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Kritiken von "Schaeferreiner" aus

24 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Es geschah am hellichten Tag
    Krimi, Deutscher Film, TV-Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Schaeferreiner" am 26.02.2012
    Trotz Aufgebot von allem, was in Deutschland derzeit Rang und Namen hat, bleibt nur ein schwacher Eindruck, wenn man einmal Heinz Rühmann und Gert Fröbe in ihrem Rollenspiel erlebte. Joachim Krol blieb sehr weit hinter Heinz Rühmann zurück; die beiden trennen Welten. Obwohl ich Krol als Norbert in "der bewegte Mann" sehr ausdrucksstark fand, ebenso in vielen weiteren, bor allem ernsteren Rollne, haben mich seine Kriminalfilme meist enttäuscht. Sei es Donna Leon, Tatort oder hier - er reißt mich nicht vom Hocker. Dem Original 5 Sterne, hier gut gemeinte 2.
  • Brokeback Mountain
    Liebe ist eine Naturgewalt.
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Schaeferreiner" am 06.12.2011
    Bei diesem Film wurde so ziemlich alles richtig gemacht. Neben einer für tolerante Zuschauer anrührenden und nachvollziehbaren Story eine weitgehend stimmige Besetzungsliste, wunderschöne Landschaftsaufnahmen, eingängige, aber nicht übertönende Musik, wenig Dialog, viel erlebt der Zuschauer auf der emotionalen Ebene.

    Viele älter werdende, vereinsamte, heimlich homosexuelle Männer, die sich nie erlaubt haben, ihre Sexualität offen zu leben, sondern sich den gesellschaftlichen Forderungen angepasst haben, werden den Schmerz über das nie erfüllte partnerschaftliche Leben des Hauptdarstellers am Ende nachvollziehen können. Sicher auch "normale" Frauen und Männer, die eine heimliche Liebe niemals leben konnten oder durften.

    Heath Ledger wurde für seine Darstellung sehr oft gelobt; mir kam Jake Gillenhall dabei viel zu kurz, der sehr authentisch den rebellischen, offensiven Part darstellte, der letztlich an seiner Lebensform tödlich scheiterte. Seine Verzweiflung und sein Kämpfen um die Liebe des Wunschpartners, seine Zerrissenheit war hervorragend gespielt.

    Ein Kritiker hier schrieb, dass der Film zu sehr auf die körperliche Anziehung ausgerichtet sei - er hat den Film wohl nicht mitgefühlt. Dass die Protagonisten Hunderte von Meilen quer durch Amerika fahren, um sich einmal im Jahr für kurze Zeit zu sehen und Zeit miteinander zu verbringen, hat nur untergeordnet mit der reinen Sexualität zu tun, sondern mit der Nähe, die sie erleben wollen. Jake Gillenhall zeigt ja in andere Szenen, dass er für den reinen Sex auch andere Wege finden kann.

    Morde an Homosexuellen geschahen und geschehen, deshalb war der Filmtod keine stilistische Übertreibung. Heute sind Homosexuelle besonders in muslimischen Staaten bedroht, im Iran wurden vor einiger Zeit öffentlich ein 16- und ein 18-jähriger unter dem Jubelgeschrei von Frauen und Männern aufgehängt, in vielen anderen muslimischen Staaten gilt ebenfalls die Scharia und es droht mindestens Haft, oft unter erschwerten Bedingungen, oft auch der Tod - siehe Wikipedia.

    Auch in westlichen Demokratien gibt es wieder häufiger Übergriffe und Intoleranz; hier in Deutschland auch durch einen Rechtsruck in manchen Bevölkerungsruppen und den hohen Anteil schlecht oder nicht integrierter Zuwanderer bedingt.

    Es fehlen mehr solche Filme, die die aktuelle Lebenssituation wiederspiegeln.
  • Der Zoowärter
    Sprich Tiere nicht an... bevor sie dich ansprechen!
    Komödie, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Schaeferreiner" am 06.12.2011
    Für Kinder ab acht bis 16 Jahren und Familien eine nette Komödie, die voraussehbar und oft zu melodramatisch ist, vor allem um einiges kürzer und mit mehr Witz hätte ausgestattet sein können. Ganz nett und schnell wieder vergessen.
  • Spione wie wir
    Das schärfste Agenten-Team seit Mata & Hari.
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Schaeferreiner" am 06.12.2011
    Der herrliche Klamauk ist nach wie vor eine meiner Lieblingskomödien. Und trotz meiner Negativkritik, die gleich folgt, sehenswert.

    Leider bleibt die Blu-ray weit hinter meinen Erwartungen zurück. Der Film wurde offensichtlich nicht neu abgetastet, um das Material zu erstellen, sondern das Ausgangsmaterial für die DVD mit Filtern, Schärfeeffekten und Beschneidung auf 16:9 nachbearbeitet. Das hätte jeder fast selbst mit einem Videoschnittprogramm am PC erledigen können und dabei eine wesentlich kleinere Datei erzeugt.

    Das Material ist etwas schärfer und farbenfroher als auf der DVD, leider wurde aber offensichtlich der bereits beschnittene Film (vom Kinoformat auf 4:3) noch einmal nun auf 16:9 geschnitten. Vom ursprünglichen Material ist also nur ein Bruchteil zu sehen - sehr schade. Wer den Film nicht kennt, wird sich nicht groß daran stören. Aber an eine teure Blu-ray hat man andere Erwartungen. Alte Filme können auch gut auf die Scheibe gebracht werden (z.B. Is´was Doc?), dass es Freude macht, diese wieder anzusehen.

    Bei einem Leihfilm kann man drüber weg sehen, hätte ich mir den Film gekauft, wäre ich wesentlich mehr verärgert über die Lieblosigkeit, mit der der Produzent mit diesem Kultfilm umging, lediglich auf schnellen Gewinn abzielend.

    Sehr schade.
  • Der Sezierer
    Nicht alle Toten schweigen
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Schaeferreiner" am 04.12.2011
    Dieser Film ist wirklich reine Zeitverschwendung. Man wartet darauf, dass irgendetwas wie Spannung, Emotion oder Schauder aufkommen, aber es geschieht nichts, was den Film sehenswert erscheinen lässt. Das sehr späte "Zurückschlagen" des Sezierers (wie in der Ankündigung beschrieben) ist dann ebenfalls träge, langatmig und passiv. Alle Rollen sind schlecht besetzt, weder eingehend oder tiefgängig noch anderweitig berührend. Es ist im Grunde egal, wer in diesem Film ermordet wird, weil weder Haupt- noch Nebendarsteller den Zuschauer in den Bann ziehen und für sich einnehmen. Gottlob dauert der Film trotz der vielen Längen real nur 90 Minuten, die man aber besser mit einem Spaziergang verbringen sollte. Selbst Barbara Salesch ist da spannender.
  • Davor und danach
    Nichts ist, wie es war. Ein Verbrechen. Ein schrecklicher Verdacht. Und der Schatten eines Zweifels.
    Krimi, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Schaeferreiner" am 27.11.2011
    Eine Familie zerbricht fast daran, dass dem Sohn ein Mord vorgeworfen wird. Jeder möchte auf seine Weise helfen, die Familie schützen. Eine gemeinsame Lösung will ihnen nicht gelingen. Überzeugend Meryl Streep als geradlinige Ehefrau und Ärztin, die ihrem Mann (Liam Neeson) irgendwann nicht länger dabei unterstützen will, am Gesetz vorbei den Kopf seines Sohnes aus der Schlinge zu ziehen und ihn dabei in ein viel größeres Unglück zu stürzen - den Verlust seiner Aufrichtigkeit.
  • Kein Sterbenswort
    Sag es niemandem.
    Krimi, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Schaeferreiner" am 27.11.2011
    Zu Beginn ein Verbrechen, dass in seiner Dimension ebenso lange unklar bleibt wie die Hintergründe und die wahren Täter.

    Sehr spannender Thriller mit überzeugenden Darstellern, gutes französisches Kino.
  • Wie ein Licht in dunkler Nacht
    Sie wird gejagt von einer ganzen Armee. Denn sie allein hat den Schlüssel zum Sieg.
    Thriller, Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Schaeferreiner" am 24.11.2011
    Ein toller Film. Melanie Griffith in einer der wenigen Rollen, in der sie mich als Schauspielerin überzeugt hat. Top-Besetzung und Spannung bis zum Ende. Wer wie ich in der Nachkriegszeit aufgewachsen ist, kann die Stimmung des Filmes sicher besonders gut auffangen, da früher die Auseinandersetzung mit dieser Thematik ganz anders als heute geführt wurde. Und weil man damals noch vielmehr wahrnahm, wieviele Überbleibsel aus dieser Zeit bis in die Siebziger hinein mit rassistisch-autoritären Wesenszügen Schüler unterrichten, Kinder betreuten oder z.B. als Ärzte arbeiteten. Neben der Spannung also auch etwas Bauchweh, wenn man den Film ansieht.
  • Der Couch-Trip
    Eine Komödie zum Durchdrehen!
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Schaeferreiner" am 24.11.2011
    Herrlicher Klamauk mit einem tollen Duo Akroyd/ Matthau mit enorm viel Witz und vertauschten Rollen - die Psychiater sind die eigentlich Kranken, was ja auch in der Realität immer mal wieder vorkommt. Auch der Machtmissbrauch bei solchen Behandlungen ist ein immer mal wieder aktenkundig gewordenes Phänomen. Hier wird alles sarkastisch-übertrieben und besonders Walter Matthau kann in seiner Ekel-Rolle richtig glänzen. Wer im sozialen Bereich sein berufliches Zuhause hat und noch mit beiden Beinen auf dem Boden steht, wird sich besonders amüsieren.
    Ich klann mir diesen Film immer wieder ansehen.
  • Cars
    Kids, Animation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Schaeferreiner" am 24.11.2011
    Als Film für Kinder bedingt geeignet, da die Texte zeitweise doch sehr viel Verständnis erfordern und an Kindern vorbeimarschieren. Kinder erfreuen sich an dem Spektakel, an den Autos, an der Musik. Aber die rasanten Schnitte sind für das Aufnahmevermögen in viel zu schneller Folge und lassen wenig Zeit, das Gesehene zu verarbeiten. Es fehlt die Zeit, auch auf einzelnen Bildern länger zu verweilen und dem Kind die Chance zu geben, manche Dinmge in Ruhe zu betrachten. Ansonsten wie gewohnt von Disney/ Pixar - tolle Tricktechnik, gute Story und liebevolle Detailarbeit.
  • The Green Hornet
    Die Grüne Hornisse - Brich das Gesetz, um es zu schützen.
    Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Schaeferreiner" am 20.11.2011
    Fast durchweg schlechte Schauspieler, insbesondere die beiden Hauptdarsteller können nicht mitreißen. Man wünscht sich, dass Green Hornet von einem Hornissenschwarm kurz nach Beginn ausgeschaltet würde, sein Kompagnon gleich mit. Der Film wird einzig durch die humorvoll-makabre Rolle von Christoph Waltz, der diese gut spielt, etwas gewürzt.

    Seth Rogan ist für mich einer der eher weniger sehenswerten Schauspieler Hollywoods, eigentlich ein Grund, den Film sofort zur Seite zu legen, auch Jay Chou wird nicht wirklich gebraucht. Mit einer besseren Besetzung und einem guten Drehbuch hätte man dem Film mehr Flair einhauchen können. So kann man nur hoffen, dass keine Fortsetzung produziert wird.
  • City of Ember
    Flucht aus der Dunkelheit.
    Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Schaeferreiner" am 20.11.2011
    Gut inszenierter Film, der nicht nur das junge Publikum - die eigentliche Zielgruppe - anspricht. Zwar vorhersehbar und wenig überraschend, aber doch liebe- und mühevoll inszeniert. Sicher hätte man sich den menschenfressenden Maulwurf sparen können, der im Buch wohl nicht vorkommt; da wollte man dem amerikanischen Publikum wohl etwas bieten. Die haben nach "Brothers Grimm" ja etwas mehr deutsche Kultur und Geschichte kennengelernt;-)

    Auf jeden Fall zu kurz geraten ist das Ende; es enttäuscht, wenn man nach einem so langen Film keinen wirklichen Ausklang angeboten bekommt, zumal zwischenzeitlich nicht mit Längen gespart wurde - manchmal möchte man den Darstellern schon etwas Beine machen. Das Ende zielte auf die wohl nie folgende Fortsetzung ab, da das Einspielergebnis ein Minusgeschäft war.

    Schade, denn insgesamt ist der Film gut unterhaltend und mit einem besseren Ausklang und etwas mehr Blick auf die Welt, die das unterirdische Volk erwartet wäre er noch befriedigender.