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Kritiken von "SaDor" aus

57 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Mile 22
    Option 1: Diplomatie. Option 2: Militär. Er ist Option 3.
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 30.01.2019
    Nach einem sehr ansprechenden Trailer ist "Mile 22" leider eine herbe Enttäuschung! Mark Wahlberg zeigt wieder eindrucksvoll dass sein schauspielerisches Talent klare Grenzen hat. In seichten Komödien den netten "Joe Jedermann" kann er gut, einen ganzen Film in einer komplexeren Rolle tragen kann er nicht. Der von Wahlberg verkörperte Geheimdienstler soll ein dysfunktionaler Hochbegabter sein. Wahlbergs Interpretation dessen wirkt unglaubwürdig und gekünstelt. Ich nehme Ihm die Rolle keine Minute ab.
    Es gibt erwartungsgemäß viel Action, die Kämpfe und Schießereien sind gut gemacht und ansprechend inszeniert, wenn auch grenzwertig für einen FSK 16 Film. Es fließt viel Blut und die realistisch dargestellten Wunden/Verletzungen sind zum Teil recht übel. Postiv sind besonders die Kampfeinlagen von Iko Uwais zu erwähnen, hier ist die Kampf-Choreographie gut gelungen.
    Insgesamt kann der Film jedoch nicht überzeugen. Die Story ist beliebig und schon 100 Mal gesehen. Die Darsteller verkörpern Ihre Charaktere ganz ok, reißen einen aber mit nichts aus dem Dämmer-Zustand in den man langsam abdriftet. Trotz Action, Kämpfen und Geballer eher langweilig mit einem unglaubwürdigen Hauptdarsteller. Schade drum.
  • Criminal Squad
    Dirty Jobs. Dirty Cops.
    Krimi, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 30.01.2019
    "Criminal Squad" ist eines der schlechteren Action-Spektakel. Die Story ist eigentlich gar nicht Mal so schlecht wenn man tatsächlich bis zum Ende durchgehalten hat und in den Genuss der Auflösung kommt. Einer der wenigen Filme bei dem man das Ende nicht kommen sieht und der Twist sehr lange unvorhersehbar bleibt. Rückblickend sogar ganz interessant gemacht. Beim eigentlichen ansehen jedoch fällt das aber leider nicht auf.
    Der Film ist actionreich, hält sich dann aber wieder oft an Nebenschauplätzen auf die für das Vorrankommen der Handlung nicht wichtig sind und verrennt sich in teils skuril wirkenden Szenen, die manchmal einfach nur unlogisch sind und auch bleiben.
    Eine etwas straffere Inszenierung ohne die überflüssigen Nebenstränge hätte aus "Criminal Squad" einen deutlich besseren Film gemacht. Es ist nicht komplett sinnlos Ihn sich anzuschauen, aber manchmal muss man ganz schön kämpfen um durchzuhalten. Daher leider nur 2 Sterne.
  • Escape Plan 2 - Hades
    New Prison. New Team. New Plan.
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 30.01.2019
    "Escape Plan 2" wirkt wie ein Low-Budged B-Movie, hat aber tatsächlich stolze 20 Millionen USD gekostet wobei man sich fragen muss in was genau die geflossen sind.
    Obwohl Stallone und Dave Bautista (bekannt geworden als "Drax" in Guardians of the Galaxy) auf dem Cover zu sehen sind spielen Sie eher Nebenrollen und werden dafür bezahlt dass man einen bekannten Namen auf den Film schreiben kann. Eigentliche Hauptdarsteller sind Xiaoming Huang und der mäßig bekannte Seriendarsteller Wes Chatham (Amos Burton aus "The Expanse"). Jeder der Mitwirkenden rattert einfach nur monoton seinen Text runter. Unkreativer geht es kaum. Die Charakterentwicklung ist lächerlich, der große Twist gegen Ende ist schlecht inszeniert und gespielt. Die Story ist fade, öde und schreiend langweilig. Ohne Pep, Tempo oder auch nur ein wenig Witz. Gewollt komische Einlagen zünden nicht. Es gibt massive Logik-Brüche und für den Zuschauer überraschende Sprünge in der Story, die nie erklärt werden.
    Gedreht wurde an winzigen Sets, die alle lieblos und billig wirken. Auf den Bildschirmen laufen irgendwelche Grafiken und Tabellen ohne jegliche Funktion. Text ist immer unleserlich verschwommen, ein Witz! Ausleuchtung, Farbgestaltung, Schnitt und Kameraführung sind grauselig. Selbst der Cliffhanger am Ende ist uninteressant geraten. Mit dem Niveau von Teil 1 hat das hier überhaupt nicht mehr auch nur das gernigste zu tun. Absolute Zeitverschwendung!
  • KRITIK DER WOCHE
    Catch Me!
    Nach einer wahren Geschichte. Kein Witz!
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 07.01.2019
    „Catch me“ ist eine durchschnittliche Komödie die man wirklich nicht ernst nehmen sollte. Dann funktioniert sie ganz gut und unterhält über ihre Laufdauer passabel. Der Humor ist albern und manchmal recht derb. Nicht alle Witze zünden und nicht jede situationskomische Szene löst einen Lachanfall aus, aber insgesamt ist der Film lustig mit einigen unnötigen Längen.
    Die Story selbst ist zumindest mal was anderes, nicht alles schon 100 Mal gesehen. Allerdings haut sie einen auch nicht vom Hocker, ist nur mäßig spannend . Die Tatsache dass es auf einer wahren Begebenheit beruht ist fast noch das interessanteste daran. Die echten Videos am Ende des Films zum Teil unterhaltsamer als der Film selbst.
    Nichtsdestotrotz ist „Catch Me“ sehenswert, wenn auch nicht herausragend. Nach dem anschauen vergisst man ihn schnell wieder. Für kurzweilige Unterhaltung aber ok.
  • Summer of 84
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 07.01.2019
    "Summer of 84" ist 80er Jahre Vorstadt-Horror 2.0. Der erste Teil des Films zieht sich und schrabbt oft sehr nah an der Grenze zu langweilig entlang, bekommt aber immer noch grad so die Kurve. Herausragend ist das jedoch nicht. Alles ähnelt für mich sehr der Serie "Stranger Things", ereicht aber nie die Tiefe, Klasse oder Komplexität sowohl der Charaktere als auch der Story. Man fühlt sich bestenfalls daran erinnert.
    Die Atmosphäre kommt ganz gut rüber, die Musikauswahl ist ok (große Hits der 80er), allerdings manchmal nicht so ganz passend zur Szene fand ich. Die größte Schwäche von "Summer of 84" ist die Story. Sie ist fast schon banal und erinnert mich sehr stark an "Meine Teusflischen Nachbarn(1989)" wo ein ähnliches Thema mit Erwachsenen, mehr Witz und grandiosen Schauspielern umgesetzt ist. Für den geübten Horror-Film Gucker ausserdem extrem vorhersehbar, was nicht schlecht sein muss aber nicht unbedingt zur Spannung beiträgt.
    Zum Ende hin wird "Summer of 84" dann sehr düster, was irgendwie nicht zum Rest des Films passt da diese veränderte Stimmung zu plötzlich kommt. Ich erkenne den Ansatz hinter dem Ganzen und "Summer of 84" ist kein schlechter Film. Aber wenn man sich an andere Filme und Serien anlehnt und bewußt Parallelen zieht, muss man auch irgendetwas anders, im Idealfall besser machen. Das tut "Summer of 84" nicht. Weder Story, noch Charaktere, Sets, Kostüme, Maske, Schauspieler oder Musik sind etwas Besonderes. Durchschnitt.
  • Der Low-Budget Stuntman
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 07.01.2019
    Ganz nett, phasenweise aber irgendwie langweilig, was bei Komödien dieses Genres eigentlich nicht aufkommen sollte. Der Humor ist ähnlich der New Kids Reihe, allerdings finde ich New Kids Turbo um Welten besser als den Low-Budget Stuntman.
    Er hat seine Momente, in denen ich auch herzlich gelacht habe, die sind jedoch eher rar gesät. Zwischendrin ist er eher tragi-komisch und manchmal auch nur tragisch. Die Grundstimmung des Films habe ich als eher gedrückt empfunden, in manchen Szenen "zieht er runter". Alles in Allem keine leichte, beschwingte Komödie zum Kopf ausschalten. Eher "Dramedy" mit derbem, überzogenem Humor.
  • Winchester
    Das Haus der Verdammten
    Horror, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 23.11.2018
    Wem die Geschichte eines Hauses dass von einer Witwe immer weiter ausgebaut wird und in dem mysteriöse Dinge vor sich gehen bekannt vorkommt der hat vermutlich das 245 Minuten Epos der Stephen Kings Verfilmung "Haus der Verdammnis / Rose Red" aus dem Jahr 2002 gesehen. Die Legenden um das Winchester Haus inspirierten nämlich bereits Stephen King zu dieser Geschichte.
    Bei "Winchester" versucht man sich nun also an der "Original-Story", setzt das aber nur wenig innovativ um. Vor dem Hintergrund dass es gefühlt eine Million "Haunted-House" Stories gibt und eine extrem ahnliche Geschichte bereits groß angelegt verfilmt wurde tut "Winchester" zu wenig um aus diesem EInheitsbrei hervor zu stechen. Die Erzählweise ist schleppend, die Ereignisse sehr vorhersehbar, das macht es langatmig und phasenweise langweilig. Hinzu kommen massive Logik-Lücken von denen ich mich wundere dass Sie bisher Niemand erwähnt hat denn Sarah Winchester tätigt einige Aussagen die im späteren Verlauf des Films komplett unter den Tisch fallen und Dinge passieren die im Widerspruch dazu stehen. Gruselig fand ich Ihn überhaupt nicht, es fehlt an Atmosphäre und spannender Story. Spezialeffekte sind zeitgemäß, aber nicht mehr. Bis auf 3-4 "Jump-Scares" hab ich mich nicht einmal erschreckt oder gegruselt.
    Wer Filme dieser Art noch nie gesehen hat kann sich schlechteres anschauen als "Winchester". Aber in diesem Segment gibt es auch deutlich bessere!
  • Das Leben ist ein Fest
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 15.11.2018
    So eine richtige Komödie ist "Das Leben ist ein Fest" nicht. Eher Tragikomödie oder Drama mit humoristischen Einlagen. Der Humor ist größenteils skurril und unterschwellig, allerdings entlockt es einem selten Mal mehr als ein Schmunzeln. So wirklich herzhaft gelacht hab ich nicht.
    Man hat versucht interessante Charaktere und running Gags zu gennerieren die aber zu offensichtlich und platziert wirken. Realistisch ist er aber auch nicht, dafür sind die Sinneswandel und Aktionen der Figuren zu wirr und abgedreht. Er ist also weder ein ernst zu nehmendes Drama noch eine lustige Komödie, irgendetwas dazwischen dass phasenweise sehr langatmig ist.
    Trotzdem hat er seine Momente und hab ich Ihn bis zu Ende angeschaut. Auf 3 aufgerundete wohlwollende 2,5 Sterne.
  • Roman J. Israel, Esq.
    Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 15.11.2018
    3 Sterne sind eigentlich fast gemein für "Roman J. Israel, Esq.", aber zu mehr kann ich mich einfach nicht durchringen. Denzel Washington spielt das autistische juristische Genie Roman J. Israel, Esq. sehr sehr gut!
    Allerdings ist die Story eher mäßig umgesetzt. Obwohl das Thema und auch der Verlauf nicht uninteressant sind hat der Film doch große Längen die es schwer machen am Ball zu bleiben und nicht das Interesse zu verlieren. Eine etwas straffere Inszenierung hätte Ihm aus meiner Sicht gut getan.
    Man kann sich Roman J. Israel, Esq. ansehen, muss man aber nicht. Richtig schlecht ist er nicht, aber wirklich begeistern konnte er mich auch nicht.
  • Valerian
    Die Stadt der tausend Planeten.
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 15.11.2018
    "Valerian" ist ein netter Science-Fiction Film der pompös inszeniert und mit vielen schönen Ideen gespickt ist. Der Anfang wirkt etwas wirr, das löst sich aber bald auf, durchhalten lohnt sich also! Man kann dem Film nicht vorwerfen dass er Mainstream oder beliebig ist. Kostüme, Effekte und Maske sowie Creature Design sind sehr gut und machen richtig Laune!
    Leider wurde in das Drehbuch weniger Liebe und Sorgfalt gelegt. Die beiden Hauptdarsteller, 2 Agenten, sind fast noch Teenager. Etwas ältere Schauspieler hätten der Besetzung sicherlich besser getan. Sie machen Ihren Job gut, aber manches nimmt man Ihnen nicht so richtig ab.
    Die Story selbst ist zwar actionreich, hat aber Ihre Längen und über einige Punkte fängt man besser nicht an genauer nach zu denken oder sie logisch motiviert zu hinterfragen. Das Ende ist ab einem etwas zu früh gewählten Punkt sehr vorhersehbar, was den Film hinten raus entschleunigt und das Ende weniger spektakulär wirken lässt.
    Trotzdem macht "Valerian" viel Spaß beim anschauen und wirklich Langweilig wird er nie. Einiges hätte kürzer gestaltet oder ganz wegfallen können, dafür wäre eine ausgearbeitetere Story schön gewesen. Doch Alles in Allem würde ich Ihn weiter empfehlen!
  • Wind River
    Jede Spur führt zu einer Wahrheit.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 06.11.2018
    "Wind River" ist ein unaufgeregter Thriller um den Tod einer jungen Frau in einem Indianer-Reservat. So einfach kann man die Story umreißen, langweilig ist das aber zu keiner Zeit! Der Film ist voller Symbolik die einem manchmal erst beim zweiten Hinsehen und drüber nachdenken klar wird, was ich gut finde.
    Man muss sich auf Ihn einlassen und eintauchen dann transportiert "Wind River" seine Stimmungen unglaublich gut. Die Charaktere finde ich überhaupt nicht flach, im Gegenteil. Besonders Jeremy Renner als "Jäger" fand ich genial. Seine beherrschte, knochentrockene Art mit der er Dinge feststellt von denen man sich fragt warum man sie nicht selbst gesehen hat da sie sehr offensichtlich sind ist auf vielen Ebenen unterhaltsam. Manchmal geht es in eine lustige Schiene, manchmal ist es sehr ernst. Dieser Charakter gibt einem einige Aussagen mit auf den Weg über die ich auch noch nach dem Film nachgedacht habe. Dabei bleibt er aber immer glaubhaft / authentisch. Der Jäger fängt nicht auf einmal an in hochgestochener Sprache zu philosophieren, er drückt mit einfachen Worten interessante Ansichten aus. Die Story ist nicht bewußtseinserweiternd aber spannend und tatsächlich nicht das Beste an "Wind River". Set, Schauspieler, Charaktere und das "Drum herum" bilden mit der spannenden Story eine Einheit und ergeben einen aussergewöhnlichen Film der Mal etwas anderes ist und mich sehr gut unterhalten hat. Am Schluss auch noch viel Action. Das Beste was ich seit langem gesehen habe!
  • The Death of Stalin
    Hier regiert der Wahnsinn.
    Komödie, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaDor" am 08.10.2018
    "The Death Of Stalin" ist leider nicht halb so kurios komisch wie der Trailer vermuten lässt. Den meisten "Witz" zieht dieses Machwerk irgendwo zwischen Blödel-Komödie und Polit-Satire aus unangepasstem / deplatziertem Verhalten der Protagonisten.
    Bei Stalins Politbüro herrscht nach dem Tod des großen Anführers einigermaßen Ratlosigkeit was getan werden soll, wer die Führung übernimmt und wie das eigentlich alles organisiert zu sein hat. Es beginnt ein Hauen und Stechen um Stalins Amt in den eigenen Reihen.
    Der Film basiert auf einem französchichen Comic, greift jedoch einige historische Fakten auf und erzählt manches tatsächlich so wie es gewesen sein soll (unglaublich aber wahr). "The Death Of Stalin" ist kein schlechter Film. Der Spagat zwischen politisch ernst gemeinter Satire und regelrechten Slap-Stick-Einlagen ist für meinen Geschmack aber zu breit geraten. Der Film hat einige Längen in denen nicht so viel passiert und er fast langweilig wird. Alles in Allem würde ich Ihn mir nicht nochmal anschauen.