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Kritiken von "Fenolin" aus

850 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Meg
    Horror, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 04.06.2019
    Na ja, "Meg" ist ganz ok. Man kann ihn quasi als Edel-Trash ansehen, da der einzige wirkliche Unterschied zu den ganzen gefühlt 523 Hai-Horror/Splatter-Filmen der letzten 15 Jahre nur das merklich höhere Budget ist, welches Top-Darsteller und keine B-Movie-Laien ermöglicht, sowie auch anständige Effekte.
    Dazu gibt es ein paar Humor-Einlagen, die mal ok sind, aber größtenteils eher nerven.
    Die Hai-Inszenierung ist insgesamt relativ unblutig, da merkt man die FSK12 schon deutlich.
    Man versucht sich an oberflächlicher Charakterzeichnung, die allerdings spätestens mit dem Betreten der Unterwasserstation durch Stathams Figur unnötig wird - da quasi mal wieder ein persönliches Trauma einzufügen, gehört wohl quasi zum Story-Schreiben nach Anleitung...nun ja. Auch wenns im Endeffekt wenig bis gar nicht relevant ist.
    Daß natürlich am Ende alles gut geht, ist eigentlich von vorn herein klar, ein paar Rollentode sorgen für die nötige Dramatik, aber unsere Protagonisten packen die Sache trotzdem quasi übermenschlich.
    Fazit:
    Ganz ok, kein Muß, kann man sich mal ansehen.
    70 %
  • Brick Mansions
    Action, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 04.06.2019
    Ich kenne das Original nicht, insofern kein Vergleich. Auch für sich ist der Film hanebüchener Unsinn. Die Action ist solide, und besonders der französische Martial-Arts-Darsteller hat es drauf, Paul Walker spielt ok, aber mehr auch nicht.
    Dann aber die schwachsinnige Handlung. Nichts gegen gut inszenierte Plot-Twists, aber dieser Film hier wirft in den letzten 20 Minuten eigentlich quasi seine ganze Story über den Haufen, einer der bisherigen Haupt-Unsympathen wird auf einmal zum Quasi-Samariter? Echt jetzt? Und unsere Protagonisten, die ihn bis dahin tot oder zumindest verhaftet sehen wollten, sind auf einmal seine besten Freunde? Ja ne is klar...
    Alles nur, damit die Story als Sozialschleimsülz gedreht werden kann. Kriminelle sind ja eigentlich gar nicht böse, die machen das ja nur, weil sie sozial schwach sind, so die Kernaussage.
    Fazit:
    Der Film ist unterm Strich Quarks.
    Wenn man ihn nicht gesehen hat, dann verpaßt man nicht viel. Walker hin oder her. Nichts für ungut.
    40 %
  • Ghost in the Shell
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 30.05.2019
    Hm...ich kenne die Vorlage nicht, insofern bewerte ich den Film als solchen. Sicher, er ist weder wirklich innovativ noch sonstwie überraschend, nennen wir es einfach 08/15-Cyberpunk-Popcorn-Unterhaltung. ScaJo liefert soweit eine solide Leistung ab, und Takeshi(der aus "Takeshis Castle", der Serie, die früher im Fernsehen auch in Deutschland lief) hat eine Nebenrolle, fand ich auch ganz interessant. Wenn man das Ganze als relativ seichte Mischung aus Blade-Runner-Ästhetik und Körper-Transplantation betrachtet, ist es zumindest kurzweilige, solide Unterhaltung. Sicher nichts mit Top-Potenzial, aber ganz ok.
    Kann man sich mal geben.
    77 %
  • Halloween
    Stelle dich deinem Schicksal.
    Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 20.05.2019
    Der Film ist eine positive Überraschung. Nicht zu lang, nicht zu kurz, kommt auf den Punkt. Löblicherweise hat man ihn nicht krampfhaft modernisiert, die Machart erinnert eher an die 80er und man bleibt der originalen Geschichte treu. Auch der neue Michael Myers überzeugt durchaus, für das, was die Rolle eben hergibt(sich stumm anschleichen und meucheln). Jamie Lee Curtis kann auch im fortgeschrittenen Alter überzeugen und die Geschichte um die Familie wirkt glaubwürdig.
    Insgesamt spannend und gut inszeniert. Und - zumindest legt der Film das nahe - auch hoffentlich das Finale(nachdem man den 1998er Film ja per "Retconning" als solchen disqualifizierte).
    Selbst wenn viele Horror-Franchises immer wieder neu aufgelegt werden, wäre es hier doch recht unglaubwürdig und Myers ist schlußendlich ja auch kein Jason Vorhees oder Freddy Krüger.
    Fazit:
    Durchaus empfehlenswert!
    84 %
  • Skyscraper
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 20.05.2019
    "Skyscraper" ist ein maßlos überzogener, aber gerade deshalb unterhaltsamer Actioner. The Rock scheint ja seit seiner Beteiligung an Fast & Furious auf den Geschmack an sowas gekommen zu sein, und dementsprechend gibt es auch hier massig Action-Szenen, die den Gesetzen der Physik trotzen. Man ist schon geneigt, The Rock quasi als neuen Chuck Norris anzusehen, schließlich kann er hier sogar trotz oder gerade wegen Beinprothese seiner Figur 100 Meter durch die Luft springen, in absurder Höhe herumklettern und und und... :-) und das alles im lodernden Inferno.
    Meine Empfehlung: Logik einfach ausschalten und den Film so genießen, wie er ist. Auch Neve Campbell aus "Scream" wirkt mit und hat sich für ihr Alter doch top gehalten.
    Insgesamt eine Empfehlung wert.
    80 %
  • Siberia - Tödliche Nähe
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 19.04.2019
    Keanu Reeves goes JCVD? Dieses Eindruckes konnte ich mich hier nicht ganz erwehren. Denn an dieser Billig-Produktion war er nicht nur als Hauptdarsteller beteiligt. Das muß ja erstmal nichts heißen, aber anscheinend möchte er sein Action-Image demontieren und einen auf tragischen, alternden Held machen.
    Denn was hier geboten wird, ist Schrott pur. Die ganze Handlung ist dermaßen unlogisch und schwachsinnig, daß es schon schmerzfrei ist. Es passiert die meiste Zeit des Films so gut wie gar nichts. Ab und zu darf Reeves mit einer mäßig attraktiven Frau mit Raffzähnen in die Kiste hüpfen, die hier als völlig überflüssige Klischeeromanze herhält. Dazu ein paar platte Bösewichte und ein enttäuschender Showdown. Hier verpaßt man wirklich gar nichts! Um noch einen an Lächerlichkeit draufzusetzen, hier wird einen Kanada als Rußland verkauft. Ja, es fällt auch gar nicht auf, wenn da amerikanische Geländewagen herumfahren und man als Alibi noch ´nen Lada(und für ein paar Sekunden sogar einen Trabi, kein Witz!) zeigt. Ebenso unnötig die Nebenrolle der Ferres.
    Auch die paar bemühten Humor-Einlagen sind nur peinlich. Fazit:
    Um dieses Machwerk sollte man einen großen Bogen machen. Außer vielleicht, man hat Einschlafstörungen.
    Keine Empfehlung! Nicht mal für Keanu-Reeves-Fans.
    2 %
  • Die Fliege 2
    Die Geburt einer neuen Generation.
    18+ Spielfilm, Horror, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 18.04.2019
    "Die Fliege 2" macht konsequent da weiter, wo Teil 1 aufgehört hat. Und mir gefällt er auch besser als Teil 1. Es passiert hier deutlich mehr und der Film weist keine Längen auf. Allerdings empfiehlt es sich, Teil 1 gesehen zu haben, um die Handlung zu verstehen. Die Darstellerleistung ist ordentlich, und es gibt auch wieder einige eklige Effekte zu sehen. Auch das Ende ist hier endlich mal zufriedenstellend.
    Kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen! Aber nur auf nüchternen Magen :-)
    80 %
  • Die Fliege
    Der erste Alptraum einer neuen Generation.
    18+ Spielfilm, Horror, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 24.03.2019
    Es gibt Filme der 80er, die kann man sich heute noch gut ansehen, aber "Die Fliege" zählt nicht unbedingt dazu. Er ist zwar ok, aber nicht wirklich gut gealtert.
    Die Dialoge sind etwas gestelzt und teilweise ziehts sich trotz nur 95 Minuten wie Fliegenleim auf der Fensterscheibe. Die Ekel-Effekte sind auch heute noch ganz ansehnlich und dürften empfindlichen Gemütern den Magen umdrehen.
    Insgesamt ok, aber in dem Falle wäre es ein Film, dem ein Remake durchaus stehen würde. Auch wenn er ja selber schon ein Remake ist(das Original von 1958 kenne ich noch nicht).
    Kann man sich mal ansehen...aber nicht zu hohe Erwartungen haben.
    70 %
  • Ready Player One
    Kämpfe für eine bessere Realität.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 24.03.2019
    Leicht überzogenes und stellenweise unlogisches Effekte-Feuerwerk, was "Ready Player One" einem hier bietet. Die Grundidee "Naivling entwickelt sich zum Weltenretter" hat man an sich schon öfters gesehen und ist somit jetzt nicht die große Überraschung. Auch ein paar stellenweise weniger abgeschmackte Figuren-Klischees hätte man vielleicht anders gestalten können. Zumindest wirds aber nicht langweilig und nachdem der Film Fahrt aufgenommen hat, behält er diese auch bei. Da kann man über die kleineren Schwächen auch schon mal hinweg sehen. Die Anspielungen auf andere Filme, Computerspiele usw. sind durchaus gelungen und laden auch mal zum Schmunzeln ein. Die knapp 2,5 Stunden vergehen jedenfalls wie im Flug und insgesamt ist es gelungenes Popcorn-Kino. Der Soundtrack ist dazu noch ein netter Bonus, 80er Jahre Hard Rock.
    Auf jeden Fall eine Empfehlung wert!
    80 %
  • Brimstone
    Erlöse uns von dem Bösen. Die epische Geschichte einer großen Heldin.
    Western, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 24.03.2019
    Habe dieses anödende und deprimierende Werk nach 30 Minuten ausgemacht. Mich da durch dieses 2,5-Stunden-Monstrum zu quälen, nein danke. Es fällt auf, daß unnötige Kamera-Einstellungen verwendet werden, um die eigentliche Inhaltslosigkeit des Werkes zu übertünchen - für leicht beeindruckbare Leute ist das dann "bildgewaltig", dem Filmkenner gehts eher auf die Nerven. Dazu mal wieder die kontrastrarme und entsättigte Färbung. Dakota Fanning, mittlerweile eine junge Frau, nervte in "Krieg der Welten" als dauerquengelndes Kind, hier dagegen mimt sie eine(so einfallsreich...) stumme Person.
    Alles in allem gab es keine Anhaltspunkte, sich den Quark noch weiter anzusehen.
    Kann ich nicht empfehlen!
  • Passengers
    Es gibt einen Grund, warum sie aufgewacht sind.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 17.03.2019
    "Passengers" fängt zwar interessant an, aber dann wird es immer unlogischer. Was zuerst wie eine durchaus interessante Sci-Fi-Geschichte wirkt, verkommt immer mehr zu einem unlogischen Liebesdrama á la Titanic im Weltall, man kann gar nicht verleugnen, daß man danach schielte, er ist Arbeiter, sie Oberschicht, na klar... Das ganze Handeln der Protagonisten, der Schauplatz, alles ist ab einem gewissen Zeitpunkt völlig unlogisch. Das sieht man selbst an Details. Beispielsweise ordert der Protagonist einen Kaffee im Frühstücksraum, hat aber nur Zugriff auf bestimmte Sorten wegen der geringen Passagierklasse, warum werden die anderen nicht einfach ausgeblendet? Dazu bekommt er auch noch Kaffee beim Barkeeper, und im Luxusrestaurant prassen, zu dem er sich offensichtlich unbefugt Zutritt beschafft hat, ist wiederum kein Problem.
    Über den Ausgang der Liebesgeschichte selber kann man nur den Kopf schütteln, über das Ende sowieso. Es gibt zwar zum Schluß hin ein paar spannendere Szenen, die wirken aber so bemüht, weil man sich dachte "ok, wir müssen jetzt ja doch noch irgendwie das mit der Katastrophe erklären, also gibt es nochmal 20 Minuten Action", die dabei nicht mal wirklich innovativ ist. Laurence Fishburne hat einen kurzen Auftritt, stirbt aber leider recht schnell den Rollentod. Boah!
    Schade, hier wurden einige recht gute Schauspieler für Standardkost verheizt. Nur sehr bedingt empfehlenswert.
    41 %
  • Snowpiercer
    Schneekreuzer
    Science-Fiction, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Fenolin" am 15.03.2019
    Bin mit geringer Erwartungshaltung an den Film rangegangen und wurde positiv überrascht. Wer eine Standard-Dystopie sucht, schaut besser woanders! "Snowpiercer" ist so derbe überzogen, daß es eigentlich klar ist, daß er das Genre parodiert(schon alleine Tilda Swintons Figur KANN man nicht Ernst nehmen!). Das fängt schon mal dem unrealistischen Handlungsort an, da offensichtlich weder Zug noch Gleise nach 17 Jahren Dauerbetrieb Wartung brauchen(davon täte die Deutsche Bahn sicher träumen, schmunzel), was ja eh gar nicht möglich wäre, weil keine Menschenseele mehr da draußen lebt. Dann überhaupt die Idee mit der Aufteilung in Klassen, von denen wir aber nur die Unterschicht vom Zugende und die da vorne wirklich zu Gesicht bekommen. Der Protagonist ist so übertrieben heldenhaft, daß es schon fast schmerzt, und natürlich auch die Ein-Mann-Armee. Und gerade WEIL der FIlm kein Happy End hat und insgesamt ein sehr düsteres Bild zeichnet, quasi eine moderne Variante von 1984, hat er mir gut gefallen. Weil das alles realistischer erscheint als die ständigen Endzeit-Filme, bei denen am Ende alles toll ist. Man muß den Film auch als Metapher verstehen, das war sicher auch die Intention. Abzüge in der B-Note gibt es für den nervigen Sidekick, eine Unsitte, die mit den 90ern eigentlich ausgestorben sein sollte, und ein paar klischeehafte Szenen sind dann doch etwas nervig. Nun ja. Fazit:
    Wenn man eben mal NICHT Mainstream-Kost sehen möchte, eine klare Empfehlung.
    80 %