Kritiken von "videogrande"

Puppet Master 2

Die Rückkehr
Horror, Fantasy

Puppet Master 2

Die Rückkehr
Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 21.11.2025
Da kann man mal sehen, wozu eine Indizierung in den 80er Jahren und eine FSK 18 nach Freigabe beitragen können: Zur Legendenbildung. Kaum zu glauben, dass dieses Franchise sich ungebrochener Beliebtheit erfreut. Teil 1 ( hier nicht erhältlich!) kann unmöglich dafür verantwortlich sein, denn er ist sterbenslangweilig, gar nicht mal so blutig und hat gehörige Plotholes. Teil 2 ist deutlich besser geraten, wenn auch das Setting im selben Hotel wie in Teil 1, nicht gerade für Vielfalt sorgt. Die mörderische Puppenhorde bekommt hier Zuwachs um eine wirklich coole Flammenwerferfigur, die sogar gegen Kinder zum Einsatz kommt. Das Blag hat es aber auch verdient. Gezeigt wird das freilich nicht. Der Produzent des Puppenterrors, Charles Band, ist bekannt für seine kostengünstig und trashig gestalteten Werke. So gibts hier ein paar mehr Ideen und man holt den eigentlichen Puppet Master zurück. Der sieht dann zwar aus, wie der klassische Unsichtbare, aber auf einfache Art und Weise funktioniert das Ganze noch. Ausgereift ist auch dieser Film nicht, hat erneut Plotholes oder sinnlose Figuren, die nur Kanonenfutter sind aber diesmal noch bessere Stop Motion Effekte, die den Charme des ganzen ausmachen. Fazit: Mit diesem Film (in der ungekürzten Version, aber so brutal ist er auch nicht) beginne ich den Kult zu verstehen. Billiger aber vom Design einfallsreicher Trash.

ungeprüfte Kritik

Coma

Thriller, Krimi

Coma

Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 12.11.2025
"Coma" ist ein klassischer Vertreter des Paranoia-Kinos der 70er Jahre. In dem Jahrzehnt sind viele solcher Verschwörungsgeschichten entstanden. Er ist prominent besetzt und wer genau hinschaut, der wird Ed Harris in einer Kurzrolle und, als einen der Komapatienten, sogar Tom Selleck entdecken. Allein wegen dieser ganzen Tatsachen und wegen seines Kultpotenzials ist das wohl ein 5 Sterne Kandidat. Warum gebe ich ihm dann nur 3? Weil er leider langweilig ist. Hier wird ganz viel Zeit mit Pillepalle, Gerede, etwas Sex und Langatmigkeit verschwendet. Vom Streifen bleiben wohl nur die von der Decke hängenden Opfer in Erinnerung. Ansonsten hat er einen einzigen Spannungsmoment, nämlich die Verfolgung im Krankenhaus mit all den Horrorelementen und erst im letzten Drittel, zum Finale, das dann vieles rettet, dreht Regisseur Crichton auf und zeigt, was die ganze Zeit hätte sein können. So wurde leider der sehr guten Story über lange Zeit der Nährboden entzogen, bis sie die Kurve kriegt. Gerade im Vergleich zu zeitgenössischen Filmen gleichen Genres fällt "Coma" etwas ab. Fazit: Sehr langsam in Fahrt kommender Verschwörungsthriller mit Starbesetzung, der natürlich ein Klassiker ist, aber viel Potenzial verschenkt.

ungeprüfte Kritik

Yeti, der Schneemensch

Das Geheimnis des Himalaya
Horror, Abenteuer

Yeti, der Schneemensch

Das Geheimnis des Himalaya
Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.11.2025
Wahrscheinlich hätte mich dieser Film als jungen Menschen, der heimlich das "Gruselkabinett" im 3. Programm gesehen hat, enttäuscht. Es handelt sich nämlich nicht um einen der typischen Monsterfilme jener Zeit, sondern um ein subtiles Kammerspiel in eisiger Kälte des Himalaya. Das meiste davon aufgebaut in den englischen Bray Studios mit dem Hammer-typischen Charme und in gewohnter Naivität. Trotzdem hat man hier eine beklemmende Atmosphäre geschaffen und der Film erinnert sogar an "Das Ding aus einer anderen Welt". Einzig und allein von seiner Spannung und dem guten Zusammenspiel seiner Darsteller lebt der Streifen, denn er macht wahrscheinlich aus einer Not eine Tugend: Man zeigt den Yeti im Grunde nicht! Jedenfalls nicht wirklich. Ich kann mir vorstellen, weil es für ein ausgereiftes Kostüm nicht gereicht hat. Alles richtig gemacht, denn so untermauert man den Mythos des unbekannten Wesens. Was für einen Film seiner Zeit überrascht, ist die Kritik an der zerstörerischen Menschheit und das der Yeti eben nicht als Monster gezeichnet wurde. Wenn man sich damit anfreunden kann, dass hier eher ein subtiles Bergsteigerdrama gezeigt wird und man die Erwartung auf ein Filmmonster alá "Schrecken vom Amazonas" weit zurückschraubt, dann bekommt man einen SW-Film der 50er Jahre, der einem zeigt, wie wenig man für einen packenden Film braucht. Fazit: Sehr atmosphärischer Grusler mit etwas Tiefgang und dem Charme vergangener Kinotage.

ungeprüfte Kritik

Don't Buy the Seller

Thriller, Krimi

Don't Buy the Seller

Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 08.11.2025
Der Film gehört nicht unbedingt zum Besten, was das koreanische Thrillergenre zu bieten hat, ist aber ein solider Streifen, der dennoch erfrischend "unamerikanisch" ist. Er schürt mal wieder Ängste vor der Unberechenbarkeit und möglichen Unsicherheit des Internets. Dabei bemüht er viele Klischees, ist zum Teil vorhersehbar und wird im letzten Drittel etwas unglaubwürdig, denn dann fragt man sich doch so langsam, warum man auf die Idee zur Überführung des Täters so spät kommt und sie dann so dermaßen dilletantisch umsetzt. Man sitzt also schon wieder mit der Hand vor der Stirn im Fernsehsessel und fragt sich, wie man (insbesondere die Polizei) so dumm sein kann. Das Drehbuch ist alles andere als clever, aber Spannung wird schon generiert und man macht mit dem Ansehen von "Don't buy the seller" zumindest nichts verkehrt. Fazit: Ansehbarer, schnörkelloser Korea-Thriller im Stile eines guten Fernsehkrimis.

ungeprüfte Kritik

Spooky Night

Nachts im Horrorladen.
Kids, Fantasy

Spooky Night

Nachts im Horrorladen.
Kids, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 07.11.2025
Der Originaltitel gibt Aufschluss darüber, dass hier sozusagen übergroßes Productplacement betrieben wurde. Da wir hierzulande die "Spirit Halloween" Läden, die hier freundlich unterstützt haben, aber nicht kennen, merkts keiner. Kommt demnächst "Mc Donalds - The Movie"? Aber lassen wir uns davon nicht abschrecken. "Spooky Night", so der deutsche 😀 Titel, ist ein recht unterhaltsamer Gruselfilm für Kids um die 8 Jahre. Zwölfjährige gucken ja heutzutage schon "Squid Game", deshalb wird sie diese seichte und banale Gruselei nicht beeindrucken. Vergleiche mit den Goonies und anderen sind sehr gewagt, denn dies ist ein Streifen auf TV Niveau, der aussieht wie eine Folge "Warehouse 13". Also wirklich nichts, was in Erinnerung bleibt. Allenfalls das Ende hat mich doch ein wenig überrascht und so manches, was ich erwartet habe, traf dann nicht ein. Insofern ist das doch positiv. Ich wurde allerdings durch die Mitwirkung von Christopher Loyd gelockt, doch der ist praktisch verschenkt. Fazit: Abgesehen von der Schleichwerbung ein solider Kinderfilm aus dem Low Budget Bereich, der kurz vor dem "Süßes oder Saures Marsch" durch die Nachbarschaft für Kurzweil sorgt.

ungeprüfte Kritik

Five Nights at Freddy's

Can You Survive
Fantasy, Horror

Five Nights at Freddy's

Can You Survive
Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 02.11.2025
Vorab schon mal gesagt: Die unlizenzierte Verfilmung des Stoffes als "Willy's Wonderland" mit Nicolas Cage ist um Längen besser, weil ernsthafter, witziger und düsterer. Dieser Film hier ist ab 16 freigegeben doch eigentlich hätte man ihn bedenkenlos ab 12 freigeben können. "Five Nights at Freddy's" ist kindisch. Das ist nicht der erwartete Funslasher, denn dazu fließt entschieden zu wenig Blut. Der Streifen traut sich gar nichts, sondern langweilt mit einer immer wiederkehrenden Traumsequenz. Morde geschehen im Off und irgendwie gibt es gewaltige Unlogik und Plotholes. Das der Killer überhaupt noch frei rumläuft und nicht von "jemandem" (der dem Zuschauer alles erklärt) verraten wurde, der ausgerechnet einen entsprechenden Beruf hat, ist absurd. Ebenso, dass am Ende gar keine Festnahme stattgefunden hat. Das sind schon Plotkrater. Das die Geister mal erscheinen und mal animatronisch sind, erscheint mir auch völlig unlogisch, zumal sie auch noch Macht über Träume haben. Das sie dem Mörder hörig sind...all das und viel mehr ist haarsträubend. Natürlich ist der Film nicht ernst gemeint, aber er folgt auch keiner Linie. Mal blutarmer Horror, dann ganz nah am Kinderfilm, mal überzogen aber nie Komödie. Hat mir absolut nicht gefallen. Fazit: Unlogischer Schwachsinn. Optisch für die Spielefreaks vielleicht ansprechend und als Genreeinstieg für Kinder geeignet, aber...nee, da gehen mir echt so langsam auch mal die Worte aus....wie Nic Cage in der besseren Variante. Guckt lieber die.

ungeprüfte Kritik

Immaculate

Horror, 18+ Spielfilm

Immaculate

Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 01.11.2025
Eine wunderbare Werbung für die, nennen wir sie mal christliche Kirche, denn da gibts ja zig Ablegerarten. Sollte im Vatikan und Religionsunterricht gezeigt werden. Kann mir vorstellen, dass der katholische Filmdienst den früher verbieten hätte lassen wollen. Nun, man ahnt, ich habe meine eigene Meinung über den Verein. Und da ich die Geschehnisse in diesem Film für recht glaubwürdig halte, ist das ein echter Horrorfilm. Eigentlich ein Thriller, denn mit Geistern und Dämonen hat er nichts zu tun. Mich wundert ein wenig die gemeinsame Unterbringung von Männern und Frauen in diesem Kloster, aber ansonsten nehme ich ihm nahezu alles ab. Der Film ist bedrückend, erschreckend und schonungslos. Allerdings bis auf seine letzten Minuten sehr vorhersehbar. Wen, außer einem Gläubigen, überrascht denn wohl die Herkunft des Kindes, das man im Trailer besser nicht erwähnt hätte? Das die Grundstory so banal ist, machts mir schwer, Sterne zu verteilen. Dem gegenüber steht aber eine starke Atmosphäre und eindringliches Schauspiel. Und das ist dann doch deutlich über Durchschnitt. Fazit: Harter Nonnenhorrorthriller, der sein Ziel nicht verfehlt aber überraschungsarm ist.

ungeprüfte Kritik

Trick 'r Treat

Die Nacht der Schrecken - Süßes, sonst gibt's Saures!
18+ Spielfilm, Horror

Trick 'r Treat

Die Nacht der Schrecken - Süßes, sonst gibt's Saures!
18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 29.10.2025
Galt mal als Geheimtipp und wird von Genre- und Halloweenfans geliebt. Jetzt fragt sich, warum genau. Sicherlich ist es die Verknüpfung vieler kleiner Episoden zu einem ganzen und auch zusammengehörigen Film. Wohlgemerkt, dies ist keine Anthologysammlung einzelner Stories, sondern sie bilden eine große Halloweengeschichte, die dadurch fast überladen wirkt aber auch ungemein kurzweilig und abwechslungsreich ist. Langsam werden Zusammenhänge offenbahrt und Blut fließt auch noch ordentlich. Überragend finde ich aber die einzelnen Geschichten eher weniger. Der Streifen ist nur als Gesamtwerk unterhaltsam. So einiges kommt doch etwas zu kurz, insbesondere die Werwölfe, die sich mal wieder reichlich merkwürdig transformieren. Dieses Teil ist wohl DER Halloweenfilm schlechthin, behandelt sehr schwarzhumorig viele Themen rund um Spuk, Vampire, Killer und Monster in einer einzigen Nacht. Fazit: Zur Berieselung auf einer Halloweenparty wegen komplexer Zusammenhänge ungeeignet. Zur Vorbereitung auf das Gruselfest dagegen sehr.

ungeprüfte Kritik

11:14 - Elevenfourteen

Dein Date mit dem Schicksal kann tödlich sein.
Thriller

11:14 - Elevenfourteen

Dein Date mit dem Schicksal kann tödlich sein.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.10.2025
Ein mal wirklich außergewöhnlicher Thriller, da er eine zwar zusammenhängende Geschichte aber dennoch Episoden erzählt. Um die titelgebenden 11:14 Uhr passiert etwas, das ständig Einfluss auf Geschehnisse einer scheinbar völlig aus dem Zusammenhang gerissenen anderen Geschichte hat. Entstanden ist durch diese Schnitttechnik, die praktisch parallel erzählt, eine überraschende Story, die alle offenen Fragen am Ende klärt. Das ist freilich nicht jedermanns Sache. Dadurch, dass der Film praktisch immer wieder zurückspult hat er sowas wie Zeitreisecharakter. Viel mehr darf man dazu auch nicht verraten. Man braucht gewisse Geduld und Aufmerksamkeit, die heutige Netflixer meist gar nicht mehr haben, um der gar nicht mal so wirren Geschichte zu folgen. Dann wird man so manche Überraschung erleben und so mancher, mit dem man vorher Mitleid hatte, entpuppt sich als ganz anderer Charakter. Fazit: Sehr gekonnt verwobenes Drehbuch, dass viele Wow-Momente hat und nicht nur am Ende überrascht. Clever und vor allem herausragend.

ungeprüfte Kritik

The Rock

Fels der Entscheidung - Entscheidung auf Alcatraz
Action, Thriller

The Rock

Fels der Entscheidung - Entscheidung auf Alcatraz
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 26.10.2025
Wenn man einmal davon absieht, welch komplexe Unterwelt mit Tunnelsystemen, Schienenfahrzeugen, Hängeloren und merkwürdigen Zahnradöfen man uns hier unter der Gefängnisinsel Alcatraz andrehen will, nimmt sich "The Rock" mit Unsinn und Übertreibungen wirklich wohltuend zurück. Das ist ein perfekter Actionfilm der 90er Jahre, weil er auch hochkarätig besetzt ist. Findige Filmnerds sind gar der Meinung, dass es sich um einen "heimlichen" Bondfilm handelt, da man tatsächlich zeitliche Bezüge zu den Connery-Bonds herstellen kann und er ja schließlich einen ehemaligen britischen Agenten verkörpert. Ed Harris ist ohnehin ein ewig unterschätzter Mime, der hier einen Bösewicht darstellt, dessen Motivation man plausibel nachvollziehen kann. Die Action ist noch handgemacht und ohne CGI und Greenscreen entstanden. Alles in allem bietet der Film fast pausenlose Action und zurückhaltenden Humor. Ich wollte 4 Sterne geben und habe dann überlegt, warum ich einen verwehren sollte. Schließlich bin ich großartig unterhalten worden und kann den Film auch immer wieder sehen. Fazit: Bruckheimer Action, bevor sie zu patriotisch und albern wurde. "The Rock" ist zeitloses, großartig besetztes Popcornkino und macht enorm viel Spaß.

ungeprüfte Kritik

Back to Black

Ihre Stimme. Ihr Leben. Ihre Musik.
Musik

Back to Black

Ihre Stimme. Ihr Leben. Ihre Musik.
Musik
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 25.10.2025
Toll geschauspielert und bedingt interessant. Man hat auch die bekanntesten Songs untergebracht, die man nach diesem Film mit anderen Augen sieht. Sie sind persönlicher, als man ahnt. Amy Winehouses Geschichte ist tragisch, aber mal ehrlich, muss man das verfilmen? Es hätte eigentlich jeder Künstler ein Biopic verdient, denn so mancher Song ist natürlich aus persönlichen Erlebnissen heraus entstanden. Genau, wie viele "normale" Menschen ähnliche Leidenswege haben, für die sich nicht mal der Nachbar interessiert. Ich würde sagen, dies ist ein Special Interest Film für Leute wie mich, die Songs von Amy Winehouse mögen und durch den Film, etwas zugänglicher als durch eine Doku, von ihrem Leben erfahren möchten. Damals bekam man ihre Sucht praktisch live mit, merkwürdigerweise erinnere ich mich aber an keinen Blake, sondern an Pete Doherty, der mit ihr durch die Presse geisterte. Von dem jedoch kein Wort. Wann "passierte" er in ihrem Leben? Somit ist der Film reichlich unvollständig, fängt schon bei einem gewissen Bekanntheitsgrad ihrerseits an und hört noch vor ihrem Tod auf. Wenn eine Lebensgeschichte nicht ganz erzählt wird, warum verfilmt man sie dann? Und wie dicht bleibt man an der Wahrheit? Ich hab da so meine Zweifel. Es wirkt alles beschönt und verharmlost. Man kann die Leistung von Marisa Abela in der Rolle von Amy beklatschen, letztlich ist das aber eine nichtssagende Geschichte, die zwischen den Zeilen zumindest die Mitschuld der Presse hervorhebt. Fazit: Eindringlich gespielt doch ziemlich vorhersehbar, nicht nur, weil die Story wahr ist. Mir wurde zu viel weggelassen, das Amys Tragödie sicher noch vertieft und den Streifen gehaltvoller gemacht hätte.

ungeprüfte Kritik

Detective Dee und der Dämonenkult

Detective Dee und der mörderische Dämonenkult.
Abenteuer, Fantasy

Detective Dee und der Dämonenkult

Detective Dee und der mörderische Dämonenkult.
Abenteuer, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 23.10.2025
Besser wirds nicht mehr. Ganz im Gegenteil: Schlimmer gehts immer! Seit irgendeine Billigproduktionsfirma das Detective Dee Franchise übernommen hat, sind Luft und Qualität raus. Die Filme werden stetig schlechter, ähneln sich in Titel und Handlung inzwischen zum Verwechseln. Dieser ist noch schlechter als der Vorgänger und der bisherige Negativhöhepunkt in jeder Beziehung. Lachhafte Tricks wie aus einem 80er Jahre Musikvideo, Wackelkamera, Bildverfremdung und enervierend laute Musikuntermalung, die sämtliche Dialoge verschluckt, wie ich es noch nie erlebt habe. Der Ton wirkt komplett dumpf und unterdrückt, teilweise versteht man kein Wort, weil die Trommeln alles übertönen. Man baut hier überaus flachen Slapstickhumor ein und die männlichen Darsteller, allen voran ausgerechnet der des Dee, beherrschen nur einen einzigen Gesichtsausdruck. Eine absolut blasse, der Figur unwürdige Vorstellung. Das ist reinstes Low-Budget-Laientheater, bei dem man sehr schnell keine Lust mehr zum Zugucken hat und auch deshalb den Sinn der wirren, einfallslosen Handlung nicht versteht. Fazit: Die Megaenttäuschung! Der absolute Tiefpunkt. Eine billige TV Produktion ohne jeglichen Charme und jede Spannung. Technisch unausgereift, konfus und letztlich tödlich langweilig. Ich hab schon zweimal angekündigt, die Reihe abzuhaken aber immer hatte ich den berühmten Funken Hoffnung. Jetzt ist Schluss! Mit weiteren Dee-Filmen werde ich meine Zeit nicht mehr verschwenden, sondern lieber Tsui Harks grandiose Trilogie noch einmal sehen.

ungeprüfte Kritik