Kritiken von "videogrande"

Ich glaub' mich knutscht ein Elch!

Der Alte hat einen Sprung in der Schüssel!
Komödie, Kriegsfilm

Ich glaub' mich knutscht ein Elch!

Der Alte hat einen Sprung in der Schüssel!
Komödie, Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 23.06.2026
So viele 1-Stern Bewertungen für diesen Klassiker der 80er Jahre? Ahaa, es liegt an der Synchro, die zum Erscheinen auf Bluray neu erstellt wurde. Und da sieht man mal wieder, wie ein Film damit steht und fällt. Einzig das Original mit seiner Original Synchro ist das Wahre. Der noch junge Bill Murray und eine Menge anderer Bekannter nehmen hier die US Army aufs Korn, aber wenn man ehrlich ist, verbeugen sie sich auch etwas davor, denn am Ende wirds versöhnlich. Der Zuschauer hat auch nach Jahrzehnten noch seinen Spaß an dieser Anarchokomödie, die aus der guten alten Zeit stammt und alles andere als politisch korrekt ist. Da gibts sexistische Witzchen und auch Seitenhiebe auf so manches andere, als die Army. Das Team der "Ghostbusters" hat hier zugeschlagen und irgendwie kapitelartig, vielleicht etwas merkwürdig, sämtliche Klischees, auch des kalten Krieges zusammengeschustert. Man merkt auch, das die Extended Fassung mit dem Südamerika-Teil nicht wirklich stimmig ist und sollte unbedingt auf die Kinofassung mit alter Synchro zurückgreifen, um bedingungslosen Spaß zu haben. Fazit: Ein selten dämlicher Filmtitel für eine tolle Satire auf Uncle Sam, starbesetzt und ulkig. Macht immer noch Spaß und verdient so, wie er 81 in hiesige Kinos kam, seine 4 Sterne. Alle anderen Versionen braucht kein Mensch.

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How to Talk to Girls at Parties

Musik, Komödie, Science-Fiction

How to Talk to Girls at Parties

Musik, Komödie, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 22.06.2026
Um im Englischen zu bleiben, wo dieser Film herkommt: "Weird and strange" - Also was hier abgeht ist mal wieder im Delirium eines Autors (nämlich dem extravaganten Neil Gaiman) entstanden, der die Seventies, Science-Fiction und britischen Humor mag. Sinn...tja, den kann man hineininterpretieren, wenn man möchte. Vielleicht, dass die Ära des Punk, am bekanntesten wohl vertreten duch die Sexpistols, nicht von dieser Welt ist. Die Musikrichtung bildet natürlich den Soundtrack, und wer sich damit auskennt, bzw. Fan ist, der wird seine helle Freude daran haben. Bemerkenswert ist die schöne, authentisch wirkende Ausstattung, die die ausgehenden 70er gut portraitiert. Über die sperrige und wenig zugängliche Umsetzung der Kurzgeschichte mag man streiten, jedoch wenig über die Darsteller. Sowohl Elle Fanning, wie auch Alex Sharp zeigen große Spielfreude und bringen zwei Teens zum Leben, welche sich selbst, die Musik und das Leben entdecken. Spaß hat der Film irgendwie wirklich gemacht, jedoch ist er wohl eher ein Geschenk für echte Fans von Neil Gaiman. Ich weiß das zu würdigen, kann aber mit dem Ergebnis nicht viel anfangen und muss sagen: Massenkompatibel ist diese Verfilmung nicht. Sie richtet sich an ein Nischenpuplikum mit Nerdwissen und wird unter denen evtl. Kultstatus erreichen. Ich gebe faire 3 Sterne, aber wer den Film verreißt, der hat mein Verständnis. Er ist einfach zu speziell...

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The Night

Es gibt keinen Ausweg.
Horror, Thriller

The Night

Es gibt keinen Ausweg.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.06.2026
"The Night" ist insofern interessant, als das er eine iranisch-US-amerikanische Gemeinschaftsproduktion ist. Hotels sind immer für Horror gut und ich muss sagen, es beginnt höchst atmosphärisch, wenn auch leidlich bekannt. Es klopft des öfteren laut, was sich dann Jumpsqare nennt und etliche Klischees werden, wenn auch wirkungsvoll, bemüht. Natürlich drängt sich ein "Shining" Vergleich auf. Die unheimliche Stimmung wird eine Weile aufrecht erhalten und gipfelt das erste Mal in einer Gänsehaut-Szene mit einem Polizisten. Ab da bekommt man richtig Lust auf den weiteren Film, stellt die Frage, welche gruseligen Geschichten sich in diesem alten Gebäude verbergen und warum das Paar heimgesucht wird. Doch besser wird es leider nicht. Ab da wird es komplett konfus, der Spuk wird kurz und banal begründet und wenn man ehrlich ist, machts wenig Sinn und man versteht das Ende dann gar nicht mehr. Fazit: Anfänglich spannender, dann extrem abflachender, fast langweilender Psycho-Horror, der aber mit realistischer Darstellung punktet.

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Verfluchtes Amsterdam

Sei froh, dass du Angst hast. Es bedeutet, dass du noch lebst!
Krimi, Action

Verfluchtes Amsterdam

Sei froh, dass du Angst hast. Es bedeutet, dass du noch lebst!
Krimi, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.06.2026
Das, für mich komplett überraschende, Erscheinen der Fortsetzung, hat mich dazu verleitet, den mir als sehr gut in Erinnerung gebliebenen Film von Dick Maas nach ewigen Zeiten erneut anzuschauen. Die ikonischten Szenen (Ausflugsschiff und Schlauchboot) und selbst den Titelsong vom Abspann hatte ich noch intus. Ich hätte aus dem Stand 4 Sterne vergeben, weil "Verfluchtes Amsterdam" ein herausragender 80er Film war, den ich als sehr spannend in Erinnerung hatte. Nun bin ich etwas ernüchtert. Damals hatte man doch andere Sehgewohnheiten. Der Film ist laaangsaaam und kommt erst im letzten Drittel, dann aber auch richtig, in Fahrt. Davor, das muss ich zugeben, passiert nicht viel und es ist Langeweile angesagt. Die Greueltaten sind vergleichsweise zurückhaltend, gewisse Spannung ist aber vorhanden. Zudem ist der Streifen schlecht gealtert. Gerade der Soundtrack wirkt heutzutage unfreiwillig komisch. Ich habe den Film im Laufe der Jahre verklärt und da er oft als Kultfilm tituliert wird, fest daran geglaubt, dass er hoch unterhaltsam ist. Aber erst mit der Speedboot Verfolgung in den Grachten kommt Stimmung auf. Fazit: Er war mal was Besonderes und ist es für manche noch. Ich halte ihn für ein bemerkenswertes Stück Eurokino, das man kennen sollte, aber das Neuzuschauer dieses Jahrhunderts nicht mehr abholt. Vor der Fortsetzung habe ich jetzt etwas Angst...aber Dick Maas enttäuscht eigentlich höchst selten.

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Gladiator 2

Abenteuer

Gladiator 2

Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.05.2026
"Gladiator" gehört zu den Filmen, die niemals hätten fortgesetzt werden dürfen, die für sich allein stehen und wirken. Auf Anhieb würde mir da z.B. "Schindlers Liste" einfallen. Was man auch getan hätte, es wäre schwierig den Film bedingungslos gut zu finden. Als Fortsetzung hat er eine unlösbare Aufgabe vor sich. Hätte man den Film losgelöst als eigene Geschichte verfilmt, würde man die vielen Ähnlichkeiten zu "Gladiator" bemängeln. So oder so kommt er auf keinen grünen Zweig. Dabei ist der Film im Grunde nicht schlecht. Er stellt eine schöne Erweiterung der Geschichte dar. Praktisch wie ein überlanges Schmankerl, das man als Beigabe verstehen kann. Die Tiefe, die Dichte und vor allem die Emotionen des Originals werden zu keinem Zeitpunkt erreicht. Während man dort noch sympatische Charaktere zum identifizieren hatte, bleibt hier nur Denzel Washington in Erinnerung. Lucius Werdegang finde ich zudem völlig unglaubwürdig. Die Story ist einfach zu ähnlich, zu uninspiriert und vor allem leider auch überflüssig. Was an Geist des Originals fehlt, hat man versucht, mit den 25 Jahre später möglichen, beeindruckenden Spezialeffekten wett zu machen. Zumindest sah das alte Rom selten so gut aus. Nur eins gehört dort nicht hin und es ist ein Armutszeugnis für einen Film aus dem 21. Jahrhundert: Englische Inschriften! Die kosten einen vollen Stern, das ist ja selten dämlich. Zusammendfassend kann man sagen: Gut, interessant aber völlig unnötig und nur ein Nachklapp eines großartigen Klassikers.

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Sleep

Horror, Thriller

Sleep

Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 26.05.2026
"Sleep" ist ein Langweiler der besonderen Sorte: Obwohl nichts zu passieren scheint, hat mich der Film auf subtile Art gepackt. Er geht das Thema Geistererscheinungen auf reale Weise an. Nämlich praktisch ohne Spuk, ohne Getöse und ohne Jumpsqares, sondern mit dem, was wohl wirklich passieren würde. Der Film ist eher ein Ehedrama und da man nicht weiß, auf was das eigentlich hinaus will, bleibt der Zuschauer am Ball. Ganz geschickt und bis zuletzt wird damit gespielt, ob es Wahnvorstellungen sind, oder nicht. Und so widerfährt den Protagonisten eine real anmutende Tortur vom Arztbesuch zur Klapsmühle. Sehr gut dargestellt, praktisch als 2 Personen Stück. Das letzte Drittel blüht dann endlich auf und sorgt für kleine Überraschungen aber auch Klischees. Die Zitate vom Cover stimmen nur bedingt. "Einzigartig" kann ich unterschreiben, aber "ein wilder Ritt" ist das wahrhaft nicht. Fazit: Ein koreanisches Geisterdrama, dass sehr lange benötigt, um in die Socken zu kommen. Die typische asiatische Langsamkeit kommt hier voll zum Ausdruck. Wer für die aber Verständnis hat, bekommt einen interessanten Film zu Gesicht. 3 gute Sterne.

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Beneath the Storm - Thrash

Wenn dich die Flut nicht umbringt...
Abenteuer, Thriller

Beneath the Storm - Thrash

Wenn dich die Flut nicht umbringt...
Abenteuer, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 20.05.2026
"Thrash" könnte auch Trash heißen, aber das wird dem Film nicht gerecht, denn er ist schon sehr ernsthaft inszeniert, auch wenn es ordentliche Übertreibungen gibt. Die Story erinnert natürlich ungemein an den Krokohorror "Crawl", aber wo mir bei diesem die sichtbare Künstlichkeit der Studiokulissen sauer aufstieß, bin ich nun überrascht, wie gut die Effekte hier gelungen sind. Allenfalls ein paar Mal ist der Greenscreen ersichtlich. Man darf allerdings nicht zu viel erwarten. Regisseur Tommy Wirkola hält sich hier überraschend zurück und es gibt weder seinen typischen, schwarzen Humor, noch ausufernde Splattereffekte zu sehen. "Thrash" ist vergleichsweise ein "Familienfilm" geworden, der sich in die lange Reihe von Haifilmen gut einfügt aber auch nicht sonderlich herausragt. Ich habe mich nicht gelangweilt und fühlte mich gut unterhalten, auch wenn man vieles vorausahnen konnte und einiges auch schon so oder ähnlich gesehen hat. Fazit: Ein solider Hai-Horrorfilm, den Wirkola besser auf seine Art inszeniert hätte, damit er nicht so zahm und zurückhaltend ist. Hier wäre deutlich mehr drin gewesen, um den Film hervorzuheben. So ist er gut gemachte Konfektionsware.

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Until Dawn

Jede Nacht ein neuer Albtraum. Bleib am Leben!
Horror, Fantasy

Until Dawn

Jede Nacht ein neuer Albtraum. Bleib am Leben!
Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 15.05.2026
Ich bin etwas angepisst. Wieder so ein Film in dem es "dunkel ist, wenn es dunkel ist". Stockfinster, schwarz. Nichts ist zu sehen. Man ahnt teilweise nur, wie die Opfer hier ums Leben kommen und sieht nur schemenhafte Umrisse. Ich kann allen Ernstes sagen, dass ich große Teile der Handlung einfach nicht sehen konnte. Ich hörte Geschrei und Geräusche, aber was ist passiert? Zum Teufel, man möchte doch etwas sehen. Die Darsteller tun es laut ihrer Aussage ja auch. Es fing ganz gut an, mit interessanten Einfällen, überraschenden Bluteffekten und jeder Menge Jumpsqares, die einen im Sessel hochschrecken lassen. Vermutlich wäre der Film gar nicht mal schlecht, hätte man ihn heller gestaltet. Er sägt sich also selbst den Ast ab. Obwohl ich auch logische Löcher ausgemacht habe, da eine Person scheinbar von der Zeitschleife unbeeinflusst bleibt. Da sich das Szenario mit den Schreien und Schlitzergeräuschen in der Dunkelheit ständig wiederholt hat, habe ich entnervt und wütend aufgegeben. Was meine Mitkritiker da gesehen haben, kann ich nicht nachvollziehen. Ich kenne kaum einen Film, der fast durchgängig schwarz ist. Fazit: Was zur Hölle sollte das? Ein scheinbar interessanter Zeitschleifen-Horrorfilm versteckt sich im Dunkel. Erbärmlich.

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Lies - Lust und Lügen

Der Roman als Pornografie verboten. Der Film ein erotisches Kunstwerk.
Drama, 18+ Spielfilm

Lies - Lust und Lügen

Der Roman als Pornografie verboten. Der Film ein erotisches Kunstwerk.
Drama, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.05.2026
Wirkt wie eine Pseudo-Dokumentation, weil die deutsche Synchro wirklich nicht gelungen ist und sich wie simultan übersetzt anhört. Es passt aber zur Kamera, die auf mich den Eindruck macht, als hätte man mit Super-8 gefilmt. Die Älteren unter uns mögen sich erinnern. Es ist eine überbelichtete Shakycam, also eine dilletantische, wackelige Angelegenheit, wie heimlich gefilmt. Das dürfte wohl Absicht gewesen sein, aber daraus resultiert eine miserable Bildqualität, in der es sogar teilweise Treppchenbildung gibt. Kommen wir zum Inhalt. Ja, es geht schon heiß her. Da könnten Gerüchte aufkommen, die Darsteller hätten es wirklich getan. Als Zuschauer kommt man sich wie ein Voyeur vor, auch die Perspektive soll andeuten, dass man vom Türrahmen aus zusieht. Ein Akt jagt den nächsten und das weniger erotisch, als fast schon pornografisch. Dafür sorgt auch die derbe Wortwahl. Das Hauptthema, sexuelle Abhängigkeit und das Hineinrutschen in die Sado-Maso-Spirale, wird zunächst gut beschrieben, drischt sich dann aber im wahrsten Sinne ab. Ständiger Sex mit Popoklatsch ersetzt keine Story und das Ergebnis ist viel zu lang geraten. Fazit: Sehr freizügiger SM-Softporno der seinen intelektuellen Gehalt nur vortäuscht. Es geht nur um "das Eine" und man fühlt sich beim Zuschauen eher unwohl als angeregt.

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Escape from the 21st Century

Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.05.2026
Ein ziemlich wilder Streifen, den man wohl am ehesten mit "Scott Pilgrim" oder, um beim Asiakino zu bleiben, mit "Kamikaze Girls" vergleichen kann, wenn es um die Machart aus wilden Schnitten, Texteinblendungen und eingefügtem Zeichentrick geht. Das ganze ist experimentell, sureal, hat viele (zu viele) visuelle Einfälle und ich finde, man hat hier und da auch geklaut. So finden sich Figuren, die stark an "Southpark" erinnern oder eine Sequenz, die frappierende Ähnlichkeit mit dem Intro "Der phantastische Film" aus alten Fernsehtagen hat. Eigentlich ist das kein Film, sondern eine hektische Aneinanderreihung von videoclipartigen Szenen. Das hat tatsächlich seinen Reiz, steckt voller großer und kleiner Gags (z.B. die Frau, die nur von hinten zu sehen ist, auch auf ihrem Beerdigungsfoto), aber den roten Faden verliert man als Zuschauer schnell. Das liegt an der Masse an Effekten und am scheinbar zusammenhanglosem Inhalt. Und das macht das Durchhalten anstrengend. Auf seine Weise ist das sehenswert, andererseits wird der Normalseher verständlicherweise abschalten. Dieser übersprudelnde Film vergisst vor lauter Kreativität eine kurzweilige Handlung. Fazit: Mangaähnlicher, visuell überbordender Mix aus SciFy und Comedy, dessen Bilderrausch davon ablenkt, dass nicht viel Substanz dahintersteckt. Ganz knappe 3 Sterne, weil ich Asia-Fan bin und der Ideenreichtum einen Stern verdient.

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Hooker

Die dunklen Geheimnisse eines Escort Girls.
18+ Spielfilm, Thriller

Hooker

Die dunklen Geheimnisse eines Escort Girls.
18+ Spielfilm, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 21.04.2026
Die Realität spiegelt der Film absolut nicht wieder. Die Philippinen sind ein Entwicklungsland. Wenn man so luxuriös lebt, wie hier gezeigt Mutter und Tochter, dann hat man's geschafft und gehört zu den oberen 10000. Das wahre Antlitz der Prostitution, die Armut, die dazu führt, all das beschönigt der Film extrem. Aber es soll ja auch keine Doku, sondern ein Erotikthriller sein. Nun ja. Nackte Haut bietet er. Aber ansonsten kann man kaum von Erotik und noch viel weniger von einem Thriller reden. Die Story ziiiieht sich ellenlang mit Dialogen, endlosem Gejammer und ohne jegliche Spannung. Das ganze erinnert eher an eine koreanische Soap, freilich mit Sex und Blut. Eine seltsame Mischung, die mir nur ein müdes Gähnen hervorlockt. Nach Sinn und Unsinn sollte man auch nicht fragen, denn Mamis Tötungsaktionen sind logikbefreit. Nach kurzer Zeit hab ich den schnellen Vorlauf gedrückt und bereut, nicht irgendetwas anderes in den Player gelegt zu haben. Fazit: Schlechte Darsteller, die schlecht synchronisiert wurden in einer schlecht inszenierten, laienhaft ausgeführten Verfilmung. Extrem langweilig - Schade um die Zeit.

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Monster Summer

Abenteuer, Fantasy

Monster Summer

Abenteuer, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 16.04.2026
"Monster Summer" ist ein recht liebevoll gemachtes Teenager-Abenteuer-Gruselfilmchen, das Erinnerungen an die eigene Jugend weckt. Man findet hier viele, bekannte Motive wieder, die in den 80ern in Filmen wie "Stand By Me" oder den "Goonies" etabliert wurden: Sommerferien, Abenteuer, eine kauzige Mentorenfigur und kindgerechter Grusel. Klar, das hat man schon oft und auch oft besser gesehen, aber "Monster Summer" ist für eine neue Generation gemacht und sicherlich als Hommage gedacht. Ein Knaller mit bleibendem Erinnerungswert, so wie die Vorgenannten, ist nicht entstanden, aber ein schöner, im besten Sinne altmodischer, Kinder-/Jugendfilm, der mit Mel Gibson und Kevin James prominent besetzt ist. Was auffällt, ist irgendwie ein schnelles Durchrauschen der Geschichte. Da wäre sicher noch mehr drin gewesen. Fazit: Zwar hätte man das Drehbuch durchaus etwas temporeicher umsetzen können, dennoch ist ein nettes Filmchen mit Nostalgiefaktor entstanden, welches aber wohl nicht den Kultstatus seiner Vorbilder erreichen wird.

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The Woman in the Yard

Lass sie nicht herein.
Horror, Thriller

The Woman in the Yard

Lass sie nicht herein.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.04.2026
"The Woman In The Yard" ist ein außergewöhnlicher und mit Köpfchen gemachter Horrorfilm. Doch was sind diese auch oft? Richtig, schwer zu verstehen. Man muss hier schon wieder alle Sinne beisammen haben um am Ende eventuell ein "Ach so ist das!" über die Lippen zu bekommen. Wenn die Auflösung zu verschwurbelt wird, kann einem das den Film schon versauen. Hier kam noch ein anderer Faktor hinzu: Nachdem der Film ganz stark und unheimlich beginnt und seine Zuschauer wirklich packt, obwohl kaum etwas passiert, lässt man ihn später in einem Dunkel versinken, dass man nichts mehr erkennen kann. Selbst Details, die wichtig für die Auflösung wären, werden verschluckt. Und das ist richtig ärgerlich. Ich denke, hier wollte man etwas zu intelektuell an die Sache herangehen und lässt dadurch eher verwirrte oder enttäuschte Zuschauer zurück. Atmosphärisch sehr gut gemacht, ist das ein Grusler für den Moment, den man morgen aber wieder vergessen hat. Fazit: Tolle Idee. Fängt ganz stark an, verursacht Gänsehaut und Unbehagen, doch endet dann fast in schwarzen Bildern, in denen man nichts mehr erkennen kann. Ein psychologischer Horrorfilm, der Einblick in eine depressive Seele geben will, aber einen Hauch zu wenig Horror bietet.

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Anaconda

Für diese Komödie stehst du Schlange.
Abenteuer, Komödie

Anaconda

Für diese Komödie stehst du Schlange.
Abenteuer, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 07.04.2026
Wenn man das sehr trashige "Anaconda" Franchise liebt, ist dieser Film ja nahezu ein Muss, denn so viel Budget hat wahrscheinlich nicht mal das Original gehabt. Und schlimmer als die Gurken die danach kamen, kann es nicht werden. Dieser Streifen ist aber keine Fortsetzung und schon gar nicht ein ernst gemeinter Film. Er ist eine offene Hommage an den ersten Teil und wird auf der Metaebene ausgelebt. Das bedeutet, man geht im Film davon aus, das der Urfilm mit JLo wirklich nur ein Film ist, der innerhalb der Handlung ein Remake erfahren soll. Man hat sich für das Comedygenre entschieden und somit gibts des öfteren was zu lachen. Der Humor dürfte aber nicht jedermanns Geschmack treffen, denn er ist äusserst flach und kann auch seine Finger wieder nicht von Pinkelwitzchen unterhalb der Gürtellinie lassen. Von ein paar guten Schmunzlern abgesehen, habe ich nur bei einer Szene herzhaft gelacht und die wurde uns schon im Trailer angeteast, was schade ist. Ansonsten habe ich entweder meinen Humor verloren oder "Anaconda" ist einfach relativ unlustig. Erst gegen Ende geht das Trashherz auf, denn das Tempo steigt und man bekommt Cameos zu sehen, für die man auch nach Abspann sitzen bleiben sollte. Alles in Allem hätte man deutlich mehr draus machen können. Fazit: Vorhersehbare Komödie und witzige Hommage. Doch mehr als 3 Sterne sehe ich in diesem Werk nicht.

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Oddity

Thriller, Horror

Oddity

Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.04.2026
"Oddity" gehört zu den intelligenteren Horrorfilmen, die nicht mit polternden und blutigen Szenen auf billige und oberflächliche Effekthascherei aus sind, sondern ganz ruhig und leise eine unheilvolle Stimmung aufbauen und den Horror erst im Kopf des Zuschauers entstehen lassen. Das geschieht durch wohl dosiert eingesetzte Jumpsqares, Dunkelheit, in der man etwas zu sehen glaubt und mysteriöse Vorkommnisse, deren Geheimnis man ergründen will. Der Film packt, obwohl er im Grunde fast schon langweilt, aber man immer die Gegenwart von etwas Unheimlichen spürt. Nebenbei entspinnt sich die Story per Rückblenden, die Überraschungen parat haben. Gänsehaut ist des öfteren garantiert, Unterhaltung aber eher weniger. "Oddity" ist nicht kurzweilig oder außergewöhnlich und verlangt nach Aufmerksamkeit. Wer eine durch die Gegend torkelnde, mordende Holzfigur erwartet, muss sich auf etwas anderes gefasst machen, was mich überrascht hat. Ich verstehe, dass man ihn deshalb langweilig finden kann, letztlich erreicht er aber sein Ziel und beschert einen gruseligen Abend. Fazit: Atmosphärische Mischung aus Crime und Horror, die sich eventuell zurückhält und leider auch im wahrsten Sinne viel im Dunklen lässt, nämlich einige Fragen und manch kaum erkennbare Szene.

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Lola

Kriegsfilm, Science-Fiction

Lola

Kriegsfilm, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 04.04.2026
Verdammich, nun hat mich die interessante Inhaltsangabe so gepackt, dass ich schon wieder nicht merkte: Dies ist so ein "Found-Footage" Mist. Das was mit dem Film nicht stimmt, merkt man schon am Menü und am unabhängigen Filmverleih. Und so hat der Zuschauer nun eine Tour de Force in schwarzweiß mit Wackelkamera und künstlich erstellten Störungen und Alterspigmenten vor sich. Jetzt hätte das Ganze tatsächlich überraschend gut sein können, wenn denn wenigstens die Szenen authentisch aussehen würden. Aber den meisten Bildern merkt man an, dass sie auf keinen Fall 1938 entstanden sind. Besonders auffällig, wenn dann Originalmaterial eingeschnitten wird. Erstaunlich, dass dies manchmal ganz gut gelungen ist. Die moderne Sprache, Aussehen und Verhalten der Schwestern sind völlig fehl am Platze und zerstören die Glaubwürdigkeit. Ich habe bis zum Ende geguckt und nun muss mein Fazit erfolgen. Die Idee finde ich super! Die Umsetzung steckt aber voller Logiklöcher, und auch als Found-Footage haut es wegen eingestreuter Songs nicht so recht hin. Zeitreisefans und für Experimente offene Zuschauer mit Geduld können sich das Teil gern ansehen, aber als Realfilm wäre die Idee wesentlich besser umgesetzt gewesen.

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The Old Woman with the Knife

Nach dem koreanischen Bestseller-Roman 'Frau mit Messer' von Gu Byeong-mo.
Action, Thriller, 18+ Spielfilm

The Old Woman with the Knife

Nach dem koreanischen Bestseller-Roman 'Frau mit Messer' von Gu Byeong-mo.
Action, Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 25.03.2026
"The old woman with the knife" ist ein sperriger Titel, der aber Fans des asiatischen Kinos neugierig macht. Vorab verraten: Eine zweite "Lady Vengeance" ist das nicht. Ich fühlte mich eher, aber nur wegen der Kameraeinstellung von hinten, an die "Sasori" Filme erinnert. Dieser Film ist ruhig, sentimental mit sparsam dosierter Action. Durch Rückblenden entwickelt sich eine interessante Geschichte, die zunächst wirklich fesselnd ist, sich dann aber im letzten Drittel doch etwas zieht. Dies ist eventuell die realistischere Variante von "R E.D." Die einstige Profikillerin wird älter, kann sich aber gut behaupten, bis sie von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Gespielt wird diese Rolle hervorragend. Endlich darf man wieder eine emotionale Bindung zu einer Filmfigur aufbauen und mitleiden. Leider ist die Inszenierung streckenweise sehr dunkel gehalten, so das einiges vom Schwarzgrau verschluckt wird. Es gilt wie so oft: Normalseher werden ihre Schwierigkeiten haben, Asiafans mit Geduld haben einen Film vor sich, der nicht unbedingt ein Must See ist, der aber doch über dem Durchschnitt rangiert. Fazit: Gutes Koreakino mit Tiefgang und trotzdem jeder Menge Blut, dem gegen Ende leicht die Puste ausgeht.

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Companion - Die perfekte Begleitung

Eine etwas andere Liebesgeschichte - Finde jemanden, der wie für dich gemacht ist.
Thriller

Companion - Die perfekte Begleitung

Eine etwas andere Liebesgeschichte - Finde jemanden, der wie für dich gemacht ist.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 17.03.2026
Erwartet hatte ich eine weitere Variante von "Meghan" und insbesondere "Subservience" und bin deshalb absolut positiv überrascht von der völlig anderen Herangehensweise. Gegenüber den üblichen "Android dreht durch"-Streifen erweist sich "Companion" als nahezu philosophisch und intelligent. Er verpackt Themen wie sexuelle Ausbeutung, Sklaverei und im weitesten Sinne auch die alte Menschheitsfrage "Woher kommen wir?" In seiner nachdenklich machenden Geschichte, die man so nicht unbedingt kommen sieht, auch wenn ich bei einer Person allein wegen des Aussehens einen Anfangsverdacht hatte. Die darstellerische Leistung der Hauptperson ist imposant. Sophie Thatcher gibt eine absolut sympathische Vorstellung mit viel Hingabe. Und letztlich ist das Szenario, wenn auch weit weg von technischer Machbarkeit, eine realistische Zukunftsversion, in der wir immer materieller werden und alles automatisiert ist. Wer also nicht immer dieselbe, oberflächliche Actionorgie um "böse" Roboter sehen will, sondern auch mal ein paar Hintergedanken einfordert und sich über gut platzierten Humor freut, ist bei "Companion" gut aufgehoben. Fazit: Eine wohltuende Überraschung. "Companion" setzt weniger auf extreme Spannung oder Ballereien und kommt ruhig, aber dafür mit Tiefgang daher, der nicht zu kopflastig (ähnlich bei "Exmachina") ist.

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Heretic

In seinem Spiel bist du nur eine Figur.
Horror, Thriller

Heretic

In seinem Spiel bist du nur eine Figur.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.03.2026
Endlich wieder ein sehr packender und dabei noch interessanter Film mit provokanten Thesen. Wer hätte gedacht, das Hugh Grant einen Psychpathen derart diabolisch und mit diebischer Freude am Spiel darstellen kann? Die Thesen, die er als Mr. Reed in den Raum stellt und die Vergleiche von Brettspielen und Plagiaten mit den Weltreligionen sind ein gefundenes Fressen für alle, die der Kirche und dem Glauben so rein gar nichts abgewinnen können. Hier wurde scheinbar sehr gut recherchiert. Alle drei Darsteller spielen überzeugend und es macht sich eine beklemmende, hochspannende Atmosphäre breit, die auf den Zuschauer übergeht. Leider übertreibt man gegen Ende und es wird zu dick viel Unglaubwürdiges aufgetragen. Was da im Haus letztlich vorgeht kann man nur mit viel Toleranz akzeptieren. Der Spannungsaufbau wird durch immer absurder wirkende Twists etwas ausgehebelt. Aber eines steht trotzdem fest: Es ist unheimlich. Fazit: Intelligent gemachter, atmosphärischer Horrorfilm mit interessanter Thematik, der aber am Ende völlig unnötig die Klischeekiste öffnet und dadurch bös an Glaubwürdigkeit verliert.

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Mickey 17

Zu sterben ist sein Alltag.
Science-Fiction

Mickey 17

Zu sterben ist sein Alltag.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 01.03.2026
"Mickey 17" schien eigentlich ein sehr vielverprechender Science Fiction Film. Der Regisseur hat sich einen guten Ruf erarbeitet, aber eben nicht im Mainstream. Dessen muss man sich bewusst sein. Der Film ist mehr eine parodistische Metapher. Schräg humorvoll, sehr makaber. Fast schon pervers, in nichtsexuellem Sinne. So weit erstmal ganz gut. Aber ich muss feststellen, dass, sobald Regisseur Bong Joon-ho mit Hollywood zusammenarbeitet, er sich scheinbar nicht wie in Korea entfalten darf. Nach recht kurzer Zeit wird der Film recht langatmig und seine 130 Minuten machen ihn nicht gerade zum Beispiel für Kurzweiligkeit. Auf diesen Film muss man sich vorbereiten und sich auf ihn unabgelenkt einlassen. Leider hatte ich die benötigte innere Ruhe nicht und war ziemlich schnell genervt. Zunächst von dem ewigen Voiceover, in denen "Mickey" mit uns, den Zuschauern, spricht und alles erklärt. Die Erzählerstimme legt sich störend über den ganzen Film. Jedenfalls bis dahin, wo ich sah, denn ich habe abgebrochen, bin aber bereit, ihm eine 2. Chance zu geben. Der nächste anstrengende Faktor ist Mark Ruffalo der außerhalb seiner Rolle als Hulk/Bruce Banner eigentlich nichts leistet. Bereits in "Poor Things" ging mir seine Performance auf den Keks und hier spielt er sehr ähnlich. Toni Colette an seiner Seite macht es nicht besser, ihr Talent wird vergeudet mit einer undankbaren Rolle. Einzig Robert Pattinson, der besser niemals den Edward in "Twilight" gespielt hätte, weil das seinen Ruf zerstört hat, kann ich etwas abgewinnen. Fazit: Steif und sperrig. Der Film ist ganz zäh inszeniert und wirkt aufgesetzt. Er hat wie so oft einen guten Kern, fällt aber auf die Nerven. Und das ist schade, denn die Story ist durchaus gut und verdient/benötigt ein aufgeschlossenes Puplikum. - Mal sehen, ob ich beim 2. Mal meine Meinung ändere.

ungeprüfte Kritik

Wonder Woman 1984

Fantasy, Action

Wonder Woman 1984

Fantasy, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 11.02.2026
Gal Gadot als Wonderwoman ist immer noch eine Traumbesetzung. Leider kackt ihr 2. Solofilm gegenüber dem sehr gelungenen Erstling komplett ab. "WW 1984" ist zwar durchaus eine solide Comicverfilmung, wirkt aber über weite Strecken wie eine Persiflage. Gerade Pedro Pascal lässt seine Figur komplett überziehen und das 80er Ambiente wird nur in der Anfangszene verwurstet und wirkt wie ein klischeebeladenes "Best Of" jenes Jahrzehnts, welches sich danach verliert und kaum noch an die Eighties erinnert. Die Story ist auch nicht unbedingt beknackter, als bei manch anderen Comicverfilmungen aber gerade durch die "Wishmaster"-Reihe auch altbekannt. Alles wirkt irgendwie lächerlich und überdreht. Auch die Tricks sehen teilweise etwas cheesy aus. Die Rückkehr von Chris Pine ist ebenfalls hanebüchen. Und so hat der Film deutlichen Beigeschmack und steht tief im Schatten von Teil 1. Gegen Ende wirds kitschig, aber immerhin gibts ein Cameo zu sehen. Fazit: Ohne Gal Gadot hätte der Film weder Schauwert noch Daseinsberechtigung. Er hat Plotholes und ist komplett konstruiert. Als Fortsetzung ein Rohrkrepierer, der auch gewaltige Längen hat.

ungeprüfte Kritik

Love Hurts - Liebe tut weh

Mit deiner Vergangenheit kannst du nicht Schluss machen.
Action, Lovestory

Love Hurts - Liebe tut weh

Mit deiner Vergangenheit kannst du nicht Schluss machen.
Action, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 08.02.2026
"Love Hurts" ist in der Tat so eine Art "Nobody Light". Würde nicht auf dem Cover erwähnt, dass die Macher ihre Finger im Spiel haben, käme man unweigerlich schnell selbst auf die Idee, da gewisse Ähnlichkeiten vorhanden sind. Ein biederer Makler entpuppt sich als Einzelkämpfer. Nur leider ist es jetzt nicht mehr neu und irgendwie auch etwas zurückhaltend inszeniert. "Love Hurts" macht Spaß, aber nicht genug Spaß. Dem Streifen fehlt irgendwie das besondere etwas. Er plätschert etwas wirr vor sich hin und bietet recht wenige kultige Momente, obwohl das Drehbuch sich bemüht hat. Trotzdem hat der Film das Potenzial zum Kultfilm, weil er ein paar innovative Charaktere bietet, die teils skurril zu nennen sind. Was allerdings Sean Astin hier zu suchen hatte, erschließt sich mir nicht. Er spielt einen nichtssagenden Typen, dessen Anwesenheit irgendwie sinnlos ist. Für Ke Huy Quan ist das eine tolle Rolle, in der er entfernt an Jackie Chan erinnert. Seine Chemie mit Ariana DeBose mag zwar stimmen, aber als Lover gehen sie überhaupt nicht durch. Die Action ist ok, manchmal ahnt man aber die Drahtseile, an denen so mancher Stunt durchgeführt wurde. Fazit: Witzige und nicht alltägliche, dennoch unausgegorene Actioncomedy, die eher wie eine Fingerübung für einen größeren Film aussieht. Es mangelt an erinnerungswürdigen Momenten und man kocht auf Sparflamme, wenn auch mit den richtigen Zutaten.

ungeprüfte Kritik

Never Let Go

Lass niemals los - Eine einzige Berührung genügt.
Thriller, Horror

Never Let Go

Lass niemals los - Eine einzige Berührung genügt.
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 07.02.2026
Die interessante Grundidee der Story führt dazu, dass man den ganzen Film über wissen will, was denn nun wohl Sache ist. Ganz gekonnt spielt der Film mit den Erwartungen der Zuschauer und immer, wenn man gerade überzeugt ist, dass alles einen realen Hintergrund hat, könnte dieses oder jenes doch auf etwas Übernatürliches hinweisen. Halle Berry beweist Mut zur Hässlichkeit und spielt die bigotte, strenge Mutter mit Hang zur Schizophrenie fast schon hassenswert. Ihre beiden Jungs geben auch eine grandiose Vorstellung in dieser Horrortour, die ständig unheimliche Atmosphäre austrahlt und ein stetiges, subtiles Spannungslevel hochhält. Die Absurdität und Skurilität der ständig angebundenen Familie ist ungeheuer packend, verstörend und unheimlich. Der reale Horror, die Gehirnwäsche der beiden Kinder und deren Folgen, der fanatische, religiöse Wahn, wurden fesselnd inszeniert und bis zum Ende wird nie ganz geklärt, was sich im Kopf abspielte und was nicht. Fazit: Ein sehr atmosphärischer Gruselschocker, der zum Nachdenken anregt und eine Dauergänsehaut produziert. Über das inkonsequente Ende kann man aber streiten.

ungeprüfte Kritik

Der Tiger

Wir ernten was wir säen.
Kriegsfilm, Deutscher Film

Der Tiger

Wir ernten was wir säen.
Kriegsfilm, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 03.02.2026
Das große Problem des Filmes ist, dass sein Hauptgenre eindeutig die Mystery-Ecke ist und wer sich auf einen Kriegsfilm freut, der dürfte leicht verwundert sein. Dennis Gansel ist ein authentisch ausgestatteter und mit hervorragenden Darstellern besetzter Film gelungen. Er hält sein Spannungslevel sehr hoch, nimmt den Zuschauer mit an Bord des klaustrophobischen Kastens und möchte natürlich an große Klassiker herankommen. Aber dann hätte man ihn besser ohne Hokuspokus gedreht, denn es gibt bereits sehr früh viele plumpe Anspielungen auf den Twist, der eigentlich niemanden überraschen dürfte. Nervig fand ich auch, dass man am Ende nochmal für die Streamer, die mit dem Handy beschäftigt waren, genau diese offensichtlichen Hinweise nochmal explizit auflistet. Man hält die Zuschauer also für blöd. Nebenbei ist der Film über weite Strecken sehr dunkel und das Ende ist einfach nen Tick zu apruppt, da man auf den Rest der Mannschaft nicht mehr eingeht, obwohl diese Charaktere das sehr verdient hätten. Ansonsten ist das aber ein atmosphärischer, unterhaltsamer Film. Fazit: Darsteller, Ausstattung und Story sorgen bis zu einem bestimmten Punkt für ein düsteres Kriegserlebnis. Die Wende ist allerdings vorhersehbar und macht vieles vom vorher gezeigtem kaputt.

ungeprüfte Kritik