Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Ernest Hemingway.
Drama, Lovestory
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Ernest Hemingway.
Drama, Lovestory
Bewertung und Kritik von
Filmfan "spiegelblicke" aus Krefeld am 29.08.2026"Über den Fluss und in die Wälder" wurde erst mit deutlicher Verzögerung hierzulande veröffentlicht - es verging sogar so viel Zeit, dass mir bis zur Sichtung die besondere Note der Dreharbeiten entfallen war: Liev Schreiber, der hier den depressiven und todranken Cantwell spielt, erfuhr wärhend des Entstehungsprozesses des Filmes, dass sein eigener Vater den Kampf gegen seien Krankheit aufgab und Sterbehilfe ersuchte. Der Zuschauer, der dies im Hinterkopf hat, bildet sich zumindest ein, die Melancholie, die den Film und insbesondere den Protagonisten umgibt, noch ein wenig mehr zu fühlen, so dass die gesamte Stimmung noch etwas düsterer wird. Eine Düsterniss, die die Contessa zwischenzeitlich immer wieder zu vertreiben scheint, so dass "Über den Fluss und in in die Wälder" nicht einfach ein rätselhafter, düsterer Abschied ist, sondern ebenfalls helle, hoffnungsvolle Momente in sich trägt. Dass streng genommen in dem Gesamtwerk nicht allzu viel passiert, muss man als Zuschauer verkraften; ich selbst empfand den Film tatsächlich manchesmal als schwerfällig bishin langatmig. Viele Fragen bleiben offen, waren vermutlich nie beabsichtigt, geklärt zu werden - erneut ein Film somit, der den Zuschauer über den Abspann hinaus beschäftigt, bedauerlicherweise jedoch etwas darstellt, bei dem die letzte Raffinesse fehlt.
ungeprüfte Kritik