Pflege, Fürsorge, Inklusion - in ihrem bewegenden Dokumentarfilm begleitet Regisseurin Annelie Boros Menschen, die Fürsorge zum Zentrum ihres Lebens machen. Sie zeigt, was es heißt, für andere einzustehen, oft ohne Anerkennung, meist unter schwierigen Bedingungen. Der persönliche Verlust ihrer Freundin verleiht diesem Film eine berührende Tiefe. Ein hochaktueller Kino-Impuls über Solidarität, mentale Gesundheit und die Kraft gesellschaftlicher Verantwortung...
Was wäre, wenn Fürsorge nicht Ausnahme, sondern gesellschaftlicher Standard wäre? 'Die zärtliche Revolution' (2025) porträtiert Menschen, die genau das leben, und dabei täglich an ihre Grenzen stoßen. Arnold Schnittger pflegt seinen schwerbehinderten Sohn und kämpft für mehr Anerkennung pflegender Angehöriger. Bożena Domańska, eine 24-Stunden-Kraft aus Polen, spricht offen über Ausbeutung in der Pflegebranche. Samuel Flach, Rollstuhlfahrer und Aktivist, will ein inklusives Wohnprojekt verwirklichen. Und Amanda Luna Tacunan, Klimaaktivistin mit Wurzeln in Peru, verknüpft menschliche Fürsorge mit dem Schutz unseres Planeten. Mit großer Nähe und Respekt begleitet die Filmemacherin Annelie Boros ihre Protagonisten und stellt sich selbst die Frage, was es bedeutet, sich wirklich zu kümmern. Als sich während der Dreharbeiten ihre enge Freundin das Leben nimmt, wird aus der gesellschaftlichen Spurensuche eine zutiefst persönliche Erzählung. Gesellschaftlich relevant: Der Film behandelt Pflege und Fürsorge, Themen, die jeden betreffen, und trifft den Nerv aktueller gesellschaftlicher Debatten. Emotional berührend: Vielstimmige, persönliche Geschichten ermöglichen Empathie, Identifikation und einen tiefen Einblick in den Alltag der Pflege. Inspirierend und handlungsorientiert: Der Film würdigt Pflegende, motiviert zum Engagement und regt zu wichtigen Diskussionen über Anerkennung und faire Bedingungen an.