Simon

Jede Familie hat ihr Geheimnis.
Drama

Simon

Jede Familie hat ihr Geheimnis.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
"Simon" ist ein authenisch wirkender, leise erzählter Film, der durchgäng fesselt wie auch unter die Haut geht. Naturgemäß ahnt der erwachsene Zuschauer mehr, als der zunächst kindliche Simon, dessen Leben hier mehr oder minder als Dreh- und Angelpunkt agiert. Ohne die Kamera stets Großaufnahmen einfangen zu lassen, spürt der aufmerksame Filmgucker die Entfremdung zwischen Vater und Sohn; das Gefühl, dass die Familie sich durch den eingeschlagenden Bildungsweg des jüngsten entfremdet und wie schmerzlich dies für den handwerklich begabten Vater sein mag, der auf einmal das Gefühl erfährt, welches Simon selbst wohl inneträgt - dem anderen nicht gut genug zu sein. Der Spielfilm umfasst mehrere Jahr/zehnte und zieht hierbei den gewillten Filmgucker vollends in seinen Bann. Nicht unbedingt ein Leinwandspektakel, welches auf ewig im Gedächtnis bleibt, gleichwohl jedoch ein Stück, welches nahe geht und schlicht und ergreifend fühlen lässt.

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I Like Movies

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
Lawrence ist alles andere als die sympathische jugendliche Hauptfigur, agiert dieser eigentlich nahezu ausschließlich egozentrisch als bisweilen unverschämt. Die Worte, mit denen er bisweilen seinen besten Freund überschüttet, lässt aufgrund der unverblümten Ehrlichkeit nicht nur Matt auf der Leinwand, sondern auch den Zuschauer vor der Leinwand förmlich erstarren. Gleichermaßen schließt man Lawrence dank dessen ungezügelter Filmleidenschaft ins Herz, erkennt sich vermutlich in einigen Facetten wieder und versucht, hinter die vermeintlich selbstbewusste Kulisse des Teenagers zu blicken. Etliche kleine Szenen werden hier ganz groß; fühlt sich der Zuschauer selten so hin und hergerissen zwischen dem Wunsch, dass Lawrence metaphorisch "auf die Fresse fällt" und dem Daumendrücken, dass für ihn alles gut endet. "I like movies" empfinde ich als einen der Filmperlen, die ähnlich wie "Mister May und das Flüstern der Ewigkeit" viel zu unbeachtet bleiben; geht das Gesehene tief unter die Haut, wirkt das Gesamtwerk so unglaublich authentisch und vorstellbar wie mitreißend, dass es bisweilen schmerzt.

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Influencer 2

Manche Follower bleiben für immer.
Thriller

Influencer 2

Manche Follower bleiben für immer.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
So sehr mich "Influencer" begeistert hat, so sehr enttäuschte mich "Influencer 2" - die Hoffnung, ein wenig mehr über die Vorgeschichte der eigentlichen Protagonistin CW zu erfahren, wurde nicht erfüllt. Dies allein hätte kein Minuspunkt sein müssen, tritt hier schließlich erneut Madisson, die bereits Hauptbestandteil des ersten Teils war, wieder in den Fokus. Bis zur ungefähren Filmhälfte gestaltet sich der handfeste Psychothriller auch als konstant zugkräftig, fesselnd und atmosphärisch dicht wie düster. Leider kippt spätestens das Finale in ein völlig absurdes buchstäbliches Schlachtfeld, bei dem ich als Zuschauer mir die Frage stellte, ob die Macher dies tatsächlich ernst meinten oder ob das Ganze absichtlich amüsant wirken sollte. Eine Frage, deren Beantwortung eigentlich keine Rolle spielt, agieren jene Szenen weder überzeugend in die eine, noch in die andere Richtung.

Folglich bin ich abschließend froh, hier nicht direkt die DVD gekauft zu haben, wie es eigentlich Dank meiner Begeisterung hinsichtlich "Influcener" beabsichtigt war - der zweite Teil macht zwar vieles richtig, bedauerlicherweise jedoch im Finale viel zu viel falsch, um mich wahrhaftig überzeugen zu können.

Insgesamt somit ernächternd wie auch enttäuschend.

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Wake Up

Eine Nacht. Ein Fehler. Kein Entkommen.
Horror, Thriller

Wake Up

Eine Nacht. Ein Fehler. Kein Entkommen.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
"Wake up" stand längere Zeit auf meiner Prime-Watchlist, war ich jedoch stets hin- und hergerissen, was ich anhand der Storybeschreibung wohl erwarten dürfte, ist der Begriff "Horror" bekanntermaßen vielseitig auslegbar, so dass ich erneut etwas überirdisches befürchtete. Tatsächlich riss mich der Psychothriller jedoch von der ersten Sekunde an vollends mit, liefert das Drehbuch dem Zuschauer zunächst die Möglichkeit, die einzelnen Figuren / Persönlichkeiten kennenzulernen und im Gesamtwerk alles andere als banal daherzukommen. Ebenso verzichtet "Wake up" auf unnötige Gewaltorgien, die die Handlung beinahe vergessen lassen - das, was gezeigt wird, ist durchaus bisweilen grausig, bleibt die Atmosphäre jedoch durchaus dicht, die Handlungen zum Großteil glaubwürdig und die unterschiedlichen Persönlichkeiten glaubwürdig. Auflockernde Szenen agieren keineswegs entwürdigend, liegt der allgemein Tenor durchaus auf Ernsthaftigkeit und erinnern in ihrer konsequenten Umsetzung in gewisser Weise an "Unhinged". Durch kleine überraschende Wendungen wie auch Kniffe bleibt "Wake up" konstant spannend und stellt einen der Werke dar, welche mich vollends positiv überrascht wie auch überzeugt haben.

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No Filter

Horror

No Filter

Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
"No filter" erinnert ein wenig an "Polaroid", setzt hierbei jedoch weitaus mehr auf die Wirkung, die gegenseitige sog. Pranks nach sich ziehen können. Sprich: wer zu oft Spaß macht und hierbei nahezu sämtliche Grenzen überschreitet, wird irgendwann nicht mehr ernstgenommen und steht im Fall der Fälle noch hilfloser dar als die Front, die man zu warnen versuchte. Die Idee der Macher, das Ganze mit dem zunehmenden Trend, alles und jeden dauernd zu filmen, posten und stets weiterzuverbreiten zu kombinieren, bringt einen durchaus fesselnden Beitrag auf die Leinwand. Dass es bei "No filter" irgendwie an einer Erklärung respektive Auflösung mangelt, mag dem ein oder anderen negativ aufstoßen, hat mir indes recht gut gefallen, bleibt der Zuschauer endlich mal wieder gefordert und gefördert, seine eigenen Rückschlüsse zu ziehen. Durch die glaubwürdigen Darstellerleistungen und nicht zuletzt damit verbundene Figurenzeichnungen gelingt mit "No Filter" ein durchaus kurzweiliger recht sehenswerter Film, der gewissermaßen wie nebenbei Gesellschaftskritik liefert und den Zuschauer, der oftmals sein eigenes Mobiltelefon keine 5 Meter von sich entfernt liegen hat, einiges an Tobak.

An "No Filter" bin ich mit einer nicht allzu hohen Erwartungshaltung herangegangen, wurde jedoch durchaus positiv überrascht.

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Ganzer halber Bruder

Komödie, Drama, Deutscher Film

Ganzer halber Bruder

Komödie, Drama, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
"Ganzer halber Bruder" liefert genau das, was man anhand des Trailers erwarten darf - Christoph Maria Herbst in einer weiteren Abwandlung seiner Paraderolle; eine Story, die ein wenig abstrus erscheint und trotz der geplanten miesen Schachzüge auf ein happy End zusteuert. So klar auf der Hand liegt, dass der Film gute Laune machen und dabei möglichst leicht agieren soll, vermisse ich hier und dort ein wenig mehr Dramaturgie, Tiefsinn und bisweilen Ernsthaftigkeit. Gewiss punkten diverse skurille Szenen ähnlich wie wirklich bewegende Momente - dennoch bleibt trotz alledem ein Gefühl, dass das ein oder andere Klischee (Stichpunkt: Bewährungshelfer) hätte anders aufgezogen werden können.

Ingesamt betrachtet macht "Ganzer halber Bruder" durchaus Spaß zu gucken, verzichtet der Plot auf Momente, in denen sich einer der Beteiligten vorgeführt führen darf und setzt auch ein gewisses Maß an Realismus. Man mag ankreiden, dass die Wandlung der Brüder zu rasch von statten geht, muss man sich gleichermaßen aber vor Augen halten, dass die Spielfilmzeit naturgemäß begrenzt hat.

Alles in allem hat mir der Film gut gefallen, hätte mich "Ganzer halber Bruder" jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach ohne Christoph Maria Herbst weniger überzeugt.

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The Smashing Machine

Zwischen Triumph und Abgrund
Drama

The Smashing Machine

Zwischen Triumph und Abgrund
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
Den Trailer zu "The smashing machine" habe ich seinerzeit im Kino gesehen, für die dortige Sichtung hat es jedoch zeitlich nicht gepasst - rückblickend betrachtet eine schicksalhafte Wendung, bin ich kurzgesagt von dem Film einfach nur enttäuscht. Zweifelsohne überzeugt Dwayne Johnson in der teilweise doch recht emotionalen Rolle durchaus, bleibt "The smashing Machine" trotz Einblicken in das Beziehungsleben des Protagonisten Mark und Dawn meines Empfindens nach seltsam oberflächlich. Mich als Zuschauer riss es zudem nicht sonderlich mit, ob Mark nun einen Kampf gewinnt oder verliert - tatsächlich kommt die große Emotion, als der erste Kampf des bis dato Unbesiegten verloren geht, kaum aus sich heraus. Insgesamt plätschert "The smashing machine" eher vor sich hin, lösten auch die Doping-Szenen kaum etwas in mir als Zuschauer aus.

Etwas pflichtschuldigst darf der "echte Mark Kerr" zu guter Letzt einmal durchs Bild laufen, bleibt jedoch bis zuletzt die Frage, ob nicht die Karriere-Geschichte eines anderen ehemaligen Wrestlers zugkräftiger gewesen wäre.

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Bastard

Faustrecht der Kindheit
Deutscher Film, Thriller, Krimi

Bastard

Faustrecht der Kindheit
Deutscher Film, Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "spiegelblicke" am 21.02.2026
"Bastard" liefert durchaus sehr interessante Grundsätze, verliert sich aber ab eine ungewissen Zeitpunkt in dem Versuch, möglichst viele Facetten des "Warums" anzudeuten, um auch den letzten Zuschauer abholen zu können. Leider zieht sich das Ganze somit nicht nur unnötig in die Länge, sondern wird auch streckenweise unglaublich unglaubwürdig - keine weitere Vorladung des geständigen Hauptverdächtigen mitsamt seiner Erziehungsberechtigten, sondern eine einzelkämpferische Kommissarin, die sich selbst zur Übernachtungsparty einlädt und vollends auf Beobachtung statt ernsthaften Verhör setzt. Die Spannung, die "Bastard" nich zuletzt durch die glaubwürdige Besetzung vermittelt, leidet unter dem doch etwas zu schwergewichtigen Drehbuch und dem gleichzeitig mangelnden Einblick in die Gespräche, die die Eltern des Entführten eigentlich führen müssten. Zum einmaligen Anschauen sicherlich interessant, jedoch kein Film, den ich unbedingt weiterempfehlen würde.

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The Sadness

18+ Spielfilm, Horror

The Sadness

18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Igel8" am 20.02.2026
Grenzwertig, stellenweise schwer erträglich. Selbst für einen Horror Fan. Ich habe ihn trotzdem bis zum Ende angesehen, werde ihn aber nicht unbedingt weiter empfehlen, dass muss halt jeder für sich selbst entscheiden.

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Feste & Freunde

Ein Hoch auf uns!
Komödie, Deutscher Film, Drama

Feste & Freunde

Ein Hoch auf uns!
Komödie, Deutscher Film, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 20.02.2026
" Das war nicht vernünftig, und ich würde es wieder machen."

Ja, doch, den hätte ich schon eher mal ansehen sollen. Keine unbekannten Schauspieler aber doch nicht die ewig selben Verdächtigen. Nicholas Ofczarek und Ronald Zehrfeld sind hier natürlich die Top Schauspieler im Cast, aber auch der bekannte Rest des Ensemble Spielt wirklich sehr gut und authentisch. Die Story geht in Ordnung und komisches und dramatisches wechseln sich gekonnt ab. Langweilig ist hier erst mal gar nichts und menschliches wird hier authentisch und witzig, wenn auch manchmal etwas peinlich, viel geboten........Treffer.

Themen wie Freundschaft, Liebe, Neid, Betrug, Veränderung und letztlich auch Geburt und Tod finden hier ihren Platz ohne das etwas überladen wirkt. Manchmal gibt es auch plumpe Momente die knapp an den Worten subtil oder ordinär vorbei schrammen, dann gibt es aber auch wieder geistreiche und schlagfertige Dialoge die Spaß machen und zum Nachdenken anregen. Ein letztlich herrliches Durcheinander das man nicht zu sehr auf die Goldwaage legen sollte sondern einfach nur staunend die Entwicklung einer sehr Freundschaftlich verbunden Gruppe im laufe von mehreren Jahren, und vielen Festen, bestaunt werden kann.

Fazit: Zugegeben, der Film hat nicht wirklich viel neues zu bieten, ist aber Atmosphärisch mit sehr guten Schauspielern nebst brauchbaren Drehbuch gut gemacht. Das alleine schon macht "Feste & Freunde" sehenswert und löst Gefühlsmäßig einiges beim Betrachter aus. Bei mir war das jedenfalls so. Ich gebe gerne 3,5 Sterne mit Drall in Richtung der 4. Sehr angenehm und unterhaltsam anzusehen wird man doch mit einer gewissen Wehmütigkeit und einen kleinen dumpfen Schmerz zurückgelassen. Schön.

"Zusammen immer allein"

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The Toxic Avenger

Horror, 18+ Spielfilm

The Toxic Avenger

Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 20.02.2026
" Echt hässlich der arme Junge. "

Hier muss ich "Wernerbros" zur Seite springen. Echte Horrorfilm-Komödien-Freaks wie wir wissen Filme wie "The Toxic Avenger" zu schätzen. Sie reihen sich in eine Tradition von wertigen Horror-Schrott-Produktionen ein die vor alledem eines machen sollen: Spaß !!! Die vielen schlechten Kritiken hier erteile ich auf jeden Fall eine Abfuhr, sie sind in keiner weise verständlich oder zu rechtfertigen, denn: Jeder der sich so einen Film ausleiht weis normalerweise worauf er sich einlässt.

Satirisch überzogen und natürlich Jenseits vom jeden guten Geschmack wird hier reales (...bisschen überzogene Gesellschaftskritik...) mit Comicheftchen-artigen Gedöns jeder möglichen und unmöglichen Geschmacklosigkeit vom Stapel gelassen um dann in extremer Gewalt zu explodieren. Die dargestellten Figuren sind durchweg gelungen und ja, auch lächerlich, dumm und abstoßend. So weit so gut.

Fazit: Richtig schrottig, richtig doof. Aber eben das was jeder sehen will der sich so etwas ausleiht Gegenteilig würde ich Filme wie "Kickass", "Renfield", "Braindead", "Deadpool" als wirklich gelungene Vertreter ihrer Art bezeichnen die ihr Genre auszeichnen. "The Toxic Avenger" würde ich Genrebezogen als sehenswert bezeichnen, 3 Sterne.

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The Void

Es gibt eine Hölle. Dies hier ist schlimmer.
Horror, Science-Fiction

The Void

Es gibt eine Hölle. Dies hier ist schlimmer.
Horror, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "-Psy-" am 20.02.2026
Ein Film mit insgesamt guten Ansätzen, aber irgendwie bleibt er flach, nimmt einen nicht mit. Fängt stark an, kann das Niveau aber nicht halten. Er zieht sich, bis dann endlich halbwegs klar ist, warum der ganze Zirkus veranstaltet wird.

Mittelgewöhnlich, da die Effekte zum Teil sehr gut gemacht sind.

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