Maria (Myriem Roussel), die Tochter eines Tankstellenpächters, spielt in ihrer Freizeit am liebsten Basketball. Obwohl sie ihren Freund Joseph (Thierry Rode), einen Taxifahrer, hingebungsvoll liebt, will Maria unberührt in die Ehe gehen. Als ihr eines Tages ein rätselhafter Fremder eröffnet, dass sie schwanger sei und ein Kind gebären werde, ist Maria fassungslos. Doch die Prophezeiung tritt tatsächlich ein...
Regisseur Jean-Luc Godard transportiert die biblische Geschichte der unbefleckten Empfängnis Marias in die heutige Zeit. Mit diesem Werk provozierte er seinerzeit einen Skandal. Der Film ist zwar eigenwillig, aber nicht blasphemisch. So entwickelt er aus der Story eine ebenso persönliche wie provozierende Auseinandersetzung mit den Fragen des menschlichen Seins. Auf verschiedenen, kunstvoll miteinander verwobenen Handlungsebenen und vor dem Hintergrund der modernen Welt verweist der Film auf Fragen der Dualität von Körper und Geist, Individuum und Gott, Naturwissenschaft und Mystik.