Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 29.11.2025
„The Gentleman“ mit Ron Perlman will harter Rachethriller sein – ist am Ende aber vor allem eins: erstaunlich langweilig. Die Geschichte folgt dem Standardbaukasten: Mann mit dunkler Vergangenheit, tragisches Ereignis, dann ein Rachefeldzug durch das immer gleiche Klischee-Gangster-Milieu. Der Film spult seine Stationen ab wie eine Checkliste. Überraschungen? Keine. Jeder „Twist“ kündigt sich früh an, jede angebliche Wendung wirkt wie déjà-vu aus besseren Genrefilmen.
Besonders bitter: Ron Perlman wird verschenkt. Statt eine ambivalente, gefährliche Figur zu zeichnen, reduziert ihn der Film auf finstere Blicke und brummige Oneliner. Man ahnt, dass mehr möglich gewesen wäre, doch das Drehbuch interessiert sich nicht für Charaktere, nur für Plot-Funktionen.
Inszenatorisch bleibt alles blass. Die Action ist zwar handwerklich ok, aber ohne Wucht oder eigene Note – Schießereien und Prügeleien ohne einen einzigen erinnerungswürdigen Moment. Optisch herrscht graubraune Austauschbarkeit, wie eine x-beliebige Streamingproduktion. Der Soundtrack versucht Spannung zu simulieren, wo das Drehbuch längst kapituliert hat.
Unterm Strich: Wer auf einen markanten, wuchtigen Thriller mit Ron Perlman hofft, wird enttäuscht. Bekannte Gesichter und ein paar harte Sprüche reichen nicht. „The Gentleman“ ist ein weiterer Rachethriller, der so schnell verpufft, wie der Abspann läuft – nichts Neues unter der Sonne.
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" am 29.11.2025
Habe mich amüsiert.
Alles recht geradlinig und jeder hat eine klar definierte Rolle. Zum Teil witzige Sprüche und erfrischend erzählt, wobei Josh Hartnett seine eigene Persiflage richtig gut macht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 29.11.2025
Dieser Streifen ist tatsächlich immer mal wieder witzig und durchgehend blutig. BOY KILLS WORLD ist daher für Fans des Genre mehr als ein Blick wert. Hier vermischt sich der Karatefilm mit Science Fiction zu einem Splattermovie. Nach hinten heraus wird das alles ziemlich ermüdend, aber zumindest die erste Hälfte von BOY KILLS WORLD hat sich ziemlich gelohnt. 2,80 Hungerspiele-Sterne in Kapstadt.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 29.11.2025
B-Movie mit wirrer Handlung und völlig unglaubwürdigen Figuren. AS GOOD AS DEAD bietet zumindest durchgehend Action. Mehr kann man dann aber von diesem Streifen nicht erwarten, als jene banale Unterhaltung. 1,80 untergetauchte Sterne an der mexikanischen Grenze.
Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 28.11.2025
Wir sind EIN Team!
Das ist die Devise für das Team von Michael Light (Mark Wahlberg) bei der Adventure Racing World Championship in der Dominikanischen Republik. 5 Tage lang wird dort gerannt, geklettert, Rad gefahren und mit dem Kanu gepaddelt, um das beste Team der Welt zu finden. Michael ist ein alternder Champ, der noch nie gewonnen hat. Das will er jetzt nachholen. Doch er findet weder ausreichend Sponsoren noch räumt man ihm Chancen ein. Als er sein Team beisammen hat, startet der Wettkampf mit unbekanntem Ausgang. Nach der Hälfte des Rennens gesellt sich der Hund Arthur zum Team. Eine wunderbare Geschichte beginnt…
Nach einer wahren Begebenheit hat Simon Cellan Jones -Arthur der Große- auf die Leinwand gebracht. Die Geschichte hat alles, was ein großes Abenteuer braucht. Helden, Herzschmerz, Tragödien, Leid und Freude. All das ist hier und da vielleicht ein wenig zu hanebüchen und kitschig geraten, aber das ist in der Summe der Bewertung locker zu verschmerzen. Der Film berührt die Herzen und nimmt den Zuschauer mit. Ganz nebenbei gibt es herrliche Landschaftsaufnahmen und einen vierbeinigen Hauptdarsteller, der die Sympathien im Sturm erobert. Insofern gibt es von mir die Empfehlung zum Anschauen. -Arthur der Große- erzählt die Geschichte, dass man belohnt wird, wenn man niemals aufgibt. Allein das ist eine Botschaft, die vielen von uns gut tut.
Bewertung und Kritik von Filmfan "PeterNielsenjun" am 28.11.2025
Nachdem ich The Bricklayer gesehen habe, in dem Aaron Eckhart wirklich einen guten Job gemacht hat und ich den Film somit eher zu den A-Movies zähle, bin ich von Chief of Station ziemlich enttäuscht. Die Story ist banal und irgendwie verwirrend, nichts kommt zu richtig in Schwung, die Spannung bleibt irgendwie aus und man fragt sich "vorspulen oder ausmachen". Ich habe mich für das Vorspulen entschieden, weiss damit wenigsten wie der Film ausgegangen ist und habe festgestellt, dass es eben auch Filme gibt, die man nicht gesehen haben muss. Auch war ich von Eckhart selbst enttäuscht. Irgendwie wirkt er lustlos und unmotiviert und erweckt den Eindruck , dass das eigentlich nicht sein Film ist.
Summa summarum: kann man sich anschauen. Wenn man aber etwas Anspruch erwartet, sollte man um den Film einen Bogen machen.
Sorry, Herr Eckhart, mehr als zwei Punkte sind nicht drin und damit bin ich schon großzügig.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" am 28.11.2025
Ein 90-minütiges visuelles Feuerwerk mit wirklich vielen optischen und einigen dramaturgischen Ideen. ESCAPE FROM THE 21ST CENTURY hat dennoch zwei gewaltige Probleme. Erstens ist halt manchmal weniger mehr, denn hier prasselt mitunter derart viel auf den Zuschauer ein, dass dieser bisweilen nicht mehr folgen und vor allem genießen kann. Zweitens verdeckt hier die Machart nicht selten den Mangel am inhaltlichen Gehalt. Gleichwohl ist dieser SciFi-Streifen sehenswert und hebt sich vor allem aus der Masse der jährlich produzierten Werke erfrischend hervor. 3,40 Zeitreise-Sterne in China.
Bewertung und Kritik von Filmfan "JimmiBondi" am 28.11.2025
Ein Film mit grunzenden, brüllenden Außerirdischen in Gummianzügen macht noch lange keinen guten Science Fiction.
Die Handlung ist eher mau, die Darsteller , überhaupt die nun doch schon gealterte Linda Hamilton in Terminator-Manier ist eher fehl am Platz, aber das alles ist ja wie immer Geschmacksache. auch finde ich die Bauten, (sofern es weiche gab) einfach nur billig. Mit einem außerirdisch aussehenden, ballernden Gewehr, kann auch ich in dunkler Umgebung zwischen schwarz angemalten Containern umherrennen. Aber wie ich schon sagte: das alles ist Geschmacksache, mir gefiel der Film daher leider nicht.