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Kritiken von "SaBroe" aus

101 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Spider-Man - Far From Home
    Action, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaBroe" am 30.12.2019
    "Spiderman-Far from Home" ist ein eher schwacher Marvel. Wie für Marvel üblich sind die Effekte sehr gut gelungen, die Action-Szenen ansprechend choreografiert und umgesetzt. Der gewohnte gewisse Witz ist auch vorhanden, wenn auch manchmal sehr grenzwertig. Einige Sprüche und Szenen sind witzig. Das hangelt sich allerdings nur so von Dialog zu Dialog, das haben andere Marvels deutlich besser gemacht.
    Die Teenie-Liebesgeschichte auf die fast mehr Zeit aufgewendet wird als auf den restlichen Inhalt des Filmes ist leider beliebig, nur 08/15. Auch die Story insgesamt finde icht ewtas schwachbrüstig und unlogisch in vielen Punkten.
    Die Charaktere verhalten sich unglaubwürdig damit sie in die Handlung passen. Clever gemacht ist das aber nicht.
    Die Schauspieler machen Ihren Job gut, es ist das Drehbuch an dem es kränkelt.
    Trotzdem unterhält dieser Spider Man insgesamt ganz passabel. Niveaulose Action-Unterhaltung mit etwas Witz. Betrachtet man den Film für sich allein könnte man fast 3 Sterne geben (ich habe schon viel schlimmeres gesehen als das), zieht man jedoch den Vergleich zum restlichen Marvel Universum und vor allem zu den Avengers sind 2 Sterne schon wohlwollend gemeint. Dagegen und auch im Vergleich zu seinem eigenen Vorgänger fällt er deutlich ab.
    Schade drum! Man hat den Eindruck dass man versucht auf ein jüngeres Publikum zu setzten, wobei Marvel doch eigentlich was für alle Altersklassen ist.
  • Men in Black 4 - Men in Black International
    Das Universum wird größer.
    Komödie, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaBroe" am 20.11.2019
    MIB 4 führt leider den Abstieg den bereits der 3. Teil eingeleitet hat weiter fort. Die "Men in Black" verkommen immer mehr zu einer effekthaschenden slapstick Komödie ohne wirklich ernstzunehmend durchdachte Hintergrundgeschichte. Die Hauptdarsteller wirken beide oft albern. Ihre Charaktere sind oberflächlich und wollen einem nicht so richtig ans Herz wachsen.
    Technisch / optisch ist MIB 4 sehr gut gelungen. CGI sind super, Actionszenen unterhalten angemessen. Dem Film fehlt es massiv an Atmosphäre. Man erinnert sich bestenfalls an das "alte MIB-Gefühl" aus den ersten beiden Teilen. Schauspielerisch kommt keiner der Darsteller, auch wenn sie grundsätzlich Ihr Handwerk verstehen, an das Duo Smith/Jones heran. Auch der Bösewicht ist wieder sehr seicht geraten und polarisiert kaum.
    Die letzten 10 Minuten des Films sind in der Tat die besten. Schade dass man es nicht geschafft hat dieses Flair auch in den Rest von MIB International zu transportieren. Viel Getöse um nicht mehr als heiße Luft.
  • Shazam!
    Sag das Zauberwort.
    Fantasy, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaBroe" am 18.11.2019
    „Shazam!“ konnte eigentlich FSK 6 sein wenn da nicht so ein paar wenige Szenen wären die ihm dann doch FSK 16 eingebracht haben dürften. An und für sich ist der Film aber eher eine familienfreundlich gestaltete Blödel-Komödie mit Ausflügen in ein Familiendrama und... ach ja, auch noch einer kleinen Superhelden Handlung die am Rande mitläuft. Jeder dieser Handlunhsstränge ist mindestens gleichberechtigt, wenn nicht sogar fast mehr Zeit aufgewendet wird um die tragische Familiengeschichte zu erzählen als auf die Hintergründe der Superhelden Abteilung einzugehen. Was schade ist, denn wirkt es anfangs noch so dass hier eine tiefe Handlung mit mehreren Ebenen ausgebreitet werden soll so lässt der Film im weiteren Verlauf alle angeschnittenen Themen fast ausnahmslos fallen und konzentriert sich auf die sozialen Interaktionen der Protagonisten.
    Die Spezialeffekte sind gut gelungen. Die Story ist leider langweilig, ohne jeden Tiefgang und beliebig. Die Gags sind mir zu platt, eher auf Grundschulniveau. Das bekommt Marvel deutlich besser hin. Shazam ist für mich auf keiner Ebene sehenswert. Ganz nette Idee aber zu seicht umgesetzt.
  • Wakefield
    Dein Leben ohne dich.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaBroe" am 11.11.2019
    "Wakefield" ist ein sehenswerten Gedankenexperiment mit einem grandiosen Bryan Cranston.
    Die Story erinnert mich an Ebenezer Scrooge, dem grantigen Geizhals aus Charles Dickens "A Christmas Carol", der Besuch von 3 Geistern bekommt. "Wakefield" ist wie die in die Neuzeit versetzte und ausgedehnte Version des Besuchs des Geistes der zukünftigen Weihnacht, der Scrooge zeigt wie die Welt ohne Ihn weiter existiert und sich dreht.
    Etwas ähnliches widerfährt Howard Wakefield. Was als einem Konflikt aus dem Weg gehen beginnt, dehnt sich zu einer Situation aus die Wakefield in die Lage versetzt von seinem Beobachtungsposten aus mit zu erleben wie sein Umfeld reagiert und weiter macht wäre er verschwunden und gestorben. Die zentrale Frage lautet dabei "Ist Wakefield verrückt? Oder nur absolut ignorant den Gefühlen anderer gegenüber? Oder beides?". Was hält einen normalen Menschen davon ab seine Familie zu verlassen, sie in dem Glauben zu lassen man wäre verschwunden und sich noch daran zu ergötzen? Und was hat Wakefield dazu bewogen sich eben anders zu entscheiden?
    Dieser Film wird als Drama deklariert und das vollkommen zurecht. "Wakefield" ist unaufgeregt aber regt zum Nachdenken an und zeigt ein interessantes, moralisch äußerst fragwürdiges Experiment dass viele Themen aufgreift und einfach Mal etwas wirklich gehaltvolles liefert in einer zunehmend leere Knallbonbons produzierenden Filmindustrie. Wer auch Mal nachdenkliche Filme mag: unbedingt ansehen!
  • The Guilty
    Krimi, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaBroe" am 04.11.2019
    "The Guilty" ist erzählt eine interessant gestaltete Geschichte die man ausschließlich über Telefon-Gespräche mitbekommt. Die Kamera ist den gesamten Film über bei Asger Holm, einem Mitarbeiter der Notrufzentrale, der seinen Job nicht wirklich mit Begeisterung macht und eigentlich gerade andere Sorgen hat.
    Aber ein Notruf einer jungen Frau die entführt wurde rüttelt Ihn aus seiner Lethargie und er beginnt alle Hebel in Bewegung zu setzten um Ihr zu helfen.
    Das Konzept die Geschehnisse ausserhalb nur über Telefongespräche zu erzählen funktioniert überraschend gut. Die Story fand ich spannend und zumindest Mal was anderes was ich so noch nicht 100 Mal gesehen (oder gehört) habe.
    Perfekt ist "The Guilty" dabei leider nicht. Der Hauptdarsteller selbst ist ein recht unsypathischer Charakter, das lässt sich vielleicht noch vertreten damit dass es eben so sein soll und seine Gründe hat. Die Interaktion der Charaktere untereinander sowie mit der Polizeizentrale und anderen Behörden ist ziemlich überzogen dargestellt. Die Personen sind grundsätzlich aggresiv und ablehnend dem anderen gegenüber. Das wäre in der Realität vermutlich eher nicht so.
    Solange nicht telefoniert wird hat der Film einige Längen in denen nicht viel passiert und daher ein wenig langweilig wirkt.
    Man hätte "The Guilty" besser machen können, sehenswert fand ich ihn aber dennoch!
  • Peppermint
    Angel of Vengeance - Das System hat versagt. Sie nicht.
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaBroe" am 04.11.2019
    "Peppermint" ist leider in keiner Hinsicht aussergewöhnlich. Die Vorgeschichte wird in Rückblenden erzählt, der Rest der Handlung verläuft recht geradlinig.
    Die Hauptdarstellerin (Jennifer Garner) übt späte Rache für den Tod Ihrer Familie. Der Handlungsverlauf ist hierbei immer sehr vorhersehbar. Keine Überraschungen oder Wendungen. Der große Bösewicht ist mir zu oberflächlich und glatt gezeichnet, kein beeindruckend böser Charakter.
    Bei der "Verwandlung" der Hausfrau und Mutter zu einer Profi-Killerin vor der sogar John Wick Respekt hätte ist nicht nachvollziehbar darsgestellt, bleibt also für mich extrem unrealistisch.
    "Peppermint" ist seichtes Popcorn Kino, gut gemachte Action-Unterhaltung zum nicht weiter drüber nachdenken. Für seine Dauer unterhält er ganz gut, in Erinnerung bleibt er aber kaum. Kann man mal anschauen, muss man aber nicht.
  • John Wick - Kapitel 3
    Jede Tat fordert Konsequenzen.
    Thriller, Action, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaBroe" am 21.10.2019
    "John Wick 3" ist im Großen und Ganzen wie erwartet. Die Luft ist sehr Blei-haltig und es wird im Dutzend gestorben.
    Die Action Szenen sind sehr gut gemacht, die Kämpfe ansprechend choreografiert. Es sind sogar einige kreative Ideen dabei die etwas Abwechslung in die Kobination aus weglaufen, schießen, weglaufen bringen.
    An der Stelle hören die Vorzüge von "John Wick 3" auch schon langsam auf. Die Story ist ziemlich an den Haaren herbei gezogen, selbst für John Wick-Verhältnisse. Mit Logik sollte man besser nicht dran gehen, dnn macht er aber einigermaßen Spaß.
    Kurzweiliger Zeitvertreib zum nicht weiter drüber nachddenken.
  • The Unthinkable
    Die unbekannte Macht - Wir dachten nie es kommt zu uns.
    Science-Fiction, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaBroe" am 21.10.2019
    Der Trailer zu "The Unthinkable"wirkt rasant und actionlastig, der Film selbst gibt das aber überhaupt nicht her. Der Eindruck eines standard Katastrophen-Films ist irreführend. Tatsächlich ist das 1/3 des Films ausschließlich ein Familiendrama und die Erzählung einer verlorenen Jugendliebe.
    Das Ganze noch sehr langweilig umgesetzt mit einem fast lethargisch wirkenden Hauptdarsteller und einem äußerst behäbigen Erzähltempo. Selbst als erste Szenen aus dem Trailer auftauchen sind diese fast nebensächlich, die Reaktionen der Protagonisten unglaubwürdig und unlogisch.
    Der Erzählstil umfasst viele Rückblenden, das verhindert dass die Story überhaupt irgendwie in Gang kommt.
    Nach der Hälfte haben wir Ihn ausgeschaltet, was selten passiert. Muss man wirklich nicht sehen.
  • What Happened to Monday?
    Sieben Schwestern. Eine Identität.
    Thriller, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaBroe" am 07.10.2019
    KEIN SPOILER
    "What happened to Monday?". Diese Frage ist bei weitem nicht so schwierig zu beantworten wie der Film uns gern glauben machen würde. Die Hinweise darauf was mit Monday passiert ist sind sehr offensichtlich gestreut. Für mich schon sehr früh absehbar was die Twists am Ende des Films sein werden, daher blieb das große Staunen aus.
    Der Ansatz der Story ist bei weitem nicht neu und wurde schon in zahlreichen SciFi Filmen verarbeitet. Überbevölkerung, Nahrungsknappheit und Geburtenkontrolle sind aktuelle Themen, ja. Allerdings setzt der Film selbst sich kaum damit auseinander, er nutzt das Szenario lediglich als Gerüst für eine etwas dünne Handlung. Positiv herauszustellen ist die Hauptdarstellerin Noomi Rapace, die die 7 Schwestern mit Ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten sehr gut verkörpert. Das rettet die zum Teil sehr unlogische bis ins Absurde ableitende Story aber auch nicht. Actionszenen sind gut inszeniert und unterhalten für Ihre Dauer. Insgesamt ist "What happened to Monday?" jedoch kein richtig guter Film geworden. Die Logik-Löcher sind mir zu riesig um darüber hinweg sehen zu können und die "unvorhersehbaren Handlungswendungen" sind keine. Leider enttäuschend.
  • Vice
    Der zweite Mann
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaBroe" am 01.10.2019
    "Vice" ist eine Mischung aus Dramedy und Polit-Doku. Er ist lange nicht so trocken und staubig wie andere Vertreter dieses Genres. Richtig begeistern konnte er mich jedoch nicht.

    Maske, Kostüme, Kameraführung und Inszenierung ist TOP. Der Erzählstil hat mir leider nicht so gefallen. Die Story springt oft vor und zurück, was ich irritierend fand. Darüber hinaus steigt der Film oft einfach in Szenen ein, die fast aus dem Zusammenhang gerissen wirken. Man weiß nicht warum diese Personen gerade zusammen sitzen und reden und wie sie überhaupt auf dieses Thema gekommen sind. Manchmal hat es für mich gewirkt als wäre es nur eine Aneinanderreihung von Szenen, die aber nicht in einer geraden Storyline verlaufen. Das kann man sehr gut und positiv finden, bei mir hat es das Gefühl eines "holprigen" Erzählstils hinterlassen. Zuweilen fehlte es mir in der Story auch an Tempo, gewisse Passagen wirkten zu lang und daher tendenziell langweilig.

    Alles in Allem ist "Vice" jedoch ein sehenswerter Film der den Versuch wagt die Ereignisse hinter den Kulissen der großen politischen Entscheidungen an denen Dick Cheney beteiligt war zu beleuchten. Mit erschreckenden Ergebnissen. Er ist dabei keine trockene Doku, setzt aber schon einiges politisches Interesse voraus, er ist kein Blockbuster für seichte Abendunterhaltung.
  • Hellboy - Call of Darkness
    Fantasy, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaBroe" am 15.09.2019
    "Hellboy - Call of Darkness" ist eine vollkommen NEUE Verfilmung des Comic Stoffes. Dieser Film hat keinen Bezug zu den beiden Hellboy Filmen mit Ron Perlman, ist also weder eine Fortsetzung noch ein Prequel zu "Hellboy" oder "Hellboy 2". Es ist ein eigenständiger Film mit neuen Darstellern.
    Warum man sowas macht ist mir ein Rätsel. Call of Darkness ist wie ein kalter Neuaufguss von "Hellboy" mit Elementen aus "Hellboy 2", man kennt die Story schon, nur um Klassen besser umgesetzt. Dieser Hellboy wirkt billig und lieblos. Man hat versucht mit einigen Splatter-Effekten zumindest IRGENDEIN Publikum anzusprechen.
    Warum Milla Jovovich es nötig hat sich für einen solchen Streifen herzugeben verstehe ich auch nicht so ganz. Ein sehr tiefer Fall seit den 5. Element und Resident Evil, dieser Film ist das schlechteste in dem ich Sie je gesehen habe. Sie passt nicht wirklich in die Rolle, eine passendere Besetzung hätte es aber auch nicht erträglicher gemacht. Kostüme sind schlecht, Maske ist grenzwertig. Die Latex Anzüge die man Hellboy und Konsorten über gestreift hat schlagen Falten bei Bewegung, sitzen schlecht und wirken billig. David Harbour, den viele als den Polizisten aus "Stranger Things" kennen werden, spielt sich passabel da durch, allerdings sind die pseudo-witzigen Sprüche die Hellboy ohne Unterlass klopft nach 5 Minutern nervtötend und schaffen selten merh als ein Schmunzeln mit Augenrollen. Ausgelutschte Story und ein undurchdachtes Drehbuch machen den Rest. FINGER WEG!
  • Bumblebee
    Jedes Abenteuer hat einen Anfang.
    Action, Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "SaBroe" am 09.09.2019
    "Bumblebee" Hat mir überhaupt nicht gefallen. Die Handlung ist vor dem ersten Transformers Film angesiedelt und zeigt wie Bumblebee auf der Erde gelandet ist. 2 Decepticons verfolgen und jagen den Autobot. Im Grunde ist das die ganze Story.

    Der Film ist mit schöner 80er Jahre Musik unterlegt und spiegelt etwas Lebensgefühl der 80er wieder. Sowohl Bumblebee als auch die Decepticons sind viel kindlicher animiert, kommen weniger "erwachsen" rüber als in den Vorgängerfilmen. Die Decepticons sind für mich wenig bedrohlich dieses Mal und recht unspektakulär. Die Handlung plätschert so dahin. Es ist eher ein Teenie / Coming-of-Age Film (Freunde, Schulzeit, Liebe, ohne Vater aufwachsen) in Verbindung mit "Nummer 5 lebt". Ein richtiger "Transformers" ist das irgendwie nicht. Die Action Szenen sind mäßig, das menschliche Miltär schreiend naiv und die Gags driften mehr als 1 Mal in die Zeichentrick Schiene ab mit Hang zum Slapstick. Die emotionalen Passagen kommen für mich nicht gut rüber, sind teilweise kitschig.

    Ich würde mir "Bumblebee" nicht noch einmal ansehen und Ihn auch Niemandem empfehlen.