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Kritiken von "Fenolin" aus

791 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Wind River
    Jede Spur führt zu einer Wahrheit.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 20.01.2019
    Hatte mir mehr davon versprochen, und bei einigen positiven Rezensionen frage ich mich, ob wir da die gleichen Filme gesehen haben. Mit "7" nicht mal im Ansatz vergleichbar. "Wind River" ist eher ein Drama als ein Thriller, denn der "Thrill" bleibt hier eher aus. Stattdessen haben wir mal wieder die Abziehbilder von Filmfiguren, die man so schon x-mal gesehen hat, und das auch schon besser. Der wortkarge Protagonist, der natürlich mal wieder ein persönliches Trauma mit sich herumschleppt, die junge idealistische Agentin, die sich zur Heldin mausert, und die chronische Unterversorgung der Gesetzeshüter...ach so, und natürlich auch, daß der Protagonist bei Ermittlungen hilft, obwohl er KEIN Polizist ist. Ich schätze Renner und auch Olsen als Schauspieler durchaus und es ist auch mal ganz nett, die beiden außerhalb des Superhelden-Schmu gemeinsam zu sehen - aber wirklich gefordert werden sie hier nicht. Der Film ist locker 20 Minuten zu lang, Nebenschauplätze wie der Verlust des Protagonisten bekommen zu viel Raum, ohne wirklich was zur Story beizutragen, und das Finale kommt dann schon recht abrupt. Mehr Fokus auf die eigentlliche Story und weniger persönliches Drama und angedeutete Sozialkritik hätten dem Film gut getan. Das machen auch die Landschaftsbilder nicht wett. Insgesamt noch ok, aber auch kein Muß, sondern wieder passend zum Thema eine eher unterkühlte Angelegenheit.
    65 %
  • The Purge 4 - The First Purge
    Der Beginn einer amerikanischen Tradition. Die Auferstehung einer Nation.
    Thriller, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 24.11.2018
    "The Purge 4" folgt dem Trend der letzten Jahre, daß jedes Franchise ein Prequel braucht. Fairerweise bleibt zu sagen, daß dieser Vertreter dabei zu den besseren gehört, auch wenn "The First Purge" jetzt nicht so viel zu der Reihe beizutragen hat. Man kann ihn quasi auch gesehen haben, ohne die anderen zu kennen. Die Hintergrund-Geschichte bleibt eher mager und wirkt teilweise bemüht, man erfährt eigentlich nicht viel über die Idee der Purge, jedenfalls nichts, was man nicht schon längst weiß, wenn man die Reihe kennt.
    Die Charaktere sind mal wieder relativ klischeehaft gestaltet und nicht unbedingt so glaubwürdig. Außerdem nerven die stellenweise vorhandenen politischen Anspielungen auf die aktuelle Situation und malen ein politisch-korrekt angehauchtes Weltbild, welches wenig mit der Realität zu tun hat.
    Ansonsten bleibt die Handlung relativ vorhersehbar und birgt keine echten Überraschungen. Nun ja. Die Darsteller machen ihre Leistung relativ gut.
    Die Action-Szenen sind auch ordentlich inszeniert. Insgesamt ansehbar, aber setzt keine neuen Akzente.
    Noch eine Empfehlung.
    72 %
  • Another Soul
    Sie kommen, dich zu holen.
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 15.11.2018
    Also bei manchen Filmen kann man echt deren Existenzberechtigung in Frage stellen. "Another Soul" ist solch ein Film. Dagegen ist ja jede Asylum-Produktion schon edel. Hier wird einem ein völlig wirrer und platter Exorzismus-Plot aufgetischt, bei dem am Ende keiner mehr weiß, worum es eigentlich geht.
    Irgendwann darf auch mal ein Dämon durchs Bild hüpfen, der meistens im Dunkeln bleibt, damit man nicht sieht, daß das Kostüm aussieht wie von einem Alien aus einem 50er Jahre Film(man tut es später dennoch). Ein paar halbgare Blutszenen, nicht Spektakuläres. Schauspielleistung mies(besonders die Ehefrau nervt tierisch), Dialoge, die nur alkoholisiert zu ertragen sind.
    Fazit: Nicht mal für Trash-Freunde empfehlenswert. Es fehlt an unfreiwilliger Komik, die manch anderen Trash-Film ausmacht, an Spannung und Logik sowieso.
    78 Minuten pure Zeitverschwendung.
  • Tomb Raider
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 17.10.2018
    Der Film ist ganz ok als oberflächliches Popcorn-Kino. Mehr leider auch nicht. Sicher, Alicia Vikander ist anzurechnen, daß sie für den Film trainiert hat und hier eine durchaus sportliche Leistung im Wortsinne hinlegt. Der Rest drumherum, na ja...das sind eher die mittlerweile arg überstrapazierten Versatzstücke.
    Wir haben also mal wieder irgendeine böse Organisation im Hintergrund, einen Vaterkomplex und einen Selbstfindungstrip. Das Problem ist dabei, daß das alles keine echte Seele hat und somit das "Tomb Raider"-eigene zu kurz kommt und nur als Vehikel dafür dient.
    Dazu gesellen sich auch diverse Logik-Lücken. Dazu muß man nicht mal groß spoilern, z.B. veräußert Lara ein teures Amulett, um jemanden zu bezahlen, braucht dann allerdings anscheinend keine Flugkosten bezahlen, und eigentlich bräuchte sie eh nichts verpfänden, da sie Millionärskind ist. Aber wahrscheinlich wollte man auch diese pseudohumorvolle Pfandladen-Einlage drin haben, die wie die anderen unnötigen Spaßeinlagen nicht lustig ist.
    Die Action-Sequenzen können sich durchaus sehen lassen und es geht teilweise auch recht hart zur Sache, daß die FSK12 schon fast wundert.
    Fazit:
    Insgesamt ganz ok - aber auch kein Muß.
    70 %
  • Snow Sharks
    Horror, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 17.09.2018
    Na ja, nicht mal nach Genre-Maßstäben wirklich brauchbar...dafür plätschert der Film zu sehr vor sich hin! Die Landschaftsbilder sind toll...der Rest...nicht.
    Insgesamt einfach zu unspektakulär...wenn ich Trash sehen will, dann richtig: Blöde Dialoge mit unfreiwilliger Komik, schlecht gemachte Kills...beides läuft hier eher auf Sparflamme. Es gibt ein paar billige Kills zu sehen, ansonsten haben die Haier kaum Screentime. Eine aufgesetzte Hintergrundgeschichte mit Indianersage rundet das Ganze ab - ohne aufgelöst zu werden.
    Das Ende ist schon mal eine rechte Enttäuschung...unspektakulär wie der Rest - ohne zu viel verraten zu wollen, aber das ist schon mal recht unsinnig, da noch quasi sowas wie Logik reinzubringen...
    Die Darstellerleistung ist auch nichts Halbes und nichts Ganzes...
    Man könnte irgendwie meinen, das Drehbuch wurde zur Hälfte von Haien gefressen(und hat wahrscheinlich weniger Zeichen als meine Rezension), da der Film quasi schon vorbei ist, ehe er aus der Hefe kommt...
    Ich kann ihn nur für Vielgucker von Trash empfehlen, und das auch nur angetüdelt...ansonsten gibt es bessere Vertreter in dem Genre.
    34 %
  • The Midnight Man
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 07.08.2018
    Hm...zuerst sah "The Midnight Man" nach brauchbarer B-Movie-Kost aus. Leider entpuppte sich das Ganze als einfallsloses Flickwerk, welches dreist von bekannteren Filmen klaut. Da helfen auch keine Lin Shaye oder Robert "Freddy" Englund als Beteiligte.
    Wir nehmen also mal wieder irgendein ominöses Spiel(Ouija läßt grüßen), ein altes Haus(so ziemlich jeder zweite Horrorfilm...), ein paar gelangweilte Jungspunde(dito) und ein Monster mit unklarer, vermutlich heidnischer Herkunft.
    Schlußendlich wäre einem der Driss erspart geblieben, hätten die natürlich mal wieder strunzdummen Protagonisten nicht ohne echten Grund mit dem Spiel angefangen. Dann gehts auch zur Sache, aber der Horror bleibt eher zurückhaltend. Eine komische Kapuzengestalt, die mit gepitchter Stimme spricht und die angeblich irgendwelchen Spielregeln folgen muß, diese aber problemlos recht leicht umgehen kann, ohne daß es Konsequenzen für sie hat, taucht vielleicht alle 10-15 Minuten mal kurz auf. Lin Shaye kann einem schon fast leid tun, daß sie hier die verwirrte und wahlweise besessene Oma spielt.
    Das Ende ist ebenso einfallslos und unbefriedigend(Nachfolger offen!) wie der Rest. Der Soundtrack wurde auf SAW-Kopie getrimmt, und manche Szenen sind dreist in ihrer Bildsprache von anderen Filmen kopiert(Hauptfigur steigt aus der Badewanne und kriecht wie das Ring-Mädchen auf dem Boden herum).
    Ne, muß man nicht gesehen haben. Schade, aber man hats vergeigt.
    45 %
  • Jeepers Creepers 3
    Something Wicked Has Returned
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 31.07.2018
    Zuerst hatte ich mich über ein neues Sequel gefreut. Leider wurde die Freude schnell getrübt, als ich das Resultat sah. Der Film ist viel zu lang und damit langatmig, 20 Minuten weniger hätten nicht geschadet. Man versucht auf Krampf, sowas wie eine hintergründige Geschichte zu konstruieren, bleibt aber vage und größtenteils langweilig, so daß man am Ende nicht schlauer ist als vorher, wer oder was der Creeper nun eigentlich ist. Dafür eine verrückte Oma, eine Art Ghost Busters für Arme und vergleichsweise wenig Horror und Splatter. Wirklich zur Sache geht es erst ab der zweiten Hälfte und vor allem im letzten Drittel.
    Die Darsteller sind eher weniger talentiert und überzeugen kaum. Und ein weiterer Film scheint vorprogrammiert, denn schließlich läßt sich das Jason/Freddy/Myers-Prinzip ja auch hier quasi unendlich weiterspinnen, wenn man nicht endlich mal zur Vernunft kommt.
    Empfehlung nur mit äußersten Abstrichen und nur für Fans der Reihe. Wobei, wenn man den Film nicht gesehen hat, ist es auch kein Verlust.
    50 %
  • Schneemann
    Bald fällt der erste Schnee. Dann beginnt die Jagd auf den Killer.
    Krimi, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 01.07.2018
    Ein recht prominenter Cast + eine auf den ersten Blick spannende Geschichte = ein guter Film? "Schneemann" ist es leider nicht. Die Figuren sind allesamt dermaßen klischeehaft gezeichnet, daß es schon quasi aus dem Bildschirm quillt! Der Protagonist etwa: berühmter, aber mittlerweile abgerutschter Ermittler(Alkoholprobleme, Kettenraucher - gähn!), dann die junge, ehrgeizige Polizistin(mit eigenen Motiven...), der enttäuschte Teenager-Sohn und und und...dazu kommt die träge und spannungsarme Machart. Man könnte meinen, das Filmtempo ist ebenso eingefroren wie große Teile der durchaus sehenswerten winterlichen Landschaft. Dabei ist die Story nicht mal wirklich raffiniert, sondern nur auf Krampf undurchsichtig gehalten und in die Länge gezogen. Zwischendrin kommt leicht Spannung auf, die man aber schnell wieder vergeigt. Val Kilmer hat einen Kurzauftritt und Himmel, sieht der mittlerweile furchtbar aus! Auch wenns hier durchaus paßt. Das Ende ist ebenso anödend wie klischeehaft, wie der ganze Rest des Filmes. Ich habe nun keine Splatter-Orgie erwartet, ein guter Krimi wäre ja auch was gewesen. Der Härtefaktor hält sich in Grenzen, es gibt ein paar unspektakuläre Enthauptungen und abgetrennte Gliedmaßen, das wars auch schon. Leider wirkt dieses Machwerk am Ende noch dröger als der durchschnittliche neumodische "Tatort". Schade drum, aber dieser Film ist keine Empfehlung wert. Diesen Schneemann muß man sich jedenfalls nicht vor/ins Haus holen.
    30 %
  • Cable Guy
    Die Nervensäge
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 21.06.2018
    "Cable Guy" ist eine typische Jim-Carrey-Komödie mit überdrehtem Humor und viel Grimassen, und somit ganz typisch für einen Film der 90er Jahre aus diesem Bereich. Dabei ist es jedoch keineswegs eine reine Humor-Geschichte, sondern hat auch einen eher tragischen Hintergrund, der sich im Verlauf aufbaut.
    Die Gesellschaftskritik ist dabei immer noch aktuell. Die Darstellerleistung ist auch in Ordnung.
    Fazit: Kann man sich auf jeden Fall mal ansehen, ein kurzweiliges Vergnügen.
    82 %
  • Insidious 4 - The Last Key
    Schrei, bevor es dich zum Schweigen bringt.
    Thriller, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 21.06.2018
    "Insidious 4" ist mal wieder ein gelungener und gut inszenierter Horror. Diesmal geht es aber nicht nur alleine um übernatürliche Dinge, sondern auch einige persönliche, dramatische Aspekte der Hauptfigur Elise. Es ist freilich anzuraten, die anderen Filme gesehen zu haben, um die Handlung zu verstehen.
    Die Effekte sind auch wieder recht gut inszeniert und der Horror kommt nicht zu kurz.
    Die Humor-Einlagen mit den beiden Assistenten halten sich zum Glück in Grenzen, da sie eher bemüht wirken. Nun ja.
    Fazit:
    Für Fans der Reihe auf jeden Fall empfehlenswert. Ich wurde nicht enttäuscht. Daher meine Empfehlung.
    83 %
  • Baby Driver
    Alles, was du brauchst, ist ein Killer-Track.
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 21.06.2018
    "Baby Driver" ist eine positive Überraschung. Der Film braucht zuerst eine Weile, um in Fahrt zu kommen und einige anfängliche Szenen sind etwas zu über-inszeniert. Dann legt er aber richtig los und bietet eine spannende Story mit dramatischen Wendungen. Die Action-Sequenzen kommen freilich auch nicht zu kurz.
    Zwar gibt es hier und da ein paar Logik-Lücken, die das Gesamtbild leider etwas trüben, aber insgesamt ist "Baby Driver" einer der besseren und innovativeren Filme der letzten Jahre. Die Darsteller-Leistung ist auch solide. Jamie Foxx spielt hier mal einen durchgeknallten Gangster.
    Fazit: Durchaus eine Empfehlung wert.
    83 %
  • Once Upon a Time in Venice
    Krimi, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 19.06.2018
    "Once Upon a Time in Venice" ist eine halbwegs solide Komödie, die zwischen gelungenen Gags/Lachern und peinlichen/nervigen Momenten schwankt. Die Story selber reißt keine Bäume aus und wurde in der Form schon x-mal umgesetzt, dabei sicher schon mal besser.
    Ein paar Lacher sind dennoch bei, auch wenn so manche Humor-Einlage eher bemüht und an der Grenze zum Fremdschämen ist.
    Zumindest hat Bruce Willis eine gewisse Portion Eigenironie zu bieten und skatet anfänglich nackt durch die Stadt.
    John Goodmann spielt auch recht gut, hat allerdings nicht so viel Screentime. Die Rolle von Jason Momoa(den man zuerst gar nicht erkennt) wirkt dagegen eher lächerlich.
    Fazit:
    Nicht unbedingt der Überflieger. Kann man sich mal anschauen, aber man verpaßt auch nicht zu viel.
    70 %