Kritiken von "Chris123" aus Schöllnach

Dead Alive - Braindead

Der Zombie-Rasenmähermann
Horror

Dead Alive - Braindead

Der Zombie-Rasenmähermann
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 26.06.2011
"Ich tret euch in den A...h für den Herrn"

Die absolute ultimative Horror-Comic-Heft-Splatter-Komödie wie es sie genialer niemals gegeben hat. So etwas wird sich nie wieder jemand trauen und leider auch nicht wiederholen. Ja geradezu hysterisch verrückt ist die Story und die Umsetzung dieses abstoßenden und Himmelschreienden Wahnsinns-Film von Peter Jackson geworden und hat mich schon als Jugendlichen von der Stange gehauen. Unbeschreiblich der Ekel, der Witz, das überdrehte, das satirisch blutig-kranke Gemetzel vom verrückten Anfang bis zum durchgeknallten Ende. Herrlich, der ultimative Spaß für jeden Horror-Freak.

Das unerhörte Talent eines Peter Jacksons das hier schon ganz deutlich zu Tage tritt (..aus mageren Töpfen finanziert und mit primitiven Mitteln umgesetzt) und aus wenigen guten Material das Maximum herauszuholen und zu organisieren wird hier schon ganz deutlich. Er muss während des Drehs das Gefühl gehabt haben mit immer mehr Bällen zu jonglieren während ihm von der Seite her immer noch mehr Bälle zugeworfen wurden.

Fazit: Falls möglich sollte man sich die ungeschnittene Fassung von damals ansehen, diese wurde aber ziemlich schnell (..und mir völlig unverständlich..) eingezogen. Ein Film am dem sich die Geister scheiden. Für mich 5 Sterne und mehr, für andere ein Grausen und nur noch geschmackloser Irrsinn.

Übrigens kommt man (denke ich) in der heutigen Zeit ganz einfach und Legel an eine ungeschnittene Fassung.

"Ihre Mutter hat meinen Hund gegessen !"

ungeprüfte Kritik

Dawn of the Dead

Wenn in der Hölle kein Platz ist, kommen die Toten auf die Erde.
18+ Spielfilm, Horror

Dawn of the Dead

Wenn in der Hölle kein Platz ist, kommen die Toten auf die Erde.
18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 26.06.2011
" Wenn in der Hölle kein Platz ist, kommen die Toten auf die Erde! “

Das Original von George A. Romero von 1978 ist der Zombiefilm der das Maß aller Dinge ist und unerreicht bleibt. Als ich mir den Film vor etlichen Jahren auf Videokassette angesehen habe war ich total begeistert und fasziniert von der Atmosphäre . Im laufe der Jahre sah ich ihn noch des öfteren und bin bis Heute der Meinung das er unerreicht ist. Tja, einen Klassiker im Horror-Film Bereich gibt es eben nicht alle Tage.

Die Neuverfilmung von Zack Snyder hab ich mir im Kino angesehen, die Trailer und die Filmkritiken ließen auf eine ganz ordentliche Verfilmung hoffen.
Und ich wurde tatsächlich nicht enttäuscht, von der ersten Minute an spannend, gute Schauspieler, tolle Musik und ganz witzig-kritische-Schlenker in alle möglichen Richtungen. Das ganze noch mit reichlich Blut und Action serviert und teilweise in recht hohen Tempo vorgeführt ist Premiumunterhaltung in einen schwierigen Horror-Genre im den nur selten wirklich gute Filme zu finden sind.

Allerdings ist der Film für Hardcor-Zombie-Fans ungeeignet, zu wenig Eingeweide und Blut, und laufende und kletternde Zombies geht gar nicht. Die Splatterefekte sind eben entschärft und auch für das breite Publikum geeignet.

Fazit: Wer im Zombie-Film Bereich wirklich wertige Unterhaltung mit Atmosphäre sucht wird um diesen Film schwer herum kommen, ich geb ihm sogar 5 Sterne weil er eine freudige Überraschung ist die sich leider nicht so bald wiederholen wird.

ungeprüfte Kritik

The King of Queens - Staffel 1

Serie, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 06.02.2011
„Ich bin der Mann im Haus!“ – Carrie: „Dann zieh deine Hose hoch und benimm dich auch mal wie einer!“

Doug und Carrie Heffernan, eine Ehe, die täglich aufs Neue beweist, dass Liebe blind macht und Ehepartner gelegentlich taub sein sollten. Dazu Arthur, der Schwiegervater aus der Hölle, und fertig ist eine Sitcom, bei der man sich fragt, wie diese Menschen überhaupt einen einzigen Tag ohne gegenseitige Morddrohungen überstehen.

Doug, gespielt vom herrlich verpeilten Kevin James, ist der gemütliche Paketbote mit einem ausgeprägten Verhältnis zu Essen, Sofa und möglichst wenig körperlicher Anstrengung. Carrie ( Remini) hält dagegen, hat ihren Mann meistens im Griff und weiß genau, wann ein vernichtender Blick mehr bewirkt als tausend Worte. Und dann Arthur Spooner! (J. Stiller) spielt diesen wandelnden Nervenzusammenbruch so genial, dass man ihn gleichzeitig erwürgen und zum Essen einladen möchte.

„Essen ist kein Hobby. Es ist eine Leidenschaft!“

Die Geschichten sind herrlich alltäglich, bescheuert und gerade deshalb so unterhaltsam. Ob Ehekrisen, Fressattacken, Freundschaftsdienste oder Dougs kreative Ausreden: Hier wird aus jeder Kleinigkeit ein ausgewachsenes Drama. Tiefgang? Gelegentlich. Niveau? Ansichtssache. Lachpotenzial? Eben auch durch das restliche geradezu geniale Cast mehr als genug vorhanden.

Fazit: King of Queens ist keine hohe Fernsehkunst, sondern eine wunderbar verrückte Alltagskomödie mit Kultpotenzial. Ich gebe zu: gelegentlich Nervt das gewaltig und der Wunsch eine der Figuren zu erschießen schleicht sich schon mal ein. Kevin James und Leah Remini harmonieren aber prächtig, Jerry Stiller stiehlt regelmäßig die Show. Für mich 5 Sterne im Komödien-Serienfach und ein klares "Super“.

„Doug, wir müssen reden!“ – Und schon weiß man: Der Abend ist gelaufen. v

ungeprüfte Kritik

Rules

Sekunden der Entscheidung
Kriegsfilm

Rules

Sekunden der Entscheidung
Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 19.12.2010
„Man möchte sich direkt schämen beim Ansehen dieses Machwerkes.......
.....ärgerlich, peinlich, pathetisch und klischeehaft und abstoßend“

Typisch amerikanisch „Militärdrama“, das amerikanisches Leben über das Leben aller anderen Menschen auf dieser Welt stellt.Wofür sind Soldaten überhaupt da? Meiner Ansicht nach sind sie ausschließlich dafür da, Zivilisten zu beschützen und nicht, um sie rücksichtslos massenweise zu meucheln, wenn der Vorgesetzte es befiehlt (...oder auch nicht!). Wenn man sich außerdem als Okkupant in jenem Land befindet, kann man nicht davon ausgehen, dass die Bevölkerung positiv auf ihre bombardierenden Besatzer reagiert.

Man muss sich wundern, dass sich Tommy Lee Jones und Samuel L. Jackson für so einen widerlichen Müll hergeben. Einfach unglaublich. Dass dabei versucht wird, den Zuschauer dahingehend zu manipulieren, dass er nach und nach, so die Absicht, auf die Seite der meuchelnden Soldaten zu ziehen, finde ich besonders erschreckend, einfach abscheulich.

Fazit: Übles Machwerk, keinen Stern wert und Totalschaden im moralischen Sinne. Hier soll als völlig normal dargestellt werden, was Menschen sich gegenseitig niemals antun dürfen, nicht einmal im Krieg. Das Ekeleregende für mich ist dabei die Darstellung von Zivilisten als unkultivierter Mob, der wie eine Horde Zombies niedergemäht werden darf, dazu fällt einem nichts mehr ein.............

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Psycho

Horror, Thriller

Psycho

Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 14.11.2010
" Der beste Freund eines Mannes ist seine Mutter. "

Einer von vielen Hitchcock-Klassikern die Geschichte schrieben und ein neues Genre eröffneten, den Psychothriller in seiner Reinform. Einfach genial und seiner Zeit weit voraus war die Story mit seiner bedrohlichen und Spannungsgeladenen Atmosphäre und seinen hervorragenden Darstellern die die menschliche Psyche in allen möglichen Variationen geradezu perfekt darstellt.

Die Besessenheit der Charaktere von ihren Wünschen und ängsten führen alle Protagonisten zum "Bates" Anwesen im dem sich scheinbar ihr unausweichliches "Schicksal" durch Norman und seiner Mutter erfüllt und offenbart. Auffälligstes Merkmal des Filmes ist die nahezu geniale Figuren-Zeichnung in Verbund mit Kamera, Musik, Schnitt und Regie die einen von der ersten bis zur letzten Minute fesseln.

Fazit: Für Leute die sich für Filmkunst ernsthaft interessieren ein unumgänglicher Geniestreich des "Master of Suspense" Hitchcock den man gesehen haben muss. 5 Sterne ohne jeden Abstrich der bis Heute, aber auch in Zukunft, Maßstäbe setzt und das Genre mitbestimmt und mit begründet hat.

" Sie ist höchstens ein wenig bösartig, und auch nur manchmal. Aber sind die Vernünftigen nicht auch manchmal bösartig? "

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Daylight

Keine Luft. Keine Zeit. Kein Entkommen.
Action, Thriller

Daylight

Keine Luft. Keine Zeit. Kein Entkommen.
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 03.10.2010
Passabler Katastrophenfilm

Daylight funktioniert als Katastrophenfilm sehr gut, Schauspieler und Effekte sind passabel, die Story ist stimmig und spannend. Dramatik und klaustrophobisches ist mehr als genug vorhanden. Alles im allen ist alles gut aufeinander abgestimmt und gut über dem Durchschnitt.

Fazit: sehenswert, der Film hat seit ich in im Kino gesehen habe nichts an Atmosphäre eingebüßt. 3,5 Sterne was ich als sehenswert bezeichne.

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Wege zum Ruhm

Kriegsfilm

Wege zum Ruhm

Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 26.09.2010
"Der Feind liegt gegenüber in den Gräben – aber die größte Gefahr sitzt oft im Nacken"

Stanley Kubricks Wege zum Ruhm ist einer dieser besonderen Filme, die weit über ihr eigenes Genre hinausgehen. Kein Kriegsfilm über Heldentum und Ehre, sondern eine bitterböse Abrechnung mit Macht, blindem Gehorsam und der menschlichen Fähigkeit, andere Menschen für die eigenen Ambitionen zu opfern.

Der Erste Weltkrieg ist dabei nur die Oberfläche. Drei französische Soldaten werden nach einem gescheiterten Angriff als Feiglinge vor ein Militärgericht gestellt. Nicht die Generäle, die sinnlose Befehle erteilen, müssen Verantwortung übernehmen, sondern die einfachen Soldaten im Schützengraben. Eine bequeme Lösung: Die Schuldigen bleiben oben, ihre Opfer liegen alsbald schweigend unter der Erde.

Kirk Douglas verkörpert Colonel Dax mit beeindruckender moralischer Stärke. Er kämpft nicht nur um das Leben seiner Männer, sondern gegen eine ganze Maschinerie aus Arroganz, Karrieredenken und militärischer Selbstgerechtigkeit. Kubrick zeigt schonungslos ein System, das vergessen hat, dass in jeder Uniform ein Mensch steckt. Besonders entlarvend ist die militärische Scheinheiligkeit. Worte wie Ehre, Pflicht und Vaterland werden benutzt, um Entscheidungen zu rechtfertigen, die mit Menschlichkeit kaum etwas zu tun haben. Der Ruhm einiger weniger wird mit dem Leben vieler anderer bezahlt.
Doch Wege zum Ruhm geht noch tiefer. Kubrick zeigt die Schwäche des Menschen selbst: den ewigen Drang nach Macht, Größe und Anerkennung.

Fazit: Ein zeitloses Meisterwerk – unbequem, bitter, und wahrhaftig. Wege zum Ruhm ist kein Film über einen vergangenen Krieg, sondern über den Menschen. Und genau deshalb hat er bis heute nichts von seiner erschreckenden Wahrheit verloren. 5 Sterne – ein zeitloses Meisterwerk.

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Werwolf von Tarker Mills

Zum ersten Mal geschah es im Mai, seitdem kam es bei Vollmond immer wieder...
Horror

Werwolf von Tarker Mills

Zum ersten Mal geschah es im Mai, seitdem kam es bei Vollmond immer wieder...
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 13.06.2010
“ Immer wieder wenn Vollmond war”

Also der Trailer ist richtig schlecht gemacht....

Corey Haim und auch Corey Fieldman waren Damals, was keiner wissen konnte, schon ziemlich auf der Spitze ihrer jeweiligen Karieren und hatten nur noch wenige Jahre großen Erfolg, Schade eigentlich. Filme wie "Daddys Cadillac", "The Lost Boys", "Watchers – Gnadenlos gejagt" waren zu ihrer Zeit große gemeinsame Erfolge.

Wie schon mehrmals geschrieben ist hier alles sehr wertig: Musik, Story, Tricks, Schauspieler, Atmosphäre, Witz alles da was man für eine gute Horror-Grusel-Geschichte mit etwas Blut und Teenie-Märchen Charakter braucht ist mehr als Vorhanden, toll.

Fazit Für jeden der Stephen King Bücher/Filme mag und mit 80iger Jahre-Atmosphäre etwas anzufangen weiß ist "Der Werwolf von Tarker Mills" unbedingt sehenswert. Sicher ist der Film durch häufiges vorführen im Fernsehen für die meisten schon ziemlich abgegriffen und verbraucht, aber für Fans und Kenner immer noch ein Highlight in der Filmgeschichte.
4 Sterne, ich bin da sicher nicht ganz objektiv. Sehenswert+ und noch mehr für mich.

ungeprüfte Kritik

A Lesson Before Dying - Verurteilt

Zwischen Leben und Tod - Der Fall Jefferson: Nachhilfestunden in der Todeszelle.
Drama, TV-Film

A Lesson Before Dying - Verurteilt

Zwischen Leben und Tod - Der Fall Jefferson: Nachhilfestunden in der Todeszelle.
Drama, TV-Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 03.06.2010
" Sie haben nicht mehr viel Zeit, sie müssen den dummen, armen Jungen Selbstachtung und Würde lehren bevor ihn der liebe Gott von seinen Leid erlöst und zu sich holt. "

Ich habe mir hier mal ganz bewusst einen unbekannten, alten Film herausgesucht den ich für etwas ganz besonderes halte und den ich mir alle paar Jahre mal wieder ansehe. Der Regisseur Joseph Sargent (1925-2014) hat hier zu seinen Top-Arbeiten "Ein Werk Gottes (2004)" - unbedingt ansehen!!!, " Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123 (1974)" ein für mich drittes Highlight erschaffen das leider kaum einer kennt und viele auch gar nicht interessieren wird. Leider.

Um so erfreuter bin ich das "Videobuster" diesen tollen Film hier im Sortiment hat.
"A Lesson Before Dying" ist ein zutiefst menschliches Drama nach einer Romanvorlage die alleine schon wegen seiner ergreifenden Geschichte sehenswert ist, aber eben auch speziell durch seine hervorragenden Hauptdarsteller Don Cheadle und Mekhi Phifer in eine darstellerische Ebene Katapultiert wird die zum besten gehört was man sich filmisch zu Gemüte führen kann. Das ganze ist Kammerspielartig aufgebaut und unschwer als Fernsehproduktion erkennbar, das bedeutet natürlich das der Film für ca. 90% aller Zuschauer uninteressant ist. Ohne Zweifel.

Fazit: Für alle die dialoglastige Filme mit menschlich belastbaren Inhalt lieben ein Geheimtipp den man nicht verpassen sollte. Für alle anderen indiskutabel. Ich gebe für diesen speziellen Film kompromisslose 5 Sterne.

ungeprüfte Kritik

Dogma

Der Weg in den Himmel kann die Hölle sein!
Komödie, Fantasy

Dogma

Der Weg in den Himmel kann die Hölle sein!
Komödie, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 31.03.2010
" Zwei gefallene Engel die einfach nur ihr Comeback erzwingen wollen...........es gibt dabei nur ein Hindernis "

ACHTUNG ! Ab hier wird es extrem schwierig. Mögt ihr Monty Python ? Seit ihr für extrem schräges, grenzwertiges und geschmackloses zu haben ? Wenn nicht Bitte NICHT WEITER LESEN geschweige den diesen Film anschauen.
Alle anderen mittkommen/weiterlesen.

Ich fand den Film als ich ihn das erste mal (ca. 2000) gesehen habe schrecklich, ohne Worte. Als ich ihn dann ein Paar Jahre später noch einmal gesehen habe fand ich ihn schon ganz witzig (...mit abstrichen....). Als ich ihn letztens sah war ich nahezu begeistert! Was ist passiert? Muss ich jetzt zu Seelenklempner ? Nein, ganz bestimmt nicht, das ganze war damals einfach weit seiner Zeit vor raus und mein eigener Filmgeschmack wohl nicht so ausgeprägt wie Heute. Auch würde ich behaupten das ich doch viel sarkastischer bin als früher und vieles lockerer sehe.

Fazit: Zum Film, tolle Schauspieler, sehr böse und ruppig respektlos. Durchaus gesellschaftskritisch und tief schwarz-humorig,
sich selber (...und alle anderen...) überhaupt nicht ernst zunehmend. Einfach nur coole, sehr trashige 4 Sterne für Unterhaltung unter der Gürtellinie ohne jeden Geschmack. Toll.

" Ich bin Jay, und das ist mein hetero-Partner "Silent Bob".......was ist mit Sex?"........." Hallo?! Ist das euer ernst?!"

ungeprüfte Kritik

Lethal Weapon 1

Zwei stahlharte Profis - Zwei Polizisten: Der eine trägt eine Waffe. Der andere ist eine.
Action, Krimi

Lethal Weapon 1

Zwei stahlharte Profis - Zwei Polizisten: Der eine trägt eine Waffe. Der andere ist eine.
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 31.03.2010
"Du willst nicht frühzeitig in Rente. Du spielst nicht den Verrückten, du bist wirklich verrückt."


Als Danny Glover diese Worte zu Mel Gibson sprach entstand 1987 das besten Cop-Team das je auf Zelluloid gebannt wurde. Hat man so was schon gesehen ? Eine Action-Komödie die auch im Bereich Thriller und Dramatik so gut funktioniert und in keiner Minute langweilt und ein geradezu irrwitziges Tempo vorlegt..

Glover und Gibson glänzen unter der Regie von Richard Donner vier mal auf einmalige weise, atemberaubende Actionszenen wechseln sich mit tollen Gags ab. Das sie es mit einer Bande von skrupellosen Ex-Soldaten zu tun bekommen die mit Drogen handeln bringt die beiden erst so richtig in fahrt. Man ist schon ein wenig traurig wenn der Film zu Ende ist, Gott sei dank gibt es noch mehr davon.

Fazit: Lethal Weapon muss man gesehen haben, ein Spektakel vom Anfang bis zum Ende.
Einfach toll, 5 Sterne geradeaus.


"Willst du nochmal springen? Los, gehen wir nochmal rauf. “

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Band of Brothers

Wir waren Brüder.
Kriegsfilm, Serie

Band of Brothers

Wir waren Brüder.
Kriegsfilm, Serie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 31.03.2010
„In Kriegszeiten zeigt sich nicht, wer wir sein wollen, sondern wer wir wirklich sind.“

Es gibt Kriegsfilme, die Schlachten zeigen, und es gibt Werke, die uns begreifen lassen, was Krieg tatsächlich bedeutet. „Band of Brothers“ gehört zweifellos zur zweiten Kategorie.

Die zehnteilige Serie begleitet die Easy Company der 101. US-Luftlandedivision vom harten Training bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Was hier gezeigt wird, ist kein Heldenmärchen, sondern ein erschütternder Blick auf Menschen, die unter unvorstellbaren Bedingungen über sich hinauswachsen müssen, während Kameraden fallen und die Hoffnung immer wieder auf eine harte Probe gestellt wird.

„Es gibt Schlimmeres als den Tod … übrig zu bleiben und nicht zu wissen, warum.“

Die Darstellung der Kämpfe ist schonungslos realistisch, die Schauspieler sind hervorragend und die Atmosphäre lässt einen kaum zur Ruhe kommen. Besonders beeindruckend ist, wie aus anfänglich fremden Männern eine Gemeinschaft entsteht, die durch Angst, Leid und den täglichen Kampf ums Überleben zusammengeschweißt wird. Dabei bleibt stets spürbar, welchen Preis diese Erfahrungen fordern. Ruhm und Heldentum verblassen angesichts der Verluste, die der Krieg hinterlässt.

Fazit: Für mich ist „Band of Brothers“ eine der eindrucksvollsten Kriegsserien überhaupt. Großartig inszeniert, bewegend und erschreckend menschlich. Hier wird nichts beschönigt und nichts vergessen gemacht. Man leidet mit diesen Männern, hofft auf ihr Überleben und begreift, dass hinter jeder Uniform ein Mensch steht, der vielleicht niemals wieder derselbe sein wird. Ein Meisterwerk, das lange nachwirkt und daran erinnert, dass Freiheit und Frieden niemals selbstverständlich sind.
5 Sterne – Super.

„Der Krieg nimmt dir vieles. Manches davon bekommst du niemals zurück.“

ungeprüfte Kritik