Ein Western! Der erste neue Western! Ein Western - brutal und romantisch!
Western
Ein Western! Der erste neue Western! Ein Western - brutal und romantisch!
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Bewertung und Kritik von
einem anonymen Filmfan am 11.03.2009Statt durch die staubigen Felsen von Almeria reitet der Held diesmal durch die traumhaft schönen Pyrenäen - das ist das einzig Positive, was über diesen Film zu vermelden ist. Nicht, daß er übermäßig schlecht wäre, Dutzendware wie diese gibt es beim Spaghetti-Western zuhauf; aber vom Schöpfer Djangos darf nun wirklich erheblich mehr erwarten. Ein populärer Rocker muß nicht gleich ein begabter Schauspieler sein - das beweist Johnny Hallyday auf kläglichste Weise. Es gelang Corbucci nicht einmal, seinen Spezi Ennio Morricone für die Filmmusik zu gewinnen - Vielschreiber A.F.Lavagnino sprang mehr schlecht als recht ein. Nicht einmal an den eher behäbigen "Ringo mit den goldenen Pistolen" (der Vorläufer "Djangos", der aber erst nach dessen Erfolg in die Kinos gebracht wurde) reicht dieser Film heran, und die Stellen, die an "Navajo Joe" erinnern, tun dies eher schmerzlich. Am übelsten aber ist der Qualitätsabfall gegenüber "Leichen pflastern seinen Weg", der auch noch in den gleichen Kulissen gedreht wurde - man kann deutlich das Schild "Pollicot Bank" erkennen. Und mich persönlich verstimmt sehr die verhetzende Darstellung der Hippies (kein Witz, es kommen wirklich welche vor) als gesinnungslose Perverse. Das alles kann auch Mario Adorf nicht herausreißen, dessen Rolle viel kleiner ist, als die Titelgestaltung vermuten lässt. Daß die deutschen Fassung (von Karlheinz Brunnemann) wieder dumme Sprüche klopft, fällt dann schon gar nicht mehr ins Gewicht.
ungeprüfte Kritik