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Kritiken von "segasonic" aus

19 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Mord ist mein Geschäft, Liebling
    Krimi, Komödie, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "segasonic" am 01.07.2010
    Diese „Komödie“ ist völlig sinn- und leider auch gänzlich humorfrei. Es muss nicht immer feinsinniger Humor sein, aber in diesem Streifen ist er komplett abwesend!

    Das Drehbuch ist eine Verschwendung von sonst mit viel Humor gesegneten Darstellern, die in diesem Film leider kein besonders gutes komödiantisches Timing an den Tag legen. Die Handlung ist absolut langweilig und vorhersehbar, die Dialoge sind unlustig und oft ohne Pointe.

    Beispiel: Verfolgungsjagd im Auto. Die Motorhaube fliegt ab (selten so gelacht!), Axel Stein als Beifahrer sagt völlig ohne Zusammenhang: Das ist eine Spezialanfertigung! Dialog beendet. Sinn? Hier fällt jemand in eine Mülltonne, da schmeißt die Protagonistin ein Regal mit edlen Vasen um. Am Schluss wird noch mal schön eine Kirche in Schutt und Asche gelegt. Was für ein Witzfeuerwerk.

    Außerdem sind die Dialoge leider oft schlecht vorgetragen oder seltsam nachsynchronisiert.

    Bud Spencer wertet den Film minimal auf, aber aus dem Auftritt (und vor allem der Synchro!) hätte man wesentlich mehr machen müssen. Vielleicht hätten sich die Drehbuchschreiber besser von ein paar Klassikern wie 4 Fäuste gegen Rio oder 2 außer Rand und Band inspirieren lassen sollen. Schade!

    Fazit: Unlustiger Klamauk für die Zielgruppe bis 12 Jahre (die wahrscheinlich auch nicht drüber lachen können wird).
  • Vier Fäuste gegen Rio
    Die unschlagbaren Zwei in ihrem neuesten Abenteuer. Komisch und schlagkräfig wie noch nie.
    Action, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "segasonic" am 01.07.2010
    Die Handlung spielt (wie eigentlich bei allen BSTH-Filmen) eine untergeordnete Rolle, also sollte man sich nicht daran stören, dass sie wie immer etwas hanebüchen ist, sondern einfach nur den genialen Sprachwitz genießen, der in der Dichte und der Schlagzahl unerreicht ist!

    Ob der Koch den Weichmeier der Katze in den Scheitel schmieren kann oder Bud Spencer vor Hunger die Bluse dampft, der Film ist ein Quell an legendären Zitaten. Es wimmelt nur so vor Bürstenbindern, Schamottriesen und auch die Liebe kommt nicht zu kurz, wenn der „falsche“ Vetter mit den Worten „Kein Förster in der Nähe, na dann mal rein in dem Gemüse!“ kurzer Hand seine bis dahin rein platonische (was ist denn das für eine Sauerei?) Beziehung zu Donna Olympia hinter einem Busch beendet.

    Aber auch an klassischen Schlägereien mangelt es nicht. Dass die beiden auf einen Vortrag über die Auswirkung der Sonnenstrahlen auf das Liebesleben der Pflastersteine mit anschließendem Menü auf der Basis von Hirse (Wo sollen die die servieren? Im Käfig oder auf dem Fensterbrett?) gerne verzichten und dem Harfenkonzert ein Hafenkonzert vorziehen, ist nachvollziehbar. Noch besser, dass der Ausflug in den Hafen in eine handfeste Schlägerei mündet, in der die Bar in Schutt und Asche gelegt wird. Da gibt es in bester BSTH-Manier schön mit dem Stühlchen in die Schnauze. Dass danach Bud Spencer aber kein Schuft sein und niemanden eine Lampe bauen will und daher nicht singen möchte, ist nur fair.

    Unübertroffen ist auch die finale Schlägerei auf der Hacienda San Jose, in der das gewohnt schlagkräftige Duo seinen mimosenhaften Doppelgängern aka dem Dicklinger Toni und der weissblonden Pupe erst Mal zeigen muss, wie das geht. Das ist einfacher gesagt als getan, hat doch der eine Vetter seine Erziehung in Eton genossen und nur einmal seine Stimme gegen eine Buben erhoben, der ihm eine Walderdbeere stehlen wollte.

    Grandios!

    Fazit: Der beste BSTH-Film, was die Dialoge angeht, Fans der Schlägereien kommen allerdings auch voll auf ihre Kosten!
  • Manche mögen's heiß
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "segasonic" am 17.06.2010
    Wird zurecht zu den besten Filmen aller Zeiten gezählt.

    Anders als bei vielen alten Hollywood-Filmen ist der Humor zeitlos und ein Brüller jagt den nächsten, egal wie oft man ihn sieht. Jack Lemmon in einer seiner besten Rollen ist unschlagbar als Daphne.
    Marilyn Monroe fällt nicht durch ihre für die damalige Zeit extrem gewagten Outfits auf, sondern auch ihr wahnsinniges komödiantisches Timing (unbedingt im Original anschauen!). Keiner sagt so schön "I could stop drinking if I want to only I dont want to!" oder philosphiert, wie große Heringe so kleine Konservendosen passen.

    Kann man sich immer wieder ansehen!
  • Die Nacht vor der Hochzeit
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "segasonic" am 17.06.2010
    DIE Screwball Komödie schlechthin.

    Unheimlich witzige und schnelle Dialoge, dazu Hollywood-Größen in absoluter Bestform, allen voran James Stewart, der zurecht für die Rolle einen Oscar bekam.

    Ein absoluter Klassiker!
  • Betty und ihre Schwestern
    Sie wollen nicht so leben wie der Rest der Welt. Aber das hat seinen Preis.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "segasonic" am 17.06.2010
    Wunderbarer Frauenfilm zum Lachen, Weinen und Schmachten.

    Die sehr zu Herzen gehende Geschichte ist schön erzählt und durch die tollen Darstellerinnen phantastisch umgesetzt. Gerne sieht man zu, wie die unterschiedlichen Schwestern gemeinsam aufwachsen und ihren Weg finden.

    Ein Film über Familie und Liebe mit einer großen Portion Frauenpower, den man sich immer wieder anschauen kann, vor allem zur Weihnachtszeit!
  • Then She Found Me
    Innerhalb eines Herzschlags kann sich das ganze Leben ändern... Manchmal kommt alles auf einmal...
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "segasonic" am 16.06.2010
    Wer einen zu Herzen gehenden Film mit Helen Hunt und Colin Firth erwartet, wird bitter enttäuscht. Die Geschichte ist langweilig erzählt und wirkt ziellos, die Dialoge hölzern, das Handeln der Charaktere nicht nachvollziehbar.

    Hinzu kommt der wirklich gruselige Anblick von Helen Hunt, die so abgehärmt und fertig aussieht, dass man ihr ständig etwas zu Essen und ein bisschen Make Up anreichen möchte.

    Kein guter Film!
  • Gilmore Girls - Staffel 7
    Serie, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "segasonic" am 16.06.2010
    ***Spoiler***

    Definitiv die schwächste Staffel der Gilmore Girls.

    Die Handlung plätschert so vor sich hin, es gibt ohne Ende langweilige Dialoge und man fiebert im Gegensatz zu den vorherigen Staffeln nicht mehr mit den Charakteren mit sondern wünscht sich einfach nur, dass Lorelai & Luke wieder zusammen kommen mögen und die Serie endlich ein versöhnliches Ende findet.

    Da zum Ende der Staffel noch nicht klar war, ob die Serie weitergeht oder nicht, ist das Serienfinale entsprechend enttäuschend und wird die meisten Fans mit einem unguten Gefühl zurücklassen. Schade!
  • The Limits of Control
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "segasonic" am 16.06.2010
    Selbst für Leute, die Freude an Night on Earth oder Coffee & Cigarettes hatten ist dieser Film eine Zumutung und bestimmt das Langweiligste, was je auf Zelluloid gebannt wurde.

    Die Handlung läuft immer nach dem selben Schema ab: Protagonist bestellt einen Espresso in zwei Tassen, trifft einen Kontaktmann/frau, die ihm einen Zettel gibt, den er aufisst (vielleicht sollte er ihn vorher in den Kaffe tauchen...). Dabei hält der Kontaktmann/frau einen Monolog über irgendein sinnschwangeres Thema (Kunst, Musik, Naturwissenschaft...). Zwischendurch sieht man den Mann in ein Museum gehen oder wie er wach im Bett liegt.
    Das Ganze tut man sich also gefühlte 100 mal an (wahrscheinlich war es in Wirklichkeit eher 6x), und fiebert regelrecht dem Ende entgegen, damit der Spuk endlich ein Ende hat. Da wird man aber ebenfalls bitter enntäuscht und fragt sich wirklich, was der ganze Unfug sollte.

    Der Film hat sehr schöne Bilder, das kann man nicht leugnen, aber nur schöne Einstellungen machen noch lange keinen Film. Mit einem schönen Fotoband wäre man wahrscheinlich wesentlich besser unterhalten.

    Einzig positiver Punkt ist der Hauptdarsteller. Wenn er nicht so ein interessantes Gesicht hätte (reden tut er ja kaum), wäre der Film noch unerträglicher gewesen.

    Fazit: Vielleicht eine Alternative zu einem Museumsbesuch, aber definitv keine Freude für Leute, die FILME mögen. Selten so gelitten!

    (Wer eine PS3 besitzt sollte nach den ersten 10 Minuten auf 1,5x Geschwindigkeit wechseln)
  • Die nackte Wahrheit
    Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "segasonic" am 16.06.2010
    Für Freunde zotiger Sprüche und lustiger Dialoge unterhalb der Gürtellinie unterhaltsam, aber letztendlich von durchschnittlicher Witzdichte und -qualität. Defintiv nicht in der Liga von z.B. 40 Year Old Virgin.

    Fazit: Kurzweilig, aber nicht überragend! Gerard Butler bzw. Katherine Heigl Fans werden allerdings sicher auf ihre Kosten kommen.
  • Der fremde Sohn
    Um ihr Kind zu finden, folgte sie unbeirrt ihrem Weg.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "segasonic" am 11.06.2010
    Für Clint Eastwood Fans ein Muss. Wer allerdings mit der eher ruhigen Erzählweise und schönen Bildern nichts anfangen kann, wird sich u.U. langweilen.

    Ausserdem ist der Film etwas krasser, als die Vorschau vermuten lässt. Zwar sieht man nie das Blut spritzen, aber die Szenen auf der Farm gehen unter die Haut und haben definitiv Albtraumqualität.

    Guter Film, aber etwas belastend!
  • Rachels Hochzeit
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "segasonic" am 11.06.2010
    Solider und eher ruhiger Film, tolle Schauspieler. Empfehlenswert, wenn man latent destruktive und deprimierende Familiengeschichten mag und kein Problem damit hat, ein Hochzeitsvideo in Spielfilmlänge anzuschauen, denn der Titel ist hier wirklich Programm. Eher was zum "Beobachten" als actionreiche Unterhaltung.

    Sehr störend allerdings die Überstrapazierung der Handkamera für den Homevideo-Effekt. Nichts für Leute, denen bei wackeligen Bildern schnell schlecht wird.
  • Lakeview Terrace
    Was könnte sicherer sein, als einen Polizisten zum Nachbarn zu haben?
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "segasonic" am 22.05.2010
    Klischeebeladen, absolut langweilig und an der Grenze der Lächerlichkeit bzw. oftmals schon drüber.

    Statt einem packenden Psycho-Thriller mit einem sonst doch immer überragenden Samuel L. Jackson gibt es einen Pussy-Nachbarschaftskrieg, der seines gleichen sucht. Ach was, Krieg, Kindergartenauseinandersetzung wäre treffender.

    Mal abgesehen von dem absolut hirnrissigen Ende, wo es ein wenig mehr zur Sache geht, gipfelt der Streit zunächst in einer Szene, wo sich die beiden Nachbarn mit Stöcken durch die Hecke pieksen. Der Ärger ist aber durchaus verständlich, hat das Mastermind des subtilen Nachbarschafts-Terrors dem Pärchen doch vorher die Klimaanlage kaputt gemacht. Oh Mann! Man fragt sich mit vor Angst aufgestellten Nackenhaaren, was da noch kommen könnte. Ziehen sie sich gegenseitig an den Haaren? Gipsen sie sich den Auspuff zu? Oder spritzen sie sich mit dem Gartenschlauch ab?

    Einfach nur peinlich und leider auch für SLJ Fans schwer zu ertragen!