Es ist das Jahr 1972. Zwei quirlige Brüder, der 8-jährige Rupert (Ilmari Järvenpää) und der 6-jährige Evert Kallio (Onni Tommila), sind mit ihren Eltern in ein neues Haus gezogen. Zusammen treiben sie eine Menge Unfug, lassen ihrer Fantasie bei Cowboy- und Indianerspielen freien Lauf und erleben ihre erste Sandkastenliebe mit den Nachbarsmädchen. Die Harmonie bröckelt, als Rupert einen versteckten Brief findet, von dem Evert der Mutter erzählt. Es folgen schreckliche Streitereien zwischen den Eltern. Die Mutter wird für eine Zeit außer Haus gebracht. Die dramatischen Veränderungen in der Familie beängstigen Rupert, es plagen ihn Schuldgefühle, weil er es war, der den Brief gefunden hat. Er möchte Evert vor der schmerzenden Trennung der Eltern schützen und geht mit ihm einen Blutschwur ein, der den brüderlichen Zusammenhalt auf Lebenszeit besiegeln soll. Als der Mutter das Sorgerecht entzogen wird, ziehen die Kinder mit dem Vater weg. 10 Jahre später überkommen Rupert (Lauri Tilkanen) die Erinnerungen und er versteht mitten in der chaotischen Gegenwart die Geschehnisse der Vergangenheit. Wenn er sich jetzt nicht mit Evert (Iiro Panula) von seiner Schuld befreien kann, nimmt die Familientragödie ihren Lauf...
'Last Cowboy Standing', im finnischen Original 'Skavabölen pojat ' (2009), ist das bewegende Drama über eine Familie in den siebziger und achtziger Jahren in Finnland. Rupert wird von seinen Kindheitserinnerungen verfolgt und versucht in der Kette der Ereignisse, die zur Tragödie führten, zu verstehen, was damals wirklich passierte, inszeniert von Regisseurin Zaida Bergroth, mit dem Kinostart in Deutschland am 16. Juni 2011.