Ihre Stimme. Ihr Leben. Ihre Musik.
Musik
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Bewertung und Kritik von
Filmfan "videogrande" am 25.10.2025Toll geschauspielert und bedingt interessant. Man hat auch die bekanntesten Songs untergebracht, die man nach diesem Film mit anderen Augen sieht. Sie sind persönlicher, als man ahnt. Amy Winehouses Geschichte ist tragisch, aber mal ehrlich, muss man das verfilmen? Es hätte eigentlich jeder Künstler ein Biopic verdient, denn so mancher Song ist natürlich aus persönlichen Erlebnissen heraus entstanden. Genau, wie viele "normale" Menschen ähnliche Leidenswege haben, für die sich nicht mal der Nachbar interessiert. Ich würde sagen, dies ist ein Special Interest Film für Leute wie mich, die Songs von Amy Winehouse mögen und durch den Film, etwas zugänglicher als durch eine Doku, von ihrem Leben erfahren möchten. Damals bekam man ihre Sucht praktisch live mit, merkwürdigerweise erinnere ich mich aber an keinen Blake, sondern an Pete Doherty, der mit ihr durch die Presse geisterte. Von dem jedoch kein Wort. Wann "passierte" er in ihrem Leben? Somit ist der Film reichlich unvollständig, fängt schon bei einem gewissen Bekanntheitsgrad ihrerseits an und hört noch vor ihrem Tod auf. Wenn eine Lebensgeschichte nicht ganz erzählt wird, warum verfilmt man sie dann? Und wie dicht bleibt man an der Wahrheit? Ich hab da so meine Zweifel. Es wirkt alles beschönt und verharmlost. Man kann die Leistung von Marisa Abela in der Rolle von Amy beklatschen, letztlich ist das aber eine nichtssagende Geschichte, die zwischen den Zeilen zumindest die Mitschuld der Presse hervorhebt. Fazit: Eindringlich gespielt doch ziemlich vorhersehbar, nicht nur, weil die Story wahr ist. Mir wurde zu viel weggelassen, das Amys Tragödie sicher noch vertieft und den Streifen gehaltvoller gemacht hätte.
ungeprüfte Kritik