Gunnar (Björn Stefánsson) bekommt einen merkwürdigen Anruf von seinem Ex-Freund Einar (Sigurður Þór Óskarsson), der total verängstigt klingt. Der sagt, dass er gerade in der Blockhütte seiner Familie in 'Rökkur' sei, einer abgeschiedenen Region im Westen Islands, wo sie als Paar einst viel Zeit miteinander verbracht haben. Und er hat das Gefühl, dass irgendjemand oder etwas bei ihm sei. Aus alter Verbundenheit reist Gunnar nach Rökkur, um Einar zu beruhigen. Dort angekommen, gleiten die beiden rasch in ihre alten Streitereien ab. Doch allmählich muss auch Gunnar erkennen, dass sie nicht alleine in der Hütte sind...
Regisseur Erlingur Thoroddsen nutzt die gewaltigen Weiten und schroffen Landschaften seiner isländischen Heimat um eine schauerliche Mischung aus Melodram und Horrorfilm zu entwerfen, die er bis zum schauerlichen Finale immer weiter verdichtet. Mit Found-Footage-Elementen, einer beunruhigenden Farbdramaturgie und eleganten Verweisen zu Genre-Klassikern wie 'Wenn die Gondeln trauern tragen' (1973) und 'Blair Witch Project' (1999) skizziert er in 'Rift' (2017) ein monströses Beziehungsdrama, bei der man als Zuschauer nie weiß, was hinter der nächsten Zimmerecke lauert.
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Gunnar (Björn Stefánsson) gets a strange call from his ex-boyfriend Einar (Sigurður Þór Óskarsson), who sounds totally scared. He says that he is currently in his family's log cabin in 'Rökkur', a remote region in the west of Iceland where they once spent a lot of time together as a couple. And he has the feeling that someone or something is with him. Out of old ties, Gunnar travels to Rökkur to calm Einar down. Once there, the two quickly slide into their old quarrels. But gradually Gunnar also has to realize that they are not alone in the hut...
Director Erlingur Thoroddsen uses the vast expanses and rugged landscapes of his Icelandic homeland to create a gruesome mixture of melodrama and horror film, which he condenses further and further until the gruesome finale. With found footage elements, an unsettling color dramaturgy and elegant references to genre classics such as 'When the Gondolas Mourn' (1973) and 'Blair Witch Project' (1999), he sketches a monstrous relationship drama in 'Rift' (2017), in which the viewer never knows what lurks around the next corner of the room.
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