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Kritiken von "Fenolin" aus

804 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Passengers
    Es gibt einen Grund, warum sie aufgewacht sind.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 17.03.2019
    "Passengers" fängt zwar interessant an, aber dann wird es immer unlogischer. Was zuerst wie eine durchaus interessante Sci-Fi-Geschichte wirkt, verkommt immer mehr zu einem unlogischen Liebesdrama á la Titanic im Weltall, man kann gar nicht verleugnen, daß man danach schielte, er ist Arbeiter, sie Oberschicht, na klar... Das ganze Handeln der Protagonisten, der Schauplatz, alles ist ab einem gewissen Zeitpunkt völlig unlogisch. Das sieht man selbst an Details. Beispielsweise ordert der Protagonist einen Kaffee im Frühstücksraum, hat aber nur Zugriff auf bestimmte Sorten wegen der geringen Passagierklasse, warum werden die anderen nicht einfach ausgeblendet? Dazu bekommt er auch noch Kaffee beim Barkeeper, und im Luxusrestaurant prassen, zu dem er sich offensichtlich unbefugt Zutritt beschafft hat, ist wiederum kein Problem.
    Über den Ausgang der Liebesgeschichte selber kann man nur den Kopf schütteln, über das Ende sowieso. Es gibt zwar zum Schluß hin ein paar spannendere Szenen, die wirken aber so bemüht, weil man sich dachte "ok, wir müssen jetzt ja doch noch irgendwie das mit der Katastrophe erklären, also gibt es nochmal 20 Minuten Action", die dabei nicht mal wirklich innovativ ist. Laurence Fishburne hat einen kurzen Auftritt, stirbt aber leider recht schnell den Rollentod. Boah!
    Schade, hier wurden einige recht gute Schauspieler für Standardkost verheizt. Nur sehr bedingt empfehlenswert.
    41 %
  • Snowpiercer
    Schneekreuzer
    Science-Fiction, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 15.03.2019
    Bin mit geringer Erwartungshaltung an den Film rangegangen und wurde positiv überrascht. Wer eine Standard-Dystopie sucht, schaut besser woanders! "Snowpiercer" ist so derbe überzogen, daß es eigentlich klar ist, daß er das Genre parodiert(schon alleine Tilda Swintons Figur KANN man nicht Ernst nehmen!). Das fängt schon mal dem unrealistischen Handlungsort an, da offensichtlich weder Zug noch Gleise nach 17 Jahren Dauerbetrieb Wartung brauchen(davon täte die Deutsche Bahn sicher träumen, schmunzel), was ja eh gar nicht möglich wäre, weil keine Menschenseele mehr da draußen lebt. Dann überhaupt die Idee mit der Aufteilung in Klassen, von denen wir aber nur die Unterschicht vom Zugende und die da vorne wirklich zu Gesicht bekommen. Der Protagonist ist so übertrieben heldenhaft, daß es schon fast schmerzt, und natürlich auch die Ein-Mann-Armee. Und gerade WEIL der FIlm kein Happy End hat und insgesamt ein sehr düsteres Bild zeichnet, quasi eine moderne Variante von 1984, hat er mir gut gefallen. Weil das alles realistischer erscheint als die ständigen Endzeit-Filme, bei denen am Ende alles toll ist. Man muß den Film auch als Metapher verstehen, das war sicher auch die Intention. Abzüge in der B-Note gibt es für den nervigen Sidekick, eine Unsitte, die mit den 90ern eigentlich ausgestorben sein sollte, und ein paar klischeehafte Szenen sind dann doch etwas nervig. Nun ja. Fazit:
    Wenn man eben mal NICHT Mainstream-Kost sehen möchte, eine klare Empfehlung.
    80 %
  • A Quiet Place
    Regel #1: Mach kein Geräusch. Regel #2: Verlasse niemals den Weg. Regel #3: Rot bedeutet rennen.
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 14.03.2019
    "A Quiet Place" ist mal wieder so ein Film, der ein eigentlich interessantes Konzept an die Wand fährt. Man sollte hier nicht zu hohe Ansprüche an die Logik haben, weder was das Setting noch andere Dinge angeht, idealerweise gar keine, denn mit realistischer Logik funktioniert der Film nicht. Dazu verplempert er erstmal gut die halbe Spielzeit mit einer öden Familienpackung Drama, was kaum was zur Story beiträgt. Dann irgendwann - endlich - kommt man also mal zu den tatsächlichen Umständen der Geschichte, ein wenig Spannung kommt auf, aber auch in erster Linie nur deshalb, weil sich die Protagonisten mal wieder selten dämlich anstellen, was eigentlich dem widerspricht, daß sie solange überleben konnten. Beispiele?
    - Emily Blunt latscht sich voll einen Nagel in den Fuß, obwohl man dort schon längere Zeit wohnt - kommt man sicher nicht auf die Idee, da mal was zu machen...
    - schon die Anfangsszene verleitet zum Kopfschütteln
    - dann wäre da noch die Schwangerschaft, um dem Drama noch einen draufzusetzen. Natürlich ist es auch sehr verantwortlich, unter den Umständen ein Kind zu zeugen *Ironie* (man beachte mal die Zeitanzeigen!)
    Das Ende wirkt dann wieder mal sehr bemüht und unbefriedigend, und 8 Minuten gehen für einen Abspann drauf(bei 90 Minuten Spielzeit). Die Charaktere bleiben blaß und ich muß sogar sagen, unsympathisch, man hat kein Mitleid und fiebert nicht mit.
    Fazit:
    Hätte als 30-Minüter funktioniert, aber nicht als Spielfilm.
    Leider nicht empfehlenswert.
    40 %
  • Die Tribute von Panem 3 - Mockingjay - Teil 2
    Nichts kann dich auf das Ende vorbereiten.
    Science-Fiction, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 01.03.2019
    Der Film fängt vielversprechend an, und die Bilder sind auch hier wieder ordentlich inszeniert. Leider kippt es dann spätestens ab der Hälfte! Zuerst Geballer, dann Geschleiche, und am Ende ein aufgesetzt wirkendes Ende, dessen Ausgang aber nicht mal wirklich überrascht.
    Man sieht hier einfach die klare Fehlentscheidung, das Ganze auf zwei Teile zu strecken. Daß mit dem Flughafen Tempelhof und dem ehemaligen Zementwerk in Rüdersdorf sogar zwei Orte aus "meiner" Gegend gewählt wurden, ist zwar ein netter Beigeschmack, macht aber leider den eher mageren Film nicht wett.
    Es nervt einfach, nachdem es teilweise recht rasant zur Sache geht, dann wieder pseudo-melancholische Dialoge der Protagonistin anhören zu müssen, der Film wäre wahrscheinlich mindestens eine halbe Stunde kürzer, hätte man etwa die ewig langen Einstellungen auf Jennifer Lawrences betrübtem Gesicht nicht reingenommen oder sonstige Füller eingebaut, damit man auch hier auf zwei Stunden kommt. Teil 1 und 2 waren beide noch ein gutes Stück länger, aber nie langweilig. Teil 3 war ok, Teil 4 leider ein unwürdiger Abschluß der Reihe. Schade.
    Wenn man die anderen kennt, sollte man ihn sich ansehen, aber man sollte seine Erwartungen deutlich runterschrauben.
    55 %
  • The Equalizer 2
    Alles hat Konsequenzen.
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 22.02.2019
    Teil 2 ist etwas anders konzipiert als der Vorgänger, aber durchaus im Positiven. Zu sehr übertriebene Action gibt es hier nicht zu sehen, auch wenn eigentlich recht schnell klar ist, daß Denzel Washington mal wieder die Ein-Mann-Armee ist. Dabei ist der Film nicht nur Geballer, sondern auch etwas Charakterentwicklung.
    Hier und da gibt es einige Ungereimtheiten und insgesamt hätte es ein wenig runder sein können. Ansonsten aber durchaus sehenswert und Denzel Washington wie gewohnt souverän in seiner Darstellung. Mal sehen, ob es auch Teil 3 gibt...
    80 %
  • Mile 22
    Option 1: Diplomatie. Option 2: Militär. Er ist Option 3.
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 22.02.2019
    "Mile 22" ist ein ganz gut gelungener Actioner. Nachdem man die Situation etabliert hat, geht es auch schon knallhart los und das ohne Atempause. Weiß ja nicht, was nun manche von einem Action - ich betone Action!-Film erwarten ;-) . Sicher hätte man sich die eine oder andere aufgesetzte Charaktervertiefung sparen können. Es ist eigentlich völlig wumpe, ob Marky Marks Figur nun schon als Kind hochbegabt war und auch die Familien-Nebenstory der einen Nebenfigur nervt auf völlig unnötige Art und Weise. Iko Uwais kann durchaus ein paar mal sein Kampf-Talent zeigen, allerdings doch nicht zu oft.
    Einige Szenen sind durchaus hart und man wundert sich tatsächlich, wie man es da mit FSK16 geschafft hat. Und ein paar Überraschungen gibt es auch.
    Insgesamt ein durchaus sehenswerter Film, wer nun hoch anspruchsvolle Kost erwartet, ist wohl eh im falschen Genre.
    78 %
  • Crow
    Rächer des Waldes
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 11.02.2019
    Also dieser Film ist so dermaßen hohl und mies, daß man es kaum in Worte fassen kann! Umso ärgerlicher ist es, daß man aus der eigentlich interessanten Grundthematik solch einen Mist gemacht hat. Kommt davon, wenn man totalen Stümpern die Regie überläßt. Der Film hat folgende große Nervfaktoren:
    1. Der Hauptdarsteller ist ein Milchbubi, dem man die Rolle überhaupt nicht abnimmt. Und eine der Hauptfiguren sieht man zum Großteil halbtot und stöhnend an einem Baum lehnen, kein Witz!
    2. Die ständigen Zeitsprünge, sowas wie einen roten Faden gibt es nicht.
    3. Bis wirklich mal was passiert, vergeht über eine Stunde. Bis dahin muß man nervige und anstrengende Dialoge und Szenen mit komischen Gestalten ertragen, die später keine Rolle mehr spielen.
    4. Die permanent spielende, schwülstige Musik.
    5. Die ständigen nervigen Gedanken-Monolog-Szenen und das Quasi-Dauergeschwurbel der Off-Stimme.
    Daß man hier anscheinend auch noch allen Ernstes dreist vom Filmklassiker "The Crow" Anleihen nimmt, setzt in Sachen Dreistigkeit massiv einen drauf und verdient eine zusätzliche Abwertung. Ein paar halbgare Gore-Szenen fallen da schon gar nicht mehr ins Gewicht, wie das dümmliche Ende sowieso.
    Fazit:
    Totalreinfall, Schrott - macht einen großen Bogen drum. Schade um die Rohstoffe!
    0 %
  • Arbor Men
    Eine dämonische Legende
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 09.02.2019
    Nun ja, ich hatte keine großen Erwartungen, es war im Ansatz Potenzial vorhanden, wurde aber dank des schwachsinnigen Drehbuchs verschenkt.
    Der Film ist in großen Teilen schon eher ein Beziehungsdrama mit etwas Horror, der auch auf Sparflamme läuft. Bis man mal was von den Monstern zu sehen bekommt, vergeht der Großteil des Films, und dann ist es eher lächerlich, daß man ein paar komische Borkengestalten da zusammengestellt hat, die ungefähr so gruselig sind wie ´ne Geisterbahn für Kleinkinder. Blutig wirds im Film auch nicht unbedingt.
    Dazu kommen die beknackten Effekte und Einflüsterungen, die einen wohl zuerst glauben lassen sollen, daß das so eine Art Drogentrip sein könnte, was es dann doch nicht ist. Einige Szenen ergeben eh keinen echten Sinn und das Handeln der Protagonisten ist mal wieder unlogisch.
    Warum ich den Film ausgeliehen habe? Ich weiß es nicht mehr genau - wahrscheinlich nahm ich an, daß das Mitwirken von Fiona Dourif("Chuckys" Tochter) noch ein halbwegs brauchbares Machwerk versprechen würde. Leider eine Fehlannahme. Die Naturszenen sind das einzig Sehenswerte an dem Film, den Rest kann man getrost vergessen. Laßt euch nicht vom Titelbild täuschen, der Großteil des Films ist eher ein Dialog im Zelt. Keine Empfehlung, leider!
    35 %
  • 12 Strong
    Die wahre Geschichte der US-Horse Soldiers
    Action, Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 04.02.2019
    Nun ja, man kann "12 Strong" zugute halten, daß es nicht der übertriebenste Ami-Kriegsfilm ist. Dennoch trieft das Werk vor Pathos, wie es wohl so sein muß, jedenfalls aus amerikanischer Sicht. Ob das Ganze nun wirklich realistisch ist, sei mal dahingestellt. Für mich klingt es eher nach Fantasie, daß nun eine Einheit von 12 Mann, deren Anführer vorher noch nie im Krieg war und die unter widrigen Bedingungen kämpft, hier mal eben quasi im Alleingang aufräumt, wobei es hauptsächlich darin besteht, Luftangriffe zu koordinieren. Trotz viel Ballaballa - was allerdings meistens gleich ist - hat der Film Längen und wird stellenweise auch öde, und auch die dämlichen "coole Macker"-Sprüche hätte es nicht gebraucht(Witze wie "ich hab auch ´nen großes Geschütz" sind wohl eher Humor von 16-jährigen). Der Film hat ein paar positive Momente und die Figur des General Dostum wird interessant herausgearbeitet, leider reicht das nicht, um über die sonstigen Schwächen hinweg zu täuschen. Unterm Strich trotz ein paar pseudokritischer Sprüche daher nur ein 08/15-US-Kriegsfilm, mit klar gezeichneten Gut/Böse-Bildern und vorhersehbarem Ausgang.
    Muß man nicht gesehen haben!
    40 %
  • Mission Impossible 6 - Fallout
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 03.02.2019
    Nun ja, ich habe keine größeren Überraschungen erwartet. Man bekommt im Wesentlichen das, was man schon kennt, im Positiven wie im Negativen. Die Welt ist mal wieder in Gefahr und nur Tom Cruise aka Ethan Hunt kann sie retten...natürlich mit reichlich übertriebenen Action-Szenen, die realistisch Übermenschenkräfte erfordern täten. Insgesamt ganz ok, was allerdings nervt, daß man es mit dem Verräter-Szenario und dem ständigen Abwägen, wer nun der wahre Böse ist, übertrieben hat. Denn dadurch bleibt der rote Faden auf der Strecke und die eigentlichen Antagonisten bleiben wieder mal schwach und im Hintergrund, nicht zuletzt, weil man zu sehr mit einem eher weniger gelungenen Plottwist pokert. Der Maskentrick ist ja anscheinend das neue Perpetuum Mobile, um aus einer eher halbgaren Story noch ein paar Überraschungen herauszuholen. Das Problem dabei ist, daß es schnell unglaubwürdig wird. Henry Cavill wirkt hier eher unterfordert und der alberne Schnauzbart paßt mal vorne wie hinten nicht, der täte eher zu einer Agentenfilm-Parodie passen! Auch wird unnötigerweise die Liebschaft der Hauptfigur aufgewärmt, was es nicht gebraucht hätte. Die Figur der Ilsa Faust als Quasi-Ersatz wirkt ebenso reichlich bemüht und oft eher deplatziert.
    Fazit: Insgesamt ok, wenn man keine Logik-Fragen stellt.
    72 %
  • Red Sparrow
    Skrupellos. Manipulativ. Sexy.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 01.02.2019
    "Red Sparrow" ist einer der wenigen Filme der letzten Zeit, die mal Abwechslung bringen. Wer jetzt hier großes Geballer, Verfolgungsjagden und explodierende Autos/Gebäude erwartet, sollte sich besser woanders umsehen. Das Ganze ist eher ein Thriller, und auch wenn ich Action ansonsten mag, zum Glück ohne diese! Dafür kann man nämlich mehr die Story in den Vordergrund stellen, anstatt wieder nur das x-te generische Geballer abzuliefern, wo alle zwei Sekunden die Einstellung wechselt.
    Zwar kommt der Film nicht ohne Klischees und Abziehbilder aus, aber es ist heute eben schwer, was wirklich Neues zu erfinden. Jennifer Lawrence überzeugt hier sprichwörtlich mit vollem Körpereinsatz, aber der Film ist nicht nur deshalb sehenswert. Die zweite Hälfte schwächelt ein wenig gegenüber der ersten, auch weil man dann irgendwie doch nicht mehr so viel davon wissen möchte, was man aufgebaut hat, aber insgesamt solide. Die 140 Minuten werden jedenfalls nicht langweilig.
    Abzüge in der B-Note gibt es für die deutsche Fassung, der Honk, der hier die Idee hatte, daß die Russen mit zum Glück leichtem Akzent sprechen müssen, was im O-Ton übrigens nicht der Fall ist, da sprechen die normales Englisch, gehört entlassen. Das täte ja bedeuten, daß die Russen untereinander Deutsch mit Akzent sprechen - ergibt logischerweise keinen Sinn, weder vom Szenario noch von den Umständen.
    Abgesehen davon ist der Film jedoch eine Empfehlung wert!
    83 %
  • The Night Train
    Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 25.01.2019
    Also warum solch ein Schwachsinn überhaupt abgedreht wird und dann noch jemand meint, daß der Quark in Deutschland vermarktet werden soll, ist mir mal wieder ein Rätsel. Dieser Film ist eigentlich so bekloppt, daß er stellenweise schon wieder lustig ist, aber dann leider doch nicht in dem Ausmaß, daß er wenigstens ansatzweise brauchbar ist. Eine Mischung aus einem billigen Abklatsch von "Descent" und "Metro 2033". Die Darsteller agieren größtenteils recht talentfrei und hölzern, der Film schafft die Meisterleistung, trotz nur 80 Minuten Längen und Langeweile aufkommen zu lassen. Dazu kommen die strunzdoofen Dialoge. Mag sein, daß dabei einiges durch die Übersetzung gelitten hat, aber die Synchronsprecher sind auch nicht gerade erste Wahl, was das Ganze noch verstärkt. Ein paar Gore-Effekte gibt es, aber nicht wirklich der Rede wert. Zudem kommt durch die ständigen, willkürlichen Wechsel der Handlungsstränge - der von den Verschwundenen und der von den Suchenden - noch mehr Verwirrung auf als ohnehin schon. Wenn dann das Monster auftaucht, erinnert es eher an Horrorfilme der 50er. Und dann das Ende - kein weiterer Kommentar!
    Unfreiwillig könnte der Schmu ja schon als Arthouse durchgehen. Realistisch betrachtet ist es einfach nur Schrott. Das einzige Positive ist, man sieht mal was von den Tunneln der Moskauer Metro. Das wars aber auch schon.
    Keine Empfehlung, außer für absolute Die-Hard-Trashfans.
    30 %