Kritiken von "videogrande"

Civil War

Action, Thriller

Civil War

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 20.12.2024
Tja, tut mir leid. Ich stehe wirklich allerhand Filme durch und bin auch hochintelektuellen Filmen nicht abgeneigt. Zu dem hier angesprochenem "Full Metal Jacket" (Guter Film!) sehe ich keine Ähnlichkeit. Ich muss wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden sein und fühlte mich von "Civil War" komplett genervt. Man wird in die Handlung ohne große Erklärung hineingeworfen, was ja nicht unbedingt schlimm ist aber nach einer Weile fragt man sich schon, warum denn überhaupt Bürgerkrieg ist und wie die Gesellschaft dort noch funktioniert. Dann sieht man die Kriegsreporter ein paar Menschen mit Gewehren begleiten und lauscht deren ellenlangen Dialogen. Das allein hat mich tödlich gelangweilt. Aber die aufdringlich aufspielende Musik, die teilweise die Dialoge ersetzt und verhältnismäßig laut ist, hat mir den Rest gegeben, weil ich komplett genervt davon war. Dem gegenüber gibts dann Sequenzen, die ohne jedes Geräusch aufgenommen wurden und die so lang sind, dass man anfängt zu denken :" Nun ist der Ton doch ausgefallen!" Mein Interesse, dem Film zu folgen, schwand somit auf Null. Da war Ausschalten eine gute Alternative. Fazit: Ich konnte keinen Draht zum Film bekommen. Er wirkte zu sehr wie ein Arthousefilm, der mit Bildern und Musik beeindrucken will, bei mir aber das völlige Gegenteil bewirkt hat. Ein absoluter Langweiler!

ungeprüfte Kritik

Die brennenden Augen von Schloss Bartimore

Ein Monster, das die Macht hat, lebendes, schreiendes Fleisch zu Stein erstarren zu lassen!
Horror, Fantasy

Die brennenden Augen von Schloss Bartimore

Ein Monster, das die Macht hat, lebendes, schreiendes Fleisch zu Stein erstarren zu lassen!
Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 19.12.2024
Ein weiterer Gothic Klassiker aus dem Hause Hammer. Hochkarätig mit den beiden Aushängeschildern des Hauses, Christopher Lee und Peter Cushing, besetzt. Ganz so erfolgreich wie die berühmten Monster Dracula und Frankenstein war der Streifen nie und spielte immer in der 2. Reihe. Das mag daran gelegen haben, dass man sich an vielen Versatzstücken aus eigenen Filmen bedient hat. So gibts das Dorf mit Schloss, eine Werwolf-Story und Cushing ist eindeutig ein Klon seines Dr. Frankenstein, der sogar ein Gehirn entnehmen darf, was mit der Handlung gar nichts zu tun hat. Überhaupt verläuft sich das Drehbuch in viele Nebenhandlungen mit viel zu vielen Charakteren und trägt, trotz relativ kurzer Lauflänge, zu Langeweile bei. Das Drumherum ist allerdings wieder herrlich charmant, naiv mit seinen Mattepaintings und atmosphärischen Sets, so wie man sich so einen verstaubten Klassiker wünscht. Interessant, das die deutsche Synchro das Schloss "Bartimore" nennt, obwohl der Film im deutschsprachigem Raum spielt und es im Original "Borski" heißt. Fazit: Ein atmosphärischer, etwas hölzern wirkender "Who Dunnit" Krimi im Werwolf-Stil, dessen Originaltitel das Filmmonster vorwegnimmt.

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Dr. Seuss' Der Grinch

Weihnachten fällt aus.
Animation, Fantasy, Kids

Dr. Seuss' Der Grinch

Weihnachten fällt aus.
Animation, Fantasy, Kids
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 17.12.2024
Ein Weihnachtsfilm der wirklich gute Laune verbreitet, weil man über den Grinch, von Otto Waalkes routiniert aber wohltuend zurückhaltend gesprochen, herzhaft lachen kann. Der Streifen ist sehr schön animiert, hat Tempo und rasante Schlittenfahrten zu bieten. Das Herz wird auch gewärmt, denn ganz kurz und leise wird es auch mal rührend. Das Ende ist aber nichts für die Grinchfans, die ihn zum Symbol der Weihnachtsmuffel auserkoren haben. Denn auch der grummelige Grinch wird am Ende....naja, lassen wir das. Meine einzige Kritik jammert auf hohem und erzkonservativem Niveau: Warum hat die deutsche Synchro den "Santa" übernommen und nicht zum "Weihnachtsmann" gemacht? Das hätte ich im Anbetracht der Zielgruppe, denen wir hierzulande nicht unbedingt von Santa Claus erzählen, als runde Sache empfunden. Ansonsten wartet ein Slapstick-Feuerwerk mit viel Spaß und etwas Weihnachtskitsch auf die ganze Familie. Wir haben uns jedenfalls gut amüsiert.

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Insidious 5 - The Red Door

Es endet, wo alles begann.
Horror, Thriller

Insidious 5 - The Red Door

Es endet, wo alles begann.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 15.12.2024
Ich hatte das Problem, dass die Vorgängerfilme mir damals nicht so gut gefallen haben, dass ich sie mehrmals geguckt hätte. Und somit erinnere ich mich kaum und hatte nun so meine Probleme, in die Handlung hineinzufinden. Und die ist leider reichlich wirr und unverständlich. Ich weiß nur: Alle Teile waren besser als dieser. Also: Wer die anderen Filme nicht oder kaum kennt, braucht diesen hier nicht sehen. Er ist kaum zu verstehen. Was hatte es denn nun mit dieser roten Tür auf sich? Ich bin auch danach nicht schlauer. Weiterhin ist der Film über weite Strecken dunkel und es ist kaum etwas zu erkennen. Und wenn ich ihn jetzt bewerten soll, dann kann ich nur sagen, dass er mir überhaupt nicht gefallen hat. Jumpscare reiht sich an Jumpscare und die meisten machen keinen Sinn. Um auch noch Ekelfaktor hineinzubringen wird jemandem ins Gesicht gekotzt aber auch hier stellt sich die Frage: Warum? Ich sehe keine zusammenhängende Story und kann nur ahnen, dass man die Filme miteinander verwoben hat und knallharte Fans dieses uninspirierte Chaos vielleicht verstehen. Ich hab mich extremst gelangweilt. Fazit: Dunkel, wirr und größtenteils sinnentleert. Eine  polterige Jumpscareshow ohne Inhalt oder Erklärung. Ich bin mit Insidious durch.

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Die Verfluchten - Der Untergang des Hauses Usher

Er begrub sie lebendig... um ihre Seele zu retten!
Horror

Die Verfluchten - Der Untergang des Hauses Usher

Er begrub sie lebendig... um ihre Seele zu retten!
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 15.12.2024
Dieser Film gehört zu einer Reihe von Roger Corman Produktionen, die sich, meist sehr frei, an Edgar Allan Poe' s Schauergeschichten orientierten. Vor allem ist dies aber ein Vincent Price Film, der ohne ihn vielleicht nicht so sehenswert wäre. Herr Price ist für diese morbiden Rollen wie gemacht. Die Gothicstimmung ist wieder herrlich durch stimmungsvolle Bilder hervorgerufen: Wabernder Nebel, knorrige Bäume, modrige Grüfte. Ständig liegt etwas Unheilvolles in der Luft und erzeugt subtile Schauer. Und doch: Heutzutage ist das eigentlich ein Langweiler, denn es geht um fast nichts. Die von Poe oft beschriebene Angst des lebendig begraben seins findet sich auch hier wieder aber Geister oder Spuk gibt es, abgesehen von einer Traumsequenz, nicht. Fazit: Sehr stimmungsvolles Drama im Gewand eines Gruselfilmes mit hervorragendem Hauptdarsteller. Eine neue Generation Zuschauer muss aber schon offen und tolerant für diese Art Film sein, da die persönliche Langeweilegrenze eventuell übertreten wird.

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There's Something in the Barn

Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.12.2024
Hier ist wirklich Fremdschämen angesagt. Vermutet hatte ich etwas wie "Rare Exports" oder "Dead Snow", denn die Skandinavier können ja eigentlich trashigen Funsplatter. Aber dies hier?! Eine echte Nullnummer. Zunächst mal braucht der Film unendlich, um überhaupt in Fahrt zu kommen, fast hätte ich schon abgeschaltet, und dann weiß er gar nicht, was er will. Möchte er so sein, wie die Gremlins und die Critters? Der Film ist näher an einem Kinderfilm als an einer Komödie oder einem Horrorfilm. Beides ist er nicht. Von Horror keine Spur und ungelogen: Nicht ein Gag zieht. Platte Dialoge, unlustige Situationen sorgen für mehr Langeweile, als es die müden Darsteller schon tun. Die bösen Weihnachtselfen sind absolut harmlos, der Film traut sich rein gar nichts. Er zeigt nichts, es wird weggeblendet, es gibt keinen Anarchohumor, keine Persiflage, keine Hommage, keine Satire. Knapp mal ein Grinsen hat mir dieser Streifen entlockt. Fazit: Weder Fisch noch Fleisch. Ein richtig müder und alberner Langweiler der allen Ernstes auch noch ein schmalziges Happyend liefert. Grausam, fast schon peinlich.

ungeprüfte Kritik

Last Samurai

Abenteuer

Last Samurai

Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 09.12.2024
Wäre "Last Samurai" nicht so klischeebeladen und vorhersehbar, dann wäre er ein 5 Sterne Film. Er erzählt im Grunde von der tragischen Geschichte des Untergangs der Samurai. Dabei beruht er nicht auf wahren Ereignissen, wurde aber davon inspiriert. Die Story ist ein bisschen von "Der mit dem Wolf tanzt" abgekupfert, ohne dessen epische Breite zu erreichen. Es geht also um ungleiche, unfaire Gemetzel, um Völkerverständigung und um das Ende alteingesessener Traditionen und Rituale. Manchmal etwas aufdringlich dargestellt und oft mit zuviel Pathos. Dennoch ist das großartiges Kino. Toll besetzt, stark geschauspielert, bewegend. Der Irrsinn des Tötens kommt hier sehr gut zur Geltung. Nur eben weiß man, wer überlebt, obwohl das unglaubwürdig ist. Die typische Lovestory kommt, das Verbrüdern mit dem Feind auch. Alles nicht neu aber sehr gut und pompös inszeniert. Fazit: Ein starker Historienfilm mit Action und Gefühl, Drama und Spannung, dessen Verlauf erwartbar ist aber der dennoch großes Kino bietet.

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T2 Trainspotting 2

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 04.12.2024
Die fragwürdige Modeerscheinung, Filme nach 20, 30 Jahren plötzlich fortzusetzen ging ja am Prinz aus Zamunda, Beetlejuice, den Ghostbusters und vielen anderen nicht vorbei. Als es nun auch den Kultfilm "Trainspotting" traf, dürfte dies eine Fangemeinde spaltende Angelegenheit gewesen sein. Jener Film wird gehasst oder geliebt und ob er eine Fortsetzung gebraucht hätte, kann man sehen, wie man möchte. Jedoch ist völlig überraschend etwas Würdiges entstanden. "T2" ist die konsequente und realistische Weiterentwicklung der Charaktere und deren Geschichte. Die Verwebungen zum Originalfilm sind gelungen und es wird nicht versucht, ihn zu übertreffen, zu kopieren oder unnötigen Fanservice einzubauen, sondern jede Erinnerung an vor 20 Jahren macht Sinn, macht Spaß und verbeugt sich. Es ist eine Freude die Typen wieder begleiten zu dürfen, die naturgemäß "ruhiger" geworden sind. Drama und Comedy sind wohldosiert. Nie kommt Langeweile auf und vor allem werden die Figuren nicht demontiert oder als alte Versager dargestellt. Dieses Drehbuch hat die richtige Essenz gefunden. Ich steh fast einsam da mit meiner Meinung aber ich will nicht immer nur dieselbe, aufgewärmte Soße sehen, sondern eine Entwicklung. Deswegen mein Fazit: Wenn mal eine späte Fortsetzung zu 100% geglückt ist, dann mit diesem Film. Klasse!

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Star Wars - The Mandalorian - Staffel 3

Die komplette dritte Staffel
Science-Fiction, Serie

Star Wars - The Mandalorian - Staffel 3

Die komplette dritte Staffel
Science-Fiction, Serie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 30.11.2024
Für mich der langsame Abstieg der Serie. Allein, dass man "The Book Of Boba Fett" gesehen haben muss, da drei Teile eigentlich reine Mando-Episoden sind, ist ebenso frech wie blöd - Für beide Serien. Einige Folgen in Staffel 3 sind atmosphärisch und auch gut, doch da sind diverse Füller drin, die völlig belanglos sind und sich künstlich ziehen, sowie auch so manche Ungereimtheiten. Wie z.B. Droide R5 D4, der als Sauerstoffdetektor herhalten muss, Din dann aber doch per Überdruck(?) unter seinem Helm selbst atmen kann und man somit den ganzen Handlungsstrang um R5 nicht gebraucht hätte. Auffällig auch der etwas platte Humor und das Bo Katan zur neuen Hauptfigur wird. Eine Disney-Krankheit, dass die Titelgeber fast aus ihren eigenen Serien verschwinden. Dazu gesellt sich dieser politische Zwang, s.g. "Diversity" mit einzubauen, was ja später mit "The Acolyte" noch seinen traurigen Höhepunkt erreichen wird. Die Krönung ist die Bar für Droiden! Darüber kann ich nur den Kopf schütteln, sowas gehört in "Spaceballs" aber nicht in die Welt von "Star Wars". Zum Abschluss macht mich sauer, dass es in einem Kinofilm weitergehen wird. Warum bleibt man nicht im Serienformat?  Fazit: Die einst gute Serie biegt irgendwie falsch ab. Dialoge und Stories drehen sich im Kreis, was auch durch Grogus Rückkehr symbolisiert wird.

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Persona - Die Macht hinter den Masken

Du kannst tun was du willst - niemand wird dich beschuldigen oder anklagen - die Maske schützt dich!
Thriller

Persona - Die Macht hinter den Masken

Du kannst tun was du willst - niemand wird dich beschuldigen oder anklagen - die Maske schützt dich!
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 29.11.2024
Ein Film voller Metaphern. Er ist so bedeutungsschwanger, dass einem schwindelig werden könnte, wenn man denn Lust hätte, für alles eine Interpretation zu finden. Weiterhin ist er seiner Zeit voraus gewesen, denn er kritisiert Internettrends und soziale Medien.
Das Ganze hätte nun interessant sein können, wäre er provokant wie "Battle Royale", an den man unweigerlich denken muss, oder spannend inszeniert. Jedoch ist "Persona" die reinste Schlaftablette, die mit immer gleichen Einstellungen von Masken nervt und von der man sich fragt, was das einschläfernde Szenario eigentlich soll. Anfänglich hat man den Eindruck, dies würde ein J-Horrorfilm werden, doch es ist...ja, was ist es eigentlich?...ein sureales Teenie-Mystery-Kriminaldrama mit extrem viel Expositionsgequatsche und unwirklich wirkender Story, in der die Charaktere merkwürdig agieren und Handlungsstränge keinen Sinn ergeben. Fazit: Wirkt fast wie ein verfilmtes Theaterstück, hat nen guten Willen, ist aber nur wirrer, langweiliger Mist, nach dem man sich ärgert, nicht vor Ende abgeschaltet zu haben.

ungeprüfte Kritik

No Way Up

Thriller, Abenteuer

No Way Up

Thriller, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 25.11.2024
Tja, jetzt kommt es ein bisschen drauf an, was der Zuschauer erwartet. Ein ernsthaftes Flugzeug-Drama oder Trash im Sinne von "Sharks on the plane" - Wer letzteres erwartet, wird dann hochgradig enttäuscht, denn "No way up" ist ernst gemeint und die Haie nur Beiwerk. Er ist ein Survivalthriller beinahe altmodischer Art und wirkte auf mich wie eine billige Version von "Poseidon Inferno", jenem Film, in dem Passagiere in einem umgedrehten Schiff ums Überleben kämpfen. Das war seinerzeit aufwändig und spektakulär mit viel Spannung und Schauwerten umgesetzt worden. Hier gibt es die, immerhin noch spannende, Low Budget Variante zu sehen, in die uns Colm Meaney als Hauptdarsteller locken soll. Wenn Sie allerdings erst nach 10 Minuten in den Raum kommen, dann haben Sie seinen Auftritt bereits verpasst. Der Streifen ist solide aber die Meinungen werden verständlicherweise auseinandergehen. Man kann sich an Klischees, Vorhersehbarkeit und schlechten Tricks stören. Man darf sich über typische Unlogik wundern, wie Wasser, das nicht durch die Ritzen dringt. Drückt man aber beide Augen zu, dann bekommt man ihn eben, den Flugzeugabsturz mit allem drum und dran und die lungernden Haie. Das Drehbuch hält sich nicht lange auf und legt schnell los. Einfallsreich ist es nicht vorgegangen aber für einen spannenden TV Abend, reicht das Ganze aus. Fazit: Kann man gucken, muss man nicht. Ein überraschungslos inszenierter Überlebenskampf, der sich eventuell zu ernst nimmt aber kurzweilig unterhält.

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Detective Dee und der Pfad zur Hölle

Abenteuer, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 24.11.2024
Diesmal war ich vorgewarnt, dass es mit Dee eventuell nichts werden würde. Mein Erstkontakt fand durch die famose Trilogie von Tsui Hark statt, die hohe Standards in Sachen Story, Einfallsreichtum und Tricktechnik gesetzt hatte. Nichtmal ansatzweise ankratzen konnte das "Detective Dee und die Armee der Toten", der nicht zu Harks Reihe gehört und ein Low Budget Film im TV Format war. Hier ist es aber noch schlimmer. Schon wieder wurde der Hauptdarsteller ausgetauscht, was irgendwie vielsagend ist. Ich möchte behaupten, dass dies bisher der schlechteste Film um den Meisterdetektiv ist. Er ist sehr langweilig und uninspiriert. Wieder geht es um eine Geisterarmee und das Merkwürdige ist: Dieser Film ist vor dem Vorgänger entstanden, hierzulande aber später erschienen. Das Ende deutet eine Fortsetzung an. Hat man die Filme in falscher Reihenfolge veröffentlicht? "...der Pfad zur Hölle" jedenfalls ist alles andere als farbenfroh und auch billig ausgestattet. Die Choreographien wirken sehr konstruiert und theatralisch, ebenso die Gestiken der als humorvolle Sidekicks fungierenden Darsteller, die auch noch durch ihre überaus schrille, deutsche Synchro komplett auf die Nerven fallen. Das ist diese Art von asiatischem Humor, den man hierzulande nie verstehen wird. Das Schema der Filme (Dee klärt auf, dass nichts übernatürlich ist) hat sich nun abgedroschen.
Fazit: Langweilig, albern und ohne jegliche Höhepunkte. Für mich das blasse Ende von "Detective Dee" - Sehr schade

ungeprüfte Kritik

Strange But True

Dunkle Geheimnisse
Thriller

Strange But True

Dunkle Geheimnisse
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 19.11.2024
Am besten, man weiß nichts oder nur den Inhalt des Klappentextes über den Film, denn dann weiß er zu überraschen. Ruhig, schon reichlich an der Grenze zur Langweiligkeit breitet er die mysteriöse Geschichte über eine Schwangerschaft ohne Vater aus und legt dabei Fährten, von denen einige im Sande verlaufen. Mit zunehmender Laufzeit und viel Rätselraten offenbart sich dann das "dunkle Geheimnis" aus dem Untertitel. Und dann beginnt die Spannung. Man kann schon sagen, dass etwas mehr Tempo dem Film gut getan hätte aber zum Ende hin stimmt die Genrebezeichnung "Thriller" wieder, nachdem man sich schon in einem esoterischen Melodram wähnte. "Strange but true" ist ein kleiner, ruhiger, leicht verdaulicher Krimi mit echter Wendung und ohne viel Firlefanz. Action und Blut braucht man nicht erwarten. Die vielen Rückblenden nerven, setzen aber am Ende das Puzzle zusammen. Fazit: Auf gutem TV Niveau inszenierter Thriller der leise seinen Schrecken vorbereitet.

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Becky 2

She's Back!
Thriller, Action, 18+ Spielfilm

Becky 2

She's Back!
Thriller, Action, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 08.11.2024
"Becky" war ein Film, der aus einem Comedian einen Bösewicht gemacht hat und ein Funslasher war, der noch bedingt in der Realität verwurzelt war. Die junge Becky wurde zur verzweifelten Kämpferin, weil man ihre Familie getötet hat. Eine Fortsetzung dieses Rachethrillers hätten wir weder erwartet, noch gebraucht. Obwohl die Geschichte eines Schlüssels noch nicht auserzählt war. Trotzdem habe ich mich sehr auf diesen 2. Teil gefreut. Nach kurzer Zeit merkt man: Huch, man geht hier ganz anders vor. Die Wandlung von Becky von der sich selbst verteidigenden Göre zur rachsüchtigen, comicartigen Kampfamazone, die von vornherein auf Krawall gebürstet ist, nehme ich dem Streifen wirklich nicht ab. Hier gehts also rein um den blutigen Spaß und das mit reichlich Übertreibungen und fernab der Realität. Das macht zwar Spaß, passt aber nicht mehr zum Vorgänger. Vor allem ist die gewalttätige Runde uninspiriert, zum Ende völlig drüber und unglaublich schnell  vorbei. Viel zu sehen gibt es diesmal nicht und viel schlimmer: Das Rätsel des Schlüssels wird immer noch nicht geklärt. Fazit: Kommt an Teil 1 nicht heran und will mit Macht ein Franchise etablieren. Hier wird eigentlich nur ein dritter Teil vorbereitet, da "Becky 2" wie abgebrochen wirkt. Der Zuschauer hat seinen Spaß, wird aber durch eine sehr dünne, kurze Geschichte enttäuscht.

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Vivarium

Das Haus ihrer (Alp)Träume.
Horror, Fantasy

Vivarium

Das Haus ihrer (Alp)Träume.
Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.11.2024
Ein sehr "weirder" Film, der eine Analyse verdient hätte. Erinnert sehr schnell an die "Truman Show", um dann mehr in Richtung "Cube" zu schwenken. Auch an "The Box" und an "The Room" fühlt man sich erinnert. Sprich: Die Idee ist zwar scheinbar gut und neu, aber es war schon genug Ähnliches da. Alle Genannten sind packender und schlüssiger, denn hier herrscht Unlogik, Generve und Verwirrung. Zuerst denkt man noch: "Was für beschissene Tricks!", dann aber passt das albtraumhafte Setting gut zur Story. Die ist reichlich surreal und verstörend aber nie wirklich fesselnd. Im Gegenteil, es passiert so lange relativ wenig Abwechslungsreiches, dass man sich langweilt und auf Aha-Effekte hofft. Die kommen zwar, überlassen aber alles der Deutung des Zuschauers. Der Film ist eine Metapher auf den Kreislauf und Erhalt des Lebens im Gewand eines Psycho-SF Thrillers. Das kann man gut und einzigartig finden, mir war vieles zu unlogisch, zu unwirklich, zu lahm, zu undurchdacht und das Ende konnte ich beim ersten Erscheinen des Kindes ahnen. Worum es aber wirklich ging, ob Aliens, virtuelle Realität oder Mindfuck eine Rolle spielen, das werd ich mir erlesen müssen. Fazit: Ziemlich abgefahrener aber in Gänze langweilender SF Thriller, der zwar wie ein Albtraum wirkt und damit erreicht, was er soll aber der nicht aufgeklärt wird und in Teilen sehr kryptisch und im Grunde sinnlos bleibt und mich deswegen enttäuscht. Da fehlte das Ausgeklügelte und etwas, das meinen Mund offen stehen lässt.

ungeprüfte Kritik

Die Abenteuer des Werner Holt

Kriegsfilm, Deutscher Film

Die Abenteuer des Werner Holt

Kriegsfilm, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 30.10.2024
Der Film gehört zu denen, die zwar sehenswert sind, aber durch die man sich kein zweites Mal kämpft, weil sie doch recht zäh und einfach viel zu lang sind. Der Filmtitel ist etwas irreführend. Als "Abenteuer" würde ich das Wenigste in diesem Film bezeichnen. Ist Krieg ein Abenteuer? Man hätte das doch besser "Erlebnisse" genannt, denn es ist teilweise Schreckliches, was passiert. Das Ganze ist ein Antikriegsfilm, was aber erst am Ende eindeutig wird. Die Inszenierung, mit Rahmenhandlung und Rückblicken, ist etwas sprunghaft und holperig. Bis zur Hälfte der Laufzeit ist die Erzählung noch flüssig und interessant, dann verliert man den Überblick, wie aus den Luftwaffenhelfern Panzergrenadiere werden und welcher Zeitraum überhaupt beleuchtet wird. Anfänglich redet man bereits davon, dass die Russen schon im Anmarsch sind, dann kommen sie auch und doch hüpft der Film zum nächsten Handlungsstrang und der Krieg geht weiter. Das Ganze wirkt unstrukturiert, ohne klaren roten Faden und  entwickelt mit zunehmender Laufzeit ziemliche Längen. Eine straffere Erzählweise hätte hier gut getan. Bemerkenswert sind einige modern anmutende Kameraeinstellungen, wie Zooms auf Gesichter, ausgefallende Perspektiven und viel Bewegung. Fazit: Aufwändiger, mit scheinbar viel Originalgerät inszenierter, und unbedingt 1x sehenswerter Antikriegsfilm, der dennoch unsortiert wirkt, sich oft verläuft und auch wegen 2,5 Stunden Laufzeit, ins Langweilige abdriftet.

ungeprüfte Kritik

Avatar 2 - The Way of Water

Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 27.10.2024
Tricktechnisch brilliant und optisch herausragend. Den muss man im Kino sehen, wenn man die Pracht erleben will. Jedoch erzählt Teil 2 fast die gleiche Geschichte und klaut sich auch hier und da was zusammen. In Teil 1 musste Sully lernen, wie ein Na'Vi zu leben und wir als Zuschauer erlebten mit ihm das Kennenlernen der Flora und Fauna. Hier ist es nun die Wasserwelt, in der wir das Gleiche tun. Damals war der Film eine Metapher auf die Unterdrückung der Indianer. Jetzt sind ganz offensichtlich die Mauii dran. Die Welt ist wieder famos getrickst und wirkt real. Aber das Erstaunen von vor 14 Jahren kam nicht zurück. Avatar 2 löst nicht mehr dasselbe aus, im Grunde kommt diese Fortsetzung zu spät. Das Drehbuch enttäuscht mich mit krimineller Dämlichkeit. Sully will seinen Stamm schützen und verlässt ihn. Dafür bringt er die Wasserbewohner in Gefahr? Welcher Verantwortungslose würde das tun? Ein Menschenkind taucht aus dem Nichts auf, weil man es für ein Vater-Sohn-Drama benötigt
und ein Mischling wird vaterlos gezeugt und hat sowas wie "die Macht". Und dann haben wir diese "Der mit dem Wal spricht"- Nummer, die stark an Disney Kitsch erinnert. Fazit: Ein oppulentes Werk mit fantastischen Tricks aber enttäuschend dünner, dummer und sehr vorhersehbarer Geschichte. Also ein reines Optik-Spektakel mit außerdem viel zu langem Mittelteil. Lust auf Teil 3 macht das nicht.

ungeprüfte Kritik

Nosferatu - Phantom der Nacht

Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 26.10.2024
Arthousefilme schaffen nicht immer den Spagat zwischen Langeweile und Meisterwerk. Dazwischen könnte gern etwas Kurzweiligkeit liegen. Aber es "soll" ja mehr Kunstwerk, als Film werden. So gibt es viele unnötige und unpassende Szenen. Das beginnt mit den zusammenhanglosen Mumien am Anfang, über einen Geige spielenden Jungen usw. Was mich viel mehr stört sind aber Unlogiken und Unachtsamkeiten. So reitet Harker ohne Gepäck 4 Wochen, in der Totalen ist das Schloss eine Ruine, von Nahem komplett intakt und an einem Gebäude findet sich noch der Hinweis, dass es denkmalgeschützt ist. Per Schiff von den Karpaten nach Wismar durch das Kaspische Meer? Erdkunde = 6. Die Location ist so eindeutig niederländisch, dass man nie glaubt, in Wismar zu sein. Das ist schluderig und deshalb für mich kein Meisterwerk, aber gewiss ein Stück imposanter, atmosphärischer deutscher Filmgeschichte. Ich kann mir keinen anderen als Klaus Kinski in der Rolle vorstellen. Er überträgt Max Schrecks Leistung auf den Tonfilm und bringt perfekt die melancholische Verzweiflung des Unsterblichen zum Ausdruck. Alle anderen agieren sureal, nicht wie Menschen, sondern von einem "Maler" (Regisseur) arrangiert. Das lässt den Filmfluss künstlich, nicht künstlerisch, und langweilig wirken, was gegen Ende immer schlimmer wird. Fazit: Da Orlok in diesem Remake nun Dracula heißt, hätte man sich nicht an Murnau versuchen müssen. Das Ergebnis ist zwar einzigartig aber erreicht nie die Bildsprache und Qualität des Originals.

ungeprüfte Kritik

No Tears for the Dead

His First Mistake Is His Last Chance for Redemption
Krimi, Thriller, 18+ Spielfilm

No Tears for the Dead

His First Mistake Is His Last Chance for Redemption
Krimi, Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 18.10.2024
Es klingt allmählich abgedroschen, wenn ich sage:"Man muss schon Asia Fan sein, um den Film zu mögen!" Warum ist das so? Sollte ein asiatischer Film nicht ebenso wie ein Hollywoodfilm alle Zuschauer gleichermaßen unterhalten? Der Unterschied ist einfach zu groß. Die temporeiche und übertriebene Action eines oberflächlichen Reißers weicht in Korea oftmals einer düsteren, melancholischen Erzählweise in der es Emotionen und ruhige Szenen gibt, die viele langweilig nennen. Auch "No tears for the dead" ist ein extrem langatmiger aber deswegen kein schlechter Film. Bereits die Todesszene am Anfang kann einen schon sehr mitnehmen. Der Film steigt stark und emotional ein, bietet auch wilde Shootouts und fiese Szenen. Dann allerdings muss ich zugeben, dass er sich auch aufgrund der fast 2 Stunden Lauflänge verzettelt und man beim Anschauen wirklich nicht müde sein darf. Da ist wenig Mitreißendes oder Überraschendes. Es handelt sich um ein "Drama mit Schießereien",  um einen geläuterten Killer, in dessen Gefühlswelt wir eintauchen. Fazit: Schwermütige, geradlinig inszenierte Gangsterballade, deren Im Grunde dünne Story aufgeblasen wirkt, um die 116 Minuten zu füllen.

ungeprüfte Kritik

A Most Wanted Man

Von Bestsellerautor John le Carré.
Thriller, Krimi

A Most Wanted Man

Von Bestsellerautor John le Carré.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 13.10.2024
Den Film jetzt schlecht zu reden, täte ihm unrecht aber meine Güte, ist der langweilig. Vorab dachte ich, es wäre interessant, einen Hollywoodfilm gedreht in Hamburg zu sehen, aber die deutsche Mitwirkung ist deutlich an der überaus zähen Inszenierung zu spüren. Der Streifen ist nicht besser, als ein durchschnittlicher "Tatort". Nichts desto trotz ist sein Inhalt von gewissem Interesse, man muss nur die ganzen Ermittlungen und Gespräche durchstehen und verstehen. Philipp Seymor Hoffman jedenfalls scheint sich selbst zu spielen und man wundert sich über seine Besetzung, denn seine Costars sind fast alle deutsche Darsteller. Wobei man einen Überraschungsgast hat und Daniel Brühl hier wirklich zum Statisten geworden ist. Fazit: Ein ziemlich "deutscher" Spionagethriller, der seine Geschichte um Terrorismusfinanzierung interessant und wohl sehr realitätsnah aber elendig trocken und ermüdend erzählt und nur das Ende sowas wie Emotionen enthält.

ungeprüfte Kritik

Till Death

Bis dass dein Tod uns scheidet.
Thriller, 18+ Spielfilm

Till Death

Bis dass dein Tod uns scheidet.
Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 13.10.2024
Ich bin den Film anders als üblich angegangen und habe folgende Überlegungen gehabt: Megan Fox kann nicht schauspielern, ist aber eyecandy. Will ich sehen. Die Story klingt etwas abgefahren. Also habe ich den Film als reines Guilty Pleasure, als trashige Perle, eingestuft. Und siehe da: Er hat mich prächtig unterhalten, weil die Unlogik, die ich sonst anprangern würde, hier nicht ins Gewicht fällt. Klar fragt man sich, wie minutiös der Ehemann alles vorbereitet haben kann. Man kann sich ebenso fragen, ob man die Handschelle nicht schneller losbekommen hätte, wie die knapp bekleidete Megan die Kälte verkraften kann, wie ein Auge nach Schlüsselattacke heilt usw. Aber wie gesagt hält der Film sein Puplikum auf Trab, ist temporeich, spannend und bisweilen witzig. Als solch billiger Entertainer hat mir der Streifen Spaß gemacht. Fazit: Kurzweiliger Thrillerspaß ohne logischen Hintergrund aber mit viel Tempo und Spannung.

ungeprüfte Kritik

Split Desires - Dunkle Triebe

Thriller, 18+ Spielfilm

Split Desires - Dunkle Triebe

Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 09.10.2024
Ich mag nicht glauben, dass dem japanischen Film langsam die Luft ausgeht. Ich denke eher, die deutschen Verleiher haben ein extrem schlechtes Händchen bei der Auswahl. Auch was der einst viel beachtete Hideo Nakata hier fabriziert hat, fällt in die Kategorie Sinnlos und Überflüssig. Er hat um Sexszenen herum eine merklich uninspirierte Geschichte gestrickt, anstatt es anders herum zu machen. Die ganze Nacktheit und die offenherzige Darstellung des Aktes, der mich dazu bewegt hat, doch die Vorhänge zum Schutz vor Nachbaraugen zuzuziehen, wirkt völlig deplatziert und nicht plausibel. Der Zuschauer wird in keinster Weise herausgefordert und von Nakata völlig unterschätzt, da er ihm die Schizophrenie auf dem Silbertablet serviert. Das die Protagonistin eine gespaltene Persönlichkeit ist, wird sehr schnell eindeutig geklärt. Das Thema wird zu oberflächlich behandelt und, ohne in die Tiefe zu gehen, viel Potenzial verschwendet. Nakata hätte viel emotionaler oder verstörender inszenieren können/müssen. Stattdessen weiß man gar nicht, was das Ganze soll und kann die Handlung komplett vorhersehen. Mich verstört höchstens die overactende schauspielerische Leistung und die deutsche Synchro. "Split Desires" ist ein merkwürdiges Konstrukt, welches ein vielversprechendes Thema unwürdig abhandelt. Wahrscheinlich, weil es als Roman Porno oder Pink Eigu (beides sehr speziell japanische Sex-Genres) eher sowas wie eine Auftragsarbeit ist. Fazit: Langweilig, banal und nichtssagend!

ungeprüfte Kritik

Bad Boys 4 - Ride or Die

Sie werden von Jägern zu Gejagten.
Action, Krimi

Bad Boys 4 - Ride or Die

Sie werden von Jägern zu Gejagten.
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 02.10.2024
Also ich finde den Film schon mal bedeutend besser, als den Vorgänger. Das liegt vor allem daran, dass Marcus nicht mehr dieser unerträgliche Waschlappen ist und man seine Rolle wieder angeglichen hat. Die Story, ja meine Güte, die kommt mir natürlich mal wieder komplett bekannt vor. Als hätte ich den Film schon gesehen. Man wird die beiden "alten" Filme wohl nicht mehr toppen und darum lasse ich mal die Kirche im Dorf: "Bad Boys 4" ist nicht herausragend aber eine solide Actioncomedy, die mich gut unterhalten hat und die eine ausgewogene Mischung aus Humor und "Schießfilm" ist. Die neue Generation bekommt auch ihre Auftritte und unterstützt die Altherrenliga gar nicht mal so übel. Fazit: Keiner hat auf einen vierten Teil gewartet aber er schaut sich flüssig weg, ist leider storytechnisch zu abgedroschen, macht aber wieder (nach dem merkwürdigen 3. Teil) Spaß.

ungeprüfte Kritik

Gletschergrab

Unter dem Eis verbirgt sich ein düsteres Geheimnis - Der Island-Thriller nach dem Erfolgsroman.
Krimi, Thriller

Gletschergrab

Unter dem Eis verbirgt sich ein düsteres Geheimnis - Der Island-Thriller nach dem Erfolgsroman.
Krimi, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 29.09.2024
Verschwörungsgeschichten aus der Nazizeit bieten immer wieder Stoff für Filme, bzw. Romane, nach denen dieser, nennen wir ihn Thriller, entstanden ist. Das er keine aufwändige Hollywoodproduktion geworden ist, merkt man dem Streifen zwar an, aber er wirkt wie ein durchaus guter, hochwertiger Fernsehfilm. Gut besetzt mit einem unterforderten Wotan Wilke Möhring und "Game Of Thrones" Darsteller Iain Glen. Die Story hält die Zuschauer bei der Stange, natürlich will man wissen, was es mit der Ladung im Flugzeug auf sich hat. Dies wird auch aufgeklärt, aber dann gibt es noch einen überflüssigen, angeklatschten "Wurmfortsatz", der noch eine Fortsetzung möglich machen soll, dem "Gletschergrab" aber dadurch kein gutes Ende beschert. Alles in allem ist der Film etwas altbacken aber gut und man kann ihm nicht viel vorwerfen. Und wer weiß? Vielleicht kommt ja noch ein 2. Teil. Fazit: Routinierter, schnörkelloser Verschwörungsthriller alter Schule im Stile der gängigen Agentenfilme alá "Staatsfeind Nr. 1" oder "Der dritte Mann".

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