Für eine optimale Funktionalität und optische Darstellung aktivieren Sie bitte JavaScript.

Kritiken von "ThomasKnackstedt" aus

129 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer
    Abenteuer, Kids, Deutscher Film, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 24.11.2018
    Noch immer wunderschön und originalgetreu verfilmt!

    Ein Jahr vor meiner Geburt erschien Michael Endes -Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer-. Ein Jahr nach meiner Geburt -Jim Knopf und die Wilde 13-. Als Kind habe ich diese Bücher geliebt. Als ich heute die Verfilmung von Dennis Gansel sah, stellte ich a) fest wieso das so war und b) dass diese Liebe noch immer besteht. Originalgetreu und hervorragend besetzt hat Gansel die Geschichte als Film umgesetzt. Schlicht und einfach: Wunderschön!

    Lummerland, eine Insel mit zwei Bergen. Ein König(Uwe Ochsenknecht), Lukas der Lokomotivführer(Henning Baum), Frau Waas(Annette Frier) und Herr Ärmel(Christoph Maria Herbst). Und natürlich: Emma, die Lokomotive. Dann kommt das Findelkind Jim(Solomon Gordon) dazu und die Insel wird zu klein. Einer muss gehen: Entweder Emma oder Jim. Aber das ist mit Lukas nicht zu machen. Zusammen mit Jim verlässt er Lummerland und stürzt sich ins Abenteuer. Die beiden wollen Prinzessin Li Si retten, die in der Drachenstadt von Frau Malzhan festgehalten wird. Ein Abenteuer, das nur drei echte Freunde bestehen können, beginnt.

    Verdammt, war das schön. Gute Geschichten verlieren niemals ihren Reiz und sind unsterblich. Diese gehört definitiv dazu. Auch wenn noch100 Jahre oder mehr vergehen, wenn sie erzählt wird, werden die Menschen zuhören. Vor allem die Kinder. Denn niemand erkennt und wertschätzt eine gute Geschichte mehr…
  • Jurassic World 2 - Das gefallene Königreich
    Das Leben findet einen Weg.
    Fantasy, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 18.11.2018
    Immer wieder gleich und immer wieder unterhaltsam.

    So möchte ich die Jurassic Park/World – Reihe beschreiben. Im Endeffekt wird Teil 1 der Saga immer wieder wiederholt, lediglich die Protagonisten und Schauplätze verändern sich. Das zeugt zwar nicht von Kreativität, aber irgendwie ist es immer noch sehr unterhaltsam zuzuschauen, wie Saurier durch die Gegend stapfen und nebenbei ein paar Bösewichte von Raptoren und einem T.Rex gefressen werden. -Jurassic World Fallen Kingdom- ist da keine Ausnahme. Gleiches Drehbuch, neuer Anstrich und ab geht es.

    Die Heimat der Saurier ist in Gefahr. Jetzt sind keine Wissenschaftler mehr auf der Insel, aber ein Vulkan bricht aus. Die Tiere werden sterben, es sei denn sie werden von den Menschen gerettet. Die Wissenschaftlerin Claire(Bryce Dallas Howard) und der Tiertrainer Owen(Chris Pratt) melden sich zum Hilfsteam. Vor Ort müssen sie feststellen, dass man sie hinters Licht geführt hat. Die Tiere sollen nicht gerettet, sondern verkauft werden. Nebenbei finden dann auch noch Gen-Experimente statt. Das ist mit Owen und Claire natürlich nicht zu machen…

    Rasante Schnitte, jede Menge Action und ein Feuerwerk der Animation. So funktioniert die Jurassic World Filmwelt. Das ist Popcorn-Kino ohne Wenn und Aber. Leicht zu konsumieren, kurzweilig und spannend. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
  • Arthur & Claire
    Drama, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 17.11.2018
    Ein Fest der Dialoge.

    Das liefern sich Josef Hader(Arthur) und Hanna Hoekstra(Claire) in -Arthur & Claire-. Nach dem gleichnamigen Theaterstück von Stefan Vögel hat Regisseur Miguel Alexandre aus dem Film eine Art -Harry & Sally- mit morbidem Anstrich und schwarzem Humor gemacht. Josef Hader ist ein Garant dafür, dass jeder Gag sitzt und Hannah Hoekstra steht ihm in nichts nach. Ich habe ansonsten meine Schwierigkeiten mit Verfilmungen von Theaterstücken. Zu statisch und steif kommt das oft daher. Davon ist hier nichts zu spüren. Die Hauptdarsteller sind in ihrem Element und das Drehbuch von Miguel Alexandre und Josef Hader ist perfekt geschrieben.

    Arthur ist schwer krank. Er will in Amsterdam, in einer Klinik, sterben. Den letzten Abend will er gemütlich im Hotel verbringen. Doch daraus wird nichts. Im Zimmer nebenan dröhnt die Musik von Claire. Die will sich umbringen und Arthur kann es gerade noch verhindern. Von da an trudeln Arthur und Claire durch die Amsterdamer Nacht. Drogen, Whisky, Rotwein-Cola, ein Klavier, zwei Geschichten, Todessehnsucht und Lebensfreude, finden da irgendwie zueinander. Das Ende dieser Geschichte ist völlig ungewiss.

    Ein kleiner, feiner Film mit jeder Menge Anspruch und unglaublichem Humor. Man muss einen Film über den Tod machen, um das Leben zu preisen. Wie sagt Hader in einer Szene so schön: „Sterben ist das Letzte, was man im Leben machen kann.“
  • Der Nebelmann
    Nach dem internationalen Bestseller von Donato Carrisi.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 11.11.2018
    Zuviel des Guten.

    Ich habe Donato Carrisis Buch -Der Nebelmann- nicht gelesen. Insofern kann ich nicht sagen, wie zielgenau logisch die Story dort aufgebaut ist. Als Regisseur der Verfilmung hat Carrisi, jedenfalls nach meinem Geschmack zuviel des Guten in die Aufklärung des Falls investiert. Ein spannender, gut getimter Thriller, der Ambiente, eine starke Kamera und sehr gute Darsteller sein eigen nennen kann, wird am Ende durch mehrere 180 Grad Wenden undurchsichtig und leider auch unglaubwürdig; was sehr schade ist.

    Der Sonderermittler Vogel(Toni Servillo) soll in dem kleinen Bergdorf Avechot das Verschwinden eines Mädchens aufklären. Schnell gibt es einen Verdächtigen. Der Lehrer Martini(Alessio Boni) hat kein Alibi für die Tatzeit und wird mit dem Mädchen in Verbindung gebracht. Doch es gibt keine Beweise. Vogel setzt mit unerlaubten Tricks alles auf eine Karte. Dabei entdeckt er, dass seit 30 Jahren Mädchen in der Gegend verschwinden und es kommt letztendlich zu einer Verhaftung, mit der niemand gerechnet hat.

    Hätte ich den Film bis 15 Minuten vor dem Ende bewerten sollen, hätte ich 5 Sterne vergeben. Da stimmte alles. Kamera, Musik, Darstellung und Spannungsschraube. Was dann kam machte für mich alles kaputt. Ob das bei ihnen auch so ist, müssen sie selbst feststellen. Viel Spaß dabei.
  • John Wick - Kapitel 2
    Kugelsicher
    Action, Thriller, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 09.11.2018
    Sinnfreie Action im Endstadium.

    Wer darauf steht und nebenbei für Stunts bis zum Abwinken und eine fette Tonspur zu haben ist, der wird auf Teil 2 von -John Wick- stehen. Wer ein bisschen mehr Story und Cleverness sucht, mag nicht ganz zufrieden sein.

    Die Story ist schnell erzählt. Eigentlich will John Wick(Keanu Reaves) in den Ruhestand gehen, doch dann verlangt Santino D’Antonio(Riccardo Scamarcio) eine alte Schuld zu begleichen. John muss tun, was Santino will, um sich endgültig zur Ruhe zu setzen. Doch sein Auftrag sorgt dafür, dass alle Killer des Planeten seinen Kopf wollen…

    Alter Schwede, Regisseur Chad Stahelski wollte vermutlich unbedingt die FSK18 Empfehlung. In -John Wick 2- werden weder Munition noch Messer eingespart. Bretthart und voll und ganz auf Action basierend, geht der Film seinen Weg. Kann man mögen, muss man nicht. In jedem Fall sehen sich Lawrence Fishburn(The Bowery King) und Keanu Reaves seit -Matrix- mal wieder und dieser Film explodiert regelrecht im Player. Fortsetzung garantiert! Wenn sie mich fragen: Sehr gut gemacht, aber Geschmackssache.
  • Feinde - Hostiles
    Western
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 04.11.2018
    Zusammen überleben oder allein sterben.

    U.S. Army - Captain Jo Blocker(Christian Bale) und Cheyenne Häuptling Yellow Hawk(Wes Studi) hätten niemals gedacht, dass sie nur diese Wahl haben. Nach sieben Jahren Gefangenschaft soll der todkranke Yellow Hawk ausgerechnet von Blocker, der kurz vor dem Ausscheiden aus der Army steht, von New Mexiko in seine Heimat Montana geleitet werden. Blocker und Yellow Hawk sind Todfeinde, deren Wege sich schon oft kreuzten; jedes Mal mit dem Tod als Begleiter. Auf dem Weg nach Montana nimmt Blockers Trupp die Witwe Rosalie Quaid(Rosamund Pike) auf, deren Mann und Kinder brutal von Komantschen ermordet wurden. Diese Komantschen machen jetzt Jagd auf Blocker und seine Leute. Für den beinharten Blocker heißt es jetzt: Gemeinsam überleben oder allein sterben.

    -Hostiles- ist ein purer, existentieller Western im Stil von -Open Range, Der mit dem Wolf tanzt oder Pale Rider-. Berauschende Landschaftsbilder im Konsens mit brutaler Gewalt und herzergreifender Wärme. Scott Cooper, für Regie, Drehbuch und Produktion zuständig, hat diese Story perfekt erdacht und umgesetzt. Das Geniale an dem Plot ist, dass er zu jeder Zeit an jedem Ort spielen könnte. Selbst heute fände man reichlich Parallelen zum politischen Tagesgeschehen. Christian Bale ist eine Traumbesetzung für den stocksteifen wie gnadenlos harten U.S. Captain. -Hostiles- ist ganz großes Kino im Westerngenre.
  • Die brillante Mademoiselle Neïla
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 31.10.2018
    „Sch… auf die Wahrheit!“

    Darum geht es in Yvan Attals Film -Die brillante Mademoiselle Neila- auch. Eingepackt in eine wunderbar humorige Geschichte ist da dieser Stachel. Es kommt nicht darauf an, was Du den Menschen erzählst, Hauptsache du bekommst Recht. Donald Trump lässt grüßen.

    Attal erzählt uns diese Story mit zwei Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Da ist zum einen der konservative Zyniker Pierre Mazard, der an der Universität Paris unterrichtet. Er trifft auf die Studentin Neila(Camelia Jordana), aus den Randbezirken der Stadt. Eine Frau mit Migrationshintergrund und einem ziemlich losen Mundwerk. Mazard versemmelt es gleich in der ersten Vorlesung und landet vor dem Disziplinarausschuss. Um da wieder rauszukommen, bietet er sich an Neila für den Rhetorikwettbewerb der Schule auszubilden. Ein Ding der Unmöglichkeit, oder?

    Es geht um Sprache, um Migration, um Werte und um die ganz alten Meister. Attal hat wunderbare Szenen, wie z.B. das Vorsprechen in der vollen U-Bahn oder die Begegnung zwischen Neila und Mazards Mutter eingebaut. Dazu gibt es brillante Soulmusik von Marvin Gaye zu hören. Alles in allem ein echt gelungener Film.
  • Solo - A Star Wars Story
    Der Beginn der größten Freundschaft der Galaxis!
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 28.10.2018
    „Jeder braucht Irgendjemanden!“

    Wie wahr. Ich brauchte mal wieder einen Film, der mich ins Jahr 1977 zum ersten Star Wars Film zurück brachte. -Solo- ist genau so ein Film. Perfekt ins Originalszenario eingebettet, stark besetzt und mit der Musik von John Williams wie ein Fingerabdruck-Double des Originals ausgestattet. Dazu eine Tonspur, die nichts zu wünschen übrig lässt und ein Drehbuch das funktioniert und alle Türen für die Fortführung der Geschichte offen lässt.

    Han(Alden Ehrenreich) liebt Qi’ra(Emilia Clarke). Zusammen mit ihr will er vom Planeten Corella fliehen. Doch nur Han kann den Häschern des Imperiums entkommen. Er schließt sich zunächst dem Imperium und dann dem zwielichtigen Becket(Woody Harrelson) an. Han will Pilot werden, um Qi’ra zurück zu gewinnen. Er begegnet ihr, schneller als gedacht. Jetzt gehört sie dem Schurken Dryden(Paul Bettany), für den Becket und Han einen Deal abwickeln sollen. Han setzt alles daran, mit Qi’ra zusammen zu sein. Das bringt ihn in ständige Lebensgefahr…

    Das hat mir sehr, sehr gut gefallen. Alden Ehrenreich passt als junger Solo gut zur Vorstellung, die man von Harrison Ford in dieser Rolle hatte. Selbst die deutsche Synchronstimme ist passend. Regisseur Ron Howard hat voll und ganz auf das Original gesetzt und damit alles richtig gemacht. Natürlich Chewbacca(Joonas Suotamo) mit eingeschlossen. Kleine Beigaben, wie zum Beispiel die herrlich emanzipierte Roboterdame L3, werten die Klasse des Films sogar noch auf.
  • Deadpool 2
    Er kommt nicht allein.
    Action, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 27.10.2018
    „DAS IST EIN FAMILIENFILM!“

    Zitat Deadpool Wade(Ryan Reynolds) im Vor- und Abspann des Films. Beides sollten sie nicht verpassen. Ohnehin quatscht Wade fast ohne Unterlass, obwohl Regisseur David Leitch seinen -Deadpool 2- so rasant verrückt gestaltet hat wie ein verfrühtes Silvesterfeuerwerk. Der Film ist ein visuell-akustischer Leckerbissen mit Dialogen die manchmal geschmackvoll geschmacklos sind. Wer sich in der Filmszene der letzen Jahrzehnte auskennt, wird sich vor Anspielungen auf James Bond, Flashdance und Tausend anderen Klassikern kaum retten können. Dazu gibt es einen Soundtrack, der kitschig genial ist.

    Wade ist am Ende. Seine Geliebte Vanessa(Morena Baccarin) ist tot. Wade will zuerst Rache und dann sterben. Doch das ist einfacher gesagt als getan, wenn man quasi unsterblich ist. Vanessa erteilt Wade aus dem Totenreich noch einen Auftrag. Er soll sich um den Mutanten Russel(Julian Dennison) kümmern. Der möchte mit seinen Feuerkräften am liebsten die ganze Welt in Schutt und Asche legen. Doch Russel ist in Gefahr. Der Killer Cable(Josh Brolin), der aus der Zukunft kommt, will ihn töten. Klar, dass Wade das verhindern muss…

    Was für ein genialer Streifen! Allein die Besetzungsliste ist ein Hingucker. Julian Dennison, der verzogene Bengel aus -Wo die wilden Menschen jagen-, ist ein echter Gewinn für Deadpool. Ebenso Josh Brolin und die glückliche Domino(Zazie Beetz). -Deadpool 2- ist Hochgeschwindigkeitskino für Marvel-Liebhaber der ganz besonderen Art.
  • 3 Tage in Quiberon
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 20.10.2018
    „Ich wollte leben!“

    Vielleicht beschreiben diese drei Worte die Tragödie von Romys Schneiders Leben am besten. Das ein jetzt verfilmtes, 1981 geführtes, Interview von Romy Schneider die Zeitzeugen und Zuschauer polarisiert, ist kein Wunder. Schonungslos für alle Beteiligten hat Regisseurin Emily Atef die Kamera auf das Geschehen gehalten. Ob das alles genau so war? Da streiten sich nicht nur die Geister, sondern auch die noch lebenden Akteure von damals. Für die Figur Romy Schneiders finde ich diesen Streit jedoch unwichtig. Ich glaube, dass ihre persönliche Misere gut getroffen wurde. Zudem ist der Film, obwohl sehr statisch und ohne große Aktion extrem unterhaltsam und kurzweilig.

    Romy Schneider(Marie Bäumer) ist weg aus Deutschland. Das Sissy-Image kotzt sie an. Aber auch in Frankreich läuft es nicht rund. Romy will Familie und bekommt Film. Sie braucht Ruhe und nimmt sich Tabletten und Alkohol. Während eines Aufenthalts in Quiberon gibt sie dem Stern-Reporter Michael Jürgs(Robert Gwisdek) und dem Fotografen Robert Lebeck(Charly Hübner) ein Interview, das sich über drei Tage zieht. Freundin Hilde(Birgit Minichmayr) ist mit dabei. Was als normales Interview gedacht war, ufert aus und Romy hat kaum noch Kontrolle über sich selbst…

    Ein Zeitdokument mit Fragezeichen. Aber was für eins. Diese Geschichte nimmt mit und zeigt, dass Ruhm auch zerstörerisch sein kann. Großes Kino. Verdient ausgezeichnet.
  • Rampage
    Big Meets Bigger
    Action, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 18.10.2018
    King Kong, Godzilla und Jurassic Park in einem Film.

    So könnte man die Adaption des Videospiels -Rampage- umschreiben. Brad Peyton hat den Stoff mit jeder Menge Action, Animation und Klamauk auf die Leinwand gebannt. Das ist teilweise hanebüchen, unglaubwürdig und ziemlich abstrus, aber auch extrem unterhaltsam. Wer auf Popcorn-Kino mit wenig Sinn und Verstand aber dafür jeder Menge Tamtam steht, der ist hier genau richtig. Wer es lieber sinnvoll hat, sollte den Film nicht schauen.

    Die Firma Energy, mit der fiesen Chefin Claire Wyden(Malin Akerman) hat mit Genen experimentiert, um den ultimativen Kampfstoff zu entwickeln. Durch einen Unfall werden ein Krokodil, ein Wolf und der Gorilla George infiziert. Sie verwandeln sich in Bestien, die alles in Schutt und Asche legen. Doch der Pfleger des Gorillas, der ehemalige Soldat David Okoye(Dwayne Johnson) und die von Energy gefeuerte Wissenschaftlerin Kate Caldwell(Naomi Harris), stellen sich den Bestien. Es beginnt ein Kampf, der nur mit Georges Hilfe gewonnen werden kann…

    Ein Drehbuch wie ein Comic für 12jährige, aber: Es funktioniert. Wie gesagt: Wenn sie auf so etwas stehen, dann ran an den Speck. Wenn nicht, lassen sie lieber die Finger davon.
  • Swimming With Men
    Ballett in Badehosen.
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ThomasKnackstedt" am 14.10.2018
    Komödie mit sehr viel Herz und jeder Menge Verstand.

    Ab und an gibt es Filme, bei denen ich denke: Das ist genau meins! -Swimmig with Men- ist genau so ein Film. Einer, bei dem man das Gefühl hat, dass alles stimmt und jeder Charakter einem irgendwie bekannt vorkommt. Zum Beispiel der Buchhalter Eric(Rob Brydon), der mitten in der Midlife-Krise steckt. Sein Job macht ihm keinen Spaß, seine Frau ist gerade Abgeordnete im Stadtrat geworden und hat dort auch noch einen Verehrer. Eric dreht durch. Er verlässt seine Frau und widmet sich seinem einzigen Hobby: Schwimmen. Im Bad trifft er dann sieben seltsame männliche Gestalten, die Synchronschwimmen üben. Sie schwimmen gegen die Sinnlosigkeit. Also genau Erics Ding. Von der ersten Begegnung bis zur Teilnahme an den inoffiziellen Weltmeisterschaften im Synchronschwimmen der Männer ist es dann nicht mehr weit…

    Mit sehr viel Herzblut erzählt Oliver Parker diese Geschichte. Unglaublich lustig und melodramatisch. Mit der Musik von Tom Jones und Elbow. Mit frischen Gesichtern und einem wunderbaren Plot, der auch noch einen realen Hintergrund hat. Für mich war das ganz großes Kino. Ob dieser Film bei Ihnen genau so gut ankommt, müssen sie selbst ausprobieren. Ich war jedenfalls hin und weg.