausdrücken. Andererseits fügt der Film dem Genre tatsächlich ein paar neue Ideen und interessante Denkansätze hinzu. Hineininterpretieren kann man wieder viel, von der Suchtproblematik, bis zur Verzweiflung kranker, insbesondere depressiver Menschen. Alles in Allem ist "Vidar" zunächst einmal für Vampirfans einen Blick wert und wird das Puplikum spalten. Ich bin auch unentschlossen, aber doch beeindruckt. Fazit: Sehr abseitige Blutsaugermär, die reale Probleme in eine Art Pseudo-Real-Vampirstory einbettet, die Kritik an Gott und der Welt übt. Interessant aber sehr speziell. Sagen wir es so: Ein Kinofilm ist dies bei Weitem nicht, aber ein besonderer TV Film, den ich nicht wegswitchen würde.

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Stirb langsam 4.0

Action, Thriller

Stirb langsam 4.0

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 12.08.2026
Tja. Ist das noch ein "Stirb langsam"-Film? Ich meine, mal gehört zu haben, dass man ein vorhandenes Drehbuch einfach zu einem Teil der Reihe umgeschrieben hat. Ob es stimmt oder nicht: Es würde passen, denn dieser 4. Teil ist bis zum großen Overdrive Finale größtenteils strunzlangweilig. Ok, es gibt immer wieder ein paar rasante Sequenzen, aber die meiste Zeit sieht man Leute mit bedeutungsvollen Mienen vor Monitoren stehen und palavern. Das nutzt sich ganz schnell ab. Wie John McClane in diese Story hineinstolpert ist schon reichlich hanebüchen. Satte Action lässt lange auf sich warten. Wieder bekommt John einen Sidekick, nur im Gegensatz zu Sam Jackson passt hier die Chemie überhaupt nicht. Das ist kein Team, dem man gerne folgt. Man vermisst auch schmerzlich die Sprücheklopferei. Der ganze Film passt einfach nicht zu den 3 Vorgängern. Fazit: Die übertriebene Action am Ende kann man verkraften, aber der Weg dahin ist etwas wirr und zäh. Das Cyberthriller Gehabe mit den ganzen Computerszenen ist zunächst ermüdend, bekommt aber im letzten Drittel ordentlich Dampf.

ungeprüfte Kritik

Stirb langsam 3

Jetzt erst recht.
Action, Thriller

Stirb langsam 3

Jetzt erst recht.
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 10.08.2026
In manchen Dingen bin ich puristisch. So habe ich zum Beispiel diesen Film bis heute nie gesehen, weil ich Teil 2 seinerzeit (auch da folgt ein Rewatch) doof und aufdringlich fand und noch auschlaggebender: Manfred Lehmann hier nicht Bruce Willis spricht. Nichts gegen Thomas Dannemann, aber der gehört nunmal zu Arnie und Sly. Man kann nicht jedem Actionstar dieselbe Stimme verpassen. Nun war es endlich mal so weit und ich stelle fest: Man hat am Erfolg von Lethal Weapon teilhaben wollen und hat dem Einzelkämpfer JohnMcClane ein schwarzweißes Buddymovie verpasst, das auch mit Mel Gibson und Danny Glover funktioniert hätte. Nichts desto trotz ist der Film ein sehr solider Actioner mit vielen Onelinern und Bezug zum ersten Teil. Manche sehen in ihm den zweitbesten Film der Reihe und das mag auch gerechtfertigt sein. Action und Humor im richtigen Mischungsverhältnis ergeben einen kurzweiligen "Die Hard"-Film. Fazit: Hochkarätig besetztes Sequel, das mit der Weihnachtstradition der Vorfilme und einigem mehr bricht, aber noch mit tollen, handgemachten Effekten überzeugen kann. Ein guter Actionfilm alter Schule. - Nur an die Stimme konnte ich mich bis zuletzt nicht gewöhnen.

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Amsterdamned - Verfluchtes Amsterdam 2

Niemand ist sicher.
Krimi, Action

Amsterdamned - Verfluchtes Amsterdam 2

Niemand ist sicher.
Krimi, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 08.08.2026
Und noch ein Klassiker der 80er Jahre bekommt seine späte Fortsetzung. Ein merkwürdiger aber nostalgischer Trend. Ich muss sagen, ich habe mich darauf gefreut, auch wenn es manchmal weh tut, die gealterten Stars sehen zu müssen. Dick Maas hat eine solide Fortsetzung geschaffen, die, wie auch schon das Original, erst spät in Fahrt kommt. Die FSK 12 Freigabe halte ich für eine Farce, denn es gibt zumindest am Anfang krasse Dinge zu sehen, die definitiv nichts für Kinder sind. Man muss sich wirklich fragen, ob die Entscheider noch ganz dicht sind. Tut mir leid. Wie dem auch sei, der Film kommt natürlich nicht an den Kultstatus heran. Er führt den Vorgänger leider ad absurdum, denn so ganz logisch ist es nicht, was uns hier per DNA Test weisgemacht wird. Und auch die Bärenkräfte, die der Killer, dessen Identität man leider auch sofort erahnen kann, hier hat, werden nicht wirklich erklärt. Es endet mit einem Cliffhanger. Kommt Teil 3? Muss nicht sein. Somit haben wir hier einen schon spannenden Streifen, der für einen Maas-Film etwas zu zahm ist und der wegen ein paar blöder Einfälle, auch dem merkwürdigen Ende, leicht enttäuscht. Huub Stapel aber nochmal zu erleben macht schon Spaß, auch wenn es natürlich Witze übers älter werden gibt. Fazit: Fängt spannend und sehr brutal an, hängt dann durch, wird zu einem typisch überzogenem Dick Maas Film und verdirbt sich abschließend leider selbst durch ein blödes Ende. Bis dahin geht Teil 2 als guter Fanservice durch.

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Der Astronaut - Project Hail Mary

Zwei Welten, eine unmögliche Mission.
Science-Fiction

Der Astronaut - Project Hail Mary

Zwei Welten, eine unmögliche Mission.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 08.08.2026
Wir haben hier eine Mischung aus "Moon", "Lautlos im Weltall" und "Interstellar" mit einer Prise "E.T." und "Enemy Mine". Mit anderen Worten: Ich kann auf Anhieb 5 Filme nennen, an die ich spontan erinnert werde, also ist das ganze nicht so wirklich neu. Wie bewerte ich den Film jetzt gerecht, wenn eigentlich sowieso jede Kritik nur meine eigene Meinung ist? Also ehrlich gesagt empfand ich schnell eine Mischung aus Genervtheit und Langeweile. Die ewigen Gespräche zwischen den beiden fielen mir auf den Keks, auch weil das ganze wenig realistisch dargestellt ist. Die Kommunikation ist viel zu schnell möglich und vermenschlicht das Wesen auch komplett. Das einzig Interessante am Film sind die Rückblenden, da die noch eine Geschichte erzählen. Der Film hat zwar tragischen Hintergrund, ist aber deutlich komödiantisch, im Grunde auch naiv (fast kindgerecht) angelegt. Ich weiß die Intention dahinter zu schätzen, aber ich bin nicht warm mit dem "Projekt Hail Mary" geworden und werde ihn auch nicht ein zweites Mal durchstehen. Zu lang, zu viel Gerede, zu viele Engelschöre im Soundtrack, die mich aufdringlich darauf hinweisen, jetzt Emotionen zeigen zu müssen. Fazit: Schön gemacht aber generisch. Möchte uns zum Lachen bringen, aber auch auf die Tränendrüse drücken, ist ein Fast-Zwei-Personen-Stück mit sehr viel Dialog und, tut mir leid, hat mich größtenteils gelangweilt.

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Monster Mash

Fantasy, Horror

Monster Mash

Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 06.08.2026
Tja, das war "The Asylums" große Chance für den Durchbruch und endlich als hochwertiger Trashlieferant ernst genommen zu werden. Man klaute sozusagen den Universal Studios ihre Monster, und die Idee ein Dark Universe ähnlich dem Marvel Universum ins Leben zu rufen. Man hatte alle Mittel, für atmosphärische Kulissen und hochwertige Kostüme, bzw. Masken. Man baute eine witzige Bond-Hommage zu Beginn ein. Und dann beginnt die einfallsloseste Geschichte, die man sich vorstellen kann. Das müde Drehbuch fährt den Streifen komplett an die Wand. Hätte man mal lieber das bewährte "Sharknado" Team rangelassen. Das ist wenigstens kreativ. Den belustigenden Umstand, dass alle Monster praktisch auf Nachbarschaft wohnen und wie Normalbürger leben kann man leicht verzeihen. Aber das alle ständig nur reden und praktisch nichts passiert, das ist unglaublich dämlich und ermüdend. Da gehts dann darum, dass Draculas Tochter Frankensteins Monster Geschichten vorliest oder deren Vater eben ständig Monologe hält. Nie wirkte der Fürst der Vampire unfähiger und schwächer als in diesem Film. Alle Plotholes, alle Lächerlichkeiten und Filmfehler, sind zu verzeihen, da sie dazugehören. Aber wenn eine Bardame sich mit der Mumie über trockene Haut unterhält und überhaupt nur palavert wird...da wird großes Potenzial einfach weggeworfen. Man wusste absolut nichts mit den Monstern anzufangen und macht sie zu gesprächigen Kumpels. Den wahren "Monster Mash" hat man schon in den 80ern als "Monster Busters" gesehen. Dieser Film hier wäre mit gutem Drehbuch sicher super geworden, so ist er nur eines: Stinklangweilig!! Aber sowas von!!!

ungeprüfte Kritik

El Olivo

Der Olivenbaum
Drama

El Olivo

Der Olivenbaum
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 06.08.2026
Ein schöner, nachdenklich machender Film. Man muss sich auf banale Alltagsgeschichten, ohne große Dramaturgie, Action oder bekannte Stars einlassen können, dann könnte einem dieser mal melancholische, mal witzige Film mit seiner kritischen Botschaft gefallen. Allerdings plätschert er nur vor sich hin und hätte vielleicht etwas kurzweiliger ausfallen können. Die Story strotzt vor Symbolik und Metaphern auf Vergänglichkeit, Moral, Umwelt und Politik, ist aber sehr klischeehaft inszeniert. Er wirkt nie wirklich echt, aber soll laut Machern ja auch ein wenig märchenhaft sein. Fazit: Ein Film mit wichtiger Botschaft, der nur Gefühlstote kalt lässt. Gleichzeitig Anklage gegen politische Zustände, nicht nur der spanischen. Berührend aber nicht außergewöhnlich.

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The King's Choice

Angriff auf Norwegen
Kriegsfilm

The King's Choice

Angriff auf Norwegen
Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 02.08.2026
"The Kings Choice" - Dämliche "deutsche" Filmtitel reißen ja nicht ab. Natürlich gaukelt man uns hier wieder eine vom Ursprung her englische oder amerikanische Verfilmung vor. Doch dieser "King" ist ein Norweger. Dargestellt von Jesper Christensen, der Bond-Enthusiasten nicht fremd ist. Man muss sagen, er macht seine Sache auch sehr gut. Der Film erzählt, mit Datumseinblendungen, die historischen Ereignisse im Zweiten Weltkrieg in Norwegen, die nicht ganz so populär sind. Dies ist also mehr eine Doku, als ein Kriegsfilm. Wer sich gerne mit politischen Themen und geschichtlichen Ereignissen auseinandersetzt, bekommt einen lehrreichen aber auch unspektakulären Film zu Gesicht. Hier liegt wirklich die Information im Vordergrund und nicht die mitreißende Dramaturgie eines Spielfilmes. Also weniger Kriegsszenarien als diplomatische Bemühungen. Das hat den Charme eines Fernsehfilmes, ist aber keineswegs schlecht. Erwähnenswert ist auch die Darstellung der Deutschen. Man übertreibt es hier nicht mit Klischees, sondern zeigt, im Gegenteil, auch mal welche in gutem Licht. Fazit: Nur für Geschichtsinteressierte. Gut geschauspielerte und interessante Aufarbeitung aber eher eine bessere Arte-Doku, als ein Kriegsfilm.

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Blood & Sinners

Tanz mit dem Teufel - Wir sind alles Sünder.
Thriller, Drama

Blood & Sinners

Tanz mit dem Teufel - Wir sind alles Sünder.
Thriller, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 30.07.2026
Ich glaube, ich deute den Film falsch. Soll das eine Satire oder Hommage an Black Music oder etwas in der Art sein? Hier gibts jedenfalls eine Menge unfreiwilliger Komik, die nach einer skurrilen Szene mit Figuren, die u.a. aus der Zukunft kommen, ihren ersten Höhepunkt im von Vampiren aufgeführten Riverdance hat. Es ist ja kein Geheimnis, dass es um die Blutsauger geht. Aber dass hier wirklich alle Klischees vom Knoblauch bis zum Holzpflock bemüht werden, finde ich ganz schön billig und altbacken. Man möchte sehr offensichtlich humorvoll an die Story herangehen, aber ich halte diesen Versuch, einen neuen "From Dusk Till Dawn" zu kreieren für misslungen. Als allererstes haben mich schon die computergenerierten Baumwollfelder genervt und kurze Zeit später konnte ich den ganzen Film nicht mehr ernst nehmen. Ja, er möchte eigentlich auf die politischen Zustände und auf Rassismus und dergleichen aufmerksam machen, aber da sind die Vampire, die hier so oberflächlich und kurz in Erscheinung treten, völlig fehl am Platze. Ohne sie wäre der Film sogar 4 Sterne wert. Aber als Horrorfilm? Ich habe keine Bedrohung oder Horror gespürt. Eigentlich passiert in der Hinsicht kaum etwas. Es gibt ein abschließendes Gemetzel und dann geht die Sonne auf. Das wars? Nicht ganz. Das Ende, eigentlich eine Postcreditscene, fand ich schön. Ansonsten hat der Film mich enttäuscht und gelangweilt. Fazit: Völlig überbewertetes Südstaaten-History-Vampirfilmchen mit viel Bluesmusik und meines Erachtens ohne einen einzigen erinnerungswürdigen Moment.

ungeprüfte Kritik

Hua Mulan

Die Legende der Kriegerin.
Abenteuer

Hua Mulan

Die Legende der Kriegerin.
Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 28.07.2026
Erzählt wird, offensichtlich sehr frei, die uns vor allem durch Disney bekannte Geschichte von Mulan. Da dies ein chinesischer Film ist, erhoffte ich mir eine realistischere und bessere Verfilmung mit vielen Kämpfen im Drahtseilstil. Leider hat man aber eine merkwürdige Mischung aus Drama und Beinahe-Lovestory fabriziert, die extrem kitschig ist. Manchmal wirken die Darsteller wie einer overactenden Theatertruppe entlaufen. Der Darsteller des Vaters ist viel zu jung für den gebrechlichen, alten Mann, den er darstellt, der General ist kaum älter als seine Mannschaft. Das kann man nicht ernst nehmen. Mulan hat hier anfänglich einen drollig gemeinten Sidekick, in Gestalt des typisch dicklichen Dummlings erhalten, der für Erheiterung sorgen soll. Irgendwie will der Film so gar nicht zünden, weil er zu viel Schmalz und völlig unrealistische Zusammenhänge zeigt. Man meint wirklich, die Darsteller seien karnevalsmäßig nur in Kostüme, statt in ihre Rollen geschlüpft. Wer nun auf gut choreographierte Kämpfe, möglichst spektakulär, wartet, der bekommt nichts davon zu sehen. Mittendrin patzt auch noch mal die deutsche Synchro, die plötzlich ein "sie" benutzt, statt "er" und während einer Reitszene sieht man deutliche Reifenspuren des vorausfahrenden Kamerafahrzeugs. Das alles hat mich komplett rausgerissen und enttäuschte Langeweile hervorgerufen.
Fazit: Furchtbar! Kitsch, Klischees und Vorhersehbarkeit ohne jegliche Schauwerte.

ungeprüfte Kritik

Benny Loves You

Verschmähe nie dein Kuscheltier!
Horror, 18+ Spielfilm

Benny Loves You

Verschmähe nie dein Kuscheltier!
Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 26.07.2026
Das nenne ich mal eine Überraschung! Ursprünglich hatte ich ein billig erstelltes Filmchen im Sharknado-Stil erwartet, aber "Benny loves you" ist verdammt gut getrickst. Und nicht nur das: Die schwarzhumorige Splatterkomödie ist im Ganzen gut gelungen und hoch unterhaltsam. Bereits der Prolog ist atmosphärisch und die musikalische Untermalung darf man wohl als Hommage an Nightmare on Elm Street verstehen. Der Film ist keinesfalls dilletantisch heruntergekurbelt, sondern hat hervorragende Kameraeinstellungen und Spielereien in Zeitlupe parat. Scharfes Bild und ordentliche Spezialeffekte. Alles viel hochwertiger, als man denkt. Man muss sich nur auf eine mordende Muppetfigur einlassen können und ein Herz für trashige, leicht verrückte Filme haben. Fazit: Nennen wir es mal Edeltrash. Eine gut gemachte, blutige Komödie, die großen Unterhaltungswert besitzt und Spaß macht.

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Masters of the Universe

Erlebe wie er zu He-Man wird. Legenden werden nicht geboren, sie werden geschmiedet.
Fantasy

Masters of the Universe

Erlebe wie er zu He-Man wird. Legenden werden nicht geboren, sie werden geschmiedet.
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 22.07.2026
Das ist (fast) genau der Film, den wir Kinder der 80er Jahre damals anstelle des Dolph Lungren Vehikels, welches heute ein perfektes Guilty Pleasure ist, vor Jahrzehnten erwartet hätten. Ich glaube, er ist gefloppt, weil er eben zu spät kam. Die Generation Z kennt wohl kaum die Spielzeugserie von Mattel und die Zeichentrickserie. Aber wer die Figuren damals bespielt hat, der erkennt jedes Detail. Von Man-At-Arms Keule, natürlich über das Schwert der Macht bis zu den einzelnen, teilweise skurrilen Figuren wie Ram Man oder Spikor. Sie sind hier, leider bei weitem nicht alle, zu Leben erwacht. Erwartungsgemäß sind die weiblichen Helden weniger sexy ausgefallen, als sie damals schon als Figuren waren. Scheiß Zeitgeist der 2020er! Was ich allerdings wirklich vermisse, das sind die fantasiereichen Fahrzeuge, die ein wesentlicher Bestandteil des Kultes sind. Wer eben in besagter Zeit groß wurde, wird auch Flash Gordon Vibes bekommen, denn Queen, bzw. Bryan May ist deutlich hörbar am Soundtrack beteiligt. Gewöhnungsbedürftig finde ich den doch recht eigenwilligen, teils infantilen Humor, aber wirklich fehl am Platze ist er auch nicht. Ein Cameo rundet das Ganze noch ab und ich möchte behaupten, dass dies in späteren Zeiten, wie sein Pendent aus den 80ern, zu einem Kultfilm werden wird. Fazit: Für Kenner! Kindheitserinnerungen, die nicht ganz perfekt umgesetzt wurden, aber dringendes Fortsetzungspotenzial haben, da noch eine Menge fehlt. Comichaft, detailfreudig und 100% selbstironisch.

ungeprüfte Kritik

Der Low-Budget Stuntman

Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 19.07.2026
Wer die New Kids mag, der wird den Film ohnehin lieben, auch wenn er sich den Filmen gegenüber schon zurückhaltend ausnimmt und wer die Kids nicht mag, könnte genau deswegen doch noch Gefallen an diesem "Low-Budget-Stuntman" finden. Anarcho- und Fäkalhumor auf prollige Art. Es wird viel uriniert und sich übergeben. Es gibt dumme Sprüche und Rassismus. Sex nicht zu vergessen. Politische Korrektheit kennt der Film nicht und das ist auch alles gut so. Wenn man trashige Filme mag und über "Feuer, Eis und Dosenbier" oder "American Pie" lachen kann, dann sollte man hier gut aufgehoben sein. Von so einem Werk erwarte ich eigentlich wenig und war doch über Cameos überrascht, die ich nicht erwartet hätte. So trifft man hier auch Regisseur Dick Maas an, der sich selbst spielt und noch einige mehr. Ok, gerade wenn man mit den eingangs erwähnten Kids nichts anfangen kann, benötigt man schon gewisses Durchhaltevermögen und sehr abseitigen Humor, aber ich habe viel gelacht und mich (selten) gelangweilt. Fazit: Holländischer Hau-Drauf-Humor. Schwarz, derb, für einige völlig daneben und peinlich für manche aber auch zum Schenkel klopfen. Ich fühlte mich gut unterhalten und vergebe 3 sehr gute Sterne. Alles andere wäre manchem Film gegenüber unfair.

ungeprüfte Kritik

Croc

Das Killerkrokodil
Horror, Abenteuer

Croc

Das Killerkrokodil
Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 14.07.2026
Ich habe ein Herz für Trashfilme und daher ist meine Kritik nicht so vernichtend, wie sie unter normalen Umständen sein sollte. Nehmen wir mal die "Lake Placid" Reihe zum Vergleich: Alle Fortsetzungen des Originals sind billige Direct-To-Video Produktionen mit sehr üblen Effekten. "Croc" kann diesen Filmen locker das Wasser reichen. Er ist für eine Thai-Coproduktion erstaunlich kurzweilig und mit gewisser Spannung inszeniert. Es bleibt sogar Zeit für einen Nebenplot um mafiöse Machenschaften. Man hat aus dem geringen Budget was rausgeholt, abwechslungsreiche Drehorte genutzt und auch einige Unterwasseraufnahmen hinbekommen. Die Tricks sind erwartungsgemäß grottig, aber es hat sogar für einen Pappkameraden gereicht und nicht nur für CGI. Zu guter letzt hat sogar Michael Madsen noch ein paar Taler für seine "Mitwirkung" abbekommen, die er lustlos abspult. Es ist kein Meisterwerk entstanden und der Film ist auch ein wenig zu ernst gemeint, geht aber als solide Trashproduktion durch. Fazit: Mit wenig Geld aber viel Herzblut gemacht. Wer so einige Tierhorrorfilme der billigen Art kennt und liebt, dem könnte auch "Croc" gut gefallen.

ungeprüfte Kritik

Sisu 2 - Road to Revenge

Sie nahmen ihm seine Familie. Er nahm Rache.
18+ Spielfilm, Kriegsfilm, Action

Sisu 2 - Road to Revenge

Sie nahmen ihm seine Familie. Er nahm Rache.
18+ Spielfilm, Kriegsfilm, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 07.07.2026
Ich weiß nicht so recht, was ich vom 2. Teil von "Sisu" halten soll. Er setzt den Funsplatter-Actioner rund um den Nazis mordenden, wortkargen Finnen in gleicher Weise fort, nämlich mit viel Blut und völlig übertriebenen Sequenzen. Das ist nicht zum Kopfschütteln, sondern das spaßige Konzept der Reihe. Jedoch ist die Motivation seiner Peiniger diesmal weniger nachvollziehbar und man schlägt auch ein wenig die emotionale Schiene ein. Die Grundstimmung ist somit eine andere und es kommt mir vor, als hätte ich beim ersten Film viel mehr Unterhaltung und Tempo erlebt. Nichts desto Trotz kommen Fans noch auf ihre Kosten, ebenso Freunde dieses Genres, das sich auch in Filmen wie "Machete" oder "Final Destination" widerspiegelt, nämlich durch "Freude" an völlig abstrusen Todesszenen, die bewusst zum Lachen anregen sollen. Doch diese "Road to Revenge" führt über teils schon zu grausame Gewalt, die dem Protagonisten widerfährt und nicht mehr zur Gänze komisch ist. Fazit: Wieder mal ein skandinavischer Spaß der brutal-komischen Art im Stile von "Dead Snow" und "The Trip", der aber deutlich langatmiger ist und gegenüber des ersten Teils etwas weniger "überzeugt". 4 Sterne ist er trotzdem wert, denn wann bekommt man schon mal so einen trashigen Spaß serviert?

ungeprüfte Kritik

Itsy Bitsy

Horror, Fantasy

Itsy Bitsy

Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 05.07.2026
Nichts Neues auf dem Spinnensektor. Das übliche Gehusche und Verstecken in Zimmerecken oder unter dem Bett. Auch die obligatorische Katze muss wieder dran glauben. Inzwischen reichlich nervend finde ich die traumatischen Erlebnisse, die den Protagonisten oft vorausgehen. Hier ist es mal wieder ein Verkehrsunfall, der für ständige Flashbacks sorgt. Die bilden dann so einen leichten Sideplot und stören mehr, als das sie nutzen. "Itsy Bitsy" klingt eigentlich nach nem waschechten Trash- und Spaßfilm. Aber hier gehts ernst gemeint und vor allem tödlich langweilig zu. Einzig erwähnenswert ist das Wiedersehen mit der viel beschäftigten und unterschätzen B-Movie Ikone Bruce Davison und "Tasha Yar" (Denise Crosby) aus Star Trek, auf das ich dann aber lieber verzichtet hätte. Fazit: 100 Mal gesehen. Langatmiger und zäher Spinnenhorror von der Stange.

ungeprüfte Kritik

Dream Scenario

Triff den Mann deiner Träume.
Fantasy, Drama

Dream Scenario

Triff den Mann deiner Träume.
Fantasy, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 05.07.2026
Dieser Film lässt absichtlich viel Spielraum für eigene Interpretationen, da er im Grunde nichts erklärt und zum Ende hin immer verwirrender wird. Auf jeden Fall darf man eine Kritik an sämtlichen Hypes aus dem Internet in ihm sehen. An Mobbing und hippen Influencern. Nicolas Cage beweist Mut, denn er ist hier fast nicht wieder zu erkennen. Und er zeigt eine echte schauspielerische Bandbreite. Allein das ist sehenswert. Die Story ist faszinierend und ziemlich "arthousig" und (zu) ruhig inszeniert. Unterhaltungs und Spannungpotenzial wurden zugunsten eines Puplikumsexperiments (Mitdenken) übersehen. Die ewige Pianomusik kann dabei wirklich als störend empfunden werden. Zunächst beginnt es mit leicht skurrilem Humor, wird dann aber ernsthaft dramatischer und bildet ziemlich real ab, wie ein Unschuldiger ins Abseits gerät. Cage stellt seine Verzweiflung teils mit Overacting, teils aber auch beeindruckend beklemmend dar. Schade ist nur, dass "Dream Scenario" fast alles seinem Puplikum überlässt und es auch leicht überfordert. Was ist real, was nicht? Bewegt sich Paul die ganze Zeit über in seinem eigenen Traum? Das bleibt dem Zuschauer überlassen und er darf fasziniert hineininterpretieren, was er möchte. Der anfänglich echt starke und tief schürfende Film driftet leider im letzten Drittel in einen merkwürdigen SF Plot ab und kann somit nicht wirklich überzeugen. Fazit: Beeindruckende Mischung aus absurder Comedy, etwasSF und leichtem Horror mit jeder Menge Drama und Gesellschaftskritik. Etwas zu intelektuell und verworren aber auf jeden Fall mit vielen Hintergedanken inszeniert. 3+

ungeprüfte Kritik

Ich glaub' mich knutscht ein Elch!

Der Alte hat einen Sprung in der Schüssel!
Komödie, Kriegsfilm

Ich glaub' mich knutscht ein Elch!

Der Alte hat einen Sprung in der Schüssel!
Komödie, Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 23.06.2026
So viele 1-Stern Bewertungen für diesen Klassiker der 80er Jahre? Ahaa, es liegt an der Synchro, die zum Erscheinen auf Bluray neu erstellt wurde. Und da sieht man mal wieder, wie ein Film damit steht und fällt. Einzig das Original mit seiner Original Synchro ist das Wahre. Der noch junge Bill Murray und eine Menge anderer Bekannter nehmen hier die US Army aufs Korn, aber wenn man ehrlich ist, verbeugen sie sich auch etwas davor, denn am Ende wirds versöhnlich. Der Zuschauer hat auch nach Jahrzehnten noch seinen Spaß an dieser Anarchokomödie, die aus der guten alten Zeit stammt und alles andere als politisch korrekt ist. Da gibts sexistische Witzchen und auch Seitenhiebe auf so manches andere, als die Army. Das Team der "Ghostbusters" hat hier zugeschlagen und irgendwie kapitelartig, vielleicht etwas merkwürdig, sämtliche Klischees, auch des kalten Krieges zusammengeschustert. Man merkt auch, das die Extended Fassung mit dem Südamerika-Teil nicht wirklich stimmig ist und sollte unbedingt auf die Kinofassung mit alter Synchro zurückgreifen, um bedingungslosen Spaß zu haben. Fazit: Ein selten dämlicher Filmtitel für eine tolle Satire auf Uncle Sam, starbesetzt und ulkig. Macht immer noch Spaß und verdient so, wie er 81 in hiesige Kinos kam, seine 4 Sterne. Alle anderen Versionen braucht kein Mensch.

ungeprüfte Kritik

How to Talk to Girls at Parties

Musik, Komödie, Science-Fiction

How to Talk to Girls at Parties

Musik, Komödie, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 22.06.2026
Um im Englischen zu bleiben, wo dieser Film herkommt: "Weird and strange" - Also was hier abgeht ist mal wieder im Delirium eines Autors (nämlich dem extravaganten Neil Gaiman) entstanden, der die Seventies, Science-Fiction und britischen Humor mag. Sinn...tja, den kann man hineininterpretieren, wenn man möchte. Vielleicht, dass die Ära des Punk, am bekanntesten wohl vertreten duch die Sexpistols, nicht von dieser Welt ist. Die Musikrichtung bildet natürlich den Soundtrack, und wer sich damit auskennt, bzw. Fan ist, der wird seine helle Freude daran haben. Bemerkenswert ist die schöne, authentisch wirkende Ausstattung, die die ausgehenden 70er gut portraitiert. Über die sperrige und wenig zugängliche Umsetzung der Kurzgeschichte mag man streiten, jedoch wenig über die Darsteller. Sowohl Elle Fanning, wie auch Alex Sharp zeigen große Spielfreude und bringen zwei Teens zum Leben, welche sich selbst, die Musik und das Leben entdecken. Spaß hat der Film irgendwie wirklich gemacht, jedoch ist er wohl eher ein Geschenk für echte Fans von Neil Gaiman. Ich weiß das zu würdigen, kann aber mit dem Ergebnis nicht viel anfangen und muss sagen: Massenkompatibel ist diese Verfilmung nicht. Sie richtet sich an ein Nischenpuplikum mit Nerdwissen und wird unter denen evtl. Kultstatus erreichen. Ich gebe faire 3 Sterne, aber wer den Film verreißt, der hat mein Verständnis. Er ist einfach zu speziell...

ungeprüfte Kritik

The Night

Es gibt keinen Ausweg.
Horror, Thriller

The Night

Es gibt keinen Ausweg.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 10.06.2026
"The Night" ist insofern interessant, als das er eine iranisch-US-amerikanische Gemeinschaftsproduktion ist. Hotels sind immer für Horror gut und ich muss sagen, es beginnt höchst atmosphärisch, wenn auch leidlich bekannt. Es klopft des öfteren laut, was sich dann Jumpsqare nennt und etliche Klischees werden, wenn auch wirkungsvoll, bemüht. Natürlich drängt sich ein "Shining" Vergleich auf. Die unheimliche Stimmung wird eine Weile aufrecht erhalten und gipfelt das erste Mal in einer Gänsehaut-Szene mit einem Polizisten. Ab da bekommt man richtig Lust auf den weiteren Film, stellt die Frage, welche gruseligen Geschichten sich in diesem alten Gebäude verbergen und warum das Paar heimgesucht wird. Doch besser wird es leider nicht. Ab da wird es komplett konfus, der Spuk wird kurz und banal begründet und wenn man ehrlich ist, machts wenig Sinn und man versteht das Ende dann gar nicht mehr. Fazit: Anfänglich spannender, dann extrem abflachender, fast langweilender Psycho-Horror, der aber mit realistischer Darstellung punktet.

ungeprüfte Kritik