Für eine optimale Funktionalität und optische Darstellung aktivieren Sie bitte JavaScript.

Kritiken von "u28nmn" aus

6 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Tobruk - Libyen 1941
    2. Weltkrieg - Libyen 1941
    Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "u28nmn" am 10.02.2015
    Ich muss den anderen Kritiken zustimmen: Die Handlung ist wirklich nicht sehr spannend bzw. unterhaltsam. Das liegt daran, dass der Film recht realistisch gestaltet ist. Man begleitet eine kleine Truppe von Soldaten kurz nach ihrer Kommandierung an den Kriegsschauplatz und erlebt quasi in Auszügen das, was sie erleben. Nicht immer kann das spannend oder mitreißend sein. Wer selbst mal gedient hat, kann das leichter nachvollziehen.

    Die Frage ist, wie soll man so einen Film von der Handlung her besser bzw. unterhaltsamer gestalten? Krieg war und ist nun mal kein Vergnügen aus Sicht des einzelnen Soldaten. Oftmals ergab sich keine heldenhafte Laufbahn und beim Nachdenken über den Sinn verblieb nicht viel mehr als Leere, welche hauptsächlich durch das Streben nach dem Überleben des nächsten Tages ausgefüllt war. Dass der Film nicht so toll abschneidet, liegt also an dem Material selbst, das er inhaltlich darbietet - Bild und Ton sind hingegen hervorragend. Auch die Schauspieler sind gut.
  • The Patrol - Tödlicher Hinterhalt
    Die Patrouille
    Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "u28nmn" am 10.02.2015
    Ein recht kurzer (ca. 78 min), aber sehr gelungener Film über britische ISAF Soldaten in Afghanistan.
    Er zeigt den Alltag der Soldaten auf einem Einsatz im Kampfgebiet. Dabei ist der Film vornehmlich auf die Phasen konzentriert, in denen die Soldaten rasten, zu einem neuen Ort fahren, Befehle empfangen und vor allem Zeit haben, über sich und die Situation nachzudenken. Insgesamt entwickelt sich somit ein recht realistisches Bild vom Leben eines ISAF-Soldaten auf Patrouille - also ohne Beschönigungen, Heroismus und übertriebener Schießerei / Action. Für Unterhaltungszwecke also nicht gut geeignet, sondern klar ein Film zum Nachdenken über die Perspektive der ISAF-Soldaten, die einem geboten wird. Jedoch stelle ich es mir schwer vor, ein solches Thema zur Unterhaltung aufzubereiten und dabei gleichzeitig nah an der Realität zu bleiben.

    Es ist ein ehrlicher Film, der den Sinn des ISAF-Einsatzes ausgehend von der Sicht der niederen Soldaten und Offiziere klar in Frage stellt - die maßgeblichen Umstände wären: Schlechte Versorgung und unzureichende Ausrüstung, ständige Alarmbereitschaft und Gefahr eines Angriffs / Hinterhalts, Unsichtbarkeit des Gegners und Sinn des Krieges bzw. der nicht spürbare Erfolg.
  • Der Erste nach Gott
    Alexander Marinescos gnadenloser Kampf.
    Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "u28nmn" am 12.02.2014
    In kurzer Zusammenfassung muss ich sagen: Grauenhaft, es lohnt sich nicht!

    Warum?
    Erstens ist die Handlung etwas undurchschaubar und setzt keine den Zuschauer motivierenden Akzente.
    Zweitens ist die deutsche Synchronisation unterirdisch peinlich. Die Dialoge sich stellenweise wirklich sehr dumpf geraten und zerstören noch das letzte Fünkchen Atmosphäre.
    Drittens sind die Action-Szenen und der Schnitt nicht besonders gelungen. Der Film plätschert so dahin, ohne den Zuschauer auch nur etwas an sich zu binden. Technik-Interessierte kommen auch kaum auf Ihre Kosten - hauptsächlich spielt sich alles außerhalb eines U-Boots ab.

    Ich weiß, es gibt nicht viele gute Filme rund um U-Boote - schon kaum russische. Aber dieser hier ist den Verleih wirklich nicht wert. Lasst es lieber sein.
  • Heroes of War
    Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "u28nmn" am 12.02.2011
    Sehr gelungener Kriegsfilm über den chinesischen Bürgerkrieg. Habe anfangs viel Heldenpathos und politische Einfärbung erwartet. Doch wurde ich sehr positiv überrascht: Im Mittelpunkt stehen weder der politische Hintergrund noch irgendwelche Beschönigungen des Ausgangs des Konflikts aus Sicht der später siegreichen Partei. Stattdessen erzählt der Film von einem Hauch an Individualismus, der sich gegen die Masse der kommunistischen Aufopferung zum Schluss behaupten kann. Der Hauptmann einer zur Deckung eines Rückzugs verheizten Truppe überlebt, um das Andenken seiner gefallenen Kameraden zu wahren und deren Opfer nicht um die Anerkennung zu bringen. Entgegen der Rettung eines "James Ryan" erscheint dieser Film realistischer und befindet sich von Effekten her auf gleicher Augenhöhe. Trotz einiger ruhiger und zum Nachdenken anregender Passagen also nichts für schwache Nerven und Gemüter. Es kracht anfangs und in der Mitte mächtig.
  • The Italian Job - Jagd auf Millionen
    Kino auf der Überholspur!
    Action, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "u28nmn" am 12.02.2011
    Anfangs ist die Handlung recht spannend und man wird neugierig, wie sich der Film noch entwickelt. Jedoch konnte mich der versuchte Spannungsaufbau von der Mitte bis zum Ende überhaupt nicht mitreißen. Da war total die Luft raus und es gibt vergleichweise Besseres. Die Story ist total ins Belanglose abgerutscht. Habe nur zuende geschaut, weil gerade nichts bessers im Fernsehen lief.
  • Death Proof
    Todsicher
    Thriller, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "u28nmn" am 04.04.2008
    Die ersten 30 min plätschern so dahin, ohne dass etwas Nennenswertes passiert. Dabei sind die Dialoge langweilig und nichts sagend. Bisher der schwächste Tarantino-Film. Lohnt sich nur für echte Fans.