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Kritiken von "ahohmann" aus

139 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Paul
    Ein Alien auf der Flucht - An einer unheimlichen Begegnung interessiert?
    Science-Fiction, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ahohmann" am 01.11.2016
    Grundidee und Darstellerleistungen stimmen, doch wenn man die anderen Filme des Duos Pegg & Frost gesehen hat (Shaun of the Dead, Hot Fuzz, World's End...), hätte in diese anderthalb Stunden noch deutlich mehr gepasst. Aber gute Unterhaltung ist es allemal.
  • Tucker & Dale vs. Evil
    Horror, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ahohmann" am 01.11.2016
    Es ist nicht nur eine unterhaltsame Horrorfilm-Parodie mit reichhaltigem Galgenhumor und einer genialen Performance von Alan Tudyk. Es ist auch, auf eine ganz schräge Art, ein Plaidoyer für gewaltfreie Kommunikation und deren Aufforderung, einfach erst mal miteinander zu reden.
  • Codename U.N.C.L.E.
    Die Welt retten kommt nie außer Mode.
    Krimi, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ahohmann" am 14.05.2016
    Gut aussehende Leute in opulentem Dekor, man wird ein bisschen an die alten James-Bond-Filme erinnert. Allerdings ist alles ziemlich luftig, man bekommt erzählerisch nicht viel zum Kauen, die Szenen drehen sich manchmal irgendwie im Kreis wie etwa das Motorboot im Hafen. Irgendwann weiß man, dass Napoleon Solo extrem cool und selbstbewusst ist und benötigt keine achte Szene, um es erneut erzählt zu bekommen. Manchmal blüht der Film dann auf, an anderen Momenten wird es die Parodie einer Parodie - in der Summe ziemlich unbestätig, mitunter improvisiert. Man hat zwar etwas Schönes auf dem Teller, aber am Ende des Films immer noch Hunger.
  • Das Märchen der Märchen
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ahohmann" am 30.04.2016
    Opulente Bilder, tolle Kostüme, ein Kuriositätenkabinett an Figuren, die Musik von Alexandre Desplat - visuell und auditiv ist der Film sehr gelungen. Nur die Handlung scheint nie wirklich anfangen zu wollen, einen Spannungsbogen aufzubauen. Sehr geeignet für eine Meditationsgruppe von Cineasten.
  • Die Kinder der Seidenstraße
    Drama, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ahohmann" am 30.04.2016
    Schöne Landschaftsbilder, untermalt von der Musik von David Hirschfelder, mit Einblicken in die im Westen selten dargestellte Epoche der japanischen Besetzung Chinas. Darin entwickelt sich eine Handlung, teils auf den beschaulichen Kreis des Weisenhauses beschränkt, teils vom Wind der Geschichte umweht, die Epos und Pathos mit angenehmem Augenmaß nutzt und es nicht übertreibt.

    Schade ist allerdings, dass hier Hogg als Hauptfigur dargestellt wird, obwohl er in der wirklichen Begebenheit "nur" der Helfer von Rewi Alley war, welcher aber wahrscheinlich als homosexueller Kommunist aus Neuseeland und als bis heute in China gefeierter Nationalheld die Erzählung deutlich komplizierter gemacht und vielleicht auch die Vertriebschancen in den USA geschmälert hätte. Vielleicht aus dem gleichen Grund wurde aus der in WIrklichkeit ebenfalls aus Neuseeland stammenden Krankenschwester hier eine Amerikanerin gemacht.
  • Spooks
    Verräter in den eigenen Reihen.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ahohmann" am 30.03.2016
    Wer die Serie "24" mochte, sollte sich einmal nach der britischen Serie "Spooks" umschauen - die ersten Staffeln sind etwas veraltet, aber die Staffeln ab 5 oder 6 stehen "24" in Spannung in nichts nach. (Staffel 7 gilt als die beste, Staffel 10 ist die letzte.)

    Der Film "Spooks" greift viele Elemente der Serie wieder auf. Wer die Serie nicht kennt, kann den Film zwar verstehen, jedoch die Handlung etwas hanebüchen finden. Wer die Serie kennt und mag, erkennt hier jedoch den erzählerischen Stil wieder, nur mit deutlich höherem Budget.
  • RocknRolla
    Action, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ahohmann" am 10.02.2016
    Der Film hat seine köstlichen Seiten, steckt voll von britischem Galgenhumor, und allein schon Gerard Butler, Tom Hardy und Idris Elba (hier noch lange vor "Luther") am selben Tisch oder im selben Auto zu sehen, hat Kinoformat. Wer beispielsweise "Layer Cake" von Matthew Vaughn oder andere Filme von Guy Ritchie mochte, wird auch hier auf seine Kosten kommen. Der Film wurde aber offensichtlich für ein männliches Publikum gedreht.

    Ich empfehle sehr die englische Originalversion - an Gerard Butlers schottischem Akzent etwa kann man Küchenmesser schleifen.
  • San Andreas
    Action, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ahohmann" am 10.02.2016
    Ordentlicher Katastrophenstreifen, genrekonform, mit zeitgemäßen Spezialeffekten.

    Von den üblichen archetypischen Katastrophenfilmfiguren (das kaputte Paar, das langsam wieder zu einander findet, der egoistische Managertyp, der Held, das alte Ehepaar, das irgendwann in aller Ruhe dem Tod in die Augen schaut, der Sprüchelklopfer, der immer unter den ersten Opfern ist usw.) wurden hier nicht alle verwendet, was die Aufbauphase verkürzt. So steigt man relativ schnell in die Action ein.

    Für diesen Film muss man nur Knabberzeug mitbringen, das Gehirn kann zuhause bleiben. Aber der Film macht Spaß.
  • Aurelio Zen
    Krimi, Drama, TV-Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ahohmann" am 11.01.2016
    Diese leider schon sehr früh abgesetzte Koproduktion unter Leitung der schottischen BBC wird weitgehend vom sprudelnden Charme seiner beiden Hauptdarsteller, Rufus Sewell und Caterina Murino, getragen. Aurelio Zen ist ein Kriminalpolizist, als Venezianer ein Außenseiter in Rom, der von seinem Ruf der Redlichkeit regelrecht verfolgt wird. Um diese kontrastierend hervor zu heben, wird die italienische Politik natürlich mal wieder als korrupt und intrigant dargestellt. Über diesen etwas geringschätzigen Blick auf Italien kann man aber einfach hinweg sehen und stattdessen ein paar schöne Bilder und viele sehr charmante Situationen genießen. Allein das Turteln der Hauptfiguren ist schon eine kleine lezione di seduzione.
  • Sideways
    Eine Geschichte über das Leben, die Liebe und Wein.
    Komödie, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ahohmann" am 29.12.2015
    Sideways war der internationale Überraschungserfolg im Jahre 2004 - mit wenigen Mitteln gefilmt, für seine berührende Menschlichkeit allerorts gelobt. Der Einstieg verheißt erst mal nichts wirklich Gutes, denn die gewollt nach 1970er-Jahre-Manier gestaltete Fotografie mit manchen relativ langen, statischen Einstellungen kommt optisch etwas sehr nüchtern daher. Doch dann öffnet sich der Film wie ein guter Wein nach der ersten halben Stunde und es entwickelt sich eine bittersüße Geschichte um die Masken der Menschen und die Verletzlichkeit und Einsamkeit, die sich hinter all dem Getöse verbirgt. Manche kommen direkt zur Sache, andere verstecken ihre eigene Geschichte zunächst hinter der, die der Wein erzählt. Es passiert letztlich nichts Spektakuläres, und dennoch fiebert man am Ende mit den Figuren dieses Vierergespanns mit. Es empfiehlt sich sehr, schon vor Beginn des Films eine Flasche Wein zu öffnen, denn die Lust darauf bekommt man im Film ohnehin. Am besten einen Spätburgunder, alias Pinot Noir. Warum? Die Antwort gibt es im Film. Weinliebhaber müssen zum Ende hin allerdings kurz die Augen zu machen, während einem Cheval Blanc von 1961 Schlimmes passiert.
  • Guru
    Drama, Bollywood
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ahohmann" am 28.11.2015
    Die Unternehmergeschichte wirkt ziemlich ernsthaft, sodass die üblichen bunten Bollywood-Gesangs- und Tanzeinlagen mitunter unpassend wirken, Genre hin oder her. Hinter der Geschichte steckt aber auch ein wirtschaftsliberales Pamphlet, das Korruption als legitimes Mittel gegen Korporatismen und Marktregulierung darstellen will und am Ende in einer etwas langatmigen und eher selbstgerechten Diatribe der Hauptfigur mündet.
  • Ein gutes Jahr
    Liebe das Leben und lebe die Liebe.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ahohmann" am 16.11.2015
    R. Scott und R. Crowe waren damals entfernte Ferienhausnachbarn in der Provence und wollten offensichtlich mal etwas Ruhiges miteinander machen. Also entstand diese liebliche kleine Landschafts- und Liebeskomödie. Sie wird sicher mehr Spuren im Fremdenverkehr des Lubéron als in der Kinogeschichte hinterlassen. Aber man kann sie genießen wie einen schönen Urlaub, dessen erholsame Wirkung durch die Infragestellung keines einzigen Klischees gestört wird.

    Der Wein "Coin Perdu" wird übrigens wirklich produziert, in winzigen Mengen, und zwar am Drehort, dem "Château la Canorgue" in Bonnieux.