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Kritiken von "Fenolin" aus

828 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • 12 Monkeys
    Die Zukunft ist Geschichte.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 26.11.2019
    Ok, was war das denn? Leider habe ich mich mal wieder von der Annahme täuschen lassen, daß ältere Filme in der Regel gut sind und bei Bruce Willis kann man ja auch nicht viel falsch machen. Oder? Oder? Doch!
    "12 Monkeys" ist leider ein Reinfall. Was zuerst interessant anfängt, wird immer verwirrender, irgendwo zwischen Mind-F*ck, Roadmovie und Zeitreise.
    Die Beschreibung ist ebenso täuschend, meistens handelt der Film nur in einer Zeitebene.
    Bruce Willis, den ich ansonsten durchaus sehr schätze, mimt hier die meiste Zeit eher den verwirrten, sedierten und/oder angeschossenen Protagonisten, der trotzdem hin und wieder problemlos Leute vermöbelt. Das Ende ist dann ohnehin eine Farce. Brad Pitt spielt hier mal wieder eine aufgesetzt flippige Rolle, was eher nervt.
    Ich kann den Film eher nicht empfehlen. Auch quasi ein Tip für eine Zeitreise, so spart man sich grottige 2 Stunden. Schade.
  • Side Effects
    Tödliche Nebenwirkungen
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 08.11.2019
    "Side Effects" ist ein relativ solider Thriller, der seine Spannung gekonnt aufbaut. Hauptsächlich lebt der Film von der Darstellerleistung von Jude Law und Rooney Mara. Man kann der Story noch folgen, auch wenn es teilweise nach einer Weile leicht verwirrend wird. Der Plottwist ist dann doch ein wenig seltsam anmutend und paßt so nicht ganz ins Gesamtbild...zumindest aber nicht völlig an die Wand gefahren.
    Durchaus interessant und vielleicht kein übermäßiger Top-Film, aber ganz ok.
    75 %
  • Happy Deathday 2U
    Der Tod feiert ein mörderisches Comeback.
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 08.11.2019
    "Happy Deathday 2U" setzt konsequent an den Vorgänger an(den man zum Verständnis auch gesehen haben sollte) und überzeugt als kurzweilige Unterhaltung. Neben einigen Lachern gibt es auch tragische Momente und die Spannung fehlt ebenso wenig. Die Darstellerleistung ist auch in Ordnung.
    Ein paar kleinere Logik-Fragen bleiben angesichts der Hintergründe durchaus, aber wenn man darüber hinweg sehen kann, ein durchaus gelungener Film.
    Insofern eine Empfehlung.
    80 %
  • Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1
    Es ist nirgendwo sicher.
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 04.09.2019
    Ist das Intro endlich vorbei? Fragte ich mich bei diesem Film. Denn mehr als das ist er eigentlich nicht - warum man sich dazu entschieden hat, Buch 7 zu splitten, ist fragwürdig. Schließlich hätten auch andere Bücher die Möglichkeit dazu gegeben. Daß man nicht ALLES im Film unterbringen kann, schon klar. Aber hier schafft man es, Längen zu schaffen, wo keine sein sollten. Nach einem durchaus rasanten Einstieg kommt es mir später teilweise so vor, als wäre ich im falschen Film. Irgendein Endzeit-Backwood-Film mit gähnenden langwierigen Dialogen und Streiterei, bei denen die drei Protagonisten im verschneiten Wald hocken.
    Dazu wird auch dem Beziehungsgeflecht zuviel Raum zugestanden. Ok, wir wissen, daß Ron und Hermine was füreinander empfinden, aber mal ehrlich, hier zoffen sie sich fast nur und wären da nicht die Bücher, es hätte am Ende wohl mehr gepaßt, wenn Harry und Hermine zusammen wären - da stimmt einfach die Leinwand-Chemie besser und Ron bleibt eher der dusselige Sidekick :-)
    Erst zum Ende hin wird es wieder etwas rasanter. Vorher dümpelt es zu lange vor sich hin. Besser wäre es gewesen, man hätte Buch 7 gerne als Dreistünder verfilmt - aber dann kann man ja nicht zweimal für die gleiche Sache kassieren. Nun ja. Immerhin entschädigt Teil 2(oder 7.2) etwas - aber auch nicht zu sehr.
    Schade. Eindeutig der schwächste Potter-Film...
    55 %
  • Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 04.09.2019
    Furioses Finale? Teils ja, teils nein. Gerade das Finale vom Finale ist leider nicht so stark. Nachdem Teil 1(oder 7.1) etwas zäh war, ist Teil 7.2 deutlich actionreicher geworden, logisch, der Endkampf findet hier ja auch statt. Aber es ist ja kein reines Gekloppe, sondern soll auch einige Fragen, die sich im Verlaufe der Zeit ergeben haben, lösen. Doch leider hapert es genau dort in einigen Belangen.
    Der Film fängt recht gut an und hält das auch eine Weile bei, aber die entscheidenden Schlußszenen hat man in einigen wichtigen Details vergeigt. Wieso, warum nur? Wollte man die Spielzeit kürzer halten oder es bewußt oberflächlich gestalten? Bei vorher auch mal 2,5 Stunden langen Verfilmungen hätte man da gerne noch etwas mehr bieten können. Beispiele, die mir sauer aufstoßen:
    - die Denkarium-Szene mit Snape wurde um einige wichtige Details gekürzt, was seine Beziehung zu Harrys Mutter angeht
    - der Endkampf ist enttäuschend unspektakulär - das Wortgefecht zwischen Voldemort und Harry fehlt völlig! Wie kann man nur eine DER entscheidenden Szenen so vergeigen?
    - auch der Epilog ist mager. Man sieht zwar Draco im Hintergrund, aber Harrys augenzwinkernder Hinweis an seinen Sohn bezüglich dessen fehlt völlig.
    Da fallen so Kleinigkeiten wie daß einige Nebencharaktere halt mal eben off-screen sterben oder Dracos einer Freund fehlt, schon kaum mehr auf.
    Schade. 3 Sterne, weil es solides Popcorn-Kino ist, aber insgesamt zu sehr an der Oberfläche.
    72 %
  • Fight Club
    Übermut. Chaos. Seife.
    18+ Spielfilm, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 20.08.2019
    Zugegeben, meine erste Begegnung mit "Fight Club" war eher negativ. Ich hatte ihn vor sicher ca. 15 Jahren mal eingeschaltet, nur um nach 20 Minuten genervt auszuschalten. Wahrscheinlich war ich damals noch nicht bereit dafür.
    Heute muß ich sagen, daß ich positiv überrascht bin. Eben weil der Film nicht dem Mainstream-Schema folgt, ist er eben das, was er ist. Die Story bietet natürlich diverse Interpretationsmöglichkeiten, aber allen voran steht eben die Kritik am "normalen" Leben und Konformität.
    Die Darstellerleistung ist insgesamt großartig, über Meat Loafs "Anhängsel" muß man allerdings auch etwas schmunzeln.
    Bildsprache und Inszenierung können sich ebenso sehen lassen, hier hat man wirklich gute Arbeit abgeliefert. Trotz der fast 2,5 Stunden kommt keine Langeweile auf und es bleibt verschachtelt und selten vorhersehbar.
    Auch der Soundtrack ist gelungen.
    Fazit: Durchaus einen Blick wert. Allerdings gibt es tatsächlich nur zwei Extreme: Die einen werden den Film hassen, die anderen darauf schwören.
  • Bad Times at the El Royale
    Alle Wege enden hier.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 19.08.2019
    Der Film fängt etwas seltsam an, entwickelt dann aber im Verlauf eine gewisse Spannung. Was zuerst etwas künstlerisch inszeniert wird, bekommt auch ordentliche Drama-Anteile. Das 60er Jahre Flair wurde recht glaubhaft umgesetzt, mit passenden Kulissen, Autos und Musik.
    Die Handlung braucht eine Weile, um sich zu entfalten - aber dann wird es recht interessant.
    Allerdings schwächelt der Film ein wenig, als der Charakter von Chris Hemsworth ins Spiel kommt, hier wird dann für meinen Geschmack etwas zuviel gelabert. Dafür entschädigt das Finale.
    Die Darstellerleistung ist gut, Jeff Bridges sowieso eine sichere Bank, der verliert auch in brenzligen Situationen nie seinen Humor.
    Insgesamt durchaus sehenswert!
    80 %
  • Hunter Killer
    Den Mutigen gehört der Sieg.
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 19.08.2019
    "Hunter Killer" ist ein relativ solider U-Boot-Film, der keine größeren Überraschungen birgt. Zumindest wird es über die Spielzeit von immerhin gut 2,5 Stunden nicht langweilig. Der Film hat eine starke Momente, z.B. die Schleichfahrt an Minen vorbei - da kann man die Anspannung förmlich spüren.
    Die zweite Hälfte ist leider schwächer, zwar ok, aber relativ klischeebehaftet, besonders die Kämpfe. Und der Plottwist wirkt auch etwas unglaubwürdig und zu sehr gepokert. Gerard Butler spielt hier eher eine Charakterrolle, Gegner verkloppen oder schießen tut er nicht.
    Die Hintergrundgeschichte hat man schon irgendwie x-mal gesehen, verschiedene Interessen im Weißen Haus, Kalter Krieg und Animositäten zwischen USA und Rußland - na ja. Gary Oldman spielt den Spinner und entscheidend fürs Wohl der Welt ist natürlich mal wieder eine taffe Agentin.
    Fazit:
    Kann man sich durchaus mal ansehen, wenn man U-Boot-Filme mag.
    77 %
  • Down a Dark Hall
    Wenn das Böse überlebt.
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 19.08.2019
    "Down a Dark Hall" ist ein Horrorstreifen, der ganz ok ist, aber leider auch deutlich schwächelt. Man bekommt eine Gruppe von Charakteren, die nur wieder den klischeehaftesten Abziehbildern entsprechen, deshalb gibt es auch die Stänkerfigur, die sich später - wer hätte es gedacht - mit der Protagonistin anfreundet.
    Insgesamt bleibt alles an der Oberfläche. Die Effekte sind ok, aber nichts, was wirklich brilliert.
    Uma Thurman spielt eher eine Nebenrolle und hat nicht zuviel Screentime. Eine Erklärung z.B. für diese seltsame Assistentin mit Bärenkräften liefert der Film leider nicht, insgesamt bleibt die Story etwas unschlüssig. Ein paar übernatürliche Ansätze auf Sparflamme, später ein paar stellenweise schon sehr albern wirkende Jenseits-Szenen mit Zombies mit verzerrter Stimme, und immerhin ein halbwegs aufregendes Finale.
    Schade, daß man aus dem Potenzial nicht mehr gemacht hat. Andererseits, für Genre-Verhältnisse immer noch akzeptabel und nicht zu lang. Es gibt weitaus schlechtere Filme, aber eben auch weitaus bessere. Kann man sich ansehen, wenn man Vielschauer ist.
    71 %
  • Vikings - Staffel 5
    Die komplette Season 5
    Serie, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 09.08.2019
    Staffel 5 zieht die Serie leider noch weiter runter als Staffel 4. Zu viele Handlungsstränge, zu viele Charaktere, und bisherige Charaktere werden teilweise quasi ins Lächerliche gezogen. Andere, unwichtige Charaktere erhalten zuviel Raum, z.B. Astrid, wen interessiert die denn noch? Man führt sogar kurz vor Schluß noch einen weiteren unnötigen Charakter ein, der dann sogar in der letzten - und enttäuschenden - Episode zuviel Raum bekommt.
    Der Floki-Strang ist schon quasi als depressiv zu bezeichnen, das Elend auf der Insel ist einfach nur grauenhaft.
    Trotzdem kommt bei den ganzen Zwistigkeiten, Seitenwechseln usw. natürlich das ständige Geschnacksel nicht zu kurz, was oft auch stark ins Lächerliche abdriftet. Und wie gesagt, die letzte Episode ist einfach nur eine herbe Enttäuschung. Ohne spoilern zu wollen, aber es passiert so gut wie nichts. Offensichtlich mit der Intention, noch die weitere Staffel abzudrehen, ich hoffe, damit hat es sich dann auch mal endgültig ausgewikingert. Schade - was als glaubwürdige Historienserie begann, wurde zu einer Fantasy-Seifenoper. Und Jonathan Rhys Meyers Schauspieltalent ist hier völlig verschwendet.
    Nicht zu empfehlen.
  • Venom
    Fantasy, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 27.07.2019
    "Venom" ist ganz ok - leider kein Kracher. Der Fokus liegt mehr auf Humor, der meistens für maximal ein müdes Lächeln reicht und ab und auch nervig ist, und weniger auf Action, die dank PG-13 auch im Wortsinne blutarm ist.
    Leider hat man Venoms Blutdurst der Familienfreundlichkeit geopfert, damit es irgendwann vielleicht einen Spiderman-Film geben könnte(als ob es davon nicht schon genug gäbe), so können wir unblutige Kopf-Abfressereien beobachten(bei denen man so gut wie nichts sieht) und auch Durchbohrungen sind unblutig.
    Da wäre ein Ansatz wie "Wolverine"(FSK18) besser gewesen.
    Tom Hardy spielt durchaus gut und holt noch das Beste aus dem Film heraus. Die Romanze nervt allerdings eher, ebenso wie Michelle Williams.
    Riz Ahmad gibt den Bösewicht recht souverän.
    Bis es zur Sache geht, vergeht allerdings eine ganze Menge Spielzeit.
    Fazit: Kann man sich ansehen - aber insgesamt sollte man keine zu hohe Erwartungshaltung haben.
    73 %
  • Titanic
    Nichts auf der Welt konnte sie trennen.
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 18.07.2019
    Ok, zugegeben, bislang stand "Titanic" nicht auf meiner Liste von Filmen, die ich sehen wollte. Der ganze Trubel damals war an mir vorbeigegangen, und ich hielt ihn ansonsten für einen typisch kommerziellen Schmachtfetzen, oberflächlich und langweilig. Und Romanzen sind eh nicht so mein Ding.
    Nun, ich gebe zu, ich lag völlig falsch! "Titanic" ist natürlich zweifelsfrei eine Romanze, aber sollte nicht alleine darauf reduziert werden. Die Liebesgeschichte ist durchaus gut inszeniert, aber zugleich ist der Film auch ein Katastrophenfilm, und beim Überlebenskampf zittert man förmlich mit den Passagieren mit.
    Auch die Charakterzeichnung ist insgesamt gelungen, nicht zu oberflächlich und stereotyp. Auch bei den Kulissen und Kostümen hat man sich mächtig ins Zeug gelegt. An starken emotionalen Momenten mangelt es ebenso nicht. Der junge Leo zeigt hier sein Talent, und die junge Kate Winslet ist zweifelsfrei eine Augenweide, und das nicht nur wegen der Nacktszene, die ganz ohne Schlüpfrigkeit auskommt. Insgesamt wird der Film trotz der drei Stunden Laufzeit zu keiner Minute langweilig, was nur wenige schaffen. In der "Remastered"-Version ist auch die Bildqualität recht ansehnlich und scharf.
    Fazit: Durchaus ein Klassiker, den man gesehen haben sollte. Selbst, wenn man bislang einen Bogen darum herum gemacht hat. Es lohnt sich!