Kritiken von "videogrande"

Der Low-Budget Stuntman

Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 19.07.2026
Wer die New Kids mag, der wird den Film ohnehin lieben, auch wenn er sich den Filmen gegenüber schon zurückhaltend ausnimmt und wer die Kids nicht mag, könnte genau deswegen doch noch Gefallen an diesem "Low-Budget-Stuntman" finden. Anarcho- und Fäkalhumor auf prollige Art. Es wird viel uriniert und sich übergeben. Es gibt dumme Sprüche und Rassismus. Sex nicht zu vergessen. Politische Korrektheit kennt der Film nicht und das ist auch alles gut so. Wenn man trashige Filme mag und über "Feuer, Eis und Dosenbier" oder "American Pie" lachen kann, dann sollte man hier gut aufgehoben sein. Von so einem Werk erwarte ich eigentlich wenig und war doch über Cameos überrascht, die ich nicht erwartet hätte. So trifft man hier auch Regisseur Dick Maas an, der sich selbst spielt und noch einige mehr. Ok, gerade wenn man mit den eingangs erwähnten Kids nichts anfangen kann, benötigt man schon gewisses Durchhaltevermögen und sehr abseitigen Humor, aber ich habe viel gelacht und mich (selten) gelangweilt. Fazit: Holländischer Hau-Drauf-Humor. Schwarz, derb, für einige völlig daneben und peinlich für manche aber auch zum Schenkel klopfen. Ich fühlte mich gut unterhalten und vergebe 3 sehr gute Sterne. Alles andere wäre manchem Film gegenüber unfair.

ungeprüfte Kritik

Croc

Das Killerkrokodil
Horror, Abenteuer

Croc

Das Killerkrokodil
Horror, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 14.07.2026
Ich habe ein Herz für Trashfilme und daher ist meine Kritik nicht so vernichtend, wie sie unter normalen Umständen sein sollte. Nehmen wir mal die "Lake Placid" Reihe zum Vergleich: Alle Fortsetzungen des Originals sind billige Direct-To-Video Produktionen mit sehr üblen Effekten. "Croc" kann diesen Produktionen locker das Wasser reichen. Er ist für eine Thai-Coproduktion erstaunlich kurzweilig und mit gewisser Spannung inszeniert. Es bleibt sogar Zeit für einen Nebenplot um mafiöse Machenschaften. Man hat aus dem geringen Budget was rausgeholt, abwechslungsreiche Drehorte genutzt und auch einige Unterwasseraufnahmen hinbekommen. Die Tricks sind erwartungsgemäß grottig, aber es hat sogar für einen Pappkameraden gereicht und nicht nur für CGI. Zu guter letzt hat sogar Michael Madsen noch ein paar Taler für seine "Mitwirkung" abbekommen, die er lustlos abspult. Es ist kein Meisterwerk entstanden und der Film ist auch ein wenig zu ernst gemeint, geht aber als solide Trashproduktion durch. Fazit: Mit wenig Geld aber viel Herzblut gemacht. Wer so einige Tierhorrorfilme der billigen Art kennt und liebt, dem könnte auch "Croc" gut gefallen.

ungeprüfte Kritik

Sisu 2 - Road to Revenge

Sie nahmen ihm seine Familie. Er nahm Rache.
18+ Spielfilm, Kriegsfilm, Action

Sisu 2 - Road to Revenge

Sie nahmen ihm seine Familie. Er nahm Rache.
18+ Spielfilm, Kriegsfilm, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 07.07.2026
Ich weiß nicht so recht, was ich vom 2. Teil von "Sisu" halten soll. Er setzt den Funsplatter-Actioner rund um den Nazis mordenden, wortkargen Finnen in gleicher Weise fort, nämlich mit viel Blut und völlig übertriebenen Sequenzen. Das ist nicht zum Kopfschütteln, sondern das spaßige Konzept der Reihe. Jedoch ist die Motivation seiner Peiniger diesmal weniger nachvollziehbar und man schlägt auch ein wenig die emotionale Schiene ein. Die Grundstimmung ist somit eine andere und es kommt mir vor, als hätte ich beim ersten Film viel mehr Unterhaltung und Tempo erlebt. Nichts desto Trotz kommen Fans noch auf ihre Kosten, ebenso Freunde dieses Genres, das sich auch in Filmen wie "Machete" oder "Final Destination" widerspiegelt, nämlich durch "Freude" an völlig abstrusen Todesszenen, die bewusst zum Lachen anregen sollen. Doch diese "Road to Revenge" führt über teils schon zu grausame Gewalt, die dem Protagonisten widerfährt und nicht mehr zur Gänze komisch ist. Fazit: Wieder mal ein skandinavischer Spaß der brutal-komischen Art im Stile von "Dead Snow" und "The Trip", der aber deutlich langatmiger ist und gegenüber des ersten Teils etwas weniger "überzeugt". 4 Sterne ist er trotzdem wert, denn wann bekommt man schon mal so einen trashigen Spaß serviert?

ungeprüfte Kritik

Itsy Bitsy

Horror, Fantasy

Itsy Bitsy

Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.07.2026
Nichts Neues auf dem Spinnensektor. Das übliche Gehusche und Verstecken in Zimmerecken oder unter dem Bett. Auch die obligatorische Katze muss wieder dran glauben. Inzwischen reichlich nervend finde ich die traumatischen Erlebnisse, die den Protagonisten oft vorausgehen. Hier ist es mal wieder ein Verkehrsunfall, der für ständige Flashbacks sorgt. Die bilden dann so einen leichten Sideplot und stören mehr, als das sie nutzen. "Itsy Bitsy" klingt eigentlich nach nem waschechten Trash- und Spaßfilm. Aber hier gehts ernst gemeint und vor allem tödlich langweilig zu. Einzig erwähnenswert ist das Wiedersehen mit der viel beschäftigten und unterschätzen B-Movie Ikone Bruce Davison und "Tasha Yar" (Denise Crosby) aus Star Trek, auf das ich dann aber lieber verzichtet hätte. Fazit: 100 Mal gesehen. Langatmiger und zäher Spinnenhorror von der Stange.

ungeprüfte Kritik

Dream Scenario

Triff den Mann deiner Träume.
Fantasy, Drama

Dream Scenario

Triff den Mann deiner Träume.
Fantasy, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.07.2026
Dieser Film lässt absichtlich viel Spielraum für eigene Interpretationen, da er im Grunde nichts erklärt und zum Ende hin immer verwirrender wird. Auf jeden Fall darf man eine Kritik an sämtlichen Hypes aus dem Internet in ihm sehen. An Mobbing und hippen Influencern. Nicolas Cage beweist Mut, denn er ist hier fast nicht wieder zu erkennen. Und er zeigt eine echte schauspielerische Bandbreite. Allein das ist sehenswert. Die Story ist faszinierend und ziemlich "arthousig" und (zu) ruhig inszeniert. Unterhaltungs und Spannungpotenzial wurden zugunsten eines Puplikumsexperiments (Mitdenken) übersehen. Die ewige Pianomusik kann dabei wirklich als störend empfunden werden. Zunächst beginnt es mit leicht skurrilem Humor, wird dann aber ernsthaft dramatischer und bildet ziemlich real ab, wie ein Unschuldiger ins Abseits gerät. Cage stellt seine Verzweiflung teils mit Overacting, teils aber auch beeindruckend beklemmend dar. Schade ist nur, dass "Dream Scenario" fast alles seinem Puplikum überlässt und es auch leicht überfordert. Was ist real, was nicht? Bewegt sich Paul die ganze Zeit über in seinem eigenen Traum? Das bleibt dem Zuschauer überlassen und er darf fasziniert hineininterpretieren, was er möchte. Der anfänglich echt starke und tief schürfende Film driftet leider im letzten Drittel in einen merkwürdigen SF Plot ab und kann somit nicht wirklich überzeugen. Fazit: Beeindruckende Mischung aus absurder Comedy, etwasSF und leichtem Horror mit jeder Menge Drama und Gesellschaftskritik. Etwas zu intelektuell und verworren aber auf jeden Fall mit vielen Hintergedanken inszeniert. 3+

ungeprüfte Kritik

Ich glaub' mich knutscht ein Elch!

Der Alte hat einen Sprung in der Schüssel!
Komödie, Kriegsfilm

Ich glaub' mich knutscht ein Elch!

Der Alte hat einen Sprung in der Schüssel!
Komödie, Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 23.06.2026
So viele 1-Stern Bewertungen für diesen Klassiker der 80er Jahre? Ahaa, es liegt an der Synchro, die zum Erscheinen auf Bluray neu erstellt wurde. Und da sieht man mal wieder, wie ein Film damit steht und fällt. Einzig das Original mit seiner Original Synchro ist das Wahre. Der noch junge Bill Murray und eine Menge anderer Bekannter nehmen hier die US Army aufs Korn, aber wenn man ehrlich ist, verbeugen sie sich auch etwas davor, denn am Ende wirds versöhnlich. Der Zuschauer hat auch nach Jahrzehnten noch seinen Spaß an dieser Anarchokomödie, die aus der guten alten Zeit stammt und alles andere als politisch korrekt ist. Da gibts sexistische Witzchen und auch Seitenhiebe auf so manches andere, als die Army. Das Team der "Ghostbusters" hat hier zugeschlagen und irgendwie kapitelartig, vielleicht etwas merkwürdig, sämtliche Klischees, auch des kalten Krieges zusammengeschustert. Man merkt auch, das die Extended Fassung mit dem Südamerika-Teil nicht wirklich stimmig ist und sollte unbedingt auf die Kinofassung mit alter Synchro zurückgreifen, um bedingungslosen Spaß zu haben. Fazit: Ein selten dämlicher Filmtitel für eine tolle Satire auf Uncle Sam, starbesetzt und ulkig. Macht immer noch Spaß und verdient so, wie er 81 in hiesige Kinos kam, seine 4 Sterne. Alle anderen Versionen braucht kein Mensch.

ungeprüfte Kritik

How to Talk to Girls at Parties

Musik, Komödie, Science-Fiction

How to Talk to Girls at Parties

Musik, Komödie, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 22.06.2026
Um im Englischen zu bleiben, wo dieser Film herkommt: "Weird and strange" - Also was hier abgeht ist mal wieder im Delirium eines Autors (nämlich dem extravaganten Neil Gaiman) entstanden, der die Seventies, Science-Fiction und britischen Humor mag. Sinn...tja, den kann man hineininterpretieren, wenn man möchte. Vielleicht, dass die Ära des Punk, am bekanntesten wohl vertreten duch die Sexpistols, nicht von dieser Welt ist. Die Musikrichtung bildet natürlich den Soundtrack, und wer sich damit auskennt, bzw. Fan ist, der wird seine helle Freude daran haben. Bemerkenswert ist die schöne, authentisch wirkende Ausstattung, die die ausgehenden 70er gut portraitiert. Über die sperrige und wenig zugängliche Umsetzung der Kurzgeschichte mag man streiten, jedoch wenig über die Darsteller. Sowohl Elle Fanning, wie auch Alex Sharp zeigen große Spielfreude und bringen zwei Teens zum Leben, welche sich selbst, die Musik und das Leben entdecken. Spaß hat der Film irgendwie wirklich gemacht, jedoch ist er wohl eher ein Geschenk für echte Fans von Neil Gaiman. Ich weiß das zu würdigen, kann aber mit dem Ergebnis nicht viel anfangen und muss sagen: Massenkompatibel ist diese Verfilmung nicht. Sie richtet sich an ein Nischenpuplikum mit Nerdwissen und wird unter denen evtl. Kultstatus erreichen. Ich gebe faire 3 Sterne, aber wer den Film verreißt, der hat mein Verständnis. Er ist einfach zu speziell...

ungeprüfte Kritik

The Night

Es gibt keinen Ausweg.
Horror, Thriller

The Night

Es gibt keinen Ausweg.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.06.2026
"The Night" ist insofern interessant, als das er eine iranisch-US-amerikanische Gemeinschaftsproduktion ist. Hotels sind immer für Horror gut und ich muss sagen, es beginnt höchst atmosphärisch, wenn auch leidlich bekannt. Es klopft des öfteren laut, was sich dann Jumpsqare nennt und etliche Klischees werden, wenn auch wirkungsvoll, bemüht. Natürlich drängt sich ein "Shining" Vergleich auf. Die unheimliche Stimmung wird eine Weile aufrecht erhalten und gipfelt das erste Mal in einer Gänsehaut-Szene mit einem Polizisten. Ab da bekommt man richtig Lust auf den weiteren Film, stellt die Frage, welche gruseligen Geschichten sich in diesem alten Gebäude verbergen und warum das Paar heimgesucht wird. Doch besser wird es leider nicht. Ab da wird es komplett konfus, der Spuk wird kurz und banal begründet und wenn man ehrlich ist, machts wenig Sinn und man versteht das Ende dann gar nicht mehr. Fazit: Anfänglich spannender, dann extrem abflachender, fast langweilender Psycho-Horror, der aber mit realistischer Darstellung punktet.

ungeprüfte Kritik

Verfluchtes Amsterdam

Sei froh, dass du Angst hast. Es bedeutet, dass du noch lebst!
Krimi, Action

Verfluchtes Amsterdam

Sei froh, dass du Angst hast. Es bedeutet, dass du noch lebst!
Krimi, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.06.2026
Das, für mich komplett überraschende, Erscheinen der Fortsetzung, hat mich dazu verleitet, den mir als sehr gut in Erinnerung gebliebenen Film von Dick Maas nach ewigen Zeiten erneut anzuschauen. Die ikonischten Szenen (Ausflugsschiff und Schlauchboot) und selbst den Titelsong vom Abspann hatte ich noch intus. Ich hätte aus dem Stand 4 Sterne vergeben, weil "Verfluchtes Amsterdam" ein herausragender 80er Film war, den ich als sehr spannend in Erinnerung hatte. Nun bin ich etwas ernüchtert. Damals hatte man doch andere Sehgewohnheiten. Der Film ist laaangsaaam und kommt erst im letzten Drittel, dann aber auch richtig, in Fahrt. Davor, das muss ich zugeben, passiert nicht viel und es ist Langeweile angesagt. Die Greueltaten sind vergleichsweise zurückhaltend, gewisse Spannung ist aber vorhanden. Zudem ist der Streifen schlecht gealtert. Gerade der Soundtrack wirkt heutzutage unfreiwillig komisch. Ich habe den Film im Laufe der Jahre verklärt und da er oft als Kultfilm tituliert wird, fest daran geglaubt, dass er hoch unterhaltsam ist. Aber erst mit der Speedboot Verfolgung in den Grachten kommt Stimmung auf. Fazit: Er war mal was Besonderes und ist es für manche noch. Ich halte ihn für ein bemerkenswertes Stück Eurokino, das man kennen sollte, aber das Neuzuschauer dieses Jahrhunderts nicht mehr abholt. Vor der Fortsetzung habe ich jetzt etwas Angst...aber Dick Maas enttäuscht eigentlich höchst selten.

ungeprüfte Kritik

Gladiator 2

Abenteuer

Gladiator 2

Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.05.2026
"Gladiator" gehört zu den Filmen, die niemals hätten fortgesetzt werden dürfen, die für sich allein stehen und wirken. Auf Anhieb würde mir da z.B. "Schindlers Liste" einfallen. Was man auch getan hätte, es wäre schwierig den Film bedingungslos gut zu finden. Als Fortsetzung hat er eine unlösbare Aufgabe vor sich. Hätte man den Film losgelöst als eigene Geschichte verfilmt, würde man die vielen Ähnlichkeiten zu "Gladiator" bemängeln. So oder so kommt er auf keinen grünen Zweig. Dabei ist der Film im Grunde nicht schlecht. Er stellt eine schöne Erweiterung der Geschichte dar. Praktisch wie ein überlanges Schmankerl, das man als Beigabe verstehen kann. Die Tiefe, die Dichte und vor allem die Emotionen des Originals werden zu keinem Zeitpunkt erreicht. Während man dort noch sympatische Charaktere zum identifizieren hatte, bleibt hier nur Denzel Washington in Erinnerung. Lucius Werdegang finde ich zudem völlig unglaubwürdig. Die Story ist einfach zu ähnlich, zu uninspiriert und vor allem leider auch überflüssig. Was an Geist des Originals fehlt, hat man versucht, mit den 25 Jahre später möglichen, beeindruckenden Spezialeffekten wett zu machen. Zumindest sah das alte Rom selten so gut aus. Nur eins gehört dort nicht hin und es ist ein Armutszeugnis für einen Film aus dem 21. Jahrhundert: Englische Inschriften! Die kosten einen vollen Stern, das ist ja selten dämlich. Zusammendfassend kann man sagen: Gut, interessant aber völlig unnötig und nur ein Nachklapp eines großartigen Klassikers.

ungeprüfte Kritik

Sleep

Horror, Thriller

Sleep

Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 26.05.2026
"Sleep" ist ein Langweiler der besonderen Sorte: Obwohl nichts zu passieren scheint, hat mich der Film auf subtile Art gepackt. Er geht das Thema Geistererscheinungen auf reale Weise an. Nämlich praktisch ohne Spuk, ohne Getöse und ohne Jumpsqares, sondern mit dem, was wohl wirklich passieren würde. Der Film ist eher ein Ehedrama und da man nicht weiß, auf was das eigentlich hinaus will, bleibt der Zuschauer am Ball. Ganz geschickt und bis zuletzt wird damit gespielt, ob es Wahnvorstellungen sind, oder nicht. Und so widerfährt den Protagonisten eine real anmutende Tortur vom Arztbesuch zur Klapsmühle. Sehr gut dargestellt, praktisch als 2 Personen Stück. Das letzte Drittel blüht dann endlich auf und sorgt für kleine Überraschungen aber auch Klischees. Die Zitate vom Cover stimmen nur bedingt. "Einzigartig" kann ich unterschreiben, aber "ein wilder Ritt" ist das wahrhaft nicht. Fazit: Ein koreanisches Geisterdrama, dass sehr lange benötigt, um in die Socken zu kommen. Die typische asiatische Langsamkeit kommt hier voll zum Ausdruck. Wer für die aber Verständnis hat, bekommt einen interessanten Film zu Gesicht. 3 gute Sterne.

ungeprüfte Kritik

Beneath the Storm - Thrash

Wenn dich die Flut nicht umbringt...
Abenteuer, Thriller

Beneath the Storm - Thrash

Wenn dich die Flut nicht umbringt...
Abenteuer, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 20.05.2026
"Thrash" könnte auch Trash heißen, aber das wird dem Film nicht gerecht, denn er ist schon sehr ernsthaft inszeniert, auch wenn es ordentliche Übertreibungen gibt. Die Story erinnert natürlich ungemein an den Krokohorror "Crawl", aber wo mir bei diesem die sichtbare Künstlichkeit der Studiokulissen sauer aufstieß, bin ich nun überrascht, wie gut die Effekte hier gelungen sind. Allenfalls ein paar Mal ist der Greenscreen ersichtlich. Man darf allerdings nicht zu viel erwarten. Regisseur Tommy Wirkola hält sich hier überraschend zurück und es gibt weder seinen typischen, schwarzen Humor, noch ausufernde Splattereffekte zu sehen. "Thrash" ist vergleichsweise ein "Familienfilm" geworden, der sich in die lange Reihe von Haifilmen gut einfügt aber auch nicht sonderlich herausragt. Ich habe mich nicht gelangweilt und fühlte mich gut unterhalten, auch wenn man vieles vorausahnen konnte und einiges auch schon so oder ähnlich gesehen hat. Fazit: Ein solider Hai-Horrorfilm, den Wirkola besser auf seine Art inszeniert hätte, damit er nicht so zahm und zurückhaltend ist. Hier wäre deutlich mehr drin gewesen, um den Film hervorzuheben. So ist er gut gemachte Konfektionsware.

ungeprüfte Kritik