Bewertung und Kritik von Filmfan "brabaks" aus Pirna am 10.09.2026
Dieser Streifen kommt sehr ruhig daher. Für mich ein echter Mädchenfilm, bei dem ich mich allerdings doch recht gelangweilt habe. Das grundlegende Drehbuch hat dabei schon einigen Charme. Technisch passt auch alles.
Dennoch: Bei mir nur knapp 5 von 10 Punkten - bei der Zielgruppe dürfen es gern zwei oder drei Punkte mehr sein.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" aus Berlin am 10.09.2026
„Beast – Legenden entstehen im Käfig“ lässt sein Publikum nicht im Unklaren. Schon nach wenigen Minuten weiß man, wohin die Reise geht – und behält damit bis zum Abspann recht. Der gefallene Kämpfer bekommt seine letzte Chance, die Familie liefert den moralischen Antrieb und der Gegner ist der Böse. Alles schon einmal dagewesen, nur wird diesmal nicht geboxt, sondern MMA gekämpft.
Dabei hätte der Film etwas Eigenes entwickeln können. Das australische Arbeitermilieu, die Fischerei und die Geldsorgen sowie der Gegensatz zwischen dem rauen Alltag in Wollongong und der glitzernden Kampfarena in Bangkok bilden einen interessanten Hintergrund. In den ruhigeren Momenten deutet sich ein ehrliches Drama über Männer an, die mit Niederlagen, Schuld und verletztem Stolz umgehen müssen. Doch sobald die Handlung Fahrt aufnimmt, greift sie zuverlässig zum nächsten bekannten Sportfilmbaustein.
Die Kämpfe sind ordentlich inszeniert, körperlich und hart, ohne Maßstäbe zu setzen. Daniel MacPherson wirkt als schweigsamer Ex-Champion glaubwürdig, während Russell Crowe aus seiner kleinen Trainerrolle einiges herausholt. Überrascht wird man jedoch von niemandem und nichts. Der Gute bleibt gut, der Böse bleibt böse, Rückschläge kommen genau dann, wenn man sie erwartet, und auch der Ausgang lässt sich lange vorher erahnen.
So ist „Beast“ kein schlechter Film: solide, atmosphärisch und für MMA-Fans unterhaltsam. Nur eine Legende, wie der deutsche Untertitel verspricht, entsteht hier sicher nicht.
Bewertung und Kritik von Filmfan "DerMannmitdemPlan" aus Muggensturm am 09.09.2026
China-Schrott
Generischer, seelenloser überladener Quatsch mit den Titalgebenden Charakteren als Randnotiz die irgendwann in den Hintergrund treten. Soll das Chinesische Propaganda sein? Totale Reizüberflutung. So einen Mist sollte man keinem Kind antun.
Das hat nichts mehr mit Tom und Jerry zu tun.
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 09.09.2026
Ein sehr authentisches und auch überzeugendes BioPic. CONTROL hat allerdings zwei Probleme: Erstens ist der Name (und dessen musikalische Bedeutung) Ian Curtis so gut wie nicht präsent bei Durchschnittspublikum und zweitens ist der Streifen ziemlich langweilig inszeniert, obendrein in Schwarz-Weiß. Dank des Hauptdarstellern funktioniert der Spielfilm doch irgendwie. 3,20 Epilepsie- Sterne in Manchester.
Bewertung und Kritik von Filmfan "ßßßßßßß" aus Bad Homburg am 08.09.2026
Mega! Ein total origineller Film, lustig und schrecklich zugleich. Fühlte mich sehr gut unterhalten. Dazu mal keine Hollywoodgesichter. Echte Empfehlung!
Bewertung und Kritik von Filmfan "gre42" aus Ladenburg am 08.09.2026
Ein überraschend starker Gangster-Thriller aus Deutschland. In SCHOCK wird tatsächlich recht wenig gesprochen von den verschiedenen Filmfiguren und wenn dann doch, versteht man es als Zuschauer ohnehin kaum, wegen dem obligatorischen Darsteller-Genuschel der heimischen Produktionen ohne Synchronisation. Das ist allerdings in diesem Falle gar nicht schlimm, denn der Streifen erklärt sich, dank der eindeutigen Bilder und seiner stringent chronologischen Handlung, von selbst im Lauf seiner Spielzeit. SCHOCK ist extrem konsequent in seiner Plot-Ausarbeitung und seines Handlungsverlaufs. Überdies überzeugen alle Schauspieler auf ganzer Linie. 3,80 illegale Arzt-Sterne in Köln.
Nach dem Bestseller von Jan Weiler und dem Kinoerfolg 'Das Pubertier'.
Komödie, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "RicoSt" aus Warburg - Daseburg am 07.09.2026
herr oberhofer, aber in dem fall herr xy spielt seine rolle gut, auch wenn das bayrische zünglein ab und an durch brechen mag :) aber auch irgendwie komisch, das seine spitzfindige zunge diesmal so gebunden ist .... der film hätte mehr potential, wenn nicht dieser ganze gender müll, auch gerade die szene junge + papa bei der neuen schulleiterin sitzen und die da vom aller feinsten im gederwahn ihr gelaber ablässt ...... schade um die deutsche sprache
Bewertung und Kritik von Filmfan "Mesalla" aus Rülzheim am 06.09.2026
Dolph Ludgren sollte sich jetzt aus dem Film-Geschäft zurückziehen. Dies war sein bisher schlechtester Film. Wahrscheinlich bekommt er nur noch solche Rollen in D-Klasse Filmen ! Der Film ist langweilig und so schlecht gemacht ! und es werden wieder mal alle Klischees bedient, die man sich vorstellen kann ! Finger weg, ausleihen lohnt sich nicht !
Wenn Milliarden gestohlen werden, sind sie die Profis, die sie zurückstehlen.
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 06.09.2026
„Wir sind nicht die Guten.“
Also gut, Guy Ritchie, Henry Cavill, Jake Gyllenhaal und Eiza González. Das liest sich schon mal wie ein ziemlich ordentliches Action-Menü und tatsächlich bekommt man hier genau das, was auf der Speisekarte steht: schicke Bilder, coole Typen, flotte Sprüche und reichlich Blei in der Luft.
Die Story ist jetzt nicht unbedingt der Nobelpreisverdächtige Teil des Films (...muss sie bei einem Actionkracher aber vielleicht auch nicht sein...). Eine Spezialeinheit erledigt die Drecksarbeit und räumt dort auf, wo andere lieber nicht hinschauen. Das Ganze ist zwar recht vorhersehbar, wird aber flott und unterhaltsam serviert.
Besonders die Besetzung macht Spaß. Cavill darf wieder den wortkargen Haudrauf geben, Gyllenhaal bringt etwas mehr Charakter ins Spiel und Eiza González zeigt ihren männlichen Kollegen ziemlich überzeugend, dass Frauen bei diesem Job keineswegs nur zum Kaffeekochen da sind.
Dazu kommen ordentliche Action, gute Kameraarbeit und die typische Ritchie-Optik. Sicher, der ganz große Ritchie-Wurf ist das nicht und an „Snatch“ oder „The Gentlemen“ reicht das Werk bei weitem nicht heran. Dafür nimmt sich der Film glücklicherweise auch nicht übermäßig wichtig.
Fazit: Kein Meisterwerk, aber ein ziemlich launiger Action-Thriller, der mich gut unterhalten hat. Die Geschichte ist überschaubar, die Action stimmt und die Besetzung macht ihre Sache ordentlich. Hirn ausschalten, Lautstärke hoch und einfach Spaß haben. Für Action-Fans durchaus sehenswert, von mir 3,5 Sterne – sehenswert.
"Was machen wir jetzt?" - "Wir schießen zurück !“
..........Na dann… auf geht´s
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 04.09.2026
"Spiral" ist nicht etwa das erwartete Remake eines japanischen Horrorfilms, sondern eine eigenständige Verfilmung im Stile der Ari Aster Filme "Midsommar" und "Heredetary". Mit letzterem hat er auch die meisten Gemeinsamkeiten. Die Story ist schwerer Stoff und nicht leicht zugänglich. Es wurde ordentlich Gesellschaftskritik in eine mysteriöse Handlung eingeflochten. Da die Protagonisten ein homosexuelles Paar sind, könnte man meinen, hier nun ein krampfhaft mit Klischees und Regenbogenfarben um sich werfendes, aufdringliches LGBT-Filmchen vor sich zu haben. Dem ist aber nicht so, man geht ganz normal damit um. Die sexuelle Ausrichtung ist auch nicht ganz unwichtig für den Verlauf der Story, die man wieder vielseitig deuten kann und die nie ganz erklärt wird. Der Film ist nicht sonderlich innovativ und die genannten Vorbilder sind deutlich besser. Dennoch schafft man es, eine beklemmende Atmosphäre zu erzeugen, die den Zuschauer in ihren Bann schlägt. Die Stimmung ist unheimlich und mit gut platzierten Schreckmomenten angereichert. Man will einfach wissen, was die Sache auf sich hat. So bleibt "Spiral" immer interessant und strahlt Unbehagen aus. Letztlich wird man aber leider irgendwie allein gelassen, was den Film zu keiner runden Sache macht. Fazit: Nichts für Horrorfans, die sich gern oberflächlich mit Krawall berieseln lassen. "Spiral" fordert seine Zuschauer heraus und beschäftigt sie mit einer Geschichte zum Mitdenken und interpretieren.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" aus Schnaittach am 03.09.2026
Hehe, also ich gehöre ja zu denen, die anno 2009 den ersten Film mit Horst Schlämmer im Kino geschaut haben. (Fremdschäm)
Das Ding war soweit dann auch ok, aber so ein richtiger "Film" war das damals ehrlicherweise nicht, weil man eigentlich nur viele Interviews mit Passanten mit minimaler "Ich gründe eine eigene Partei" Handlung und Gags kombiniert hat.
"Horst Schlämmer sucht das Glück" dagegen ist schon eher ein richtiger Film als es sein Vorgänger war.
Er macht sich nun auf und möchte auf so ner Art "Städte Trip" innerhalb Deutschlands herausfinden, in welcher Region die Menschen glücklich sein.
Einige Lacher hat der Film auf jeden Fall. Auch gibt es viele Hape Kerkeling Fanservice mit diversen Anspielungen auf frühere Projekte.
War durchaus sehenswert, wenn man mit dem Humor etwas anfangen kann.
Bewertung und Kritik von Filmfan "Wernerbros" aus Schnaittach am 02.09.2026
Grundsätzlich ist es schon mal sehr bemerkenswert, dass hier eine Emma Thompson in einem Entführungs Action Thriller die Hauptrolle spielt und sie ist nicht das Opfer!
Sie hat sowieso eine tolle Art glaubhaft zu spielen nur eigentlich kennt man sie eher in leichterer Kost wie Komödien.
Hier spielt sie nun eine Art weiblicher „Mini Liam Neeson“in einer wunderbar winterlichen Kulisse voller Einsamkeit und bitterer Kälte.
Der Film hat seine spannenden Momente und trotz mancher „dämlicher Szenen“ fand ich ihn sehr sehenswert.