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Kritiken von "toddywarez" aus

59 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Zero Gravity
    Antrieb: Überleben
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "toddywarez" am 16.01.2019
    Das magere Budget sieht man dem Film leider permanent an. Statt opulenter Weltraumaufnahmen (wie in "Gravity"), nägelkauende Spannung (wie in "Der Marsianer") oder mitreißende Dramatik (wie in "Apollo 13") sucht man hier vergeblich. Das ruhige, langatmige Kammerstück ist daher auch definitiv kein unterhaltsamer Film fürs SciFi-Mainstream-Publikum ("Star Wars", "Star Trek", "Aliens"). Ihnen dürfte während des Films schnell langweilig werden, denn Action ist lediglich am Anfang etwas gegeben (Weltraumunfall), danach muss Hauptdarsteller Khary Payton dann mutterseelen allein den Rest des Films bestreiten. Das macht er wirklich ausgesprochen gut aber für den "normalen" Seher dürfte das zu wenig sein. Zugpferd Lance Henriksen wurde indes nur für ein paar wenige Filmminuten gebucht. Er spielt den stinkreichen Financier der Weltraummission zum Jupitermond Europa.
  • Hinter der blauen Tür
    Wenn Träume wahr werden - Nach dem Bestseller der Kinderliteratur von Marcin Szczygielski.
    Fantasy, Kids
    Bewertung und Kritik von Filmfan "toddywarez" am 19.01.2018
    Ich stehe total auf tiefer gehende Fantasy-Filme aber hier hat mich überhaupt gar nichts gefangen genommen. Im Gegenteil, ich habe mich so dermaßen über die miserable Synchronisation geärgert, dass mir dabei offensichtlich jegliche Schönheit des Streifens entgangen ist. Das lust- und emotionslose Ablesen der Texte durch unerfahrene Laiensprecher in nahezu geräuschloser Szenerie nervt von der ersten Minute an. Zur Halbzeit wechselt das Thema buchgetreu ins Reich der Fantasie mit leichter Spannung und etwas Grusel. Ich habe eine zeitlang den Ton abgeschaltet und mich auf die Bilder konzentriert aber der Funke wollte partout nicht überspringen. Die Effekte sind jetzt nicht berauschend aber noch akzeptabel und die Geschichte bietet ein paar Eigenarten, die man wahrscheinlich nur mit polnischen Wurzeln versteht bzw. genießen kann. Die Story (Buch) an sich wäre mir 3 Sterne wert, der filmischen Umsetzung kann ich jedoch maximal 2 Sterne gebe und aufgrund der miserablen Synchro, die das Filmerlebnis komplett zerstört, reduziere ich meine Wertung sogar auf einen mageren Stern. Wer einen schönen Fantasy-Film sehen möchte, sollte z.B. zu "Die Brücke nach Terabithia" oder "Der Sternwanderer" greifen oder bei Klassikern wie "Die Chroniken von Narnia" oder "Der Goldene Kompass" bleiben. Die kann man natürlich auch wunderbar als Erwachsener genießen aber für diese Altersklasse böten sie z.B. auch "Big Fish", "The Fall", "Pan's Labyrinth" oder "Sieben Minuten nach Mitternacht" an...
  • Escape Room
    Das Spiel geht weiter.
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "toddywarez" am 18.12.2017
    Leider sehr enttäuschend. Aus der fabelhaften Grundidee hätte sich ein richtig cooler Horrorschocker zimmern lassen. Leider wollte sich der Regisseur zu sehr auf das "SAW" Geheimrezept verlassen, welches er aber extrem fehlinterpretierte. Es genügt nicht, ein paar Leute einzusperren und auf dem Weg nach draußen nach dem zehn kleine Negerlein Prinzip ins Jenseits zu befördern. Weil hier eine passende Hintergrundstory fehlt und man den Gefangenen so weder Empathie noch Antipathie entgegen bringen kann, werden die überwiegend recht netten Rätsel leider nahezu frei von jeglicher Spannung abgefrühstückt. Die Darsteller leiern ihre Parts gelangweilt und völlig belanglos runter, ebenso die deutschen Synchronsprecher. Nach den neugierig machenden ersten Filmminuten passiert erst einmal eine halbe Stunde lang gar nichts. Sinnfreie Dialogen, stinklangweilige Autofahrt und nervige Partymacherei gestalten einem das Durchhalten wahrlich schwer, ebenso die stupide und extrem einschläfernde, musikalische Dauerberieselung den ganzen Film hindurch. Das Ausscheiden der einzelnen Figuren aus dem Spielgeschehen ist FSK16 konform sehr jugendfreigabefreundlich gehalten. Der Film hat weder Anfang noch Ende und liefert auch keinerlei Hintergründe oder Erklärungen. Als junger Neu-Erwachsener mit Hormonstau kann man sich aber zumindest über die blanken Brüsten der Freundin des Geburtstagskindes freuen, die völlig grundlos die ganze Zeit ihr fehlendes Schauspieltalent nackt im Käfig präsentieren muss.
  • Wrecker
    Death Truck
    Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "toddywarez" am 22.08.2017
    Was für ein langweiliger, öder Schrott! So eine jämmerliche Verfolgungshatz traut sich noch nicht einmal RTL II in seiner billigen Eigenproduktionen "Echte Autobahnpolizisten im Einsatz" abzulichten. Während sich der nette Truckfahrer dankenswerterweise um die zwei ebenso talent- wie hirnfreien Ex-Playbunnies Emily und Lesley kümmert, die mit ihrem Mustang nach Nutzung der obligatorischen einödigen Abkürzung durch die obligatorisch out of Handy staubige Tundra reiten, reagieren wir gelangweilten Zuschauer uns im Frustrausch am Regisseur dieses absoluten Desasters ab. Wenn fehlendes Geld das alleinige Problem dieses "Films" wäre, könnte man als Cineast getrost über so manche Schwäche hinwegsehen. B-Movies mit toller Story und fesselnder Dramaturgie bieten oftmals bessere Unterhaltungswert als manch millionenschwerer Blockbuster. Doch hier hat der Regisseur so ziemlich neben jeden Topf gegriffen. Die Auswahl seiner Darsteller ist schlimm, deren Schauspiel wirklich blamabel, das Tempo ist lahm, Überraschungen gibt es keine und auch von der Spannungskurve fehlt jede Spur. Auch technisch ist das Machwerk nicht auf der Höhe der Zeit. Der übel zusammengeflickte Streifen ist träge und schleppend inszeniert, zudem absolut vorhersehbar und überaus bedeutungslos.
    Fazit: Nicht vom mindestens fünf Gänge nach oben geschraubten Mini-Trailer blenden lassen!
  • Clown Town
    Horror, 18+ Spielfilm
    Bewertung und Kritik von Filmfan "toddywarez" am 22.08.2017
    An "Clowntown" ist nicht nur nichts "neu", sondern auch absolut nichts "gut". Der äußerst billige D-Movie dreht einem den Magen nicht wegen einer herrlich fiesen Geschichte, einer nervenkollabierenden Spannung oder dem ekligen Ableben ahnungslosen Protagonisten um, sondern einfach wegen seiner miesen Qualität. Ebenso besch... wie das deutsche Cover sind auch das Drehbuch, die Schauspieler, die Effekte und sämtliche technischen Belange - absolut grottig, öde und langweilig. Echte Horrorstimmung sucht man hier vergebens und auch fiese, eklige Kills gibt es nicht zu bestaunen, das riesige "UNCUT" auf dem Titel ist echt lächerlich.
    Fazit: Der Burgermampfende Kinderschreck Ronald McDonald verbreitet echt mehr Horror!
  • Get the Girl
    Love Can Be Twisted
    18+ Spielfilm, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "toddywarez" am 18.08.2017
    Bitterböser, kurzweiliger Spaß mit vielen Überraschungen und einem netten Twist am Ende. Man sollte sich allerdings die englische Originalfassung ansehen, denn die deutsche Synchronisation samt Geräuschkulisse ist sehr dürftig. Mit Horror (Slasher, Home Invasion, Rape&Revenge) hat das ganze reichlich wenig zu tun. Da man von Anfang an in die gestellte Entführung eingeweiht ist, entfallen folglich der Thrill und das Mitfiebern mit den Opfern. Es handelt es sich hier um eine reinrassige rabenschwarze Komödie mit ein paar fiesen Un- und Zwischenfällen. Es ist jetzt alles andere als ein Meilenstein der Filmgeschichte aber dennoch hat mich der Film ganz gut unterhalten. Auf jeden Fall eher etwas für junge Erwachsene, ziemlich hip und modern das Ganze. Normalerweise hätte ich ihm drei Sterne gegeben aber für die schlechte Synchro ziehe ich einen Stern ab. Nach seinem wirklich miesen Erstling "Madison County", dem noch schlechteren Nachfolger "Roadside", dem Episoden-Müll "5 Senses Of Fear" (sein Beitrag "Taste" ist richtiger Mist) und dem eigenartigen "Contracted" hat Autor und Regisseur Eric England die richtige Richtung eingeschlagen. Jetzt noch etwas mehr Etat, etwas mehr Mühe beim Schnitt und schon könnte der nächste Film richtig gut werden.
  • Die Farm
    Gefangen. Gefoltert. Missbraucht.
    Thriller, 18+ Spielfilm, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "toddywarez" am 16.01.2017
    Zur Story: Mama Maggie und klein Cole geraten nach einem Unfall im dörflichen Abseits in die "Obhut" des zotteligen Farmers Lukas Walton. Ab hier verliert sich ihre Spur. Acht Jahre später erhält Papi einen mysteriösen Anruf. Der Jugendliche am Telefon gibt sich als sein Sohn aus. Der flugs engagierte Privatdetektiv schnüffelt am Ort des Verschwindens und findet den Teenager. Der Farmer behauptet steif und fest, es sei sein eigener Sohn und wird richtig ungehalten. Der örtliche Sheriff ist keine große Hilfe und ganz offensichtlich hat er auch ordentlich Dreck an seinem Stecken. Bleibt nur noch eine Frage: Wo ist Maggie?

    Wer das erfahren möchte, sein an dieser Stelle eindringlich von mir gewarnt. "Die Farm" ist nicht annähernd so interessant, wie meine kurze Zusammenfassung! Tatsächlich handelt es sich hier um einen grottigen Hinterhof-Rape-Horror mit extrem geringen Budget und extrem miesen Darstellern. Eine absolute Qual für die Augen, eine Misshandlung des Gehirns. Ich habe die Original-DVD aus den Staaten, die vor fast fünf Jahren unter dem Titel "Deer Crossing" erschien. Wenn schon ein Film in den USA gar nicht erst ins Kino gelangt, sondern direkt auf Video erscheint und dann noch so lange benötigt, um über den großen Teich zu uns zu schippern, sollte bei jedem die Alarmsirene heulen. Fazit: FINGER WEG!
  • Sex & Crime
    In jeder Beziehung gibt's mal Probleme.
    Deutscher Film, Krimi, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "toddywarez" am 11.01.2017
    Ich mag deutsche Filme wirklich sehr, am liebsten mit besonderen Menschen, verschrobenen Charakteren, eigenen Sichtweisen auf das Leben. Die Inhaltsangabe versprach da so einiges und ich freute mich wirklich auf diesen Filmabend, leider wurde ich ziemlich enttäuscht. Denn so "fantastisch schräg" wie vollmundig angekündigt, sind die Charaktere nun wirklich nicht und statt mit Wortwitz und britischer Schwärze lümmelt der Humor des Films kalauernd auf albernem Niveau herum, höchsten mal zum Lächeln geeignet. Dass nichts so ist, wie es scheint, gefällt mir sehr gut und anfangs war ich auch noch freudig interessiert, was denn nun tatsächlich geschehen ist. Nach der vierten oder fünften Rückblende verliert man aber auch die Lust an selbigen, weil der Tathergang immer einen komplett neu gestrickten Strumpf übergestülpt bekommt, den man natürlich nie hätte erahnen können und damit auch schnell die Lust am Miträtseln verliert. Im "Finale" geht das Niveau tatsächlich noch eine ganze Etage tiefer. An mir und meinem (übrigens sehr breit gefächerten) Humor ist diese hohle Patronenhülse meterweit vorbei geschossen. Kurz vor dem tatsächlichen Ende schenkte man mir dann wenigstens noch einen echten Lacher, den einzigen im ganzen Film. Im Grunde komplett durchgefallen aber weil es sich um das Spielfilmdebüt eines jungen Regisseurs (Paul Florian Müller) handelt, lasse ich mal Nettigkeit walten und einen zweiten Stern springen. Aus dem könnte schließlich noch ein Guter seines Fachs werden...
  • Closer to God
    Frankensteins Kinder
    Science-Fiction
    Bewertung und Kritik von Filmfan "toddywarez" am 26.08.2016
    Ich mag Filme, die sich langsam entwickeln und ihren Inhalt erst nach und nach preis geben, allerdings sollten diese dann auch mit ein wenig Spannung inszeniert sein, damit man überhaupt Lust hat, dieser Entwicklung zu folgen. Als Zuschauer wird man hier erst einmal völlig unvorbereitet ins aktuelle Geschehen geprügelt, das mit der Geburt eines Babys beginnt. Das Setting lässt schon erahnen, dass es sich nicht um eine ganz gewönliche Entbindung handelt. Womit man es tatsächlich zu tun hat, versucht uns der Regisseur dann in zähen, wirren Gesprächen zwischen den beteiligten Wissenschaftlern näher zu bringen. Dazu gesellen sich Rufe der Demonstranten, Gespräche mit Angestellten, Sponsoren und Medienleuten und ein paar eingespielte Fernsehberichte. Das Ganze wirkt allerdings so zerrissen, dass ich anfänglich sogar dachte, einige Passagen davon sollen eine Art Rückblende darstellen. Es ist schwer, eine Verbindung zwischen diesen einzelnen Szenen herzustellen, zumal nicht eine der Personen auch nur ansatzweise vorgestellt wird, wodurch man Probleme hat, deren Handeln überhaupt zu verstehen bzw. nachzufühlen. Nach einer spannungsfreien, quälend langatmigen Stunde (Lathargie pur) hat man die Story sortiert, die gelinde gesagt auf nem Bierdeckel Platz gehabt hätte. Zum Finale, wenn ein mißgebildeter Klonvorgänger als Eisenstangenkid rache übt, wird noch etwas an der Spannungsschraube gedreht, doch das rette den Film auch nicht mehr. Klonschaf Dolly würde sich im Grabe umdrehen...
  • Body
    18+ Spielfilm, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "toddywarez" am 22.08.2016
    Schade, dass den Machern nicht mehr Geld zur Verfügung stand, denn dann hätte "Body" ein richtig schönes Horror-Highlight werden können. Das größte Manko ist die leider sehr billige deutsche Synchro. Da ich das aber nicht den Machern des Films ankreiden kann, lasse ich die bei meiner Bewertung außen vor. Hat man die erste halbe Stunde unsinnigen Teeniegelabers überstanden, bekommt man eine stimmige, fiese Story geboten, die bis zum Finale zu fesseln versteht. Die schauspielerische Leistung ist nicht das Gelbe vom Ei aber irgendwie passt das doch gut zur fast schon schmerzenden Dummheit, den dissozialen Persönlichkeitsstörungen und der erschreckenden Empathielosigkeit dieser Generation. Die Darsteller können es wahrscheinlich nicht besser aber gerade das macht es vermutlich so überzeugend. Es reicht aus, um den drei Girlies ihre Freundschaft abzukaufen, wenngleich die Konstellation aus hirnloser Bitch, rechtschaffender Angsthäsin und meinungsloser Mitläuferin wie ein falsch gestrickter Pulli wirkt. Aber genau so funktionieren Horrofilme: Gegensätzliche Charaktere zerren die Geschichte immer wieder in eine andere Richtung und halten den Zuschauer bei Laune. "Body" wirkt schlußendlich wie ein lang gezogener 50 Minüter, insbesondere die Einleitung hätte gestrafft gehört. Doch mit gerade einmal 75 Min. Spielzeit bleibt das Geschehen knackig, bietet ein spannendes Grundgerüst und ein paar ansprechenden Wendungen. Kurzum, ein unterhaltsames kleines Horrorfilmchen.
  • Gut zu Vögeln
    Eine antiromantische Liebeskomödie über die Bindungsunfähigkeit unserer Generation.
    Deutscher Film, Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "toddywarez" am 27.07.2016
    Man nehme eine sitzengelassene Mauerblume, einen beziehungsunfähigen Lebemann, einen schwulen Türken, einen Mann in Frauenkleidern, eine Frau in Männerklamotten, einen Kurztrip nach Malle und Unmengen an deutschen Promis als Gaststars und fertig ist der Kino-Hit! Tja, leider sehr naiv gedacht und weit gefehlt!! Zwar bietet der Film ein paar echt urkomische Szenen, doch hätten die besser in eine kleine Sketchsendung a la "Knallerfrauen" oder "Die Dreisten Drei" gepasst als in einen abendfüllenden Film. So ist auch die von Max Giermann (Switch Reloaded) gespielte Rolle wohl eher als Comedypanne zu werten. Seine Anwesenheit ist für den Film ebenso wenig nützlich, wie die dummen und teils echt peinlichen Auftritte der ganzen Gaststars. Weder Nora Tschirner als bärtiger Sachsendepp, noch Oliver Kalkofe als Frauenarzt, Lotto King Karl als hirnloser Malle-DJ, Christian Tramitz als Lord Kack oder die ganzen sich selbst spielenden Egomanen wie Florian David Fitz, Sonja Kirchberger, Jürgen Vogel, Rolf Eden,... schenken der Story auch nur einen Hauch Positives. Der banale Rest - wenn auch ganz nett gespielt und ganz nett in Szene gesetzt - reicht einfach nicht aus, um längerfristig ins Gedächtnis einziehen zu können. Fazit: Mit ganz großen Abstrichen bedingt unterhaltsam, höchstens mal ausleihen.
  • Der Todesengel aus der Tiefe
    Manchmal werden Legenden wahr... manchmal werden sie zum Albtraum!
    Thriller, Horror
    Bewertung und Kritik von Filmfan "toddywarez" am 22.07.2016
    Lange Zeit hat mich der äußerst dämliche deutsche Titel des Films auf Abstand gehalten und nur durch Zufall rutschte er jetzt in den Versand meiner Leihliste. Nach dem ersten Schrecken folgte dann eine überaus positive Überraschung. Begeistert folgte ich der sehr schönen Geschichte mit fesselndem Spannungsverlauf und einem tollem Setting, die liebevoll und detailreich in Szene gesetzt wurde und für einen B-Movie wirklich außergewöhnlich gut gespielt ist. Selbst die Effekte sind bis auf 2-3 Ausnahmen unerwartet gut gelungen. Es wäre ein rundum schöner Film geworden, hätte es der Drehbuchautor bei einem Mysteryfilm belassen, doch im finalen Viertel hat er leider auf Biegen und Brechen einen Horrorflick vornehmen wollen, der so gar nicht zum Niveau des Vorhergehenden paßt. Ohne spoilern zu wollen, muss ich gestehen, dass es mit dem Filmgenuss für mich schlagartig vorbei war, als die Metamorphose der hübschen Meerjungfrau vollzogen war. Erschreckend, dass man durch eine einzige blöde Idee einen bis dahin richtig schönen Film komplett ruinieren kann. Ich hoffe sehr, die Story bekommt irgendwann eine zweite Chance mit entsprechend geändertem Drehbuch. Die zwei Sterne kommen ausschließlich durch die vorausgehenden 70 Filmminuten zustande, die mir sogar glatte vier Sterne wert wären, für den kompletten Film kann ich hingegen leider keine Empfehlung aussprechen.