Kritiken von "Chris123" aus Schöllnach

Resident Evil

Action, Fantasy

Resident Evil

Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 18.09.2026
„Willkommen in Raccoon City – wo der Kundenservice etwas zu wünschen übrig lässt.“

Na bitte, geht doch! Ich war nach diversen Re-Evil Verfilmungen schon schon fast geneigt die Hoffnung zu begraben. Aber siehe da, die Zombies rennen trotz Exitus durch das T-Virus wieder herum und es wird wieder ordentlich gemeuchelt. Die Jovovich-Re-Evil-Filme fand ich damals so zwischen sehenswert bis belanglos, die Qualität der Teile war doch sehr schwankend/taumelnd, aber immerhin....

Die Story? Egal ! Rund 90 Minuten wird gerannt, geballert, gebissen und zerlegt, was das Zeug hält. Dazu ein paar nette Überraschungen, ordentlich Blut und genau die richtige Portion schwarzen Humor. Ernst nehmen sollte man das Ganze natürlich nicht. Aber ich denke speziell Gamer, ja auch ich wenn auch nur noch zeitweise, werden den Film sehr zu schätzen wissen. Durchaus Spannend und Augenzwinkernd wird man hier durch die T-Virus-Welt gehetzt, Klasse.

„Keine Panik, wir sterben schließlich alle irgendwann.“

Besonders gefällt mir das deutliche Videospiel-Feeling. Man hangelt sich geradezu von Level zu Level und wartet eigentlich nur darauf, welcher Albtraum als Nächstes um die Ecke kommt. Die Atmosphäre passt, die Monster sehen ordentlich aus und auch die Action macht Laune. Natürlich ist nicht alles Gold, was glänzt, und manche Sprüche hätten gerne im Drehbuch bleiben dürfen, aber geschenkt.

Fazit: Kurz, knackig, blutig und angenehm bekloppt. Hebt sich durchaus von der tumben Masse ab, genau die Sorte Horror-Spaß, die man sich mit einer Tüte Popcorn und möglichst wenig Anspruch gönnen darf. Für Resident-Evil- und Splatter-Fans durchaus sehenswert. Alle anderen bitte schön weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen … außer Zombies und derbes Gemetzel. Für mich 4 Sterne wert. Sehenswert+.

„Erst die Lieferung, dann die Apokalypse. Reihenfolge ist wichtig.“

ungeprüfte Kritik

Barbarian

Manche bleiben eine Nacht. Manche bleiben eine Woche. Manche gehen nie.
Thriller, Horror

Barbarian

Manche bleiben eine Nacht. Manche bleiben eine Woche. Manche gehen nie.
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 13.09.2026
„Na toll……da hat man endlich eine Unterkunft und dann ist schon jemand drin.“

Den Film hätte ich mir wahrscheinlich nie angesehen, aber der Regisseur Zach Cregger hat seit „Weapons (2025)“ einen Fuß bei mir in die Türe gekriegt, ach was, sie eingetreten! Jetzt auch noch die neue „Resident Evil (2025/26)“-Verfilmung, die richtig gut aussieht, und da bin ich eben doch hier gelandet. Zum Glück.....

Eigentlich beginnt alles ziemlich harmlos: Eine junge Frau kommt spätabends bei ihrer gemieteten Unterkunft an und stellt fest, dass dort bereits ein fremder Mann wohnt. Blöd gelaufen! Jetzt könnte man natürlich einfach wieder gehen……aber dann hätten wir keinen Film. Also bleibt man und nimmt damit seinen persönlichen Untergang scheinbar billigend in Kauf.

„Barbarian“ ist einer dieser Filme, bei denen man besser möglichst wenig über die Handlung weiß. Denn kaum glaubt man zu wissen, wohin die Reise geht, biegt der Film einfach mal völlig anders ab. Genau das hat mir gefallen. Der Film spielt geschickt mit unseren Erwartungen und schafft es tatsächlich einige Male, ordentlich zu überraschen.

Dazu kommt eine Atmosphäre von „Irgendwas stimmt hier nicht“ bis zu „LAUF, MÄDEL, LAUF!!!“. Besonders die erste Hälfte funktioniert richtig gut und sorgt für ordentlich Spannung und ein ziemlich ungutes Gefühl.

Natürlich treffen auch hier einige Figuren Entscheidungen, bei denen man sich fragt, ob die eigentlich noch alle Latten am Zaun haben. Aber gut, ohne solche Leute wäre bei Horrorfilmen nach 30 Minuten Feierabend.

Fazit: Erfrischend anders, spannend, teilweise richtig unangenehm und mit einigen gelungenen Überraschungen. Kein gewöhnlicher 08/15-Horror, sondern ein kleiner, ziemlich fieser Albtraum. 4 Sterne, für Freunde des Genres durchaus sehenswert.

„Wenn dir dein Bauchgefühl sagt: Geh! ………dann GEH!“

ungeprüfte Kritik

Verflucht normal

Nach der inspirierenden wahren Geschichte.
Drama

Verflucht normal

Nach der inspirierenden wahren Geschichte.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 13.09.2026
„Was ist schon normal? … und wer entscheidet das eigentlich?“

Na da haben wir ihn wieder, den ganz normalen Wahnsinn. „Verflucht normal“ ist eine dieser Komödien bei denen man sich besser nicht allzu viele Gedanken über Logik, Wahrscheinlichkeit oder gar den Sinn des Lebens machen sollte. Einfach hinsetzen, anschauen und gelegentlich schmunzeln. Fertig!

Die Geschichte ist natürlich ziemlich schräg und bedient sich reichlich bei den üblichen Zutaten: skurrile Figuren, jede Menge Missverständnisse, etwas Chaos und Menschen die offensichtlich dringend einen guten Psychologen gebrauchen könnten. Aber genau davon lebt das Ganze. Wer hier nach tiefgründiger Gesellschaftskritik oder ausgefeilter Dramaturgie sucht, wird vermutlich schneller fündig wenn er sich einen anderen Film aussucht.

Mir hat vor allem gefallen, dass der Film sich nicht ständig selbst auf die Schulter klopft und dem Zuschauer erklärt wie lustig er gerade sein möchte. Einige Gags sitzen richtig gut, andere krachen dafür ziemlich unsanft auf dem Boden. Na ja, bei einer Komödie gehört das eben dazu. Man kann schließlich nicht jedes mal einen Volltreffer landen, sonst wäre man ja bei Monty Python...(...welche ja gerade sehr Geschmackssache sind....)

Fazit: (K)ein Meisterwerk und ganz sicher kein Film für Leute die zum Lachen erst eine Bedienungsanleitung brauchen. Dafür locker, teilweise herrlich bescheuert und mit genügend schrägen Momenten um einen gemütlichen Filmabend zu erleben. 3,5 Sterne+, durchaus unterhaltsam und total sehenswert.

„Normal war gestern……heute machen wir es einfach anders.“

ungeprüfte Kritik

Glennkill - Ein Schafskrimi

Eine Herde für alle Fälle - Basierend auf dem Bestseller-Roman von Leonie Swann.
Krimi, Komödie

Glennkill - Ein Schafskrimi

Eine Herde für alle Fälle - Basierend auf dem Bestseller-Roman von Leonie Swann.
Krimi, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 13.09.2026
„Wer sagt eigentlich das Schafe dumm sind?“

Na ja, das ist mal was anderes. Ein Krimi aus der Sicht von Schafen, die nach dem Mord an ihrem Schäfer George auf eigene Faust ermitteln. Klingt erstmal ziemlich bescheuert? Ist es auch – aber eben auf eine durchaus unterhaltsame Art und Weise.

Die Geschichte nimmt sich selber nicht sonderlich ernst und genau das macht den Reiz aus. Miss Marple mit Wolle sozusagen. Jedes Schaf hat seinen eigenen Charakter und seine ganz eigene Vorstellung davon was passiert sein könnte. Dabei wird fleißig beobachtet, kombiniert und verdächtigt, während der Zuschauer irgendwann merkt: So dumm sind diese Viecher tatsächlich gar nicht.

Natürlich darf man hier keinen hochspannenden Kriminalfall erwarten, bei dem einem vor lauter Nervosität die Fingernägel ausgehen. Die Ermittlungen sind eher gemütlich und teilweise schon ziemlich skurril. Dafür gibt es immer wieder nette Einfälle und einen angenehmen schwarzen Humor.

Fazit: Ein ungewöhnlicher und leichtfüßiger Krimi der einfach mal etwas anderes macht. Nicht unbedingt für Freunde harter Thrillerkost geeignet, aber wer sich auf die etwas schräge Idee einlässt bekommt einen unterhaltsamen und charmanten Krimispaß serviert. 3-4 Sterne, sehenswert+.

„Man muss kein Mensch sein um einen Mörder zu finden.“

ungeprüfte Kritik

Zurück in die Zukunft 2

Und jetzt wird durchgestartet...
Science-Fiction

Zurück in die Zukunft 2

Und jetzt wird durchgestartet...
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 06.09.2026
„Wo wir hinfahren, brauchen wir keine Straßen.“

Ach ja ... Zurück in die Zukunft. Was soll ich dazu noch groß sagen? Für mich ist das eine dieser Filmreihen, bei denen schon die ersten Takte der Musik und der Anblick des DeLorean ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern. 1985 kam der erste Teil ins Kino und was "Zurück in die Zukunft" damals abgeliefert hat, ist für mich bis heute ganz großes Unterhaltungskino.

Michael J. Fox als Marty McFly und Christopher Lloyd als völlig durchgeknallter Doc Brown sind einfach eine Traumbesetzung. Die Chemie zwischen den beiden funktioniert in allen drei Teilen hervorragend und obwohl sich die Geschichte ständig weiterdreht, bleibt der Charme immer erhalten.

Teil 1 ist natürlich der Klassiker schlechthin. Zeitreise, Humor, Abenteuer und eine geniale Geschichte, die trotz aller Verrücktheit wunderbar funktioniert. Teil 2 legt noch eine Schippe drauf und spielt herrlich mit Zukunft und Vergangenheit. Teil 3 verlagert das Ganze in den Wilden Westen und schafft es tatsächlich, noch einmal etwas Neues zu bieten.

Natürlich sieht man den Filmen inzwischen ihr Alter an, aber genau das macht für mich ihren Reiz aus. Keine seelenlosen Hochglanz-Effekte, sondern handgemachtes Kino mit Herz, tollen Figuren und einem Soundtrack, den man einfach nicht vergessen kann.

Fazit: Eine Filmtrilogie wie aus dem Bilderbuch und für mich ein echtes Stück Kinogeschichte. Abenteuerlich, witzig, sympathisch und mit jeder Menge Herz. Wer diese Filme damals im Kino erlebt hat, wird beim Wiedersehen vermutlich genauso sentimental wie ich. Wenn der DeLorean wieder auf 88 Meilen beschleunigt, ist die Welt einfach für einen Moment in Ordnung.

5 Sterne – ein zeitloser Klassiker und ganz großes Kino!

ungeprüfte Kritik

In the Grey

Wenn Milliarden gestohlen werden, sind sie die Profis, die sie zurückstehlen.
Action, Thriller

In the Grey

Wenn Milliarden gestohlen werden, sind sie die Profis, die sie zurückstehlen.
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 06.09.2026
„Wir sind nicht die Guten.“

Also gut, Guy Ritchie, Henry Cavill, Jake Gyllenhaal und Eiza González. Das liest sich schon mal wie ein ziemlich ordentliches Action-Menü und tatsächlich bekommt man hier genau das, was auf der Speisekarte steht: schicke Bilder, coole Typen, flotte Sprüche und reichlich Blei in der Luft.

Die Story ist jetzt nicht unbedingt der Nobelpreisverdächtige Teil des Films (...muss sie bei einem Actionkracher aber vielleicht auch nicht sein...). Eine Spezialeinheit erledigt die Drecksarbeit und räumt dort auf, wo andere lieber nicht hinschauen. Das Ganze ist zwar recht vorhersehbar, wird aber flott und unterhaltsam serviert.

Besonders die Besetzung macht Spaß. Cavill darf wieder den wortkargen Haudrauf geben, Gyllenhaal bringt etwas mehr Charakter ins Spiel und Eiza González zeigt ihren männlichen Kollegen ziemlich überzeugend, dass Frauen bei diesem Job keineswegs nur zum Kaffeekochen da sind.

Dazu kommen ordentliche Action, gute Kameraarbeit und die typische Ritchie-Optik. Sicher, der ganz große Ritchie-Wurf ist das nicht und an „Snatch“ oder „The Gentlemen“ reicht das Werk bei weitem nicht heran. Dafür nimmt sich der Film glücklicherweise auch nicht übermäßig wichtig.

Fazit: Kein Meisterwerk, aber ein ziemlich launiger Action-Thriller, der mich gut unterhalten hat. Die Geschichte ist überschaubar, die Action stimmt und die Besetzung macht ihre Sache ordentlich. Hirn ausschalten, Lautstärke hoch und einfach Spaß haben. Für Action-Fans durchaus sehenswert, von mir 3,5 Sterne – sehenswert.

"Was machen wir jetzt?" - "Wir schießen zurück !“
..........Na dann… auf geht´s

ungeprüfte Kritik

Mutiny - Keine Gnade auf hoher See

Action, Thriller, 18+ Spielfilm

Mutiny - Keine Gnade auf hoher See

Action, Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 29.08.2026
„Wenn Jason Statham schlecht gelaunt ist, sollte man besser nicht im Weg stehen.“

Jason Statham, ein Frachter und eine Verschwörung. Na, wenn das mal nicht nach anspruchsvollem Kino klingt! Nachdem sein Boss ermordet wird und Cole Reed dafür verantwortlich gemacht werden soll, geht’s ab auf einen Containerfrachter. Dort darf Statham wieder das tun, was er am besten kann: böse schauen, böse Jungs verprügeln und danach so tun, als wäre nichts gewesen. Das seltsame: Manchmal dachte ich das gleich eine Überleitung zu "Meg 3" kommt, aber ich denk mir mal der läuft separat erst nächstes Jahr zu Ostern vom Stapel und wird noch dieses Jahr zwischen Weihnachten und Sylvester gedreht.....
aber ich schweife ab.

Die Story ist ungefähr so überraschend wie ein Regenschauer im November. Irgendjemand lügt, irgendjemand betrügt und natürlich steckt hinter allem eine Verschwörung. Wer der Bösewicht ist? Der Film macht daraus kein Geheimnis. Und wieder mal eine Menge Ex-Irgendwas...machen halt irgendwas.

Aber egal! Wenn die Fäuste fliegen, interessiert sich sowieso niemand mehr für die Handlung. Die Action ist ordentlich gemacht, schön dreckig und auf dem engen Frachter kommt Spannung auf. Statham bekommt ordentlich auf die Mütze, steht natürlich wieder auf und verteilt anschließend die Quittungen. Auch Annabelle Wallis macht ihre Sache ordentlich, während der Rest des Casts hauptsächlich dafür zuständig ist, irgendwann von Statham aus dem Weg geräumt zu werden.

Fazit: „Mutiny“ erfindet das Actionkino ungefähr so neu wie ein Toaster das Brot. Die Story ist dünn, die Überraschungen überschaubar. Aber verdammt nochmal, wieso schreib ich Kritiken zu Jason Statham-Filmen? Diese hier passt doch eh auf alle seine "Werke". Ich selbst gebe 3 Sterne, annehmbar. Wer einen draufpackt und Spaß daran hat ist ja total O.K.

ungeprüfte Kritik

Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte

Das Ende der Welt war erst der Anfang. Am Ende der Welt überlebt niemand alleine.
Science-Fiction

Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte

Das Ende der Welt war erst der Anfang. Am Ende der Welt überlebt niemand alleine.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 29.08.2026
"Fürchte die Überlebenden“

Ridley Scott und Endzeit, da erwartet man großes Kino. "Das Ende der Sterne“ hat dafür alles was man braucht: eine fast ausgelöschte Menschheit, eine verlassene Welt, einen mysteriösen Funkspruch und mit Jacob Elordi, Josh Brolin, Margaret Qualley und Guy Pearce einen starken Cast.

Wer hier ein "Alien" oder gar „"Mad Max“ erwartet, dürfte sich ziemlich ärgern. Scott geht diesmal einen deutlich speziellen und persönlicheren Weg. Hig lebt mit seinem Hund und dem ziemlich grimmigen Überlebenskünstler Bangley auf einem verlassenen Flugplatz. Während der eine lieber schießt, bevor er fragt, sucht der andere verzweifelt nach einen tieferen Sinn und Menschlichkeit. So weit so Extra-Klasse.

Die Bilder sind grandios, besonders die Flugszenen und Landschaften haben richtig was zu bieten. Auch Brolin macht als knurriger Survival-Typ ordentlich Spaß und zwischen den beiden Männern entwickelt sich eine interessante, manchmal sogar überraschend humorvolle Dynamik.

Der Film nimmt sich Zeit für die Figuren und ihre Entwicklung, die Spannung wird systematisch aufgebaut und sehr gezielt eingesetzt, Action gibt es immer im genau richtigen Moment und meist auch recht Hart und kompromisslos . Es steckt viel Nachdenkliches über Einsamkeit, Verlust, Hoffnung und die Frage drin, was vom einen Menschen übrig bleibt, wenn fast niemand mehr da ist. Auch mit Dramatik und harter "Realität" wird das Publikum reichlich konfrontiert.

Fazit: (K)ein typischer Ridley-Scott-Brecher, ein ungewöhnliches und atmosphärisch starkes Endzeitdrama. Für mich ein fabelhafter Film mit Klasse und besonderen Feeling. Für mich 4 Sterne+, und für ein "geneigtes" (ACHTUNG!) Publikum ebenfalls ein besonderes Kinohighlight vom Regie-Meister. Klasse.

"Vielleicht gibt es da draußen noch jemanden.“

ungeprüfte Kritik

Steckerlfischfiasko

Eberhofer.Susi.Birkenberger.Dreamteam. Der zehnte Eberhofer Fall, nach dem Bestseller von Rita Falk.
Komödie, Krimi, Deutscher Film

Steckerlfischfiasko

Eberhofer.Susi.Birkenberger.Dreamteam. Der zehnte Eberhofer Fall, nach dem Bestseller von Rita Falk.
Komödie, Krimi, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 29.08.2026
"Wer Hochdeutsch redet, hat nicht automatisch recht!“

Der Eberhofer ist wieder da und diesmal geht es zum Jubiläum gleich ans Steckerlfischfiasko. Der zehnte Fall aus Niederkaltenkirchen macht eigentlich genau das, was man erwartet: Eberhofer (Sebastian Bezzel) grantelt sich durch einen Mordfall, Birkenberger (Simon Schwarz) ist natürlich wieder, wenn auch ekelhaft verlottert, dabei und im heimischen Chaos ist sowieso alles so weit wie immer paletti.

Allerdings liegt der Steckerlfischkönig plötzlich mausetot auf dem neuen Golfplatz und schon darf sich Franz zwischen Volksfestclans, Schickimicki-Golfern und jeder Menge Dorftratsch durchquälen. Die Krimihandlung ist dabei eher (wieder) Nebensache, denn seien wir ehrlich: Wer geht schon wegen des hochspannenden Mordrätsels in einen Eberhofer? Genau, kein normaler Mensch.

Was zählt sind die bekannten bayerischen Provinz-Figuren und dieser herrlich bekloppte Mischung aus Familienwahnsinn und trockenem Humor. Franz, Rudi, Susi und natürlich die Oma, da funktioniert das Zusammenspiel einfach immer noch richtig gut. Besonders der Wahnsinn rund um den Golfplatz, Wahlkampf und das Dorfleben sorgen für einige schöne Lacher.

Allerdings merkt man nach zehn Filmen auch, dass langsam die Luft etwas dünner wird. Große Überraschungen bleiben aus und der Mordfall wirkt stellenweise eher wie notwendiges Beiwerk. Macht aber nix, denn die Figuren tragen das Ding locker über die Ziellinie.

Fazit: Deshalb ist das "Steckerlfischfiasko" für Eberhofer-Fans wieder ein gemütlicher, bayerisch-bekloppter Spaß. Viel Charme, gute Darsteller und reichlich Situationskomik. Die 99 Minuten vergehen wie im Trecker. Für mich 3–4 Sterne, mit Tendenz zu 4, Sehenswert+ und somit: Sitzt, passt, wackelt und hod Luft!

„Des is jetzt aber schon a bissl eskaliert…“

ungeprüfte Kritik

Good Luck, Have Fun, Don't Die

Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 23.08.2026
„Wenn die Zukunft schon im Eimer ist, kann man wenigstens noch einen Burger essen.“

Gore Verbinski, der Mann hinter „Fluch der Karibik“ und „The Ring“, schickt diesmal Sam Rockwell in die Vergangenheit, genauer gesagt in ein Diner in Los Angeles. Dort sucht er sich ein paar völlig "normale" Menschen zusammen, die ihm helfen sollen, die Menschheit vor einer durchgeknallten künstlichen Intelligenz zu retten. Warum gerade diese Leute? Keine Ahnung! Aber wenn die Welt untergeht, muss man eben nehmen, was gerade am Tisch sitzt.

Und genau hier liegt auch der größte Spaß des Films. Sam Rockwell ist mal wieder grandios. Völlig überdreht, herrlich trocken und irgendwo zwischen Zeitreisendem, Wahnsinnigem und dem Typen, der auf einer Party nach drei Bier plötzlich die Weltpolitik erklären will. Haley Lu Richardson und Michael Peña machen ebenfalls ordentlich mit und passen wunderbar in diesen völlig bekloppten Haufen.

Die Mischung aus Science-Fiction, schwarzem Humor und ein bisschen Gesellschaftskritik funktioniert erstaunlich gut. Die Frage, ob wir Menschen eigentlich noch selbst denken können, bekommen ordentlich einen übergebraten. Tiefgründig? Nicht immer. Aber immerhin mit Spaß an der Sache. Zwischendurch wird das Ganze allerdings etwas chaotisch. Rückblenden, Zeitsprünge und wilde Ideen stapeln sich und man ist plötzlich zwei Jahrzehnte weiter und weiß nicht mehr, warum.

Fazit: Schön durchgeknallt, witzig, ideenreich und mit einem Sam Rockwell, der den Laden praktisch alleine zusammenhält. Sicher kein Film für jeden Geschmack, aber mir gefällt dieser herrlich bekloppte Science-Fiction-Ausflug deutlich besser als die nächste glattgebügelte KI-Weltuntergangsnummer. 4 Sterne, sehenswert+.

„Die Menschheit ist dem Untergang geweiht.“
– Na dann erstmal Kaffee. Man hat ja sonst nichts mehr zu tun. -

ungeprüfte Kritik

The Housemaid - Wenn sie wüsste

Geheimnisse lauern hinter verschlossenen Türen. Basierend auf dem weltweiten Bestseller.
Thriller

The Housemaid - Wenn sie wüsste

Geheimnisse lauern hinter verschlossenen Türen. Basierend auf dem weltweiten Bestseller.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 23.08.2026
„Ich brauche nur einen Neuanfang.“ – Ja klar, Millie, such dir einen schönen ruhigen Haushalt. Was soll da schon schiefgehen?!

Die 27-jährige Millie kommt nach ihrer Gefängnisentlassung als Hausmädchen bei einer wohlhabenden Familie unter. Großes Haus, gutes Geld, nette Familie – Jackpot! Na ja, zumindest auf den ersten Blick. Denn Hausherrin Nina benimmt sich zunehmend merkwürdig, Ehemann Andrew ist verdächtig charmant und irgendwie hat dieses Haus mehr Geheimnisse als Schränke.

Die Verfilmung des Bestsellers von Freida McFadden macht vieles richtig. Die Geschichte wird geschickt aufgebaut, immer wieder werden kleine Zweifel gestreut und man fragt sich ständig, wer hier eigentlich wen an der Nase herumführt. Sydney Sweeney spielt Millie überzeugend, Amanda Seyfried darf herrlich undurchschaubar aufdrehen und Brandon Sklenar passt ebenfalls bestens in dieses kleine Psycho-Dreieck.

Natürlich sollte man bei einem solchen Thriller nicht jede Handlung mit dem Zollstock vermessen. Wer das versucht, findet vermutlich schneller Ungereimtheiten als Millie Geheimnisse im Keller. Trotzdem funktioniert die Mischung aus Spannung, Misstrauen und überraschenden Wendungen erstaunlich gut. Nicht jede Überraschung haut einen allerdings vom Sofa – manches zeichnet sich schon etwas früher ab. Auch Regisseur Paul Feig, den man eher aus dem Komödienfach kennt, liefert handwerklich ordentlich ab. Atmosphäre. Ganz großes Thrillerkino .

Fazit: Ein unterhaltsamer und schön gemeiner Psychothriller, der mich über die Laufzeit gut bei Laune gehalten hat. Kein Meisterwerk, aber deutlich mehr als nur Hausmannskost. Für Thrillerfreunde sehenswert und für einen spannenden Heimkinoabend bestens geeignet. Von mir 3,5 Sterne, mit leichter Tendenz nach oben.

ungeprüfte Kritik

Dracula - Die Auferstehung

Nach dem Roman von Bram Stoker.
Fantasy, Horror

Dracula - Die Auferstehung

Nach dem Roman von Bram Stoker.
Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 16.08.2026
„Dracula – Die Auferstehung“ – Liebe, Blut und sehr viel Pathos

Frei nach Gerhard Polt: ja, mei, brauchts des? (brauchts es das? / muss das sein?)

Luc Besson macht aus Bram Stokers Dracula keine neue Horror-Ikone, sondern eine 500 Jahre andauernde Liebeskummer-Therapie mit gelegentlichem Blutverlust. Wer hier „Nosferatu“ erwartet, sollte besser die Knoblauchknolle wieder einpacken. Gebissen wird zwar auch, aber hauptsächlich ins Taschentuch.

Caleb Landry Jones spielt Vlad als gebrochenen Liebhaber, der den Tod seiner Elisabeta einfach nicht akzeptieren will. Verständlich. Andere Männer schreiben vielleicht ein Gedicht oder trinken einen Schnaps – Vlad entscheidet sich für die Unsterblichkeit und wird nebenbei zum Fürsten der Finsternis. Man muss seine Probleme eben konsequent angehen.

Besson inszeniert das Ganze gewohnt bildgewaltig: Burgen, Nebel, Kostüme, Kerzen, finstere Wälder – Gothic-Kitsch auf französische Art. Sieht verdammt gut aus. Leider erzählt der Film seine große Liebesgeschichte mitunter so dick aufgetragen, dass selbst Dracula irgendwann Nasenbluten bekommt. Christoph Waltz darf derweil als Gegenspieler ein wenig Würze in die romantische Blutpudding-Masse bringen. Immerhin einer im Film scheint zu wissen, dass man beim ewigen Leiden auch mal einen flotten Spruch raus lassen muss.

Das eigentliche Problem: „Dracula – Die Auferstehung“ ist deutlich mehr Liebesdrama als Horror. Wer Gänsehaut und Schrecken sucht, bekommt vor allem große Gefühle, große Bilder und große Gesten. Wer damit leben kann, bekommt ein opulentes Gothic-Märchen.

Fazit: Kein neuer „Dracula“-Klassiker, dafür ein visuell prächtiger Ausflug in die Welt von Liebe, Tod und tollen Bildern.
3 Sternen, annehmbar .

Polts Antwort auf die eigene Frage: "Na, des braucht koa Mensch" (Nein, das braucht kein Mensch.)

ungeprüfte Kritik

Lee Cronin's The Mummy

Was passierte mit Katie? Manche Dinge sollten besser begraben bleiben.
Horror

Lee Cronin's The Mummy

Was passierte mit Katie? Manche Dinge sollten besser begraben bleiben.
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 16.08.2026
„Manche Dinge sollten niemals zurückgebracht werden.“

Wer bei The Mummy an Brendan Fraser, Sandstürme und flotte Abenteuerunterhaltung denkt, sollte seine Erwartungen besser gleich "begraben". Stattdessen gibt es düsteren Grusel, Body-Horror und reichlich Material für alle, die beim Abendessen anschließend noch einmal über die Innereien des Nachbarn nachdenken möchten.

Die Ausgangssituation ist durchaus vielversprechend: Ein Mädchen verschwindet als Kind spurlos und taucht Jahre später plötzlich wieder bei seiner Familie auf. Was zunächst wie eine zweite Chance aussieht, entwickelt sich erwartungsgemäß zu einer Familienzusammenführung, bei der man irgendwann feststellen muss: Das ganze hätte man sich besser erspart.

Cronin lässt sich Zeit, das Grauen aufzubauen, und erzeugt dabei eine zunehmend unangenehme Atmosphäre. Besonders die handgemachten Effekte können sich sehen lassen. Hier wird nicht einfach ein bisschen herumgespukt oder gegrunzt – es wird gekrochen, zerlegt und ordentlich an den Nerven des des Publikums gesägt.

Allerdings ist nicht alles Gold, was hier mumifiziert wird. Der Film ist etwas zu lang geraten. Zwischendurch verliert die Geschichte an Tempo und manche Entwicklungen hätten durchaus etwas Straffung gebraucht. Auch die Figuren bleiben hinter den Möglichkeiten der netten Ausgangsidee zurück.

Fazit: Trotzdem ist Lee Cronin’s The Mummy erfreulich eigenständig. Kein Brendan-Fraser-Abenteuer, kein nostalgischer Monsterfilm, sondern ein ziemlich kompromissloser Horrortrip mit einigen starken Einfällen. Nicht perfekt, stellenweise zu lang – aber atmosphärisch, handwerklich überzeugend und definitiv nichts für Zuschauer mit empfindlichem Gemüt. 3-3,5 Sterne, annehmbar - sehenswert.

„Was in dir steckt, kannst du nicht für immer verdrängen.“

ungeprüfte Kritik

Der Teufel trägt Prada 2

Komödie, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 15.08.2026
„Das ist nicht nur ein Kleid. Das ist ein Statement.“

Fast 20 Jahre später wieder bei „Runway“ – und erstaunlicherweise sitzt der Anzug noch immer.

„Der Teufel trägt Prada 2“ ist kein zweiter Geniestreich, sondern vor allem ein verdammt schickes Wiedersehen mit alten Bekannten. Meryl Streep beherrscht Miranda Priestly noch immer mit einem einzigen Blick, Emily Blunt hat sichtlich Spaß an ihrer inzwischen selbstbewussteren Rolle und Stanley Tucci liefert erneut Klasse und Charme.

Natürlich lebt das Ganze kräftig vom Vorgänger. Überraschungen sind überschaubar, manches wirkt konstruiert und der bissige Humor des Originals wird nicht ganz erreicht. Dafür stimmt das Tempo, die Chemie und vor allem der Spaß an diesem kleinen Mode-Zirkus.

Fazit: Man merkt dem Film seine Vorhaben deutlich an – aber eben auch, dass hier nicht einfach nur die alte Garderobe aus dem Schrank geholt wurde. Ein paar Jahre älter, etwas weniger bissig, aber immer noch verdammt gut angezogen. 3 Sterne, angenehm-annehmbar und maßgeschneidert.........nicht mehr, nicht weniger........

„Ich brauche keinen neuen Look. Ich brauche nur einen besseren.“

ungeprüfte Kritik

The End of Oak Street

Science-Fiction, Thriller

The End of Oak Street

Science-Fiction, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 14.08.2026
„Wenn plötzlich Dinosaurier durch die Vorstadt laufen, sollte man vielleicht seine eigenen Nachbarschaftsprobleme neu bewerten.“

Was für ein verrückter Ausflug! „The End of Oak Street“ nimmt eine amerikanische Vorstadt, ein paar ganz normale Familienprobleme, eine ordentliche Portion 80er-Jahre-Nostalgie und setzt das Ganze kurzerhand mitten in die Urzeit. Warum? Was weiss ich? Aber es funzt......und auch noch gut.

Anne Hathaway und Ewan McGregor tragen den Film mit viel Herz und verleihen der eigentlich völlig absurden Geschichte genügend Bodenhaftung. Besonders Hathaway überzeugt und macht aus Denise mehr als nur die obligatorische Mutter, die zwischen Familienkrise und Dinosaurierangriff versucht, irgendwie den Überblick zu behalten. McGregor darf derweil feststellen, dass Eheprobleme wahrscheinlich das kleinere Übel sind, wenn nebenan ein T-Rex frühstücken möchte.

Regisseur David Robert Mitchell (It Follows) beweist dabei, dass er auch großes Kino kann. Die Inszenierung besitzt eine erstaunliche visuelle Wertigkeit, die Kameraarbeit ist teilweise ausgesprochen elegant und die Effekte wirken erfreulich hochwertig. Auch die Musik unterstützt das nostalgische Spielberg-Feeling ohne daraus eine Kopie zu machen. Die Geschichte verlangt ein ziemlich großzügiges Verhältnis zur Logik und manche Figuren hätten etwas mehr Entwicklung vertragen. Aber mein lieber Scholli: Dinosaurier in einer amerikanischen Vorstadtsiedlung! Bei deren Waffengesetzen? Die trauen sich was....

Fazit: Ein technisch hochwertiger und überraschend unterhaltsamer Mix aus Science-Fiction, Familienfilm, Abenteuer und Horror mit deutlicher Liebe zum Kino vergangener Jahrzehnte. Nicht perfekt, aber mit Herz, Atmosphäre und ordentlich Schauwert. 4 Sterne – sehenswert+.

ungeprüfte Kritik

Shelter

Action, Thriller

Shelter

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 14.08.2026
„Wenn du glaubst, du bist in Sicherheit, dann warte einfach auf Jason Bum-Bum Statham.“

Ach ja, Jason ist schon wieder da. Und natürlich hat er diesmal etwas ganz Besonderes mitgebracht: sich selbst. „Shelter“ ist jene Sorte Actionfilm, bei der man nach ungefähr zehn Minuten das Gefühl bekommt, man hätte ihn schon gesehen. Und wahrscheinlich stimmt das sogar.

Einsamer, wortkarger Ex-Irgendwas lebt zurückgezogen in der Einöde, plötzlich taucht ein Schutzbedürftiger auf, böse Menschen wollen ihm ans Leder und unser Held muss widerwillig feststellen, dass seine Vergangenheit noch nicht ganz vergessen hat, dass sie existiert. So weit, so Wurst.

Statham spielt das natürlich mit der gewohnten mimischen Bandbreite zwischen „Ich habe schlechte Laune“ und „Jetzt habe ich so richtig schlechte Laune“. Dazu ein paar finstere Blicke, ordentlich Dresche und fertig ist der nächste Action-Kracher(?!). Immerhin: Der Mann kann das. Die Action ist professionell gemacht, der Film angenehm kurz und Regisseur Ric Roman Waugh versteht sein Handwerk. Ganz so erbärmlich wie manch anderer Fließband-Klopper ist „Shelter“ also nicht.

Aber mein lieber Schieber, wie oft soll man diese Geschichte eigentlich noch aufwärmen? Ex-Killer, Ex-Soldat, Ex-Agent, traumatisierte Vergangenheit, unschuldiges Opfer und eine Organisation, die selbstverständlich genau dann auftaucht, wenn unser Held gerade versucht, seine Ruhe zu haben. Überraschung? Wo?

Fazit: Solide Statham-Kost für Leute, die beim Einschalten bereits wissen möchten, was in den nächsten 90 Minuten passiert. Keine Katastrophe, aber auch kein Grund, den Abend freizuhalten. Handwerklich ordentlich, erzählerisch ungefähr so frisch wie Brot vom letzten Dienstag. 3 Sterne annehmbar– für Fans wahrscheinlich sehenswert.

„Ich wollte nur meine Ruhe.“
....ja Jason, das währe großartig....

ungeprüfte Kritik

Normal

Kleine Stadt. Große Geheimnisse.
Krimi, Action, 18+ Spielfilm

Normal

Kleine Stadt. Große Geheimnisse.
Krimi, Action, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 01.08.2026
„Calm cleans messy.“
„Ruhe beseitigt Unordnung.“

So richtig „Normal“ ist dieser Filme nicht. Allerdings kommt die Story anfänglich wesentlich unscheinbarer daher, als sie sich im Laufe der Handlung entwickelt. Regisseur Wheatley erzählt die Geschichte eines abgeklärten Sheriffs, der in die verschlafene Kleinstadt Normal versetzt wird und schnell merkt, dass hinter der beschaulichen Fassade einiges im Argen liegt. Bob Odenkirk ist dabei einmal mehr die Idealbesetzung für einen Mann, der eigentlich seine Ruhe haben möchte, aber mitten im Trubel landet.

„Normal“ ist weder „Fargo“ noch ein großer Kriminalfilm. Dafür ist die Geschichte letztlich zu bekannt und bedient sich bei einigen Genrevorbildern doch recht unverhohlen. Trotzdem gelingt es Wheatley, daraus einen eigenständigen, angenehm dreckigen und vor allem schwarzhumorigen Krimi zu machen. Je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr kippt die Kleinstadtidylle in eine ziemlich brutale Angelegenheit, wobei der Film seine Gewalt sehr plakativ und überdreht darstellt.
Gerade das dürfte vielen zusagen, mir auch.

Besonders Odenkirk trägt den Film mit seiner Mischung aus lakonischer Gelassenheit, trockenem Humor und plötzlich aufbrechender Härte. Auch Lena Headey und Henry Winkler setzen Akzente.

Die größte Schwäche ist die Geschichte. Einige Entwicklungen sind vorhersehbar und im letzten Drittel verdrängt die Action zunehmend die Figuren. Dennoch bleibt „Normal“ bis zum Ende unterhaltsam und erfreulich kompromisslos.

Fazit: Ein durchaus unterhaltsamer Film. Wer schwarzhumorige Kleinstadtkrimis, eigenwillige Charaktere und ordentlich Gewalt mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen. Kein Film, den man gesehen haben muss – aber einer, dessen Sichtung man als Fan nicht bereut. 3–4 Sterne, sehenswert.

ungeprüfte Kritik

Vaiana

Abenteuer

Vaiana

Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 31.07.2026
„Manchmal findet man den Weg nicht, indem man zurückblickt – sondern indem man endlich weitergeht.“

Disney und die große Reise über den Ozean. Wobei man sich langsam fragt: Segelt Disney noch zu neuen Ufern – oder dreht man nur noch dieselbe Runde mit einem größeren Schiff? Was den erfolgreichen Familienfilm ausmacht? Wunderschöne Bilder, starke Musik und eine sympathische Hauptfigur. Technisch ist das alles auf gewohnt hohem Disney-Niveau. Aber genau hier liegt das Problem: Perfektion ersetzt keine Magie.

Denn diese Reise kennt man bereits. Der Film fühlt sich weniger wie ein neues Abenteuer an, sondern wie eine auf Hochglanz polierte Kopie einer Erinnerung. Die Gefühle stimmen, die Bilder beeindrucken – aber der große Zauber des Unbekannten fehlt. Man bekommt die bekannte Disney-Formel: eine mutige Heldin, große Emotionen, schöne Lieder und eine Botschaft fürs Herz. Alles funktioniert. Vielleicht sogar zu gut. Denn irgendwann stellt sich die Frage: Erzählt Disney noch neue Geschichten – oder wird nur noch die Nostalgie-Kasse geöffnet?

Die Darsteller geben ihr Bestes, die Musik funktioniert und Familien werden sicherlich ihren Spaß haben. Trotzdem bleibt ein kleiner Beigeschmack. Früher nahm Disney seine Zuschauer mit auf völlig neue Reisen. Heute scheint man manchmal eher alte Schätze neu einzupacken und wieder zu verkaufen.

Fazit: Vaiana ist kein schlechter Film. Dafür ist er zu charmant, zu schön gemacht und handwerklich zu stark. Aber er zeigt auch ein Problem vieler moderner Blockbuster: Ein berühmter Name und perfekte Bilder allein erschaffen noch keine echte Magie. Eine wunderschöne Welle, ein großer Ozean – aber leider kennt man diese Route schon. 3-3,5 Sterne. Sehenswert für Familien und Fans – aber der große Disney-Zauber bleibt diesmal auf der alten Insel zurück.

ungeprüfte Kritik

The Piano Tuner

Drama, Krimi

The Piano Tuner

Drama, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 31.07.2026
„Manchmal genügt ein einziger falscher Ton, um alles aus dem Gleichgewicht zu bringen.“

The Piano Tuner ist einer dieser Filme, die nicht laut werden müssen, um Spannung zu erzeugen. Statt auf permanente Action oder gekünstelte Wendungen zu setzen, erzählt Regisseur Daniel Roher seine Geschichte mit Geduld, Atmosphäre und einem feinen Gespür für wichtige Zwischentöne. Das verlangt zwar etwas Aufmerksamkeit, belohnt den geduldigen Zuschauer dafür mit einem ungewöhnlichen Thriller.

Leo Woodall überzeugt als stiller, in sich gekehrter Klavierstimmer, dessen außergewöhnliches Gehör nicht nur Fluch, sondern auch Segen ist. Dustin Hoffman sorgt mit seiner gewohnt souveränen Präsenz dafür, dass selbst ruhige Dialoge Gewicht bekommen. Besonders gelungen ist das Sounddesign. Selten hatte ich das Gefühl, Geräusche so intensiv wahrzunehmen wie hier. Man erlebt den Film überdurchschnittlich stark durch gutes, aufmerksames zuhören...im besten Sinne.

„Ein Klavier lässt sich stimmen. Das Leben leider nicht.“

Ohne Schwächen kommt The Piano Tuner aber nicht aus. Im letzten Drittel verliert die Geschichte etwas von ihrer Raffinesse und greift stellenweise auf zu vertraute Thriller-Muster zurück. Auch hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Mut gewünscht, das außergewöhnliche Konzept konsequenter durchzuziehen. Aber: Die Klasse des Filmes bleibt trotzdem gut erhalten.

Fazit: The Piano Tuner ist kein Film für Freunde des schnellen Popcornkinos, sondern ein ruhiger, intelligenter Thriller, der seine Spannung aus Atmosphäre, starken Figuren und einem hervorragenden Sounddesign bezieht. Kein Meisterwerk, aber ein Film, der lange nachhallt – wie die letzte Töne eines perfekt gestimmten Klaviers. 4 Sterne, sehenswert+.

„Nicht jeder Ton muss laut sein, um lange im Kopf zu bleiben.“

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Star Wars - The Mandalorian & Grogu

Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 31.07.2026
„Die Alten schützen die Jungen und die Jungen schützen die Alten. Das ist der Weg.“

Nach einigen Filmen, die die Fangemeinde eher gespalten als begeistert haben, fühlt sich The Mandalorian & Grogu wie eine Rückkehr zu den Wurzeln an. Jon Favreau versucht gar nicht erst, das Rad neu zu erfinden. Stattdessen konzentriert er sich auf das, was Star Wars seit fast fünf Jahrzehnten ausmacht: Abenteuer, Humor, Herz und Figuren, mit denen man einfach gerne Zeit verbringt. Genau deshalb funktioniert der Film so gut.

Pedro Pascal beweist erneut, dass man selbst hinter einem Helm mehr Charakter zeigen kann als so mancher Hollywood-„Star“ mit gebleichten Zähnen. Im Mittelpunkt steht aber natürlich Grogu. Der kleine grüne Racker stiehlt praktisch jede Szene – mal urkomisch, mal herzerwärmend und im nächsten Moment so mächtig, dass man sich besser zweimal überlegt, ihm auf den Senkel zu gehen. Niedlicher und gefährlicher war die "gute Seite der Macht" selten.

„Ich kann dich warm bringen – oder ich kann dich kalt bringen.“

Auch technisch lässt der Film kaum Wünsche offen. Fantastische Landschaften, großartige Kreaturen und starke Effekte lassen die Galaxis lebendig wirken. Die Action ist packend, auch wenn es hier und da etwas ruhiger hätte zugehen dürfen. Inhaltlich bleibt die Geschichte zwar auf vertrautem Terrain, doch genau darin liegt ihre Stärke. Der Film will keine Revolution sein, sondern ein verdammt gutes Star Wars-Abenteuer – und das gelingt ihm.

Fazit: The Mandalorian & Grogu erinnert daran, warum wir Fans dieses Universum so lieben. Mit viel Herz, Humor und Charme fühlt sich der Film wie ein Wiedersehen mit alten Freunden an. - Das ist der Weg - hoffentlich bleibt man auf diesen Kurs und macht so weiter, 4 Sterne+ = Sehenswert+.

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28 Years Later - The Bone Temple

Angst ist der neue Glaube.
Horror, 18+ Spielfilm

28 Years Later - The Bone Temple

Angst ist der neue Glaube.
Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 25.07.2026
„Es gibt Orte, an denen selbst der Tod nicht mehr nach Hause geht.“

Nach dem wirklich guten 28 Years Later hatte ich etwas Sorge, ob die Fortsetzung das hohe Niveau halten kann. Zum Glück umsonst. The Bone Temple erweitert Boyles Endzeitwelt auf faszinierende Weise und beweist erneut, dass diese Filmreihe weit mehr ist als gewöhnliches Zombie-Kino.

Auch wenn diesmal Nia DaCosta auf dem Regiestuhl sitzt, bleibt der Geist von Danny Boyle überall spürbar. Die intensive Atmosphäre, die außergewöhnliche Bildsprache und die bedrückende Ruhe zwischen den Ausbrüchen der Gewalt erzeugen ein fast hypnotisches Endzeitgefühl. Hier geht es nicht nur ums Überleben, sondern darum, was Menschen aus ihrer neuen Welt machen – und wie schnell Wahnsinn zur Normalität werden kann.

„Manche Tempel bestehen nicht aus Stein ... sondern aus den Fehlern der Menschheit.“

Der Film geht seinen ganz eigenen Weg. Keine billige Kopie des Vorgängers, keine reine Materialschlacht, sondern mutiges, intelligentes Horrorkino mit starken Bildern und einer Geschichte, die auch nach dem Abspann noch nachwirkt. Ich mag Filme, die etwas riskieren und sich nicht dem Massengeschmack unterwerfen. Dr. Ian Kelsons (Ralph Fiennes) große "Ich bin der Teufel“-Performance mit dem Song "The Number of the Beas(1982)t“ von Iron Maiden ist optisch und akustisch schon ein Kracher besonderer Art der das Zeug zum Kult hat. Ich muss zugeben ich war geradezu hypnotisiert und begeistert. Auch der durchaus boshafte und absurde Humor der hier "mitspielt" macht aus dem Film was besonderes.

Fazit: The Bone Temple ist kein schlichter Horror-Blockbuste, wer das erwartet dürfte sich dem entsprechend schwertun, jedoch: wer Endzeitfilme mit Anspruch, Charakter und einer fast schon poetischen Düsternis schätzt, bekommt eine würdige Fortsetzung. 4 Sterne, sehenswert+.

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Send Help

Triff Linda Liddle... sie ist aus dem Strategieteam. Jetzt ist sie der Boss.
Thriller, Abenteuer

Send Help

Triff Linda Liddle... sie ist aus dem Strategieteam. Jetzt ist sie der Boss.
Thriller, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 25.07.2026
„Karriereleiter gefällig? Ein kleiner Absturz genügt.“

Hier reichen ein Flugzeugabsturz, zwei grundverschiedene Menschen und eine einsame Insel, um eine herrlich böse Satire über Macht, Eitelkeit und menschliche Abgründe zu entfesseln. Eventuell wird hier auch etwas „Sozialdarwinismus – mal andersherum“ betrieben, allerdings nur, um der Gleichstellung der Geschlechter einen kleinen Schub zu verpassen.

Linda Liddle (Rachel McAdams) ist die kompetente Mitarbeiterin, die im Büro ständig übersehen wird, während ihr selbstverliebter Chef Bradley Preston (Dylan O'Brien) vor allem von seiner Position und seinem Ego lebt. Fernab von Konferenzräumen und „Zivilisation“ zählt plötzlich nicht mehr der Titel auf der Visitenkarte, sondern wer tatsächlich etwas drauf hat. Daraus entwickelt sich eine wunderbar schwarzhumorige Geschichte über eine Frau, die erkennt, dass sie niemanden braucht, um die Kontrolle zu übernehmen............nicht nur über ihr eigenes Leben.

„Ich finde es wirklich toll hier. Wir sollten hier nie wieder weg.“

Rachel McAdams überzeugt mit Charme, Intelligenz und wachsendem Selbstbewusstsein. Dylan O'Brien gibt den herrlich nervigen Gegenpol, dessen Notlage man mit einem breiten Grinsen verfolgt.

Der eigentliche Star ist für mich jedoch Sam Raimi. Seine Handschrift ist jederzeit spürbar. Mit Tempo, skurrilen Ideen und einer Prise Wahnsinn beweist er erneut, warum schwarzer Humor zu seinen größten Stärken gehört.

Fazit: Send Help versteckt erstaunlich viel Wahrheit hinter seinem bissigen Humor. Man lacht oft, manchmal auch etwas erschrocken über sich selbst. Genau so sollte schwarzer Humor funktionieren. Typisch Raimi. 4 Sterne – sehenswert+.

„Verwechsle nie meine Freundlichkeit mit Schwäche ... ich hoffe du hast das auch wirklich verstanden“

ungeprüfte Kritik

Fast & Furious 11 - Fast Forever

Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 24.07.2026
"Fast & Furious – Gang rein, IQ total futsch?"

Man muss Fast & Furious wirklich bewundern. Nicht wegen der Filme, sondern wegen der Dreistigkeit, dem Publikum seit über zwanzig Jahren denselben PS-Rauchschwaden Unsinn zu verkaufen und ihn jedes Mal als spektakulärer auszugeben. Was einst als unterhaltsamer Film über illegale Straßenrennen begann, ist heute eine Karikatur seiner selbst. Inzwischen fahren Autos durch Wolkenkratzer, ziehen Hubschrauber vom Himmel, überlisten Panzer, U-Boote und vermutlich auch den Sensenmann, Gevatter Tod. Die Schwerkraft nuckelt am Auspuff und die Physik bezieht Schmerzensgeld und sitzt in der Klapse.

Vin Diesel schaut dabei permanent so ernst, als würde er gerade den Weltfrieden retten und hält wieder eine Predigt über „Familie“. Dieses Wort fällt inzwischen häufiger als die Autos vom Himmel. Würde man es aus den Drehbüchern streichen passt der Rest locker auf einen Bierdeckel nebst den 5 Bier und die 5 Schnaps zur Stärkung vor und nach dem Film(en).

Jeder neue Teil will den vorherigen übertreffen. Mehr Explosionen, mehr CGI, mehr Schmarn. Irgendwann merkt man, dass Krach keine Spannung ersetzt und ein 500 Millionen Dollar Budget keine Atmosphäre schafft. Wahrscheinlich rast Toretto im diesen Film mit einem Dodge durch ein Schwarzes Loch, überholt dabei das Licht und erklärt Einstein, dass Familie stärker ist als Physik.

Fazit: Der erste Teil hatte wenigstens noch Motoröl und Pfeffer im Blut. Der Rest riecht eher nach verbranntem Popcorn und Drehbuch-Mist. Wer sein Gehirn für eine Runde Anarchie ausschalten will, wird bestimmt wieder bestens unterhalten. Alle anderen sollten lieber das Auto in der Garage stehen lassen. Eine Bewertung liegt bekanntlich zwischen 1und 5 Sternen, wem es gefällt hat meinen Segen. Viel Spaß, Ist ja nur mein Geschreibsel.....

ungeprüfte Kritik

Daddy's Cadillac

Ein heißer Ofen... Eine süße Blondine... Kein Führerschein... Was soll da schon passieren?
Komödie

Daddy's Cadillac

Ein heißer Ofen... Eine süße Blondine... Kein Führerschein... Was soll da schon passieren?
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" aus Schöllnach am 18.07.2026
Ein unschuldiges Mädchen, eine harmlose Fahrt. Was könnte da schon schiefgehen?“

Daddy's Cadillac (License to Drive) ist pures Achtzigerkino: laut, bunt und ungefähr so dezent wie ein Cadillac mit V8, der durch den Vorgarten pflügt. Les fällt durch die Führerscheinprüfung, schnappt sich trotzdem Opas Straßenkreuzer und will mit seiner Traumfrau einen unvergesslichen Abend verbringen. Dass dabei alles schiefgeht, was nur schiefgehen kann, versteht sich von selbst.

Das Herz des Films sind die beiden Coreys. Corey Haim spielt den sympathischen Chaoten mit so viel Charme, dass man ihm selbst die dümmsten Entscheidungen verzeiht. Corey Feldman sorgt als bester Freund mit frechen Sprüchen und perfektem Timing dafür, dass das Chaos nie zur Ruhe kommt. Gemeinsam tragen sie den Film mühelos. Heather Graham rundet das Trio als Les' große Schwärmerei wunderbar ab.

Der Humor setzt auf Slapstick, Situationskomik und den herrlich unbeschwerten Blödsinn, für den die Achtziger berühmt waren. Nicht jeder Gag ist gut gealtert, manche knirschen heute etwas im Getriebe. Aber genau diese hemmungslose Albernheit macht den Charme des Films aus. Er will weder tiefgründig noch besonders clever sein – er will einfach nur unterhalten. Und genau das gelingt ihm bis heute erstaunlich gut.

Fazit: Daddy's Cadillac besitzt Herz, sympathische Figuren und Schauspieler, denen man den Spaß vor der Kamera jederzeit anmerkt. Von mir 4 angestaubte Nostalgie-Sterne und ein sehenswert+. Eine herrlich verrückte Teenie-Komödie, die zeigt, dass ein kaputter Cadillac mehr Spaß macht als jede funkelnagelneue Luxus-Limousine.

„Du willst wissen, was gefährlich ist? Wenn ich nach Hause komme und meinem Vater erkläre, dass dieses Stück Schrott der Cadillac meines Großvaters ist, dann bin ich so tot, dass man mich zweimal beerdigen muss!“

ungeprüfte Kritik