Für eine optimale Funktionalität und optische Darstellung aktivieren Sie bitte JavaScript.

Kritiken von "BroeSa" aus

127 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Come to Daddy
    Horror, Thriller, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BroeSa" am 15.03.2021
    "Come to Daddy" ist eher ein schwarzhumoriger Thriller mit etwas derberen Verletzungs-Momenten und ein wenig Blut das hier und da fließt. Für den Ausdruck "Splatter" reicht es niemals und auch der Grad an Brutalität liegt deutlich unterm Durchschnitt dessen was man von einem FSK18 erwarten würde. Also eher ein "seichterer" FSK 18er.

    Die Story ist Anfangs etwas wirr und undurchsichtig, was aber auch so gewollt ist und sich rückblickend ganz gut in den Film einfügt. Nach und nach wird klar worum es in dem Film wirklich geht und diesen Twist habe ich wirklich nicht kommen sehen, war also gut gemacht.
    Insgesamt gibt es ein paar Logik-Lücken und verhalten sich die Charaktere nicht immer ganz schlüssig oder nachvollziehbar, empfand ich aber im verschmerzbaren Bereich. Der schwarze Humor funktioniert größtenteils ganz gut. So bekommt man einen etwas anderen Thriller(Horror) geliefert der über die Dauer gut unterhält. Am Anfang heißt es: durchhalten. Den Film nicht zu früh abschreiben weil er "wirr" wirkt.
  • Sputnik - Es wächst in dir
    Science-Fiction, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BroeSa" am 15.03.2021
    "Sputnik" ist alles in Allem ganz nett geworden, verblasst aber recht schnell sobald er vorbei ist. Die Idee eines Kosmonauten der einen Fremdorganismus mit auf die Erde bringt ist alles andere als neu. Dass dieser Organismus parasitärer oder symbiontischer Natur ist ebensowenig.
    "Sputnik" hat zwar einen etwas anderen Ansatz als die meisten Filme diesen Themas, arbeitet diesen aber, meiner Meinung nach, zu lieblos heraus. Von Allem ein bißchen aber eben Nichts so richtig. Etwas mehr Fokus hätte der Story gut getan.
    Wie schon in anderen Rezensionen erwähnt spielt der Film zu 98% auf der Erde, wer sich auf ein Weltraumabendteuer freut wird also enttäuscht werden. Sowohl im Punkto "Weltraum" als auch im Bezug auf "Abenteuer", denn Inszenierung und Erzählstil in "Sputnik" sind sehr behäbig. Die Story kommt nur schwer in Gang und nimmt eigentlich nie so richtig Fahrt auf.
    Positiv zu erwähnen ist die Animation (CGI) des Alien, die ist wirklich gut gelungen, nichts zu meckern an dieser Stelle. "Sputnik" ist kein langweiliger Film, aber so richtig faszinieren konnte er mich leider nicht. Auch wenn der Ansatz nicht verkehrt ist gefällt mir die Umsetzung nicht so gut.
    Ihn anszuschauen ist kein kompletter Fehlgriff, aber nochmal sehen muss ich Ihn definitv nicht. Nett gemeinte 3 Sterne.
  • Der Fall Richard Jewell
    Die Welt wird seinen Namen und die Wahrheit erfahren.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BroeSa" am 16.02.2021
    "Der Fall Richard Jewell" ist ein richtig toller Film geworden, der absolut sehenswert ist! Man fiebert richtig mit dem Wachmann Richard Jewell mit, der in die Mühlen der Justiz gerät als er eigentlich Leben rettet beim einem Bomenanschlag in Atlanta.
    Die Schauspieler sind durch die Bank hervorragend und tragen den Film!
    Paul Walter Hauser spielt die Hauptfigur Richard Jewell unglaublich gut. Aber auch Sam Rockwell (Watson Bryant), Olivia Wilde (Kathy) sowie Kathy Bates als Richards Mutter machen einen herausragenden Job! Eine tolle Crew und eine extrem gut erzählte, fast unglaubliche Story!
    Wer diese Art von Geschichten mag: unbedingt ansehen!
  • Becky
    Action, 18+ Spielfilm, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BroeSa" am 16.02.2021
    Kevin James mal in einer "bösen" Rolle zu sehen hat mich im Grunde dazu bewogen "Becky" überhaupt auszuleihen. Das Fazit fällt allerdings eher verhalten aus: zu seicht, zu oberflächlich gespielt. Ich nehm Ihm den Bösewicht nicht so richtig ab. Hätte irgendein anderer Schauspieler seine Rolle übernommen wäre der Film (mindestens) genauso gut gewesen. Würde ich Ihn nicht schon kennen wäre er mir als Schauspieler hier kaum in Erinerung geblieben.
    "Becky" hat ein paar ganz nette Szenen die gut unterhalten, ist aber auch Stellenweise extrem unrealistisch an den Haaren herbei gezogen bzw. setzt extreme Blödheit und große Inkompetenz der Angreifer voraus um zu funktionieren.
    Die Splatter-Effekte sind gut gelungen, die Arten der Tötung sind manchmal sehr kreativ, das muss man den Drehbuchautoren lassen. Die eigentliche Story hingegen ist schnell erzählt und hat leider wenig des Erfindungsreichtums abbekommen der in das Gemetzel geflossen ist. Der Verlauf ist sehr vorhersehbar und birgt wenig bis keine Überraschungen.
    Trotzdem macht "Becky" einigermaßen Spaß beim anschauen und unterhält passabel. Das ganz große Kino ist es aber nicht.
  • Timber Falls
    Betet für die Vermissten - Aus diesen Wäldern gibt es keine Wiederkehr.
    18+ Spielfilm, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BroeSa" am 30.01.2021
    „Timber Falls“ wirbt mit dem Slogan „von den Produzenten von Stirb Langsam 4.0 und Lucky#Slevin“. Solche Slogans sind eigentlich nie ein gutes Zeichen. Wäre der Film wirklich gut könnte er für sich selbst stehen und bräuchte diese Form der Qualitäts-Suggestion nicht, die den Rückschluss provozieren soll dass die Produzenten offensichtlich ein Händchen für gute Filme haben und man ihnen vertrauen kann. Wichtiger sind jedoch Regisseur und Drehbuch-Autor und hier ist es verständlich dass „Timber Falls“ damit lieber keine Werbung macht. Regisseur ist der B-Movie Macher Tony Giglio dem wir solche „Perlen“ wie die „Death Race“ Reihe und „Soccer Dog“ zu verdanken haben. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Dan Kay von dem man positiv feststellen kann dass es sich mit „Timber Falls“ um seinen Dritten und auch letzten Film gehandelt hat. Die beiden anderen Filmdesaster waren „Hacked“ und „Pay The Ghost“, beide Flops.
    „Timber Falls“ selbst ist dann auch genauso wie es die Vorgeschichte der Verantwortlichen vermuten lässt. Die Schauspieler sind bestenfalls mittelmäßig bis schlecht. Die Story schnarchend langweilig, vorhersehbar, undurchdacht, unlogisch bis ins Lächerliche und in sich selbst inkonsequent. Bild und Ton sind schlecht, genau wie die Effekte, FSK 18 eigentlich nicht verdient. Weder schockierend noch abartig oder in irgendeiner Art außergewöhnlich. Kein richtiger Backwood-Slasher in der Tradition von „Wrong Turn“.
  • Du hättest gehen sollen
    Horror, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BroeSa" am 24.01.2021
    "DU HÄTTEST GEHEN SOLLEN" behandelt ein Thema das im Horror Film Sektor weder neu noch innovativ ist. Filme mit diesem Thema gibt es im Dutzend und die meisten mindestens genauso gut umgesetzt, oder deutlich besser. Wäre Kevin Bacon nicht in der Hauptrolle hätte der Film wohl deutlich weniger Aufmerksamkeit erlangt, zu Recht. Keine der Story-Lines innerhalb des Films bietet etwas außergewöhnliches, alles schon 100 Mal gesehen und gehört, dazu noch nicht besonders gut ausgearbeitet. Es fehlt an Atmosphäre. In der Background Story und der abschließenden Aufklärung machen es sich die Drehbuchautoren sehr einfach. Der Zuschauer erhält kaum Infos und wird mit halbgaren Andeutungen zurück gelassen, viel mehr ist es nicht. Wir haben ihn immerhin zu Ende geguckt und können daher sagen dass sich das leider nicht gelohnt hat.
    "DU HÄTTEST GEHEN SOLLEN" Ist wie eine Mischung aus „Stephen Kings Haus der Verdammten“ und „Triangle“, wobei beide Filme um Klassen besser sind.
    Muss man wirklich nicht gesehen haben...
  • Winter Ridge
    Eiskalte Jagd
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BroeSa" am 24.01.2021
    Serienkiller in einer Kleinstadt gejagt von kaputtem Cop klingt erstmal nach Standard Kost. Leider ist „Winter Ridge“ nichtmal Durchschnitt. Die Inszenierung ist langatmig und der Erzählstil zu behäbig. Die Schauspieler wirken fast lethargisch. Das Schlimmste ist aber die grauenhafte Synchronisation. Sie lässt die flachen, uninteressanten Charaktere noch grauer und gesichtsloser wirken. Die wirklich langweilig erzählte, extrem vorhersehbare Geschichte hat diesem Film bei uns nach 20 Minuten den Garaus gemacht.
    In diesem Segment gibt es deutlich besseres!
  • You Might Be the Killer
    Es ist Freitag im Sommercamp. Was hast du erwartet?
    Horror, Komödie, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BroeSa" am 07.01.2021
    "YOU MIGHT BE THE KILLER" ist Mal was Anderes im Einheitsbrei der "maskierter Killer schnetzelt sich durch Jugendliche im Wald"-Filme. So innovativ wie er gerne wäre und leider auch so witzig wie er gerne wäre ist er unglücklicherweise nicht.
    Die Story des Films bedingt den etwas "wirren" Erzählstil, nämlich dass die Geschehnisse in Rückblenden erzählt werden. Ebenfalls durch den Verlauf der Geschichte bedingt sieht man hierbei manche Szenen gleich mehrmals aus unterschiedlichen Blickwinkeln, was nach einer Weile nervt, denn die neuen Erkentnisse die man durch den veränderten Blickwinkel erhält sind jeweils minimal. Die Story selbst ist ein bißchen kreativ und bringt ein eher Genre-unübliches Element rein. Dieses Element ist aber an und für sich auch nicht neu und nicht so gut ausgearbeitet als dass man es lobend erwähnen müsste.
    Der Rückblenden-Erzählstil gerät ab einem bestimmten Punkt etwas ausser Kontrolle weil am Anfang jeder Sequenz die Zahl der Toten zu diesem Zeitpunkt eingeblendet wird, die irgendwann nach oben und unten nur noch wild springt.
    Die Schuspieler sind OK, mehr nicht. Die Charaktere sind flach und größtenteils uninteressant. Man fiebert kaum mit Ihnen mit. Die Witze zünden größenteils nicht. "YOU MIGHT BE THE KILLER" ist keine komplette Zeitverschwendung, Effekte sind ganz gut und lässt man die langweiligen Zwischensequencen aussen vor einigermaßen spannend. Revolutionär aber keinesfall. Für Zwischendurch ganz nett.
  • Außer Kontrolle - Halt nicht an!
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BroeSa" am 15.12.2020
    Um Gottes Willen, was war das für ein Blödsinn! Ich habe schon viel gesehen aber noch NIE etwas derartig vor Unlogik und Absurdität triefendes wie "Ausser Kontrolle". In JEDER und ich meine wirklich in JEDER Szene kann man nur mit dem Kopf schütteln welcher normale Mensch sich denn SO verhalten würde. Die Charaktere sind vollkommen überzeichnete Stereotypen die dazu noch schreiend unsympathisch sind. Von Spannung keine Spur. Die Story ist zu jeder Zeit gläsern und vorhersehbar.

    Die Thematik ist alles andere als Neu, wenn auch immer noch aktuell und grundsätzlich interessant. Leider hier richtig richtig schlecht umgesetzt. Logik-Lücken und Absurdität gibt es in so gut wie jedem Film (wenn man nur lang genug danach sucht), aber in dieser Offensichtlichkeit, Konzentration und Schlagzahl habe ich das noch nie erlebt. Ein trauriger Rekord.
  • Prey - Beutejagd
    Amsterdam war verflucht. Jetzt ist die Stadt im Ausnahmezustand.
    18+ Spielfilm, Abenteuer, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BroeSa" am 15.12.2020
    "Prey" ist ein leider glanzloses und auf keiner Ebene gut gemachter Tier-Horror-Streifen. Die Story ist extrem lahm, ohne Höhen und Tiefen sowie absolut frei von Überraschungen. Dazu noch langweilig inszeniert reitet der Film uninteressante Dialoge platt statt zügig vorran zu kommen.
    Der Löwe ist brutal schlecht animiert. Alles andere als zeitgemäß im Jahr 2020, was natürlich am begrenzten Budget gelegen haben wird. Das könnte ich aber noch verzeihen, wenn der Rest des Films gut gemacht wäre hätte der schlecht animierte Löwe durchaus Kult-Potenzial gehabt. Allerdings verpasst "Prey" die Gelegenheit Trash-Kult zu sein weil er sich dann doch selbst zu ernst nimmt und auch keine kuriosen, spannenden oder in irgendeiner Form interessanten Charaktere liefert. Die Schauspieler liefern mittelmäßig ab, hier tut sich Niemand wirklich hervor, das Geschehen plätschert so dahin. Die grottenschlechte Synchro gibt einem dann den Rest. Der Film wirkt lieblos zusammen geschustert, zu Recht hat er es nicht Kino geschafft! Es hat an Mut gefehlt einen sich selbst auf die Schippe nehmenden Slasher zu machen und so entstand seichter Einheitsbrei mit einem schlecht anmierten Hauptdarsteller...
  • Lost in London
    Witzige und actionreiche One-Take-Komödie
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BroeSa" am 13.09.2020
    Die Geschichte hinter dem Film ist deutlich spannender als das Ergebnis. Einen Film im „onetake“, also in einem durch, ohne Schnitt, ohne die Möglichkeit etwas noch einmal zu machen zu drehen ist eine Wahnsinns Herausforderung.
    Der Film der dabei heraus gekommen ist unglücklicherweise nicht sehenswert. Ich liebe Woody und seinen manchmal skurrilen und schrägen Humor. Aber lustig ist Lost in London nur sehr reduziert. Die Story ist langweilig, der Film verliert sich in seine Nebenhandlungen und verweilt viel zu lange in sinnlosen Dialogen. Das Gefühl eines verrückten Trips durch die Nacht kommt dabei leider nicht auf.
    Respekt dafür dass es in einem durch gedreht wurde. An und für sich aber weder lustig noch spannend.
  • Late Night
    Die Show ihres Lebens.
    Komödie, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "BroeSa" am 13.07.2020
    "Late Night" ist eine wirklich sympathische Komödie geworden, die trotzdem auch ein paar schwierige Themen anpackt. Sie tut dies auf satirische Art, der erhobene Zeigefinger winkt immer nur recht reduziert. Das ist aber in Ordnung so, der Film ist keinem der Themen gegenüber respektlos. Die Drehbuchautoren haben hier viel Feingefühl beswiesen und eine sehr sehenswerte Komödie erschaffen.
    Schauspieler sind gut. Soundtrack macht Spaß und die Story ist vielschichtig und interessant. "Late Night" hat mich über die gesamte Dauer gut unterhalten. Nochmal ansehen muss man Ihn wahrscheinlich nicht, daher 1 STern Abzug. Trotzdem klasse Film!