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Kritiken von "Cinema33" aus

11 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Double Date
    Paint the Town Red
    Thriller, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cinema33" am 28.08.2019
    Also zum angekündigten "Kultfilm" fehlt hier wirklich fast alles. Stimmig eigentlich nur die Eingangsszene, in der die wirklich attraktive Kelly Wengham ihr männliches Verführungsopfer mit dem Messer malträtiert. Auch am Schluss (ohne jetzt etwas verraten zu wollen) wird es dann wieder blutig - nur liegt zwischen Filmbeginn und -ende leider eine langweilige, mit hohlem Gequassel vollgestopfte Stunde, während der man vergeblich hofft, dass es nun endlich besser werden möge. Das ist kein guter britischer Humor, sondern einfach nur dröge. Mit zwei Sternen ist der Film aus meiner Sicht gut bedient.
  • Extremely Wicked, Shockingly Evil and Vile
    Basierend auf der wahren Geschichte von Ted Bundy - Amerikas berüchtigstem Serienkiller.
    Drama, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cinema33" am 12.07.2019
    Ein enttäuschender Streifen für mich. Wer sich den Film anschaut, ohne zu wissen ob Bundy schuldig ist oder nicht, mag noch so etwas wie Spannung empfinden.
    Sie entsteht aber nicht durch das mitreißende Spiel des Hauptdarstellers, sondern eher, weil man mit der herzigen Lily Collins bangt und sich wünscht, es gäbe noch irgendeinen positiven Ausweg für sie.
    Wer das Urteil kennt und erwartet hat, dass er über das Leben (z.B. auch das Aufwachsen) Bundys , über Motive und Hintergründe der Morde Näheres erfährt, wird ebenfalls enttäuscht. Zac Efron ist für mich in dieser Rolle eine glatte Fehlbesetzung und bleibt blass, einzig das charmante Lächeln beim Anblick netter junger Mädchen hat er aus seinen anderen Filmen herübergerettet, die hier nötige "dämonische" oder vielschichtige Ausstrahlung gelingt ihm aber nie. Mehr als 2 Sterne sind da nicht drin.
  • Brawl in Cell Block 99
    Thriller, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cinema33" am 05.07.2019
    Der Film nimmt sich für seine Storyeinführung genügend Zeit, man bekommt ein Gefühl für den Hintergrund der Charaktere. So entsteht eine Sympathie für diesen wortkargen, aber sympathischen Typen, den Vince Vaughn hier beeindruckend verkörpert. Das Hineinrutschen in die kriminelle Scene wird stimmig und nachvollziehbar dargestellt, ebenso die Knastrealität, der sich der Vaughn dann stellen muss. Als ihn ein dortiger Wärter fragt, ob er nicht beim Boxteam des Gefängnisses mitmischen will, war mir klar, wie´s jetzt weitergehen würde...
    (Aus meiner Sicht) leider ein Irrtum! Stattdessen wird er wegen Aufmüpfigkeiten in eine andere, wesentlich brutalere Anstalt verlegt, wo er prompt auf Don Johnson als sadistischen Direktor trifft , der sich inzwischen auf ähnliche Rollen spezialisiert zu haben scheint. Was dann folgt, sind unglaubwürdig-brutale Schikane (besser gesagt Folter) in ekelhaften Zellen, die Handlung wird vorhersehbar und langweiliger... bis zum bitteren Ende.
    Für den ersten Teil hätte ich 5 Sterne vergeben, der zweite bekommt von mir nur noch einen, sind in der Summe 3. Schade aus meiner Sicht, aus dem Anfangsplot hätte man mehr herausholen können...
  • Auslöschung
    Ein Weg hinein. Kein Weg hinaus.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cinema33" am 05.05.2019
    Die erste Filmhälfte fand ich noch spannend und toll fotografiert, ansatzweise war sogar das Bemühen erkennbar, dem üblichen Schema-F des Sciencefiction-Genres etwas Neues abzugewinnen. Als dann das erste Monster auftauchte und auf ganz normale Art im Kugelhagel zerbarst, war meine Hoffnung auf ein kreativ-unerwartetes Ende aber dahin. Eine recht geniale Idee wie die des "Schimmers" verlangt nach einer überraschenden, ungewöhnlichen Antwort - die jedoch leider ausbleibt. Wirklich schade ... aber Portman spielt toll und die Bilder sind vom feinsten, deshalb trotzdem 3 Sterne.
  • Bad Times at the El Royale
    Alle Wege enden hier.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cinema33" am 23.04.2019
    Nun, wenn man sich die Darstellerliste ansieht, denkt man "...kann ja kaum was schiefgehen!" Tatsächlich versöhnt auch diesmal das unnachahmliche Mienenspiel von Jeff Bridges, seine eigenartige Mischung aus coolness und Absurdität mit einem ansonsten höchstens durchschnittlichen, auf jeden Fall aber zu lang geratenen Film.
    Ok, das Hotel macht rein optisch eine Menge her, aber es dauert ewig, bis sich das Puzzle der verschiedenen Personenhintergründe zu einem spannenden Gesamtbild entwickelt - hier lässt "hateful 8" grüßen. Schade eigentlich, denn mit dem herbeigesehnten, knalligen Ende wird man für die zwischenzeitliche Langeweile tatsächlich noch halbwegs entschädigt. Knapp erreichte 3 Sterne von mir.
  • Asphaltgorillas
    Thriller, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cinema33" am 12.03.2019
    Also erstmal Vorsicht: Dieser Film hat außer der Mitwirkung des 4Blocks-Stars Kida Khodr Ramadan rein gar nichts zu tun mit seinem großen Vorbild.
    "Asphaltgorillas" ist der Versuch einer Persiflage der Streetgang-Filme, überhaupt nicht ernst gemeint, aber auch keine Spur humorvoll oder amüsant.
    Nichtmal das Attribut "unterhaltsam" würde ich dem Streifen zugestehen. Typen mit amateurhaft angeklebten Muskelbergen wie der Ramadan-Aufpasser wirken einfach nur deplaziert, lediglich ein paar hübsch anzuschauende Frauen machen die mega-enttäuschenden 90 Filmminuten einigermaßen erträglich. Wer bekifft oder besoffen über ein paar flach-dummdreiste Witzchen und Stereoptype ablachen will, ist hier richtig. Ein Stern ist fast schon zuviel...
  • The Purge 4 - The First Purge
    Der Beginn einer amerikanischen Tradition. Die Auferstehung einer Nation.
    Thriller, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cinema33" am 08.01.2019
    Für mich der eindeutig schwächste Film der Reihe. Mir drängte sich der Eindruck auf, dass man hier im Fahrwasser der Purge-Reihe schlichtweg nochmal für billiges Produktionsgeld Zuschauerkasse machen wollte. Schlecht gemachter Handlungsaufbau, kaum einmal kommt richtige Spannung auf - man fiebert einfach nicht mit den Hauptprotagonisten mit. Selbst die Actionszenen reißen einen nicht vom Stuhl. Schon nach einer Viertelstunde hatte ich das Gefühl, da kommt nicht mehr viel, und so war es auch.
  • Die Verlegerin
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cinema33" am 17.12.2018
    Dieser Film ist leider "typisch amerikanisch": Seeehr viel Gequassel, keine vernünftige Einführung der Figuren, statt eines logischen Handlungsaufbaues muss man sich die Zusammenhänge denken. Wer von den Besonderheiten der amerikanischen Verfassung und den Gepflogenheiten in einer großen Zeitungsredaktion keine Ahnung hat, ist hier heillos überfordert und sollte sich diesen Streifen nicht antun. Da retten selbst die First-class-Darsteller Streep und Hanks nichts mehr. Ich konnte dem Film nichts abgewinnen.
  • Madame
    Nicht die feine Art.
    Drama, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cinema33" am 18.07.2018
    Dieser Streifen ist einer derjenigen, wo mich der Unterschied zwischen dem amüsanten Werbe-Trailer und der nahezu spaßfreien Filmrealität am meisten enttäuschte. Überflüssige Dialoge, vergnügungsarme Handlung, total verschenkte Schauspieler (Harvet Keitel ) - endlos schleppt sich die vorhersehbare Geschichte dahin. Als einziger Lichtblick fungiert die Darstellerin der Maria, allein sie rettet für mich wenigstens den zweiten Stern.
  • Blade Runner 2049
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cinema33" am 09.03.2018
    Wer Lust hat sich anzuschauen, wie Ryan Gosling gefühlte anderthalb Stunden lang bedeutungsschwer in die Gegend guckt (das kann er wirklich gut!) , sollte den Film ausleihen. Mir war der Streifen mindestens eine halbe Stunde zu lang. In dem alten "Blade runner" passierte dauernd etwas - hier ist Geduld angesagt. Die wohl gewollte "Ruhe" des Films hat mich schon bald nur noch genervt. Lediglich das gut gemachte action-Ende kann ein wenig mit den 2 vorherigen Stunden versöhnen.
  • Zu guter Letzt
    Es ist nie zu spät, Neues zu beginnen.
    Komödie, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Cinema33" am 21.02.2018
    Wer bei diesen guten Schauspielerinnen einen entsprechend guten Film erwartet, wird hier zutiefst enttäuscht: Eine durchweg langweilige, dann wieder überdrehte und unglaubwürdige Handlung - typisch amerikanische Unterhaltung eben. Die rührseligen Schlussminuten wirken aufgesetzt und verärgern nur noch.