Kritiken von "videogrande" aus Albersdorf

Blood & Sinners

Tanz mit dem Teufel - Wir sind alles Sünder.
Thriller, Drama

Blood & Sinners

Tanz mit dem Teufel - Wir sind alles Sünder.
Thriller, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 30.07.2026
Ich glaube, ich deute den Film falsch. Soll das eine Satire oder Hommage an Black Music oder etwas in der Art sein? Hier gibts jedenfalls eine Menge unfreiwilliger Komik, die nach einer skurrilen Szene mit Figuren, die u.a. aus der Zukunft kommen, ihren ersten Höhepunkt im von Vampiren aufgeführten Riverdance hat. Es ist ja kein Geheimnis, dass es um die Blutsauger geht. Aber dass hier wirklich alle Klischees vom Knoblauch bis zum Holzpflock bemüht werden, finde ich ganz schön billig und altbacken. Man möchte sehr offensichtlich humorvoll an die Story herangehen, aber ich halte diesen Versuch, einen neuen "From Dusk Till Dawn" zu kreieren für misslungen. Als allererstes haben mich schon die computergenerierten Baumwollfelder genervt und kurze Zeit später konnte ich den ganzen Film nicht mehr ernst nehmen. Ja, er möchte eigentlich auf die politischen Zustände und auf Rassismus und dergleichen aufmerksam machen, aber da sind die Vampire, die hier so oberflächlich und kurz in Erscheinung treten, völlig fehl am Platze. Ohne sie wäre der Film sogar 4 Sterne wert. Aber als Horrorfilm? Ich habe keine Bedrohung oder Horror gespürt. Eigentlich passiert in der Hinsicht kaum etwas. Es gibt ein abschließendes Gemetzel und dann geht die Sonne auf. Das wars? Nicht ganz. Das Ende, eigentlich eine Postcreditscene, fand ich schön. Ansonsten hat der Film mich enttäuscht und gelangweilt. Fazit: Völlig überbewertetes Südstaaten-History-Vampirfilmchen mit viel Bluesmusik und meines Erachtens ohne einen einzigen erinnerungswürdigen Moment.

ungeprüfte Kritik

Hua Mulan

Die Legende der Kriegerin.
Abenteuer

Hua Mulan

Die Legende der Kriegerin.
Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 28.07.2026
Erzählt wird, offensichtlich sehr frei, die uns vor allem durch Disney bekannte Geschichte von Mulan. Da dies ein chinesischer Film ist, erhoffte ich mir eine realistischere und bessere Verfilmung mit vielen Kämpfen im Drahtseilstil. Leider hat man aber eine merkwürdige Mischung aus Drama und Beinahe-Lovestory fabriziert, die extrem kitschig ist. Manchmal wirken die Darsteller wie einer overactenden Theatertruppe entlaufen. Der Darsteller des Vaters ist viel zu jung für den gebrechlichen, alten Mann, den er darstellt, der General ist kaum älter als seine Mannschaft. Das kann man nicht ernst nehmen. Mulan hat hier anfänglich einen drollig gemeinten Sidekick, in Gestalt des typisch dicklichen Dummlings erhalten, der für Erheiterung sorgen soll. Irgendwie will der Film so gar nicht zünden, weil er zu viel Schmalz und völlig unrealistische Zusammenhänge zeigt. Man meint wirklich, die Darsteller seien karnevalsmäßig nur in Kostüme, statt in ihre Rollen geschlüpft. Wer nun auf gut choreographierte Kämpfe, möglichst spektakulär, wartet, der bekommt nichts davon zu sehen. Mittendrin patzt auch noch mal die deutsche Synchro, die plötzlich ein "sie" benutzt, statt "er" und während einer Reitszene sieht man deutliche Reifenspuren des vorausfahrenden Kamerafahrzeugs. Das alles hat mich komplett rausgerissen und enttäuschte Langeweile hervorgerufen.
Fazit: Furchtbar! Kitsch, Klischees und Vorhersehbarkeit ohne jegliche Schauwerte.

ungeprüfte Kritik

Benny Loves You

Verschmähe nie dein Kuscheltier!
Horror, 18+ Spielfilm

Benny Loves You

Verschmähe nie dein Kuscheltier!
Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 26.07.2026
Das nenne ich mal eine Überraschung! Ursprünglich hatte ich ein billig erstelltes Filmchen im Sharknado-Stil erwartet, aber "Benny loves you" ist verdammt gut getrickst. Und nicht nur das: Die schwarzhumorige Splatterkomödie ist im Ganzen gut gelungen und hoch unterhaltsam. Bereits der Prolog ist atmosphärisch und die musikalische Untermalung darf man wohl als Hommage an Nightmare on Elm Street verstehen. Der Film ist keinesfalls dilletantisch heruntergekurbelt, sondern hat hervorragende Kameraeinstellungen und Spielereien in Zeitlupe parat. Scharfes Bild und ordentliche Spezialeffekte. Alles viel hochwertiger, als man denkt. Man muss sich nur auf eine mordende Muppetfigur einlassen können und ein Herz für trashige, leicht verrückte Filme haben. Fazit: Nennen wir es mal Edeltrash. Eine gut gemachte, blutige Komödie, die großen Unterhaltungswert besitzt und Spaß macht.

ungeprüfte Kritik

Masters of the Universe

Erlebe wie er zu He-Man wird. Legenden werden nicht geboren, sie werden geschmiedet.
Fantasy

Masters of the Universe

Erlebe wie er zu He-Man wird. Legenden werden nicht geboren, sie werden geschmiedet.
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 22.07.2026
Das ist (fast) genau der Film, den wir Kinder der 80er Jahre damals anstelle des Dolph Lungren Vehikels, welches heute ein perfektes Guilty Pleasure ist, vor Jahrzehnten erwartet hätten. Ich glaube, er ist gefloppt, weil er eben zu spät kam. Die Generation Z kennt wohl kaum die Spielzeugserie von Mattel und die Zeichentrickserie. Aber wer die Figuren damals bespielt hat, der erkennt jedes Detail. Von Man-At-Arms Keule, natürlich über das Schwert der Macht bis zu den einzelnen, teilweise skurrilen Figuren wie Ram Man oder Spikor. Sie sind hier, leider bei weitem nicht alle, zu Leben erwacht. Erwartungsgemäß sind die weiblichen Helden weniger sexy ausgefallen, als sie damals schon als Figuren waren. Scheiß Zeitgeist der 2020er! Was ich allerdings wirklich vermisse, das sind die fantasiereichen Fahrzeuge, die ein wesentlicher Bestandteil des Kultes sind. Wer eben in besagter Zeit groß wurde, wird auch Flash Gordon Vibes bekommen, denn Queen, bzw. Bryan May ist deutlich hörbar am Soundtrack beteiligt. Gewöhnungsbedürftig finde ich den doch recht eigenwilligen, teils infantilen Humor, aber wirklich fehl am Platze ist er auch nicht. Ein Cameo rundet das Ganze noch ab und ich möchte behaupten, dass dies in späteren Zeiten, wie sein Pendent aus den 80ern, zu einem Kultfilm werden wird. Fazit: Für Kenner! Kindheitserinnerungen, die nicht ganz perfekt umgesetzt wurden, aber dringendes Fortsetzungspotenzial haben, da noch eine Menge fehlt. Comichaft, detailfreudig und 100% selbstironisch.

ungeprüfte Kritik

Der Low-Budget Stuntman

Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 19.07.2026
Wer die New Kids mag, der wird den Film ohnehin lieben, auch wenn er sich den Filmen gegenüber schon zurückhaltend ausnimmt und wer die Kids nicht mag, könnte genau deswegen doch noch Gefallen an diesem "Low-Budget-Stuntman" finden. Anarcho- und Fäkalhumor auf prollige Art. Es wird viel uriniert und sich übergeben. Es gibt dumme Sprüche und Rassismus. Sex nicht zu vergessen. Politische Korrektheit kennt der Film nicht und das ist auch alles gut so. Wenn man trashige Filme mag und über "Feuer, Eis und Dosenbier" oder "American Pie" lachen kann, dann sollte man hier gut aufgehoben sein. Von so einem Werk erwarte ich eigentlich wenig und war doch über Cameos überrascht, die ich nicht erwartet hätte. So trifft man hier auch Regisseur Dick Maas an, der sich selbst spielt und noch einige mehr. Ok, gerade wenn man mit den eingangs erwähnten Kids nichts anfangen kann, benötigt man schon gewisses Durchhaltevermögen und sehr abseitigen Humor, aber ich habe viel gelacht und mich (selten) gelangweilt. Fazit: Holländischer Hau-Drauf-Humor. Schwarz, derb, für einige völlig daneben und peinlich für manche aber auch zum Schenkel klopfen. Ich fühlte mich gut unterhalten und vergebe 3 sehr gute Sterne. Alles andere wäre manchem Film gegenüber unfair.

ungeprüfte Kritik

Croc

Das Killerkrokodil
Horror, Abenteuer

Croc

Das Killerkrokodil
Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 14.07.2026
Ich habe ein Herz für Trashfilme und daher ist meine Kritik nicht so vernichtend, wie sie unter normalen Umständen sein sollte. Nehmen wir mal die "Lake Placid" Reihe zum Vergleich: Alle Fortsetzungen des Originals sind billige Direct-To-Video Produktionen mit sehr üblen Effekten. "Croc" kann diesen Filmen locker das Wasser reichen. Er ist für eine Thai-Coproduktion erstaunlich kurzweilig und mit gewisser Spannung inszeniert. Es bleibt sogar Zeit für einen Nebenplot um mafiöse Machenschaften. Man hat aus dem geringen Budget was rausgeholt, abwechslungsreiche Drehorte genutzt und auch einige Unterwasseraufnahmen hinbekommen. Die Tricks sind erwartungsgemäß grottig, aber es hat sogar für einen Pappkameraden gereicht und nicht nur für CGI. Zu guter letzt hat sogar Michael Madsen noch ein paar Taler für seine "Mitwirkung" abbekommen, die er lustlos abspult. Es ist kein Meisterwerk entstanden und der Film ist auch ein wenig zu ernst gemeint, geht aber als solide Trashproduktion durch. Fazit: Mit wenig Geld aber viel Herzblut gemacht. Wer so einige Tierhorrorfilme der billigen Art kennt und liebt, dem könnte auch "Croc" gut gefallen.

ungeprüfte Kritik

Sisu 2 - Road to Revenge

Sie nahmen ihm seine Familie. Er nahm Rache.
18+ Spielfilm, Kriegsfilm, Action

Sisu 2 - Road to Revenge

Sie nahmen ihm seine Familie. Er nahm Rache.
18+ Spielfilm, Kriegsfilm, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 07.07.2026
Ich weiß nicht so recht, was ich vom 2. Teil von "Sisu" halten soll. Er setzt den Funsplatter-Actioner rund um den Nazis mordenden, wortkargen Finnen in gleicher Weise fort, nämlich mit viel Blut und völlig übertriebenen Sequenzen. Das ist nicht zum Kopfschütteln, sondern das spaßige Konzept der Reihe. Jedoch ist die Motivation seiner Peiniger diesmal weniger nachvollziehbar und man schlägt auch ein wenig die emotionale Schiene ein. Die Grundstimmung ist somit eine andere und es kommt mir vor, als hätte ich beim ersten Film viel mehr Unterhaltung und Tempo erlebt. Nichts desto Trotz kommen Fans noch auf ihre Kosten, ebenso Freunde dieses Genres, das sich auch in Filmen wie "Machete" oder "Final Destination" widerspiegelt, nämlich durch "Freude" an völlig abstrusen Todesszenen, die bewusst zum Lachen anregen sollen. Doch diese "Road to Revenge" führt über teils schon zu grausame Gewalt, die dem Protagonisten widerfährt und nicht mehr zur Gänze komisch ist. Fazit: Wieder mal ein skandinavischer Spaß der brutal-komischen Art im Stile von "Dead Snow" und "The Trip", der aber deutlich langatmiger ist und gegenüber des ersten Teils etwas weniger "überzeugt". 4 Sterne ist er trotzdem wert, denn wann bekommt man schon mal so einen trashigen Spaß serviert?

ungeprüfte Kritik

Itsy Bitsy

Horror, Fantasy

Itsy Bitsy

Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 05.07.2026
Nichts Neues auf dem Spinnensektor. Das übliche Gehusche und Verstecken in Zimmerecken oder unter dem Bett. Auch die obligatorische Katze muss wieder dran glauben. Inzwischen reichlich nervend finde ich die traumatischen Erlebnisse, die den Protagonisten oft vorausgehen. Hier ist es mal wieder ein Verkehrsunfall, der für ständige Flashbacks sorgt. Die bilden dann so einen leichten Sideplot und stören mehr, als das sie nutzen. "Itsy Bitsy" klingt eigentlich nach nem waschechten Trash- und Spaßfilm. Aber hier gehts ernst gemeint und vor allem tödlich langweilig zu. Einzig erwähnenswert ist das Wiedersehen mit der viel beschäftigten und unterschätzen B-Movie Ikone Bruce Davison und "Tasha Yar" (Denise Crosby) aus Star Trek, auf das ich dann aber lieber verzichtet hätte. Fazit: 100 Mal gesehen. Langatmiger und zäher Spinnenhorror von der Stange.

ungeprüfte Kritik

Dream Scenario

Triff den Mann deiner Träume.
Fantasy, Drama

Dream Scenario

Triff den Mann deiner Träume.
Fantasy, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 05.07.2026
Dieser Film lässt absichtlich viel Spielraum für eigene Interpretationen, da er im Grunde nichts erklärt und zum Ende hin immer verwirrender wird. Auf jeden Fall darf man eine Kritik an sämtlichen Hypes aus dem Internet in ihm sehen. An Mobbing und hippen Influencern. Nicolas Cage beweist Mut, denn er ist hier fast nicht wieder zu erkennen. Und er zeigt eine echte schauspielerische Bandbreite. Allein das ist sehenswert. Die Story ist faszinierend und ziemlich "arthousig" und (zu) ruhig inszeniert. Unterhaltungs und Spannungpotenzial wurden zugunsten eines Puplikumsexperiments (Mitdenken) übersehen. Die ewige Pianomusik kann dabei wirklich als störend empfunden werden. Zunächst beginnt es mit leicht skurrilem Humor, wird dann aber ernsthaft dramatischer und bildet ziemlich real ab, wie ein Unschuldiger ins Abseits gerät. Cage stellt seine Verzweiflung teils mit Overacting, teils aber auch beeindruckend beklemmend dar. Schade ist nur, dass "Dream Scenario" fast alles seinem Puplikum überlässt und es auch leicht überfordert. Was ist real, was nicht? Bewegt sich Paul die ganze Zeit über in seinem eigenen Traum? Das bleibt dem Zuschauer überlassen und er darf fasziniert hineininterpretieren, was er möchte. Der anfänglich echt starke und tief schürfende Film driftet leider im letzten Drittel in einen merkwürdigen SF Plot ab und kann somit nicht wirklich überzeugen. Fazit: Beeindruckende Mischung aus absurder Comedy, etwasSF und leichtem Horror mit jeder Menge Drama und Gesellschaftskritik. Etwas zu intelektuell und verworren aber auf jeden Fall mit vielen Hintergedanken inszeniert. 3+

ungeprüfte Kritik

Ich glaub' mich knutscht ein Elch!

Der Alte hat einen Sprung in der Schüssel!
Komödie, Kriegsfilm

Ich glaub' mich knutscht ein Elch!

Der Alte hat einen Sprung in der Schüssel!
Komödie, Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 23.06.2026
So viele 1-Stern Bewertungen für diesen Klassiker der 80er Jahre? Ahaa, es liegt an der Synchro, die zum Erscheinen auf Bluray neu erstellt wurde. Und da sieht man mal wieder, wie ein Film damit steht und fällt. Einzig das Original mit seiner Original Synchro ist das Wahre. Der noch junge Bill Murray und eine Menge anderer Bekannter nehmen hier die US Army aufs Korn, aber wenn man ehrlich ist, verbeugen sie sich auch etwas davor, denn am Ende wirds versöhnlich. Der Zuschauer hat auch nach Jahrzehnten noch seinen Spaß an dieser Anarchokomödie, die aus der guten alten Zeit stammt und alles andere als politisch korrekt ist. Da gibts sexistische Witzchen und auch Seitenhiebe auf so manches andere, als die Army. Das Team der "Ghostbusters" hat hier zugeschlagen und irgendwie kapitelartig, vielleicht etwas merkwürdig, sämtliche Klischees, auch des kalten Krieges zusammengeschustert. Man merkt auch, das die Extended Fassung mit dem Südamerika-Teil nicht wirklich stimmig ist und sollte unbedingt auf die Kinofassung mit alter Synchro zurückgreifen, um bedingungslosen Spaß zu haben. Fazit: Ein selten dämlicher Filmtitel für eine tolle Satire auf Uncle Sam, starbesetzt und ulkig. Macht immer noch Spaß und verdient so, wie er 81 in hiesige Kinos kam, seine 4 Sterne. Alle anderen Versionen braucht kein Mensch.

ungeprüfte Kritik

How to Talk to Girls at Parties

Musik, Komödie, Science-Fiction

How to Talk to Girls at Parties

Musik, Komödie, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 22.06.2026
Um im Englischen zu bleiben, wo dieser Film herkommt: "Weird and strange" - Also was hier abgeht ist mal wieder im Delirium eines Autors (nämlich dem extravaganten Neil Gaiman) entstanden, der die Seventies, Science-Fiction und britischen Humor mag. Sinn...tja, den kann man hineininterpretieren, wenn man möchte. Vielleicht, dass die Ära des Punk, am bekanntesten wohl vertreten duch die Sexpistols, nicht von dieser Welt ist. Die Musikrichtung bildet natürlich den Soundtrack, und wer sich damit auskennt, bzw. Fan ist, der wird seine helle Freude daran haben. Bemerkenswert ist die schöne, authentisch wirkende Ausstattung, die die ausgehenden 70er gut portraitiert. Über die sperrige und wenig zugängliche Umsetzung der Kurzgeschichte mag man streiten, jedoch wenig über die Darsteller. Sowohl Elle Fanning, wie auch Alex Sharp zeigen große Spielfreude und bringen zwei Teens zum Leben, welche sich selbst, die Musik und das Leben entdecken. Spaß hat der Film irgendwie wirklich gemacht, jedoch ist er wohl eher ein Geschenk für echte Fans von Neil Gaiman. Ich weiß das zu würdigen, kann aber mit dem Ergebnis nicht viel anfangen und muss sagen: Massenkompatibel ist diese Verfilmung nicht. Sie richtet sich an ein Nischenpuplikum mit Nerdwissen und wird unter denen evtl. Kultstatus erreichen. Ich gebe faire 3 Sterne, aber wer den Film verreißt, der hat mein Verständnis. Er ist einfach zu speziell...

ungeprüfte Kritik

The Night

Es gibt keinen Ausweg.
Horror, Thriller

The Night

Es gibt keinen Ausweg.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 10.06.2026
"The Night" ist insofern interessant, als das er eine iranisch-US-amerikanische Gemeinschaftsproduktion ist. Hotels sind immer für Horror gut und ich muss sagen, es beginnt höchst atmosphärisch, wenn auch leidlich bekannt. Es klopft des öfteren laut, was sich dann Jumpsqare nennt und etliche Klischees werden, wenn auch wirkungsvoll, bemüht. Natürlich drängt sich ein "Shining" Vergleich auf. Die unheimliche Stimmung wird eine Weile aufrecht erhalten und gipfelt das erste Mal in einer Gänsehaut-Szene mit einem Polizisten. Ab da bekommt man richtig Lust auf den weiteren Film, stellt die Frage, welche gruseligen Geschichten sich in diesem alten Gebäude verbergen und warum das Paar heimgesucht wird. Doch besser wird es leider nicht. Ab da wird es komplett konfus, der Spuk wird kurz und banal begründet und wenn man ehrlich ist, machts wenig Sinn und man versteht das Ende dann gar nicht mehr. Fazit: Anfänglich spannender, dann extrem abflachender, fast langweilender Psycho-Horror, der aber mit realistischer Darstellung punktet.

ungeprüfte Kritik