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Kritiken von "dokla" aus

13 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • When the Game Stands Tall
    Es geht nicht darum, wie tief du fällst, sondern darum, wieder aufzustehen.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dokla" am 30.09.2015
    Eine Serie von 151 Siegen (= über 12 Jahre!) für das American Football team der "Spartans", der De La Salle High School, endet im September 2004. Damit wäre der Film beschrieben.
    Allerdings nicht, was es bedeutet: für die Spieler, den Trainer, deren Familien und die ganze Stadt.
    Ein unglaublich guter Film über dieses Team aus 2004. Der Abspann des Trailers bringt es für mich auf den Punkt: "Es geht darum, zusammen zu halten" oder auch "erwachsen zu werden".
    Natürlich geht es auch um (College) football; ein bisschen Interesse an American Football sollte man schon haben, wenn man in den Film richtig eintauchen will. Und ja, es kommt auch der amerikanische Nationalstolz durch, auch das Heldentum blitzt auf, aber es geht immerhin um DIE sportart dort schlechthin.
    Für mich einer der besten "Sport-Filme".
  • Searching for Sugar Man
    Dokumentation, Musik
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dokla" am 04.01.2014
    Den bisherigen Kritiken ist vielleicht nur noch hinzuzufügen, dass die DVD auf Englisch ist und Deutsch nur als Untertitel eingeblendet werden kann - leider habe ich auch nicht gefunden, English als Untertitel einzublenden: also entweder nur English-Ton, oder English-Ton mit deutschen Untertiteln, andere Varianten fand ich nicht.
    Ansonsten: Top-Doku, super Musik, unglaubliche Geschichte!
  • Angels' Share
    Ein Schluck für die Engel - Eine hochprozentige Komödie.
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dokla" am 29.12.2013
    Mischung aus Milieustudie (in der Arbeiterstadt Glasgow) und "Roadmovie-Kunstraub-Komödie" - eines einzigartigen Whiskys aus der Destillerie in den Highlands. Dadurch sehen sich Ausleiher, die ne Komödie wollen, anfangs "getäuscht" und schalten ab, während die Gesellschaftskritiker zu Ende hin nur den Kopf schütteln.

    Nichtsdestotrotz gefällt mir der Film im Originalton, mal was anderes. Aber sicher ein "Nischenfilm": etwas
    für Schottland-Liebhaber (=IRN-BRU-Kenner, Whisky-Trinker und Landschaftsgugger) die den vorderen Teil der Einblicke ins verzweifelte Leben der arbeitslosen und kriminellen Jugend Glasgows ertragen,
    für Geisteswissenschaftler oder Anglistikstudenten, die auch mal ein bisschen Humor zulassen können (bei der Räuberposse am Ende). Letztere sehen sich den Film bitte im Original an; hier "auf Englisch" zu schreiben wäre definitv nicht korrekt ;-) und danach bitte die Extras ansehen und hören - allein die Ausprache ist es wert.
  • Third Star
    Ein Leben für die Freundschaft.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dokla" am 21.11.2013
    Für diesen Film eine Kritik zu schreiben, ohne Spoiler ist sehr, sehr schwer - ich werde nicht drumrumkommen, mehr zu verraten - also bitte nicht weiterlesen, wenn nicht mehr Details gewünscht sind:

    Die (aus meiner Sicht zu "locker" geschriebene) Kurzzusammenfassung verrät, dass sich vier Kerle (ca 30 Jahre alt) auf eine Wanderung begeben und "skurrilen Personen begegnen und knifflige Situationen meistern" und kategorisiert den Film außerdem als Drama. Anstelle der Schlagworte "Freundschaft" und "Roadmovie" würden aber besser die Worte "schwere Krankheit/Krebs" und "Freitod" passen.
    Ja, natürlich kommt man auf der Reise den vier Männern näher und erfährt mehr über jeden einzelnen, und, wie meist, steckt mehr hinter allem, als es auf den ersten Blick erscheint. Als Erinnerung an gemeinsame Zeit brechen die Vier auf, und es ist hier schon sichtbar, dass James mit seiner Krankheit kämpft. Mag sein, dass ein Teil der Freunde ahnungslos über den Zweck der Reise ist, als Zuseher ist man es innerhalb kürzester Zeit nicht mehr. Leichtigkeit kann man bei dieser Handlung nicht erwarten, schon früheste Begebenheiten während der Wanderung (z.B. mit einem Fährmann oder in einem Dorf) zeigen, dass die vier Ballast mit sich tragen.
    Um ihr Ziel zu erreichen, muss jeder der vier an seine persönliche Grenze gehen, wenn nicht einzelne darüber hinaus. Ein irritierender Film, mit keinem leichten Thema, der mich leider nicht überzeugt hat: weder die Gespräche, die Charaktere noch die Entwicklung des Roadtrips. Nicht mal Benedict Cumberbatch und JJ Field können da mehr als 2 Sterne dafür erhalten.
  • Das Schicksal der Katie Lapp 2 - Kannst du mir vergeben?
    Drama, TV-Film
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dokla" am 21.11.2013
    Es handelt sich um Teil 2 einer Reihe, "Saga" wäre das falsche Wort (Teil 1 nennt sich auf deutsch übrigens "Was auch geschehen mag", wohl mit anderen Darstellern).
    Sieht man diesen Film ohne Vorgeschichte, ist am Anfang die Handlung nicht zu entwirren, erst nach einiger Zeit ergeben einzelne Bilder einen Sinn. Die Welt der Amischen, die Katie in diesem Film verlassen hat, spielt nur am Rande eine Rolle (also erwartet Euch aus dieser Richtung keine Besonderheiten oder gar Einblicke).
    Insgesamt war es für mich ein blasser, lebloser und vorhersehbarer Film, der mich weder berührt noch angesprochen hat. Eine verwirr-such-nochmehrVerwirrung-nein-auchdasnoch-Geschichte, deren Schauspieler mich nicht überzeugt haben und weder durch die sonstigen Einstellung/Bilder oder die Musik gerettet werden kann.

    Als ich mich bis zum Ende gequält hatte, kam dann auch noch ein Cliffhanger, der wohl für die Fortsetzung gedacht ist (Teil 3: "Werden wir uns finden?") - die ich mir sicher nicht mehr ansehen werde.
  • Familientreffen mit Hindernissen
    Der Tag an dem meine Großmutter Geburtstag hatte und uns fast der Himmel auf den Kopf fiel.
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dokla" am 25.08.2013
    uff, der erste Film, den ich mit nur einem Stern bewerte - weil weniger nicht möglich ist: Von "herzerfrischend witzig" kann nicht die Rede sein (oder habe ich einen anderen Humor?) und "bewegende Komödie" trifft für mich auch nicht zu.
    Ein chaotischer, aber unsympathischer Haufen von Einzelpersonen, die sich auf einem Familientreffen im Freien einfinden, teilweise mit ihren Schicksalen hadern (oder sind sie kriegsgeschädigt und psychotisch?) und dem ganzen vielleicht auch entfliehen wollen, sich unerträgliche Wortwechsel liefern, ab und an das Thema Sex streifen (leider dabei sich einer Sprache bemüßigen, die in Anwesenheit von 10jährigen Kindern im Jahr 1978 wohl nicht üblich war), und sich auch aufgrund der eigenen politischen Einstellung fast an die Gurgel gehen können.
    Kein einziger Charakter (von den Erwachsenen) war mir sympathisch, die Kinder außer der 10jährigen Abertine blass und stereotyp ("ich hab ein schöneres Kleid als du") und als man sich frägt, wie die Familie nun ist, nachdem die Hauptdarstellerin selbst erwachsen ist, endet der Film - nach für mich endlosen 70 Minuten.
  • Das verflixte 3. Jahr
    Im 1.Jahr kauft man Möbel ein. Im 2.Jahr stellt man die Möbel um. Im 3.Jahr teilt man die Möbel auf.
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dokla" am 21.07.2013
    Ich kann mich der vorherigen Meinung leider nicht anschließen: KEIN typisch französischer Film - die haben mich nämlich bisher gut unterhalten.
    Hier gebe ich aber gerade mal 2 Sterne: einen für die Idee, einen für die Musik. Anonsten sind die Charaktere zu unglaubwürdig und chaotisch, Spaß kommt bei mir keiner auf, geschweige denn mal das Schmunzeln und das Zwinkern, das einen sonst bei einem französischem Film begeleitet hat. Leiht euch lieber "Die Anonymen Romantiker" aus, da weiß man schon nach dem Lesen der Beschreibung, das man es mit zwei spleenigen Außenseitern zu hat, die aber liebenswert sind - genau das fehlt diesem Film.
  • The Music Never Stopped
    Drama, Musik
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dokla" am 21.04.2013
    Kein einfaches Thema: Der Sohn hat sich Ende der 60er mit den Eltern zerstritten und zog auf Nimmerwiedersehen aus, dann kommt in den 80ern bei den Eltern der Anruf an : ihr Sohn Gabriel hat einen Gehirntumor. Nach der OP sind bei Gabriel Erinnerungen nur noch kurz vorhanden, bzw. er ist in seiner Welt – die er nur verlässt, wenn ihn ein Song (aus seiner Erinnerung) berührt. Um seinem Sohn zu helfen, lässt sich der sture Vater dann doch auf die Musik ein, die er früher rigoros abgelehnt hatte – letztlich entsteht bei einem Grateful-Dead-Konzert eine gemeinsame Erinnerung, die bleibt.
    Kein Filmchen für zwischendurch, viele Sprünge zwischen Vergangenheit und den 80ern aber natürlich vielfältige Musik, die man wiedererkennt
  • Touch the Sound
    A Sound Journey with Evelyn Glennie
    Dokumentation, Musik
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dokla" am 21.04.2013
    Musikerin und Schlagzeugerin sind zu schwache Worte um Evelyn Glennie zu beschreiben.
    Der Film zeigt in Tönen und Bildern Musik, Rhythmus und vor allem das Erleben davon - auch in unterschiedlichen Kulturen. Aber immer ohne viel Popanz oder oberlehrerhaft zu werden. Stille Momente (und unglaublich dazugefügt: Bilder und Einstellungen) wechseln mit Lautstärke und Energie, wie auch mit Freude und einem kleinen bisschen Trauer. Nicht im Vordergrund steht das verminderte Hörvermögen, das Glennie begleitet - sie nimmt einfach Musik auf ihre Art wahr und der Film um sie bringt einen dazu, anders zu hören (ähnlich wie man nach der Lektüre von "Das Parfüm" anders Gerüche wahrnimmt).

    Ein Film für Menschen, die Zeit haben, sich auf den Film zu konzentrieren, zu hören und zu empfinden - alle anderen wären wohl gelangweilt. Und natürlich für alle Musiker (nicht nur Schlagwerker!) und Kameramänner :-)
  • Love Birds
    Ente gut, alles gut!
    Lovestory, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dokla" am 21.04.2013
    Unaufgeregter Film mit unverbrauchten Gesichtern aus Neuseeland – Doug (seltsam, wenn man schon einen Namen hat, der ausgesprochen wie „Ente“ klingt) und sein scheinbar flügellahmer Enterich. Ersterer von der Freundin verlassen, weil er sich in den letzten Jahren nicht entwickelt hätte und mit dem ruhigen Leben zufrieden ist. Just in dieser Zeit liegt eine pflegebedürftige Ente auf seinem Dach. Und irgendwie bringt es Doug nicht übers Herz, sich um den Erpel nicht zu kümmern – also muss fachmännische Hilfe aus dem Zoo helfen: Tierärztin Holly.
    Mit der Hilfe einiger Freunde und einer Freundin (und nicht zu vergessen: der Musik von Queen) ändert sich dann einiges in Dougs Leben.
    Nette Romantikkomödie mit einem Soundtrack nicht nur für Queen-Fans.
    Oh, und den Abspann bitte auch ansehen!
  • Exit Through the Gift Shop
    Ein Banksy Film - Der erste Street-Art-Desaster-Film.
    Dokumentation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dokla" am 23.08.2011
    Tja, es ist klar, dass nicht enthüllt wird, wer "Banksy" ist - aber dass es sich bis auf wenige Redebeiträge von ihm und sehr kurzen Ausschnitten seiner Werke am Anfang/Vorspann hauptsächlich um MBW (Mr. Brainwash) dreht, war mir nach der Beschreibung von Videobuster hier nicht klar. Also als "Banksy-Film" eine klare Themaverfehlung, da ist jede/s Aufnahme/Buch, die/das seine Arbeit zeigt, besser! Daher leider nur 2* - schade.
  • Franzi - Staffel 1
    Die komplette 1. Staffel
    Serie, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "dokla" am 20.06.2011
    Alle, die den BR nicht kennen und kein bayrisch verstehen, können hier aufhören zu lesen -
    alle anderen können sich gut von den Folgen der ersten Staffel unterhalten lassen:
    Franzi (Mitte 30, erfolgreich in Hamburg und in der Welt) derwischt kurz vor dem Abflug nach China (wo gheirad wern soi) auf ihrem Abschiedsfest ihren Verlobten mit einer anderen und fährt zurück in die Heimat: Erding.
    Zurück zu
    ihrer besten Freundin Sandra (die mit dem Roooooberd gaaaaanz glücklich ist, weil er mit der Tintentankstelle etzad auf eigene fias stehd),
    ihrer Mama (bei der auch a junger, nackerder Türk in der Wohnung stehd),
    dem Floggi (der nie a oide Beziehung wieder aufwärmt, aber glei sei hoibls laars Haus obied)
    und den restlichen Männern, die in unterschiedlichen Folgen für Abwechslung sorgen:
    der Zupfi, der beim Finanzamt moint, er kennt etzad dem Floggi no a weng wos mitgebn,
    dem babba, der plötzlich als "Chief Ostermayr" aus Afrika wider aufdaucht,
    dem Rooooobert, der ned wois, ob er etz zur Sandra ghert oder doch mehra auf'd Vroni steht.

    Und ned zum vergessn: die zwoi oide Verkafferinna, die dem Floggi schon die Windeln gwechselt ham und die der Muddi von der Franzi des Kommuniongkloidl verkafft ham und dewegn ned in Teilzeit geha wolln.

    ok - klingt alles zu kompliziert? Wir haben uns die 7 Folgen am Stück gegeben. Und irgendwie sieht man beim Rooooberd ab und an den Nockherberg durchblitzen und man wundert sich, dass der Floggi auch ganz anders als im Tatort kann ;-)