Ein fesselnder Psychothriller über Obsession, Abhängigkeit und dunkle Begierden.
Thriller
Ein fesselnder Psychothriller über Obsession, Abhängigkeit und dunkle Begierden.
Thriller
Bewertung und Kritik von
Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 17.10.2026Die hinterlegte Filmbeschreibung als solche gestaltet sich als derart irreführend, dass ich vorliegend einen völlig anderen Film erwartet hätte "Love me dead" ist dennoch nicht unbedingt schlecht - allerdings auch nicht unbedingt gut. Großer Knackpunkt ist das viel zu deutlich erkennbare niedrige Budget, was nicht zuletzt dank mehrerer Kameraführungen buchstäblich augenfällig werden darf. Spannung keimt nur schwerfällig auf, trägt die Umsetzung nur bedingt etwas dazu beii, dass man sich dem Protagonisten irgendwie nahefühlen kann. Es dauert auch nicht lang, bis der erfahrene Filmgucker seine gewissen Ahnungen hegt, die sich wenig überraschend dann nahezu allesamt erfüllen - dadurch, dass die eigentliche Thematik rund um einen Serienmörder vollends untergeht, fiebert der Zuschauer bedauerlicherweise nur äußerst wenig mit. Szenen, in denen man die Ermittler zumindest mal am Telefon hört, erschaffen den Nervenkitzel, den "Love me dead" dringend nötig gehabt hätte, genauso wenig wie die Wahnvorstellungen, die den Zuschauer zumindest hinsichtlich der Schlusszene ratlos zurücklassen, was denn nun tatsächlich passiert ist.
Kurz gesagt: "Love me dead" verschenkt mannigfaltige Chancen, die der Plot bot - gestaltet sich jedoch zumindest psychologisch betrachtet interessant genug, dass ich das Ansehen nicht unbedingt bereue.
ungeprüfte Kritik