Kritiken von "videogrande"

Verfluchtes Amsterdam

Sei froh, dass du Angst hast. Es bedeutet, dass du noch lebst!
Krimi, Action

Verfluchtes Amsterdam

Sei froh, dass du Angst hast. Es bedeutet, dass du noch lebst!
Krimi, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.06.2026
Das, für mich komplett überraschende, Erscheinen der Fortsetzung, hat mich dazu verleitet, den mir als sehr gut in Erinnerung gebliebenen Film von Dick Maas nach ewigen Zeiten erneut anzuschauen. Die ikonischten Szenen (Ausflugsschiff und Schlauchboot) und selbst den Titelsong vom Abspann hatte ich noch intus. Ich hätte aus dem Stand 4 Sterne vergeben, weil "Verfluchtes Amsterdam" ein herausragender 80er Film war, den ich als sehr spannend in Erinnerung hatte. Nun bin ich etwas ernüchtert. Damals hatte man doch andere Sehgewohnheiten. Der Film ist laaangsaaam und kommt erst im letzten Drittel, dann aber auch richtig, in Fahrt. Davor, das muss ich zugeben, passiert nicht viel und es ist Langeweile angesagt. Die Greueltaten sind vergleichsweise zurückhaltend, gewisse Spannung ist aber vorhanden. Zudem ist der Streifen schlecht gealtert. Gerade der Soundtrack wirkt heutzutage unfreiwillig komisch. Ich habe den Film im Laufe der Jahre verklärt und da er oft als Kultfilm tituliert wird, fest daran geglaubt, dass er hoch unterhaltsam ist. Aber erst mit der Speedboot Verfolgung in den Grachten kommt Stimmung auf. Fazit: Er war mal was Besonderes und ist es für manche noch. Ich halte ihn für ein bemerkenswertes Stück Eurokino, das man kennen sollte, aber das Neuzuschauer dieses Jahrhunderts nicht mehr abholt. Vor der Fortsetzung habe ich jetzt etwas Angst...aber Dick Maas enttäuscht eigentlich höchst selten.

ungeprüfte Kritik

Gladiator 2

Abenteuer

Gladiator 2

Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 28.05.2026
"Gladiator" gehört zu den Filmen, die niemals hätten fortgesetzt werden dürfen, die für sich allein stehen und wirken. Auf Anhieb würde mir da z.B. "Schindlers Liste" einfallen. Was man auch getan hätte, es wäre schwierig den Film bedingungslos gut zu finden. Als Fortsetzung hat er eine unlösbare Aufgabe vor sich. Hätte man den Film losgelöst als eigene Geschichte verfilmt, würde man die vielen Ähnlichkeiten zu "Gladiator" bemängeln. So oder so kommt er auf keinen grünen Zweig. Dabei ist der Film im Grunde nicht schlecht. Er stellt eine schöne Erweiterung der Geschichte dar. Praktisch wie ein überlanges Schmankerl, das man als Beigabe verstehen kann. Die Tiefe, die Dichte und vor allem die Emotionen des Originals werden zu keinem Zeitpunkt erreicht. Während man dort noch sympatische Charaktere zum identifizieren hatte, bleibt hier nur Denzel Washington in Erinnerung. Lucius Werdegang finde ich zudem völlig unglaubwürdig. Die Story ist einfach zu ähnlich, zu uninspiriert und vor allem leider auch überflüssig. Was an Geist des Originals fehlt, hat man versucht, mit den 25 Jahre später möglichen, beeindruckenden Spezialeffekten wett zu machen. Zumindest sah das alte Rom selten so gut aus. Nur eins gehört dort nicht hin und es ist ein Armutszeugnis für einen Film aus dem 21. Jahrhundert: Englische Inschriften! Die kosten einen vollen Stern, das ist ja selten dämlich. Zusammendfassend kann man sagen: Gut, interessant aber völlig unnötig und nur ein Nachklapp eines großartigen Klassikers.

ungeprüfte Kritik

Sleep

Horror, Thriller

Sleep

Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 26.05.2026
"Sleep" ist ein Langweiler der besonderen Sorte: Obwohl nichts zu passieren scheint, hat mich der Film auf subtile Art gepackt. Er geht das Thema Geistererscheinungen auf reale Weise an. Nämlich praktisch ohne Spuk, ohne Getöse und ohne Jumpsqares, sondern mit dem, was wohl wirklich passieren würde. Der Film ist eher ein Ehedrama und da man nicht weiß, auf was das eigentlich hinaus will, bleibt der Zuschauer am Ball. Ganz geschickt und bis zuletzt wird damit gespielt, ob es Wahnvorstellungen sind, oder nicht. Und so widerfährt den Protagonisten eine real anmutende Tortur vom Arztbesuch zur Klapsmühle. Sehr gut dargestellt, praktisch als 2 Personen Stück. Das letzte Drittel blüht dann endlich auf und sorgt für kleine Überraschungen aber auch Klischees. Die Zitate vom Cover stimmen nur bedingt. "Einzigartig" kann ich unterschreiben, aber "ein wilder Ritt" ist das wahrhaft nicht. Fazit: Ein koreanisches Geisterdrama, dass sehr lange benötigt, um in die Socken zu kommen. Die typische asiatische Langsamkeit kommt hier voll zum Ausdruck. Wer für die aber Verständnis hat, bekommt einen interessanten Film zu Gesicht. 3 gute Sterne.

ungeprüfte Kritik

Beneath the Storm - Thrash

Wenn dich die Flut nicht umbringt...
Abenteuer, Thriller

Beneath the Storm - Thrash

Wenn dich die Flut nicht umbringt...
Abenteuer, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 20.05.2026
"Thrash" könnte auch Trash heißen, aber das wird dem Film nicht gerecht, denn er ist schon sehr ernsthaft inszeniert, auch wenn es ordentliche Übertreibungen gibt. Die Story erinnert natürlich ungemein an den Krokohorror "Crawl", aber wo mir bei diesem die sichtbare Künstlichkeit der Studiokulissen sauer aufstieß, bin ich nun überrascht, wie gut die Effekte hier gelungen sind. Allenfalls ein paar Mal ist der Greenscreen ersichtlich. Man darf allerdings nicht zu viel erwarten. Regisseur Tommy Wirkola hält sich hier überraschend zurück und es gibt weder seinen typischen, schwarzen Humor, noch ausufernde Splattereffekte zu sehen. "Thrash" ist vergleichsweise ein "Familienfilm" geworden, der sich in die lange Reihe von Haifilmen gut einfügt aber auch nicht sonderlich herausragt. Ich habe mich nicht gelangweilt und fühlte mich gut unterhalten, auch wenn man vieles vorausahnen konnte und einiges auch schon so oder ähnlich gesehen hat. Fazit: Ein solider Hai-Horrorfilm, den Wirkola besser auf seine Art inszeniert hätte, damit er nicht so zahm und zurückhaltend ist. Hier wäre deutlich mehr drin gewesen, um den Film hervorzuheben. So ist er gut gemachte Konfektionsware.

ungeprüfte Kritik

Until Dawn

Jede Nacht ein neuer Albtraum. Bleib am Leben!
Horror, Fantasy

Until Dawn

Jede Nacht ein neuer Albtraum. Bleib am Leben!
Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 15.05.2026
Ich bin etwas angepisst. Wieder so ein Film in dem es "dunkel ist, wenn es dunkel ist". Stockfinster, schwarz. Nichts ist zu sehen. Man ahnt teilweise nur, wie die Opfer hier ums Leben kommen und sieht nur schemenhafte Umrisse. Ich kann allen Ernstes sagen, dass ich große Teile der Handlung einfach nicht sehen konnte. Ich hörte Geschrei und Geräusche, aber was ist passiert? Zum Teufel, man möchte doch etwas sehen. Die Darsteller tun es laut ihrer Aussage ja auch. Es fing ganz gut an, mit interessanten Einfällen, überraschenden Bluteffekten und jeder Menge Jumpsqares, die einen im Sessel hochschrecken lassen. Vermutlich wäre der Film gar nicht mal schlecht, hätte man ihn heller gestaltet. Er sägt sich also selbst den Ast ab. Obwohl ich auch logische Löcher ausgemacht habe, da eine Person scheinbar von der Zeitschleife unbeeinflusst bleibt. Da sich das Szenario mit den Schreien und Schlitzergeräuschen in der Dunkelheit ständig wiederholt hat, habe ich entnervt und wütend aufgegeben. Was meine Mitkritiker da gesehen haben, kann ich nicht nachvollziehen. Ich kenne kaum einen Film, der fast durchgängig schwarz ist. Fazit: Was zur Hölle sollte das? Ein scheinbar interessanter Zeitschleifen-Horrorfilm versteckt sich im Dunkel. Erbärmlich.

ungeprüfte Kritik

Lies - Lust und Lügen

Der Roman als Pornografie verboten. Der Film ein erotisches Kunstwerk.
Drama, 18+ Spielfilm

Lies - Lust und Lügen

Der Roman als Pornografie verboten. Der Film ein erotisches Kunstwerk.
Drama, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.05.2026
Wirkt wie eine Pseudo-Dokumentation, weil die deutsche Synchro wirklich nicht gelungen ist und sich wie simultan übersetzt anhört. Es passt aber zur Kamera, die auf mich den Eindruck macht, als hätte man mit Super-8 gefilmt. Die Älteren unter uns mögen sich erinnern. Es ist eine überbelichtete Shakycam, also eine dilletantische, wackelige Angelegenheit, wie heimlich gefilmt. Das dürfte wohl Absicht gewesen sein, aber daraus resultiert eine miserable Bildqualität, in der es sogar teilweise Treppchenbildung gibt. Kommen wir zum Inhalt. Ja, es geht schon heiß her. Da könnten Gerüchte aufkommen, die Darsteller hätten es wirklich getan. Als Zuschauer kommt man sich wie ein Voyeur vor, auch die Perspektive soll andeuten, dass man vom Türrahmen aus zusieht. Ein Akt jagt den nächsten und das weniger erotisch, als fast schon pornografisch. Dafür sorgt auch die derbe Wortwahl. Das Hauptthema, sexuelle Abhängigkeit und das Hineinrutschen in die Sado-Maso-Spirale, wird zunächst gut beschrieben, drischt sich dann aber im wahrsten Sinne ab. Ständiger Sex mit Popoklatsch ersetzt keine Story und das Ergebnis ist viel zu lang geraten. Fazit: Sehr freizügiger SM-Softporno der seinen intelektuellen Gehalt nur vortäuscht. Es geht nur um "das Eine" und man fühlt sich beim Zuschauen eher unwohl als angeregt.

ungeprüfte Kritik

Escape from the 21st Century

Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.05.2026
Ein ziemlich wilder Streifen, den man wohl am ehesten mit "Scott Pilgrim" oder, um beim Asiakino zu bleiben, mit "Kamikaze Girls" vergleichen kann, wenn es um die Machart aus wilden Schnitten, Texteinblendungen und eingefügtem Zeichentrick geht. Das ganze ist experimentell, sureal, hat viele (zu viele) visuelle Einfälle und ich finde, man hat hier und da auch geklaut. So finden sich Figuren, die stark an "Southpark" erinnern oder eine Sequenz, die frappierende Ähnlichkeit mit dem Intro "Der phantastische Film" aus alten Fernsehtagen hat. Eigentlich ist das kein Film, sondern eine hektische Aneinanderreihung von videoclipartigen Szenen. Das hat tatsächlich seinen Reiz, steckt voller großer und kleiner Gags (z.B. die Frau, die nur von hinten zu sehen ist, auch auf ihrem Beerdigungsfoto), aber den roten Faden verliert man als Zuschauer schnell. Das liegt an der Masse an Effekten und am scheinbar zusammenhanglosem Inhalt. Und das macht das Durchhalten anstrengend. Auf seine Weise ist das sehenswert, andererseits wird der Normalseher verständlicherweise abschalten. Dieser übersprudelnde Film vergisst vor lauter Kreativität eine kurzweilige Handlung. Fazit: Mangaähnlicher, visuell überbordender Mix aus SciFy und Comedy, dessen Bilderrausch davon ablenkt, dass nicht viel Substanz dahintersteckt. Ganz knappe 3 Sterne, weil ich Asia-Fan bin und der Ideenreichtum einen Stern verdient.

ungeprüfte Kritik

Hooker

Die dunklen Geheimnisse eines Escort Girls.
18+ Spielfilm, Thriller

Hooker

Die dunklen Geheimnisse eines Escort Girls.
18+ Spielfilm, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 21.04.2026
Die Realität spiegelt der Film absolut nicht wieder. Die Philippinen sind ein Entwicklungsland. Wenn man so luxuriös lebt, wie hier gezeigt Mutter und Tochter, dann hat man's geschafft und gehört zu den oberen 10000. Das wahre Antlitz der Prostitution, die Armut, die dazu führt, all das beschönigt der Film extrem. Aber es soll ja auch keine Doku, sondern ein Erotikthriller sein. Nun ja. Nackte Haut bietet er. Aber ansonsten kann man kaum von Erotik und noch viel weniger von einem Thriller reden. Die Story ziiiieht sich ellenlang mit Dialogen, endlosem Gejammer und ohne jegliche Spannung. Das ganze erinnert eher an eine koreanische Soap, freilich mit Sex und Blut. Eine seltsame Mischung, die mir nur ein müdes Gähnen hervorlockt. Nach Sinn und Unsinn sollte man auch nicht fragen, denn Mamis Tötungsaktionen sind logikbefreit. Nach kurzer Zeit hab ich den schnellen Vorlauf gedrückt und bereut, nicht irgendetwas anderes in den Player gelegt zu haben. Fazit: Schlechte Darsteller, die schlecht synchronisiert wurden in einer schlecht inszenierten, laienhaft ausgeführten Verfilmung. Extrem langweilig - Schade um die Zeit.

ungeprüfte Kritik

Monster Summer

Abenteuer, Fantasy

Monster Summer

Abenteuer, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 16.04.2026
"Monster Summer" ist ein recht liebevoll gemachtes Teenager-Abenteuer-Gruselfilmchen, das Erinnerungen an die eigene Jugend weckt. Man findet hier viele, bekannte Motive wieder, die in den 80ern in Filmen wie "Stand By Me" oder den "Goonies" etabliert wurden: Sommerferien, Abenteuer, eine kauzige Mentorenfigur und kindgerechter Grusel. Klar, das hat man schon oft und auch oft besser gesehen, aber "Monster Summer" ist für eine neue Generation gemacht und sicherlich als Hommage gedacht. Ein Knaller mit bleibendem Erinnerungswert, so wie die Vorgenannten, ist nicht entstanden, aber ein schöner, im besten Sinne altmodischer, Kinder-/Jugendfilm, der mit Mel Gibson und Kevin James prominent besetzt ist. Was auffällt, ist irgendwie ein schnelles Durchrauschen der Geschichte. Da wäre sicher noch mehr drin gewesen. Fazit: Zwar hätte man das Drehbuch durchaus etwas temporeicher umsetzen können, dennoch ist ein nettes Filmchen mit Nostalgiefaktor entstanden, welches aber wohl nicht den Kultstatus seiner Vorbilder erreichen wird.

ungeprüfte Kritik

The Woman in the Yard

Lass sie nicht herein.
Horror, Thriller

The Woman in the Yard

Lass sie nicht herein.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.04.2026
"The Woman In The Yard" ist ein außergewöhnlicher und mit Köpfchen gemachter Horrorfilm. Doch was sind diese auch oft? Richtig, schwer zu verstehen. Man muss hier schon wieder alle Sinne beisammen haben um am Ende eventuell ein "Ach so ist das!" über die Lippen zu bekommen. Wenn die Auflösung zu verschwurbelt wird, kann einem das den Film schon versauen. Hier kam noch ein anderer Faktor hinzu: Nachdem der Film ganz stark und unheimlich beginnt und seine Zuschauer wirklich packt, obwohl kaum etwas passiert, lässt man ihn später in einem Dunkel versinken, dass man nichts mehr erkennen kann. Selbst Details, die wichtig für die Auflösung wären, werden verschluckt. Und das ist richtig ärgerlich. Ich denke, hier wollte man etwas zu intelektuell an die Sache herangehen und lässt dadurch eher verwirrte oder enttäuschte Zuschauer zurück. Atmosphärisch sehr gut gemacht, ist das ein Grusler für den Moment, den man morgen aber wieder vergessen hat. Fazit: Tolle Idee. Fängt ganz stark an, verursacht Gänsehaut und Unbehagen, doch endet dann fast in schwarzen Bildern, in denen man nichts mehr erkennen kann. Ein psychologischer Horrorfilm, der Einblick in eine depressive Seele geben will, aber einen Hauch zu wenig Horror bietet.

ungeprüfte Kritik

Anaconda

Für diese Komödie stehst du Schlange.
Abenteuer, Komödie

Anaconda

Für diese Komödie stehst du Schlange.
Abenteuer, Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 07.04.2026
Wenn man das sehr trashige "Anaconda" Franchise liebt, ist dieser Film ja nahezu ein Muss, denn so viel Budget hat wahrscheinlich nicht mal das Original gehabt. Und schlimmer als die Gurken die danach kamen, kann es nicht werden. Dieser Streifen ist aber keine Fortsetzung und schon gar nicht ein ernst gemeinter Film. Er ist eine offene Hommage an den ersten Teil und wird auf der Metaebene ausgelebt. Das bedeutet, man geht im Film davon aus, das der Urfilm mit JLo wirklich nur ein Film ist, der innerhalb der Handlung ein Remake erfahren soll. Man hat sich für das Comedygenre entschieden und somit gibts des öfteren was zu lachen. Der Humor dürfte aber nicht jedermanns Geschmack treffen, denn er ist äusserst flach und kann auch seine Finger wieder nicht von Pinkelwitzchen unterhalb der Gürtellinie lassen. Von ein paar guten Schmunzlern abgesehen, habe ich nur bei einer Szene herzhaft gelacht und die wurde uns schon im Trailer angeteast, was schade ist. Ansonsten habe ich entweder meinen Humor verloren oder "Anaconda" ist einfach relativ unlustig. Erst gegen Ende geht das Trashherz auf, denn das Tempo steigt und man bekommt Cameos zu sehen, für die man auch nach Abspann sitzen bleiben sollte. Alles in Allem hätte man deutlich mehr draus machen können. Fazit: Vorhersehbare Komödie und witzige Hommage. Doch mehr als 3 Sterne sehe ich in diesem Werk nicht.

ungeprüfte Kritik

Oddity

Thriller, Horror

Oddity

Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.04.2026
"Oddity" gehört zu den intelligenteren Horrorfilmen, die nicht mit polternden und blutigen Szenen auf billige und oberflächliche Effekthascherei aus sind, sondern ganz ruhig und leise eine unheilvolle Stimmung aufbauen und den Horror erst im Kopf des Zuschauers entstehen lassen. Das geschieht durch wohl dosiert eingesetzte Jumpsqares, Dunkelheit, in der man etwas zu sehen glaubt und mysteriöse Vorkommnisse, deren Geheimnis man ergründen will. Der Film packt, obwohl er im Grunde fast schon langweilt, aber man immer die Gegenwart von etwas Unheimlichen spürt. Nebenbei entspinnt sich die Story per Rückblenden, die Überraschungen parat haben. Gänsehaut ist des öfteren garantiert, Unterhaltung aber eher weniger. "Oddity" ist nicht kurzweilig oder außergewöhnlich und verlangt nach Aufmerksamkeit. Wer eine durch die Gegend torkelnde, mordende Holzfigur erwartet, muss sich auf etwas anderes gefasst machen, was mich überrascht hat. Ich verstehe, dass man ihn deshalb langweilig finden kann, letztlich erreicht er aber sein Ziel und beschert einen gruseligen Abend. Fazit: Atmosphärische Mischung aus Crime und Horror, die sich eventuell zurückhält und leider auch im wahrsten Sinne viel im Dunklen lässt, nämlich einige Fragen und manch kaum erkennbare Szene.

ungeprüfte Kritik