Kritiken von "spiegelblicke"

Cinderella's Curse

Eine blutrote Nacht
18+ Spielfilm, Fantasy, Horror

Cinderella's Curse

Eine blutrote Nacht
18+ Spielfilm, Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
Einer der wenigen Filme, die ich nach nicht einmal einer halben Stunde ausgeschaltet habe. Darstellerische Übertreibungen, überkünstelte blutrünstige Szenen, billige Hintergrundbilder und Dialoge, die dise Bezeichnung nicht einmal verdient haben. Mir war bei Sichtung klar, dass es sich nicht um eine hohe Filmkunst handen würde - jedoch gestalteten sich für mich bereits die ersten Minuten deratig nervig, dass ich die Hoffnung, das Werk würde sich noch fangen, alsbald aufgab.

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Bambi - The Reckoning

Die Abrechnung
Horror, Abenteuer

Bambi - The Reckoning

Die Abrechnung
Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
Gewiss darf man nicht mit allzu ernsthaften Erwartungen an "Bambi - The Reckoning" herangehen; stellt dieser jedoch in meinen Augen auf der Tierhorrorfilmskala einen der würdigen Vetreter des Genres dar. Obschon auch hier auf der Hand liegt, wer wohl zu guter Letzt überleben wird, während die blutrünstigen Szenen gekonnt (!) überzogen sind und auch vor einem bisswütigen Klopfer nicht Halt machen, was sodann wieder freiwillig unfreiwillig komisch wirkt... ist und bleibt dieser "Bambi" Film durchaus zugkräftig, unterhaltsam, spannend und stellenweise überraschend emotional. Die knackige Spielfilmzeit, das konstant hohe Erzähltempo und die zumindest einzelne Ausarbeitung mancher Charaktere rundet den besonderen Filmspaß ab - ein wenig mehr Übertriebenheit (insbesondere hinsichtlich des Gebisses des Hirschen) hätte dem Gesamtwerk gewiss gut getan, alles in allem hat mir das Gesehene jedoch zugesagt und hat damit sämtliche Befürchtungen beiseite gekehrt. Für mich ein würdiger Vertreter in meiner ausgewählten Tierhorrorfilmsammlung.

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Loop Track

Am Ende lauert der Tod.
Thriller, Abenteuer

Loop Track

Am Ende lauert der Tod.
Thriller, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
Für meinen Geschmack macht "Loop Track" vieles richtig; weiß man als Zuschauer nie so recht, was man selbst von Ian hält. Mag man ihn, findet man ihn absonderlich, peinlich oder doch irgendwie gruselig? Leidet man mit ihm oder ist er jemand, von dem man selbst am liebsten Abstand halten würde? DIe Mischung der Gruppe, die mehr oder minder zufällig aufeinanderstößt, hätte für einen Film typischer - weil gegensätzlich - nicht sein können, funktioniert vorliegend jedoch erstaunlich gut.

Auch die Atmosphäre, filmische Untermalung und überaschende Szenen gelingen durchaus, so dass ich für meinen Teil bis zuletzt gebannt-gespannt vor dem Bildschirm blieb. Die Auflösung des Ganzen muss man mögen, ,fehlt dem Gesamtwerk überdies noch eine spürbare Note des gewissen Extras - sehenswert empfand ich "Loop Track" jedoch allemale, involviert der horreske Paranoia-Thriller genügend Elemente, um den Zuschauer stetig bei Laune zu halten und miträtseln zu lassen.

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Endlich Witwe

Komödie, Drama

Endlich Witwe

Komödie, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
Von der Handlungsbeschreibung her hatte ich eine etwas schwarzhumorige unterhaltsame Geschichte erwartet, fand mich jedoch in einem recht vorhersehbaren wie auch platten Film wieder, der rasch in Vergessenheit gerät. Anne-Marie als Witwe ist mir viel zu wenig sympathisch, als das ich hier in irgendeiner Art mitfiebern oder auch nur einen Hauch vermittelter Romantik spüren könnte, die ihre Affäre zu Leo begleitet. Zu wenige Überraschungen, zu wenig Gefühl oder gar schwarzer Humor kommen in "Endlich Witwe" zu tragen, so dass es mir schwer fiel, bis zu letzt konzentriert der Handlung, die streng genommen kaum wahrnehmbar ist, zu folgen.

Kein Film , an den ich mich in wenigen Monaten noch erinnern werde und somit auch nichts, was ich wirklich empfehlen könnte. Die Bewertunge "Grauenhaft" wirkt überzogen, als "glanzlos" empfinde ich "Endlich Witwe" jedoch allemale.

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Good Boy - Trust His Instincts

Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
Einen Film aus der Sicht eines Hundes zu erzählen, ist gewiss gleichermaßen gewagt wie auch zugkräftig - schade somit, dass die Macher nicht den ganzen Schritt gingen und den Zuschauer das Gesamtwerk buchstäblich durch die Augen des Retrievers betrachten ließen. VIelmehr wird somit stets der Hund im Kamerafokus gehalten, was bedauerlicherweise eher wie ein Versehen wirkt, als eine absichtsvolle Entscheidung. Menschlicher Protagonist Todd verblasst durch den erzählerischen Fokus beinahe zu sehr, ist seine Erkrankung und sein damit einhergehender Zustand jedoch so sehr Dreh- und Angelpunkt von "Good Boy", dass der gewiefter Zuschauer rasch ahnt, auf was die vermeintlich geisterhaften Erscheinungen hinauslaufen.

Durch die knackige Spielfilmzeit bleibt das Gesamtwerk durchgängig spannend, sorgen zudem durchaus atmosphärische Bilder für ein angenehmes Gruselfeeling - zu guter Letzt fehlt "Good Boy" jedoch der besondere Kniff in der Story, um tatsächlich vollends zu überzeugen.
Somit trotz der gewählten Perspektive eher ein Kann, aber kein wirkliches Muss.

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Lazareth

End of Days
Thriller

Lazareth

End of Days
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
"Lazareth" fängt fesselnd an und packt des Zuschauers Neugirde beim Schopf, will dieser naturgemäß wissen, auf was das Ganze hinausläuft. Sind die Mensche da draußen wirklch so gefährlich, wie Lee stetig betont, oder ist das Mitgefühl, zu welchem Imogen und Maeve trotz allem noch fähig sind, der Schlüssel zum überleben?

Mit einer knackigen Laufzeit von rund 80 Minuten bietet "Lazareth" nicht viel Raum für Langatmigkeit, hätte jedoch womöglich gut daran getan, die Vorgeschichte nicht lediglich in einer Art Schnellvorlauf zu erzählen. Was mit Imogens und Maeves Mutter geschehen ist, erfäht man zwar durchaus, nicht jedoch genug über das sodann entstandene Leben der neuformartierten Familie, um sich als Zuschauer vollends auf die bedrohliche Atmosphäre einlassen zu können, die bedauerlicherweise auch viel zu schwach umgesetzt ist. Zu keiner Zeit fühlt sich für den FIlmgucker irgendwas wirklich gefährlich an, nimmt man die Bilder oder auch nur gesprochenen Warnungen eher stoisch dahin, um fürwahr mitfiebern zu können.

"Lazareth" bietet eine wirklich grundsolide Ausgangssituation, die jedoch das, was sie filmisch darstellen könnte, nie wirklich erreicht. Was bleibt, ist leider Mittelmaß.

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Simon

Jede Familie hat ihr Geheimnis.
Drama

Simon

Jede Familie hat ihr Geheimnis.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
"Simon" ist ein authenisch wirkender, leise erzählter Film, der durchgäng fesselt wie auch unter die Haut geht. Naturgemäß ahnt der erwachsene Zuschauer mehr, als der zunächst kindliche Simon, dessen Leben hier mehr oder minder als Dreh- und Angelpunkt agiert. Ohne die Kamera stets Großaufnahmen einfangen zu lassen, spürt der aufmerksame Filmgucker die Entfremdung zwischen Vater und Sohn; das Gefühl, dass die Familie sich durch den eingeschlagenden Bildungsweg des jüngsten entfremdet und wie schmerzlich dies für den handwerklich begabten Vater sein mag, der auf einmal das Gefühl erfährt, welches Simon selbst wohl inneträgt - dem anderen nicht gut genug zu sein. Der Spielfilm umfasst mehrere Jahr/zehnte und zieht hierbei den gewillten Filmgucker vollends in seinen Bann. Nicht unbedingt ein Leinwandspektakel, welches auf ewig im Gedächtnis bleibt, gleichwohl jedoch ein Stück, welches nahe geht und schlicht und ergreifend fühlen lässt.

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I Like Movies

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
Lawrence ist alles andere als die sympathische jugendliche Hauptfigur, agiert dieser eigentlich nahezu ausschließlich egozentrisch als bisweilen unverschämt. Die Worte, mit denen er bisweilen seinen besten Freund überschüttet, lässt aufgrund der unverblümten Ehrlichkeit nicht nur Matt auf der Leinwand, sondern auch den Zuschauer vor der Leinwand förmlich erstarren. Gleichermaßen schließt man Lawrence dank dessen ungezügelter Filmleidenschaft ins Herz, erkennt sich vermutlich in einigen Facetten wieder und versucht, hinter die vermeintlich selbstbewusste Kulisse des Teenagers zu blicken. Etliche kleine Szenen werden hier ganz groß; fühlt sich der Zuschauer selten so hin und hergerissen zwischen dem Wunsch, dass Lawrence metaphorisch "auf die Fresse fällt" und dem Daumendrücken, dass für ihn alles gut endet. "I like movies" empfinde ich als einen der Filmperlen, die ähnlich wie "Mister May und das Flüstern der Ewigkeit" viel zu unbeachtet bleiben; geht das Gesehene tief unter die Haut, wirkt das Gesamtwerk so unglaublich authentisch und vorstellbar wie mitreißend, dass es bisweilen schmerzt.

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Influencer 2

Manche Follower bleiben für immer.
Thriller

Influencer 2

Manche Follower bleiben für immer.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
So sehr mich "Influencer" begeistert hat, so sehr enttäuschte mich "Influencer 2" - die Hoffnung, ein wenig mehr über die Vorgeschichte der eigentlichen Protagonistin CW zu erfahren, wurde nicht erfüllt. Dies allein hätte kein Minuspunkt sein müssen, tritt hier schließlich erneut Madisson, die bereits Hauptbestandteil des ersten Teils war, wieder in den Fokus. Bis zur ungefähren Filmhälfte gestaltet sich der handfeste Psychothriller auch als konstant zugkräftig, fesselnd und atmosphärisch dicht wie düster. Leider kippt spätestens das Finale in ein völlig absurdes buchstäbliches Schlachtfeld, bei dem ich als Zuschauer mir die Frage stellte, ob die Macher dies tatsächlich ernst meinten oder ob das Ganze absichtlich amüsant wirken sollte. Eine Frage, deren Beantwortung eigentlich keine Rolle spielt, agieren jene Szenen weder überzeugend in die eine, noch in die andere Richtung.

Folglich bin ich abschließend froh, hier nicht direkt die DVD gekauft zu haben, wie es eigentlich Dank meiner Begeisterung hinsichtlich "Influcener" beabsichtigt war - der zweite Teil macht zwar vieles richtig, bedauerlicherweise jedoch im Finale viel zu viel falsch, um mich wahrhaftig überzeugen zu können.

Insgesamt somit ernächternd wie auch enttäuschend.

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Wake Up

Eine Nacht. Ein Fehler. Kein Entkommen.
Horror, Thriller

Wake Up

Eine Nacht. Ein Fehler. Kein Entkommen.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
"Wake up" stand längere Zeit auf meiner Prime-Watchlist, war ich jedoch stets hin- und hergerissen, was ich anhand der Storybeschreibung wohl erwarten dürfte, ist der Begriff "Horror" bekanntermaßen vielseitig auslegbar, so dass ich erneut etwas überirdisches befürchtete. Tatsächlich riss mich der Psychothriller jedoch von der ersten Sekunde an vollends mit, liefert das Drehbuch dem Zuschauer zunächst die Möglichkeit, die einzelnen Figuren / Persönlichkeiten kennenzulernen und im Gesamtwerk alles andere als banal daherzukommen. Ebenso verzichtet "Wake up" auf unnötige Gewaltorgien, die die Handlung beinahe vergessen lassen - das, was gezeigt wird, ist durchaus bisweilen grausig, bleibt die Atmosphäre jedoch durchaus dicht, die Handlungen zum Großteil glaubwürdig und die unterschiedlichen Persönlichkeiten glaubwürdig. Auflockernde Szenen agieren keineswegs entwürdigend, liegt der allgemein Tenor durchaus auf Ernsthaftigkeit und erinnern in ihrer konsequenten Umsetzung in gewisser Weise an "Unhinged". Durch kleine überraschende Wendungen wie auch Kniffe bleibt "Wake up" konstant spannend und stellt einen der Werke dar, welche mich vollends positiv überrascht wie auch überzeugt haben.

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No Filter

Horror

No Filter

Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
"No filter" erinnert ein wenig an "Polaroid", setzt hierbei jedoch weitaus mehr auf die Wirkung, die gegenseitige sog. Pranks nach sich ziehen können. Sprich: wer zu oft Spaß macht und hierbei nahezu sämtliche Grenzen überschreitet, wird irgendwann nicht mehr ernstgenommen und steht im Fall der Fälle noch hilfloser dar als die Front, die man zu warnen versuchte. Die Idee der Macher, das Ganze mit dem zunehmenden Trend, alles und jeden dauernd zu filmen, posten und stets weiterzuverbreiten zu kombinieren, bringt einen durchaus fesselnden Beitrag auf die Leinwand. Dass es bei "No filter" irgendwie an einer Erklärung respektive Auflösung mangelt, mag dem ein oder anderen negativ aufstoßen, hat mir indes recht gut gefallen, bleibt der Zuschauer endlich mal wieder gefordert und gefördert, seine eigenen Rückschlüsse zu ziehen. Durch die glaubwürdigen Darstellerleistungen und nicht zuletzt damit verbundene Figurenzeichnungen gelingt mit "No Filter" ein durchaus kurzweiliger recht sehenswerter Film, der gewissermaßen wie nebenbei Gesellschaftskritik liefert und den Zuschauer, der oftmals sein eigenes Mobiltelefon keine 5 Meter von sich entfernt liegen hat, einiges an Tobak.

An "No Filter" bin ich mit einer nicht allzu hohen Erwartungshaltung herangegangen, wurde jedoch durchaus positiv überrascht.

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Ganzer halber Bruder

Komödie, Drama, Deutscher Film

Ganzer halber Bruder

Komödie, Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
"Ganzer halber Bruder" liefert genau das, was man anhand des Trailers erwarten darf - Christoph Maria Herbst in einer weiteren Abwandlung seiner Paraderolle; eine Story, die ein wenig abstrus erscheint und trotz der geplanten miesen Schachzüge auf ein happy End zusteuert. So klar auf der Hand liegt, dass der Film gute Laune machen und dabei möglichst leicht agieren soll, vermisse ich hier und dort ein wenig mehr Dramaturgie, Tiefsinn und bisweilen Ernsthaftigkeit. Gewiss punkten diverse skurille Szenen ähnlich wie wirklich bewegende Momente - dennoch bleibt trotz alledem ein Gefühl, dass das ein oder andere Klischee (Stichpunkt: Bewährungshelfer) hätte anders aufgezogen werden können.

Ingesamt betrachtet macht "Ganzer halber Bruder" durchaus Spaß zu gucken, verzichtet der Plot auf Momente, in denen sich einer der Beteiligten vorgeführt führen darf und setzt auch ein gewisses Maß an Realismus. Man mag ankreiden, dass die Wandlung der Brüder zu rasch von statten geht, muss man sich gleichermaßen aber vor Augen halten, dass die Spielfilmzeit naturgemäß begrenzt hat.

Alles in allem hat mir der Film gut gefallen, hätte mich "Ganzer halber Bruder" jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach ohne Christoph Maria Herbst weniger überzeugt.

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Wolf Man

Das Böse muss draußen bleiben. Beschütze, was du liebst.
Fantasy, Horror

Wolf Man

Das Böse muss draußen bleiben. Beschütze, was du liebst.
Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
"Wolf Man" setzt nicht auf möglichst blutrünstige Ekel-Szenen, sondern weitaus mehr auf Figurenzeichnung, Dramaturgie und Entwicklung - ein Aspekt, der mich persönlich vollends überzeugt hat. Szenen, in denen man sich ordentlich erschreckt, gibt es eigentlich keine, punktet der Thriller vielmehr mit einer dichten Atmosphäre, Umgebungsaufnahmen und unheimlichen Geräuschen.

Obschon die Story zum Großteil vorhersehbar sein mag, die versuchte Offenbarung keine sein darf und auch der Ausgang nicht sonderlich überrascht, punktet "Wolf Man" nicht zuletzt durch die Bebilderung des inneren wie auch äußeren Kampfes des Infizierten.

Zog Leigh Whannell seinerzeit bereits den Serienmörderfilm völlig neu auf, vermag er ähnliches mit dem Untergenre des Werwolffilmes zu erschaffen. MIr selbst hat "Wolf Man" durchaus zugesagt, gerade weil dieser sich von der üblichen Masse in seiner inneren Gestaltung abhebt.

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The Smashing Machine

Zwischen Triumph und Abgrund
Drama

The Smashing Machine

Zwischen Triumph und Abgrund
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
Den Trailer zu "The smashing machine" habe ich seinerzeit im Kino gesehen, für die dortige Sichtung hat es jedoch zeitlich nicht gepasst - rückblickend betrachtet eine schicksalhafte Wendung, bin ich kurzgesagt von dem Film einfach nur enttäuscht. Zweifelsohne überzeugt Dwayne Johnson in der teilweise doch recht emotionalen Rolle durchaus, bleibt "The smashing Machine" trotz Einblicken in das Beziehungsleben des Protagonisten Mark und Dawn meines Empfindens nach seltsam oberflächlich. Mich als Zuschauer riss es zudem nicht sonderlich mit, ob Mark nun einen Kampf gewinnt oder verliert - tatsächlich kommt die große Emotion, als der erste Kampf des bis dato Unbesiegten verloren geht, kaum aus sich heraus. Insgesamt plätschert "The smashing machine" eher vor sich hin, lösten auch die Doping-Szenen kaum etwas in mir als Zuschauer aus.

Etwas pflichtschuldigst darf der "echte Mark Kerr" zu guter Letzt einmal durchs Bild laufen, bleibt jedoch bis zuletzt die Frage, ob nicht die Karriere-Geschichte eines anderen ehemaligen Wrestlers zugkräftiger gewesen wäre.

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Bastard

Faustrecht der Kindheit
Deutscher Film, Thriller, Krimi

Bastard

Faustrecht der Kindheit
Deutscher Film, Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
"Bastard" liefert durchaus sehr interessante Grundsätze, verliert sich aber ab eine ungewissen Zeitpunkt in dem Versuch, möglichst viele Facetten des "Warums" anzudeuten, um auch den letzten Zuschauer abholen zu können. Leider zieht sich das Ganze somit nicht nur unnötig in die Länge, sondern wird auch streckenweise unglaublich unglaubwürdig - keine weitere Vorladung des geständigen Hauptverdächtigen mitsamt seiner Erziehungsberechtigten, sondern eine einzelkämpferische Kommissarin, die sich selbst zur Übernachtungsparty einlädt und vollends auf Beobachtung statt ernsthaften Verhör setzt. Die Spannung, die "Bastard" nich zuletzt durch die glaubwürdige Besetzung vermittelt, leidet unter dem doch etwas zu schwergewichtigen Drehbuch und dem gleichzeitig mangelnden Einblick in die Gespräche, die die Eltern des Entführten eigentlich führen müssten. Zum einmaligen Anschauen sicherlich interessant, jedoch kein Film, den ich unbedingt weiterempfehlen würde.

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Out of Control

Drama, Thriller

Out of Control

Drama, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 12.01.2026
"Out of control" macht gewiss sehr viel richtig, punktet nicht zuletzt mit einer gelungenen Besetzung, die für eine glaubwürdige Darstellung sämtlicher Emotionen sorgt. Der Beginn der Affäre zwischen Marie und Thomas entsteht hier einmal nicht aus purer Lust an der Leidenschaft, sondern vielmehr aus einem Punkt der Verletzlichkeit, Entfremdung und Befürchtung, dem eigenen Ehemann niemals gut genug gewesen zu sein. Zwar mag der geübte Filmgucker früh eine Schlüsselszene erahnen, die erst rückblickend entlarvt werden soll, tut dies dem gesamten Spannungsaufbau jedoch keinerlei Abbruch. Hier und dort wirkt "Out of control" zu sehr auf die FSK12 Freigabe bedacht, mangelt es am letzten Schliff Raffinesse, Bösartigkeit und gefühlter Bedrohung, insgesamt konnte mich der Thriller jedoch durchaus überzeugen.

ungeprüfte Kritik

Growl

Er riecht deine Angst.
Thriller, Horror

Growl

Er riecht deine Angst.
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 12.01.2026
"Growl" muss sich den Vergleich zu "Cujo" gewiss gefallen lassen, gestaltet sich jedoch kaum so klaustrophobisch - der Versuch, mit der Querschnittslähmung der Protagonistin Spannung aufzubauen, schlägt an vielen Szenen, die leider unlogisch bishin unmöglich erscheinen, leider markant fehl. So oft man Elena dabei beobachten darf, dass sie lediglich eine Hand ein Stück weit bewegen kann, so wiederholt kommt es vor, dass sie eben doch bspw. eine Grillzange vom Küchenboden aufheben und in ihrem Schoß platzieren können soll. Dass die Tollwut viel zu schnell ausbricht, mag man zu Gunsten der Spielfilmlänge wohlwollend hinnehmen - leider helfen auch die Rückblenden zu Elenas Schwester nicht, irgendwie Sympathien aufzubauen oder gar ernsthaft mitzufiebern. "Crowl" trägt gewiss ähnlich viel Potential inne wie eben der Chucky-Film, in der die Protagonistin im Rollstuhl saß oder gar "The Night Before Halloween", indem das Opfer / Heldin blind ist - leider hat die Umsetzung seine Möglichkeiten und damit einhergehende spannungsgeladen-bedrückende Atmosphäre nicht erreichen können. Für mich insgesamt leider eher enttäuschend, wirkt selbst der durch die Erscheinung der verstorbenen Schwester vorgelesene Brief des gemeinsamen Vaters eher deplatziert denn dramaturgisch ausgereift.

ungeprüfte Kritik

Candy Land

Thriller, 18+ Spielfilm, Horror

Candy Land

Thriller, 18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 12.01.2026
Im Grunde genommen kein wirklich schlechter Film für mich, wenn man auch hier und dort etwas Ernsthaftigkeit und Tiefgang vermissen durfte. Auch wenn es den Machern eher an einem Blutbad als an einer christlichen Auseinandersetzung gelegen ist, hat eben diese Note gewiss hier etwas konfrontierendes für sich - schade somit, dass die Figurenzeichnung zum Großteil kaum ernsthaft greifbar bleibt. Viel zu schnell lässt sich Remy auf ihre neuen Kolleginnen ein, während diese ebenso wenige Fragen stellen. Dass dann auch niemand etwas davon mitbekommen soll, wenn 3m weiter jemand ermordet wird (oder gar nur die Leiche irgendwann nochmal ins Bild rückt), zieht "Candy Land" somit dann leider runter Richtung "gutes Mittelmaß, jedoch keine Guckempfehlung". Das tragische Ende indes punktet für sich, kann das Gesamtwerk jedoch vor etwas zu vielen Fremdschammomenten auch nicht wirklich retten.

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KillHer

Horror, 18+ Spielfilm

KillHer

Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 31.12.2025
"KillHer" hat mich positiv überrascht, sowohl inhaltlich hinsichtlich mancher unerwarteter Szenen als auch von der mitreißenden Atmosphäre, die gewissermaßen einfach Spaß macht. Sämtliche Mutmaßungen, dass es recht billig, albern und überdreht werden könnte, lösten sich in Wohlgefallen auf, vermag "Kill Her" schlichtweg zu packen und den Zuschauer konstant bei Laune zu halten. Für schwache Nerven ist das Gesamtwerk gewiss nichts, ahnt der gewiefte Filmgucker überdies ab einem ungewissen Zeitpunkt, wo der Knackpunkt (mehr oder minder gut) verborgen liegt - dennoch gibt es an "Kill Her" nicht ernsthaft etwas auszusetzen, sind manche Charaktere exakt so überzeichnet, dass es nicht übertrieben, sondern immer noch realistisch wirkt. Die Spielzeit vergeht wie im Fluge, die Ernsthaftigkeit des Ganzen wird nicht von dem schwarzen Humor überzogen - für mich einer der Filme, der mich in der Tat positiv überrascht hat und den ich mir gewiss auch nochmal ansehen würde.

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The Ugly Stepsister

Wer schön sein will, muss leiden.
Horror, Drama

The Ugly Stepsister

Wer schön sein will, muss leiden.
Horror, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 31.12.2025
Völlig andere Herangehensweise an "Aschenputtel", ohne hierbei so hanebüchen albern zu werden, wie die Masse an horresker Umsetzungen einstiger Disney-Klassiker es hätte befürchten lassen. Die Story bleibt konstant spannend wie gewissermaßen nachvollziehbar, die bitterböse Note, die die Entscheidungen Richtung Schönheitsideal mit sich bringt, ist galant wie zugleich recht grausig in Szene gesetzt. Großer Pluspunkt meinerseits dafür, dass "The Ugly Stepsister" nicht auf groß-bebilderten Blutrausch setzt, sondern den Fokus auf Dramaturgie, Storytelling und Figurenzeichnung legt. In der Tat lässt sich mit der Protagonistin mitleiden, bringt man jedoch gleichermaßen Sympathien für die Stiefschwester auf. Anfang, Zwischenspiel wie auch Ausgang gehen durchaus unter die Haut - mir hat "The Ugly Stepsister" außerordentlich gut gefallen, wenngleich ich mich hinsichtlich einer gewissen Großaufnahme in der Scheune frage, ob dies eher ein Jux der Macher war oder tatsächlich erotisch gemeint sein sollte.

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The Wailing - Der Tod hat viele Gesichter

Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 31.12.2025
Auch mehrere Tage nach der Sichtung weiß ich nicht so recht, was ich von dem Gesehenen halten soll - so interessant die Geschichte auch sein und so zugkräftig sie beginnen mag, so wenig vermochte sie mich insgesamt zu packen. Irgendwie besteht "The Wailing" aus zwei unabhängig von einander agierenden Episoden, die zu guter Letzt zusammenfinden, jedoch beide für sich - und schon gar nicht zusammengepackt - völlig rund laufen. Dass nicht alles erklärt wird, mag durchaus überzeugend sein; wenn jedoch gewissermaßen gar nichts erklärt wird, hinterlässt das eher eine Spur von zuschauerlicher Unzufriedenheit. Die bedrückend-gruselige Atmosphäre wird hier regelrecht im Keim erstickt, holen die Darsteller zwar jeweilig das Beste aus ihren Rollen heraus, mangelt es "The Wailing" jedoch an viel zu vielen Ecken und Kanten am Feinschliff, so dass das Gesamtwerk eher unausgegoren, wenn nicht gar unfertig wirkt.

Für mich somit enttäuschend und de facto keine Empfehlung wert.

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The Screening - Vorstellung des Todes

18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 31.12.2025
"The Screnning" klang für mich recht vielversprechend, habe ich die DVD jedoch nach nicht einmal einer halben Stunde aus dem Player entfernt. Schlechte Synchronisation gibt es bei Low-Budget Produktionen gewiss zuhauf; derartig störendes sucht man allerdings bis dato vergeblich.
Die gesamten Dialoge wirken durch die völlig unpassenden Stimmen wie auch Betonungen der Sätze regelrecht zermürbent; es wirkt tatsächlich so, als würde jemand, der der deutschen Sprache nur bedingt mächtig ist und die bewegten Bilder nicht sehen, die Texte stur ablesen. Dadurch, dass in einem Kinosaal stetig herumgebrüllt wird, die direkten Sitznachbarn hiervon jedoch nichts mitbekommen sollen und die Hälfte der Protagonisten sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, während andere hysterisch werden, macht "The Screening" sehr schnell keinen Spaß mehr.

Die Story mag durchaus Potential gehabt haben, werde ich dies jedoch nicht mehr herausfinden. Definitiv der für mich schlechteste Film, den ich mir dieses Jahr ausgeliehen habe.

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The Devil's Diner

Survive the Night
Horror, Thriller

The Devil's Diner

Survive the Night
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 31.12.2025
Im Grunde genommen ein sehr solides Drehbuch, eine gelungene Story mit überraschenden Wendungen und einem durch Perspektivwechsel gelungenen Spannungsaufbau - leider fällt es bisweilen schwer, die Protagonistin in "The Devils Dinner" so richtig ins Herz zu schließen und somit entsprechend mitzufiebern. Dadurch, dass Nancy eher unsympathisch, stetig biestig, herzlos und genervt wirkt, fällt es mir als Zuschauer nicht unbedingt leicht, regelrecht um sie zu bangen. Dennoch zog mich das Gesamtwerk durchaus in seinen Bann, lässt wohlwollend über ein paar Logiklöcher hinwegsehen und zu guter Letzt auch gerne beide Augen zudrücken, wenn das übliche "huch, xy müsste zwar längst tot sein, lebt aber doch noch" seinen Platz findet. Volle Punktzahl verdient sich "The Devil's Dinner" gewiss nicht, verfügt schlichtweg über mehr Potentail, als auf die Leinwand gebracht wurde - ein netter Film für zwischendurch ist hier jedoch allemale entstanden.

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Die Rosenschlacht

Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt.
Komödie, Lovestory

Die Rosenschlacht

Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt.
Komödie, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 17.12.2025
Tatsächlich bin ich davon ausgegangen, dass "Die Rosenschlacht" ein Remake von "Der Rosenkrieg" sein würde - sehr sehr weit gedacht kann man dies auch nach der Sichtung bejahen, fehlt dem neuen Werk jedoch das gewisse Etwas. Es fällt insbesondere schwer, Sympathie zu Ivy aufrecht zu erhalten, so dass ab der ungefähren Filmhälfte kaum etwas von der eingangs vermittelten Liebesgeschichte übrig bleibt. Dies mag exakt die Absicht hinter "Die Rosenschlacht" gewesen sein, verliert sich das Werk jedoch zu oft in dem Versuch, gleichzeitig bissig wie auch schlicht unterhaltsam zu sein. Hier und dort wirkt eine Szene übertrieben, eine andere zu wenig auf den Punkt gebracht - insgesamt durchaus sehenswert, nicht zuletzt aufgrund des gelungenen bitterbösen Endes, retten die Szenen rund um die gemeinsamen Kinder an dem Gesamtwerk jedoch mehr, als den Hauptdarstellern lieb sein mag.

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