Kritiken von "DerEinsamePicasso"

The Ministers

Mein ist die Rache
Krimi, Thriller

The Ministers

Mein ist die Rache
Krimi, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 29.06.2010
Der Film zeigt eindeutig auf, das man auch ohne viel Budget was unterhaltsames auf die Beine stellen kann. Auch wenn offensichtlich ist, das sich hier einiges von "der blutige Pfad Gottes" abgeguckt wurde, ist dieser Film schauspielerlisch gut besetzt, atmosphärisch gestaltet und bringt auch Spannung mit. John Leguizamo in seiner Doppelrolle grandios, aber auch Florencia Lozano und Harvey Keitel agieren auf hohem Niveau. Im Auftrag des Herren, erschießen zwei Zwillingsbrüder den Mörder ihres dritten Bruders, unter den Augen der Tochter die ihren Vater verliert! Einige Jahre später verlieben sich Mörder und Tochter ineinander, und es decken sich einige geheimnisse auf, bis das ganze auf die Spitze getrieben wird, den die Tochter weiß nicht das sie sich in den Mann verliebte der ihren Vater ermordete. Zwischen den beiden Brüdern eskaliert der Zusammenhalt, und trittbrettfahrer aus den Reihen der Polizei machen sich breit. Interessant inszeniert, aber haut einem jetzt auch nicht unbedingt vom Hocker, etwas zu dialoglastig. Ein stückchen mehr Thrill hätte dem Film nicht weh getan, aber im großen und ganzen spannende und fesselnde Unterhaltung im stile von "der blutige Pfad Gottes". Kann man sich auf jeden Fall anschauen!

Fazit : Guter Thriller, spannend, atmosphärisch, und schauspielerisch gut besetzt. Zwischendurch etwas unspektakulär, zu dialoglastig, ein bisschen mehr action und thrill bzw. Nervenkitzel hat mir gefehlt! Die Handlung ist aber interessant und fesselnd, das gewisse etwas fehlt jedoch. Aber für einen Abend vor der Glotze auf jeden Fall noch empfehlenswert! 3 Sterne von mir für einen großstadtthriller mit heiligenschein der etwas bösen Variante. Mir fehlte die eigene Handschrift, vieles erinnerte zu sehr an "der blutige pfad gottes" aber doch geht der Film noch so seinen eigenen Weg.

ungeprüfte Kritik

The Truth - Tödliche Wahrheit

...die Wahrheit kann sehr schmerzhaft sein.
Thriller

The Truth - Tödliche Wahrheit

...die Wahrheit kann sehr schmerzhaft sein.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 26.06.2010
Kein schlechter Film, aber haut einem auch nicht vom Hocker! Positiv zu erwähnen ist das er nicht lange braucht um in Fahrt zu kommen. Den dieses gewisse Kammerspiel bzw. Psychoduell der drei Protagonisten ist recht interessant und vor allem dialogtechnisch gesehen aufwertend und atmosphärisch gestaltet! Nichts ist wie es scheint, und einige geheimnisse tun sich auf, leider fand ich die Auflösung zu zügig. Hätte ruhig noch etwas herausgezögert werden können. Vor allem stellen sich die Schauspieler ein bisschen zu dämlich an, und lassen keine Reize offen, so das man schnell die Zusammenhänge einordnen kann und weiß was gespielt wird. So wirklich überrascht fühlt man sich nicht, dafür bleiben auch die facettenreichen Wenden aus! Zu durchsichtig, und zwischendurch zu unglaubwürdig. Der Film erscheint zu konstruiert, die Logik am ganzen bleibt auch etwas auf der Strecke, das Drehbuch kommt ziemlich schwach daher und die Zufälle in welchem Zusammenhang die Protagonisten zueinander stehen häufen sich und sind nicht unbedingt glaubwürdig. Von der Atmosphäre her aber fesselnd und psychothriller mässig aufgebaut! Zwar fehlen die Höhepunkte und große schauspielerische Leistungen sucht man vergebens, aber die Spannung hält sich ganz gut, und langeweile kommt nicht auf. Abzüge gibt es für die zu aufgesetzten Sex Szenen auf die man hätte verzichten können, für die relativ durchschaubare Handlung und den schwachen Schauspielern. Positiv ist der rasante Ablauf, das nervenaufreibende Psychoduell das aber leider nie so wirklich den Höhepunkt erreicht, und der atmosphärische Soundtrack kann sich auch gut einordnen ins Szenario! Sonst aber eher zu schwach, hätte man mehr draus machen können, und das schlechte Ende spricht für sich und für das komplett unreife Drehbuch das einige Defizite beinhaltet. Trotzdem ist er empfehlenswert, wer auf Kammerspiele und Psychoduelle abfährt, kann sich diesen Film ruhig mal ausleihen. Wer nicht viel erwartet, wird auch nicht enttäuscht!

Fazit : Nichts neues, nichts großes, haut einem in der Tat nicht vom Hocker da mit der Zeit zu durchsichtig und unspektakulär. Schauspieler auch nicht die besten, trotzdem ist der Film zwischendurch fesselnd und nervenaufreibend. Spannung hält sich ganz gut, so richtig auf den Höhepunkt wird sie jedoch nicht getrieben. Einmal anschauen reicht vollkommen aus, da ich der Meinung bin hätte man mehr draus machen können! So kommt der Film eher als nichts ganzes aber auch nichts halbes daher. Über lange Strecken unterhaltsames Psychoduell zwischen drei Protagonisten, wieso weshalb warum, klärt sich leider zu schnell auf, und die Zufälle häufen sich zu sehr, trotzdem anschaubar! Deswegen kriegt "The Truth" von mir gut gemeinte 3 Sternchen.

ungeprüfte Kritik

Philadelphia

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 25.06.2010
Ein brillanter Film, mitfühlend, ergreifend und sehr nah an der Realität.
Homosexuele werden ausgegrenzt, untolerant und abwertend abgestempelt. Aidskranke werden ignoriert und alleine gelassen, von der Gesellschaft nicht mehr akzeptiert, da die Angst zu groß ist sich selbst zu infizieren! Das wird uns in diesem Film eindeutig näher gebracht, und glaubwürdig verständlich gemacht. Was eindeutig den egoismus und die soziale Kälte wiederspiegelt! Tom Hanks in einer Paraderolle, er spielt einfach großartig. Aber der komplette Cast kann sich sehen lassen, bis in die Nebenrollen passend und bestens besetzt. Neben Hanks spielt sich auch Denzel Washington wie gewohnt grandios durch den Film. Aus meiner Sicht ein absolutes Meisterwerk, realistisch und glaubwürdig! Zwischendurch ein etwas langwierig, aber die fesselnde und ergreifende Note ist so stark ausgeprägt das man den Film einfach nur gut finden kann. Das ganze wird abgerundet mit dem wunderschönen Song "Streets Of Philadelphia" von Bruce Springsteen. Reinstes Gefühlskino! Und Tom Hanks schafft es auch einen uninfizierten mitleiden zu lassen, man kann sich gut in die Situation hineinversetzen in der er sich befindet. Er hat zurecht für diese Leistung einen Oscar verdient! Toller Film, sollte man unbedingt gesehen haben.

Fazit : Die Thematik ist zwar traurig, und bei sensibelen Menschen wird die ein oder andere Träne am Ende kullern aber der Film beinhaltet eine tolle Botschaft und läuft ziemlich zeitnah und realistisch ab. Gerechtigkeit, toleranz und Nächstenliebe denen wir auch Menschen entgegenbringen sollten die Aidskrank sind, und wir sie nicht wegen ihrer Krankheit oder sexuellen orientierung ausgrenzen sollten. Mensch ist Mensch! Der Film bringt uns aber auch den physischen Zerfall der tödlichen Krankheit näher, man fühlt und leidet mit. Der Regie ist ein Meisterwerk gelungen, bei den Schauspielerischen hochkarätern zwar kein Wunder, aber ich denke ein gefühlsmensch wird schon alleine von der Thematik und dem Ablauf emotional angekratzt werden. Großes Gefühlskino, das ich nur empfehlen kann. Taschentücher bereit halten!

ungeprüfte Kritik

Die Akte

Zwei ungeklärte Morde. Eine Jurastudentin auf der Suche nach der Wahrheit.
Thriller, Krimi

Die Akte

Zwei ungeklärte Morde. Eine Jurastudentin auf der Suche nach der Wahrheit.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 25.06.2010
Sehr spannender Politthriller der sich mit einem Verschwörungsplott auseinandersetzt. Eine Akte deren Inhalt reine Spekulationen und Vermutungen beinhaltet, die sich offenbar mehr an der Wahrheit bewegt als am Anfang gedacht! Die Stoy ist etwas zäh, trotzdem authentisch, anfangs etwas zu lahm, mit dem Verlauf der Handlung wird der Film jedoch immer spannender, aufreibender und verzwickter für die Protagonisten. Julia Roberts und Denzel Washington liefern eine einwandfreie Leistung ab, wie man das von den beiden auch nicht anders gewohnt ist. Auf jeden Fall sehr empfehlenswert, der Film kann über 135 Minuten fesseln und es wird nie wirklich langweilig! Sollte man gesehen haben. Ein Film der auf ein Buch von John Grisham basiert, der schon öfter Vorlagen für Kinofilme lieferte! Eine junge Jurastudentin kommt einem Komplott auf die Spur, damit wird sie aber zur Zielscheibe der Verschwörer und ihr Freund wird deshalb ermordet. Die Handlung wird immer brisanter als der Zuschauer erahnt, daß das Komplott bis in die engsten politischen Kreise um den US Präsidenten und sein Kabinett hineinreicht. Denzel Washington brilliert in seiner Rolle als Roberts Verbündeter um das Komplott aufzudecken, ein gefährliches Unterfangen. Zwar wirkt der Film etwas langwierig, bei 130 min auch kein Wunder, aber er bleibt eigentlich bis zum Ende spannend, fesselnd und unterhaltsam. Schauspielerisch gut besetzt und abgerundet, wer Politthriller und Verschwörungskomplotte schätzt, wird mit "Die Akte" so seinen spaß haben.

Fazit : Sehr zu empfehlen, toller Film, mit tollen Darstellern,
einiges an Spannung und Nervenkitzel, der trotz leichter langwierigkeit
den Zuschauer fesselt und unterhält!

ungeprüfte Kritik

Spy Daddy

Spion, Babysitter, Superheld!
Komödie, Action

Spy Daddy

Spion, Babysitter, Superheld!
Komödie, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 25.06.2010
Wirklich respektabel das Jackie Chan mit 56 Jahren immer noch so akrobatisch in Erscheinung tritt. Was dem Zuschauer hier erwartet ist eine amüsante, teilweise lustige und zugleich actionreiche Komödie mit einigen guten und spektakulären Stunts und gewohnt guten Kampfeinlagen alla Jackie Chan, der zwar vor zehn Jahren noch mehr kämpfte, aber trotz reifen alters ist er immer noch nicht eingerostet und sorgt für den ein oder anderen gut choreografierten Stunt und Kampf! Die Gags zünden zwar nicht immer, aber die kombination aus action und heiterer Atmosphäre funktioniert einwandfrei. Jackie Chan als Internationaler Spion der aus dem Geschäft aussteigen möchte, und ein ruhiges Familienleben einleuten möchte. Um seiner geliebten zu beweisen das er ein guter väterlicher Freund sein kann, übernimmt er die Rolle des Babysitters und passt auf ihre 3 Kinder auf, das Problem daran ist, die mögen ihn nicht und halten ihn für einen luftikus! Also machen sie ihm das Leben schwer, und zusätzlich wird er mit dem Verlauf der Story von russischen Gangstern verfolgt, aufgrund einer geheimen Formel die abgerufen wurde, nun heisst es nicht nur Spion mit high technischen Spielzeug zu sein, und die Familienvaterrolle solide zu bestehen, sondern auch ein Held zu werden, der seine "Familie" beschützt! Auf jeden Fall bleibt Chan charismatisch, aber auch die anderen Schauspieler fügen sich gut ins komikreiche Szenario ein, sogar die Kids machen ihre Sache gut, und agieren als nette Nachwusschauspieler. Aus meiner Sicht ist "Spy Daddy" eine actionkomödie für die ganze Familie, zur kurzweiligen amüsanten Unterhaltung zu empfehlen!

Fazit : Jackie Chan beweist das er es immer noch drauf hat, akrobatisch zieht er seine Stunts und Kämpfe durch wie gewohnt, und das obwohl der Mann schon 56 Jahre alt ist. Wirklich erstaunlich! Leichte lustige Kost, mit komik und slapstick. Chan als Familienvater und Beschützer, zwischendurch wird es sogar mal herzergreifend und besinnlich! Ich fand den Film gut, fühlte mich unterhalten, schauspieler, soundtrack, Bildqualität, und auch die Kameraführung sind nicht von schlechten Eltern. Kämpfe und Stunts sind auf gewohnten guten Jackie Chan Niveau! Für zwischendurch durchaus zu empfehlen.

ungeprüfte Kritik

Dämon - Trau keiner Seele

Der Fall ist abgeschlossen. Der Mörder ist hingerichtet. Aber das Böse lebt weiter.
Thriller, Krimi

Dämon - Trau keiner Seele

Der Fall ist abgeschlossen. Der Mörder ist hingerichtet. Aber das Böse lebt weiter.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 10.06.2010
Die Thematik bringt in der Tat nichts neues hervor, dafür ist der Film aber durchaus fesselnd und packend. Es macht sich eine gewisse beklemmende Krimi und Dämonenjagd Atmosphäre breit! Ein Dämon springt von Körper zu Körper und macht Detective Hobbes das Leben zur Hölle, der ihn einst in die Todeszelle brachte. Nach diesen Film wird sich jedes mal ein ungemütliches Gefühl in der Bauchgrube manifestieren, wenn man den Song "time is on my side" von den Rolling Stones hören wird. Schauspielerisch gut besetzter Film, Denzel Washington natürlich wie gewohnt der stärkste im Film neben John Goodman, aber auch der restliche Cast kann sich durchaus sehen lassen und agiert auf hohen Niveau. Ein Mysterythriller den ich zwar nicht ganz oben an der Topliste sehe, aber die Idee ist nicht schlecht, das Ende überraschend fies, und doch bleibt der Film sehr spannend und stimmig bis zum Abspann. Durchaus ein Geheimtipp!

Fazit : Sehr atmosphärischer Mysterythriller mit einem fiesen Dämon der einem
Polizist das Leben sehr schwer macht. Absolut fesselnd und spannend verpackt, schauspieler sind super, und auch sonst bringt der Film keine großen Kritikpunkte hervor! Zwischendurch etwas zäh, aber das tut dem Spannungsgrad keinen Abbruch, ist zwar schon etwas angestaubt man bedenke das Jahrgang, aber mich persönlich störte das absolut nicht. Die Story ist zwar etwas konfus, und nicht glaubwürdig, aber deswegen hat man es hier ja auch mit einem Mysterythriller zu tun, und die gehen oft mal mysteriöse wege!

Kann den Film nur empfehlen!

ungeprüfte Kritik

The Collector

He Always Takes One
18+ Spielfilm, Horror

The Collector

He Always Takes One
18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 09.06.2010
Nicht schlecht Herr Specht!

Hier erwartet dem Zuschauer ein sehr spannender, düsterer, brutaler und pervers angehauchter Slasher. Dabei bietet das Konzept überhaupt nichts neues! Die Schauspieler können sich nicht grossartig hervorheben, die Story auch teilweise unrealistisch und bekannt, irgendwo zwischen "High Tension" und "SAW". Logiklöcher machen sich breit, vor allem ist es nicht glaubwürdig das der perverse Maskenträger in kürzester Zeit in der Lage war solche Fallen im Haus aufzubauen, das wäre in der schnellen Zeit gar nicht möglich gewesen, aber das ist in solchen Filmen ja eh Nebensache, da bleibt gerne mal die Logik auf der Strecke! Zwar nichts neues, aber durchaus empfehlenswert, ein spannender und temporeicher Film, der sich zu einem verdammt bedrohlichen, nervenaufreibenden und beklemmenden Katz & Mausspiel entwickelt. Auch der Soundtrack kann sich durchaus hören lassen und trägt positiv zur Atmosphäre bei. Das Ende fand ich ebenfalls schön fies und zufriedenstellend! Leider bleiben die ersten 20 Minuten ziemlich flach, und der Film kommt erst in Fahrt wenn Arkin ins Haus einbricht, dann entschädigt der Film jedoch die schwache Anfangsphase. Dann hält der Film seine beklemmende Atmosphäre, und bringt so seine ekeligen und perverse Szenen mit sich. Für Zuschauer die gefallen an "SAW", "High Tension" und "Hostel" mit leichter "Panic Room" Note haben, die werden auch mit "The Collector" ihr spaß haben. Kleiner böser Film, mit fiesen Folterszenen, aber leider fehlten mir die eigenen neuen Ideen, hat man alles schon mal so ähnlich gesehen, und genau deswegen kein Schritt nach vorne aber definitiv kein Reinfall.

Fazit : Empfehlenswerter Slasher, Katz & Mausspiel in einem großen und dunkelen Haus mit einem perversen Maskenträger als Schlitzer und Folterexperte! Vom Konzept her nichts neues, erinnert über lange Strecken zu sehr an "High Tension" mit leichten "SAW" elementen was die Fallen betrifft, und von den Folterszenen her entdeckt man auch ein bisschen "Hostel". Schauspielerisch zufriedenstellend, auch wenn nicht hochkarätig! Pervers, brutal, und beklemmend. Der Soundtrack fiel mir ebenfalls positiv auf, fügt sich gut ins Geschehen ein und sorgt zusätzlich für eine tolle Atmosphäre. Mein Fazit ist, zwar nichts neues, aber durchaus zu empfehlen für einen ekeligen und fiesen Abend. Genau das richtige für die Torture-Porn-Zielgruppe.

ungeprüfte Kritik

Out of Time

Sein Gegner ist die Zeit.
Thriller, Krimi

Out of Time

Sein Gegner ist die Zeit.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 09.06.2010
Leider bringt "Out of Time" Einlaufprobleme mit sich, wird dann mit der Zeit aber immer spannender und verzwickter was für Nervenkitzel sorgt. Hier steht die Vertuschung und nicht entlarvung im Vordergrund! Washington spielt wie immer brillant, Eva Mendes fügt sich gut ins Bild ein, macht optisch einiges her, aber so richtig nimmt man ihr die Rolle als Detective nicht ab. Und der restliche Cast passt zwar ganz gut, bleibt aber eher blass, wobei der Gerichtsmediziner noch für eine gewisse Note an Humor sorgt. Grossartig überrascht wird man hier nicht, zwar wird die Situation für Washington in seiner Rolle immer verzwickter und beengender, und die Regie spielt mit dem Spannungsgrad, indem man Washington immer kurz vor der enttarnung stellt, und dieser lässt sich stets was einfallen um nicht entlarvt zu werden, aber richtig große Momente bleiben aus. Im großen und ganzen solider Thriller, der am Anfang ziemlich lahm sich verkauft, dann aber vom Spannungsgrad immer stärker und temporeicher wird und das bis zum hollywoodtypischen Ende. Leichte hurmovolle Untertöne begleiten das ganze Spektakel, da der Film aber eigentlich ein Thriller ist, verliert der Film so leicht seine Ernsthaftigkeit, aber unterhaltsam bleibt er durchgehend, bisschen action kommt auch auf!

Fazit : Thriller der etwas spät in Fahrt kommt, mit dem Verlauf der Story
wird er aber spannender, rasanter und mitreissender. Die schwüle Florida Atmosphäre sorgt für warme Momente, Die Story ist ganz clever verpackt, nervenkitzel macht sich breit. Auch wenn der Plott nicht ganz logisch bleibt und sich oft mal etwas verliert! Schauspielerisch ganz gut besetzt, auch wenn mich die Darstellung von Eva Mendes kalt gelassen hat, einzig und allein Denzel Washington trägt den Film aus meiner Sicht! Bisschen Humor gesellt sich auch dazu, sonst aber nichts großes, da hat man schon bessere Filme mit Washington durchleben dürfen. Kurzweilig gesehen aber vollkommen zufriedenstellend, spannend inszeniert und empfehlenswert!

ungeprüfte Kritik

Man on Fire

Mann unter Feuer
Action, Thriller

Man on Fire

Mann unter Feuer
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 09.06.2010
Wundervoller Film, mit einem grandiosen Denzel Washington. Sehr spannend, zwar etwas langatmig aber langeweile ist hier Fehl am Platz! Ich finde Washington verleiht dem Film mit seinem tiefgründigen und melancholischen Charakter den er spielt das gewisse etwas. Aber auch der restliche Cast kann sich durchaus sehen lassen und überzeugt. Anfangs noch etwas lahm, findet der Film mit dem Verlauf der Story und der Tiefgründigkeit der Charakterzeichnung eine absolut fesselnde Note, und trotz langer Laufzeit bleibt der Film durchgehend spannend. Intelligent, emotional, actionreicher Rachefeldzug, und ein Ende das auf die Tränendüse drückt. Hier stimmt einfach das Gesamtpaket! Washington setzt sich definitiv mit dieser Leistung die Krone auf, er ist einfach ein toller Schauspieler und das stellt er hier wieder eindrucksvoll unter Beweis. Der Film lässt sich Zeit um die Geschichte genaustens zu erzählen, und es werden einem die Charaktere näher gebracht, neben den gefühlvollen Abläufen, wird es auch relativ brutal, aber diese Szenen werden quasi nur angedeutet und nicht wirklich bildgewaltig in Szene gesetzt, sonst wäre der Rachefeldzug ziemlich blutig geworden. Das Ende ist zwar so absehbar gewesen, und etwas mehr Action wäre ganz gut gewesen, aber aus meiner Sicht rockt der Film einfach!

Fazit : Gut aufgemachtes emotionales und doch knallhartes Actiondrama
mit einem wie immer brillanten Washington und einer sehr talentierten
Dakota. Spannend, gefühlvoll, actionreich, und brutale Momente gesellen sich
ebenfalls dazu. Tolles Cast, toller Soundtrack (vor allem der Endsong auf der Brücke), gute Synchronisation, super Kameraarbeit, einwandfreie Bildsequenzen, und ein Ende das zu tränen rührt. Die Laufzeit ist zwar etwas lang, aber ich fand das nicht störend, mich hat der Film so gefesselt das er sogar hätte noch länger laufen können. Was will man mehr? Absolut empfehlenswert! Aus meiner Sicht einer der besten Filme mit Denzel Washington, den man gesehen haben sollte. Die Mischung aus Gefühlvollen Momenten, ergreifende Charaktere, action und spannung funktioniert einfach einwandfrei, so stellt man sich gutes Kino vor!

ungeprüfte Kritik

Secret Defense

Geheimsache - Ein guter Agent ist kein Mensch, er ist die perfekte Waffe.
Thriller, Krimi

Secret Defense

Geheimsache - Ein guter Agent ist kein Mensch, er ist die perfekte Waffe.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 07.06.2010
Spannend inszenierter Spionage-Thriller, mit tollen Schauspielern, aber einer schon zu oft verfilmten Thematik. Hier schwankt man ständig zwischen Aufklärung und Verwirrung. Trotzdem fesselnde und durchaus interessant inszenierte Terroristen, Agentengeschichte die durchaus für Zuschauer empfehlenswert ist, die sich für Spionage und Gegenspionage interessieren! Eine Edelhure wird zur Agentin, und ein kleinkrimineller wird im Knast zu einem Islamist und später zum Selbstmordattentäter ausgebildet! der eine ist auf der Seite der Terroristengruppierung und die eine soll für den französischen Geheimdienst Frankreich vor Attentaten schützen. Dabei wird der Zuschauer zwischendurch gerne mal getäuscht und manches wird zu verborgen gehalten, und oft weiß man als Zuschauer nicht ob man den Film zwischendurch ernst nehmen kann oder nicht, da es schon etwas komisch wirkt eine nicht richtig ausgebildete Agentin auf solch einen heikelen Fall anzusetzen. Ich fand ihn trotzdem nie langweilig, und unterhaltsam! Auch wenn mir das Ende nach den ganzen Recherchen und Terroranschlagplanungen zu dezent und einfach gestrickt ausgefallen ist, da hätte man mehr Action und Tempo reinbringen können. Sonst soll uns der Film einfach nur näher bringen das sich Terroristengruppen und Geheimndienste zwar gegenseitig bekämpfen, aber dabei gar nicht so unterschiedlich agieren. Zwar fliegen einem hier nicht im Sekundentakt Kugeln um die Ohren, und Actionsequenzen sind eher selten, aber der Film bleibt stimmig, spannend, und bleibt bis zum Ende interessant verpackt, so das man am Ende nicht enttäuscht sein wird, auch wenn einiges nicht so ganz logisch erschien!

Fazit : Guter spannender Actiontrhiller, leider zu sehr mit den recherchen, und planungen beschäftigt, so das die Action etwas zu kurz kommt. Oft rasant, und zwischendurch mal etwas ruhiger, aber stets unterhaltsam und nie wirklich langweilig. Trotzdem nah am realismus und so vorstellbar. Vor allem was die Abschreckmethoden der Terroristen betrifft die für ihren krankhaften glauben alles tun würden. Spannend, interessant und schauspielerisch gut besetzt. Vor allem Gérard Lanvin und Vahina Giocante gefielen mir super, aber auch der restliche Cast passt wie die Faust aufs Auge. Spannend und gut inszeniert, nette kameraführung und tolle Bildsequenzen lassen den Zuschauer in die Welt des Terrorismus und der Spionage Eintauchen, kein schlechter Film, kann man sich druchaus anschauen.

ungeprüfte Kritik

The Protocol

Jeder Tod hat seinen Preis.
Thriller, Krimi

The Protocol

Jeder Tod hat seinen Preis.
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 31.05.2010
Die böse Pharmaindustrie wird hier durch den Kakao gezogen, eigentlich interessante Thematik. Definitiv ein Anti-Pharma Filmchen mit zu wenig Verschwörungsthrill, den so richtig möchte der Film nicht durchgreifen! Zwar hat er seine spannenden und actionreichen Momente, und die ein oder andere Schießerei, Verfolgungsjagd und der entscheidene Showdown werten den Film durchaus auf. Aber leider verhält sich der Film über Lange Strecken zu dramatisch und hat so zu oft seine ruhigen Phasen. Schauspielerisch aber glaubwürdig und brillant verkörpert, vor allem Clovis Cornillac spielt den erschütterten, trauernden und traumatisierten Vater einwandfrei. Als Zuschauer wird man auf eine Reise geschickt in der es um Recherchen, Unterstellungen, und Aufklärung des Falles geht. Hat die Pharmaindustrie mit dem Autounfall was zu tun oder nicht? Das wird bis zum Ende auch offen gelassen, und somit vergeht auch der Reiz am Film nicht so schnell. Da der Ablauf ziemlich authentisch gehalten wird, so das man sich das gezeigte durchaus so vorstellen kann! Ein Vater der bis an die Grenzen seiner Vernunft geht, um eindeutig aufzuklären das die Pharmaindustrie an den Tod seines Sohnes schuld ist. Unterstützung bekommt er von der Pharma-Multis Kritikerin und Journalistin Diane, die ihren Mann ebenfalls durch Pharmaka verlor. Zusammen mit Diane begibt sich Raoul auf in den Kampf gegen die Drahtzieher, aber sind sie auch wirklich schuld? Eigentlich spannend, und interessante realistische Story aber trotzdem zieht sich der Film ein bisschen in die Länge ohne wirklich Thrill aufkommen zu lassen, das gewisse etwas am ganzen fehlt einfach. Tiefgang ist schon zu spüren, aber ein bisschen mehr Ausgeklügeltheit hätte man sich auf jede Fall gewünscht. Somit bleibt der Film ein ziemlich aktionsreiches Drama, mit einigen spannenden und actionreichen Sequenzen die aber viel zu kurz sind um wirklich zu fesseln. Nichts halbes, aber auch nichts ganzes!

Fazit : Ein Film der sich gegen die globale Pharmaindustrie auflehnt, schauspielerisch relativ gut besetzt und verkörpert, Differenzierte Charakterzeichnung ist zu erkennen, teilweise spannende und actionreiche Sequenzen die den Film durhaus aufwerten, aber leider viel zu spät ins Spiel kommen. der showdown ist rasant, vorher beschäftigt sich der Film zu sehr mit den Nachforschungen an sich und bleibt dramatisch geprägt. Das gute am ganzen ist, das man als Zuschauer weiss man nie was nun wirklichkeit ist und was nicht? Beschuldigt man die Pharmaindustrie zurecht, oder tut man ihr unrecht? Der Funke möchte aber trotzdem nicht so richtig überspringen, der Film wirkte auf mich etwas langatmig, ist aber durchaus noch so inszeniert das man ihn anschauen kann. Zwar kein Highlight, aber eine interessante Story wurde gut verpackt, und von der Aufmachung her gut abgerundet. Ein bisschen mehr Thrill und Tempo hätte ich mir gewünscht, wirklich gelangweilt habe ich mich jedoch nicht, trotzdem erhoffte ich mir mehr! Wie dem auch sei, das französische Kino zeigt ganz gut das es mit Hollywood mithalten kann, auch wenn man die Verschwörungstheorie mehr hätte ausarbeiten können, reizvoller und vor allem der Nervenkitzel fehlt. Wer aber auf gewisse Verschwörungstheorien abfährt, kann mit diesem Film was anfangen!

ungeprüfte Kritik

High Lane

Schau nicht nach unten!
Abenteuer, Thriller

High Lane

Schau nicht nach unten!
Abenteuer, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerEinsamePicasso" am 31.05.2010
Sehr toller Bergsteiger-Thriller der sich in der ersten Hälfte eher mit der Bedrohung der Berge auseinandersetzt, und da durch schon reichlich Spannung und Nervenkitzel verursacht. Protagonisten kurz vor dem Absturz, der Berg nicht sicher, die Ausrüstung nicht gut genug, und marode Seilbrücken die jeder Zeit reissen könnten, sorgen für eine bedrohliche und beängstigende Atmosphäre! Hier wurde gut mit der Höhenangst gespielt, und deswegen wird dieser Film gerade für Zuschauer mit Höhenangst in der ersten Hälfte des Filmes beängstigende und angespannte Auswirkungen haben, da die Kameraführung dies auch quasi suggeriert. Was zuerst alles wie ein Bergsteigertrip in den Bergen Kroatiens aussieht, entpuppt sich ganz schnell zu einem rasanten, packenden, spannenden und Nervenkitzelreichen Backwood-Slasher. Tolle Darsteller, mitreissende Atmosphäre, schon alleine die Klettertour auf den Bergen ist beklemmend und mit der Kamera bedrohlich und beängstigend eingefangen! Als sich die Situation dann zuspitzt, und der Killer ins Spiel kommt behält der Film seine spannende und aufreibende Atmosphäre bei. Dann wird es relativ blutig und brutal und trotzdem bleibt der Film atmosphärisch, düster und schaurig im Magen. Die Eifersuchtszenen zwischendurch sind recht amüsant, und für meinen Geschmack ist dieser Film auf jeden Fall empfehlenswert. Bild & Tonqualität sind ebenfalls sehr gut, Kameraarbeit grandios, und auch sonst wirkt der Film nicht wie ein schlechtes B-Movie! Der Wilderer ist zwar ein Witz, aber passt dann am Ende doch irgendwie ins Konzept. Regisseur Abel Ferry weiß wie er Spannung aufkommen lässt, und spielt eindeutig mit der Angst des Zuschauers. Gute Mischung aus Höhenangst Trip, und Slasher! Ich fand ihn durchgehend spannend und unterhaltsam, hier wurde nicht viel falsch gemacht. Ein guter Film, den man sich beruhigt anschauen kann!

Fazit : Wer unter Akrophobie leidet, wird hier definitiv Angst bekommen. Abel Ferry weiß seinen Kameramann dazu zu bringen das er den beklemmenden Klettertrip bedrohlich und beängstigend darstellt, so das wir uns mitfürchten wenn die Protagonisten immer kurz vor dem Absturz stehen. Das ganze wird mit tollen Landschaftsaufnahmen und Slasher-Elementen abgerundet! In der zweiten Hälfte des Filmes kommt man dann so langsam von der Höhenangst runter, und begibt sich auf das blutige Ambiente. Dann ist die Spannung auf ihrem Höhepunkt und der Film wird noch mitreissender. Zwar erfährt man zu wenig über den Killer, aber das tut dem Film nicht weh! Fieser kleiner Film mit viel Spannung und Nervenkitzel, aus meiner Sicht empfehlenswert auch wenn Johan Libéreau über lange Strecken einfach nur fehlbesetzt nervt. Aber sonst wunderbarer Film!

ungeprüfte Kritik