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Kritiken von "Anmagor" aus

75 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Greenland
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 29.05.2021
    "Oh wirklich?" Das ist der Standartgedanke während des zuschauens. In der Tat mag ich die Szenenbilder und die Schauspieler arbeiten gekonnt, aber die Handlung...

    Es ist schwer eine gute Geschichte zu kreieren. Man versucht etwas mit unverbrauchten Bauteilen, die noch immer gut beim Publikum ankommen. Was soll man denn anderes machen. Ich möchte nichts wichtiges verraten, aber abgesehen von ein zwei coolen Effekten (bereits alle in der Vorschau zu sehen), geht es die ganze Zeit nur darum, wie komme ich heil von Punkt A nach Punkt B. Eine Art "Heldenreise" im Katastrophenfilm-Modus und die Vorkommnisse sind leider relativ vorhersehbar (wie viel Erfahrung mit Geschichten haben sie) bzw. die Schwierigkeiten die auf die Figuren zukommen (und wenn diese Schwierigkeiten teils noch so doof sind). Deswegen ist der Film aber nicht gleich schlecht...

    Für diejenigen, die die Handlung noch als originell empfinden können, ist dass ein klasse Film. Andere zucken nach dem Film mit den Schultern und denken sich womöglich: Naja, kennt man halt leider schon alles. Jemand hat geschrieben: "Irgendwo zwischen Deep Impact und 2012.", aber diese beiden Filme sind doch um einiges besser, auch wenn 2012 tatsächlich sehr unrealistisch ist.

    Soll heißen: Ich habe mich fast die Ganze Zeit gelangweilt. Den Anfang fand ich am spannendsten. Das muss ja aber nicht jeder so empfinden.
  • Mortal Kombat
    Get Over Here
    Action, Fantasy, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 24.05.2021
    Im Film "Mortal Kombat" aus dem Jahr 1995 werden Kämpfer zu einem seltsamen Turnier eingeladen. Auf einem geisterhaften Schiff werden sie zu einer mystischen Insel gebracht und dort realisieren sie endlich, dass die Kämpfe bis zum Tod ausgetragen werden und das der Ausgang des Turniers über das Schicksal der Erde entscheiden wird. Der Film hatte etwas abenteuerliches, etwas witziges ("Die Brille hat 1000$ gekostet du *********") und es gab coole Kämpfe (wenn die damals auch nicht so toll dargestellt werden konnten wie heute). Es folgten ein paar enttäuschende Nachfolger.

    Der neue "Mortal Kombat" ist ein akzeptabler Neuanfang, hat aber nichts von dem älteren Streifen. Kein Abenteur, kein Turnier, keine Insel, kaum Witz (Kein Johnny C.). Man kann also nicht wirklich einen Vergleich ziehen. Aber immerhin kann man sagen, dass sich einige Kämpfer begegnen um sich auf das Turnier, von welchem sie schließlich doch erfahren, vorzubereiten. Der "Böse Zauberer" ist aber nur fair, wenn es sich nicht vermeiden lässt und möchte es gar nicht erst zum letzten, alles entscheidenden Turnier kommen lassen (Nr. 10 von 10). So hetzt er seine Kämpfer auf jene der Erde. Das Ende ist dann offen.

    Das Kind ist noch nicht in den Brunnen gefallen. Wenn es einen guten Nachfolger gibt, kann man diesen Film als akzeptablen Neustart ansehen. Über die teils albernen Fähigkeiten der Kämpfer lässt sich streiten, aber wer auf übernatürliche Kämpfe steht, sollte sich zumindest halbwegs gut unterhalten fühlen.
  • Zack Snyder's Justice League
    Fantasy, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 01.05.2021
    Das kennt man doch schon (mehr oder weniger) und dann das Ganze im 4 zu 3 Format. Also das macht keinen Spaß. Nur was für DC-Liebhaber.
  • Vergiftete Wahrheit
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 30.03.2021
    Das Problem ist vor allem, dass der Film zwei Stunden läuft und spätestens nach etwa einer Stunde Laufzeit wartet man nur noch auf die Beantwortung der Kernfrage. Alles was dann noch passiert, zieht sich ins Endlose und ist total langweilig. Die erste Stunde hat mir noch sehr gut gefallen und ich hätte mich gefreut, wenn man das Ganze in knackigen 90 Minuten präsentiert hätte. Alles was in der zweiten Stunde geschehen ist, hätte man auch in dreißig Minuten in praktisch voller Tiefe hinbekommen können.

    Das Thema ist ein großes. Schon die schockierenden Fakten machen den Film sehr interessant und es scheint so, als würde sich die Darstellung darauf ein wenig ausruhen nach dem Motto: "Das Thema einfach machen lassen". Sehenswert, aber das Ganze kann einen schon traurig machen.
  • The Outpost
    Überleben ist alles. Nach einer wahren Geschichte.
    Kriegsfilm, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 29.03.2021
    Also ich habe keine US-Amerikanische Propaganda wahrgenommen. Es geht auch nicht darum wie sinnnvoll das alles überhaupt sein sollte. Die Politik wird hier ausgeklammert, das Geschehen aber recht glaubwürdig vermittelt. Da finde ich schon, dass man diesen Film als gelungen, spannend, dramatisch und tja, auch unterhaltsam bezeichnen kann, trotz des Wissens, dass so etwas tatsächlich geschehen ist. Dabei ist das natürlich kein 1 zu 1 Abbild der wahren Ereignisse; das ist es doch eigentlich nie, aber man kann sich schon gut einfühlen.

    Mal zu den seltsamen Kommentaren hier:
    Kein Mensch glaubt (zumindest kenne ich keinen der so dumm ist), dass die US-Amerikaner die Armee des Himmels befehligen. Ich nehme an es führt zur Aufregung, dass es Szenen gibt in denen den Afghanen Geld, Arbeit und Förderung versprochen wird wenn sie friedlich bleiben und das dies eben nur eine Seite der Medaille oder des Würfels ist. Die Politik steht in diesem Film aber ganz klar nicht im Vordergrund und sollte hier auch nicht derart überbewertet werden. Die Darstellungen sind keineswegs so unrealistisch wie angeprangert. US-Soldaten sind oftmals dumme Jungs. Ungebildete Taliban verhalten sich gerne aber noch dämlicher. Durch die Darstellungsweise wird insgesamt ein glaubhaftes Bild erzeugt.
  • Tenet
    Die Zeit läuft ab.
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 08.03.2021
    "Inception" war völliger Schwachsinn, hatte mir aber noch viel Spaß gemacht, da die fiktionale Traumerkundung in verschiedenen Ebenen schlüssig war. Und wer die Fantasie mit einbringt, kann von neuen und interessanten Dingen erzählen. "Tenet" kritisiere ich nicht wegen der zugrunde liegenden Idee, sondern wegen der Umsetzung. Das Zeitreisekonzept basiert zwar durchaus auf einem wissenschaftlichen Gedankenspiel, ist in der Realität aber natürlich nicht ernst zu nehmen und auch nicht filmisch so umzusetzen, wie C. Nolan es getan hat. Es beginnt hektisch und unübersichtlich und steigert sich in absolutes Chaos inkl. zahllosen, schnellen Szenenwechseln!

    Ich nehme an, der Film hat eine innere Logik, ähnlich wie es auch bei Filmen mit ähnlichen Gedankenspielen der Fall ist wie "Inception" (Traumebenen) oder "Edge of tomorrow" (Zeitreise). Aber dann sollte man den Film auch so gestalten, dass man das Publikum gut mitnehmen kann! Schon die Szene am Anfang mit der "invertierten" Kugel war erstmal nicht nachvollziehbar, denn ich wusste nicht was das für ein Film war und ging davon aus, dass ich mich wohl verguckt haben musste. Das Geheimnis wird dann noch gelüftet ("Objekte, Personen etc. die sich Rückwärts durch die Zeit bewegen usw.). Trotzdem kommt es dann schnell zu Szenen die man vorerst nicht versteht und man bekommt auch keine Zeit kurz darüber nachzudenken. Der Film wirkt auf mich "Möchte-gern-intelligent", chaotisch, undurchdacht, mit viel verschenktem Potenzial.
  • Antebellum
    Wenn es dich trifft, kann dich nichts mehr retten.
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 21.02.2021
    Überdurchschnittlich guter Film. Mutig, die Handlung auf diese Weise darzustellen. Ich finde, es hat sich gelohnt; denn so wird die Handlung interessanter und bekommt einen mystischen Chatakter. Dadurch hebt sich der Film auch von Standartfilmen ab, was ich sehr begrüße. Es ist schwierig, den Film einem bestimmten Genre zuzuordnen. Wer einen normalen Horrorfilm erwartet irrt sich. Es ist ein anspruchsvoller Film, also ein Werk, das von seinen Zuschauern etwas mitarbeit erwartet oder andernfalls nur ein "Was'n das für'n Scheiß?!" auslöst. Die Kritiken sind entsprechend durchwachsen. Die Kulisse ist ordentlich, die Schauspieler überzeugend.
  • Operation Red Snake
    Band of Sisters - Nach einer wahren Geschichte.
    Kriegsfilm, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 14.01.2021
    Trotz realem Hintergrund keine wirklich reale, ernst zu nehmende Handlung und deshalb zu langweilig, weil der Film an Glaubwürdigkeit verliert. Passiert dann doch mal was ist die Darstellung des Geschehens ebenfalls schwach (Lasst uns einfach mitten auf die Straße stellen und quatschen, obwohl hier eben noch geschossen wurde. Ups, wir werden beschossen...[wie erwartet]). Es gibt auch gute Szenen (abseits der paar kleinen Auseinandersetzungen), keine Frage, und die Kulisse ist auch gut. Die Geschichte der Hauptdarstellerin ist im Grunde glaubhaft. Was nützt einem das aber, wenn die nächste Szene wieder unglaubwürdig ist und einen wieder aus dem Geschehen herausreißt.

    Eine Dokumentation zu dieser Truppe währe sicherlich wesentlich interessanter gewesen.
  • Fantasy Island
    Alles, was du dir wünschst. Alles, wovor du dich fürchtest.
    Abenteuer, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 06.01.2021
    Gute Kulisse (Ich mag die Inselatmosphäre), gute Schauspieler und eine interessante Grundidee: Die Insel birgt ein düsteres Geheimnis.

    Leider ist die Handlung langweilig und schlecht durchdacht. Oft scheinbar nur misslungene Kleinigkeiten, die sich aber anhäufen und den Spaß am Ganzen nehmen. Es ist extrem schwer nicht zu spoilern um meinen Standpunkt zu verdeutlichen, daher gebe ich nur ein grobes Beispiel:

    Z.B. wenn jmd. an Punkt A aufbricht, dann über Tag und Nacht vierzig Filmminuten marschiert, irgendwann nach 50 Kilometern auf die Idee kommt dass Punkt A doch ganz toll war und sofort in der nächsten Filmszene wieder an Punkt A ankommt... Wie bitte was? Sind die die ganze Zeit nur um einen Baum herumgelaufen oder wie? Wie konnten die derart schnell wieder bei Punkt A sein. Derlei Schwächen und andere gibt es in dem Film sehr viele. Daraus ergibt sich im Ganzen eine sehr schlechte Handlung.
  • The Blackout
    Action, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 31.12.2020
    Der Film hätte gerne eine Stunde kürzer sein dürfen, denn es gab schon relativ viel Langeweile. Die Handlung ist nicht 0815 aber auch nichts besonderes. Die Scharmützel werden auch recht langweilig dargestellt, denn wenn geschossen wird geschieht dies ohne spektakuläre Bilder. Gar kein Vergleich zu sehr gelungenen Filmen wie z.B. "World Invasion: Battle Los Angeles". Dagegen wirkt dieser Film wie ein B-Movie, wenn es auch in die gleiche Richtung geht. Bzgl. Emotion, Aktion, Spannung usw. sieht "The Blackout" gegenüber dem anderen genannten einfach kein Licht. Das ist ja nicht tragisch, aber ich möchte darauf hinaus, dass es schon noch große Unterschiede gibt und ich von der bisher positiven Bewertung des Filmes (aktuell 3,7) sehr überrascht bin.
  • Countdown
    Sterben? Da gibt's ne App für!
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 29.09.2020
    Es ist ein Horrorfilm mit der Hauptzielgruppe im Jugendbereich. Wäre man etwas fies, und das bin ich, könnte man sowas schreiben wie "Final Destination von Armen". Der Film ist leicht vorhersehbar etc. Gerade in seiner Zielgruppe und auch darüber hinaus wird er aber viele Leute gut unterhalten und deswegen gebe ich dem Film trotzdem drei Sterne.

    Man muss über die Handlung nicht mehr wissen, als dass eine App im Umlauf ist, die den eigenen Todeszeitpunkt vorhersagt. In Final Destination waren es zutreffende Visionen und die Leute die sterben sollten, aber versucht haben dem Tod davon zu laufen, wurden vom Tod verfolgt. Ähnlich wie auch in The Ring, wo es das Video ist welches man sieht und dann hat man nicht mehr lang. Selbes Prinzip in diesem Streifen. Und jetzt höre ich auch auf zu meckern ;)
  • The Hunt
    Die Jagdsaison ist eröffnet.
    18+ Spielfilm, Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 19.09.2020
    1. Möglichst nicht den Trailer gucken oder die Beschreibung lesen.
    2. Es ist kein "Tribute von Panem".
    3. Enthält ein paar brutale Szenen.

    Was ich vom Film vor dem Ansehen wusste: Irgendwas mit einer Jagt auf Menschen und Hilary Swank spielt mit.
    So konnte mich der Film mehrmals positiv überraschen und auch zum Lachen bringen. Dennoch ein paar Infos:

    In einer Gruppe kommt einer nach dem anderen wieder zu Bewusstsein. Die Gruppe stellt fest, dass sie sich irgendwo in einer ländlichen Gegend befindet und dass sie von einer weiteren Gruppe gejagt wird. Was folgt ist praktisch nicht vorhersehbar (wenn man nicht den Trailer oder die Filmbeschreibung kennt). Das führt zu einem spannenden Filmerlebnis mit Cool-, Lol-, Hmm-, Aha- und Oha-Momenten. Mehr muss man wirklich nicht wissen. Wer damit etwas anfangen kann sollte sich den Film ausleihen. Ich werde ihn mir vielleicht kaufen, da er für mich seit sehr, sehr langer Zeit mal wieder ein kleines Highlight war, wenn es auch nur knapp 90 Minuten dauert.