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Kritiken von "SaDor" aus

65 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Ocean's 8
    Jeder Trick hat seine Tücken.
    Krimi, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 22.04.2019
    Ein ganz netter Oceans für zwischendurch. Machart und Musik sind den vorherigen Teilen treu geblieben. Wer also bisher ein Oceans-Fan war wird auch mit diesem Titel gut unterhalten.
    An die Klasse der Filme mit Clooney kommt er jedoch nicht ran. Trotzdem: leichte Samstag Abend Unterhaltung als solide Gangster-Klamotte mit Witz und einer einigermaßen interessanten Story. Kann man mal machen.
  • Braven
    Abenteuer, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 22.04.2019
    Ich mag Jason Momoa wirklich sehr aber das war leider nix! Was mit mehr Mühe eine rasante Verfolgungsjagd in einer abgeschiedenen Schneelandschaft hätte sein können in der Momoa die bösen Jungs ordentlich vermöbelt, ist bedauerlicherweise eine zähe, langatmige Story mit massiven Logiklücken, die für Augenrollen sorgen. Mehr als einmal.
    Die Charaktere sind alle sehr flach, beliebig austauschbare Stereotypen. Sobald ein Charakter mehr als 1 Minute nicht im Bild war hat man ihn auch schon wieder vergessen. Besonders der große Drogenboss ist extrem monoton und gleichgültig angelegt, seine Lakaien könnten genau so gut angezogene Schaufensterpuppen sein denen man ein Gewehr umgehängt und in den Busch gestellt hat. Wobei die vermutlich besser geschossen hätten. Dafür dass die Herrschaften ja angeblich alle samt Berufsverbrecher sind schießen sie zielsicher daneben. Auch aus kürzester Distanz aus der „Waffe werfen“ vermutlich effektiver gewesen wäre, trifft niemand irgendwas. Momoa hingegen, seines Zeichens Holzfäller, erwischt die Bande aus den unmöglichsten Winkeln und ballert Pfeile durch die kleinsten Löcher hindurch.
    In den Film gibt es nichts interessantes oder überraschendes. Keine Turns, keine ausgefuchsten Aktionen oder auch nur gut gemachte Charaktere. Obwohl er nur 90 Minuten lang ist zieht sich das durch den Schnee rennen und ballern ewig. Etwas ähnlich „Wind River“, jedoch um Welten schlechter!
  • A Quiet Place
    Regel #1: Mach kein Geräusch. Regel #2: Verlasse niemals den Weg. Regel #3: Rot bedeutet rennen.
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 01.04.2019
    Die Ausgangssituation von der "A Quiet Place" ausgeht ist gelinde gesagt bescheuert. Eine Familie, die offenbar durch irgendein Wunder, fast die letzten Menschen zumindest im weiten Umkreis sind haust in einer Bretter-Bude und hat als Überlebensstrategie entwickelt: "Leise sein.".
    Über die Annahme dass dieses Konzept langfristig als Dauer-Lösung anwendbar wäre kann man nur mit dem Kopf schütteln. Zum Scheitern veruteilt. Dem Titel treu bleibend wird in "A Quiet Place" kaum gesprochen. Das meiste läuft über untertitelte Zeichensprache, was auf die Dauer anstrengend ist.
    Die Aliens die auf Geräusche reagieren sind ganz nett animiert, lassen aber nicht das Blut in den Adern gefrieren.
    Negativ finde ich auch dass (zumindest bis zur Hälfte des Films, danach war er aus) keinerlei Erklärung stattfindet woher die Viecher kommen und wie sie es geschafft haben (offenbar) die Menschheit auszulöschen. Das macht die Story beliebig und langweilig. Ausserdem erscheint es so unglaubwürdig dass diese Biester von der geballten Wucht des amerikanischen Militärs nicht mal verletzt werden konnten.
    Der ganze Film wirkt undurchdacht und hat massive Logik-Lücken. Muss man nicht sehen!
  • Bad Times at the El Royale
    Alle Wege enden hier.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 01.04.2019
    Ich habe erwartet dass "Bad Times at the El Royale" so etwas wie eine Mischung aus "Identität" und "The Hateful 8" ist. Tatsächlich geht es auch in die Richtung, hängt aber meilenweit vor allem hinter Tarantino zurück. Die Qualität der Dialoge erreicht niemals auch nur annähernd das gleiche Niveau.
    Uninteressant ist die Geschichte nicht, braucht aber unglaublich lange um sich zu entfalten und in Fahrt zu kommen, so dass man das interesse fast schon wieder verloren hat wenns denn mal los geht. Die Vorgeschichte jedes der Sieben Charaktere wird in seinem eigenen Kapitel nacheinander beleuchtet (wie ist diese Person dort gelandet und was will er/sie in dem Hotel?). Nicht alle Figuren sind gelungen und einige Background Stories deutlich interessanter als andere. Die Kapitel beleuchten jeweils fast immer nur diese 1 Figur, in dieser Zeit findet kaum Interaktion zwischen den 7 statt, was schade ist, denn solche Passagen sind gut!
    Erst nach über der Hälfte des Films kennt man alle Beteiligten und startet sozusagen die eigentliche Handlung. Viel zu spät.
    Die Musik ist sehr gut, Set ist schön gelungen. Insgesamt ist mir der Film aber zu seicht geblieben. Er ist angelehnt an Tarantino, Ihm fehlt jedoch die Kluft zwischen wirklich guten und tiefgründigen Dialogen, vorgetragen von sehr guten Schauspielern, und exzessiver Gewalt. In beiden Punkten bleibt "Bad Times At The El Royale" zu verhalten um mich begeistern zu können. 2,5 Sterne, wohlwollend aufgerunget auf 3.
  • Action Point
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 25.03.2019
    "Action-Point" ist ein schwacher Johnny Knoxville. Die einzigen Lacher resultieren aus Szenen in denen sich Leute in bester "Jackass"-Tradition zum Teil mit Ankündigung weh tun. Das ist ganz witzig, mehr aber auch nicht. Der Story braucht man eigentlich nicht weiter zu folgen. Die Teile wo versucht wurde so etwas wie Ernsthaftigkeit rein zu bringen sind gähnend langweilig und stören eigentlich mehr als dass sie einen Nutzen haben.
    Insgesamt ist die Story extrem dünn und auch noch unnötig lang gezogen. Die Geschichte wird in Rückblenden erzählt. Immer wieder unterbrochen von Zwischensequenzen des "Grandpa"-Knoxville der seinem Enkel die Geschichte von "Action-Point" erzählt. Auch diese Szenen werden nur interessant durch die Slapstik-Einlagen von Knoxville und den "ouch"-Moment den man damit hat. Der gesamte Humor des Films basiert darauf.
    Grundsätzlich kann ich mit dieser Art von Komödie etwas anfangen, "Action-Point" ist jedoch kein herausragender Vertreter dieses Genres. Da kann man sich lieber nochmal einen der "Jackass" Filme ansehen, wird man besser unterhalten. "Action-Point" ist nicht sehenswert bis auf wenige Szenen die Spaß machen.
  • Meg
    Horror, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 18.03.2019
    Ich habe "Meg" für eine Art "Deep Blue Sea 2.0" gehalten. Das ist er nicht annähernd. Nach dem ertsen Drittel, das noch ganz interessant ist, hätte man getrost abschalten können ohne etwas herausragendes zu verpassen. Sets und Effekte sind OK. Manchmal aber an der Grenze zu zeitgemäß. "Deep Blue Sea" ist ganze 19 Jahre älter als "Meg", hinkt von den Effekten aber nicht so weiter hinter her wie er eigentlich sollte.
    Potenzial wäre da gewesen. Vor allem hinten raus verliert der Film deutlich an Fahrt. Das Ende plätschert fast nur noch dahin. Die Charaktere sind recht stereotyp und wer da wann gefressen wird ist fast egal. Insgesamt war ich enttäuscht und hatte mir nach dem Trailer mehr versprochen.
    Kann man mal gucken, mus man aber nicht!
  • Ready Player One
    Kämpfe für eine bessere Realität.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 18.03.2019
    Tolle Story, tolle Musik, interessante Charaktere. "Ready Player One" hat mich von vorne bis hinten sehr gut unterhalten.
    Wer ein grundsätzliches Interesse an Computerspielen hat und die 80er/90er mag wird hier bestens versorgt. Wie sich der Film ohne irgendein Interesse an Computerspielen anfühlt ist schwer zu sagen da er vollgepackt ist mit Hinweisen und Querverweisen darauf.
    "Ready Player One" ist anders, aber im positiven Sinne. Ich kann Ihn nur empfehlen!
  • Bad Spies
    Komödie, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 18.03.2019
    "Bad Spies" ist von Anfang an uninteressant und nur bedingt komisch. Die Gags sind flach und wirken zu angestrengt, zu "das MUSS jetzt peinlich, lustig, komisch werden". Mehr als geschmunzelt hab ich jedoch nicht. Bei so einem Film erwarte ich wirklich keine Oscar-reife Story, aber eine auch nur rudimentär interessante oder spannende Hintergrundgeschichte zum Feuerwerk der platten Witze wäre schön gewesen, gibts aber nicht. Der Trailer sieht wesentlich besser aus als der Film tatsächlich ist. Zwischen einigermaßen amüsanten Sequenzen stecken immer wieder lange Passagen in denen ich mehr die Stirn gerunzelt hab als gelacht. Die Story ist wirr und undurchdacht, das wird im weiteren Verlauf immer schlimmer. Die Charaktere sind seicht und langweilig. Die Erzählweise ist nervig, springt immer wieder zu ein und der selben Szene in Rückblenden zurück. Die Kampf- und Actionszenen sind ganz ok aber auch kein Grund sich "Bad Spies" anzusehen.
    Nach einer halben Stunde hatte ich genug davon und hab den Film aus gemacht. Muss man wirklich nicht sehen.
  • Mile 22
    Option 1: Diplomatie. Option 2: Militär. Er ist Option 3.
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 30.01.2019
    Nach einem sehr ansprechenden Trailer ist "Mile 22" leider eine herbe Enttäuschung! Mark Wahlberg zeigt wieder eindrucksvoll dass sein schauspielerisches Talent klare Grenzen hat. In seichten Komödien den netten "Joe Jedermann" kann er gut, einen ganzen Film in einer komplexeren Rolle tragen kann er nicht. Der von Wahlberg verkörperte Geheimdienstler soll ein dysfunktionaler Hochbegabter sein. Wahlbergs Interpretation dessen wirkt unglaubwürdig und gekünstelt. Ich nehme Ihm die Rolle keine Minute ab.
    Es gibt erwartungsgemäß viel Action, die Kämpfe und Schießereien sind gut gemacht und ansprechend inszeniert, wenn auch grenzwertig für einen FSK 16 Film. Es fließt viel Blut und die realistisch dargestellten Wunden/Verletzungen sind zum Teil recht übel. Postiv sind besonders die Kampfeinlagen von Iko Uwais zu erwähnen, hier ist die Kampf-Choreographie gut gelungen.
    Insgesamt kann der Film jedoch nicht überzeugen. Die Story ist beliebig und schon 100 Mal gesehen. Die Darsteller verkörpern Ihre Charaktere ganz ok, reißen einen aber mit nichts aus dem Dämmer-Zustand in den man langsam abdriftet. Trotz Action, Kämpfen und Geballer eher langweilig mit einem unglaubwürdigen Hauptdarsteller. Schade drum.
  • Criminal Squad
    Dirty Jobs. Dirty Cops.
    Krimi, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 30.01.2019
    "Criminal Squad" ist eines der schlechteren Action-Spektakel. Die Story ist eigentlich gar nicht Mal so schlecht wenn man tatsächlich bis zum Ende durchgehalten hat und in den Genuss der Auflösung kommt. Einer der wenigen Filme bei dem man das Ende nicht kommen sieht und der Twist sehr lange unvorhersehbar bleibt. Rückblickend sogar ganz interessant gemacht. Beim eigentlichen ansehen jedoch fällt das aber leider nicht auf.
    Der Film ist actionreich, hält sich dann aber wieder oft an Nebenschauplätzen auf die für das Vorrankommen der Handlung nicht wichtig sind und verrennt sich in teils skuril wirkenden Szenen, die manchmal einfach nur unlogisch sind und auch bleiben.
    Eine etwas straffere Inszenierung ohne die überflüssigen Nebenstränge hätte aus "Criminal Squad" einen deutlich besseren Film gemacht. Es ist nicht komplett sinnlos Ihn sich anzuschauen, aber manchmal muss man ganz schön kämpfen um durchzuhalten. Daher leider nur 2 Sterne.
  • Escape Plan 2 - Hades
    New Prison. New Team. New Plan.
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 30.01.2019
    "Escape Plan 2" wirkt wie ein Low-Budged B-Movie, hat aber tatsächlich stolze 20 Millionen USD gekostet wobei man sich fragen muss in was genau die geflossen sind.
    Obwohl Stallone und Dave Bautista (bekannt geworden als "Drax" in Guardians of the Galaxy) auf dem Cover zu sehen sind spielen Sie eher Nebenrollen und werden dafür bezahlt dass man einen bekannten Namen auf den Film schreiben kann. Eigentliche Hauptdarsteller sind Xiaoming Huang und der mäßig bekannte Seriendarsteller Wes Chatham (Amos Burton aus "The Expanse"). Jeder der Mitwirkenden rattert einfach nur monoton seinen Text runter. Unkreativer geht es kaum. Die Charakterentwicklung ist lächerlich, der große Twist gegen Ende ist schlecht inszeniert und gespielt. Die Story ist fade, öde und schreiend langweilig. Ohne Pep, Tempo oder auch nur ein wenig Witz. Gewollt komische Einlagen zünden nicht. Es gibt massive Logik-Brüche und für den Zuschauer überraschende Sprünge in der Story, die nie erklärt werden.
    Gedreht wurde an winzigen Sets, die alle lieblos und billig wirken. Auf den Bildschirmen laufen irgendwelche Grafiken und Tabellen ohne jegliche Funktion. Text ist immer unleserlich verschwommen, ein Witz! Ausleuchtung, Farbgestaltung, Schnitt und Kameraführung sind grauselig. Selbst der Cliffhanger am Ende ist uninteressant geraten. Mit dem Niveau von Teil 1 hat das hier überhaupt nicht mehr auch nur das gernigste zu tun. Absolute Zeitverschwendung!
  • Catch Me!
    Nach einer wahren Geschichte. Kein Witz!
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 07.01.2019
    „Catch me“ ist eine durchschnittliche Komödie die man wirklich nicht ernst nehmen sollte. Dann funktioniert sie ganz gut und unterhält über ihre Laufdauer passabel. Der Humor ist albern und manchmal recht derb. Nicht alle Witze zünden und nicht jede situationskomische Szene löst einen Lachanfall aus, aber insgesamt ist der Film lustig mit einigen unnötigen Längen.
    Die Story selbst ist zumindest mal was anderes, nicht alles schon 100 Mal gesehen. Allerdings haut sie einen auch nicht vom Hocker, ist nur mäßig spannend . Die Tatsache dass es auf einer wahren Begebenheit beruht ist fast noch das interessanteste daran. Die echten Videos am Ende des Films zum Teil unterhaltsamer als der Film selbst.
    Nichtsdestotrotz ist „Catch Me“ sehenswert, wenn auch nicht herausragend. Nach dem anschauen vergisst man ihn schnell wieder. Für kurzweilige Unterhaltung aber ok.