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Kritiken von "ruzrge" aus

13 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Hausmeister Krause - Staffel 1
    Ordnung muss sein
    Komödie, Serie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ruzrge" am 24.06.2012
    Bin eigentlich ein Tom-Gerhardt-Fan, aber in dieser dümmlichen Sendung kommt nichts rüber von seinem Witz. Insbesondere gibt es so gut wie keine Chemie zwischen den Darstellern: Die Familie spielt total hölzern, insbesondere seine Frau und die Tochter. Der Sohn ist der lustigste mit der größten Ausstrahllung, wobei er eigentlich nur eine Imitation einer alten Tom-Gerhardt-Rolle spielt.

    Nichts gegen einfachen oder derben Humor, aber die Drehbuchautoren hätten wirklich etwas mehr Gehirnschmalz in die einzelnen Folgen einbringen sollen. So ist man nach 5 Minuten gelangweilt und erwartet das Ende, und bis dahin spult Gerhardt die zwei Gesichtsausdrücke seiner Rolle ab: Entweder "Sischer, sischer" oder "Ordnung muss sein".

    Eine einzige Ekel-Alfred-Folge ist lustiger und unterhaltsamer als die ganze Hausmeister-Krause-Staffel.
  • Evangelion: 2.22
    You Can (Not) Advance
    Anime
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ruzrge" am 11.06.2011
    Dies ist der 2. Teil der Neuauflage des Neon-Genesis-Evangelion-Universums. Die Handlung besteht größtenteils aus einem Aufguss von noch mehr Actionszenen: Noch mehr Kinder werden verschlissen, um gegen noch mehr und stärkere Engel bis zur Selbstaufgabe zu kämpfen, bis der ganze Bildschirm mit blutroter Farbe vollgespritzt ist. Einige Szenen wurden aus dem 1. Teil wiederholt, etwa die Duschszene und das Biertrinken in Misatos Wohnung.

    Wer hier Antworten auf einige Fragen erwartet, die während der Serie aufgeworfen wurden, wird enttäuscht. Weder wird weiter darauf eingegangen, welches Geheimnis Ayanami Rei hütet und woher ihre Zurückgezogenheit rührt, und welche enge Beziehung sie mit Shinjis Vater verbindet. Auch die schon in der Serie unbeantworteten Fragen zu Lilith, Seele etc. werden nicht aufgelöst. Auch im Vater-Sohn-Konflikt sehe ich keine Entwicklung, sondern nur eine Zuspitzung ohne Lösung.

    Obwohl ich mich für einen Fan der Serie halte, hätte ich diese 2. Disk nicht unbedingt gebraucht. Die erste Teil Evangelion 1:11 ist allerdings wirklich sehenswert und besser als der entsprechende Teil der Serie. Die war nämlich in der ersten Hälfte recht unstrukturiert.
  • Evangelion: 1.11
    You Are (Not) Alone.
    Anime
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ruzrge" am 18.05.2011
    Dieser Film ist ein konstruktiverer Schnitt des ersten Teils der 26-teiligen Serie. Die guten Ansätze und Szenen der Serie wurden hier in eine logischere Reihenfolge gebracht, und teilweise durch neue Szenen erweitert. Vordergründig geht es darum, die Menschheit mittels von Kindern gesteuerten Robotern vor der Auslöschung zu retten. Hintergründig geht es um Vater-Sohn-Konflikt, Selbstfindung in der Pubertät und die Notwendigkeit des Menschen, zur Erlangung des eigenen Seelenfriedens sozial interagieren zu müssen, auch wenn man mit Rückschlägen und Mißerfolgen zu kämpfen hat.

    Schon die Serie hat mich sehr angesprochen, und in diesem Film wird nichts wichtiges weggelassen, sondern nur besser aufbereitet und strukturiert. Leider wird man nach kurzer Zeit auf die Anschlussdisk verwiesen.
  • Moonshot
    Der Flug von Apollo 11
    Drama, Dokumentation
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ruzrge" am 09.09.2010
    Der Film war für meinen Geschmack zu langatmig und zu ausholend, und ich bezeichne mich wirklich als Apollo-Fan. Natürlich gab es Tausende, die zu diesem Megaprojekt etwas Wertvolles beigetragen oder sich aufgeopfert haben, aber davon zeigt der Film nichts. Er beschränkt sich darauf, fast ausschließlich Szenen aus dem Leben der Familien der Astronauten zu zeigen, bei denen es um irgendwelche belanglosen Alltagsgeschichten geht. Irgendwann sind die Astronauten dann auch mal in der Rakete und erleben die Schwerelosigkeit...wobei sie sich wieder über irgendwelche belanglosen Dinge unterhalten, wie schnarchlangweilig! Astronauten waren natürlich keine Übermenschen oder Helden, wie sie in der Öffentlichkeit angesehen wurden, aber irgendwann müssen sie ja auch mal etwas Spannendes oder Ernsthaftes getan haben, aber davon ist in diesem Film viel zu wenig zu sehen.

    Ich empfehle stattdessen, zwei gute Bücher über Apollo zu lesen:
    "How Apollo flew to the moon" und
    "Apollo - Race to the moon"

    oder lieber nochmal Apollo 13 anzuschauen.
  • Evet, ich will!
    ... über beide Ohren verliebt?
    Komödie, Deutscher Film, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ruzrge" am 09.09.2010
    Sehr pointierter Film über die kulturellen Unterschiede, die einer Heirat zwischen Deutschen und Türken im Wege stehen können. Wir wissen alle, dass Liebe Unterschiede überwinden kann, aber in diesem Film bekommt jeder sein Fett weg, nicht nur die Moralisten, sondern auch die sich über die Moral hinwegsetzenden Liebenden.

    Ganz beiläufig wächst beim Zuschauer so die Erkenntnis, dass alle Menschen das Recht auf ihre eigenen Ansichten haben, ohne dass sie das Recht hätten, diese zu verallgemeinern und anderen ihre Meinung aufzudrängen. Ein spitze Film über Liebe und Toleranz.
  • Spy Daddy
    Spion, Babysitter, Superheld!
    Komödie, Action
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ruzrge" am 09.09.2010
    Jackie Chan ist zu alt für seine Actionfilme geworden und versucht den Absprung ins Romanzen-Comedy-Genre, wie es Arnold Schwarzenegger und andere alternde Stars erfolgreich vorgemacht haben.

    Anscheinend war das Budget knapp, denn das Set-Design wirkt billig (z.B. sein Agentenschreibtisch und das Agentenbüro) und das Drehbuch ist äußerst durchsichtig, enthält so gut wie keine lustigen Momente, keine nachvollziehbare Charakterentwicklung und natürlich keine Spannung. Die Handlung reitet darauf herum, dass Jackie Schwierigkeiten mit der Erziehung der drei Kinder seiner Bekannten hat, aber es kommt wirklich wenig Emotion von ihm herüber, so dass das ganze Spiel sehr oberflächlich erscheint.

    Ein guter Film ist etwas anderes, lieber nochmal True Lies schauen!
  • Der letzte Trapper
    Die Liebesgeschichte zwischen einem Mann und der Natur.
    Dokumentation, Abenteuer
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ruzrge" am 09.09.2010
    Beeindruckende Landschaftsaufnahmen von der Weite in Kanadas Norden. Ein halbdokumentarischer, ruhiger Film über einen Trapper, seine Frau und seine Schlittenhunde, der in den selten gewordenen Gebieten in Freiheit von der Zivilisation lebt. Ein Film, der die Sehnsucht nach einem Leben im Einklang mit der Natur weckt.
  • Alfred Hitchcock präsentiert - Teil 1
    Serie, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ruzrge" am 25.07.2010
    Schöne Folgen, etwas langatmig aufgrund des Alters. Allerdings häufig in Englisch mit deutschen Untertiteln, entgegen der Sprachangabe "Deutsch Dolby Digital" (oder ich hab die Einstellung nicht gefunden).
  • Cocktail für eine Leiche
    Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ruzrge" am 14.02.2010
    Ein zeitloser Klassiker im Spannungsaufbau, superbe schauspielerische Leistung, insbesondere von James Stewart sowie von John Dall, sehr empfehlenswert.
  • Operation Walküre
    Das Stauffenberg-Attentat - Während andere Befehlen folgten, folgten sie ihrem Gewissen.
    Kriegsfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ruzrge" am 25.01.2010
    Zusammenfassung:
    Ein Drehbuch ohne Dramatik und ein Roboter als Hauptdarsteller in historisch korrektem Ambiente sorgen für zwei Stunden Langeweile.

    Das Grauenhafteste an diesem Film war die absolut hölzerne Darstellung der Hauptfigur "Oberst von Stauffenberg" durch Tom Cruise. Szene um Szene schaut Cruise regungs- und mimiklos in die Kamera. Nichts kann ihn zu einer sichtbaren Emotion oder Gefühlsregung bringen: Weder, wenn er dem Club der Widerständler vorgestellt wird und deren Vertrauen gewinnen muss, weder, wenn er am Platz des Attentats dem Führer vorgestellt wird, noch wenn er seine Frau zum letzten Mal verabschiedet (sie ist dagegen in Tränen aufgelöst). Cruises Ablichtungen wirken in 9 von 10 Szenen absolut mechanisch, statisch, und gleichzeitig plan-, ziel- und regungslos. Einige Kritiken loben hier zwar die "sachliche", "unpathetische" Darstellung, aber ein Rädelsführer ohne Emotionen und ohne Begeisterungsfähigkeit, ohne Überzeugung, nur mit der Ausstrahlung eines ausgeschalteten Toasters gesegnet, ist für den Zuschauer nicht nachvollziehbar und wirkt vollkommen unglaubwürdig.

    Das Drehbuch engt seinen Blick leider fast ausnahmslos auf die Widerstandsgruppe und insbesondere auf den nichtssagenden Stauffenberg ein. So fehlen zu einem Drama alle Widersacher und Gegenpole, und es kommt absolut kein Mitgefühl mit den Widerständlern auf. Hitler scheint lediglich ein netter, alter Mann ohne Ausdruck und Kraft zu sein, der einen Schäferhund streichelt. Göbbels hat unreine Haut und einen schlechtsitzenden braunen Anzug. Schlechter war Hitlerdeutschland nicht? Weshalb würde jemand gegen diese armselige Truppe überhaupt Hochverrat verüben und dafür sein Leben riskieren wollen? Es verwundert im Nachhinein, dass Hitler überhaupt eine (ebenfalls emotionslos gesprochene) Textzeile hatte und einmal auf den Tisch geklopft hat.

    Die Handlung läuft völlig hindernisfrei und mithin völlig ohne Spannung zur Hauptszene des 2. Attentatsversuchs, und selbst diese Szene enthält keine Widrigkeiten, sondern gleitet auch darüber hinweg, folgt von Stauffenberg ins Freie, der, wieder ohne Anspannung, aber auch ohne Bestimmtheit, durch die Szene läuft. Für den restlichen, teilweise sehr intensiv und mit Einsatz spielenden Cast war Cruises teilnahmsloses Spiel eine Beleidigung, die unnötig das Projekt entwertet hat.

    Technik: Die Lautstärke schwankte sehr zwischen dem kaum hörbaren Genuschel von Tom Cruise und gigantisch lauten Soundeffekten.

    Null Sterne kann man hier nicht vergeben, aber einen Stern gibt es für das aufwändige Production Design, restaurierte Flugzeuge und Autos, Außenaufnahmen, Luftkamerafahrten, in Blu-Ray ein Genuss und gleichzeitig so eine offensichtliche Verschwendung.

    Insgesamt war der Film eine langweilige Enttäuschung, die man mit Verwunderung, mit der hier Millionen sinnlos verpufft wurden, entgeistert bis zum Ende anstarrt.
  • Ta Ra Rum Pum - Papa gibt Gas
    Eine Familie ist nicht zu stoppen.
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ruzrge" am 25.01.2010
    Unser erster Bollywood-Film...

    Der Film versprüht den Geist der Drehbücher, wie sie im Amerika der 70er und 80er aktuell waren. Während Hollywood heute, politisch korrekt, Helden ablichtet, die Caramel Banana Nut Frozen Latte trinken und Probleme über ihren Anwalt lösen, wird in Ta Ra Rum Pum mit Familie und Kindern gefeiert, wenn Papa den Konkurrenten bei 300km/h von der Bahn und in den grausamen Flammentod gedrängt hat. Dafür darf der Held auch mal in seinem Privatleben einen Fehler zuviel machen, was ihn letzlich menschlicher rüberkommen lässt als die Helden aus aktuellen Hollywoodproduktionen.

    Es gab mindestens genausoviele Tanzeinlagen wie in Disney's König der Löwen, aber sie waren, trotz ihrer doppelt wie eigentlich nötigen Länge, relativ unterhaltsam, und teilweise richtig lustig (besonders die Bärchen). Die Geschichte hatte einen ungewöhnlichen Spannungsbogen, ein paar Logikfehler, und über allem lag eine dicke Schicht Puderzucker.

    Insgesamt einfache, gute Unterhaltung mit einem Gute-Laune-Feeling.
  • Rosamunde Pilcher - Das große Erbe
    Drama, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "ruzrge" am 16.01.2010
    Wir haben schon zig Rosamunde-Pilcher-Filme gesehen, aber dieser Film hat den daraus abgeleiteten Erwartungen nicht entsprochen. Der Aufbau und die Entwicklung der Erzählung war sehr langatmig.