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Kritiken von "Buzzer" aus

106 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • The End?
    Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Buzzer" am 06.10.2018
    Ein heißer Kandidat für den schlechtesten Film des Jahres. Schlecht gespielt, schlechtes Drehbuch mit vollkommen idiotisch agierenden Protagonisten. Dialoge, die auch nicht schlechter hätten sein können, wenn die sich die Schauspieler erst während des Drehs selbst ausgedacht hätten. Dazu fällt es schwer zu glauben, dass der Film mehr als 5000 Dollar gekostet hat, zumal sich der ganze Film quasi nur in der Aufzugskabine abspielt. Ja, was werden nun 10 Liter Kunstblut kosten, selbst wenn man sie kurz vor dem Dreh im Einzelhandel erwirbt? Der Soundtrack scheint auch schnell auf einer Bontempi-Kinderorgel eingespielt worden zu sein und die Schauspieler können nicht ernsthaft für diese Leistung viel Geld bekommen haben.
    Ich glaube ich verspreche feierlich, mich nie wieder über Hollywood und die Asylum-Crew zu lästern. Die liefern dagegen beinahe Qualitätskino ab. Ich habe mich sogar dabei erwischt mir zu wünschen, dass [SPOILER] dieser Marcello am Ende diesen Vollidioten doch killt. Das wäre wenigstens ein Happy End nach meinem Geschmack gewesen. [/Spoiler]
  • Kung Fu Hustle
    So viele Gangster... so wenig Zeit.
    Komödie, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Buzzer" am 06.07.2018
    Diesen Film muss man zu nehmen wissen und sich am besten auch vorher darüber im Klaren sein, worauf man sich da einlässt. Dieser Film will ganz und gar nicht ernst genommen werden. Und wie bei (Martial Arts-) Filmen aus Asien allgemein üblich, ist der überwiegende Teil des Humors flach und auf Kindergartenniveau. Für den einen sind mehr Gags dabei, für den anderen weniger. Aber was in dem Film vorzüglich gelungen ist, ist sich selbst und die ganzen übertriebenen Kampfszenen dieses Genres zu persiflieren. Die Story an sich erinnert auch an jeden zweiten Kung-Fu-Film. Mir hat der Film gefallen, was aber vermutlich auch mit daran liegt, dass mir diese ganzen anderen Filme, wo ein Knilch gegen eine ganze Armee anderer kämpft und gewinnt, die dann aber auch noch ernst genommen werden wollen, gehörig auf den Magen gehen... Dennoch: Sicher nicht für jeden geeignet und die meisten Leute aus meinem Freundeskreis können mit diesem Film auch nichts anfangen...
  • Kilo Two Bravo
    6. September 2006 Kajaki, Afghanistan - Nach einer wahren Geschichte.
    Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Buzzer" am 01.07.2018
    Gut gemachter (Anti-) Kriegsfilm, in den man sofort eintauchen kann und sich "mit dabei" fühlt. Eigentlich 5 Sterne wert, wären da nicht besonders am Anfang, aber auch während des gesamten Films die ganzen "Fuck"s und "Fucking"s nebst anderen Vulgärausdrücken. Gut möglich, dass das der normale Umgangston dort beim britischen Militär ist, aber mir ging es so dermaßen auf die Nerven, dass ich dafür (und nur dafür!) einen Stern abziehen muss. Ein Mekka für jene, die ihren englischen Gossenwortschatz aufpolieren wollen, aber in diesem Film eindeutig zu viel der "Glaubwürdigkeit". Und es wird auch nicht besser, wenn man sich den Film auf deutsch anschaut, eher noch schlimmer.
    Abgesehen davon ist der Film allerdings sehr gut umgesetzt und versteht auch, alle Protagonisten vernünftig in Szene zu setzen. Beklemmend, glaubwürdig und spannend bis zuletzt. Es stört überhaupt nicht, dass man keinen der Darsteller kennt (ich zumindest nicht), sondern trägt hier eher noch zur Glaubwürdigkeit bei. Alle machen ihren Job sehr gut und man erwischt sich sogar dabei, wie man sich besser nicht bewegen möchte :) Klare Empfehlung trotz der über weite Strecken völlig dämlichen und sinnfreien Dialoge.
  • Day of the Dead - Bloodline
    Nach dem Zombie-Kultklassiker
    Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Buzzer" am 22.01.2018
    Bis zur Hälfte des Films fühlt man sich noch ganz nett unterhalten, genießt die zahlreich auftretenden schönen Frauen und folgt der Handlung, so flach sie auch sein mag. Aber dann wird es immer schlimmer und gipfelt schließlich in so viel handwerklicher Stümperei, dass einem Übel wird. Ein Kind, das in Panik einer Horde wütender Zombies entgegen rennt - und dann unbeschadet hindurch. Ein Milchbubi-Ohrfeigengesicht, vermutlich vorher Mitglied einer erfolglosen Boygroup, der sich mit einer Softair-Pistole erschießen will (schön in Großaufnahme: Cal.6mm BB) und während des Films den Begatter der Hauptprotagonistin spielte. Völlig unlogisch und zum Teil lächerlich agierende Rollen. Hat das Drehbuch ein Vorschulkind geschrieben? Und das sind längst nicht alle Punkte, die einem den Spaß an diesem Streifen rauben. Einzig die Maske hat hier einen recht soliden Job gemacht. Selbst wenn man wie gewohnt das Hirn bei Horror- und Actionfilmen etwas herunter fährt, ist er spätestens zum Ende hin zu keiner Zeit mehr glaubwürdig. Bestenfalls geht der Film als Trash-Movie durch und unter der Prämisse gesehen, gibt es natürlich auch schlechtere. Aber der hier schafft es in jedem Fall in meine Negativ-Top20. Fazit: Bullshit.
  • The Hunter's Prayer
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Buzzer" am 09.01.2018
    Wer hat denn hier das Drehbuch geschrieben? Unglaubwürdiger geht's ja kaum noch. Und das liegt nicht mal an den Schauspielern. Die machen ihre Sache eigentlich gut. Weitestgehend unverbrauchte Gesichter, die einen guten Job machen. Aber die Story ist so dermaßen hanebüchen, dass es einem eiskalt den Rücken herunter läuft. Ein Engländer, dem "die halbe Polizei Europas gehört". Ein drogensüchtiger Profikiller, der vor der Zielperson wie ein Depp paralysiert da steht, weil er ganz spontan sentimental wird. Und so weiter und so fort. Es macht fast den Anschein, als hätte da jemand Handlungsfetzen und Charaktere aus anderen erfolgreichen Filmen bunt zusammen gewürfelt, ohne den jeweiligen Hintergrund verstanden zu haben - und deshalb wirkt beinahe jede Figur in diesem Film nicht nur beliebig und austauschbar, sondern deplatziert und künstlich.
    Deshalb mag auch nie richtig Spannung aufkommen, die Hälfte des Films schüttelt man nur den Kopf. Und so ist der Film für mich mehr ein "Studienobjekt" als Unterhaltung. So aus der Rubrik: "Wie versaue ich einen Film mit verhältnismäßig guten Schauspielern, interessanten Schauplätzen und handwerklich grundsätzlich solider Produktionsarbeit". Schade!
  • Valerian
    Die Stadt der tausend Planeten.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Buzzer" am 06.01.2018
    Anfangs hat mich der Film überhaupt nicht interessiert. Nicht wegen der Story, die ich gar nicht kannte, und auch der Trailer war gar nicht uninteressant. Aber bitte - zwei Kinder glotzen mir auf dem Cover frech entgegen; das kann doch nur wieder so ein blöder Teenie-Streifen werden. Naja, im Grunde ist es das auch fast einer geworden. Hätte es gar nicht sein müssen, aber vermutlich wollte man hier schon die nächste Generation Stars "schleifen". Was auch immer der Grund für den Griff ins Klo mit den beiden Hauptdarstellern war - mir persönlich hat es fast den Film versaut. Das ist als hätte man Edward Norton den Conan spielen lassen oder Danny DeVito den Terminator.
    Allerdings schafft es der Film aufgrund seiner atemberaubenden Kulisse, tollen 3D-Effekten und gar nicht dummen Story dann doch auf wenigstens 4 Sterne. Mit anderen, glaubwürdigeren Darstellern wären dann auch 5 Sterne drin gewesen. Das ist auch der erste Film, den ich mir in 3D-4K wünschen würde. Und der hier schon oft kritisierte Humor ist mir auch zeitweise auf den Zeiger gegangen. Dann sollen sie es besser lassen, was auch Star Wars Episode I ganz und gar nicht geschadet hätte. Aber wie auch in diesem Film schafft es der Film trotzdem eine spannende Atmosphäre zu schaffen, in die man eintauchen und mitfiebern kann. Ich wurde super unterhalten und hatte Spaß. Aber 1 Stern muss mindestens weg - der Darsteller und des Dick-und-Doof-Humors wegen.
  • Killer's Bodyguard
    Leben am Abzug!
    Action, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Buzzer" am 03.01.2018
    Super Action und beste Unterhaltung auf normalem Hollywood-Niveau. Natürlich darf man, wie bei Action-Filmen üblich, keine großartige Charakterdurchleuchtung erwarten. Die Story ist selbstverständlich brettflach, aber niemand erwartet von einem Action-Film, am Ende noch ein Lexikon bemühen zu müssen. Dafür ist der Humor diesmal gut gelungen, der Film macht Spaß und wird zu keinem Zeitpunkt langweilig. Zumal ich schon lange nicht mehr wirklich gut lachen konnte im Kino. Der Humor in "Deadpool" war mir beispielsweise zu flach und zum Teil auch zu kindlich. Der Film hält aber, was er verspricht: Super Unterhaltung nach Feierabend ohne zu belasten oder Ansprüche zu stellen.
    Übrigens ist die Rollen-Besetzung auch einfach gut gelungen. Niemand hätte hier besser gepasst als Samuel L. Jackson als der Antiheld und ein in die Jahre gekommener Gary Oldman als Bösewicht. Und natürlich die wohldosiert auftretende Augenweide Salma Hayek, die wohl nie alt zu werden scheint. Fast geht dabei Ryan Reynolds unter, der aber trotzdem zusammen mit Élodie Yung einen Super-Job macht. Diesmal nervt auch überhaupt nicht das betont politisch korrekte Hollywood-Multi-Kulti, wie ich finde, sondern passt gut zu dem Film und wirkt realistisch (anders als in "Der dunkle Turm" oder "Thor", wo es nur noch zum Kopfschütteln reicht und den Film sogar gegen die Vorlage schießen lässt). Hier ist es ein hervorragender Mix, der sogar ein wenig mit zum Humor beizutragen versteht.
    Sehenswert - Empfehlung!
  • Beyond the Call to Duty
    Elite Squad vs. Zombies
    Horror, Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Buzzer" am 09.11.2017
    Endlich! Lange musste ich suchen, um den für mich bislang schlechtesten Film aller Zeiten zu unterbieten. Dieser Film schafft es spielend und in einem Maß, dass sich mein bisheriger Tiefpunkt beinahe oscarreif anfühlt. In diesem Film hier passt gar nichts. Die Schauspieler sind allesamt bestenfalls auf Amateurporno-Niveau - das aber ohne die einen Porno auszeichnenden Szenen. Das Drehbuch, sofern es eins gab, war wohl an einem Nachmitag zusammen geschrieben und bearbeitet worden. Die Dialoge sind brettflach, tragen auch nicht zur Story (sofern vorhanden) bei und derart unprofessionell dahingekünstelt, dass nicht mal mit gutem Willen sowas wie eine Stimmung aufkommen will. Keine Kulisse, über die man reden könnte. Eine Maske war definitiv nicht mit am Set. Bestenfalls hat die Schwester des Produzenten ihren Schminkkoffer dabei gehabt, aber selbst das ist fraglich. Die Kameraführung ist vergleichbar wie die eines Kindes, dem man die Videokamera im Urlaub in die Hand drückt und es nun irgendwas Filmen soll. Ebenso der Schnitt, der selbst mit viel Mühe nicht schlechter hätte gemacht werden können. Soundeffekte und Hintergrundmusik ist, so weit ich mich erinnere, sind nicht vorhanden. Es gibt weder Spannung, noch Grusel. Selbst für Langeweile ist der Film noch zu langweilig. Eigentlich kann man sich nur hinsetzen und staunen, welche Streifen es alles irgendwie auf BluRay schaffen. Aber danke für meinen neuen Referenztiefpunkt! :)
  • Teleios
    Endlose Angst
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Buzzer" am 21.08.2017
    Wieder mal ein gutes Thema verrissen. Das Thema selbst gab es bereits in leicht anderer Form und mit besseren Schauspielern bei "Event Horizon" zu sehen. Dort allerdings mit wesentlich mehr Spannung und besseren Effekten. Wobei mir gerade einfällt, dass es hier in diesem Film eigentlich gar keine CGI-Effekte gab, wenn man mal von den insgesamt nur wenigen Sekunden "Außenaufnahmen" absieht, die allerdings auch nicht atemberaubender sind, als in jedem aktuellen Videospiel.
    Leider kommt bei dem Film immer nur kurz Spannung auf, die irgendwie auch sofort wieder tot geprügelt wird. Sei es durch die steifen Schauspieler, die Kulisse oder die Dialoge. Selbst Sunny Mabrey hat in "Species 3" authentischer gewirkt und selbst da war sie weit von einem Oscar weg. So wirkt der Film irgendwie billig, unausgereift. Fast wie der Prototyp zu einem Film, der echt was werden könnte. In der aktuellen Fassung hat mich der Film eher an eine TV-Doku erinnert. Humor findet man ebenfalls vergeblich und auch sonst fehlt es an allen Ecken und Kanten an Wiedererkennungswert. Gute Unterhaltung geht anders.
    Nun habe ich auch schon weit schlimmeres gesehen und deswegen trifft es "2 Sterne = glanzlos" ganz gut. Kann man sich mal anschauen, aber besser ohne hohe Erwartungen.
  • A Cure for Wellness
    Thriller, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Buzzer" am 20.08.2017
    Solide umgesetzter Film, auch die Schauspieler können weitestgehend überzeugen. Die Story kam mir merkwürdig bekannt vor, wie ein Potpourri aus Szenen, die man irgendwo anders schon einmal in ähnlicher Form gesehen hat. Teils "Shutter Island", teils "Die Purpurnen Flüsse", ein wenig von "The Ward" meine ich auch entdeckt zu haben und ein wenig musste ich auch an "Carrie" denken und diverse andere Filme.
    Sicherlich kein Meisterwerk, aber gute und spannende Unterhaltung - und das sogar halbwegs glaubwürdig inszeniert. Insgesamt betrachtet gibt es allerdings wenig, was der Film an Wiedererkennungswert hätte. Es fehlen eben weitestgehend die einprägsamen Schockmomente, das Thema gibt auch wenig für CGI-Studios her und da die Handlung auch nicht so neu ist, bleibt dann am Ende nicht mehr viel übrig, woran man in der nächsten Woche noch denken würde oder was im Anschluss noch Gesprächsstoff liefern könnte. Dennoch ein sehenswerter Film, der sich irgendwo zwischen 3 und 4 Sternen bewegt.
  • The Last Days on Mars
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Buzzer" am 06.08.2014
    Na so ein Blödsinn. Der Film lässt sich schnell und einfach beschreiben als Zombie-SciFi-Klamauk. Zumindest kann ich nur hoffen, dass der Film keinen Anspruch auf Ernsthaftigkeit erhebt. Auf diese Art brauche ich mir wenigstens keine Gedanken über die hahnebüchene Story machen.

    Technisch ist der Film gut umgesetzt und die Schauspieler sind allesamt sogar ganz gut. Aber es ist natürlich auch gewagt, eine glaubwürdige Mischung aus "Mission To Mars", "Dawn Of The Dead" und "The Thing" mit einem fast auf den Punkt kopierten Ende von "Alien" hin zu bekommen. Dabei ist es wirklich schon ärgerlich, weil die Kulisse und das Set wirklich gut gemacht sind und Atmosphäre vermitteln können. Was hätte aus dem Film werden können und was wäre möglich gewesen, wenn man sich etwas mehr Mühe gegeben hätte. Aber so...

    *SPOILER ANFANG*
    Glaubt man denn ernsthaft, die NASA oder ESA würde eine Crew aus charakterlich so labilen Menschen zusammen stellen, die sich auf eine so lange Mission begeben und sich dann nur noch ankeifen? Auch unter dem Aspekt, dass man darstellen wollte, wie blank die Nerven liegen, aber das ist bei "Apollo 13" weit besser und glaubwürdiger gelungen.
    Kurz vor der Abreise zurück zur Erde wird sich angekeift und beleidigt, dass die Schwarte nur so kracht. Da starten dann ein paar Leute noch mal eben eine Außenmission, obwohl die Technik an allen Ecken und Enden Probleme macht. Und schwupps, stirbt der erste auf grund von Blödheit. Und schon kommen die Zombies ins Spiel. Ist ja auch schon dunkel auf dem Mars, passt also ganz gut zur Kulisse.
    Man hat sich in dem Film für die schnellen Modelle entschieden. Also nicht für die glaubwürdigeren lasziv-phlegmatisch durch das Bild schleichenden Zombies, wie etwa in "The Walking Dead", sondern nach Vorlage von "Dawn Of The Dead" und "World War Z". Aber noch immer ganz schön tough und kräftig, und auch nicht blöd, wie man es von Leuten ohne Puls und minimalen Gehirnfunktionen erwarten würde. Naja, Mars-Zombies eben. Wenigstens hat man auf Antennen verzichtet, die aus den Ohren wachsen.
    Jedenfalls sterben nun so alle nach und nach mehr oder weniger spektakulär und stehen auch gleich wieder auf. Auch schön. Wenn bloß diese China-Technik nicht wäre, die laufende Meter den Dienst versagt...
    *SPOILER ENDE*

    Eigentlich bin ich von Liev Schreiber keine so dümmlichen Filme gewohnt, aber nunja, auch Stallone hat schonmal den Hengst gegeben ohne je ein "Manchurian Candidate" gewesen zu sein. Ich für meinen Teil bin von dem Film enttäuscht und hätte weit mehr erwartet. So geht er noch als Unterhaltung durch, der eigentlich für mich einwandfrei in die B-Movie-Sparte gehört ohne wirkliches Potenzial zum Trash-Movie. Vielleicht sollte man den Film mal gesehen haben, aber isgesamt schafft er es nicht mal auf ein Niveau von "Resident Evil" und das wäre nun wirklich nicht schwer gewesen.
  • Escape Plan
    Flieh oder stirb!
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Buzzer" am 15.06.2014
    Nee, das war nix. Also ich für meinen Teil kaufe Stallone die Rolle des Meisterausbrechers ebenso wenig ab, wie dem Schwarzenegger die des Genius. Der Gefängnisalltag - gerade in den USA sieht wohl auch ein wenig anders aus als dieses Friede-Freude-Eierkuchen Ferienwohnheim. Besonders dann, wenn man das als den Knast verkaufen will, wo die schwersten Jungs der Welt einsitzen. Also dann lieber doch nochmal LockUp schauen und der war schon nicht Weltklasse.

    Es ist auch die Story dahinter, die etwas sauer aufstößt. Irgendwie unglaubwürdig und mir persönlich konnte der Film auch keine Atmosphäre vermitteln. Nun ist mir schon klar, dass weder Stallone, noch Schwarzenegger die herausragenden Charakterdarsteller sind. Es sind nunmal nur in die Jahre gekommene Action-Helden, deren Figuren ja stets davon lebten, entweder cool und teilnahmslos oder schmerzverzerrt und angestrengt auszusehen. Beides war hier eigentlich eher selten nötig. Vor allem hat es extrem an schauspielerischem Talent in der Schlüsselszene gemangelt, als Ray Breslin (Sylvester Stallone) bemerkt, dass er hintergangen wurde. Der eigentliche vorläufige Höhepunkt des Films und Stallone sitzt da wie ein Nappel. Ärgerlich, warum man ihn diese Szene so versauen lässt.

    Aber auch sonst hat der Film eigentlich nichts, was ihn aus der Hollywood-Massenware hervor stechen lässt. Die Geschichte ist nicht umwerfend und es kommt nur zu den nötigsten Actionszenen. Und selbst die sind weder neu, noch beeindruckend genug, um mir noch den dritten Stern abzunötigen. Außerdem fällt es mir auch zunehmend schwerer, den beiden in die Jahre gekommenen Action-Helden von einst noch die Rollen der knallharten Haudegen abzukaufen. Ich wurde das Gefühl nicht los, als wollten die beiden sich hier nochmal selbst beweisen, dass sie es noch können - Actionfilme produzieren und die Kassen klingeln zu lassen. Für mich persönlich haben beide aber ihren Zenit überschritten und da beider schauspielerisches Repertoire auch schon fast bei der riesigen Gatling im Arm endet, werden sich wohl auch kaum noch Rollen finden lassen, die ihrem Alter entsprechen würden. Einzig Jim Caviezel (als Willard Hobbs) konnte mich als fieser, geldgieriger Gefängnisdirektor überzeugen, aber das reicht mir eigentlich nicht. Selbst Sam Neil (als Dr. Emil Kyrie) nimmt man irgendwie nur am Rande wahr. Auch er hatte schon bessere Auftritte.

    Unter dem Strich ein tatsächlich glanzloser Film ohne wirkliche Höhepunkte, Witz oder Charme. Nur Massenware. Action-Fans werden nur zum Teil zufrieden werden und Thriller-Freunde werden sich langweilen. Für mich eine große Enttäuschung sowohl von der Geschichte selbst, als auch von der Umsetzung. Wobei ich aber sagen muss, dass es sich trotz der 2 Sterne für Fans lohnen könnte, den Film einfach mal anzuschauen.