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Kritiken von "djimy" aus

65 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Das Messer am Ufer
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 06.11.2004
    Portrait einer gefühlskalten Generation X
    Wer zum Teufel durfte Mitte der 80er Jahre amerikanische Filmtitel übersetzen? »River\'s Edge\« bedeutet doch schlicht und einfach Flussufer, ein Messer kommt im ganzen Film nicht vor!!!
    Das Drama schildert die Facetten der Generation X so gut, dass Douglas Coupland seine helle Freude daran hätte: Emotionale Distanz als Selbstschutz; grüblerischer Pessimismus und Ohnmacht in einer festgefahrenen Welt. Ende der 80er war ich 15 und ähnlich drauf wie Matt oder Clarissa in diesem Film. Das Leben war ein Kampf, in dem man mit seinen Kräften und Gefühlen haushalten musste. Take it like it is - and dont\'t make a fuss! Heute fällt es mir etwas leichter, aber im Grunde ticke ich noch genauso. Mit Keanu Reeves\' innerer Zerrissenheit in früheren Rollen (z.B. hier oder in My private Idaho) konnte ich mich immer identifizieren. Dafür ist er die Idealbesetzung.
    Authentizität ist das Stichwort. Scheiß auf Helden!
  • Nicht auflegen!
    Dein Leben hängt an der Strippe
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 24.10.2004
    ungewöhnlich, deshalb gut
    vielleicht nicht gerade realistisch, aber wer das unbedingt von abendunterhaltung verlangt, kann sich ja z.B. das auslandsjournal ansehen. starke idee, gut umgesetzt. colin farrell mit einer glanzleistung quer durch alle gefühlslagen, die meisten anderen wirken leider etwas hölzern ... vielleicht weil ihnen nur so wenig zeit bleibt, in erscheinung zu treten. ungewöhnlich, deshalb gut. und in der englischen originalfassung gibt einem kiefer sutherland\'s stimme den absoluten kick.
  • Bad Boys 2
    Action, 18+ Spielfilm, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 17.10.2004
    marcus\' ewiges gezicke nervt
    »bad bays, bad boys, whatcha gonna do? whatcha gonna do when we come for you?« => ich würde v.a. erstmal mein auto in sicherheit bringen. die crashs und verfolgungsjagden sind phänomenal. das war's aber auch schon. denn diese zwei jungs haben längst nicht soviel charme, witz und finesse wie die bad boys vom ersten teil. marcus ist total weichgespült und nur noch auf droge umwerfend komisch. und mike, naja (hey, ich liiiiebe will smith und seine kleinen dumbo-ohren, aber ...) mike ist nicht mehr cool genug. das finale war nicht schlecht, auch die postkarten-shots von miami nicht übel, aber alles in allem hat mir der erste teil besser gefallen. da stimmte die chemie zwischen den beiden partnern besser. marcus hat zu viel rumgezickt. das nervte.
  • Monster
    In Amerika nannte man sie das Monster.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 12.10.2004
    Schwer verdaulich, aber gelungen!
    Wahnsinnsfilm - im wahrsten Sinne des Wortes. Ein schockierendes Psychogramm, dem ganz und gar nicht die Tiefe fehlt (wie einige behaupten). Man muss ja auch nicht jede Kleinigkeit vorgekaut bekommen, oder? Ich ziehe meinen Hut vor der Regie-Debütantin und der für ihr unbeschreibliches Spiel verdienterweise mehrfach ausgezeichneten Charlize Theron. Kein Plädoyer gegen die Todesstrafe zwar, aber doch ein Aufruf gegen Vorverurteilung und Schwarz-Weiß-Malerei. Gelungen!
  • Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen
    Abenteuer, Fantasy
    Bewertung und Kritik von Filmfan "djimy" am 08.10.2004
    Nicht die beste Rolle des Ritters Ihrer Majestät ... leider
    »The League Of Extraordinary Gentlemen«: Schräge Inszenierung, aber das muss ja nicht schlecht sein. Hier allerdings bringen die schnellen Schnitte und Kamerafahrten keine Rasanz, sondern zerpflücken den Film. Die Idee, ein Sammelsurium aller verfügbaren Helden der Literatur zusammenzukratzen und gegen das ultimativ Böse antreten zu lassen, fand ich schon bei Van Helsing nicht gut. Trotzdem wollte ich »Die Liga ...\« sehen - v.a. wegen Sean Connery. Aber leider war es nicht gerade seine stärkste Rolle. Ich fand eigentlich nur das letzte Drittel spannend. Meine Lieblingsfigur: der unsichtbare Skinner - der bot schöne Effekte und wurde mit sichtlich Spaß gespielt. Alles in allem: medium.