Kritiken von "Chris123"

Kleine Dinge wie diese

Nach dem gleichnamigen Bestseller von Claire Keegan.
Drama

Kleine Dinge wie diese

Nach dem gleichnamigen Bestseller von Claire Keegan.
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 26.01.2026
"Wenn du durch dieses Leben kommen willst, musst du manche Dinge ignorieren"

Überragender Cillian Murphy.
Da packt es einen schon gewaltig, wie ehrlich und glaubwürdig Cillian Murphy den braven, bescheidenen und fleißigen Vater von Fünf Mädchen gibt, und ein Leben lang die schweren, schmutzigen Kohlen hin und her schindet. Dabei kommt er in gebückter Haltung daher und schrubbt sich täglich die dreckigen Hände mit Seife und Wasser ab bevor er sich zu seiner Familie an den abendlichen Esstisch setzt. Dabei hat er immer ein freundliches Wort oder ein respektvolles nicken für die Menschen in seiner Umgebung übrig, gleich wie schlecht es im gerade geht.

Eines muss allen von euch klar sein: Dieser Film ist bei WEITEN nicht für jeden geeignet. Die Düsternis die, die meiste Zeit über den Film liegt ist schon sehr beklemmend, ja geradezu klaustrophobisch. Als der Kohlehändler Bill Furlong (Murphy) bei der Auslieferung einer Fuhre in ein örtliches Kloster bemerkt das dort junge, schwangere, alleinstehende Frauen und Mädchen zwangsweise eingewiesen und wie im einen Gefängnis oder Arbeitslager gequält und misshandelt werden fühlt er sich an seine eigene, ledige Mutter erinnert. In ihm tobt ein Kampf gegen die Vergangenheit und die Gegenwart.....wie soll er sich verhalten?

Fazit: Schwer verdauliche Kost die einen viel Geduld und Leidensfähigkeit abverlangt. Viele würden diesen Film als langweilig oder langatmig bezeichnen und von einer mangelhaften Inszenierung sprechen. Fakt ist aber das hier hohe Schauspielkunst und eine wahrhaft skandalöse Begebenheit im Bezug auf die katholische Kirche zu bestaunen gibt. Das ist bestimmt nicht jedermanns/Frau Sache. Wer aber die Mühe nicht scheut und emotionale, menschliche Darstellung zu schätzen weiß ist hier genau richtig. 4-5 Sterne. Super.

ungeprüfte Kritik

Die Rosenschlacht

Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt.
Komödie, Lovestory

Die Rosenschlacht

Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt.
Komödie, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 26.01.2026
" Sein Atem riecht wie eine Sardelle die auf Sauftour war und sein Lachen klingt wie das Röcheln eines krepierenden Köters"
- Ivy Rose zur Paartherapeutin -

Hier gefällt mir die Kritik von "Spiegelblicke" ganz gut. Ich bin ja schon immer ein großer Fan von Danny De Vitos´s "Rosenkrieg(1989)" mit den phantastischen Darstellern Kathleen Turner, Michael Douglas und eben Danny DeVito als erzählenden Scheidungsanwalt, ein Klassiker im schwarzen Komödien Bereich. Die Neuverfilmung, sofern man sie als solche sieht, wirkt aber nach immerhin 35 Jahren um einiges frischer und lebendiger.

Benedict Cumberbatch und Olivia Colman sind auf jeden Fall schauspielerisch als "Traumpaar" gut besetzt, die Story ist durchaus bekannt aber Innovativ im Bezug auf vertauschte Geschlechterrollen zwischen Mann und Frau. Die Harmonische Beziehung kommt erst schleichend in Schieflage und der entstehende Konflikt steigert sich gemächlich ins unerträgliche und führt beide in ihren Verhaltensweisen an die Grenzen des erträglichen. Schließlich eskalieren zum Ende hin die gewachsenen Egos des Ehepaares und münden in einer vergifteten Situation in der niemand mehr Grenzen oder ein an sich halten kennt.

Fazit: Im "schwarzen" Komödienfach ist der Film auf alle Fälle überdurchschnittlich gut gelungen. Der doch recht giftige Wortwitz und die deftigen Sprüche lassen die Anfänglich Harmonie des sich wirklich liebende Paares tatsächlich tragisch aber dennoch komisch rüberkommen. Aber keine Angst, mit einem Handfesten Drama bekommt man es hier nicht zu tun, die schwarz-humorige Rosenschlacht im "britischen Style" behält bis zum Schluss die Oberhand. 3-4 Sterne sehenswert(+).

" Ich glaube nicht das es ihnen gelingen wird ihre Probleme zu lösen "
- Ist ihnen erlaubt so etwas zu sagen? Sie sind immerhin unsere Therapeutin -

ungeprüfte Kritik

The Smashing Machine

Zwischen Triumph und Abgrund
Drama

The Smashing Machine

Zwischen Triumph und Abgrund
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 26.01.2026
"Hassen sie sich gegenseitig im Ring?" -Auf gar keinen Fall-

Mal sehen. Die Rezensionisten "Wernerbros" & "DVDPapst" haben beide recht, gut geschrieben.
Ich wollte den Film von Hause aus sehen und war sehr gespannt auf das hier gebotene. Mein erster Eindruck war schon mal schwierig, nicht wegen des Filmes sondern der "Sportart" Mixed-Martial-Arts. Ich habe ab und an mal ein Paar Minuten gesehen, das finde ich ganz schon verstörend. Zu rangeln und schlagen bis einer am Boden liegt und der andere sich drauf schmeißt und ihm die Birne weich klopft finde ich einfach mehr als übel. Seis drum, für den der es begreift und mag kann das ganze ja "unterhaltsam" sein.

Künstlerisch macht der Film schon was her. Der Doku-Still mit den durchweg guten Schauspielern darunter Dwayne Johnson und Emily Blunt kommt bei mir schon mal gut an. Vieles im Film erklärt das damals unterbezahlte Mixed-Martial-Arts Milieu hautnah und man taucht ein in die vielfältigen Charaktere der Sportler und ihrer Hoffnungen und Leiden. Aber was mich wirklich an der ganzen Verfilmung gestört hat war die nicht vorhandene Story. Sollte ein Film-Biografie nach wahrer Begebenheit nicht mehr zu bieten haben als das hier gezeigte? Ich meine: mancher einfacher Angestellter oder Arbeiter in Rente hat mehr über sein Leben zu erzählen als der Ringer Mark Kerr, und es liegt mir fern diesen Mann zu beleidigen.(...das währe ja im Zweifel sogar ungesund)

Fazit: Wirklich interessant gemach, aber meine Erwartungshaltungen waren höher. Hätte es da nicht interessantere Menschen im Kampfsportbereich gegeben die es verdient hätten in einer Filmischen Biografie verewigt zu werden? Schwamm drüber, schlecht ist das hier gezeigte trotzdem nicht, ich gebe mal 3 Sterne und sage annehmbar bis sehenswert. Für Fans der Sportart vielleicht sogar sehenswert+ in Richtung 4 Sterne.

ungeprüfte Kritik

Greenland 2

Migration - Das Ende der Welt war erst der Anfang.
Thriller, Action

Greenland 2

Migration - Das Ende der Welt war erst der Anfang.
Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 25.01.2026
“Es ist vollkommen gleich was passiert, Hauptsache wir bleiben zusammen“

Der 1.Teil aus dem Jahr 2020 hat mir gut gefallen und ich habe ihn mit 4 Sternen bewertet. Diese Fortsetzung wirkt allerdings Actiolastiger als die alte, eher dramatischere und menschlich düstere gedrehte Erstfassung. Auch Atmosphärisch und Spannungsmäßig fand ich den ersten Film stärker. Musste das automatisch zu einen schlechten Ergebnis führen?

Die Antwort fällt aus meiner Sicht positiver aus als ich gedacht hätte, im Kino war das ganze nämlich recht ansehnlich. Die Story ist einfach gehalten und nicht realistisch, wem das hier wichtig ist, ist schon mal raus. Die Schauspieler sind wieder, auch Gerald Butler, passabel und passend. Die Effekte und die musikalische Untermalung sind gediegen, Action gibt es im Überfluss. Dramatisch war das ganze tatsächlich auch wieder annehmbar und unterhaltsam wenn auch bei weiten nicht mehr so drastisch und gut wie im 1.Teil. Man muss wohl für diese Fortsetzung etwas mehr Fantasie und Offenheit mitbringen als das bei “Greenland 1" schon nötig war.

Fazit: Erzählerisch und Logisch sehr bescheiden (...hanebüchen...) aber optisch vom feinsten und in Verbindung mit dem 1.Teil durchaus sehenswert. Vermutlich wird der Film bei denjenigen ankommen die den ersten Teil auch schon mochten und umgekehrt die nicht-Fans in ihrer Sichtweise bestärken. Ist ja auch in Ordnung. Vielleicht muss man das eine oder andere mit Augenzwinkern hinnehmen, aber im Genre-Durchschnitt betrachtet hat mich "Greenland 2" überrascht und doch ganz ordentlich unterhalten. Ich sag mal so um die 3 Sterne Wert und für Katastrophen-Film-Fans für einmal ansehen mindestens annehmbar bis sehenswert.

“ Wir haben nicht alles riskiert um hier zu sterben, ich will eine Chance auf einen Neuanfang “

ungeprüfte Kritik

Extrawurst

Wer grillt hier wen?
Komödie, Deutscher Film

Extrawurst

Wer grillt hier wen?
Komödie, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 24.01.2026
" Wo ist das Problem? " - Man merkt halt jetzt nicht so richtig das du ein Türke bist weil du dich nicht so verhältst -

Also gut, bevor wir so richtig Anfangen muss man mal die Grenzen des Films abstecken. Das hier gebotene ist Theaterstückmäßig gefilmt und deswegen zwangsweise sehr dialoglastig. Gelegentlich gibt es eine Slapstickeinlage oder eine kleine, harmlos-witzige Handgreiflichkeit. Am ehesten würde ich Filme wie: "Der Gott des Gemetzels", "Der Vorname" oder "Contra" als vergleich heranziehen und den Anspruch auf Action oder sonstiges Getöse auf 0 herabsetzen. Na, noch Interesse ?

" Es geht doch hier nur um einen Grill "

Wenn ja dann könntet ihr hier auf euere Kosten kommen. Die Schauspieler sind alle toll, Hape K. als kleiner möchte-gerne-König, der C.M. Herbst als Bio-linker-Zyniker, F. Yardim als Opfer/Täter/Deutsch-Ausländer?!, A. Knauer als Gerechtigkeits-Emanze und zu guter Letzt der ewig beleidigte F. Mücke als Erz-Konservativer-Erbsenzähler der alle nervt. Die Konflikte sind angerichtet und sehr breit gefächert, der Grill ist natürlich nur ein Vorwand für die viele anderen Streitigkeiten von denen für sich genommen keiner besonders Explosiv ist aber eben jeder im kleinen "dahin schwelt" um sich letztlich am eben diesen Grill zu entzünden. Das traurige Ergebnis: Allmählich fallen alle Hürden und jeder Quatscht ungehemmt drauf los, übelster Populismus gepaart mit Egomanie ersetzen Vernunft und Anstand, Freundschaft zählt nichts mehr.

Fazit: Reißt irgendwie keine Bäume aus macht aber trotzdem viel Spaß. Ich habe mich schon lange nicht mehr so sehr im Kino speziell im Komödienfach amüsiert. Sicher ist der Film insgesamt betrachtet recht oberflächlich macht aber doch viel mehr richtig als falsch. Für mich 4 Sterne wert.
sehenswert+.

"Der wird hier ganz normal behandelt, da gibt es keine Extrawurst !"

ungeprüfte Kritik

Weapons - Die Stunde des Verschwindens

Die harmlosesten Dinge können dir schaden.
Horror, Thriller

Weapons - Die Stunde des Verschwindens

Die harmlosesten Dinge können dir schaden.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 03.01.2026
" Wo zum Teufel sind unsere Kinder? Und warum sind alle ausgerechnet aus ihrer Klasse verschwunden? "

Was zum Kuckuck ist das den erfrischend-verrückt-tolles?! Den wollte ich ja unbedingt im Kino sehen, habe es aber leider nicht geschafft. Nun denn, dank Videobuster hat es jetzt doch geklappt. Man nehme einmal (gefühlt) Stephen King, John Carpenter, M. Night Shyamalan und Jordan Peele mischt das ganze grob ab und voila: "Weapons" ist kreiert.

Das ganze ist selbstverständlich weder nach wahrer Begebenheit noch sonst irgendwie ernst zu nehmen, aber was da als Mystery Thriller stark beginnt und in 80iger Film-Atmosphäre leicht "Stranger Things-mäßig" wirkt baut sich im laufe der Handlung immer mehr zu einem Episoden Drama auf das aus mehreren Zeit-Personen-Linien auf ein Finale zusteuert das dann mit verschiedenen Horror-Thrill und Grusel Momenten verschmilzt. Krass, was? Klasse ist aber auch der leicht komödiantische und satirische Teil der den Genre-Mix immer am Rand begleitet und einen besonderen Touch verleiht. Auch die Musik und die tollen Schauspieler tun ihr übriges dazu. Besonders Amy Madigan in ihrer doch recht ekelhaften Rolle gefiel mir sehr gut, was wirklich seltsam war da man sie so noch nie gesehen hat. Respekt für ihrer Leistung.

Fazit: Für Horror und Mystery Fans ein besonderer Leckerbissen, vorausgesetzt man bringt etwas Geduld und Interesse für tolles Schauspiel mit. Die 2 Stunden Laufzeit, was manche als zu lang beklagen, haben mich gar erreicht sondern waren wie im Flug vorüber. Sollte das aber nicht der Fall sein: Finger weg vom diesen Film, es handelt sich bestimmt um keinen 08/15 Horror-Splatter im den es in jeder Minute schwer zur Sache geht. Für diejenigen die jetzt das Interesse noch nicht verloren haben ein 4 Sterne Grusel-Schmaus mit gut gesetzten Horror-Spitzen, sehenswert+.

ungeprüfte Kritik

Anaconda

Für diese Komödie stehst du Schlange.
Abenteuer, Komödie

Anaconda

Für diese Komödie stehst du Schlange.
Abenteuer, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 31.12.2025
" Tun wir es, machen wir ein Reboot von Anaconda!" - Ja genau, warte....was?! -

Ja, das Original(1997) ist schon mehr als streitbar, eigentlich tolle Schauspieler, brauchbare Story, der Rest? Aus heutiger Sicht würde ich sagen ein B-Filmklassiker der vor allem durch eine dilettantisch Umsetzung auffällt, allen voran die lächerlich aussehenden Schlange und das völlige fehlen von Spannung oder Atmosphäre. Vielleicht aber, so blöd es klingen mag, der Richtige Film z.B. an Sylvester um sich zu amüsieren und rum zu blödeln. Aber Vorsicht mit der Mischung Böllern, Anacondas und Alkohol.

" Das ist Anaconda! Und jetzt haben wir keine Schlange mehr für unseren Schlangenfilm!"

So, nun zu meinen Kinogang zwischen den Feiertagen zu dieser "Neu-Verfilmung". Die Schauspieler, allen voran natürlich Jack Black, Paul Rudd, Thandie Newton und Steve Zahn sind schon mal ein Gewinn, die Effekte sind, wie nicht anders erwartet um Welten besser. Positiv ist mir auch die Musik und die Kameraarbeit aufgefallen, toll. Das ganze als Komödie zu kreieren war selbstverständlich die richtige Entscheidung, zumal die seichte Story anders sowieso nicht all zu sehr zünden würde(...wie bewiesen wurde). Ein paar mal wurde es sogar richtig witzig und absurd, auch die restliche Spielzeit musste ich, ich war völlig nüchtern, doof vor mich hin grinsen. Tja bei manchen Filmen ist das so bei mir, aber wirklich eher selten. Doch ja, langweilig und stumpf ist anders als hier gezeigt.

Fazit: Den Kinobesuch würde ich nicht jeden empfehlen aber ein ausleihen durchaus in Betracht ziehen . Das hier gebotene ist durchaus auch sehenswert für ausdrückliche Nicht-Horror-Filmfans und für einen lustigen Abend mit der Familie geeignet. Ich runde locker mal auf 3 Sterne+ auf weil ich auf solche Chaos-Filme stehe. Viel Spaß.

"Alles hat ein Ende, nur die Anaconda hat zwei"

ungeprüfte Kritik

The Running Man

Holt ihn euch - Millionen jagen. Einer rennt. Jeder sieht zu.
Action, Science-Fiction

The Running Man

Holt ihn euch - Millionen jagen. Einer rennt. Jeder sieht zu.
Action, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 29.11.2025
" Ich werde zurück kommen und den ganzen Laden abfackeln..........das ist ein Versprechen"

Ganz ehrlich, auf den Film habe ich mich schon lange gefreut und der Trailer war sehr vielversprechend. Witzig, satirisch, Action, gute Schauspieler, fetzige Stimmung, richtig, oder..? Richtig ist auf jeden Fall das Glen Powell und Josh Brolin ihre Sache gut gemacht haben.......jetzt wollte ich hier noch ein Paar gute Sachen über den Film hinschreiben, na ja, Hollywood übliche Kost eben und man sieht dem Film das viele Geld an das reingesteckt wurde, aber sonst eher Mau und ernüchternd.

Mir gefällt die alte "Schwarzenegger-Fassung" um Welten besser. Ich hab sie erst letzten Winter nach vielen Jahren wieder mal angesehen, einfach bärig. Aber hier stimmt einfach vieles nicht zusammen, von Dramatik oder Spannung kann nicht die Rede sein, ziemlich zäh und langweilig wirken die Figuren, allen voran die "Bösewichter" sind austauschbar und nichtssagend, hecheln sie ihren Opfern doch nur nach und sind eher lästiges Beiwerk ohne Konturen. Action und Thrill konnte ich ebenfalls nichts besonderes abgewinnen, das Drehbuch ist de facto trotz Stephen King´s "Handschrift" Heute Nebensache. Das einzig positive ist vielleicht noch die verhaltene Gesellschaftskritik die aber bei weiten nicht bissig-böse genug herüberkommt, schade.

Fazit: Für jüngere Zuschauer, die sich für 80iger/90iger Filme nicht interessieren wahrscheinlich mal ganz sehenswert, für alte Filmhasen wie uns eher ernüchternd. In Anbetracht der wertigen Ausstattung und des "Show-wertes" aber immerhin noch 3 Sterne wert, für mich eher so im Bereich "annehmbar". Ich habe etwas enttäuscht das Kino verlassen, eine Sichtung im Heimkino wäre für mich sicher ausreichend gewesen. Was soll´s, für einen launigen Abend reicht es allemal.

"Last sie laufen !
- Willkommen bei -The Running Man -"

ungeprüfte Kritik

Die Barbaren

Willkommen in der Bretagne
Drama, Komödie

Die Barbaren

Willkommen in der Bretagne
Drama, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 09.11.2025
„Wir müssen unsere regionale Identität verteidigen. Unsere bretonische Seele.“ - Du kommst aber aus dem Elsass -

Was für ein Pech, die bretonischen Kleinstadt 'Paimpont' freut sich gönnerhaft darauf ukrainische Kriegsflüchtlinge aufzunehmen. Da diese aber "vergriffen" sind schickt man ihnen zum Ausgleich stattdessen syrische Flüchtlinge.
Damit hängt der Ortsfrieden ganz schnell gehörig schief und die "bretonische Seele" reagiert äußerst allergisch....

Schon sehenswert was Julie Delphy da locker aus dem Ärmel geschüttelt hat. Schön bitter-böse wirft sie einen komödiantischen Blick auf die Gesellschaft und ihre Vorurteile und Macken. Das dabei nicht all zu sehr mit der moralischen Keule geschwungen wird und reichlich Platz für Kritik in alle Richtungen geboten wird ist typisch französisch unkorrekt und bespaßt speziell diejenigen von uns sie das Lachen noch lange nicht verlernt haben. Es mag ja sein das es schon jede Menge Komödien gibt die ähnlich gelagert sind wie diese hier, die meisten sind aber nicht annähernd so ungezwungen und gut gelungen.

Fazit: Eine witzige Culture-Clash-Komödie die ein ernsthaftes Thema locker aufgreift und intelligent an uns Zuschauer heranträgt ohne aufdringlich zu sein. Die dargestellten Charaktere sind glaubwürdig und gerade deshalb ungezwungen, witzig und authentisch. Meiner Meinung nach geht das ganze als Familien-Spielfilm durch der Vorurteile und fehlende Toleranz aushebelt und uns allen einen leichten, spielerischen Tritt in die richtige Richtung verpasst. Sehenswert und zwischen 3 und 4 Sterne wert.

" Hat der Typ drei Frauen ?! " - Nein, eine ist seine Tochter und die andere seine Schwester. -

ungeprüfte Kritik

Die Indianer von Cleveland

Alles geht daneben, aber es läuft super!
Komödie

Die Indianer von Cleveland

Alles geht daneben, aber es läuft super!
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 19.10.2025
"Gestatten Willi Mace Hayes... Spiele wie Mayes, renne wie Hayes."

Wow, "Die Indianer von Cleveland", lang ist es her. Über 35 Jahre.......... Autsch.
Ich kann mich noch erinnern als ich als ich damals als Kid den Film das erste mal auf VHS gesehen habe. Das war ein Spaß der besonderen Art. Die damaligen Top Schauspieler Tom Berenger, Charlie Sheen, Wesley Snipes und die wunderbare Reene Russo um nur einige zu nennen. Der Spaß ist so harmlos wie wirkungsvoll, fremdschämen oder ordinäres gab es da in Komödien viel, viel weniger als Heute, wirklich wahr.

"Looser aller Welt - vereinigt euch - "

Die Mischung aus "Chaos/Verlierer/Sport/Team/Filme" war da auch schon ein alter Hut, aber mit dermaßen viel bunten Schwung, Frische und Witz sticht das Werk bis Heute aus der Tumben Masse hervor. Auch die Musik und die spürbare nähe zu den einzelnen Charakteren ist immer noch sehr präsent, die wirklich coole Atmosphäre gepaart mit viel amerikanischen Enthusiasmus und die große Sympathie für ewige Verlierer die sich nach oben kämpfen ohne nach rechts und links zu schauen kommt hier noch sehr stark zum tragen. Der Zusammenhalt, die Kompromissbereitschaft und das gegenseitige Vertrauen spielten ein sehr große Roll. Das gut alte Amerika eben, wie es einmal wirklich war. (..?!...)

Fazit: Ein wahrer "Fun-Film" von (Vor)gestern. Ich freue mich wirklich sehr das es diesen Film jetzt bei Videobuster endlich gibt, ich habe viele Jahre immer mal wieder (...wie auch bei etlichen anderen 80iger Filmen...) darauf gehofft ihn eines Tages ausleihen zu können. Für Leute die gute alte 80/90iger Filme im Komödienfach stehen ein Highlight. Für junge Leute tauglich? Meiner Erfahrung nach leider eher nicht, aber ich gebe ohne zu zögern gleich mal 4 Sterne. Sehenswert+ ein großer Spaß, eigentlich wie ich meine, für fast jeden geeignet.

"Wer iss'n die Frau da unten?" - "Meine Frau!" - "Weiß sie das auch?"

ungeprüfte Kritik

Clown in a Cornfield

Bist du ein Freund von Frendo?
Thriller, Horror

Clown in a Cornfield

Bist du ein Freund von Frendo?
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 18.10.2025
" Lasst es euch von Frendo gesagt sein, jedermanns Lieblingsclown und Freund "

Hier geht, Gott sei Dank, weder "Pennywise" noch der "Joker" oder gar der absolute Mega-Trottel "Art" als Horror-Clown um, wobei die beiden erstgenannten wirklich Klasse sind. Nein hier treibt Clown "Frendo", das Maskottchen der Stadt "Kettle Springs", sein Unwesen der es auf die verdorbene Jugend abgesehen hat. Ein mörderischer Albtraum beginnt, aber was hilft es? Da Michael Myers momentan ruht und er ohnehin nicht überall sein kann (könnte) findet er hier großzügige Unterstützung.....gerade jetzt so kurz vor Halloween, quasi wenn das Hauptgeschäft anläuft.

Das tolle ist das es sich um keinen reinen Slasher-Film handelt, sondern auch reichlich Platz für Humor mit einen Tick satirischer Gesellschaftskritik bleibt.(....sicher nur Oberflächlich aber trotzdem angenehm in die "Handlung" gestreut.) Auch der so typische Genrebezogene Verlauf wird nicht ganz beibehalten sondern schlägt auch mal einen elegant-absurden Hacken der einen überrascht und amüsiert. Insgesamt können auch Schauspieler und Atmosphäre Punkten und runden das Packet gut ab. Und überhaupt, wer will da noch behaupten das Clowns infantil sind?

Fazit: Der "Clown im Kornfeld" entpuppt sich als Spaß-Splatter mit ganz viel Situationskomik, und man mag sich wundern, der auch einen parodistischen Blick auf die Gesellschaft wagt. Auch das Setting macht gut Wetter und teilweise entsteht sogar richtig Spannung die dann recht überraschend mit Situationskomik und viel schwarzen Humor vorgetragen wird. Der Film macht richtig gute Laune und sorgt für einen witzig/blutigen Abend den man am besten mit Freunden teilt. Für mich 4 Sterne Wert, sehenswert+ und durchaus ein kleiner Geheimtipp für Halloween oder Sylvester.

"...und vergesst nicht Kids, legt euch nicht mit Frendo an."

ungeprüfte Kritik

One Battle After Another

Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 05.10.2025
"Ich wollte dich beschützen, und weiß das dass nicht möglich ist"

Paul Thomas Anderson, abseits des Mainstreams.
Da wird es kompliziert. -Sweetttooth- hat schon einmal einen Punkt bei der teils nervigen Musik, sonst kann ich seiner strengen Kritik nicht Folgen. Betrachtet man die durchaus genialen aber auch befremdlich wirkenden Regie-Arbeiten von Anderson wird aber schnell klar das es hier kein gewöhnliches Kino zu sehen gibt. Da gibt es Verstörend-komplexe aber Wegweisende Filme wie "There Will Be Blood" und "The Master” zu bestaunen aber auch durchaus sehr gefühlvolle und menschliche Werke wie "Magnolia" oder "Boogie Nights" zu bewundern. Also dürfte schon mal klar sein das "One Battle After Another" den Pfad der "Normalität" verabscheut und meidet, aus Prinzip.

Über die Schauspieler verliere ich nur ein Wort: Genial. Die Story ist wenig komplex aber die Art und Weise wie sie Vorgetragen wird sehr gehaltvoll und geradezu "Menschenentlarvend" in Bezug auf das Heutige Amerika und den Rest der Welt. Wenig Talentierte Stereotyp-Menschen mit harten Überzeugungen und relativ wenig Grips die Tumb ihre "Werte" leben ohne sich um andere großartig zu scheren. Sehr satirisch aber auch mit ernsthaften Momenten und Fanatismus angereichert verfolgen sie letzten Endes nur ein Ziel: Die eigene Fahne hoch haltend über den Rest der Gesellschaft trampelnd ("Trump-end") in die eigens errichtete Hölle zu marschieren bis es kein zurück mehr gibt. Sehe ich das zu komplex? Möglich, aber jeder kann sich ja seine eigen Meinung über das gesehene bilden und selbst interpretieren.

Fazit: Für wahre Cineasten ein "Must See", unter uns hier mit Sicherheit Umstritten. Für mich aber trotzdem ein 5 Sterne Kracher der stilistische und komische Szenen mit humorvoller Darstellung von ernsthaften Themen grandios vereint. Toll.

ungeprüfte Kritik

Bridget Jones 4 - Verrückt nach ihm

Neues Jahrzehnt. Neues Tagebuch. Sie beginnt ein neues Kapitel. So wie sie ist.
Komödie, Lovestory

Bridget Jones 4 - Verrückt nach ihm

Neues Jahrzehnt. Neues Tagebuch. Sie beginnt ein neues Kapitel. So wie sie ist.
Komödie, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 27.09.2025
" Also das nenne ich mal einen Imagewechsel.......denn - Bridget Jones, es wird Zeit wieder zu Leben! - "

-Wernerbros - hat wieder mal vollkommen recht. Der immerhin 4. Teil der Bridget Jones Reihe hat es auch wieder voll drauf. Richtig ist auch das der Klamauk etwas der Ernsthaftigkeit Platz eingeräumt hat und ein Tick Dramatik Einzug gehalten hat.
Hat das dem Ergebnis geschadet? Nein, eben gar nicht, zum Gegenteil. Ich fühlte mich an den Charme des ersten Teils erinnert.

Bridget ist zwar Witwe und 25 Jahre älter als zum Beginn der Filmreihe, am ihren chaotischen Lebensstil hat sich aber wenig geändert. Sie stolpert durch ihr Leben und versucht für ihre Kinder alles nur Bestmögliche zu tun, kommt dabei aber sichtlich selbst zu kurz bis...........ja bis der deutlich jüngere Roxster McDuff Avancen in ihr Leben tritt. Und damit ist aber nur ein kleiner Teil der Story umrissen der viel weiträumiger ist als es bisher der Fall war.

Hugh Grant macht sein "Ding" wieder perfekt, Renée Zellweger gewohnt charismatisch und chaotisch/sympathisch, Emma Thompson und Chiwetel Ejiofor passen Klasse ins Cast und Colin Firth treibt einen mit seinen Kurzauftritten eine kleine Delle der Trauer in den Magen, Aber keine Sorge, die Mischung aus Komödie, romantisches und dramatisches wechseln sich gekonnt ab und bespaßen einen richtig gut. Ah ja, und für kleine fremdschäm-Momente ist auch wieder gesorgt......

Fazit: Eine, wie schon jemand geschrieben hat, sehr positive Überraschung die ich auch nicht so erwartet hätte. Die fast 2 Stunden "Bridget" die einen vorkommen wie 90 Minuten sprechen für sich. Mindestens sehenswert für jeden der romantische Komödien mag und für Fans der Reihe sogar mit einen + in Richtung 4 Sterne Wert. Sehr schön anzuschauen und empfehlenswert kurzweilig.

ungeprüfte Kritik

Thunderbolts*

*The New Avengers
Fantasy, Action

Thunderbolts*

*The New Avengers
Fantasy, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 13.09.2025
" Wir sind die Thunderbolds! " - Nein, bitte nicht. So können wir uns nicht nennen."

Na ja, ich bin ja kein "Avengers"-Fan. Aber die "Thunderbolts" sind ja im Geiste schon näher an "Deadpool" dran, so weit das überhaupt geht. Aber der Grundgedanke und die tollen Schauspieler, allen voran Florence Pugh und David Harbour, hätten schon gepasst. Schade, eigentlich....

"Also entweder du unternimmst jetzt etwas dagegen, oder du lebst damit."

Das ganze mit etwas mehr derberen Humor und der einen oder anderen blutigen Szene (...Tschuldigung....) abgemischt hätte eine fabelhafte Wirkung gehabt. Bei dem Aufwand den man hier Betrieben hat wundert man sich ja schon das Teilweise schon fast Langeweile aufkommt und die Handlung einen so gar nicht mitnehmen will. Der Versuch dem ganzen dann auch noch etwas Ernsthaftes Aufzusetzen war des guten zu viel für mich.

Auch das Sinnfreie und langweilige Herumgekloppe macht es nicht besser, das Finale wirkte arg aufgesetzt und etwas zu "wir haben uns doch im Grunde alle ganz lieb". Mein lieber Schwan, wenn ich das so lese kann ich mein eigenes Gemeckere kaum fassen, so schlecht war er dann auch wieder nicht.....oder?

Fazit: Lassen wir das, insgesamt war ich dann doch recht ernüchtert. Sicherlich ist der Film insgesamt nicht wirklich soooo grottig, aber bei den Schauspielern und den Möglichkeiten die man hatte sehr mager im Ergebnis. Vergleicht man allerdings den Film mit den Genrebezogenen Schnitt sieht es wohl etwas besser aus. Sagen wir: Für Fans gerade so annehmbar-sehenswert, 3 Sterne. Auf der anderen Seite fühlen sich vielleicht Kenner und Anhänger genau solcher Filme geradezu betrogen und extra angeschmiert, sie werden eher für 0 Sterne stimmen, richtig?! Ihr entscheidet....

" Dieses Team kann so sein, wie die Helden auf einer Cornflakes Schachtel !"
.............jupp, das sehe ich auch so.

ungeprüfte Kritik

Conjuring 4 - Das letzte Kapitel

Der Fall, der alles beendet. Nach den wahren Fallakten von Ed und Lorraine Warren.
Horror

Conjuring 4 - Das letzte Kapitel

Der Fall, der alles beendet. Nach den wahren Fallakten von Ed und Lorraine Warren.
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 13.09.2025
"Das Ding in ihren Haus ist ein Dämon, es war der allererste den wir je begegnet sind.....

Die "Conjuring" Filmreihe fand ich von Anfang an nicht verkehrt, besonders die beiden ersten Teile waren sogar richtig gut.
Auch der dritte Teil war meiner Meinung nach mehr als sehenswert, wie sieht es also mit dieser immerhin vierten Fortsetzung aus? Und als erste Bemerkung erlaube ich mir zu sagen: Wird Zeit Schluss zu machen, warum? Weil man dann aufhören sollte wenn man es so lange geschafft hat im grünen Beriech zu bleiben. Richtig verstanden, auch dieser Teil ist durchaus gelungen.

......wir waren jung, wir hatten Angst, und wir sind weggelaufen.....

Der gespielte dokumentarische Stil, so albern das sein mag, verfehlt bei mir seine Wirkung nicht. Patrick Wilson und Vera Farmiga als Ed und Lorraine Warren sind einfach sympathisch und "glaubwürdig" in ihren Rollen, das Passte schon immer wie A...h auf Eimer. (...sorry.) Die Effekte sind wie immer sehr gelungen, kleine Gruselmomente, auch wenn man sie zu genüge kennt, gut gesetzt. Musik, Bild und Atmosphäre sind auch wie immer stimmig. Die Story, mein Gott was solls, immer relativ hysterisch und alles so kurz vorm Weltuntergang. Endlich, Zeit wirds bevor der Donald noch den Friedensnobelspreis kassiert...

Fazit: Für Gruselfans wurde wieder voll Aufgetischt und alles Geboten was die Haut leicht Prickeln lässt, aber keine Sorge, das Gute wird auch hier wieder sein Bestes geben um das Böse in die Grube/Hölle zurückzujagen. War im Kino wirklich ganz unterhaltsam ist aber auch im Heimkino mit Sicherheit gut anzusehen. Ich sag mal 3,5 Sterne für geneigte, sehenswert und von der ersten bis zur letzten Minute unterhaltsam. Viel Spaß.

...............und nach all den Jahren habe ich das Gefühl er ist noch nicht fertig mit unserer Familie."

ungeprüfte Kritik

The Long Walk - Todesmarsch

Die Aufgabe ist einfach: Lauf oder stirb. Vom legendären Autor Stephen King.
Horror, Thriller

The Long Walk - Todesmarsch

Die Aufgabe ist einfach: Lauf oder stirb. Vom legendären Autor Stephen King.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 13.09.2025
"Ihr marschiert bis nur noch einer von euch übrig ist, wer von euch ist bereit zu gewinnen?"

Der mitreißendste Kinoabend im bisherigen Kinojahr, harter Tobak.
Der Ausdruck "Todesmarsch" im Zusammenhang mit einen unterhaltsamen Thriller/Horror hat mich eher negativ getriggert, warum? Bei diesem Wort habe ich sofort folgende Bilder vor meinen inneren Auge: die Indigenen Stämme Nordamerikas, Bataan, deutsche/russische Soldaten, und ja, Todesmärsche von KZ-Häftlingen.

Ist der Vergleich angemessen? Nicht wirklich, es handelt sich doch “nur” um eine Romanverfilmung, wenn gleich die Realität uns schon lange eingeholt hat. Es gilt seine Aufmerksamkeit einen dystopischen Film zu schenken der in seiner Machart wirklich einzigartig anmutet und mit der realen Geschichte der Menschheit Berührungspunkte aufweist die bedenklich aber faszinierend sind.

Eines wurde sehr schnell klar, die "faktisch50 Toten" ,von denen nur einer Überleben darf, marschierten nach Zirka 15 Minuten Spielzeit in ihr Elend los, und damit kippte die Stimmung für mich ganz erheblich und die Spannung stieg langsam ins nahezu unerträgliche. Intensives, Atmosphärisches Schauspiel und die beklemmende Szenerie werden geschickt mit allen nur möglichen menschlichen Gefühlen und Charakteren ausgefüllt. Zermürbung und Verzweiflung sind greifbar nahe und Werte wie Freundschaft, Gemeinschaft und Solidarität spielen, unglaublich aber wahr, eine zentrale Rolle.

Fazit: Ein überraschend dialoglastiger Film der aber in keiner Minute langweilt oder ein Gefühl von "kenn ich schon" erzeugt. Manchmal fühlte ich mich an Filme wie "Mad Max", "Die Klapperschlange" oder auch "Die Tribute von Panem" erinnert.
Brutal, ehrlich, kompromisslos. 4 Sterne+ und damit sehr sehenswert und wahrlich eine Geschichte vom Horror-Meisters selbst.

ungeprüfte Kritik

Für immer hier

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 12.09.2025
"Jemand kommt einfach in dein Haus, nimmt deinen Mann mit, sperrt ihn ein und behauptet dann er ist weg......"

Ergreifendes Drama nach wahrer Begebenheit.
Vorweg: dies ist kein Film für Leute die Tempo oder Action suchen, der Filmaufbau ist sehr gemächlich und ändert im laufe der Handlung seinen Grundtenor nicht. Alles hier gezeigte schöpft seine Kraft aus den Figuren , sprich den Betroffenen, in unmittelbarer nähe zu ihrer Zeit und deren Vorkommnissen.

Zur Handlung gibt es nicht viel zu sagen, in der Militärdiktatur Brasiliens (ca 1946-1986) wurden Zahlreiche Menschen verschleppt, gefoltert, getötet und anderweitig misshandelt und ihrer Menschenrechte beraubt. Dieser Film Berichtet von einer Familie die davon auf besonders tragischer Weise betroffen war.

"Macht euch keine Sorgen, ich bin bald wieder zurück."

Das ganze wurde so professionell gefilmt das man mit den 70iger Jahren verschmilzt und in das Familienleben der Protagonisten eintaucht und alles aus ihrer perspektive erlebt. Selbst die jeweilige Stimmungen von relativ "einfach" wirkenden Momenten werden so zu mitreißenden Erlebnis die einen Freude, Angst, Verzweiflung und Hoffnung spüren lassen. Das alles aus unserer freiheitlichen perspektive Betrachtet nimmt einen schon gewaltig mit. Mich jedenfalls hat der Film ziemlich mitgenommen und berührt.

Fazit: Ein Packendes Familien-Polit-Historiendrama das interessierte mit Sicherheit packt und mitnimmt. Für Zuschauer die Thriller und starke Spannungsmomente suchen der totale Reinfall. Das hier gezeigt erfordert viel Einfühlungsvermögen und den Willen zuzuhören und über das Geschehen nachzudenken. Für geneigte ein selten starker Film den ich gerne 5 Sterne gebe. Hervorragend.

" Hat der Staat nicht wichtigere Aufgaben als die Aufarbeitung der Vergangenheit? "
- Nein.-

ungeprüfte Kritik

Heldin

Drama

Heldin

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 11.09.2025
" Ein längst überfälliges, bewegendes Wertschätzung-Monument für Pflegekräfte. Eine emotionale Adrenalinkick-Achterbahn "
-Dieter Oßwald-

Leonie Benesch, hier wieder absolut überzeugend als Krankenpflegerin Floria Lind, zeigt genauso stark wie im Film "Das Klassenzimmer" mit fesselnde Wucht den Alltag von Menschen in überragend wichtigen Berufen die an den Rand der Leistungsfähigkeit gezwungen werden.

" Tut mir echt Leid, wir sind nur zu Zweit"

Echt Thriller-mäßig verfolgt man die mit viel Leidenschaft und Professionalität arbeitende junge Frau die mit vielen Problemen und organisatorischen Unzulänglichkeiten zu kämpfen hat (...und außerdem auch noch eine ausgefallene Kollegin ersetzen muss...) und sich durch ihre Nachtschicht Kämpft, nicht nachgibt oder sich selbst schont. In geradezu "Heldenhafter" Weise kämpft sie für alle Kranken der Onkologie-Abteilung um ihnen alles recht zu machen und ihre Leiden zu lindern. Sie selbst bleibt dabei nicht nur auf der Strecke sondern droht auch noch unter die '"Räder" zu kommen...........

Fazit: Dieser Film ist mehr als überfällig, nicht gerade ein Werbefilm um mehr Menschen für das Kranken und Pflegesystem zu gewinnen. Vielleicht aber doch ein kleiner Anstoß um auf die vielen Unzulänglichkeiten unseres Gesundheits, Kranken und Sozialsystem hinzuweisen das uns meist erst dann interessiert wenn wir es selber brauchen. Es sind die Begegnungen mit Menschen die helfen, die das Leben lebenswert machen. 5 Sterne für einen wirklich bewegendes und auch durchaus schockierendes Film-Drama. Super.

"Unser Beruf ist nicht das Problem: Es sind die Umstände."

ungeprüfte Kritik

Flight Risk

Thriller

Flight Risk

Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 05.09.2025
" Ich hoffe sie haben keine Flugangst, könnte turbulent werden! "

Ich hab mir den Film mit viel Vorbehalt ausgeliehen und bin eher davon ausgegangen das er mir nicht so sehr zusagen würde. Die positive Überraschung: hier stimmt mehr als ich angenommen habe. Die Schauspieler sind guter Durchschnitt, Mark Wahlberg natürlich auch dieses mal sichtlich bemüht alles aus sich herauszuholen. Die Wertigkeit der Inszenierung liegt ebenfalls im Schnitt. Die Story ist einfach, eingängig und reißt natürlich keinen Baum aus, wozu auch? Sie lässt sich in einen Satz zusammenfassen und ist sehr eingängig.

"Nicht erschießen ! Wir brauchen ihn."

So weit, so gut. Was mich überrascht hat war die Atmosphäre und die Figurenzeichnung. Die ist zwar relativ tumb aber eingängig, verdichtet sich aber durch den beengten Raum im Flugzeug ganz erheblich. Alles wird schön artig abgearbeitet und es gibt kaum überraschendes oder besonders enttäuschendes. Ebenfalls ist mit der boshafte Humor mit starkem hang zur Überzeichnung in das Auge gestochen was die Stimmung aber erheblich aufhellt, deshalb empfinde ich das ganz doch wieder als recht stimmig.

Fazit: Um mal lässig 90 Minuten abzuschalten ganz brauchbar. Der Film wird niemanden überfordern oder in Brand setzen. Sicher hätte man mit der Story und in Bereich der Spannung wesentlich mehr anfangen können. Hätte, hätte, Fahrradkette....
Aber auch so gebe ich spendable 3 Sterne und die Bewertung annehmbar bis sehenswert. Für einen unaufgeregten, anspruchslosen Fernsehabend jederzeit gut.

"Sucht ihr einen Piloten? Ihr braucht mich nur los zu machen."

ungeprüfte Kritik

When Evil Lurks

Beten ist zwecklos.
Horror, 18+ Spielfilm

When Evil Lurks

Beten ist zwecklos.
Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 31.08.2025
"Wir müssen den Grund des Bösen finden bevor es wiedergeboren wird“

Hola Malvado (...Hallo Böses), wo schlägst du als nächstes zu? Tja, "Wenn das Böse lauert" und der "Reiniger(Exorzist)" gekillt und Zweigeteilt im Wald vor sich hingammelt während der "schwangere/Besessene" sich aus dem Staub gemacht hat und irgendwo vor sich brütend/eiternd auf die Geburt eines Dämons wartet wird es langsam brenzlig, ekelhaft was? Was für ein Quatsch?! Aber schön verrückt-gruselig und spannend ist das ganze auf eine erfrischende Art und weise gelungen und erinnert mich auf geradezu nostalgische Art an den Horror-Trash der 80iger. Das besondere, hier ist wirklich nichts richtig schlecht gemacht aber trotzdem totaler Quark und (...vielleicht) absichtlich Chaotisch.

“ Evil loves children. And children love evil. “

Ich habe vom diesen Film schon vor längerer Zeit gehört und seine Vorschusslorbeeren mit Skepsis betrachtet. Natürlich hat man das meiste schon viel besser gesehen, aber die frischen Ideen und das argentinische Gemüt machen hier scheinbar den Unterschied zwischen belanglosen und sehenswerten aus. Bedenkt aber das man schon ein Fan von Filmen wie "Late Night with the Devil", "The Substance" oder "Weapons" sein sollte um hiermit zurecht zu kommen.

Fazit: Insgesamt von der Anmutung des Werkes her bewusst was ganz anderes. Aber inhaltlich und Qualitativ, ja atmosphärisch und auch künstlerisch für Genre-Fans ein Gedicht. Ich gebe 4 Sterne und sage "Ein wirklich sehenswertes Horror-Fantasy-Märchen" das gut unterhält. Ein -Must See- für alle Genrefans! Und wieder einmal der Beweis dafür das minimalistisches auch ganz oben auf dem Treppchen thronen kann. Auch wenn man dafür ein Fabel für Horror-Trash haben sollte.

- Verwende kein elektrisches Licht. Meide die Nähe zu Tieren. Verletze sie nicht. Nenne sie niemals beim Namen.-

ungeprüfte Kritik

Warfare

Everything Is Based On Memory
Kriegsfilm

Warfare

Everything Is Based On Memory
Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 30.08.2025
" Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen."
-Platon-

Sehr wichtig vor dem ausleihen des Werkes "Warfare": Dies ist kein üblicher Kriegsfilm, ich habe irgendwo gelesen das der Film vergleichbar mit "Black Hawk Down" oder "American Sniper" wäre, das stimmt meiner Meinung nach, wenn überhaupt, nur in Teilen.

Ein ganz wesentlicher unterschied ist die "Storyline", sofern die hier geschilderten wahren Ereignisse eine brauchen (...oder haben). Auch gibt es keine Hintergrundmusik und die ganz Machart wirkt sehr "Dokumentationsartig". Selbstverständlich handelt es sich aber um einen richtigen Film mit richtigen Schauspielern der aber sehr um Authentizität und Nähe zu den Ereignissen, die größtenteils an einem Tag und in Echtzeit am 19. November 2006 im Irak statt fanden, bemüht.

Das ganze verlangt dem Zuschauer viel Energie und auch Geduld ab, man muss sich schon für dieses ernsthafte Thema interessieren um damit was anzufangen können. Die nähe zu den Soldaten und ihren Erlebnissen und Ängsten stehen ganz klar im Kern der Geschichte um ein grausames und zermürbendes Gefecht das von Anfang an recht unorganisiert wirkt.

Fazit: Kein gewöhnlicher Kriegsfilm wie es sie schon zuhauf gibt. Sehr Detailreich werden alle Aspekte einer aus Aktionismus unüberlegten und übereilten Militäroperation geschildert die irgendwo am Kartentisch "zusammengebastelt" wurde. Der Einzelne Soldat steht hier klar im Zentrum und man betrachtet ungläubig die Sinnlosigkeit und die Leiden der daran Teilnehmenden die eben NICHT wie Roboter funktionieren. Sehenswerte 4 Sterne. Ein düsteres und mitreißendes Kriegsdrama das vielleicht mehr für Durchblick sorgt als man annehmen würde.

" There was never a good war, or a bad peace. "
- Benjamin Franklin -

ungeprüfte Kritik

Die nackte Kanone

Das Gesetz war noch nie so breit aufgestellt.
Komödie, Krimi

Die nackte Kanone

Das Gesetz war noch nie so breit aufgestellt.
Komödie, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 06.08.2025
Lt. Frank Drebin Junior, "Spezialeinheit".

Ja, es ist war: Ich bin ein großer Fan von Leslie Nielsen alias Lt. Frank Drebin , Anti-Held der "Nackten Kanone 1 (1988)/ 2,5 (1991) und 33,1/3 (1993). So und nun? Komme ich nun an den Zaunpfahl? Muss ich mit King Charles III auf ein Bankett?

Es war schon eigenartig die alten Filme das Erste mal zu sehen, man weiß wirklich nicht ob man weinen, lachen, genervt sein oder gleich vor lauter fremdschämen im Boden versinken soll. Aber im laufe der Jahre habe ich diese Filme wirklich lieben und schätzen gelernt, sie haben im "Brachial-Humor-Bereich" einen Marke gesetzt die bis Heute bestand hat. Zu guter Letzt ist all das nur ein Heidenspaß und im vergleich zu heutigen Produktionen kindlich harmlos und so richtig zum schreien komisch. So viel zu den alten (Kult-)Verfilmungen.

So, nun zu dieser "Fortsetzung". Neeson als Frank Drabin Jr. und auch das sonstige Cast kommen ganz gut an, Check. Die "Qualität" der Produktion? Geschenkt, das spielt eine untergeordnete Rolle, Check. Aber das entscheidend bei dieser Art von Filmen: der Witz, die Situationskomik, der "Verrücktheitsgrad", das Chaos-Level, die Stimmigkeit von Timing und Wortwitz nebst der erzeugten Stimmung und die Bereitschaft hier mit zu lachen und zu leiden !? Leider, für mich, sehr gering. Die meisten Gags sind für meinen Geschmack zu fade und teilweise so richtig grottig. Neeson landet zwar den einen oder anderen Treffer aber die gesamte Inszenierung wirkt irgendwie sehr lieblos, uninspiriert und seltsam fade/hölzern. Sehr schade.

Fazit: den alten Filmen würde ich im diesen Genre-Bereich Heute 4-5 Sterne geben, aber dieser "Fortsetzung" fehlt eindeutig jede "Würze". Leider nur knapp enttäuschende 3 Sterne von mir. Meine Empfehlung liegt klar bei den alten Filmen.
Trotzdem kann man einen Blick riskieren. Annehmbar, und für manche vielleicht sogar mehr.

ungeprüfte Kritik

Jurassic World 4 - Die Wiedergeburt

Eine neue Ära bricht an.
Fantasy, Abenteuer

Jurassic World 4 - Die Wiedergeburt

Eine neue Ära bricht an.
Fantasy, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 11.07.2025
Wow, hier haut es die Meinungen ja wieder mal echt krass durcheinander, von 1 bis 5 Sterne ist hier schon wieder alles vertreten. Macht sich überhaupt noch einer Gedanken über eine ausgewogene und faire Meinung auf dem Boden der Realität?

Hier schwebt natürlich der Geist der Vergangenheit in Form des 1.Teils über allem hier Gebotenen. Das bedeutet das sich "Jurassic World 4" automatisch Auge im Auge mit "Jurassic Park (1993)" gegenüber sieht. Diesen vergleich konnte aber keiner der nachfolgenden Filme je bestehen, das ist unbestritten so. Aber wer vergleicht schon Filme wie "Der Weiße Hai(1975)", "Psycho(1960)", "Halloween(1978)" oder "Predator(1987)" ernsthaft mit seinen Nachfolgern? Also gut, die richtigen Freaks unter uns machen das, geschenkt. Aber wohl mit wenig Erfolg und eher viel Frust.

Also betrachten wir den 4ten Teil (insgesamt also der siebte Jurassic-Park-Spielfilm...) etwas differenzierter und fairer als das gemeinhin der Fall ist (wäre). Das Thema ist bekannt die Story immer ziemlich gleich, die Effekte gelungen und die Darsteller, darunter immerhin Scarlett Johansson, Rupert Friend und der zweifache Oscarpreisträger Mahershala Ali, auch über dem Durchschnitt und wirklich nicht schlecht. Musik, Atmosphäre, Kamera usw sind zuverlässig unterhaltsam und tragen ein Fantasy-Abenteuer vor das ganz in Ordnung ist. Erwähnt sei auch das alles von einem durchweg professionellen Team routiniert zusammen geklopft wurde. Herz, was willst du (hier) mehr?!

Fazit: Sparen wir uns den Vergleich, der erste Teil war damals im Kino unerreicht und ein Erlebnis fürs Leben. Sieht man sich diese "Fortsetzung(en)" ohne Vorbehalte an bekommt man solides Hollywood-Kino geboten das gut über dem Genre-Schnitt liegt. Annehmbar bis Sehenswert, zwischen 3 und 4 Sterne Wert. Bleiben wir realistisch und fair.

ungeprüfte Kritik

September 5

The Day Terror Went Live
Drama

September 5

The Day Terror Went Live
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 29.06.2025
" Es gibt eine Geiselnahme, im diesen Moment vor Ort."

Also erst mal als Kanter zu "Frenze", es ist schon fast unverfroren hier von einer langweiligen Verfilmung zu sprechen. Ja, es gibt schon eine Vielzahl guter Filme über das Olympiaattentat von 1972, "München 72(2012)", "die 21 Stunden von München(1976)", Spielbergs-Verfilmung "München(2005)" ist geradezu genial und extrem mitreißend. Aber kann man diese Filme hiermit vergleichen? Antwort: NEIN, absolut nicht. Man vergleicht Äpfel nicht mal mit Birnen sondern gleich mit Orangen.

"Wir bleiben hier und folgen der Story in Echtzeit"

Hier geht es nämlich um den Nachrichtensender ABC-Sports der plötzlich Live und ohne wirkliche Kompetenz anstatt von sportlichen Ereignissen, man muss das für manche hier hinschreiben, von einer Geiselnahme berichten die in einer nicht zu erwartenden Katastrophe mündet die schlimmer kaum sein könnte. Dieser Film zieht seine Kraft und Spannung also aus der "Unkenntnis" der Zukunft und unter Außerachtlassung moralischer Fragen in wie weit man "berechtigt und kompetent" genug ist vor Ort und Live zu berichten.

Das Cast gefällt gut, die 70iger leben wieder auf und die Atmosphäre ist absolut glaubhaft. Die Spannung zieht seinen Bogen gekonnt über die ganze Filmlänge und steigert sich kontinuierlich bis zum traurigen Ende. Das ist um so verblüffender als das man ja, je nachdem wie gut man informiert ist, normalerweise eh schon alles über die Ereignisse weiß. Das ist die wirkliche stärke des Filmes und der Darsteller: glaubhafte Charakter um eine glaubhafte "Katastrophe" die sich gerade eben "jetzt" ereignet, so das Gefühl.

Fazit: Sehr gelungene Verfilmung, 4 Sterne und für interessierte am Thema absolut sehenswert. Für mich ist keine Spur von Langeweile erkennbar.

" Das ist unsere Story, und die werden wir behalten!"

ungeprüfte Kritik