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Kritiken von "2rj2sj" aus

5 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Schrei in der Stille
    Ein Alptraum von erschreckender Schönheit.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "2rj2sj" am 10.12.2010
    Ein absolut verstörender Film, eine abscheulliche, traurige Geschichte mit kranken, kaputten Figuren. Gleich vom ersten Moment an wird einem jegliches Mitgefühl mit den kindlichen Hauptfiguren unmöglich gemacht, als drei Jungen begegeistert einen großen Frosch quälen und direkt vor dem Gesicht einer Passantin zum Explodieren bringen. Diese erzählt dann kurz darauf selbst schwärmerisch davon, wie sie in ihrer Kindheit Tiere gequält hat. Einzig bei Viggo Mortensens feiner Darstellung kommt Mitleid auf. Der Film kommt in fantastischen Bildern daher, geht abslout unter die Haut, und das liegt bei Weitem nicht nur an vordergründigen Schockern. Das Drehbuch feinsinnig, der Plot geradezu genial konstruiert. Der Film ist so gut und so schrecklich, dass er nur mit Mühe zu ertragen ist.
  • Coco Chanel
    Der Beginn einer Leidenschaft.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "2rj2sj" am 17.03.2010
    Eine faszinierende Portrait einer sehr ungewöhnlichen Frau, das ich in jeder Minute als spannend erlebt habe. Und wenn man auch nur ein bisschen Interesse an Mode mitbringt, dann ist der Film ein Augenöffner: Was unsere Kleidung über uns, unsere Zeit, die Gesellschaft aussagt, ist mir noch nie so bewusst geworden.
  • Jane Eyre
    Serie, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "2rj2sj" am 14.02.2010
    Ich liebe den Roman, auf so einzigartige Weise leidenschaftliche Emotion mit klarem Verstand verbindet. Natürlich geht auch in einer mehrteiligen Verfilmung alles viel zu schnell. Aber ich war sehr berührt und beeindruckt von der Darstellerin der Jane Eyre und ingesamt hat der Film für mich den Geist des Buches getroffen. Sehr schöne, empfehlenswerte Verfilmung.
  • Avatar
    Aufbruch nach Pandora
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "2rj2sj" am 21.12.2009
    Der Film ist hier eigentlich fehl am Platz. Für wen das möglich ist, der sollte sich Avatar keinen Fall auf DVD leihen, sondern auf großer Leinwand und möglichst in einem guten 3D-Kino sehen.

    Auf diese Weise sind die visuellen Eindrücke unglaublich, überwältigend. Mir war, als wäre ich für drei Stunden auf einen anderen Planeten gereist, als hätte ich mich mittendrin befunden, in dieser fremdartigen, betörenden, erschreckenden Welt.
    Das war ein solches Erlebnis, dass ich nicht lange an der Story herummäkeln möchte. Klar, sie steckt voller Klischees. Für mich hat sie aber funktioniert, ich habe mitgefiebert. Die Figuren sind glaubwürdig, wirken echt, emotional. Im (sehr geliebten) Herrn der Ringe waren mir die Computeranimationen zum Schluss zuviel, wirklich "echt" wirkten da für mich die Schauspieler. Bei Avatar verschwamm diese Trennlinie erstmals vollkommen. Die Alien wirkten auf mich gegen Ende sogar vertrauter.
    Vielleicht war ich aber auch einfach nicht mehr urteilsfähig, weil ich einfach nur noch staunend wie Kind mit aufgerissenen Augen da saß. Aber auf solche magischen Momente hoffe ich, wenn ich Filme sehe.
  • Zwei Brüder
    Die Abenteuer von Kumal & Sangha.
    Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "2rj2sj" am 14.03.2006
    zwiespältig
    Wiederum liefert Annaud fantastische Tier-Aufnahmen, denen eine beeindruckende Dressur zugrunde liegt. Doch im Gegensatz zu »Der Bär« hinterlässt dieses Mal die offensichtliche Dressur der Tiger und deren Vermenschlichung ein zwiespältiges Gefühl -- wird doch eben Gefangenschaft und Dressur der großen Wildkatzen von dem Film selbst an den Pranger gestellt. Und am Ende gleitet der Film leider vollends in Kitsch ab -- die zärtlichen Gefühle der Tiger für lang verlorene Geschwister und menschliche Wohltäter sindeinfach unglaubwürdig und diese Vermenschlichung wird den Tieren mit ihrem ganz eigenen Verhaltensrepertoire nicht gerecht.