Die Geschichte eines Schützenregiments der Roten Armee, das - auf 27 Männer zusammengeschmolzen - im Juli 1942 am Ufer des Don vor Stalingrad den Rückzug sowjetischer Truppen über den Fluss sichert, im Kampf gegen deutsche Tanks und Bombenflugzeuge...
Nach 'Krieg und Frieden' ist 'Sie kämpften für die Heimat' (1975) ein weiteres Meisterwerk von und mit Sergej Bondartschuk, der das Grauen des Krieges schonungslos und mit beachtlichem Aufwand darstellt. Aus Anlass des 30. Jahrestages der Beendigung des Zweiten Weltkriegs hat Bondartschuk dieses breit angelegte, bombastische Heldenepos nach dem gleichnamigen Roman von Michail Scholochow inszeniert. Ranghohe Militärs als Konsultanten sicherten ab, dass Bondartschuks pathetische Kriegsbilder in dieser Mosfilm-Großproduktion dem sowjetischen Geschichtsverständnis der 1970er Jahre entsprachen.