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Kritiken von "Anmagor" aus

60 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Doctor Sleeps Erwachen
    Das nächste Kapitel der Shining-Story.
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 28.06.2020
    Starker Fantasy-Horror-Film für Erwachsene, mit guter Bild- und Tonqualität, modern und clever erzählt, der den ersten Teil "Shining" von 1980 meiner Meinung nach übertrifft; was allerdings wie so oft auch Geschmackssache ist, setzt sich der neue Film doch deutlich von der Gruselhaus-Kulisse ab. Da der Film einige Fantasie-Elemente beinhaltet, wäre eine sehr negative Aussage zur Geschichte leicht möglich, aber ich mochte diese Ideen.

    Zu berücksichtigen ist, dass es sich bei Doctor Sleep nicht um einen Horrorfilm der Art schreckliche Monster, Blut und Schockeffekte handelt. Im Vordergrund steht das mystische Shining, womit vor allem eine übersinnliche Fähigkeit gemeint ist, eine Gabe, die nur bei wenigen Menschen so deutlich wirkungsvoll ist. Man kann es vielleicht auch etwas spannender so umschreiben, dass Menschen mit ausgeprägtem Shining hinter dem Vorhang dieser Welt blicken können, um eine Art geistlichen Äther oder eine Sphäre wahrzunehmen, was nicht unbedingt angenehm sein muss, da es auch dort nicht nur Gutes gibt.

    Den Director's Cut finde ich besser als die Kinoversion; jener ist nur in englischer Vertonung erhältlich. Doch es ist wohl fair nur das Filmerlebnis zu bewerten. Diesen Film sehe ich mir gerne erneut an und erneut und erneut. Nach langer Zeit mal ein Film, welchem ich fünf Sterne geben möchte. Perfekte Filme gibt es nicht, aber bei diesem Film hat man wirklich viel richtig gemacht!
  • Knives Out
    Mord ist Familiensache.
    Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 18.06.2020
    Eine gelungende, nicht immer ganz ernste, Cluedo Geschichte. Wer war's? Motive gibt es einige. Der Film hat sicherlich auch seine Schwächen, weiß aber gut zu unterhalten. Vielleicht hätte man sich etwas mehr Zeit nehmen sollen um mehr Atmosphäre zu schaffen, z.B. indem man mehr Innenaufnahmen vom Haus sieht und die Figuren etwas mehr beleuchtet, aber das ist bei diesem Film kein großer Makel.

    Einen Stern Abzug gibt es für die schlechte Bildqualität: Ich weiß nicht was es damit auf sich hat, aber ein anderer Rezensent erwähnte das bereits. Man hat sich in der einen oder anderen Szene gedacht: "Das ganze bitte jetzt noch mal in scharf." Auch ich habe mir den Film auf BluRay geliehen, der Film hatte gefühlt aber eher VHS Niveau. Das ist einfach nicht schön und das darf sich durchaus negativ auf das Filmerlebnis auswirken.
  • Underwater
    Es ist erwacht - 7 Meilen unter der Meeresoberfläche ist etwas erwacht.
    Abenteuer, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 18.06.2020
    Ein Überlebenskampf, tief unter dem Meeresspiegel, mit bekannten Handlungsmechaniken: Ein rumblödelnder Chaot, ein pflichtbewusster Anführer, ein gutherziger Blödmann, eine hysterische Wissenschaftsassistentin ("Oh Gott - Wir dürften überhaupt nicht hier sein - Wir sind zu weit gegangen...) und eine halbwegs rationale Hauptdarstellerin treffen sich in einer Bar; oder viel mehr in einer Forschungsanlage tief im Meer.

    Gestört hat mich vor allem, dass trotz des eigentlich bedrückenden Szenarios keine beklemmende Atmosphäre aufgebaut werden kann. Ich konnte mich nicht in den Film einfühlen oder mitfiebern. Alles wirkte so oberflächlich und lieblos abgedreht. Obwohl der Film am Grund des Ozeans spielt, gab es keinen Tiefgang ;] weshalb mich der Film eigentlich nur gelangweilt hat. Ziel ist es ja eigentlich, möglichst selbst Teil der Geschichte / des Überlebenskampfes zu werden. Es wurde aber nachweislich wenig dafür getan, damit das den Zuschauern auch gelingt - abgesehen vielleicht von der 360° Kameradrehung an einer Kreuzung der Station gleich zu Beginn. Das reicht mir persönlich aber nicht um zu denken "Ah ok. So sieht es hier aus. Ich befinde mich tief im Ozean und kann jetzt total mitfiebern."; da hätte man sich einfach gewünscht mehr zu erfahren, ein paar Abläufe zu sehen, die Crew bei der Arbeit, ein paar Leute kennenlernen usw. Aber darauf verzichtet der Film und kommt fast sofort zur Sache. Schade.

    Mögen Sie sich besser in den Film einfühlen können.
  • Rebellion der Magier
    Der Kampf um Freiheit und die Macht der Magie.
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 01.05.2020
    Insbesondere für Menschen mit einer Affinität zu dem Genre eine nette, fantasievolle Unterhaltung. Die Kulisse sowie die Kostüme sind gelegentlich verspielt, beinahe albern, aber dennoch relativ atmosphärisch. Man kann sich mit dem Film durchaus einen netten Abend machen, wenn vier Sterne auch recht großzügig sind. Sie resultieren daraus, dass ich das Fantasiegenre tatsächlich besonderst mag.

    Abigail lebt in einer Stadt in der Muggel magiebegabte Menschen als "Infizierte" bezeichnen. So setzt man viel daran die Infizierten zu fangen und wegzusperren, darunter auch Abigails Vater. Als Abigail beginnt nach ihrem Vater zu suchen wird es für sie schnell gefährlich, doch sie lernt auch neue Leute kennen, deren Ziel sich mit Abigails Wunsch ihren Vater zu finden verbinden lässt. Die Kommunikation mit ihren neuen Bekannten verläuft jedoch wenig produktiv. Ist die Rebellion der Magier zum Scheitern verurteilt?
  • Gemini Man
    Wer schützt dich vor dir selbst?
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 25.04.2020
    Noch bevor man sich den Film ansieht, kann man sich die Handlung von Anfang bis Ende bereits denken; und ich finde es gut, das man hier auch gar nicht enttäuscht wird. Ich mag nur sehr wenige Action-Filme, da mir die Handlung oft einfach zu dämlich ist, aber Gemini Man ist auch kein reiner Action-Film, obwohl man ja durchaus die ein oder andere Auseinandersetzung erwarten darf. Technisch ist der Film überwiegend gelungen, relativ wenige Augenblicke sehen direkt künstlich aus. Insgesamt finde ich das Werk am Ende gelungen und unterhaltsam. Die schauspielerische Leistung ist gut und dabei denke ich nicht nur an Will Smith, der schon vielen guten Filmen geholfen hat zu großartigen Filmen zu werden.

    Ich fand den Film unterhaltsam. Es hat mir einfach Spaß gemacht den Film zu sehen.
  • Dark Encounter
    Horror, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 26.03.2020
    Am liebsten würde ich 3,5 Sterne vergeben und entscheide mich zugunsten des Filmes.

    Dark Encounter "kann" schon philosophisch (Leben und Tod) und physikalisch ein bisschen schwierig sein, mal abgesehen von den selbstverständlichen Toleranzen bei einem Werk aus dem Bereich der Fiktion, die wir gerne geben. Der Film ist aber nicht langweilig, einiges hat man gut dargestellt und ich fand es insgesamt eigentlich ganz gut, da ich auch das Gefühl hatte mal etwas anderes zu sehen, jenseits zahlreicher ausgetretener Wege.

    Nach dem spurlosen Verschwinden einer geliebten Tochter und einer langen Zeit des Trauerns, beobachtet die Familie, aber durchaus auch andere Menschen des Ortes, unnatürliche Phänomene. Schließlich werden die Erscheinungen bedrohlich und angsteinflößend. Was geht hier vor? Außerirdische? Kosmische Ereignisse?

    Daher finde ich den Film auch nicht langweilig. Man will wissen, was man sich hier für eine Hundlung ausgedacht hat und wie das Ganze endet. Ich persönlich finde den Film sehenswert.
  • Ready or Not
    Auf die Plätze, fertig, tot.
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 07.03.2020
    Man bekommt eine nicht ganz ernst gemeinte, verrückte Geschichte präsentiert, die auch Humor und Blut einsetzt um oberflächlich und kurzweilig zu unterhalten. Als Film zur reinen Unterhaltung ist er dann auch zu gebrauchen. Gänsehaut oder große Spannung und durchweg realistische Handlung ist hier nicht zu erwarten.
  • Maleficent 2
    Mächte der Finsternis - Das Böse war noch nie so gut.
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 27.02.2020
    Putzige Fabelwesen laden in eine Märchenwelt ein, in der die Menschen erneut, wie schon im ersten Film, einen Konflikt mit der magischen Welt beginnen. Auch die dunklen Feen, die einst die Welt bevölkerten aber von den wesentlich schwächeren Geschöpfen - nämlich den Menschen - beinahe ausgerottet wurden (was ja total logisch ist *Spott*), geraten in diesen Konflikt, da ihr letztes Refugium nun eben dort gelegen ist, wo der Zwist entsteht. Welche Rolle wird Maleficent hier einnehmen, gehört sie doch zu den dunklen Feen und ist zugleich in Liebe mit Aurora verbunden, dem Menschenmädchen, welches sie aufzog und aus irgendwelchen Gründen zur Königen der Moore ernannte, was in der Menschenwelt allerdings widerum keine große Bedeutung zu haben scheint?

    Unterm Strich ist der Film oberflächlich, unglaubwürdig und teils sogar völlig schwachsinnig. Angelina Jolie ist eine große Bereicherung für den Film. Ich möchte aber nicht zu kritisch sein, da es sich um einen Familienfilm handelt. Man soll einfach ein wenig Spaß haben und sich an der Märchenwelt erfreuen. Mir ist das nicht wirklich gelungen, aber es es gibt auch schlechtere Filme.
  • Child's Play
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 14.02.2020
    Zugegeben, man kann schon hier und da mal ein wenig schmunzeln, aber das war mir dann doch alles eine ordentliche Spur zu dämlich.

    Wegen der manipulierten Software einer "Buddi"-Puppe, die mit einem selbstlernenden neuronalem Netzwerk ausgestattet ist dem eigentlich diverse Beschränkungen einprogrammiert worden sind, nehmen bald verrückte Ereignisse ihren Lauf. Die Puppe sagt Dinge, die sie nicht sagen dürfte und unternimmt schließlich, ich schreibe mal "gefährliche Spaziergänge".

    Der Film ist nicht in irgendeiner Weise furchterregend. Es ist eben nur eine böse Puppe. Die Szenen mit dem kleinen Rotschopf sind in erster Linie zum Schmunzeln aber nicht zum Gruseln. Ich möchte aber nicht spoilern. Das soll nicht bedeuten, dass die ein oder andere Szene nicht sehr blutig werden kann - es ist alles einfach nur ein bisschen schwachsinnig. Gerade wegen dem Schmunzelfaktor gibt es aber auch einen zweiten Stern: Das mitunter witzige Verhalten einer hässlichen Puppe, die von ihrem "Freund/Buddi" beigebracht bekommt wie man Leute erschreckt...^^".

    Es gibt also was zu schmunzeln, wenig nachvollziehbare Ereignisse und auch Blut. Der Film läuft nicht sehr lange, aber am Ende war ich doch froh, dass der Quatsch endlich vorbei war.
  • Anna
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 14.02.2020
    Der Film ist unrealistisch, klischeehaft, spannend, gut besetzt und angenehm unterhaltsam wenn man auf "Agenten-/Geheimsdienst-/Spionagefilme" steht.
    Natürlich mögen es viele Leute aus dem Publikum, wenn es zu physischen Auseinandersetzungen kommt. Gerade solche nerven mich meistens leider ein bisschen, da sie fast immer lächerlich überzogen sind und nur selten glaubhaft choreografiert werden.
    [Wie in einem billigen Martial Arts Film: KungFu-Held trifft auf seine Gegner die natürlich alle nur mit Schlagstock bewaffnet sind. Die Leute mit Schusswaffe warten brav bis sie an der Reihe sind und ihre Kollegen, selbstverständlich einer nach dem anderen, verprügelt worden sind... Wäre ja auch blöd wenn der Held sofort erschossen wird und der Film nach fünf Minuten vorbei wäre. Naja.]

    Es ist trotzdem ein sehr guter Film geworden. Es gibt clevere Ideen, die Geschichte ist kaum vorhersagbar und es wurden erstklassige Schauspieler eingesetzt. Der Film macht einfach Spaß und verdient meiner Meinung nach seine vier Sterne. Ein Film wie Codename U.N.C.L.E 2 wäre mir lieber gewesen, aber man kann ja nicht alles haben.

    Anna ist einfach eine Frau die einem Leid tun kann. Sie gerät von einem Gefängniss ins nächste (sinnbildlich gemeint) und landet schließlich nach einer Bewerbung bei der Marine in die Fänge des KGB, wodurch sie wenigstens ihrer kaputten Beziehung zu ihrem Freund Petja entfliehen kann, doch es ist alles andere als ein Traum für den KGB als Mörderin zu arbeiten...
  • Pokémon Meisterdetektiv Pikachu
    Fantasy, Kids
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 15.01.2020
    Ich habe damals gelegentlich Pokemon gesehen und habe angenommen, dass dieser Film schon einen gewissen Unterhaltungswert haben wird. Leider konnte ich dem Film gar nichts abgewinnen. Die Handlung ist extrem schlicht/anspruchslos und genau genommen auch unlogisch und dumm. Spannung kommt nicht auf. Nichts ist wirklich authentisch. Der Humor, wenn man ihn so bezeichnen möchte, hat mich leider nicht erreicht.

    Ich möchte keineswegs unfair sein. Die Pokemon und die Effekte sehen teils wirklich gut aus. Trotztem sehe ich keinen Wert in diesem Film, den ich am liebsten schon nach der halben Spielzeit gestoppt hätte. Ich nehme sogar an, Pokemon-Fans haben auch keinen nennenswerten Gewinn mit diesem Film.

    Ich glaube fast, dieser Film wurde nur schnell und billig produziert, um Pokemonfreunden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Leider kann ich den Film nach meinem Empfinden also nur mit einem Stern bewerten.
  • I Am Mother
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Anmagor" am 02.01.2020
    Wer auf ein realistisches, Sinn ergebendes Szenario hofft, wird an diesem Punkt ein wenig enttäuscht sein. Eine KI ist keine EL und befolgt Gesetze der Erschaffer, weshalb das Verhalten der KI teilweise leider Blödsinn ist - es sei denn, man sinniert tief mit spekulativen Annahmen die weit hergeholt sind und für den Film letztlich auch keinen Mehrwert haben. Eine KI handelt nur im Rahmen ihrer Aufgabe und das kann sie sehr effizient tun. Wenn im Film "bestimmte Dinge" geschehen, fragt man sich aber was genau diese Aufgabe wirklich ist. Man geht im Film darauf ein und die Aufgabe gibt ja wohl auch einen großen Handlungsspielraum frei, aber es bleibt zu viel ungeklärt und so bleiben die Zuschauer nach dem Film zurecht mit einem angebrachten "Hä?" zurück.

    Abgesehen davon ist der Film spannend gestaltet, die Schauspielerinnen wurden von mir ohne weiteres akzeptiert (Verhalten, Charisma...) und ich fühlte mich in der futuristischen Fiktion durchaus gut unterhalten und auf eine andere Welt/Erde versetzt. Dennoch ist der Film nicht ganz schlüssig. Sehr schade. Große Chance vertan. Vier von fünf Sternen.