Kritiken von "Chris123" aus Schöllnach

A Lesson Before Dying - Verurteilt

Zwischen Leben und Tod - Der Fall Jefferson: Nachhilfestunden in der Todeszelle.
Drama, TV-Film

A Lesson Before Dying - Verurteilt

Zwischen Leben und Tod - Der Fall Jefferson: Nachhilfestunden in der Todeszelle.
Drama, TV-Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 03.06.2010
" Sie haben nicht mehr viel Zeit, sie müssen den dummen, armen Jungen Selbstachtung und Würde lehren bevor ihn der liebe Gott von seinen Leid erlöst und zu sich holt. "

Ich habe mir hier mal ganz bewusst einen unbekannten, alten Film herausgesucht den ich für etwas ganz besonderes halte und den ich mir alle paar Jahre mal wieder ansehe. Der Regisseur Joseph Sargent (1925-2014) hat hier zu seinen Top-Arbeiten "Ein Werk Gottes (2004)" - unbedingt ansehen!!!, " Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123 (1974)" ein für mich drittes Highlight erschaffen das leider kaum einer kennt und viele auch gar nicht interessieren wird. Leider.

Um so erfreuter bin ich das "Videobuster" diesen tollen Film hier im Sortiment hat.
"A Lesson Before Dying" ist ein zutiefst menschliches Drama nach einer Romanvorlage die alleine schon wegen seiner ergreifenden Geschichte sehenswert ist, aber eben auch speziell durch seine hervorragenden Hauptdarsteller Don Cheadle und Mekhi Phifer in eine darstellerische Ebene Katapultiert wird die zum besten gehört was man sich filmisch zu Gemüte führen kann. Das ganze ist Kammerspielartig aufgebaut und unschwer als Fernsehproduktion erkennbar, das bedeutet natürlich das der Film für ca. 90% aller Zuschauer uninteressant ist. Ohne Zweifel.

Fazit: Für alle die dialoglastige Filme mit menschlich belastbaren Inhalt lieben ein Geheimtipp den man nicht verpassen sollte. Für alle anderen indiskutabel. Ich gebe für diesen speziellen Film kompromisslose 5 Sterne.

ungeprüfte Kritik

Dogma

Der Weg in den Himmel kann die Hölle sein!
Komödie, Fantasy

Dogma

Der Weg in den Himmel kann die Hölle sein!
Komödie, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 31.03.2010
" Zwei gefallene Engel die einfach nur ihr Comeback erzwingen wollen...........es gibt dabei nur ein Hindernis "

ACHTUNG ! Ab hier wird es extrem schwierig. Mögt ihr Monty Python ? Seit ihr für extrem schräges, grenzwertiges und geschmackloses zu haben ? Wenn nicht Bitte NICHT WEITER LESEN geschweige den diesen Film anschauen.
Alle anderen mittkommen/weiterlesen.

Ich fand den Film als ich ihn das erste mal (ca. 2000) gesehen habe schrecklich, ohne Worte. Als ich ihn dann ein Paar Jahre später noch einmal gesehen habe fand ich ihn schon ganz witzig (...mit abstrichen....). Als ich ihn letztens sah war ich nahezu begeistert! Was ist passiert? Muss ich jetzt zu Seelenklempner ? Nein, ganz bestimmt nicht, das ganze war damals einfach weit seiner Zeit vor raus und mein eigener Filmgeschmack wohl nicht so ausgeprägt wie Heute. Auch würde ich behaupten das ich doch viel sarkastischer bin als früher und vieles lockerer sehe.

Fazit: Zum Film, tolle Schauspieler, sehr böse und ruppig respektlos. Durchaus gesellschaftskritisch und tief schwarz-humorig,
sich selber (...und alle anderen...) überhaupt nicht ernst zunehmend. Einfach nur coole, sehr trashige 4 Sterne für Unterhaltung unter der Gürtellinie ohne jeden Geschmack. Toll.

" Ich bin Jay, und das ist mein hetero-Partner "Silent Bob".......was ist mit Sex?"........." Hallo?! Ist das euer ernst?!"

ungeprüfte Kritik

Lethal Weapon 1

Zwei stahlharte Profis - Zwei Polizisten: Der eine trägt eine Waffe. Der andere ist eine.
Action, Krimi

Lethal Weapon 1

Zwei stahlharte Profis - Zwei Polizisten: Der eine trägt eine Waffe. Der andere ist eine.
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 31.03.2010
"Du willst nicht frühzeitig in Rente. Du spielst nicht den Verrückten, du bist wirklich verrückt."


Als Danny Glover diese Worte zu Mel Gibson sprach entstand 1987 das besten Cop-Team das je auf Zelluloid gebannt wurde. Hat man so was schon gesehen ? Eine Action-Komödie die auch im Bereich Thriller und Dramatik so gut funktioniert und in keiner Minute langweilt und ein geradezu irrwitziges Tempo vorlegt..

Glover und Gibson glänzen unter der Regie von Richard Donner vier mal auf einmalige weise, atemberaubende Actionszenen wechseln sich mit tollen Gags ab. Das sie es mit einer Bande von skrupellosen Ex-Soldaten zu tun bekommen die mit Drogen handeln bringt die beiden erst so richtig in fahrt. Man ist schon ein wenig traurig wenn der Film zu Ende ist, Gott sei dank gibt es noch mehr davon.

Fazit: Lethal Weapon muss man gesehen haben, ein Spektakel vom Anfang bis zum Ende.
Einfach toll, 5 Sterne geradeaus.


"Willst du nochmal springen? Los, gehen wir nochmal rauf. “

ungeprüfte Kritik

Band of Brothers

Wir waren Brüder.
Kriegsfilm, Serie

Band of Brothers

Wir waren Brüder.
Kriegsfilm, Serie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 31.03.2010
„In Kriegszeiten zeigt sich nicht, wer wir sein wollen, sondern wer wir wirklich sind.“

Es gibt Kriegsfilme, die Schlachten zeigen, und es gibt Werke, die uns begreifen lassen, was Krieg tatsächlich bedeutet. „Band of Brothers“ gehört zweifellos zur zweiten Kategorie.

Die zehnteilige Serie begleitet die Easy Company der 101. US-Luftlandedivision vom harten Training bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Was hier gezeigt wird, ist kein Heldenmärchen, sondern ein erschütternder Blick auf Menschen, die unter unvorstellbaren Bedingungen über sich hinauswachsen müssen, während Kameraden fallen und die Hoffnung immer wieder auf eine harte Probe gestellt wird.

„Es gibt Schlimmeres als den Tod … übrig zu bleiben und nicht zu wissen, warum.“

Die Darstellung der Kämpfe ist schonungslos realistisch, die Schauspieler sind hervorragend und die Atmosphäre lässt einen kaum zur Ruhe kommen. Besonders beeindruckend ist, wie aus anfänglich fremden Männern eine Gemeinschaft entsteht, die durch Angst, Leid und den täglichen Kampf ums Überleben zusammengeschweißt wird. Dabei bleibt stets spürbar, welchen Preis diese Erfahrungen fordern. Ruhm und Heldentum verblassen angesichts der Verluste, die der Krieg hinterlässt.

Fazit: Für mich ist „Band of Brothers“ eine der eindrucksvollsten Kriegsserien überhaupt. Großartig inszeniert, bewegend und erschreckend menschlich. Hier wird nichts beschönigt und nichts vergessen gemacht. Man leidet mit diesen Männern, hofft auf ihr Überleben und begreift, dass hinter jeder Uniform ein Mensch steht, der vielleicht niemals wieder derselbe sein wird. Ein Meisterwerk, das lange nachwirkt und daran erinnert, dass Freiheit und Frieden niemals selbstverständlich sind.
5 Sterne – Super.

„Der Krieg nimmt dir vieles. Manches davon bekommst du niemals zurück.“

ungeprüfte Kritik

Lethal Weapon 4

Zwei Profis räumen auf.
Action, Krimi

Lethal Weapon 4

Zwei Profis räumen auf.
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 31.03.2010
"Die Stinkmorchel wird uns weichklopfen."


Jet Lie zeigt den beiden Polizisten Murtaugh und Riggs in ihren vierten und vorerst letzten Teil der “Lethal Weapon” Reihe wo “der Bartel den Most holt”. Wie immer alles auf Hochglanz poliert wird in der Actiongeladenen Atmosphäre von “Zwei Profis räumen auf” mit viel Witz und halsbrecherischen Stunts das Tempo hoch gehalten und das Publikum gut unterhalten.

Im Hauptplot des Films geht es um Chinesische Triaden die Menschenhandel betreiben und auch in allerlei andere kriminelle Machenschaften verwickelt sind. Auch findet innerhalb der Verbrecherbande ein Machtkampf statt der sich blutig nach außen hin auswirkt. Nebenbei erfährt Riggs das seine Lorna (Rene Russo) schwanger ist, und Murtaugh das er durch eine seiner Töchter bald Großvater wird.

Das sich nun auch noch Chris Rock als Detective Lee Butters ins Team drängelt und Leo Getz herum nervt bleibt nur am Rande erwähnt und erzeugt viel Raum für spaßige Situationen und viel Action.


Fazit: Da ist die Luft nach lange nicht raus, selbst nach drei Teilen ist noch immer genug Potenzial für diesen vierten gelungenen Streich da, 4 Sterne und damit sehenswert+.


"Mit dem Arsch zuerst, das bremst den Sturz!"

ungeprüfte Kritik

Die Glücksjäger

Blind, taub - gemeinsam unschlagbar!
Komödie, Krimi

Die Glücksjäger

Blind, taub - gemeinsam unschlagbar!
Komödie, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 24.03.2010
"Du kannst mich hören!" - "Nein!! Du Blödian! Ich bin taub!! Hast Du es jetzt verstanden?”

Ich weiß das es viele nicht zu schätzen wissen wenn man alte 80iger Jahre Klamotte ausgräbt, aber "Die Glücksjäger(1989)" mit Richard Pryor und Gene Wilder unter der Regie von Action und Komödien-Spezialist Arthur Hiller sind für mich so ziemlich das beste was das Kult-Komiker Duo zu Wege gebracht hat.

Auch nach gut über 20 Jahren ist die verrückte Story mit den teils sehr kindisch-zottigen Humor noch immer um längen besser als das was Heute so offeriert wird, ganz zu schweigen davon das hier nichts wirklich doof-tumb oder gar als ernsthaft diskriminieren bezeichnet werden kann. Ganz zum Gegenteil sind hier die so genanten "Behinderten" die normalsten und menschlichsten in der Gesellschaft die sich alles hinbiegen und sich mit den Rest der Welt arrangieren und auch im Notfall die "Normalos", ob gut oder schlecht, clever und geschickt die Stirn bieten.

Fazit: Ein Heidenspaß den man sich nicht zu ernst nehmen sollte. Wer Situationskomik und verrückt-satirisches zu schätzen weiß sollt sich diese herzhafte Action-Komödie speziell an den Feiertagen zu Gemüte führen. Sie sorgt Garantiert für gute Laune und heitere Stimmung. 3-4 Sterne für eine launige Komödie die auch Heute noch für viele Lacher sorgt.

“Warum darf ich die beiden Scheißer nicht einfach abknallen? Nur ein kleines bisschen....”

ungeprüfte Kritik

Ardennen 1944

Kriegsfilm

Ardennen 1944

Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 23.03.2010
" Woher soll man den Mut zum kämpfen und sterben nehmen wenn man nicht einmal den Mut zum Leben in sich trägt? "

Irgendwie sehe ich mich befleißigt hier einmal für diesen wirklich sehr guten Anti-Kriegsfilm ein Paar gute Worte einzulegen.
Ja, dieser Film wirkt sehr antiquiert und leidet sehr unter mancher geradezu dilettantisch-komischer Kulisse/Szene, das ist leider wahr.

Aber was die Schauspielerische Qualität und ehrliche, authentische Geschichte anbelangt gehört "Attack!/Ardennen1944" mit zu den feinsten und besten was die "Sinnhafte-Demaskierung" durch das Anti-Kriegsfilm-Genre beabsichtigt. Um zu verdeutlichen was ich meine Zähle ich einige von der Art von Filmen auf die ich meine: "Im Westen nichts neues(1930)", "Wege zum Ruhm(1957)", "Die Brücke(1957)", hierbei geht es, wie manche wissen, stark um moralischen Wertvorstellungen die von der Realität des Krieges und den "Menschsein" ad-absurdum geführt werden. Todesmut, Vaterlandsliebe, Gerechtigkeit, Sieg und Heldenhafte Heimkehr....all das wird in diesen Filmen als das dargestellt was es meist auch ist: ein großer Scheinheiliger Haufen Mist im dem es nur um eines geht: Überleben, andere den Kopf hinhalten lassen und möglichst fein dabei heraus zu kommen (...auch und gerade besonders dann wenn es schief läuft!)

Fazit: Zum Film gibt es nur wenig zu sagen, wer sich aber für Kriegsfilme interessiert und sich auskennt muss diesen Film fast einmal gesehen haben, er stellt so gut wie nur wenige Filme die menschlichen stärken und schwächen dar wie es nur selten zu sehen ist. Das leiden und die Entbehrungen der Soldaten werden zwar teilweise sehr klischeehaft dargestellt, treffen aber meist ins schwarze. Für mich, bei Inkaufnahme der sonstigen schwächen, einer der besseren Anti-Kriegsfilme. 4-5 Sterne, sehenswert+.

ungeprüfte Kritik

Bestie Krieg

Kriegsfilm

Bestie Krieg

Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 23.03.2010
" Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen. "
(Plato)

Brutaler und authentischer Kriegsfilm der die Entmenschlichung und den Fanatismus durch den Krieg perfekt darstellt. Der Titel "Bestie Krieg" ("The Beast of War") passt wie die Faust aufs Auge und zeigt im diesen Werk sein wahres Antlitz. Ein einzelner verirrter Panzer und seine Besatzung stehen im Mittelpunkt des Films der von einer Gruppe Afghanischer Mudschahedins verfolgt wird die diesen, und seine Besatzung, als Rache für einen Überfall auf ihr Dorf vernichten wollen.

In der mir bekannten Fassung, bei erscheinen des Films, war die Altersfreigabe allerdings ab 18 Jahren, das muss aber nicht heißen das er geschnitten ist sondern das er vielleicht mittlerweile herabgestuft wurde. Mag sein das im laufe der Jahre das "Gewaltlevel" gegenüber früher mehr toleriert wird, aber ich denk mir mal im Kriegsfilm-Genre ist das vielleicht ganz heilsam.
Ein wirklich sehr spannender Kriegsfilm der einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Auch Action und Dramatik kommen hier nicht zu kurz.

Fazit: 5 Sterne von mir. Die beklemmende und zerstörerische Atmosphäre vermischt mit Fanatismus und menschlicher Dummheit machen ein sehen des Films für Kenner des Genres zu etwas besonderen. Wichtig ist aber das es sich hierbei nicht um einen Hau-drauf Kriegsfilm handelt sondern durchaus auch um eine interessante, realistische Charakterstudie.

" Ausgerechnet Afghanistan "

ungeprüfte Kritik

Lethal Weapon 2

Brennpunkt L.A.
Action, Krimi

Lethal Weapon 2

Brennpunkt L.A.
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 23.03.2010
“ Ein Schwarzer und ein Spinner sind immer die Gewinner!"


Und zum zweiten mal wird das ungleiche Paar Murtaugh und Riggs auf die Zuschauer losgelassen, diesmal verstärkt durch den nervigen aber cleveren Leo Getz der alles noch chaotischer und unübersichtlicher macht. Für den Film ist Joe Pesci (als Getz) in seiner Rolle eine große Bereicherung und sorgt für noch mehr Gags und gute Unterhaltung. Das die meisten dieser Späße auf seine Kosten gehen steckt er gut weg und hat trotzdem meist gute Laune.

Im zweiten Teil der Filmreihe wird im Punkto Actionszenen noch mal eins drauf gesetzt was prompt für eine Oscarnominierung im Bereich Action-Stunts führte und auch im Film für reichlich Furore sorgt. Nicht zu vergessen die wiederlichen Bösewichter aus Südafrika die sich hervorragend als Ziel für unsere Buddy-Cops eignen und so manche Schmach über sich ergehen lassen müssen.


Fazit: Auch im zweiten Teil der Lethal Weapon Reihe geht es voll ab, ich gebe auch hier 5 Sterne wie schon für den ersten Teil. Einfach ein toller Spaß den man immer wieder mal gern sieht.


" Diplomatische Immunität ?..................die ist soeben abgelaufen ! "

ungeprüfte Kritik

Lethal Weapon 3

Die Profis sind zurück.
Action, Krimi

Lethal Weapon 3

Die Profis sind zurück.
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 23.03.2010
"Hundekekse sind ja ganz nett, aber ich brauch jetzt was Richtiges."


Chaos-Cops zum dritten, nach einer Kater-strophe müssen Murtaugh und Riggs wieder auf Streife gehen und bringen auch die rechtschafenden Bürger von L.A´s. an den Rand der Verzweiflung. Ihr drittes Rad am Wagen Leo Gets (Joe Pesci) versucht das Haus von Murtaugh zu verkaufen, der in Pension gehen will, und treibt dabei den Kaufpreis in den Keller. Und zu allen überfluß kommt mit Lorna Cole (Rene Russo) eine Interne Ermittlerin (.....”die Polizei der Polizei”....) an Bord das ihren männlichen Kollegen in nichts nachsteht und Ricks ganz schön fuchst.

Im diesem Teil wird wieder tief in Action-Gag Kiste gegriffen, Hundekuchen statt Zigaretten, Cop-Killer-Munition die Schutzwesten durchschlägt, Explodierende Gebäude, eine Rettungsaktion für ein Katze, Degradierungen und Beförderungen, und eine witzig/brutale Liebesgeschichte......und noch viel mehr.
Der Bösewicht kommt diesmal übrigens aus den eigen Reihen und lässt ebenfalls nichts anbrennen.

Die extra coole Musik ist übrigens unter anderen von Eric Clapton und Sting.

Fazit: Der Spaß um die Chaoten-Cops hat auch in der dritten Runde seinen Schwung nicht verloren.
4 glatte Sterne für den dritten Fall des ungleichen Cop-Gespanns.


"Halt Du ihn fest, Ich mach ein Sieb aus ihm..............Es wird wie Selbstmord aussehen."

ungeprüfte Kritik

Der weiße Hai

Horror, Thriller, Abenteuer

Der weiße Hai

Horror, Thriller, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 15.03.2010
„Du wirst ein größeres Boot brauchen.“

Manche Filme sind gut, manche sind sehr gut und dann gibt es Filme wie „Der weiße Hai“. Steven Spielberg hat hier 1975 nicht einfach nur einen Hai-Film gedreht, sondern Filmgeschichte geschrieben. Und das mit einem Tier, das man über weite Strecken nicht einmal richtig zu sehen bekommt. Genial!

Was hier an Spannung aufgebaut wird, ist auch nach über 50 Jahren noch beeindruckend. Die Musik von John Williams, diese unheimlichen zwei Töne und schon sitzt man wieder etwas aufrechter im Sessel. Dazu die Kamera, die Schauspieler und diese herrliche Atmosphäre einer kleinen Küstenstadt, in der der Bürgermeister lieber die Urlauber zählen möchte als die Zähne des Problems.

Roy Scheider, Richard Dreyfuss und Robert Shaw liefern hier Leistungen ab, die man heute leider viel zu selten zu sehen bekommt. Besonders Shaw als Quint ist einfach grandios. Seine USS-Indianapolis-Geschichte gehört für mich zu den großen Filmszenen überhaupt.

Und der Hai? Der funktioniert gerade deshalb so gut, weil Spielberg ihn nicht ständig zeigen muss. Was man nicht sieht, ist manchmal wesentlich beängstigender als jeder CGI-Kollege der Neuzeit.

Fazit: Ein Meisterwerk! Spannung, Atmosphäre, Musik, Schauspiel und eine Geschichte, die auch nach Jahrzehnten nichts von ihrer Wirkung verloren hat. Für mich ganz klar einer der besten Filme überhaupt und ein Paradebeispiel dafür, wie perfektes Kino funktionieren kann. 5 Sterne reichen eigentlich nicht. Pflichtprogramm für jeden Filmfreund.

„Das ist kein Bootsunfall……das ist ein Hai.“

ungeprüfte Kritik

Die Fliege

Der erste Alptraum einer neuen Generation.
18+ Spielfilm, Horror, Science-Fiction

Die Fliege

Der erste Alptraum einer neuen Generation.
18+ Spielfilm, Horror, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 14.03.2010
"Was passiert mit mir? Sterbe ich? Fängt es so an? Sterbe ich?"

Es gibt Horrorfilme, die erschrecken einen für einen Abend. Und es gibt Filme wie "Die Fliege" (1986), die sich Jahrzehnte später noch unangenehm unter der Haut festsetzen. David Cronenberg hat hier keinen gewöhnlichen Monsterfilm gedreht, sondern eine ebenso faszinierende wie erschütternde Tragödie über Ehrgeiz, Liebe und den unausweichlichen körperlichen Verfall.

Jeff Goldblum liefert als Seth Brundle die Rolle seines Lebens ab. Anfangs der sympathische, etwas verschrobene Wissenschaftler, später ein Mann, der langsam – und auf grausam glaubwürdige Weise – seine Menschlichkeit verliert. Jeder einzelne Schritt dieser Verwandlung wirkt erschreckend real. Die Masken- und Spezialeffekte gehören selbst heute noch zum Besten, was das Genre hervorgebracht hat. Vieles aus der modernen CGI-Resterampe sieht dagegen geradezu lächerlich aus.

Doch "Die Fliege" lebt nicht nur von Ekel und Schockmomenten. Der Film besitzt überraschend viel Herz. Die Beziehung zwischen Brundle und Veronica gibt der Geschichte eine emotionale Wucht, die vielen Horrorfilmen völlig abgeht. Gerade deshalb trifft das Finale mit der Wucht eines Vorschlaghammers.
Cronenberg beweist, dass Horror dann am stärksten ist, wenn er mehr erzählt als nur die nächste blutige Szene. "Die Fliege" ist zugleich Liebesdrama, Science-Fiction und Albtraum in einem. Intelligent, mutig und bis heute verstörend intensiv.

Fazit: Ein moderner Klassiker, an dem sich das Genre bis heute messen lassen muss. Wer diesen Film noch nicht gesehen hat, hat eine der größten Perlen des Horrorfilms verpasst. 5 Sterne, Mega.

"Ich bin ein Insekt, das davon geträumt hat, ein Mann zu sein und es geliebt hat. Aber jetzt ist der Traum vorbei... und das Insekt ist war"

ungeprüfte Kritik

Million Dollar Baby

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 03.10.2009
" Ich sehe sie beobachten mich.......`ja, aus mitleid, ....sagen sie das nicht wenn es nicht wahr ist "

Mein absoluter Lieblingsfilm, ich habe selten etwas schöneres oder herzergreifenderes gesehen.
Mit diesen Film hat sich Clint Eastwood ein Denkmal für die Ewigkeit gesetzt , Hilary Swank und Morgan Freeman waren die unverzichtbares Garanten um dies zu schaffen. Jetzt schon ein überragender Klassiker des 21. Jahrhunderts der in der neueren Filmgeschichte ganz oben steht und viele andere Filme beeinflusst hat.

Es fällt einen schwer die richtigen Worte zu wählen, aber die Schauspieler sind ein Team das wie passende Puzzleteile perfekt ineinander fallen. Ihr persönliches Leben und wirken, ihre Träume und wünsche für die sie alles geben und auf sich nehmen verbindet Vergangenheit und Zukunft perfekt.
Das ganze von Clint Eastwood mit guten Gespür für die Darsteller mit wunderschöner Musik untermalt und mit der richtigen Geschwindigkeit und einer ausgefeilten, spannenden Geschichte vorangetrieben kommt man aus dem staunen nicht mehr heraus und fühlt mit den vielen gut gezeichneten Figuren hautnah mit.

Fazit: Dieser Film ist für mich vielleicht das beste was ich je gesehen habe, und ich hab so einiges an guten Filmen gesehen. Fragt mich jemand nach meinen Lieblingsfilm ist "Million Dollar Baby" immer der erste den ich aufzähle. 5 Sterne und ein großes Dankeschön und meine Hochachtung an die Macher dieses Meisterwerkes.

ungeprüfte Kritik