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Kritiken von "Fenolin" aus

854 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Happy Hunting
    Horror, Thriller, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 29.07.2020
    Wow...wieder mal so ein Film, der auf der Verleihliste gelandet ist, weil die Beschreibung scheinbar vielversprechend ist oder ich ihn mit einem bekannteren Film verwechselt habe...aber was solls, "Happy Hunting" hat einen gewissen trashigen Unterhaltungswert. Kurz gesagt: Die Hauptfigur ist ein Alkoholiker, der zwar zwischendurch sogar Alkohol aus Dünger(!) destilliert, um seine Sucht zu befrieden, aber ansonsten schon fast rambo-esk die zahlenmäßig überlegenen Gegner bekämpfen kann...allerdings halt nur fast. Dazu ein Haufen klischeehaftesterr Hinterwäldler, Dialoge zum Wegschmeißen und fertig ist der Trash.
    Zugegeben, die Bilder sind an sich in Ordnung - insofern kein absoluter Totralreinfall. Trotzdem nahe dran. Wer nur sowas im Ansatz wie "The Purge" erwartet, macht hier besser einen großen Bogen drum. Klingt zwar in der Theorie ähnlich, ist es aber nicht.
    Insofern ist es kein Verlust, wenn man zu dieser Jagd nicht antritt...weil unterm Strich doch recht sinnfrei. Vielleicht betrunken wie der Protagonist zu ertragen...aber das würde ich generell nicht anraten, bei dem Film sowieso nicht.
    25 %
  • Underwater
    Es ist erwacht - 7 Meilen unter der Meeresoberfläche ist etwas erwacht.
    Abenteuer, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 29.07.2020
    "Underwater" ist ein solider Unterwasser-Horror, der vor allem durch seine Atmosphäre überzeugt. Die klaustrophobische Enge und die Bedrohung durch das Wasser werden durchaus solide rübergebracht. Was ein wenig nervt, sind die lustigen Sprüche der einen Figur, so ein unnötiger Humor hätte nicht sein müssen...
    Kirsten Stewart blondiert und kurzgeschoren, nun ja, früher fand ich ihr Aussehen besser, aber schauspielerisch ist sie hier ganz ok.
    Kann man sich durchaus mal geben, kurzweilige Anderthalbstunden.
    80 %
  • Cold Blood Legacy
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 30.06.2020
    "Cold Blood Legacy" ist ein Film, den man durchaus als recht sinnfrei bezeichnen kann. Wäre da nicht Jean Reno, der hier allerdings absolut nicht gefordert wird, würde der Film noch uninteressanter sein. Als weiterer einziger Pluspunkt neben Reno können noch die ansehnlichen Naturbilder gelten, aber das macht noch keinen stimmigen Film. Schlußendlich ist die Handlung nämlich eher sinnlos. Es gibt keine vernünftigen Erklärungsansätze, und das Ende ist sowieso hanebüchen. Eine halbgare Rache-Story, die nicht mal das wirklich ist. Was genau bringt es? Rein gar nichts. Warum Reno seinen (noch) guten Namen dafür hergibt...irgendwo zwischen philosophischem Gefasel und Ermittlungen plätschert dieses Machwerk vor sich hin. Man wartet darauf, daß endlich mal was passiert, aber die 90 Minuten ziehen sich dennoch wie Kaugummi.
    Muß man nicht gesehen haben.
    35 %
  • Anna
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 04.06.2020
    Hm..."Anna" ist ein Film, den ich unter die Kategorie "Edel-Trash" einsortieren würde. Ich konnte einfach das Gefühl nicht loswerden, daß man hier versucht hat, "Red Sparrow" zu kopieren, nur abgewandelt. Anders als der gibt es hier aber wenig Blut und keine expliziten Szenen zu sehen, wahrscheinlich wegen der Freigabe, deshalb gibt es saubere Durchschüsse und Beischlaf in Klamotten.
    Die Besetzung: Sasha Luss, ein russisches Model, ist durchaus eine passende Besetzung für die Hauptrolle - und spielt erstaunlich gut. Helen Mirren, nun ja, ich mag sie sonst, aber die Rolle der grimmigen Vorgesetzten wirkte eher wie eine Persiflage.
    Die Action - nun ja, realistisch ist sie eher nicht. Eine grazile Frau macht den Chuck Norris und knüppelt problemlos Scharen von Muskelberg-Leibwächtern um - wers glaubt...
    Ansonsten eine relativ vorhersehbare Geschichte. Zwei Liebhaber, dazu noch eine völlig unnötige gleichgeschlechtliche Turtelei, die überhaupt nichts Sinnvolles zum Film hinzufügt, eher nervige ständige Zeitsprünge...und ein ins Hanebüchene abrutschendes Ende. Optisch nett gemacht, Soundtrack gefällt auch - aber nun kein Top-Film. Man kann mal reinschauen, sollte aber nicht zuviel erwarten.
    65 %
  • 47 Meters Down
    No Help. No Hope. No Escape.
    Abenteuer, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 25.05.2020
    Ok - sieht man mal von den großen Logikfehlern des FIlms ab(bei 47m Tiefe wäre den Protagonisten bei der Geschwindigkeit locker das Trommelfell geplatzt, dazu kann man sich offenbar ohne Hörgerät und nur mit Mikro unter Wasser verständigen, und anderes...), ist "47 Meters Down" eine recht kurzweilige und spannende Angelegenheit. Die Beklemmung und Anspannung sind durchaus spürbar und gut umgesetzt.
    Was ich nicht ganz so gut finde, den eher klischeehaften und erahnbaren Verlauf. Dazu empfinde ich auch das Ende als eher unbefriedigend. Nun ja.
    Der Film ist kein Knüller, aber insgesamt noch ok. Kann man sich mal geben, insofern man keine Unterwasserphobie hat.
    75 %
  • A-X-L
    Mein bester Freund 2.0
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 25.05.2020
    "AXL" ist zwar vom Konzept her interessant, in der Umsetzung leider weniger überzeugend. Vor allem nerven die Abziehbilder-Charaktere, die man so schon x-mal gesehen hat. Offenbar fällt den Drehbuchautoren nichts mehr ein. Da haben wir den Protagonisten als gutmütigen Jungspund, dem bisher nicht viel gelungen ist, und der nur den richtigen Anstoß bräuchte, natürlich wieder mit verstorbenem Elternteil, weil anders kann man Figuren wohl keine Dramatik mehr verleihen. Die Protagonistin ist natürlich wieder mal ´ne taffe Latina, die zwar große Talente haben soll(Graffiti und moralinsaure Reden schwingen, wenn man das zählen kann), aber dem arroganten reichen Schnösel dienen muß. Der Typ ist ein Riesenkotzbrocken, wird aber dennoch von den Guten ständig rausgehauen.
    Der titelgebende Roboterhund ist zwar irgendwie cool - aber die Animationen wirken etwas billig und die angebliche Killermaschine kommt so keineswegs rüber.
    Das Hintergrundgedöns mit dem Militär ist auch eher weniger überzeugend - am Ende ist der Film eine halbgare Teenie-Romanze mit ein paar - selbstverständlich FSK12-konformen - Action-Einlagen. Die an sich interessante Thematik KI/Krieg wird mit ein paar moralintriefenden Sätzen abgehandelt - gähn. Ansonsten hatte ich eh den Eindruck, quasi einen Abklatsch von "Iron Giant" und ähnlichen Filmen zu sehen...
    Schade. Unterm Strich keine wirkliche Empfehlung.
    50 %
  • Der tödliche Freund
    Ohne dich kann sie nicht leben.
    Horror, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 14.04.2020
    Der Film ist ganz ok. Es scheint so, als wollte Wes Craven sich damals ausprobieren - aber nicht alles hatte das Zeug dazu, sich dauerhaft zu etablieren wie "Nightmare on Elmstreet". "Der tödliche Freund" braucht eine Weile, um in Fahrt zu kommen, und die Hintergründe der Geschichte sind auch relativ hanebüchen. Die Charaktere handeln teilweise doch nicht so ganz nachvollziehbar, aber anders würde die Story nicht funktionieren. Ein paar unterhaltsame und auch harte Szenen sind dabei, gerade die eine Splatterszene ist sicher einen Lacher wert.
    Die Idee rund um künstliche Intelligenz ist durchaus interessant - wird allerdings nur als oberflächliches Vehikel verwendet. Nun ja.
    Kann man sich mal ansehen, und die junge Kristy Swanson ist auf jeden Fall eine Augenweide.
    70 %
  • Der König der Löwen
    Abenteuer, Animation, Kids
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 10.04.2020
    Ob es nun eine Neuverfilmung vom Zeichentrick-Klassiker gebraucht hätte, sei mal dahingestellt. Optisch ist das Ganze durchaus gelungen, man könnte glatt meinen, hier sind wirklich echte Tiere zu sehen. Allerdings liegt da auch der Makel des Films: Sowas wie Mimik und Emotionalität läßt sich dadurch nicht darstellen. Eine Eigenart von Zeichentrick-Filmen ist es ja zudem, daß man den Figuren ihren Charakter schon optisch ansieht - der fiese Scar, der gutmütige Chaot Pumba, alles das kommt hier naturgemäß nicht so recht rüber.
    Realistisch ist die Geschichte ja ohnehin nicht, es ist eben ein modernes Märchen.
    Die Handlung hält sich strikt an das Original, insofern gibt es hier keine Überraschungen oder gar neue Akzente, außer daß vielleicht einige Charaktere nun weniger chaotisch gestaltet sind(die Hyänen, was mir im Original dann doch besser gefiel). Das mag man positiv wie negativ sehen - einerseits ist es wirklich handlungsmäßig zu 99 % der exakt gleiche Film, andererseits wurde hier auch nicht unnötig experimentiert.
    Einige der alten Songs wurden neu aufgenommen - was nicht unbedingt hätte sein müssen. Insbesondere "Be prepared" ist im Original doch deutlich besser.
    Aber gut, insgesamt kann man sich den Film durchaus ansehen - und sei es nur, weil die alte VHS-Kassette vom Original nicht mehr lesbar ist.
    80 %
  • Shaun das Schaf - Der Film 2 - UFO-Alarm
    Eine lustige Begegnung der wolligen Art - Ein kleiner Schritt für ein Schaf.
    Animation, Kids, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 10.04.2020
    "Shaun das Schaf - Ufo Alarm" ist wie gewohnt ein unterhaltsames und charmantes Werk im Knetstil. Wer die bisherigen Shaun-Episoden mochte, wird auch das hier mögen. Die Story ist nun nicht unbedingt innovativ, aber das muß sie auch nicht, sie reicht als Vehikel völlig aus. Die neuen Figuren sind auch wie gewohnt recht drollig und für genügend Lacher ist gesorgt, gerne auch wieder auf Kosten von Bitzer und dem Farmer. Anderthalb Stunden, die nicht langweilig werden.
    Auf jeden Fall eine Empfehlung wert!
  • The Prodigy
    Thriller, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 16.03.2020
    Erstmal vorweg: Wer hier Effekte mit Dämonen usw. erwartet, der sollte sich das Ansehen nochmal überlegen - sowas bieter der Film nämlich nicht - was auch gut so ist. Ärgerlich finde ich mal wieder das unnötig reißerische Cover, das andere mit Mutter und Sohn paßt viel besser. Der Film ist insgesamt nämlich eher ein psychologischer Horror mit einigen übernatürlichen Elementen, weniger sowas wie das x-te "Conjuring"-Spinoff mit billiger Effekthascherei.
    Die Handlung zieht sich anfänglich ein wenig, wird dann aber später durchaus spannend und dramatisch. Die Story an sich wirft teilweise schon ein paar Fragen auf(z.B. wenn der Junge einen Mitschüler schwer verletzt ohne jegliche Konsequenzen) und ist jetzt nicht unbedingt oskarreif, aber taugt zumindest als Vehikel für den Plot. Die Darstellerleistung ist in Ordnung, auch der junge Darsteller kann überzeugen.
    Zwar kein Glanzlicht des Genres, aber durchaus mal einen Blick wert.
    77 %
  • Rambo 5 - Last Blood
    Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 16.03.2020
    Ob "Rambo 5" hätte sein müssen und wenn ja, in dieser Form, sei mal dahingestellt. Nun ist der Film eben so herausgekommen und man kann ihn ansehen oder es lassen. Sicher geht das Alter auch an Stallone nicht ohne Weiteres vorbei, aber mit seinen über 70 Lenzen legt er nochmal eine ordentliche Leistung hin, die kaum Abstriche gegenüber früher zeigt.
    Daß "Rambo" mittlerweile als Synonym für einen Haudrauf gilt, ist eigentlich nicht ganz zutreffend und zweckdienlich - trotz der Action sollte man nicht vergessen, daß die Reihe auch als Drama begann(um einen Vietnam-Veteranen, der sich schwertut mit der "normalen" Welt). Deshalb ist auch Teil 5 kein reines Geballer - dafür gibt es zum Schluß hin nochmal ein ordentliches und reichlich blutiges Action-Spektakel, wenngleich man nun keine großen Ansprüche an die Story haben sollte.
    Insgesamt durchaus sehenswert - kein Überflieger, aber solide. Die Synchronstimme(wieder Prochnow wie in den 70ern) ist gewöhnungsbedürftig - warum nicht mal den inoffiziellen Danneberg-Nachfolger(Bernd Egger), der jetzt auch Arni spricht, damit beauftragen? Das nur als Randnotiz.
    80 %
  • Der Junge muss an die frische Luft
    Nach dem Bestseller von Hape Kerkeling.
    Deutscher Film, Komödie, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 11.03.2020
    Hapes Kinder-Biografie ist ein insgesamt ganz guter Film geworden. Man schafft eine Balance aus Unterhaltung und Tragik, auch die zeitgenössischen Kulissen können sich sehen lassen. Was mir jetzt nicht ganz so gut gefällt, daß der Film einfach...nun ja, wie soll ich es sagen, läuft, und eigentlich keine wirkliche Klimax hat. Er beginnt mittendrin und hört auch damit auf. Mag sein, daß dies der Buchvorlage geschuldet ist, ich habe das Buch bislang noch nicht gelesen. Der Hape-Darsteller macht seine Sache allerdings sehr gut - der Junge hat Talent und kommt als jüngeres Ich sehr authentisch rüber, kann man nur hoffen, daß er was daraus macht. Ein paar Lacher sind auf jeden Fall garantiert.
    Fazit: Kann man sich durchaus mal ansehen
    80 %