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Kritiken von "Spykmen" aus

302 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Flubber
    Der verrückteste Professor der Welt...
    Komödie, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Spykmen" am 30.05.2013
    "Flubber" ist ein gelungendes Remake. Dieser Film zeigt das ein Remake, mit den richtigen Schauspielern, ein riesiger Erfolg sein kann.

    Ich finde das alte original genauso gut wie dieses Remake.

    Ob jung ob alt, es ist ein Film für die ganze Familie.

    Spannend und lustig. Robin Williams ist ja für seinen Humor bekannt.

    Zwar hat "Flubber" mittlerweile 16 Jahre auf dem Buckel, ist aber immer noch ein guter Film wenn man einen guten Familienfilm gucken will.

    Leider läuft der Film zu selten im TV.
  • Bullitt
    Es gibt schlechte Cops und es gibt gute Cops - und dann gibt's noch Bullitt.
    Krimi, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Spykmen" am 29.05.2013
    Ein genialer Film der einen zurück versetzt in die USA des Jahres 1968, in dem der Film gedreht wurde oder erschienen ist.

    McQueen, leider als 5. bei der Aufzählung der Darsteller, aber er war weit mehr als nur ein grandioser Schauspieler. Er war auch Rennfahrer, er wußte also wie man mit einem Rennwagen umgehen muss. Der Ford Mustang und der Porsche den er in dem Film fährt sind bei hohen geschwindigkeiten nicht gerade leicht zu händeln.

    Schöne Autos, schöne Action.

    Interessant ist das die Story bis knapp vor dem Ende offen ist.

    Wer steckt mit der Mafia unter einer Decke? das habe ich mich einige Mal gefragt.

    Genialer Film, für einige jüngere Personen mag es verstaubter Film sein.
    Ich finde es ist ein Kultklassiker. Ich bin stolz wie Bolle das ich diesen Film in meiner DVD-Sammlung habe. Leider bin ich erst vor einigen Tagen dazu gekommen ihn zu gucken, obwohl ich ihn seit knapp 2 Jahren habe. Ich habe gar nicht gemerkt wie die Zeit vergangen ist als ich gespannt dem Film verfolgte.

    Okai, ich gebe zu das der Ton nicht immer der beste ist, aber dafür das der Film 42 Jahre alt ist gibt es meiner Meinung nach nichts zu bemängel.

    Das Autos bei Unfällen in US-Filmen schnell in die Luft gehen war damals wie heute so. Da muss halt ein Auge zu drücken. Dafür ist der Film echt klasse und hat eine sehr spannende Story. Selbst für den Personenkreis der gerne mal das Blut spritzen sieht ist der Film geeignet.
  • Keiner haut wie Don Camillo
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Spykmen" am 29.05.2013
    Ganz gutes Remake mit Terence Hill, aber es geht nichts über den Klassikers mit Fernandel.

    Ich hatte Glück und habe den Film als Doppelpack mit dem Terence Hill Film "Keiner haut wie Don Camilo" für knapp 10,00 Euro auf nem Grabbeltisch gefunden.

    Man sollte den Film gesehen haben, aber noch mehr zu empfehlen ist das Original.

    Durchschnittlicher Terence Hill Streifen, aber genial ist wie er als Don Camilo mit Jesus sprich.
  • Renegade
    Komödie, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Spykmen" am 29.05.2013
    Ein Terence Hill klassiker 1987 der für mich Kult ist.

    Luke Renegade (Terence Hill), der kaum mehr als sein Pferd 'Joe Brown' und ein altes Paar Stiefel besitzt, reist durch Arizona.

    Laut Hersteller aber in Italien gedreht. Sieht aber aus wie Arizona. :D

    Richtig genial und liebenswert sind die Amish, immer freundlich, gut gelaunt und extrem hilfsbereit.

    Super ist auch das zusammen treffen zwischen Luke und Matt mit den Motorradrockern.

    Ich hatte Glück und habe den Film als Doppelpack mit dem Terence Hill Film "Keiner haut wie Don Camilo" für knapp 10,00 Euro auf nem Grabbeltisch gefunden.

    Ich hatte noch das Glück hatte diesen Film auf ARD und ZDF, in meiner Kindheit, ohne Werbeunterbrechung kennen zulernen.

    Ich liebe diesen Film.
  • Die Abenteuer von Tim und Struppi
    Das Geheimnis der Einhorn
    Abenteuer, Animation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Spykmen" am 29.05.2013
    Ich bin auch einer von den Personen die früher die "Tim & Strupi" Comics gelesen und "Tim und Strupi" Trickfilme gesehen.

    Ich fand den Film sehr gut gemacht und freute mich schon auf die Fortsetzung.
    Warum Fortseztung? Bei dem Ende gehe ich davon aus das es einen weiteren Teil geben wird.

    Man sieht in diesen Film einige Gesichter die man aus den Comics bzw. Trickfilmen kenn.

    Grafisch hat das ganze eigentlich nichts mit Trickfilm oder Animation zu tun, eher ist es durch den Detailreichtum Kunst.

    Sehr spannend, sehr witzig und ein Muss für alle "Tim und Strupi" Fans.

    Das ist auch durchgehen in diesem Film gelungen.

    Ich finde diesen Film sehr sehenswert, besonder für die ganze Familie.

    Ein Spaß für die ganze Familie.

    Dieser Film gehört zu den wo eine Neuauflage gelungen ist, das ist aber nicht immer der Fall. Hier war der richtige am Werk, Steven Spielberg.
  • Rango
    Tarnung ist alles.
    Komödie, Animation, Western
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Spykmen" am 29.05.2013
    Animierte Parodi auf viele Westernklassiker.

    Die Idee und die Umsetzung dr Story sind einfach sehens werd. Die Drehbuchautoren haben bei diesem Film Humor, Fantasie und Spannung zusammengepackt. Das ist auch durchgehen in diesem Film gelungen. Ich finde diesen Film sehr sehenswert.

    Ein Spaß für die ganze Familie.
  • Ghostbusters - Die Geisterjäger
    Sie sind gekommen um die Welt zu retten.
    Fantasy, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Spykmen" am 26.05.2013
    Kultklassiker von 1984 mit Starbesetzung (Dan Aykroyd, Bill Murray, Sigourney Weaver, Ernie Hudson und viele mehr). Ich gucke mir diesen (den 1.) Teil immer wieder gerne an. Diesen Film hätte man nicht besser machen können.

    Ich gehöre noch zu den die in ihrer Kindheit die Trickserie geguckt haben und mit dem Spielzeug zur Trickserie gespielt haben. Ich meine übrigends die alte Trickserie, "The Real Ghostbusters". Ich fand Ghostbuster genial.

    "Wir dürfen die Strahlen nicht kreuzen..." :DDD

    Einer der unvergessenen 80er Jahre Klassiker.

    Der beste Teil der Verfilmung, der 2. Teil kommt mit diesem (den 1.) Teil nicht mit.
  • Asterix der Gallier
    Kids, Animation, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Spykmen" am 26.05.2013
    Der aller erste Asterix Trickfilm. Er hält sich wie "Asterix und Kleopatra" und "Asterix bei den Briten" sehr genau an die jeweiligen Comicbände. Die Zeichenqualität des Films ist zwar noch unausgereif gewesen, aber für den ersten Versuch durchaus vorzeigbar. Der Film kann durch aus mit den alten Disney Trickfilmen mithalten.

    "Asterix der Gallier" ist ein Klassiker des europäischen Trickfilms und für viele,
    mich eingeschlossen. Kult.

    Zwar muss ich mir nicht jedes Jahr die jährliche Wiederholung auf Sat.1 anschauen, aber ich finde den Film grandios!!!
  • Piratensender Powerplay
    So erfrischend illegal.
    Komödie, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Spykmen" am 25.05.2013
    Guter alter deutscher Streifen von 1981 mit Mike Krüger und Thomas Gottschalk.

    Krüger und Gottschalk lassen den Rundfunk zum Angriff blasen. In ihrem amerikanischen Wohnmobil betreiben sie den Piratensender Powerplay und werden, weil sie mehr Fans und Hörer haben, von den Verantwortlichen gejagt. Natürlich langt die Obrigkeit immer daneben und fällt auf jedes Schnippchen der beiden rein. Daß das Ding aber doch mit einem Riesenerfolg zu Ende geht, dafür sorgt Evelyn Hamannm als die Schwester von Mike.

    Witzig, ein Film für die ganze Familie.
  • Die Verrohung des Franz Blum
    Drama, Deutscher Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Spykmen" am 24.05.2013
    1974 war vor meiner Zeit, aber ich kann mir vorstellen das der Film "Die Verrohung des Franz Blum" die beste deutsche TV-Produktion war.

    Jürgen Prochnow spielt den Franz Blum, man sieht das Jürgen Prochnow schon als junger Mann ein guter Schauspieler war.

    Blum, aus guten Elternhaus und mit guten Abiturabschlus, kommt wegen eines Banküberfalls fünf Jahre in Gefängnis. Zunächst gelingt hat er Probleme, sich in der harten Welt hinter den Gittern durchzusetzen. Vor allem der aggressive Insasse Kuul hat sich Franz Blum als Opfer ausgesucht. Franz durchschaut die Rangkämpfe und eignet sich dieses Verhalten an und erstreitet sich auf diese Art den obersten Rang in der Hackordnung der Justizvollzugsanstalt.

    Der Film ist nicht in schwarz/weiß, sonder in Farbe, auch wenn der Cover einen anderen Eindruck vermittelt.
  • Demolition Man
    Ein eiskalter Bulle.
    Action, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Spykmen" am 24.05.2013
    Der erste Teil des Filmtitels ist Programm: Zerstörung. Es wird in "Demolition Man" wahrhaftig viel demoliert. Von einem Gebäude, über ein Museum bis hin zu einem Gefängnis – pardon, eine Art Gefängnis. Das alles geschieht zwischen zwei Männern, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Zwischen dem härtesten Cop des 21. Jahrhunderts, Detective John Spartan, und dem brutalsten Verbrecher des 21. Jahrhunderts als extremer Gegenpol, Simon Phoenix. Spartan vs. Phoenix. Sylvester Stallone vs. Wesley Snipes. Ein mit Spannung erwarteter Fight in einem womöglichen Actionknaller, der zudem futuristisch angehaucht erscheint. Kann das wirklich etwas werden? Jein. Jein deshalb, weil recht eindeutig der überdurchschnittliche Durchschnitt hervorschimmert, weil recht eindeutig ein gewisses Überwältigungsgefühl trotz überwältigendem Spaß vergeblich aufkommen mag.

    Nein, Marco Brambillas "Demolition Man" bietet Altbackenes. Ohne große Überraschungen, ohne besondere narrative Kniffe. Passend dazu Daniel Waters, Robert Reneau und Peter M. Lenkovs formelhaftes Drehbuch, das nach konventionellen Mustern gestrickt ist. Es ist halt ein Drehbuch, ein Vehikel, das ganz auf seine beiden Hauptdarsteller zugeschnitten ist, die ohnehin die halbe Miete zu sein scheinen. Dieser Actioner handelsüblicher Klasse bietet nicht gerade viel Neues – abgesehen von seiner nett anzuschauenden, aber alles in allem kaum greifbaren, undurchsichtigen Zukunftsutopie und einer großen Prise Selbstironie und Komik.

    Nämlich wie sich ein brillant aufgelegter Stallone in ulkigem Stil selbst auf die Schippe nimmt, wie er sich mit lakonischen Einzeilern über Wasser hält, wie er hoffnungslos einer ihm unbekannten, fremden, von antiquierten Verhaltensweisen bestehenden Welt ausgeliefert ist, wie er selbst seinen langjährigen Konkurrenten im Actionbereich, Arnold Schwarzenegger, mittels eines zynisch-politischen Seitenhiebs Tribut zollt: All das soll Spaß und Freude bringen. Und das macht es auch, denn "Demolition Man" nimmt sich darüber hinaus zu keiner Sekunde so richtig ernst.


    Zweifellos ist hauptsächlich Stallones Zusammenspiel mit der hier ausnahmsweise mal nicht zur Nervensäge verkommenen, aber dennoch irgendwie latent nervigen Sandra Bullock ein Höhepunkt, der von spritzigen Dialogen erdrückt wird. Einzig und allein Wesley Snipes rüttelt tendenziell am Nervenkostüm. Dieser Antagonist wirkt trotz seiner ästhetischen Kampfkunsttechnik bei weitem nicht bösartig, gefährlich oder auch "krank". Er ist grellbunt, schräg und grotesk, de facto eine in die Richtung gehende, infantile Witzfigur lächerlichen Ausmaßes, vor dem man keine Angst zu haben brauch'. Negativ unterstützt wird dieser Charakter von Snipes hoffnungslosem Overacting.

    Des Weiteren ist da noch dieses San Angeles. Das quasi Los Angeles der Zukunft, dessen Vorgänger als ein Territorium der Engel durch einen apokalyptischen Hollywood-Schriftzug entwaffnet wird. Eine Stadt, eine perfekte Gesellschaft vielmehr, die sich fast völlig den "guten" Dingen verschrieben hat. Alles, was in ihren Augen "schlecht" ist, gilt ab sofort als Verbot und wird selbstverständlich bestraft. Sex auf natürlicher Basis (eine aberwitzige Szene), Schokolade, Toilettenpapier, Salz, vor allem Gewalt, ja selbst Schimpfwörter werden mit einer Geldstrafe bedacht. Für einen nach B-Movie riechenden Film ist diese ganze Angelegenheit zudem bildgewaltig ausgestattet, allen voran die Autos sind ein optischer Schmaus. Kurzum: Brambilla liegt mit seiner manchmal etwas unfreiwillig komisch wirkenden Zukunftsintention gar nicht so falsch, an Plausibilität hapert es nichtsdestotrotz aber allemal. Eine Quintessenz, die nicht wirklich eine ist.

    Allein dieses reichhaltige Angebot an Reminiszenzen, diese mal subtilen, mal mit dem Holzhammer eingeschobenen, aber witzigen und verqueeren Statements, beispielsweise mit einem "Lethal Weapon 3"-Poster, das für Produzent Joel Silver gedacht ist, einem Rattenburger oder einer üppig ausgestatteten Wohnung als Resultat einer in der Vergangenheit steckengebliebenen 90er-Nostalgie, laden zum mehrmaligen Erforschen der pointierten Actionkomödie ein. Das Geheimnis um die drei Muscheln jedenfalls wird aber wahrscheinlich ein Geheimnis für die Ewigkeit bleiben.
  • True Lies
    Wahre Lügen - Nicht einmal seine Frau weiß, wer er wirklich ist. Und das ist auch besser so!
    Action, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "Spykmen" am 24.05.2013
    Story:

    Harry Tasker ist ein Geheimagent. So geheim, dass sogar seine Frau Helen nichts davon ahnt. Die denkt nämlich, dass Harry ein langweiliger Computerverkäufer ist. Er scheint seine Rolle sehr überzeugend zu spielen, denn Helen ist derart angeödet von ihrem Angetrauten, dass sie sich aus Not einen Liebhaber nimmt, den Autoverkäufer Simon, der sich ebenfalls als Geheimagent ausgibt. Bis sich Harrys Lügengeflecht so langsam aufzulösen beginnt und alles auffliegt...


    Kritik:

    Wenn James Cameron Action inszeniert, dann versteht er sein Handwerk. Wenn James Cameron die Action in eine halbwegs plausible Geschichte einbettet, dann versteht er ebenfalls sein Handwerk. Filme wie "Aliens – Die Rückkehr" oder "Terminator 2 - Tag der Abrechnung" gehören nicht umsonst zu den besten hollywood'schen Beiträgen, was das Genre der hemmungslosen Krawalle überhaupt zu bieten hat, nicht zuletzt durch das immer seltener werdende Privileg, das eigentliche Actionspektakel den Figuren unterzuordnen und nicht umgekehrt. Seine verhältnismäßig leichte Actionkomödie "True Lies – Wahre Lügen" steht dagegen so ein bisschen im Schatten Camerons Oeuvre. Zu Unrecht. Denn "True Lies – Wahre Lügen" ist ein Actionfilm respektive eine einmal mehr mit unglaublichem Aufwand realisierte James Bond-Parodie, die jedoch nicht vollends Parodie ist, sondern durch Camerons kreative Eigenideen vielmehr zu einem wiederum eigenständigen Werk verschmilzt. "True Lies – Wahre Lügen", das ist ein mit dem geistigen Verstand keinesfalls ernstzunehmendes Filmchen, welches eindrucksvoll unter Beweis stellt, dass erst die richtige Mischung aus verschiedensten Elementen ungezähmte Unterhaltsamkeit garantiert. Und durchaus, der Streifen bietet alles, was ein echtes Feel-Good-Movie braucht: Furioser Auftakt á la "Indiana Jones", Witz á la "Lethal Weapon", ein später avancierendes Machoweib, das ihrem geliebten Ehegatten zur Seite steht und dabei auch nicht vor Waffengewalt zurückschreckt, eine ominöse Geheimorganisation, den obligatorischen Subplot (Harrys Frau, die eine Art heimliche Liaison mit einem gewissen Skinner pflegt) und natürlich eine Story, die sich jeglicher physikalischer Gesetze entbehrt, mehr noch, welche so ziemlich alle unrealistischen und haarsträubenden Aktionen tangiert, die man sich vorstellen kann, und bei denen Cameron munter drauf los inszeniert, wie er eben will. Doch ungewöhnlicherweise macht dieser Trash Spaß, erfüllt seinen Zweck und kann eben nicht als störend konstatiert werden, nein, er macht sogar erheblichen Spaß. Spätestens bei den sorgfältig in die Handlung integrierten und perfekt choreographierten Actionsequenzen steigt der Adrenalinpegel mal schnell nach oben. James Camerons bewusste Überstilisierung kennt auch an dieser Stelle keine Grenzen, seine technisch virtuose Gigantomanie samt großangelegter Pyrotechnik kommt erst hier so richtig zur Geltung. Allem voran eine skurrile Verfolgungsjagd zwischen einem Motorrad und einem Pferd (!) in einem Luxushotel (!!), eine durch einen Treppenabsatz plötzlich losfeuernde Waffe, aber auch der aberwitzige Showdown, in dem "Arnie" die Initiative ergreift und die übrig gebliebenen Terroristen mit einem Kampfjet (!!!) bombardiert, gehören in besagte Überzeichnung.


    Herrlich überzeichnet sind selbstverständlich auch die eigentlichen Akteure, egal, ob es sich da nun um Charlton Heston handelt, der sich selbst mimt, um besagte Ehefrau mit ihrem besagten Mann, der an einer explosiven Stelle von ihr als "Rambo" betitelt wird, oder um arabische Terroristen. Arabische Terrorristen, die direkt dem polemischen Bilderbuch entsprungen zu sein scheinen sowie in Sachen Aussehen und Verhaltensweisen nahtlos an den Prototypen klischeehafter Antagonisten anknüpfen können. Arnold Schwarzenegger verhällt sich in diesem bewusst realitätsfremden Gefüge gewohnt routiniert und lässig. Freilich, der "Arnie", hier ist er in seiner Welt in einer Rolle, die er eben spielen kann. Jamie Lee Curtis verkörpert ihre Wandlung vorzüglich und noch dazu mit einer Prise Selbstironie, ohnehin ist sie der heimliche Star in diesem Nobrainer, ihre Chemie mit ihrem Mann stimmt, wodurch Curtis so eine ebenbürtige Partnerin für ihn darstellt, während beispielsweise ein Tom Arnold als Harry Taskers Partner Albert Gibson tendenziell eher abstinken kann. Da kann er noch soviel plappern und plappern, einen Flachwitz nach dem anderen raushauen, wenn gerade "Arnie" die Bühne des Geschehens betritt und passenderweise seine (treffenden) onliner offenbart, bleibt für Arnolds' angestrengte Komikeinlagen oftmals nur ein müdes Lächeln übrig. Des Weiteren gestaltet sich hauptsächlich die Lauflänge des Streifens als gewichtiges Problem. Nach dem großartigen Toilettenkampf und anschließender Verfolgung ist erst mal Schicht im Schacht. Wenngleich es mal hier und mal da einige kleinere Szenen gibt, die für sich allein stehen (Verhörszene), herrscht vor allem im Mittelteil ein eklatanter Leerlauf, dessen Leerlauf Cameron wiederum mit unnötigem Ballast zu füllen versucht und es so erst wieder im dreistufigen Schowdown richtig krachen kann - dann aber gewaltig. Ein Rätsel bleibt jedenfalls Bil Paxton als schmieriger Gebrauchtwagenhändler und zugleich mysteriöser Skinner, der weder die Handlung entscheidend voranbringt, noch von Relevanz ist, dessen wirkliche Absicht als Spion doch eher im Dunkeln bleibt und der letzten Endes genauso überflüssig ist, wie die als eye catcher nur allerhöchstens fungierende Juno Skinner (Tia Carrere).


    Fazit:

    Was bleibt, ist ungemein unterhaltsames, augenzwinkerndes Persiflage-Kino in Reinkultur um Sein und Schein in der Ehe, echten und falschen Agenten sowie – wie der Titel es bereits evoziert – wahre Lügen und ihren nach sich ziehenden Komplikationen. James Camerons in allen Belangen bewusste Übertreibung, die sich manchmal gar ins Absurde hineinsteigert, darf daher als gelungener, handwerklich gewohnt tadelloser Versuch gewertet werden, trotz dass es dem Film an speziellen Ecken und Kanten fehlt, um mit diversen anderen Großproduktionen des Kanadiers mithalten zu können. Trotzdem für Actionfans - und nicht für die - Pflichtprogramm.