My Sailor, My Love

Es ist nie zu spät für die Liebe.
Drama, Lovestory

My Sailor, My Love

Es ist nie zu spät für die Liebe.
Drama, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 28.02.2026
Einen der ruhigen, gefühlvollen und doch zugleich spannenden wie mitreissenden Filme findet der geneigte Zuschauer in "My Sailor, my love" vor; darf dieser die zarte Annährung zweier Persönlichkeiten beobachten, die eine andere Altersgruppe weitab von Mainstream innetragen.

"My Sailor, My Love" geht auf vielfältige Art und Weise unter die Haut, schmerzt durch die erzwungenen Entscheidungen, die aufgegebenen Kämpfe dank nicht immer nachvollziehbarer Manipulationen von außen hin. Brid Brennan verkörpert die nach außen hin starke und innerlich verletzliche Annie derart authentisch, dass man als Zuschauer vergisst, lediglich einen Film zu gucken. Kleine humorvolle Szenen lockern das Gesamtwerk auf und begründen die zarten Bande, die Annie zu Howard knüpft - "My Sailor, My Love" spricht vermutlich vorrangig weibliche Zuschauer an, geht vollends ans Herz und macht gewissermaßen wütend.

Ein Film, der meine Erwartungen vollends übetroffen hat und lange nachwirkt.

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Nightman

Thriller, Horror

Nightman

Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 28.02.2026
"Nightman" war für mich einer der enttäuschendsten ausgeliehenen DVDs, wird die hinterlegte Handlungsbeschreibung dem tatsächlichen Wirrwarr des filmischen Machwerks nicht mal ansatzweise gerecht. Vieles wird thematisiert, angedeutet, verworfen, neu aufgegriffen und im Nichts zurückgelassen - völlig überladen und somit zugleich unausgereift vermag der vermeintliche Horrorthriller kaum, mich als Zuschauer kontinuierlich zu fesseln. So wirklich klar wird nie, auf was "Nightman" nun eigentlich hinaus laufen möchte, hebt sich das Ganze somit zumindest von dem, was man erwartet und im Grunde seines Herzens auch schon viel zu oft gesehen hat, ab. Zufriedenstellend ist dieser Aspekt indes nicht; habe ich nicht nur während der Sichtung irgendwann die Konzentration verloren, sondern abschließend sogar das Interesse. Ein Film, den man mit Beginn des Abspanns mit einem rigorosen "aha" aus dem Player puzzelt und alsbald vergisst.

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The Whole Truth - Lügenspiel

Schwören Sie, die Wahrheit zu sagen, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit?
Drama, Krimi

The Whole Truth - Lügenspiel

Schwören Sie, die Wahrheit zu sagen, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit?
Drama, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 28.02.2026
Fans von Justikthrilern kommen hier nicht zuletzt Dank der großartigen Besetzung und damit verbundenen darstellerischen Leistungen vollends auf Ihre Kosten; bleibt "The Whole Truth" auch insbesondere Dank der Rätselhaftigkeit des Angeklagten bis zuletzt spannend. Es mag auf der Hand liegen, dass zum Ende eine mehr oder minder große Offenbarung kommt, so dass diese von Natur aus kaum mehr mitreißend-überraschend sein kann - dessen ungeachtet empfand ich "The Whole Truth" als durchaus ansehnlichen Film, den ich mir auch mit gewissem Abstand zum frisch Gesehenen gewiss erneut anschauen werde.

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Queer

Drama

Queer

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 28.02.2026
Daniel Craig als homosexueller gebildeter Dauer-Single ist zweifelsfrei einen Blick wert, füllt der Schauspieler diese für ihn eher ungewöhnliche Rolle überraschend authentisch aus. "Queer" ist im Grunde eine Art dramaturgischer Liebesfilm und Biographie zugleich, fängt dieser die von mir vermutete Stimmung der 50er Jahre überzeugend ein und bleibt trotz der überlangen Spielfilmzeit wie auch dem Aspekt, dass im Grunde genommen nicht viel passiert, von Anfang bis Ende interesssant. Wahnsinnig fesselnd, spannend oder gar mitreißend agiert "Queer" bedauerlicherweise nicht, hat man eher das Gefühl, ein beinah sehnsuchtsunerfülltes Leben (und Sterben) im Zeitraffer zu betrachten. Was bleibt, ist ein dennoch ein Gefühl, einen gelungenen Nachruf gesehen zu haben - ob man das Ganze wiederholt ansehen möchte, bleibt jedem selbst überlassen.

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Ghost Project

Manches sollte ungesehen bleiben.
Thriller, Science-Fiction

Ghost Project

Manches sollte ungesehen bleiben.
Thriller, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 28.02.2026
Mit einer recht vielversprechend klingenden Handlungsbeschreibung vermag "Ghost Project" den Zuschauer gebannt-gespannt auf das Gezeigte schauen zu lassen - tatsächlich macht der Film dramaturgisch vieles richtig, kann man überdies über die darstelleriischen Leistungen kaum ernsthaft mokiert sein, wenngleich die Figuren also solche weitaus mehr Tiefe benötigt hätten, um den Filmgucker zu fesseln. Der Verzicht auf möglichst brachiale Schockeffekte gefällt mir persönlich gut, kann die angespannte Stimmung / Atmosphäre bekanntlich auch auf völlig andere Weise umgesetzt werden. Bedauerlicherweise scheint sich "Ghost Project" in mehreren Details selbst im Weg zu stehen, bleibt vieles als Füllstoff angedeutet, während der Thrill unglückseligerweise zunehmend verpufft, je weiter die Spielfilmzeit voranschreitet. Vereinzelt wirkt das Ganze, als hätten sich die Macher nicht für eine bestimmte Richtung entscheiden können, bleibt "Ghost Project" hierdurch jedoch immerhin ein eigenes Filmprojekt statt wie ein ein weiteres Abziehbild gewisser paranormaler Kassenschlager zu agieren.

Für die einmalige Sichtung absolut in Ordnung.

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Freud - Jenseits des Glaubens

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 28.02.2026
Anthony Hopkings als Siegmund Freud war der Grund, weshalb ich mir die Verfilmung, von der ich bis dato noch rein gar nichts je gehört oder gesehen hatte, auf DVD auslieh. Die Idee einer Begegnung zwischen einem weniger berühmten Literaturwissenschaftlicher und dem berühmten Psychotherapeuten ist gewiss interessant, die Gespräche fesselnd, das Schauspiel überzeugend. Gleichwohl zieht sich "Freud - Jenseits des Glaubens" ein wenig in die Länge, so dass die zuschauerliche Geduld auf die Probe gestellt wird. Eine wirkliche handfeste Handlung außerhalb des Gespräches gibt es an für sich nicht, wenige Rückblenden lockern die Dialoge auf, fühlt man sich abschließend jedoch etwas ratlos, weist der Abspann darauf hin, dass es eine solche Begegnung nie gegeben hat. Ob es somit nun unbedingt Not tat, das "Streitgespräch" hinsichtlich einer Glaubensfrage imaginäar von Freud führen zu lassen... mag Geschmackssache sein.

Für mich war die Sichtung interessant, gleichermaßen jedoch nichts, was ich als Filmtipp weiterempfehlen würde.

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Heldin

Drama

Heldin

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 28.02.2026
"Heldin" taugt gewiss nicht dazu, in allzu vielen Zuschauern den Berufswunsch Richtung Pflegefachkraft zu erwecken - viel zu authentisch wird Florias Schicht auf die Leinwand gebracht, viel zu intensiv spürt man die Überforderung, der sich die genannte Heldin Tag für Tag zu widersetzen versucht. Patienten, die kein Warten, keine Rücksicht und keine Freundlichkeit kennen wollen, saugen die letzte Kraft aus dem Personal heraus, während gleichermaßen die Chefetage bisweilen weitere Hürden aufstellt. Die Sichtung von "Heldin" macht - bis auf eine Szene mit einem Privatpatienten - kaum wirklich Spaß, liegt eher schwer auf der zuschauerlichen Seele und macht gewissermaßen auch Angst. Dass sich etwas ändern muss, liegt nicht nur durch die brillante Umsetzung von "Heldin" auf der Hand - das keien Lösung in Sicht ist, hallt lange nach.

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Unbroken

Überleben. Mut. Vergebung. Eine unglaubliche, wahre Geschichte.
Kriegsfilm, Drama

Unbroken

Überleben. Mut. Vergebung. Eine unglaubliche, wahre Geschichte.
Kriegsfilm, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 28.02.2026
"Unbroken" hat mich von der ersten Minute an völlig in seinen Bann gezogen, bleibt das Gesamtwerk durchgängig spannend und der Zuschauer als solcher nicht zuletzt fassungslos. Es dürfte jedem bewusst sein, dass ein Kriegsgefangener unterdrückt, zu Diensten gezwungen und leider allzu oft nicht nur gedemütigt, sondern auch gefoltert wird. "Unbroken" zeigt auf intensive Art auf, wie weit manche Machtdemonstrationoen gehen können, ohne dabei auf möglichst verstörende Großaufnahmen zu setzen. Die gut gewählten Schlussbilder nebst Texttafeln runden das Gesamtwerk neben der durch die Bank überzeugenden Besetzung vollends ab. "Unbroken" ist ein ungemütlicher, dennoch auf gewisse Art und Weise mutmachender Film, der mich in seiner Umsetzung und Wirkweise positiv überrascht hat.

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Denk wie ein Mann

Lasst die Psychospiele beginnen.
Komödie, Lovestory

Denk wie ein Mann

Lasst die Psychospiele beginnen.
Komödie, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 28.02.2026
Sympathisch, locker-leicht, leicht dramaturgisch und durchgängig unterhaltsam - "Denk wie ein Mann" ist trotzdem kein Film, der lange Zeit im Gedächtnis bleibt. Die Versuche der Frauen, ihre Männer auf geschickte Art liebevoll zu manipulieren, hat gewiss einen Kern inne, in denen der Zuschauer sich wie auch das andere Geschlecht wiederkennen wird. Überaschungen indes sucht man im dem Gesamtwerk vergebens, ist das meiste nicht nur vorhersehbar, sondern regelrecht schablonenhaft dargetan. Für einen gemütlichen Fernsehnachmittag durchaus gelungen, jedoch nichts, was man sich auf alle Zeit ins heimische Filmregal stellen möchte.

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Wackersdorf

Wehrt euch, leistet Widerstand!
Deutscher Film, Drama

Wackersdorf

Wehrt euch, leistet Widerstand!
Deutscher Film, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 28.02.2026
Themen rund um sog. "atomare Wiederaufbereitungsanlagen" sind vom Grund auf bereits bedrückender Natur, bleibt "Wackersdorf" trotz des ernsten Themas, der politischen Debatten und dem Abwägen des Für uns Widers einzelner Beteiligter tatsächlich spannend wie packend. Gewiss darf man hier kein actionreiches, melodramatsiches Schauspiel erwarten, gingen die Macher insgesamt eher nüchtern denn unterhaltsam ans Werk. Dennoch kommt bei der Sichtung keinerlei Langeweile auf, fühlt man sich ggf. erneut ertappt, wie wenig man eigentlich selbst von den Vorkommnissen im eigenen Land mitbekommen hat, da das "öffentliche Interesse" zumeist anderen Themen gilt.

"Wackersdorf "wirkt durchgängig authentisch - nicht nur, weil es dies ist, sondern weil die Stimmung der 80er Jahre vollumfänglich eingefangen wurde. Obzwar es sich vorliegend nicht um einen Film handelt, den man sich wieder und wieder ansehen wird, so ist dieser zweifelsohne sehenswert wie auch nachwirkend.

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Dracula - Die Auferstehung

Nach dem Roman von Bram Stoker.
Fantasy, Horror

Dracula - Die Auferstehung

Nach dem Roman von Bram Stoker.
Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "63erChris" am 28.02.2026
Eine zunächst etwas gewöhnungsbedürftige Neuverfilmung des bekannten Stoffes. In der ersten Hälfte des Filmes war ich nicht sicher, wo will Regisseur Luc Besson mit seiner Version eigentlich hin? Da hatte ich erst den Eindruck, das wird eine Satire auf Dracula, weil mir so einige Szenen fast lächerlich inszeniert wirkten. Glücklicherweise wird die Handlung dann doch noch deutlich ernsthafter und gewinnt an Dramaturgie und Spannung bis zu einem gut in Szene gesetzten Finale. Mein Fazit: Auf diesen Film muss man sich einlassen, dann ist er wirklich sehenswert.

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Zikaden

Drama, Deutscher Film

Zikaden

Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 28.02.2026
Grundsätzlich empfand ich "Zikaden" als interessanten Einblick in das bisweilen orientierungslose Dasein zweier recht unterschiedlicher Frauen, deren jeweiliges Hadern mit der jeweiligen Jetzt-Situation als Verbindung agiert. Bedauerlicherweise hält sich das Drehbuch an den Knackpunkten zurück; deutet vieles an, spricht aber kaum etwas aus oder zeigt gar tiefgründige Gespräche zwischen Isabelle und Anja auf. Die Lösung, um Isabelles Vater eine bessere Pflege zu gewährleisten, liegt bei "Zikaden" vollends auf der Hand, überrascht somit den Zuschauer genauso wenig wie die Offenbarung, dass Anja nur bedingt ehrlich ist. Die Fragen nach dem "warum" werden an vielerlei Situationen nicht beantwortet; gleichermaßen bleiben auch die Eheprobleme zwischen Isabelle und Philippe kaum greifbar, während Greta als Leitmotiv für latente Überforderung bishin Vernachlässigung agiert. "Zikaden" endet sodann mittendrin, lässt den Zuschauer ratlos zurück - man kann nur raten, ob sich Isabelle schlussendlich der Bequemlichkeit halber arrangiert, sie durch eine Wendung eine Art Erleichterung und Start in das wirklicch eigene Leben empfinden kann. Fakt ist, dass "Zikaden" eine Raum für eigene Gedanken übriglässt - allerdings ist ebenso Fakt, dass der Zuschauer nicht unbedingt so ergriffen sein wird, dass er hierzu überhaupt die Muße fühlt.

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