Kritiken von "videogrande" aus Albersdorf

Secret Division 749

Action, Fantasy

Secret Division 749

Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 28.10.2026
"Secret Division 749" kommt rüber wie eine Manga-Verfilmung und hat inhaltliche Parallelen zu "Akte X" oder den "Men in Black" mit einem Quentchen "X-Men". Der Vorspann ist auch bereits wie ein Comic aufgebaut und zeigt uns die tollsten Szenen und Monster - die dann im Film gar nicht vorkommen. Im Mittelpunkt stehen jugendliche Helden, die den Film zu einem Teenagerstreifen herunter klassifizieren. Man wollte ein wenig zu viel, denn eine Geheimorganisation, die übernatürlichen Phänomenen nachgeht, hätte eigentlich gereicht. Man musste allerdings noch mutierte Jugendliche einbauen, die die ganze Story nur verkomplizieren. Und die ist ohnehin schon wirr genug. Sie beinhaltet viel Leerlauf und versucht, sich mit relativ gelungenen Effekten über die Runden zu retten. Letztlich ist dies aber ein überkandideltes Drama mit vielen schwulstigen Dialogen und Szenen, die den eigentlich eher hektischen Streifen ausbremsen und ganz schnell auf den Pfad der Langeweile führen. Viel Gerede, viele Laborszenen mit einem Wesen, das aus dem Film "Life" geklaut wurde und die irgendwie alle nicht in Zusammenhang zu bringen sind. Dann wiederum Lavawürmer und Monstervögel im CGI Action-Gewitter, das nicht zu fesseln weiß. Mir fehlte da komplett die Verbindung, die Logik und der Sinn. Optisch alles stark computerlastig. Das ist ein SF Film aus China, der sich an seiner unnötig verschachtelten Story komplett verhebt und dem schwer zu folgen ist, weil man einerseits über konfuse, hektische Erzählweise und übertriebenen Pathos stolpert, dann aber auch kitschig, melancholische Szenen ertragen muss. Fazit: Hochwertig produzierter unausgegorener, undurchsichtiger, nerviger SF Film, dessen Charaktere und Story dem Zuschauer am Arsch vorbeigehen. Ich habe irgendwann ausgeschaltet.

ungeprüfte Kritik

Minions 3 - Minions & Monster

Kids, Komödie, Animation

Minions 3 - Minions & Monster

Kids, Komödie, Animation
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 24.10.2026
Die Minions sind ja grundsätzlich ein Phänomen. Schnell designte Innenleben von Ü-Eiern mit ein oder 2 Augen, die, ziemlich verständlich, unverständliches Zeug brabbeln. Für Erwachsene eine echte Herausforderung. Allerdings sind die auch diejenigen, die den Film zur Gänze verstehen, denn er ist vollgestopft mit Eastereggs zur Filmgeschichte der Universal Studios und eine grandiose Hommage an die goldenen Zeiten vom Stummfilm bis zum 50er Jahre Science Fiction Boom. Die Minion-Sprache ist zusammengesetzt aus den Sprachen dieser Welt und trotzdem oder deswegen kann man sinngemäß begreifen, was die knuffigen Kerlchen wollen. Die sind nun eher doch zur Belustigung der Kleinen da. Nur finde ich an diesem Teil aber so einiges für Kinder ab 0 recht zweifelhaft. Ein mit Laserstrahlen wild und laut um sich schießendes Hasenmonster, eine Enthauptung und so mancher Schreckeffekt, schließlich heißt der Film "Minions und Monster", könnten die Kleinsten irritieren. Hervorheben möchte ich Christoph Waltz, der auch als Synchronsprecher eine hervorragende Leistung bietet. Der Film hat viel Witz, macht Spaß, bietet viel für Entdecker und Filmfans und dennoch, man vergleicht ja gern, ist er etwas mauer als seine beiden Vorgänger. Fazit: Typischer Spaß mit den Minions, der im Grunde eher für Erwachsene, als für Kinder konzipiert ist, letztlich aber wohl beiden Freude bereitet.

ungeprüfte Kritik

Madra

Das achtköpfige Drachenmonster
Fantasy

Madra

Das achtköpfige Drachenmonster
Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 21.10.2026
"Madra" ist eine Mischung aus Kaiju Film und Wuxia Action alá "Godzilla" oder der "Chinese Ghost Story". Ein japanischer Fantasyfilm mit mehreren Gummimonstern und viel Zauberei. Da fliegen die Lichtblitze, bis man derer überdrüssig ist. Woran es genau liegt, dass der Film bei mir in keinster Weise gezündet hat, kann ich nicht sagen. Eigentlich mag ich beide Genres aber zumindest der Teil mit den Magiern konnte mich nicht wirklich packen. Um zu verstehen, worum es da geht, benötigt man schon gewisse Toleranz und Ausdauer. Ich fühlte mich schnell gelangweilt und desinteressiert. Immer wenn ein Kaiju auftauchte wurde es zwar interessanter, aber das Gemisch dieser Filme scheint nicht zu funktionieren. Hinzu kommt auf DVD eine suboptimale Bildqualität, die man so gerade noch akzeptieren kann. Fazit: Wild, wirres Fantasymärchen mit asiatischer Mythologie und liebevoller Tricktechnik, welches den Zuschauer schnell abtörnt. Kann man mit bis zu 3 Sternen bewerten, jedoch sind die eingangs genannten Beispiele wesentlich spaßiger und unterhaltsamer.

ungeprüfte Kritik

Screamboat

Horror, 18+ Spielfilm

Screamboat

Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 18.10.2026
So einen Film sieht man sich natürlich nur aus purer Neugierde an. Was mag den Machern wohl Absurdes eingefallen sein, nachdem das Copyright des Disney Filmes "Steamboat Willi" erloschen ist...und man dann machen kann, was man will? Merkwürdig, dass dies möglich ist, aber so konnte man jetzt ungeniert Micky Maus zum Horrorkiller umfunktionieren. Trash, was sonst hätte man draus machen können? Es sind erstaunlich gut informierte Details eingeflossen. So ist der Name "Mortimer" der ursprünglich erdachte für die uns bekannte Maus gewesen. Der Film ist als schwarze Komödie konzipiert. Die praktischen Effekte sind nicht gut aber akzeptabel. Es wird eine Erklärung für das Vorhandensein des Mausemörders in Form eines Zeichentrickfilmes gegeben. Natürlich ist die hanebüchen. Im Großen und Ganzen steckt also Witz und Nerdwissen in dem Streifen, der einen auch oftmals schmunzeln lässt. Man kann zumindest attestieren, dass es kein lieblos runtergekurbelter Müll ist.Trotzdem habe ich mich eher durchgequält, als den skurillen Spaß abgefeiert. "Screamboat" hat ein paar gagreiche, splatterige Tode, aber auch etliche Längen zu bieten. Da kämpft man sich nicht 2x durch. Wirklich spaßig wäre das vielleicht als Trickfilm geworden, denn ausgerechnet der Abspann beweist das Potenzial. Fazit: Absolut groteske Ausgangsidee, billig aber mit Fanwissen zubereitet und doch nur größtenteils langweilig serviert.

ungeprüfte Kritik

Die Rache der Dinosaurier

Gwangis Rache - Das Tal der Dinosaurier
Science-Fiction, Western

Die Rache der Dinosaurier

Gwangis Rache - Das Tal der Dinosaurier
Science-Fiction, Western
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 18.10.2026
Denkt man an Ray Harryhausen, dann fallen einem sofort die Fantasy Klassiker um Sindbad den Seefahrer oder Sagen der griechischen Mythologie ein. Hier nun hat man tatsächlich Cowboys und Dinosaurier in einen Film gepackt und es mag genau daran liegen, dass er weit weniger bekannt und eventuell auch weniger beliebt ist. Allein, dass er hier als "Rache der Dinosaurier" betitelt ist, macht ihn schon etwas unkenntlich, denn der Name "Gwangi" ist Filmfans schon eher ein Begriff. Die Stopmotiontechnik ist wieder mal vom Feinsten und gewisse Interaktionen mit den echten Darstellern wissen sogar heute noch zu verblüffen. Erneut ist dies ein Film vergangener Kinotage mit viel nostalgischem Charme. Wenn man aber mal genau über ihn nachdenkt, dann wird schnell klar: Hier wurde im Grunde die Geschichte von "King Kong" herangezogen und das macht dieses Abenteuerfilmchen etwas uninteressanter als andere Dinosaurierstreifen jener Epoche. Fazit: Toll animierte Urzeitwesen in einem charmanten Abenteuerfilm der etwas müde einen Kultklassiker kopiert. Aber er ist so liebevoll gemacht, dass man gar nicht anders kann, als ihn zu mögen.

ungeprüfte Kritik

Heat

Besessen vom Verbrechen, getrennt durch das Gesetz.
Action, Krimi

Heat

Besessen vom Verbrechen, getrennt durch das Gesetz.
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 15.10.2026
"Heat" ist ein, bis in die Nebenrollen, hochkarätig besetzter Gangsterthriller, der eine ausgeklügelte und tiefgründige Handlung bietet. Gemeinhin bezeichnet man ihn als Meisterwerk. Das liegt aber eher im Auge des Betrachters, denn, und nun sind mir nach unten gerichtete Daumen gewiss, nach 2 von knapp 3 Stunden hats dann langsam auch mal gereicht. Der Film ist einfach zu lang und hält sich oft mit zwischenmenschlichen Gesprächen, sprich: Beziehungsdramen auf. Da gibts gescheiterte Ehen, selbstmordende Kinder, Liebeleien und dergleichen. Man darf sich darüber streiten, ob das nötig tat. Zum Einen stärkt das natürlich die Charakterzeichnung, zum Anderen zieht das die Geschichte in abnorme Länge, die ich nicht mehr kurzweilig fand. Lieber sehe ich 9 Stunden "Herr der Ringe" als den hier ein zweites Mal. Aber nicht falsch verstehen: "Heat" ist ein guter Film. Erinnerungswürdig ist vor allem der Realismus, die hervorragend inszenierte Massenschießerei und überragende Schauspielleistungen. Wobei einige trotz der Lauflänge kaum zur Geltung kommen, wie Natalie Portman, Tom Sizemore oder Danny Trejo. "Heat" konzentriert sich auf Pacino, DeNiro und Kilmer und gibt allen sehr viel Background und ist somit alles andere, als ein oberflächlicher Gangsterfilm. Fazit: Ein hoch niveauvoller Film mit überdurchschnittlich ausgeprägter Charakterzeichnung, der trotzdem 1 Stunde zu lang ist und leider dann doch ziemlich vorhersehbar endet.

ungeprüfte Kritik

Conan der Zerstörer

Fantasy, Abenteuer

Conan der Zerstörer

Fantasy, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 08.10.2026
Also mir hat "Conan der Zerstörer" immer gefallen. Allen Kritikern zum Trotz, die natürlich recht haben, wenn sie sagen, dass hier im Vergleich zum düsteren ersten Film eine Komödie entstanden ist und Conans Truppe sich verändert hat. Arnie ist relativ geschwätzig, über Grace Jones Haarschnitt kann man streiten und es liegt ein sehr starker Hauch von Trash in der Luft. Aber letztlich ist der Film enorm gut ausgestattet, hat aufwändige Kulissen und nutzt fantastische Landschaften und Drehorte. Er ist praktisch ein "frühzeitliches Roadmovie", eine Reise von ein paar Kriegern nebst hübscher Prinzessin, auf der ständig etwas passiert. Langeweile kommt keine auf, im Gegenteil habe ich fast den Eindruck, dass man durch die Handlung hetzt. Da hätte man ruhig sogar noch ein paar Minuten dran hängen können. Ja, das Barbarengenre ist ein wenig merkwürdig und mit Vorurteilen behaftet und sicherlich ist hier vieles unfreiwillig belustigend. Aber das macht den Charme aus. Fazit: Guilty Pleasure! Ein amüsanter, nicht ganz ernst zu nehmender Film, den man im Grunde ohne Vorwissen gucken kann. Erstaunlich, dass da kein mehrteiliges Franchise draus geworden ist.

ungeprüfte Kritik

Beast of War

Kriegsfilm, Abenteuer

Beast of War

Kriegsfilm, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 07.10.2026
"Beast of War" gehört zu den ernst gemeinteren Haifilmen. Mal ohne Bikini-Babes und Teeniegeschwurbel. Ok, das könnte man auch vermissen, aber hier geht es um eine Kriegsgeschichte (eine mit Ähnlichkeit zu der, die Quint im "Weißen Hai" erzählt). Nachdem die Einleitung im Ausbildungslager noch interessant war, macht der Film einen abrupten Schwenk auf ein Kriegsschiff, ohne auch nur anzudeuten, wieso, weshalb, warum sich die Truppe nun auf diesem befindet. Es überschlagen sich die Ereignisse und ab jetzt haben wir wieder einen generischen Genrefilm, in dem die Opfer nach Abzählreimprinzip schnabuliert werden. Jeder hat wieder so seinen ganz eigenen Charakter und das Final Girl, in diesem Streifen ein Boy, ist auch, wie so oft, von vornherein klar. Die Story läuft bei Nacht ab. Es ist daher düster, aber nicht zu dunkel. Atmosphärisch eingefangen wurde alles, aber wirklich spannend und mitreißend ist der Film aufgrund der Vorhersehbarkeit nicht, im Gegenteil ist auch einiges ganz schön hinkonstruiert. So gibt es auf dem Wrackteil natürlich eine Flagge, Waffen und Granaten und darum muss man wegen der Glaubwürdigkeit beide Augen zudrücken. Fazit: Solider, atmosphärischer Haifilm, dessen Weltkriegsszenario ihn von anderen unterscheidet. Einmal gucken, ohne es zu bereuen, reicht.

ungeprüfte Kritik

The Deep Dark

Horror, Thriller

The Deep Dark

Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 06.10.2026
Ich verstehe nicht, warum man dem Film einen Prolog gegeben hat, der absolut keinen Sinn ergibt und ohne den alles viel logischer wäre. 1856 werden Bergarbeiter von etwas angegriffen, das später, in den 1950er Jahren, erst freigelassen wird. Macht keinen Sinn. Ansonsten aber ist die Story wirklich fesselnd und hat einen interessanten Background. Nahezu der ganze Film spielt unter Tage und trotzdem kann man alles Nötige erkennen. Bravo, geht doch! Viel zu oft habe ich in letzter Zeit viel zu dunkle Filme gesehen. Hier war alles stimmungsvoll eingefangen. Überhaupt gewinnt der Film an Stil durch sein 50er Jahre Setting. Das Wesen sieht etwas merkwürdig und zu sehr nach animatronischer Puppe aus und wird leider auch nicht ausreichend beschrieben. Welche Herkunft mag das Viech haben? Das bleibt offen, was etwas unbefriedigend ist. Somit ist der Film nicht perfekt, hat Logiklöcher und ist auch kein echtes Highlight. Dennoch ist er mir 4 Sterne wert, da er atmosphärisch ist, toll ausgestattet und vor allem gut beleuchtet. Das apruppte Ende ist dabei konsequent und hoffentlich endgültig. Eine Fortsetzung könnte zwar die fehlenden Erklärungen liefern, tut aber nicht nötig. Fazit: Geradliniger, schnörkelloser Horrorfilm, der das Höhlengenre nicht bereichert aber vor allem nicht beschädigt. Simpel aber effektiv.

ungeprüfte Kritik

Shin Ultraman

Science-Fiction

Shin Ultraman

Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 02.10.2026
Shin Ultraman hat es bei mir schwer, da ich die lange Historie dieser Serie überhaupt nicht kenne. Und das als Kaiju-/Godzillafan. Somit kann ich schonmal nicht sagen, ob dieser neue Beitrag sich in den Kanon einfügt oder dem Ur-Ultraman alle Ehre macht. Was ich aber sagen kann ist, dass ich 2x beim Gucken eingeschlafen bin. Der Film ist ein wenig merkwürdig, um nicht zu sagen wirr, aufgebaut. Ultraman ist ein Außerirdischer, verschmilzt mit einem Menschen, der tot im Wald liegt und sich später grundlos auflöst. Dann kommt noch ein Außerirdischer, der praktisch nur eine Hülle ist und schließlich kommt einer in Menschengestalt, der irgendeine Box mitbringt, nach kurzer Klopperei aber verschwindet, um dem nächsten mit ner Art Raumstation Platz zu machen. Woher die Macht, bzw. die Fernbedienung kommt, sich in den Superhelden zu verwandeln, ist unklar, was die Gegenspieler eigentlich wollen, ebenso. Nun habe ich mich eigentlich auf einen Clash der Kaijus gefreut, aber eigentlich treten nur zwei richtig in Erscheinung und das gleich zum Anfang. Danach baut der Film merklich ab und verliert sich in Belanglosem. Plötzlich wird eine normale Frau riesengroß und fällt dann um, was wieder in den Bereich "wirr" gehört. Obwohl dieselben Macher hinter "Shin Godzilla" stecken, ist dies eine ganz andere Art von Film. Er ist eine Satire. Hier wird teils overactet und viel Möchtegernhumor eingeschoben. Was ich Lobenswertes sagen kann: Die Tricktechnik ist toll und die Kameraarbeit ist auffallend andersartig. Fazit: Unübersichtliche Manga-/Kaiju Verfilmung, die einiges offen lässt und teils Ratlosigkeit verursacht. Dazu stört der übertriebene Asia-Humor und Overacting. Kann mich zu knapp 3 Sternen hinreißen, ist aber in meinen Augen so ziemlich der einzige Genrefilm, den ich nicht zwei- oder mehrmals gucken muss.

ungeprüfte Kritik

Legends of the Condor Heroes - Die Legende der Adlerkrieger

Ein episches Wuxia-Abenteuer
Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 26.09.2026
Tsui Hark hat ja schon so manches kleine Meisterwerk zustande gebracht. Unter anderem die Trilogien der "Chinese Ghost Story" und des "Detective Dee". Der Mann hat Sinn für schöne Bilder und fantasiereiche Scharmützel im Wuxia Stil. Auch dieser Film ist wieder wunderschön anzusehen. Computergeneriert aber optisch ansprechend durchgestyled. In Zeitlupe fliegende Pfeile, wehende Wiesen, Berge, Schluchten, Blütenmeere, und meistens vor Greenscreen gedreht. Das muss man mögen, hat aber Ästhetik. Leider verliert sich Hark in einer viel zu verkitschten Lovestory. Da trieft der Schmalz, während die Bombast-Musik auf die Pauke haut. Es gibt viel weniger Schlachten oder Action, als gedacht. Das ist reichlich schade, denn es zieht den Film wie Kaugummi. Viel belangloses Gerede und überdramatisiertes Geschehen ergießt sich über den westlichen Zuschauer, der das nicht so verarbeitet, wie der Fernöstliche. Erst im letzten Drittel wird voll aufgefahren, dann aber auch mit einem Overkill an Magie, die mit CGI zum Leben erweckt wird. Fazit: Optisch eine Wucht, storytechnisch langweilig. Warum aus "Condor Heroes" Adlerkrieger wurden, weiß man auch nicht und Erwähnung findet irgendwie keines von beidem. Was soll man sagen? Eine wunderschöne Schlaftablette? Nein, eher ein Gemälde, das eine zu lange Fantasy-Geschichte erzählt, die man hätte straffen sollen.

ungeprüfte Kritik

Dead & Buried

Tot und begraben.
Horror

Dead & Buried

Tot und begraben.
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 25.09.2026
"Tot und begraben" ist ein Klassiker, dessen Kinoplakat seit Bestehen immer mal wieder in renommierten Filmzeitschriften auftauchte, der deswegen bekannt ist, den aber kaum jemand gesehen hat. Lag wohl auch an der Indizierung. Der Film erinnert mich stark an den merkwürdigen Ausreißer der Halloween-Reihe "Halloween III". Beide sind äusserst skurril, naiv, im Grunde hanebüchen, aber wirken, wie aus Groschenromanen oder Gespenster-Heftchen entsprungen. So ein Film könnte heute gar nicht mehr entstehen. Er ist absolut unlogisch und auf ein reißerisches Ende hin konstruiert. Auf gar keinen Fall darf man anfangen, auch nur das Geringste zu hinterfragen. Denn was sollen die Fotografien und Filmaufnahmen? Warum sind sich manche bewusst, wer sie sind, andere nicht? Was soll die Filmvorführung am Ende und was hat die Hexenkunst mit der wundersamen Auferstehung zu tun? Warum sind die Verwesungserscheinungen erst am Ende ersichtlich? Nichts wird erklärt. Dazu gesellen sich Ungereimtheiten, wie die unnötige Meldung einer verschwundenen Leiche bei der Polizei, die nur dazu dient, das Puplikum auf eine falsche Fährte zu locken, aber logisch gesehen echter Schwachsinn ist. Kaum zu glauben, dass dieser Pulp-Film aus der Feder der "Alien"-Macher stammt. Man wollte wohl etwas Neues und Überraschendes schaffen, provokativ in seiner Gewaltdarstellung und verstörend. Und das auf Teufel komm raus, ohne Rücksicht auf Logik. Letztlich ist der Film bemerkenswert aber seitens des Drehbuchs wirklich kein guter Film. Nur ein Horror-Experiment. Ich gebe 3 Sterne aufgrund des Alters, der abgefahrenen Idee und des guten Willens, seine Zuschauer mit einer neuartigen, unerwarteten Idee zu konfrontieren. Eigentlich ist das eine echte Gurke mit dummen Drehbuch, doch die Zeit hat Kult draus gemacht.

ungeprüfte Kritik