Kritiken von "videogrande"

Spiral - Das Ritual

Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 04.09.2026
"Spiral" ist nicht etwa das erwartete Remake eines japanischen Horrorfilms, sondern eine eigenständige Verfilmung im Stile der Ari Aster Filme "Midsommar" und "Heredetary". Mit letzterem hat er auch die meisten Gemeinsamkeiten. Die Story ist schwerer Stoff und nicht leicht zugänglich. Es wurde ordentlich Gesellschaftskritik in eine mysteriöse Handlung eingeflochten. Da die Protagonisten ein homosexuelles Paar sind, könnte man meinen, hier nun ein krampfhaft mit Klischees und Regenbogenfarben um sich werfendes, aufdringliches LGBT-Filmchen vor sich zu haben. Dem ist aber nicht so, man geht ganz normal damit um. Die sexuelle Ausrichtung ist auch nicht ganz unwichtig für den Verlauf der Story, die man wieder vielseitig deuten kann und die nie ganz erklärt wird. Der Film ist nicht sonderlich innovativ und die genannten Vorbilder sind deutlich besser. Dennoch schafft man es, eine beklemmende Atmosphäre zu erzeugen, die den Zuschauer in ihren Bann schlägt. Die Stimmung ist unheimlich und mit gut platzierten Schreckmomenten angereichert. Man will einfach wissen, was die Sache auf sich hat. So bleibt "Spiral" immer interessant und strahlt Unbehagen aus. Letztlich wird man aber leider irgendwie allein gelassen, was den Film zu keiner runden Sache macht. Fazit: Nichts für Horrorfans, die sich gern oberflächlich mit Krawall berieseln lassen. "Spiral" fordert seine Zuschauer heraus und beschäftigt sie mit einer Geschichte zum Mitdenken und interpretieren.

ungeprüfte Kritik

Come Play

Er ist gut darin, kein Freund zu sein. Eine beklemmende neue Horrorvision wartet auf dich.
Horror, Thriller

Come Play

Er ist gut darin, kein Freund zu sein. Eine beklemmende neue Horrorvision wartet auf dich.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 04.09.2026
Langweilig! Nix Neues in Gruselland. Eine übernatürliche Bedrohung macht sich über ein (mal wieder autistisches) Kind her, welches dann Zeichnungen mit einer schwarzen Gestalt anfertigt. Kommt bekannt vor? Wem nicht? Der interessante Aspekt, die modernen Errungenschaften wie Apps auf Mobiltelefonen mit in eine Gruselgeschichte zu verweben verpufft, auch weil er unlogisch ist. Es wird erklärt, dass das Wesen praktisch hinter dem Display in einer Parallelwelt lebt und nicht durchdringen kann. Aber es ist im Grunde bereits da und kann Möbel rücken, Kinder würgen und in die Höhe heben. Später kommts plötzlich doch physisch in unsere Welt, obwohl das doch eigentlich nicht ging, braucht Elektrizität und kann dann doch ohne diese meilenweit umherkriechen. Macht alles keinen Sinn! Desweiteren sehen wir penetrante Eigenwerbung für "Spongebob", jede Menge flackernde Lichter von Anfang bis Ende, eine endlose Reihe von lauten Jumpsqares und viel mehr nicht. Fazit: Substanzloser, unlogischer Horrorfilm, der viel poltert, aber keine Einfälle hat und darum mit ständig gleichen (Lampen-)Szenen extrem langweilt. Gänsehaut geht anders.

ungeprüfte Kritik

King Kong

Fantasy, Abenteuer

King Kong

Fantasy, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 30.08.2026
Da Peter Jackson durch seine "Herr der Ringe" Verfilmung in Hollywood nun Tor und Tür offenstanden, konnte er sein angebliches Herzensprojekt endlich durchziehen: Die Neuverfilmung von King Kong. Annähernd dasselbe Team fand sich wieder zusammen und so ist der Look auch ziemlich der gleiche, wie in Mittelerde. Das sind natürlich Vorschusslorbeeren und auch ich wollte das Spektakel unbedingt sehen. Am Ende kam ich ernüchtert aus dem Film. Woran lag das? Zunächst mal ist das Ganze viel zu lang. Jackson schwelgt schon wieder in der Geschichte als solches. Zum anderen hatte 1976 John Guillermin bereits ein zeitgemäß angepasstes Remake in die Gegenwart verlegt, so das Jacksons Ausflug in die Vergangenheit überflüssig wirkt. Aber was in meinen Augen schwerer wiegt, ist der unglaubliche Kitsch, der sich durch eine "affige" Lovestory auftut. Das ist teilweise an der Schmerzgrenze. Ich bin der Meinung, dass der Originalfilm unschlagbar ist, weil er ungemein viel Charme hat und echte Kinomagie besitzt. 1933 solche Tricks zu fabrizieren - Hut ab! Auch sind keinerlei Fremdschämmomente enthalten. Bei Jackson schon. Die 76er Variante hat eine Daseinsberechtigung, weil sie Neues versucht hat, Jackson hat nur neu verfilmt, wenn auch spektakulär. Und darum steht das Ding nicht, wie die beiden anderen, in meiner Sammlung. Das war ein "1x-Film", den ich nicht wieder zu sehen brauche, auch wenn Unmengen an Fanservice, in Form von Eastereggs, wie z.B. die "Ratmonkey" Kiste, untergebracht sind und er enorme Schauwerte hat. Fazit: Spektakulär, lang, kitschtriefend, mit neuesten Möglichkeiten der Tricktechnik auf Stand gebracht aber deswegen auch seelenlos und nichtssagend, weil es eben die Geschichte schon 2x gab.

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Stirb langsam 2

...und wieder ist er am falschen Platz zur rechten Zeit.
Action, Thriller

Stirb langsam 2

...und wieder ist er am falschen Platz zur rechten Zeit.
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 30.08.2026
Ich war von dieser Fortsetzung bereits damals im Kino nicht sonderlich begeistert und es hat sich über die Jahre nur geringfügig gebessert, wenn man den Film nun eher als Guilty Pleasure sieht. Er ist aber nicht der schlechteste der 5 und bietet sehr solide Action. Da kann man ihm nix vorwerfen. Aber was sollte dieser Nackedei-Auftritt des Bösewichts am Anfang, der mich etwas irritiert? Hat man den hinter sich, gibt es die Verfilmung eines Drehbuchs zu sehen, bei der man viel Unlogik, konstruierte Zwischenfälle und reichlich abstrusen Blödsinn akzeptieren muss. Da kreisen Flugzeuge bis zum Spritende in der Luft, woraus der Film seine Dramatik bezieht. Wären die alle zu einem anderen Flughafen geflogen, wäre aber der Film zu Ende und keine Bedrohung mehr da. Verkleidungen als Techniker nutzt man völlig unnütz an einer einsamen Kirche aber nicht im Gepäckraum des Airports und von dem schwachsinnigen Platzpatronentwist mag ich gar nicht reden. Im Laufe der Zeit hat sich auch noch unfreiwillige Komik entwickelt, wenn Faxgeräte als Fortschritt der Technik bezeichnet werden oder Oma einen Elektroschocker mit an Bord nehmen konnte. Positiv ist zu sagen, dass Bruce Willis hier einen emotionalen Helden gibt, der auch mal verzweifelt weint. Das ist eben SEIN Franchise und er rettet dieses Filmchen auf 3 knappe Sterne, weil man eben sagen muss, dass es nicht langweilig wird, ein paar Gags bereit hält und mit Aufwand und vielen Effekten gearbeitet wurde. Fazit: Unterhaltsame, actionreiche Ballerorgie und Fortsetzung eines Kultfilmes, die aber mit unerträglich dummer Story gesegnet ist und deswegen gehörig Punkte verliert. Kein Wunder, dass Regisseur McTiernan für Teil 3 wieder übernehmen musste.

ungeprüfte Kritik

King Kong lebt

Fantasy, Abenteuer

King Kong lebt

Fantasy, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 26.08.2026
Ich wusste wirklich Jahrzehnte nicht, dass "King Kong lebt" tatsächlich die direkte Fortsetzung zum Remake von 1976 ist. Die Idee ist genau so absurd wie eine Fortsetzung von "Titanic". Und tatsächlich hat man den Eindruck, hier eine Satire vor sich zu haben, da die Herztransplantation mit dem übergroßen Skalpell enormes Komikpotenzial birgt. Abgesehen von der bescheuerten Idee als solches. Teil 2 ist demzufolge mit dem eigentlich recht gutem Vorgänger nicht mehr zu vergleichen und ist billiger Trash pur. Hier ist so viel unlogisch und lustig, dass man es kaum aufzählen kann. So benötigte man damals für den Transport des Riesenaffen einen Supertanker, sein Weibchen (sorry für den Spoiler) passt aber in ein Lastenflugzeug. Somit ist Kong dann wohl im 10jährigem Koma geschrumpft. Auch lustig die Szene, in der Eingeborene mit Pusterohren schießen, die kürzer sind, als die Pfeile, die herauskommen. Es gibt also viel zu lachen und das macht den Film eher für Godzillafans zu einem trashigen Fest, denn das er eine ernst zu nehmende Fortsetzung wäre. Der Film ist NIE ernst zu nehmen, da alle wie Karikaturen wirken. Die Vermenschlichung samt Ehestreit und Rumgezicke ist einfach nur lächerlich. Ich gehe davon aus, dass Regisseur Gillermin bewusst eine Persiflage daraus gemacht hat, weil er wusste: King Kong braucht KEINE Fortsetzung! Fazit: Überflüssig, albern, kitschig, peinlich und auch nur mäßig unterhaltsam...aber für Trashfreunde eventuell sehenswert.

ungeprüfte Kritik

Revolver - Back for Revenge

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 24.08.2026
Einer der Filme, die weder gut noch schlecht sind. Er besitzt leider keinerlei Finesse. Da ist man vom koreanischen Kino deutlich anderes gewöhnt. Ein Rachefeldzug ist ein ausgebeutetes Thema und hier beobachtet man eine echt stark auftrumpfende Darstellerin dabei, wie sie einzelne Stationen abklappert, also einen nach dem anderen aufsucht und dabei viel Dialog auf den Zuschauer einprasselt. Dies ist also ein Investigativ-Streifen, bei dem Dinge ans Licht befördert werden. Das Ganze ist ohne Action, ohne bleibende Momente und kaum Emotionen routiniert inszeniert, langweilt aber eher, als das es unterhält. "Revolver" verspricht nur scheinbar schon im Titel einen typisch koreanischen mit Blut getränkten Rachefeldzug, hat aber eher eine flache Spannungskurve und sehr vorhersehbare Handlung. Wer sich von "Squid Game"-Star Jung-jae Lee viel erhofft, wird sich wundern. Fazit: Mit guten Darstellern und dezent schwarzem Humor aufwartender aber müder Rachethriller, der mehr oder minder interessant, dialoglastig und charaktergetrieben vor sich hinplätschert und doch bis zur Zielgerade trägt, dabei aber keinerlei Überraschung oder Höhepunkt bietet. Durch "Lady Vengeance" oder "The Villainness" sind wir scheinbar zu verwöhnt.

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Vidar the Vampire

Komödie, Fantasy, Horror

Vidar the Vampire

Komödie, Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 21.08.2026
"Vidar" ist mal wieder kein Mainstream-Movie und schwer einzuordnen. Arthouse, Experimentalfilm, Pseudo-Doku und Found Footage ergeben einen skurrilen Mix mit Handkamera gefilmt und auch dementsprechend synchronisiert. Ein Independentfilm ganz billiger Machart, der aber doch so seine Momente hat. Die Auferstehungsszene in der Kirche z.B. ist tatsächlich beängstgend aber auch komplett augenzwinkernd inszeniert. Natürlich ist dies eine schwarze Komödie, allerdings mit eigenwilligem Humor. Der katholischen Kirche dürfte so manche Geschmacklosigkeit und missbrauchte christliche Symbolik sauer aufstoßen. Ich bekam leichte "Interview mit einem Vampir"-Vibes, eben auf norwegische Art. Der Streifen ist speziell, grotesk, leicht ins Perverse abrutschend, weil er zu offensichtlich macht, worum es vorrangig in Vampirfilmen geht: Sexuelle Begierde! Da wimmelts von Vulgärausdrücken. Andererseits fügt der Film dem Genre tatsächlich ein paar neue Ideen und interessante Denkansätze hinzu. Hineininterpretieren kann man wieder viel, von der Suchtproblematik, bis zur Verzweiflung kranker, insbesondere depressiver Menschen. Alles in Allem ist "Vidar" zunächst einmal für Vampirfans einen Blick wert und wird das Puplikum spalten. Ich bin auch unentschlossen, aber doch beeindruckt. Fazit: Sehr abseitige Blutsaugermär, die reale Probleme in eine Art Pseudo-Real-Vampirstory einbettet, die Kritik an Gott und der Welt übt. Interessant aber sehr speziell. Sagen wir es so: Ein Kinofilm ist dies bei Weitem nicht, aber ein besonderer TV Film, den ich nicht wegswitchen würde.

ungeprüfte Kritik

Stirb langsam 4.0

Action, Thriller

Stirb langsam 4.0

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 12.08.2026
Tja. Ist das noch ein "Stirb langsam"-Film? Ich meine, mal gehört zu haben, dass man ein vorhandenes Drehbuch einfach zu einem Teil der Reihe umgeschrieben hat. Ob es stimmt oder nicht: Es würde passen, denn dieser 4. Teil ist bis zum großen Overdrive Finale größtenteils strunzlangweilig. Ok, es gibt immer wieder ein paar rasante Sequenzen, aber die meiste Zeit sieht man Leute mit bedeutungsvollen Mienen vor Monitoren stehen und palavern. Das nutzt sich ganz schnell ab. Wie John McClane in diese Story hineinstolpert ist schon reichlich hanebüchen. Satte Action lässt lange auf sich warten. Wieder bekommt John einen Sidekick, nur im Gegensatz zu Sam Jackson passt hier die Chemie überhaupt nicht. Das ist kein Team, dem man gerne folgt. Man vermisst auch schmerzlich die Sprücheklopferei. Der ganze Film passt einfach nicht zu den 3 Vorgängern. Fazit: Die übertriebene Action am Ende kann man verkraften, aber der Weg dahin ist etwas wirr und zäh. Das Cyberthriller Gehabe mit den ganzen Computerszenen ist zunächst ermüdend, bekommt aber im letzten Drittel ordentlich Dampf.

ungeprüfte Kritik

Stirb langsam 3

Jetzt erst recht.
Action, Thriller

Stirb langsam 3

Jetzt erst recht.
Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.08.2026
In manchen Dingen bin ich puristisch. So habe ich zum Beispiel diesen Film bis heute nie gesehen, weil ich Teil 2 seinerzeit (auch da folgt ein Rewatch) doof und aufdringlich fand und noch auschlaggebender: Manfred Lehmann hier nicht Bruce Willis spricht. Nichts gegen Thomas Dannemann, aber der gehört nunmal zu Arnie und Sly. Man kann nicht jedem Actionstar dieselbe Stimme verpassen. Nun war es endlich mal so weit und ich stelle fest: Man hat am Erfolg von Lethal Weapon teilhaben wollen und hat dem Einzelkämpfer JohnMcClane ein schwarzweißes Buddymovie verpasst, das auch mit Mel Gibson und Danny Glover funktioniert hätte. Nichts desto trotz ist der Film ein sehr solider Actioner mit vielen Onelinern und Bezug zum ersten Teil. Manche sehen in ihm den zweitbesten Film der Reihe und das mag auch gerechtfertigt sein. Action und Humor im richtigen Mischungsverhältnis ergeben einen kurzweiligen "Die Hard"-Film. Fazit: Hochkarätig besetztes Sequel, das mit der Weihnachtstradition der Vorfilme und einigem mehr bricht, aber noch mit tollen, handgemachten Effekten überzeugen kann. Ein guter Actionfilm alter Schule. - Nur an die Stimme konnte ich mich bis zuletzt nicht gewöhnen.

ungeprüfte Kritik

Amsterdamned - Verfluchtes Amsterdam 2

Niemand ist sicher.
Krimi, Action

Amsterdamned - Verfluchtes Amsterdam 2

Niemand ist sicher.
Krimi, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 08.08.2026
Und noch ein Klassiker der 80er Jahre bekommt seine späte Fortsetzung. Ein merkwürdiger aber nostalgischer Trend. Ich muss sagen, ich habe mich darauf gefreut, auch wenn es manchmal weh tut, die gealterten Stars sehen zu müssen. Dick Maas hat eine solide Fortsetzung geschaffen, die, wie auch schon das Original, erst spät in Fahrt kommt. Die FSK 12 Freigabe halte ich für eine Farce, denn es gibt zumindest am Anfang krasse Dinge zu sehen, die definitiv nichts für Kinder sind. Man muss sich wirklich fragen, ob die Entscheider noch ganz dicht sind. Tut mir leid. Wie dem auch sei, der Film kommt natürlich nicht an den Kultstatus heran. Er führt den Vorgänger leider ad absurdum, denn so ganz logisch ist es nicht, was uns hier per DNA Test weisgemacht wird. Und auch die Bärenkräfte, die der Killer, dessen Identität man leider auch sofort erahnen kann, hier hat, werden nicht wirklich erklärt. Es endet mit einem Cliffhanger. Kommt Teil 3? Muss nicht sein. Somit haben wir hier einen schon spannenden Streifen, der für einen Maas-Film etwas zu zahm ist und der wegen ein paar blöder Einfälle, auch dem merkwürdigen Ende, leicht enttäuscht. Huub Stapel aber nochmal zu erleben macht schon Spaß, auch wenn es natürlich Witze übers älter werden gibt. Fazit: Fängt spannend und sehr brutal an, hängt dann durch, wird zu einem typisch überzogenem Dick Maas Film und verdirbt sich abschließend leider selbst durch ein blödes Ende. Bis dahin geht Teil 2 als guter Fanservice durch.

ungeprüfte Kritik

Der Astronaut - Project Hail Mary

Zwei Welten, eine unmögliche Mission.
Science-Fiction

Der Astronaut - Project Hail Mary

Zwei Welten, eine unmögliche Mission.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 08.08.2026
Wir haben hier eine Mischung aus "Moon", "Lautlos im Weltall" und "Interstellar" mit einer Prise "E.T." und "Enemy Mine". Mit anderen Worten: Ich kann auf Anhieb 5 Filme nennen, an die ich spontan erinnert werde, also ist das ganze nicht so wirklich neu. Wie bewerte ich den Film jetzt gerecht, wenn eigentlich sowieso jede Kritik nur meine eigene Meinung ist? Also ehrlich gesagt empfand ich schnell eine Mischung aus Genervtheit und Langeweile. Die ewigen Gespräche zwischen den beiden fielen mir auf den Keks, auch weil das ganze wenig realistisch dargestellt ist. Die Kommunikation ist viel zu schnell möglich und vermenschlicht das Wesen auch komplett. Das einzig Interessante am Film sind die Rückblenden, da die noch eine Geschichte erzählen. Der Film hat zwar tragischen Hintergrund, ist aber deutlich komödiantisch, im Grunde auch naiv (fast kindgerecht) angelegt. Ich weiß die Intention dahinter zu schätzen, aber ich bin nicht warm mit dem "Projekt Hail Mary" geworden und werde ihn auch nicht ein zweites Mal durchstehen. Zu lang, zu viel Gerede, zu viele Engelschöre im Soundtrack, die mich aufdringlich darauf hinweisen, jetzt Emotionen zeigen zu müssen. Fazit: Schön gemacht aber generisch. Möchte uns zum Lachen bringen, aber auch auf die Tränendrüse drücken, ist ein Fast-Zwei-Personen-Stück mit sehr viel Dialog und, tut mir leid, hat mich größtenteils gelangweilt.

ungeprüfte Kritik

Monster Mash

Fantasy, Horror

Monster Mash

Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 06.08.2026
Tja, das war "The Asylums" große Chance für den Durchbruch und endlich als hochwertiger Trashlieferant ernst genommen zu werden. Man klaute sozusagen den Universal Studios ihre Monster, und die Idee ein Dark Universe ähnlich dem Marvel Universum ins Leben zu rufen. Man hatte alle Mittel, für atmosphärische Kulissen und hochwertige Kostüme, bzw. Masken. Man baute eine witzige Bond-Hommage zu Beginn ein. Und dann beginnt die einfallsloseste Geschichte, die man sich vorstellen kann. Das müde Drehbuch fährt den Streifen komplett an die Wand. Hätte man mal lieber das bewährte "Sharknado" Team rangelassen. Das ist wenigstens kreativ. Den belustigenden Umstand, dass alle Monster praktisch auf Nachbarschaft wohnen und wie Normalbürger leben kann man leicht verzeihen. Aber das alle ständig nur reden und praktisch nichts passiert, das ist unglaublich dämlich und ermüdend. Da gehts dann darum, dass Draculas Tochter Frankensteins Monster Geschichten vorliest oder deren Vater eben ständig Monologe hält. Nie wirkte der Fürst der Vampire unfähiger und schwächer als in diesem Film. Alle Plotholes, alle Lächerlichkeiten und Filmfehler, sind zu verzeihen, da sie dazugehören. Aber wenn eine Bardame sich mit der Mumie über trockene Haut unterhält und überhaupt nur palavert wird...da wird großes Potenzial einfach weggeworfen. Man wusste absolut nichts mit den Monstern anzufangen und macht sie zu gesprächigen Kumpels. Den wahren "Monster Mash" hat man schon in den 80ern als "Monster Busters" gesehen. Dieser Film hier wäre mit gutem Drehbuch sicher super geworden, so ist er nur eines: Stinklangweilig!! Aber sowas von!!!

ungeprüfte Kritik