Kritiken von "videogrande" aus Albersdorf

The Cellar

Verlorene Seelen
Thriller, Horror

The Cellar

Verlorene Seelen
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 30.10.2026
Sehr interessante Idee! "The Cellar" bedient sich zwar der gängigen Regeln des Horrorfilmes, aber wie sollte man auch das Rad neu erfinden? Jedenfalls habe ich noch nie beim Abfilmen von Treppenstufen solche Hochspannung erlebt. Und dieses Level hält der Film gut. Er entwirft ein Szenario, bei dem man zunächst nicht so genau weiß, ob es nun übernatürlich oder rein mathemathisch, bzw. physikalisch zugeht. Das einzige, was etwas störend war, ist mal wieder das dusselige Verhalten der Hausbewohner. Nach dem 3. Zuklappen der Kellertür hat man diese immer noch nicht gesichert und seine Kinder lässt man ständig allein. Alles in Allem ist dies trotzdem ein packender Grusler, dessen ausgefallene Idee ihm Wiedererkennungswert verleiht und nicht im Einheitsbrei untergehen lässt. Fazit: Kein Blut und kein Horror, dafür subtile, gruselige Hochspannung. Der Film weiß, wie man seine Zuschauer ohne Langeweile und Verlust des Interesses bis zum Ende führt.

ungeprüfte Kritik

Secret Division 749

Action, Fantasy

Secret Division 749

Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 28.10.2026
"Secret Division 749" kommt rüber wie eine Manga-Verfilmung und hat inhaltliche Parallelen zu "Akte X" oder den "Men in Black" mit einem Quentchen "X-Men". Der Vorspann ist auch bereits wie ein Comic aufgebaut und zeigt uns die tollsten Szenen und Monster - die dann im Film gar nicht vorkommen. Im Mittelpunkt stehen jugendliche Helden, die den Film zu einem Teenagerstreifen herunter klassifizieren. Man wollte ein wenig zu viel, denn eine Geheimorganisation, die übernatürlichen Phänomenen nachgeht, hätte eigentlich gereicht. Man musste allerdings noch mutierte Jugendliche einbauen, die die ganze Story nur verkomplizieren. Und die ist ohnehin schon wirr genug. Sie beinhaltet viel Leerlauf und versucht, sich mit relativ gelungenen Effekten über die Runden zu retten. Letztlich ist dies aber ein überkandideltes Drama mit vielen schwulstigen Dialogen und Szenen, die den eigentlich eher hektischen Streifen ausbremsen und ganz schnell auf den Pfad der Langeweile führen. Viel Gerede, viele Laborszenen mit einem Wesen, das aus dem Film "Life" geklaut wurde und die irgendwie alle nicht in Zusammenhang zu bringen sind. Dann wiederum Lavawürmer und Monstervögel im CGI Action-Gewitter, das nicht zu fesseln weiß. Mir fehlte da komplett die Verbindung, die Logik und der Sinn. Optisch alles stark computerlastig. Das ist ein SF Film aus China, der sich an seiner unnötig verschachtelten Story komplett verhebt und dem schwer zu folgen ist, weil man einerseits über konfuse, hektische Erzählweise und übertriebenen Pathos stolpert, dann aber auch kitschig, melancholische Szenen ertragen muss. Fazit: Hochwertig produzierter unausgegorener, undurchsichtiger, nerviger SF Film, dessen Charaktere und Story dem Zuschauer am Arsch vorbeigehen. Ich habe irgendwann ausgeschaltet.

ungeprüfte Kritik

Minions 3 - Minions & Monster

Kids, Komödie, Animation

Minions 3 - Minions & Monster

Kids, Komödie, Animation
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 24.10.2026
Die Minions sind ja grundsätzlich ein Phänomen. Schnell designte Innenleben von Ü-Eiern mit ein oder 2 Augen, die, ziemlich verständlich, unverständliches Zeug brabbeln. Für Erwachsene eine echte Herausforderung. Allerdings sind die auch diejenigen, die den Film zur Gänze verstehen, denn er ist vollgestopft mit Eastereggs zur Filmgeschichte der Universal Studios und eine grandiose Hommage an die goldenen Zeiten vom Stummfilm bis zum 50er Jahre Science Fiction Boom. Die Minion-Sprache ist zusammengesetzt aus den Sprachen dieser Welt und trotzdem oder deswegen kann man sinngemäß begreifen, was die knuffigen Kerlchen wollen. Die sind nun eher doch zur Belustigung der Kleinen da. Nur finde ich an diesem Teil aber so einiges für Kinder ab 0 recht zweifelhaft. Ein mit Laserstrahlen wild und laut um sich schießendes Hasenmonster, eine Enthauptung und so mancher Schreckeffekt, schließlich heißt der Film "Minions und Monster", könnten die Kleinsten irritieren. Hervorheben möchte ich Christoph Waltz, der auch als Synchronsprecher eine hervorragende Leistung bietet. Der Film hat viel Witz, macht Spaß, bietet viel für Entdecker und Filmfans und dennoch, man vergleicht ja gern, ist er etwas mauer als seine beiden Vorgänger. Fazit: Typischer Spaß mit den Minions, der im Grunde eher für Erwachsene, als für Kinder konzipiert ist, letztlich aber wohl beiden Freude bereitet.

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Madra

Das achtköpfige Drachenmonster
Fantasy

Madra

Das achtköpfige Drachenmonster
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 21.10.2026
"Madra" ist eine Mischung aus Kaiju Film und Wuxia Action alá "Godzilla" oder der "Chinese Ghost Story". Ein japanischer Fantasyfilm mit mehreren Gummimonstern und viel Zauberei. Da fliegen die Lichtblitze, bis man derer überdrüssig ist. Woran es genau liegt, dass der Film bei mir in keinster Weise gezündet hat, kann ich nicht sagen. Eigentlich mag ich beide Genres aber zumindest der Teil mit den Magiern konnte mich nicht wirklich packen. Um zu verstehen, worum es da geht, benötigt man schon gewisse Toleranz und Ausdauer. Ich fühlte mich schnell gelangweilt und desinteressiert. Immer wenn ein Kaiju auftauchte wurde es zwar interessanter, aber das Gemisch dieser Filme scheint nicht zu funktionieren. Hinzu kommt auf DVD eine suboptimale Bildqualität, die man so gerade noch akzeptieren kann. Fazit: Wild, wirres Fantasymärchen mit asiatischer Mythologie und liebevoller Tricktechnik, welches den Zuschauer schnell abtörnt. Kann man mit bis zu 3 Sternen bewerten, jedoch sind die eingangs genannten Beispiele wesentlich spaßiger und unterhaltsamer.

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Screamboat

Horror, 18+ Spielfilm

Screamboat

Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 18.10.2026
So einen Film sieht man sich natürlich nur aus purer Neugierde an. Was mag den Machern wohl Absurdes eingefallen sein, nachdem das Copyright des Disney Filmes "Steamboat Willi" erloschen ist...und man dann machen kann, was man will? Merkwürdig, dass dies möglich ist, aber so konnte man jetzt ungeniert Micky Maus zum Horrorkiller umfunktionieren. Trash, was sonst hätte man draus machen können? Es sind erstaunlich gut informierte Details eingeflossen. So ist der Name "Mortimer" der ursprünglich erdachte für die uns bekannte Maus gewesen. Der Film ist als schwarze Komödie konzipiert. Die praktischen Effekte sind nicht gut aber akzeptabel. Es wird eine Erklärung für das Vorhandensein des Mausemörders in Form eines Zeichentrickfilmes gegeben. Natürlich ist die hanebüchen. Im Großen und Ganzen steckt also Witz und Nerdwissen in dem Streifen, der einen auch oftmals schmunzeln lässt. Man kann zumindest attestieren, dass es kein lieblos runtergekurbelter Müll ist.Trotzdem habe ich mich eher durchgequält, als den skurillen Spaß abgefeiert. "Screamboat" hat ein paar gagreiche, splatterige Tode, aber auch etliche Längen zu bieten. Da kämpft man sich nicht 2x durch. Wirklich spaßig wäre das vielleicht als Trickfilm geworden, denn ausgerechnet der Abspann beweist das Potenzial. Fazit: Absolut groteske Ausgangsidee, billig aber mit Fanwissen zubereitet und doch nur größtenteils langweilig serviert.

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Die Rache der Dinosaurier

Gwangis Rache - Das Tal der Dinosaurier
Science-Fiction, Western

Die Rache der Dinosaurier

Gwangis Rache - Das Tal der Dinosaurier
Science-Fiction, Western
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 18.10.2026
Denkt man an Ray Harryhausen, dann fallen einem sofort die Fantasy Klassiker um Sindbad den Seefahrer oder Sagen der griechischen Mythologie ein. Hier nun hat man tatsächlich Cowboys und Dinosaurier in einen Film gepackt und es mag genau daran liegen, dass er weit weniger bekannt und eventuell auch weniger beliebt ist. Allein, dass er hier als "Rache der Dinosaurier" betitelt ist, macht ihn schon etwas unkenntlich, denn der Name "Gwangi" ist Filmfans schon eher ein Begriff. Die Stopmotiontechnik ist wieder mal vom Feinsten und gewisse Interaktionen mit den echten Darstellern wissen sogar heute noch zu verblüffen. Erneut ist dies ein Film vergangener Kinotage mit viel nostalgischem Charme. Wenn man aber mal genau über ihn nachdenkt, dann wird schnell klar: Hier wurde im Grunde die Geschichte von "King Kong" herangezogen und das macht dieses Abenteuerfilmchen etwas uninteressanter als andere Dinosaurierstreifen jener Epoche. Fazit: Toll animierte Urzeitwesen in einem charmanten Abenteuerfilm der etwas müde einen Kultklassiker kopiert. Aber er ist so liebevoll gemacht, dass man gar nicht anders kann, als ihn zu mögen.

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Heat

Besessen vom Verbrechen, getrennt durch das Gesetz.
Action, Krimi

Heat

Besessen vom Verbrechen, getrennt durch das Gesetz.
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 15.10.2026
"Heat" ist ein, bis in die Nebenrollen, hochkarätig besetzter Gangsterthriller, der eine ausgeklügelte und tiefgründige Handlung bietet. Gemeinhin bezeichnet man ihn als Meisterwerk. Das liegt aber eher im Auge des Betrachters, denn, und nun sind mir nach unten gerichtete Daumen gewiss, nach 2 von knapp 3 Stunden hats dann langsam auch mal gereicht. Der Film ist einfach zu lang und hält sich oft mit zwischenmenschlichen Gesprächen, sprich: Beziehungsdramen auf. Da gibts gescheiterte Ehen, selbstmordende Kinder, Liebeleien und dergleichen. Man darf sich darüber streiten, ob das nötig tat. Zum Einen stärkt das natürlich die Charakterzeichnung, zum Anderen zieht das die Geschichte in abnorme Länge, die ich nicht mehr kurzweilig fand. Lieber sehe ich 9 Stunden "Herr der Ringe" als den hier ein zweites Mal. Aber nicht falsch verstehen: "Heat" ist ein guter Film. Erinnerungswürdig ist vor allem der Realismus, die hervorragend inszenierte Massenschießerei und überragende Schauspielleistungen. Wobei einige trotz der Lauflänge kaum zur Geltung kommen, wie Natalie Portman, Tom Sizemore oder Danny Trejo. "Heat" konzentriert sich auf Pacino, DeNiro und Kilmer und gibt allen sehr viel Background und ist somit alles andere, als ein oberflächlicher Gangsterfilm. Fazit: Ein hoch niveauvoller Film mit überdurchschnittlich ausgeprägter Charakterzeichnung, der trotzdem 1 Stunde zu lang ist und leider dann doch ziemlich vorhersehbar endet.

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Conan der Zerstörer

Fantasy, Abenteuer

Conan der Zerstörer

Fantasy, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 08.10.2026
Also mir hat "Conan der Zerstörer" immer gefallen. Allen Kritikern zum Trotz, die natürlich recht haben, wenn sie sagen, dass hier im Vergleich zum düsteren ersten Film eine Komödie entstanden ist und Conans Truppe sich verändert hat. Arnie ist relativ geschwätzig, über Grace Jones Haarschnitt kann man streiten und es liegt ein sehr starker Hauch von Trash in der Luft. Aber letztlich ist der Film enorm gut ausgestattet, hat aufwändige Kulissen und nutzt fantastische Landschaften und Drehorte. Er ist praktisch ein "frühzeitliches Roadmovie", eine Reise von ein paar Kriegern nebst hübscher Prinzessin, auf der ständig etwas passiert. Langeweile kommt keine auf, im Gegenteil habe ich fast den Eindruck, dass man durch die Handlung hetzt. Da hätte man ruhig sogar noch ein paar Minuten dran hängen können. Ja, das Barbarengenre ist ein wenig merkwürdig und mit Vorurteilen behaftet und sicherlich ist hier vieles unfreiwillig belustigend. Aber das macht den Charme aus. Fazit: Guilty Pleasure! Ein amüsanter, nicht ganz ernst zu nehmender Film, den man im Grunde ohne Vorwissen gucken kann. Erstaunlich, dass da kein mehrteiliges Franchise draus geworden ist.

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Beast of War

Kriegsfilm, Abenteuer

Beast of War

Kriegsfilm, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 07.10.2026
"Beast of War" gehört zu den ernst gemeinteren Haifilmen. Mal ohne Bikini-Babes und Teeniegeschwurbel. Ok, das könnte man auch vermissen, aber hier geht es um eine Kriegsgeschichte (eine mit Ähnlichkeit zu der, die Quint im "Weißen Hai" erzählt). Nachdem die Einleitung im Ausbildungslager noch interessant war, macht der Film einen abrupten Schwenk auf ein Kriegsschiff, ohne auch nur anzudeuten, wieso, weshalb, warum sich die Truppe nun auf diesem befindet. Es überschlagen sich die Ereignisse und ab jetzt haben wir wieder einen generischen Genrefilm, in dem die Opfer nach Abzählreimprinzip schnabuliert werden. Jeder hat wieder so seinen ganz eigenen Charakter und das Final Girl, in diesem Streifen ein Boy, ist auch, wie so oft, von vornherein klar. Die Story läuft bei Nacht ab. Es ist daher düster, aber nicht zu dunkel. Atmosphärisch eingefangen wurde alles, aber wirklich spannend und mitreißend ist der Film aufgrund der Vorhersehbarkeit nicht, im Gegenteil ist auch einiges ganz schön hinkonstruiert. So gibt es auf dem Wrackteil natürlich eine Flagge, Waffen und Granaten und darum muss man wegen der Glaubwürdigkeit beide Augen zudrücken. Fazit: Solider, atmosphärischer Haifilm, dessen Weltkriegsszenario ihn von anderen unterscheidet. Einmal gucken, ohne es zu bereuen, reicht.

ungeprüfte Kritik

The Deep Dark

Horror, Thriller

The Deep Dark

Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 06.10.2026
Ich verstehe nicht, warum man dem Film einen Prolog gegeben hat, der absolut keinen Sinn ergibt und ohne den alles viel logischer wäre. 1856 werden Bergarbeiter von etwas angegriffen, das später, in den 1950er Jahren, erst freigelassen wird. Macht keinen Sinn. Ansonsten aber ist die Story wirklich fesselnd und hat einen interessanten Background. Nahezu der ganze Film spielt unter Tage und trotzdem kann man alles Nötige erkennen. Bravo, geht doch! Viel zu oft habe ich in letzter Zeit viel zu dunkle Filme gesehen. Hier war alles stimmungsvoll eingefangen. Überhaupt gewinnt der Film an Stil durch sein 50er Jahre Setting. Das Wesen sieht etwas merkwürdig und zu sehr nach animatronischer Puppe aus und wird leider auch nicht ausreichend beschrieben. Welche Herkunft mag das Viech haben? Das bleibt offen, was etwas unbefriedigend ist. Somit ist der Film nicht perfekt, hat Logiklöcher und ist auch kein echtes Highlight. Dennoch ist er mir 4 Sterne wert, da er atmosphärisch ist, toll ausgestattet und vor allem gut beleuchtet. Das apruppte Ende ist dabei konsequent und hoffentlich endgültig. Eine Fortsetzung könnte zwar die fehlenden Erklärungen liefern, tut aber nicht nötig. Fazit: Geradliniger, schnörkelloser Horrorfilm, der das Höhlengenre nicht bereichert aber vor allem nicht beschädigt. Simpel aber effektiv.

ungeprüfte Kritik

Shin Ultraman

Science-Fiction

Shin Ultraman

Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 02.10.2026
Shin Ultraman hat es bei mir schwer, da ich die lange Historie dieser Serie überhaupt nicht kenne. Und das als Kaiju-/Godzillafan. Somit kann ich schonmal nicht sagen, ob dieser neue Beitrag sich in den Kanon einfügt oder dem Ur-Ultraman alle Ehre macht. Was ich aber sagen kann ist, dass ich 2x beim Gucken eingeschlafen bin. Der Film ist ein wenig merkwürdig, um nicht zu sagen wirr, aufgebaut. Ultraman ist ein Außerirdischer, verschmilzt mit einem Menschen, der tot im Wald liegt und sich später grundlos auflöst. Dann kommt noch ein Außerirdischer, der praktisch nur eine Hülle ist und schließlich kommt einer in Menschengestalt, der irgendeine Box mitbringt, nach kurzer Klopperei aber verschwindet, um dem nächsten mit ner Art Raumstation Platz zu machen. Woher die Macht, bzw. die Fernbedienung kommt, sich in den Superhelden zu verwandeln, ist unklar, was die Gegenspieler eigentlich wollen, ebenso. Nun habe ich mich eigentlich auf einen Clash der Kaijus gefreut, aber eigentlich treten nur zwei richtig in Erscheinung und das gleich zum Anfang. Danach baut der Film merklich ab und verliert sich in Belanglosem. Plötzlich wird eine normale Frau riesengroß und fällt dann um, was wieder in den Bereich "wirr" gehört. Obwohl dieselben Macher hinter "Shin Godzilla" stecken, ist dies eine ganz andere Art von Film. Er ist eine Satire. Hier wird teils overactet und viel Möchtegernhumor eingeschoben. Was ich Lobenswertes sagen kann: Die Tricktechnik ist toll und die Kameraarbeit ist auffallend andersartig. Fazit: Unübersichtliche Manga-/Kaiju Verfilmung, die einiges offen lässt und teils Ratlosigkeit verursacht. Dazu stört der übertriebene Asia-Humor und Overacting. Kann mich zu knapp 3 Sternen hinreißen, ist aber in meinen Augen so ziemlich der einzige Genrefilm, den ich nicht zwei- oder mehrmals gucken muss.

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Legends of the Condor Heroes - Die Legende der Adlerkrieger

Ein episches Wuxia-Abenteuer
Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 26.09.2026
Tsui Hark hat ja schon so manches kleine Meisterwerk zustande gebracht. Unter anderem die Trilogien der "Chinese Ghost Story" und des "Detective Dee". Der Mann hat Sinn für schöne Bilder und fantasiereiche Scharmützel im Wuxia Stil. Auch dieser Film ist wieder wunderschön anzusehen. Computergeneriert aber optisch ansprechend durchgestyled. In Zeitlupe fliegende Pfeile, wehende Wiesen, Berge, Schluchten, Blütenmeere, und meistens vor Greenscreen gedreht. Das muss man mögen, hat aber Ästhetik. Leider verliert sich Hark in einer viel zu verkitschten Lovestory. Da trieft der Schmalz, während die Bombast-Musik auf die Pauke haut. Es gibt viel weniger Schlachten oder Action, als gedacht. Das ist reichlich schade, denn es zieht den Film wie Kaugummi. Viel belangloses Gerede und überdramatisiertes Geschehen ergießt sich über den westlichen Zuschauer, der das nicht so verarbeitet, wie der Fernöstliche. Erst im letzten Drittel wird voll aufgefahren, dann aber auch mit einem Overkill an Magie, die mit CGI zum Leben erweckt wird. Fazit: Optisch eine Wucht, storytechnisch langweilig. Warum aus "Condor Heroes" Adlerkrieger wurden, weiß man auch nicht und Erwähnung findet irgendwie keines von beidem. Was soll man sagen? Eine wunderschöne Schlaftablette? Nein, eher ein Gemälde, das eine zu lange Fantasy-Geschichte erzählt, die man hätte straffen sollen.

ungeprüfte Kritik

Dead & Buried

Tot und begraben.
Horror

Dead & Buried

Tot und begraben.
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 25.09.2026
"Tot und begraben" ist ein Klassiker, dessen Kinoplakat seit Bestehen immer mal wieder in renommierten Filmzeitschriften auftauchte, der deswegen bekannt ist, den aber kaum jemand gesehen hat. Lag wohl auch an der Indizierung. Der Film erinnert mich stark an den merkwürdigen Ausreißer der Halloween-Reihe "Halloween III". Beide sind äusserst skurril, naiv, im Grunde hanebüchen, aber wirken, wie aus Groschenromanen oder Gespenster-Heftchen entsprungen. So ein Film könnte heute gar nicht mehr entstehen. Er ist absolut unlogisch und auf ein reißerisches Ende hin konstruiert. Auf gar keinen Fall darf man anfangen, auch nur das Geringste zu hinterfragen. Denn was sollen die Fotografien und Filmaufnahmen? Warum sind sich manche bewusst, wer sie sind, andere nicht? Was soll die Filmvorführung am Ende und was hat die Hexenkunst mit der wundersamen Auferstehung zu tun? Warum sind die Verwesungserscheinungen erst am Ende ersichtlich? Nichts wird erklärt. Dazu gesellen sich Ungereimtheiten, wie die unnötige Meldung einer verschwundenen Leiche bei der Polizei, die nur dazu dient, das Puplikum auf eine falsche Fährte zu locken, aber logisch gesehen echter Schwachsinn ist. Kaum zu glauben, dass dieser Pulp-Film aus der Feder der "Alien"-Macher stammt. Man wollte wohl etwas Neues und Überraschendes schaffen, provokativ in seiner Gewaltdarstellung und verstörend. Und das auf Teufel komm raus, ohne Rücksicht auf Logik. Letztlich ist der Film bemerkenswert aber seitens des Drehbuchs wirklich kein guter Film. Nur ein Horror-Experiment. Ich gebe 3 Sterne aufgrund des Alters, der abgefahrenen Idee und des guten Willens, seine Zuschauer mit einer neuartigen, unerwarteten Idee zu konfrontieren. Eigentlich ist das eine echte Gurke mit dummen Drehbuch, doch die Zeit hat Kult draus gemacht.

ungeprüfte Kritik

Demon Lake

Thriller, Horror

Demon Lake

Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 24.09.2026
Tja, wat war dat nu? Eigentlich sollte ich den Streifen nicht weiter beachten und gleich mit einem Stern abspeisen. Weil 0 nicht möglich sind. Ich habe ihn nicht verstanden. Zudem stellt sich die Frage, warum sich die kreativen Köpfe für ein 4:3-Format entschieden haben. Wahrscheinlich weil es aus irgendwelchen Gründen billiger war. Eine Weile lang hält einen der Film bei der Stange, weil man ja nunmal wissen will, was es mit der Sache auf sich hat. Warum sind alle der Paranoia anheim gefallen? Was ist da los? Da werden viele Fährten gelegt und Fragen eröffnet. Doch der Film gibt keine Antworten und verwirrt durch ein abgebrochenes und verwirrendes Ende. Ich habe nichts gegen Filme, bei denen man mitdenken muss oder bei denen der Groschen erst in den letzten Minuten fällt. Aber dermaßen schwer sollte es einem ein Werk nicht machen. Er beantwortet nicht eine einzige Frage! Das ist frech. Fazit: Anfänglich spannend, dann immer blöder und konfuser. Den Clou bildet eine Postcreditscene, von der man jetzt eine Erklärung erwartet. Aber die verhöhnt die Zuschauer noch mit einem nahezu Standbild. Verschwendete Zeit.

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Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast

Karma ist ein Killer.
Horror, Thriller

Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast

Karma ist ein Killer.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 24.09.2026
Der Film, den ich eigentlich nicht sehen wollte, weil ich Jennifer "in jung" in Erinnerung behalten wollte. Sie sieht jetzt aus wie Simone Tomalla, aber das nur am Rande. Der von mir 20 Jahre ignorierte und völlig misslungene 3. Teil der Reihe hat mich dazu gebracht, diesen Neuaufguss als "wahren 3. Teil" einzufügen. Und das ist er auch. Es gibt viele überraschende Wiedersehen. Allerdings darf man sich wirklich streiten, ob man diesen Film braucht. Er demontiert meines Erachtens die "alten Helden", gibt ihnen kaum Screentime und bietet nahezu die gleiche Ausgangssituation wie 1997. Für einen modernen Slasher ist er mir zu unblutig, bleibt aber zugegeben immer spannend. Doch die Jumpsqares sind zu polterig, die Nostalgie hätte man besser ausleben können. Erst die Post Credit Scene macht so richtig Spaß und wird auch nur von den alten Fans verstanden. Natürlich deutet sich da eine weitere Fortsetzung an. Kommen wir kurz spoilerfrei auf den Killer zu sprechen: Ich halte diese Auflösung für komplett unglaubwürdig! So, aber wie bewerte ich diesen Film, der sich mittlerweile in eine Reihe mit unzähligen anderen 80er und 90er Jahre Spätfortsetzungen stellt? Er ist ein unterhaltsamer, bisschen blutleerer Slasher, der etwas Potenzial verschenkt aber Spaß macht. Einigen Enttäuschungen zum Trotz. Fazit: Kann man - aber muss man nicht gucken. Solider Durchschnitt.

ungeprüfte Kritik

Monster on a Plane

Horror, Deutscher Film

Monster on a Plane

Horror, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 22.09.2026
"Monster on a plane" ist natürlich ein schon mutwillig schlecht gemachter Trashfilm. Er wirkt eher wie ein billig erstellter Fanfilm, der sich vor Genregrößen wie den "Critters", meinetwegen "Alien", allen möglichen Flugzeugkatastrophenfilmen und auch "Snakes on a plane" verbeugt. Selbst Peter Jacksons "Braindead" kam mir beim Ansehen in den Sinn. Qualitativ hat der Streifen leider nicht viel drauf, allenfalls die Makeup-Effekte kann man als gelungen bezeichnen. Es splattert ordentlich. Etwas schade finde ich die Tatsache, dass er als deutscher Film synchronisiert wurde und das äusserst schlecht. Ich denke, das sind zum Teil nicht mal die Stimmen der Darsteller. Das lässt das Ganze noch billiger wirken. Ein paar Gags stecken schon darin, Eastereggs und interessante Cameos...alles nette Ideen, die aber nicht so wirklich zünden wollen. Zum Kultfilm reicht es meiner Ansicht nach nicht. Zu generisch, zu belanglos, manchmal ins Langweilige abdriftend. Da liegt ungenutztes Potenzial brach und dennoch kann man das als eine Art Fingerübung für spätere, bessere Filme verstehen. Man denke an John Carpenters "Dark Star", das war ein Filmhochschulprojekt und irgendwie ganz ähnlich aufgezogen. Fazit: Anerkennenswert aber viel zu lahm und ohne gute Gags oder sehenswerte Einfälle inszeniert. Für Fans von "Sky Sharks" und "Critters 4".

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Das Millionenspiel

Thriller, Deutscher Film, TV-Film, Krimi

Das Millionenspiel

Thriller, Deutscher Film, TV-Film, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 20.09.2026
"Das Millionenspiel" lässt sich nicht einfach als ein Film bewerten, denn der ist gar nicht mal so gut. Kann er auch nicht, denn er ist als Fernsehspiel konzipiert und da liegt nun die Essenz des Erfolges. Denn durch die Auswahl von echten Moderatoren und Laiendarstellern im Puplikum wirkt diese Satire großteils absolut authentisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Dieter Thomas Heck einen Text hatte. Der plappert wie immer drauf los und spielt im Grunde sich selbst. Die Reaktionen im Puplikum könnten echter nicht wirken. Und sie halten uns den Spiegel vor. Da dies ein deutscher Film ist, sieht er wirklich so aus, wie die Aufnahme einer TV Show von 1970. Und das macht den ganzen Charm aus. Wenn man nun meint, "Running Man" mit Schwarzenegger wäre ein Remake, dann hat man nur geringfügig recht. Denn beide Filme beruhen auf einer Kurzgeschichte aus den 50ern. Wobei die deutsche Version eben kein Spektakel geworden ist, aber dafür sehr glaubhaft umgesetzt wurde. Vor allem hat er die Ära des Privatfernsehens beängstigend vorhergesehen. Ok, anhand der USA konnte man es wohl ahnen. Zeit- und TV-geschichtlich verdient dieser kultige Streifen seine 4 Sterne locker. Der Aufbau als Pseudo-Spielshow raubt ihm ein wenig das Filmhafte aber genau das macht ihn ja auch aus. Fazit: Kult! Was da 1970 entstanden ist, war gewagt und vor allem gut beobachtet. Da steckt eine Gesellschaftskritik drin, die bis heute gültig ist. Das ist Fernsehgeschichte!

ungeprüfte Kritik

Blind

Wie kannst du dich wehren wenn du deinen Feind nicht sehen kannst?
Thriller, Krimi

Blind

Wie kannst du dich wehren wenn du deinen Feind nicht sehen kannst?
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 18.09.2026
Und wieder einer der Filme, die irgendwie vom Fließband kommen und dennoch nicht schlecht sind. Nur vorhersehbar und immer gleich, wie die Folgen einer Krimiserie. Auch die Grundidee ist nicht neu: Blinde Person wird Zeuge einer Mordtat und von da an vom Meuchler verfolgt. Das gabs schon und auch ähnlich aus Korea nur mit einer Gehörlosen im vergessenswerten "Midnight". "Blind" macht es aber besser, wird nicht langweilig und ist spannend erzählt. Die Darsteller sind gut bei der Sache, allerdings kommt der guten Frau manchmal das Drehbuch in die Quere, denn mal kommt sie perfekt ohne Augenlicht zurecht, dann wieder benimmt sie sich, als wäre sie gerade erst erblindet und schafft es nicht mal unfallfrei über die Straße. Sowas wirkt natürlich unstimmig. Ansonsten läuft der Streifen solide und routiniert ab. Es gibt die zunächst ungläubige Polizei, den rebellischen Jugendlichen, der zum Helfer wird und natürlich einen Stehaufmännchenkiller, der nicht klein zu kriegen ist. Wen nicht stört, dass er das alles schon mal gesehen hat, bekommt einen kurzweiligen Koreathriller ohne große Überraschungen. Was auch schon das Fazit wäre.

ungeprüfte Kritik

Der Mann aus San Fernando

Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 15.09.2026
Ich bin unterwältigt! Die beiden "San Fernando" Filme mit Clint Eastwood haben es geschafft, trotz besten Willens, ungesehen an mir vorbeizugehen. Bis heute! Doch was soll ich sagen? Ich bin reichlich enttäuscht, denn entweder ich habe komplett meinen Humor verloren, oder ich komme mit den Witzen aus den 70ern nicht klar. Da andere Filme das aber widerlegen, muss was "anders" sein, an dem Film. Ich finde Eastwood spielt hier einen unsympathischen Hillbilly, der auf billige Art Frauen aufreißt, dann mal wieder ein harter Kerl sein will und trotzdem verweichlicht einer Frau nachrennt, die ihn verarscht. Zwischendurch kloppt er sich immer mal wieder, bis ihm eine Horde Rocker (völlig fehlbesetzte Typen) und zwei koruppte Polizisten verfolgen. Ich musste während des Schauens an die Blues Brothers denken, denen ähnliches passiert, die sich aber genau über solche Typen und deren Western- und Countrymusik lustig machen. Manche Szenen laufen ins Leere, wie eine minutenlange Verfolgung zweier Motorradfahrer, die damit endet, das Eastwood kurz vor dem Ziel stolpert...Alles ist merkwürdig inszeniert und wirkt auch durch die Filmlänge(114 zähe Minuten) extrem ermüdend und langweilig. Erwartet hatte ich eine Art "ausgekochtes Schlitzohr" , echter Kult mit Burt Reynolds, bekommen habe ich einen Film, der von vorn bis hinten, von Musik bis Charakterzeichnung, nicht auf meiner Wellenlänge liegt. Fazit: Überraschend langweilig und müde inszeniertes Roadmovie mit merkwürdigen Typen. Teil 2 kann ich getrost streichen.

ungeprüfte Kritik

Conjuring 4 - Das letzte Kapitel

Der Fall, der alles beendet. Nach den wahren Fallakten von Ed und Lorraine Warren.
Horror

Conjuring 4 - Das letzte Kapitel

Der Fall, der alles beendet. Nach den wahren Fallakten von Ed und Lorraine Warren.
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 09.09.2026
Der vierte Teil findet zurück zu den Wurzeln, nachdem der direkte Vorgänger reichlich enttäuscht hat. Mehr als einmal hat er mir Gänsehaut verursacht, wenn ich auch sagen muss, dass er sich teilweise ganz schön Zeit nimmt, bis er in die Puschen kommt. Wenn man so möchte, ist dies ein Remake, denn es gab tatsächlich anfang der 90er bereits eine Verfilmung des Falles, die mir im Grunde sogar besser gefallen hat, weil sie sich mehr auf den Spuk konzentriert hat und die Warrens nicht als Hauptakteure darstellt, was sie in der Conjuring-Reihe ja sind. Vera Farmiga und Patrick Wilson sind aber auch wirklich sympathisch und tragen die Filme. In diesem Fall sogar besonders, denn man gestaltet den Streifen tatsächlich als einen Abschlussfilm, an dessen Ende es noch ein paar Cameos gibt. Leider vernachlässigt man aber komplett die Geister, von denen es drei gegeben haben soll, aber ich nur 2 zu Gesicht bekommen habe und auch deren Hintergründe gar nicht beleuchtet wurden. Man lässt es also ordentlich poltern und spuken, bemüht sich aber nicht um eine schlüssige Geschichte oder ein nachvollziehbares Ende. Irgendwann ist der Mummenschanz ohne große Erklärung vorbei. Das ist etwas schade. Aber immerhin baut er keine Querverweise zu Geisternonnen oder ähnlichem auf, was mich an den beiden ersten Filmen etwas gestört hat. Fazit: Teil 4 ist ein guter Abschluss der Reihe, der am Ende zu Herzen geht. Er erreicht meines Erachtens nicht die Klasse von Teil 1 und 2, macht aber den misslungenen dritten vergessen und sorgt allemal noch für gehörige Gänsehautmomente.

ungeprüfte Kritik

Ich werde immer wissen, was du letzten Sommer getan hast

Was er weiß, kann dich umbringen.
Horror, 18+ Spielfilm, Thriller

Ich werde immer wissen, was du letzten Sommer getan hast

Was er weiß, kann dich umbringen.
Horror, 18+ Spielfilm, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 08.09.2026
Früher war ich kritischer bei meiner Filmauswahl und mir meiner Zeit bewusster, die ich verschwende. Das Erscheinen dieses (angeblichen) 3. Teils direct-to-video war schon ein klares Zeichen. Jennifer Love Hewitt ist nicht mehr dabei? Das ist doch so ein billiger Nachklapp wie "From Dusk Til Dawn 2" oder "Starship Troopers 2" - Wird nicht geguckt! Bis heute, denn über die Jahre habe ich ein Herz für Trashfilme entwickelt und die Neugier hat gesiegt. Ist er wirklich so schlimm, wie alle sagen? - Ich hoffte nicht...aber JA!! Zunächst mal ist die ganze Optik des Filmes minderwertiger. Man erkennt auf Anhieb den qualitativen Absturz. Teils sind auch die Kameraführung und Schnitttechnik billig und hundsmiserabel. Und ja, dieser Film ist unsinniger Trash. Also sieht man ihn am besten als eine Art Persiflage auf das Original. Man kann sich über solchen Blödsinn, das z.B. grundlos jemand mit einem Schweißerschirm vor dem Gesicht (durch die man ohne Licht NICHTS sieht) einen Lift bedient, beömmeln. Die Story ( ja welche eigentlich?) hat zu den beiden Vorfilmen nur per Zeitungsausschnitt eine Verbindung und spielt sich an einem völlig anderem Ort ab. Der Killer selbst macht gar keinen Sinn mehr. Die Darsteller sind allesamt uncharismatische B-Ware. Und das Schlimmste: Es passiert fast nichts, man füllt die Laufzeit mit banalen und unwichtigen Szenen und die Atmosphäre ist komplett am Boden. Der Streifen langweilt zu Tode! Ich habe mich durchgequält, auch wenn mir zum Abschalten war. Fazit: SO schlecht habe ich ihn nicht erwartet. Das ist nichtmal mehr Trash! Als Fortsetzung hat er von vornherein verloren. Als eigenständiger Film ist er einfach nur vergessenswert. Furchtbar! Das Gute ist: Man kann ihn komplett ignorieren und dann eventuell den WAHREN 3. Teil MIT Jennifer Love Hewitt (von 2025) ansehen.

ungeprüfte Kritik

Conjuring 3 - Im Bann des Teufels

Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 07.09.2026
Ich hatte schon eine Vorahnung, dass "The Conjuring 3" nichts Dolles sein wird und bin seinerzeit nicht mehr ins Kino gegangen. Es ist kaum zu glauben, wie langweilig der Streifen geworden ist. War der erste noch grandios und die Wiedergeburt des klassischen Spukfilmes, hat der zweite neben seiner Gruselstory sogar eine beeindruckende Ausstattung gehabt, die einen wirklich in die Siebziger zurückversetzt hat. Auch der war immer noch ein waschechter Geisterfilm. Von beiden bleiben viele Szenen in Erinnerung. Von diesem hier ist nach dem Abspann schon alles weg. Weniger Spuk, als Exorzismus stehen im Vordergrund. Weniger Geisterjagd, als Detektivarbeit. Dementsprechend gibts deutlich weniger Atmosphäre. Ok, der Ansatz, dass nicht alles nur die gleiche, aufgewärmte Geschichte erzählen soll, ist lobenswert. Dafür wird man aber an andere Filme erinnert, allen voran natürlich an den bekannten Film mit Max von Sydow. Szenen wiederholen sich ständig, Fratzen tauchen auf, übliche Verrenkungen werden fabriziert. Aber Gänsehaut verursacht der Film nicht. Er beschmutzt regelrecht das Franchise mit seiner Banalität und Einfallslosigkeit. Selbst die Warrens kommen hier nicht so interessant rüber, wie in den Vorfilmen. Fazit: Das war nix! Und ohne den Namen "Conjuring" im Titel wäre das ABSOLUT nix gewesen. Ein langweiliger, eintöniger Grusler, der erst im Abspann mit den echten Tonbandaufnahmen der Warrens ängstigt.

ungeprüfte Kritik

Spiral - Das Ritual

Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 04.09.2026
"Spiral" ist nicht etwa das erwartete Remake eines japanischen Horrorfilms, sondern eine eigenständige Verfilmung im Stile der Ari Aster Filme "Midsommar" und "Heredetary". Mit letzterem hat er auch die meisten Gemeinsamkeiten. Die Story ist schwerer Stoff und nicht leicht zugänglich. Es wurde ordentlich Gesellschaftskritik in eine mysteriöse Handlung eingeflochten. Da die Protagonisten ein homosexuelles Paar sind, könnte man meinen, hier nun ein krampfhaft mit Klischees und Regenbogenfarben um sich werfendes, aufdringliches LGBT-Filmchen vor sich zu haben. Dem ist aber nicht so, man geht ganz normal damit um. Die sexuelle Ausrichtung ist auch nicht ganz unwichtig für den Verlauf der Story, die man wieder vielseitig deuten kann und die nie ganz erklärt wird. Der Film ist nicht sonderlich innovativ und die genannten Vorbilder sind deutlich besser. Dennoch schafft man es, eine beklemmende Atmosphäre zu erzeugen, die den Zuschauer in ihren Bann schlägt. Die Stimmung ist unheimlich und mit gut platzierten Schreckmomenten angereichert. Man will einfach wissen, was die Sache auf sich hat. So bleibt "Spiral" immer interessant und strahlt Unbehagen aus. Letztlich wird man aber leider irgendwie allein gelassen, was den Film zu keiner runden Sache macht. Fazit: Nichts für Horrorfans, die sich gern oberflächlich mit Krawall berieseln lassen. "Spiral" fordert seine Zuschauer heraus und beschäftigt sie mit einer Geschichte zum Mitdenken und interpretieren.

ungeprüfte Kritik

Come Play

Er ist gut darin, kein Freund zu sein. Eine beklemmende neue Horrorvision wartet auf dich.
Horror, Thriller

Come Play

Er ist gut darin, kein Freund zu sein. Eine beklemmende neue Horrorvision wartet auf dich.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 04.09.2026
Langweilig! Nix Neues in Gruselland. Eine übernatürliche Bedrohung macht sich über ein (mal wieder autistisches) Kind her, welches dann Zeichnungen mit einer schwarzen Gestalt anfertigt. Kommt bekannt vor? Wem nicht? Der interessante Aspekt, die modernen Errungenschaften wie Apps auf Mobiltelefonen mit in eine Gruselgeschichte zu verweben verpufft, auch weil er unlogisch ist. Es wird erklärt, dass das Wesen praktisch hinter dem Display in einer Parallelwelt lebt und nicht durchdringen kann. Aber es ist im Grunde bereits da und kann Möbel rücken, Kinder würgen und in die Höhe heben. Später kommts plötzlich doch physisch in unsere Welt, obwohl das doch eigentlich nicht ging, braucht Elektrizität und kann dann doch ohne diese meilenweit umherkriechen. Macht alles keinen Sinn! Desweiteren sehen wir penetrante Eigenwerbung für "Spongebob", jede Menge flackernde Lichter von Anfang bis Ende, eine endlose Reihe von lauten Jumpsqares und viel mehr nicht. Fazit: Substanzloser, unlogischer Horrorfilm, der viel poltert, aber keine Einfälle hat und darum mit ständig gleichen (Lampen-)Szenen extrem langweilt. Gänsehaut geht anders.

ungeprüfte Kritik