Kritiken von "Kamikurt"

Red Sonja

Fantasy, Abenteuer

Red Sonja

Fantasy, Abenteuer

KRITIK DER WOCHE

Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 08.03.2026
Red Sonja will nach Schweiß, Stahl und Wildheit schmecken, serviert aber am Ende Fantasy aus dem Deko-Katalog. Der Film plätschert in einem Tempo dahin, das selbst die Actionszenen erstaunlich müde wirken lässt. Die Story ist okay, mehr aber auch nicht: brauchbar genug, um nicht völlig auseinanderzufallen, aber zu unerquicklich, um irgendeinen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Am größten ist jedoch das Problem der Besetzung: Diese Sonja wirkt nie wie eine Kriegerin, die man fürchten oder bewundern würde, sondern wie eine Fehlbesetzung in einer Rolle, die deutlich mehr physische Präsenz verlangt. Da war Brigitte Nielsen noch ein ganz anderes Kaliber, wobei der Film damals in den 80ern andere Möglichkeiten und Budgets hatte - kann man also nur bedingt vergleichen. Hier kommt aber hinzu, dass die Figur mit einer fast penetranten moralischen Überlegenheit ausgestattet ist: Sie muss die Bösen bestrafen, den Wald schützen und transportiert dabei noch eine ökologische Botschaft durch die Hintertür. Das mag für sich genommen ehrenwert sein, wirkt in einem rauen Barbaren-Fantasy-Film aber eher deplatziert als organisch. So bleibt am Ende der Eindruck eines Films, der größer, wilder und bedeutender wirken möchte, als er ist — wie Laientheater auf einer sehr schön bemalten Bühne.

ungeprüfte Kritik

The Engineer

Das Team, das den Kopf hinter den tödlichsten Bombenattentaten der Geschichte ausschaltete.
Thriller, Action

The Engineer

Das Team, das den Kopf hinter den tödlichsten Bombenattentaten der Geschichte ausschaltete.
Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 07.01.2026
„The Engineer“ - eigentlich ein hochspannender, realhistorischer Stoff: Die Jagd auf Yahya Ayyash, den Hamas-Bombenbauer der 90er Jahre. "The Engineer" versucht aus dem Stoff einen Mix aus Manhunt-Thriller und Actionfilm zu machen, aber beides geht irgendwie schief.

Tempo und Action soll vorherrschen – der Film kommt aber oft erstaunlich behäbig daher. Statt stetig steigender Spannung bekommt man viele Standard-Stationen (Befragungen, Spuren, „wir sind ihm nah“-Momente), die selten wirklich eskalieren. Oft wirkt das schon wie ein Kammerspiel.

Emile Hirsch ist dabei der Dreh- und Angelpunkt – er wirkt in der Rolle des knallharten Ex-Mossad-Agenten kaum überzeugend - eher wie der nette Nachbar. Darunter leidet der Film. Die Ausstattung ist auch eher mittelmäßig - man sieht dem Film sein mittelgroßes Budget an: solide, aber selten atmosphärisch; Action gibt’s, aber nicht in der Wucht/Choreografie, die der Stoff eigentlich verträgt.

Heikler Punkt: Als Politthriller bleibt er zudem auffällig einseitig und streift moralische/strategische Fragen (Gewalt, Vergeltung, Eskalationslogik) eher, als sie wirklich auszuleuchten – ich meine er stammt aus dem Jahr 2023, da könnte man einen etwas weiteren Blickwinkel erwarten.

Stärken: interessantes Thema, klare Genre-Linie, paar knackige Momente, nicht zu lang
Schwächen: zähe Spannungskurve, blasse Figurenzeichnung, wenig Nervenkitzel für einen Manhunt-Actionthriller, zum Ende fällt er stark ab

Geben wir ihm mal 2,5 Sterne, also hier dann drei. Kann man wegen des historischen Backgrounds mal sehen - aber an andere Filme reicht er nicht heran.

ungeprüfte Kritik

Wilhelm Tell

Held. Mythos. Legende.
Abenteuer

Wilhelm Tell

Held. Mythos. Legende.
Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 28.12.2025
Der Film wird als historisch beworben - das ist aber nur Marketing. Wer hier Geschichtsunterricht erwartet, wird enttäuscht: Der Film nutzt zwar einen realen Hintergrund – die Spannungen zwischen frühen Waldstätten und habsburgischer Machtpolitik um 1300 –, erzählt dann aber weitgehend Legende/Action statt historisch belastbarer Rekonstruktion. Als Kino funktioniert das trotzdem richtig gut: Die Bilder sind großartig, Landschaften und Ausstattung wirken hochwertig, viele Szenen sind stark inszeniert und der Film bleibt durchgehend spannend.

Auch schauspielerisch überzeugt das Ensemble meist, mit präsenten Figuren und solider Emotionalität. Zwei Dinge reißen mich jedoch raus: Erstens der kämpfende Priester Furst – als Figur wirkt er zu modern umgebaut und passt nicht sauber in die Welt des Films. Zweitens der Ausflug in den Nahen Osten samt Kreuzritter-Rückblende: Das hilft dem historischen Kern kaum, wirkt eher wie ein Abenteuer-Baustein – und erinnert auffällig an Robin Hood (Prince of Thieves mit Kevin Costner, inklusive Sarazenen-Gefängnis/Flucht-Motiv). Das macht den Film bunter, aber nicht glaubwürdiger.

Dazu kommt: Die muslimische Frau mit Sohn, die in der Schweiz unbehelligt lebt und später politisch „mitzieht“, ist als modernes Signal verständlich, innerhalb der erzählten Zeit aber schwer vorstellbar – für einen „historischen“ Film für mich daher störend.

Fazit: Ein spannender, schön gefilmter Abenteuerfilm mit starken Momenten und überwiegend überzeugendem Cast – aber historisch ist das alles sehr weit weg. Wer damit leben kann (oder es bewusst als Legenden-Action sieht), bekommt einen guten, mitreißenden Film. Wer historische Plausibilität sucht, wird an den bewusst „bunten“ Erfindungen eher hängen bleiben.

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Kung Fu in Rome

Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 27.12.2025
Wahrscheinlich kein schlechter Film, habe ihn als Stream sehen wollen. Habe dann nach 20 Minuten abgeschaltet. Bis dahin war ein großer Teil in Chinesisch ohne Untertitel... das war mir dann doch zu anstrengend.

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La Cocina

Der Geschmack des Lebens
Drama

La Cocina

Der Geschmack des Lebens
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 22.12.2025
La Cocina ist schwarz-weißes, fiebriges Kücheninferno am Times Square: ein einziger, überhitzter Arbeitstag in einem Touristen-Restaurant, in dem Migrant*innen, Stress, Hierarchien und Sehnsüchte kollidieren.

Was gut funktioniert
Am stärksten ist der Film, wenn er einfach „im Betrieb“ bleibt. Die Kamera macht aus der Küche einen klaustrophobischen Maschinenraum, in dem alles gleichzeitig passiert: Rufe, Bestellungen, Streit, Flirts, Demütigungen. Das hat Wucht und Tempo, und die Inszenierung kann in den besten Momenten wirklich mitreißen.

Wo der Film stolpert
Trotz der starken Oberfläche wirkt La Cocina inhaltlich oft überladen. Der Film will gleichzeitig Arbeitskampf-Metapher, Liebesdrama, Kapitalismus-Abrechnung und moralisches Dilemma sein – und schichtet Konflikt auf Konflikt, bis es eher ermüdet als zuspitzt. Figuren reden teils „zu groß“, Eskalationen fühlen sich konstruiert an, und der Plot um das verschwundene Geld ist mehr Zündschnur als glaubwürdige Dramaturgie. Mit knapp 139 Minuten zieht sich das Ganze außerdem; die permanente Lautstärke und Hochspannung nutzt sich ab, statt sich zu steigern.
Fazit

La Cocina ist ein filmisch stark gewürztes Küchenchaos mit tollen Momenten und klarer sozialer Perspektive – aber auch ein anstrengender, überambitionierter Brocken, der seine Themen nicht immer sortiert bekommt. Unterm Strich: sehenswert für Stil und Intensität, nur leider nicht so rund, wie er gern wäre. 3,5 Sterne

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The Gentleman

Ein Killer der alten Schule
Thriller, Action

The Gentleman

Ein Killer der alten Schule
Thriller, Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 29.11.2025
„The Gentleman“ mit Ron Perlman will harter Rachethriller sein – ist am Ende aber vor allem eins: erstaunlich langweilig. Die Geschichte folgt dem Standardbaukasten: Mann mit dunkler Vergangenheit, tragisches Ereignis, dann ein Rachefeldzug durch das immer gleiche Klischee-Gangster-Milieu. Der Film spult seine Stationen ab wie eine Checkliste. Überraschungen? Keine. Jeder „Twist“ kündigt sich früh an, jede angebliche Wendung wirkt wie déjà-vu aus besseren Genrefilmen.

Besonders bitter: Ron Perlman wird verschenkt. Statt eine ambivalente, gefährliche Figur zu zeichnen, reduziert ihn der Film auf finstere Blicke und brummige Oneliner. Man ahnt, dass mehr möglich gewesen wäre, doch das Drehbuch interessiert sich nicht für Charaktere, nur für Plot-Funktionen.

Inszenatorisch bleibt alles blass. Die Action ist zwar handwerklich ok, aber ohne Wucht oder eigene Note – Schießereien und Prügeleien ohne einen einzigen erinnerungswürdigen Moment. Optisch herrscht graubraune Austauschbarkeit, wie eine x-beliebige Streamingproduktion. Der Soundtrack versucht Spannung zu simulieren, wo das Drehbuch längst kapituliert hat.

Unterm Strich: Wer auf einen markanten, wuchtigen Thriller mit Ron Perlman hofft, wird enttäuscht. Bekannte Gesichter und ein paar harte Sprüche reichen nicht. „The Gentleman“ ist ein weiterer Rachethriller, der so schnell verpufft, wie der Abspann läuft – nichts Neues unter der Sonne.

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Operation: Raqqa

Im Schatten des IS
Thriller

Operation: Raqqa

Im Schatten des IS
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 22.11.2025
Diese Konstellation zweier Figuren auf unterschiedlichen Seiten, die doch ein gemeinsames Ziel haben, sorgt für Spannung und ein paar interessante moralische Grauzonen, auch wenn nicht alle Wendungen wirklich überraschen.
Intensiv ist die bedrückende Atmosphäre und die allumfassende Angst der Menschen im Gottesstaat. Die Stadt wird als klaustrophobischer Ort ständiger Bedrohung gezeigt – mit Hinrichtungen, Bombardierungen und der allgegenwärtigen Gewalt des IS. Die Bilder sind oft hart, aber sie vermitteln eine Ahnung davon, wie sich das Leben in einer solchen Hochburg des Terrors anfühlen könnte.
Die Schauspieler*innen tragen den Film mit glaubwürdigen, zurückgenommenen Leistungen. Sie spielen ihre Figuren nicht als Superhelden, sondern als Menschen, die mit der eigenen Angst und Schuld leben müssen. Kritisch anmerken kann man, dass Operation: Raqqa trotz des brisanten Settings über weite Strecken dem bekannten Muster westlicher Terrorismus-Thriller folgt: Die Perspektive bleibt hauptsächlich bei den Agenten, die IS-Gewalt ist oft reines Hintergrundrauschen und manchmal wirkt die Zuspitzung fast wie aus einem Genre-Baukasten. Auch die Brutalität mancher Szenen kann an die Belastungsgrenze gehen und wird nicht jede Zuschauerin und jeden Zuschauer erreichen.
In der Summe ist der Film aber solide inszeniert, spannend erzählt und atmosphärisch dicht, ohne den Anspruch zu erheben, ein umfassendes politisches oder historisches Bild zu liefern. Wer die Härte des Stoffes aushält und keinen völlig neuen Blick auf den Syrienkrieg erwartet, bekommt einen sehenswerten, handwerklich ordentlichen Thriller, der zumindest punktuell nachdenklich macht und einem einen Bick in diese Gesellschaft ermöglicht.

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Hellboy - The Crooked Man

Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 31.10.2025
Hellboy: The Crooked Man wirkt wie ein blasser Schatten seiner Marke. Der Neustart setzt auf neues Gesicht und neues Team, doch genau hier verliert der Film seine Identität: Die Inszenierung bleibt erstaunlich farb- und kraftlos, der Ton schwankt zwischen bemühtem Folk-Horror und blutleerem Monster-of-the-Week. Was als Rückkehr zu düsterer Mythologie gedacht ist, endet in zähem Pacing, schematischen Dialogen und Figuren, die kaum über Skizzen hinauskommen. Der titelgebende Antagonist hat Präsenz auf dem Papier, aber auf der Leinwand fehlt ihm Gewicht; Bedrohung wird behauptet, nicht gebaut.

Visuell merkt man dem Film ständig seine Beschränkungen an: triste Bilder, schwankende Effekte, Setpieces ohne Höhepunkt. Statt atmosphärischer Welt entsteht eine Aneinanderreihung von Szenen, die selten Spannung aufbauen und noch seltener halten. Die Musik verstärkt das Problem, weil sie Stimmungen übertüncht, wo das Drehbuch keine liefert. Auch der Humor blitzt kaum auf – und wenn, dann ohne Timing.

Im Vergleich zum einstigen Hellboy-Kosmos schrumpft die Figur hier zusammen. Es fehlt die starke Handschrift, die präzise Balance aus Groteske, Witz und Melancholie; der neue Darsteller bleibt austauschbar, das Zusammenspiel im Ensemble routiniert. Am Ende steht ein Reboot, das „kleiner“ wirkt: stilistisch ärmer, erzählerisch zäher und ohne die magnetische Präsenz, die Hellboy einmal getragen hat. Wer auf einen mutigen Neuanfang gehofft hat, bekommt vor allem Vorsicht – und die schmeckt nach wenig - schade drum, fand Ron Perlman und seine Welt um Meilen besser.

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A Wounded Fawn - Im Kopf des Killers

Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 16.09.2025
Stilnebel statt Substanz. A Wounded Fawn verwechselt Rätselhaftigkeit mit Bedeutung. Die rotstichigen Halluzinationen, Masken und Kunst-Insertshots erzeugen Dauerlärm, aber selten Erkenntnis. Was als hypnotische 16-mm-Ästhetik gefeiert wird, wirkt hier wie Nebelmaschine: viel Korn, wenig Gehalt.

Mythologie als Eintrittsprüfung. Die Furien- und Antiken-Referenzen bleiben Bebilderung für Kenner. Ohne Vorwissen wirkt das Geschehen hermetisch; mit Vorwissen repetitiv, weil Symbolik statt Dramaturgie die Arbeit übernimmt.

Detailkamera statt Dynamik. Die Kamera verliert sich in Nahaufnahmen von Requisiten und Oberflächen. Das Tempo erlahmt: Vision – Freeze – Close-up – Repeat. Spannung baut sich kaum auf, Setpieces kreisen, statt zu eskalieren.

These statt Figuren. Das Motiv „weibliche Wut“ bleibt Behauptung. Charaktere entwickeln sich wenig, Konflikte werden illustriert, nicht gespielt. So kippt die zweite Hälfte zur Kunstinstallation—stimmungsvoll, aber narrativ statisch.

Bilanz. Gute Darsteller, starker Tonfall, schwacher Rahmen. Am Ende fühlt es sich an, als hätte ein überzeugender Kurzfilm unnötig Spielfilmlänge tragen müssen: ambitioniert, aber öde.

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Witch Hunter - Der Hexenjäger

Fantasy, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 15.09.2025
„Witch Hunter – The epic tale is finally told!“? Eher: endlich vorbei. Was für eine Lebenszeitverschwendung. Die billige Effekte-Parade erinnert an kostenlose Handy-Filter, die Monster wirken wie aus einem längst vergessenen Browser-Game, und die Kampfszenen sind dermaßen uninspiriert/langweilig, da zuckt der Finger zum Vorspulknopf. Keine Wucht oder Choreografie. Und die berühmte augenzwinkernde Komik? Hatte wohl was anderes vor.

Die Dialoge und Schauspieler unterirdisch: Sätze, die klingen, als wären sie im ersten Entwurf stehen geblieben, werden hölzern heruntergesprochen, ohne Timing, ohne Chemie. Die Schauspieler haben viel Luft nach oben. Dramatische Momente verpuffen, weil Inszenierung und Tonspur sich gegenseitig sabotieren – wenn man denn überhaupt von Dramatik sprechen darf.

Ja, man kann mit wenig Geld Kreativität zeigen. Hier wird aber vor allem gezeigt, wie man mit wenig Geld auch wenig Ideen haben kann - und der Drehbuchautor gehört gesperrt für die Filmindustrie. Manchmal reichts ja zum Trash... hier eher nicht. Für eine Film AG einer Schule top, für einen kommerziellen Film, der Geld verdienen möchte, eine Unverschämtheit. Ende.

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Escape - Fight or Run

Thriller, 18+ Spielfilm

Escape - Fight or Run

Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 05.09.2025
Der Film bleibt in der „Wüste des Mittelmaßes“ – beeindruckend sonnige Landschaften hin oder her. Visuell gibt es durchaus einiges zu sehen, etwa gut ausgeleuchtete Wüstenaufnahmen auf Teneriffa oder Fuerteventura. Doch was sich vor dieser Kulisse abspielt, wirkt oberflächlich und sehr hölzern. Die Geschichte ist wie schon tausendmal gehört und so platt erzählt, dass man sie kaum ernst nehmen kann. Die Charaktere bleiben eindimensional, die Dialoge klingen, als wären sie von einer KI entworfen – und jede Spur von Spannung erstickt sofort im Keim.

Zwar vergeht kaum ein Moment ohne knallige B-Movie-Gewalt, aber selbst die wirkt eher aufgepappt als durchdacht – fast schon entlarvend für einen Film, der eigentlich Spannung erzeugen will, stattdessen aber eher Fluchtreflexe auslöst (kleine Anspielung auf den Titel …).

Unterm Strich bleibt ein langweiliger Trip durch schöne Wüstenbilder und flache Figuren – kein Highlight, sondern eher Zeitverschwendung.

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First Shift - New York Rookie

Erster Tag, erster Einsatz.
Action, Krimi

First Shift - New York Rookie

Erster Tag, erster Einsatz.
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 01.09.2025
Der Titel suggeriert: Wir begleiten zwei Detectives bei ihrer ersten gemeinsamen Schicht in New York. Was klingt wie ein solider Ausgangspunkt – à la Training Day – entpuppt sich schnell als dessen blasser Schatten. Statt eines spannenden Drehbuchs und charismatischer Stars bekommen wir C-Liste. Der Hauptstar des Streifens wird zu Beginn minutenlang beim morgendlichen Zähneputzen, Kaffeekochen und Anziehen gefilmt – Szenen, die wie aus einer Parodie wirken. Aber der Film meint es leider ernst - diese Lückenfüller kommen leider immer wieder als Stilmittel für "Atmosphäre".

Seine Partnerin ist die frisch nach New York gezogene Angela als sonniges Wesen – und gerät erwartbar in Reibung mit Zynismus und den altbackenen Sprüchen. Die Chemie zwischen den Figuren bleibt jedoch so flach wie ihre Dialoge.

Drehbuch und unklare Schnittführung springen zwischen den Polizisten im Streifenwagen und einer Gruppe Gangster, die wahllos Leute umbringen. Beide Stränge laufen fast ohne Berührung nebeneinander her. Statt Spannung entsteht Irritation – bis am Ende ein verlorener Hund und ein Mord-Suizid-Fall den Film dann beschließen - und ratet mal, welcher Zusammenhang am Anfang angedeutet und zum Ende realisiert wird.... gähn. Aber kudos, wer solange durchhält!

Diese erzählerische Unfähigkeit ist weder experimentell noch avantgardistisch sondern einfach durchgehend langweilig.

Weder spannend noch richtig schlecht mit „Trash“-Prädikat, sondern vor allem eins: zerfasert und unendlich öde. Wer Freude an Stoff hat, der dieses Thema behandelt : Lieber bei Training Day bleiben.

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Bone Cold - Ghost Sniper

Action, Thriller

Bone Cold - Ghost Sniper

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 30.08.2025
Das ist das langweiligste und wirrste Durcheinander, das ich seit Langem gesehen habe. Der Film beginnt vielversprechend, doch mit jeder Minute wird er dümmer und langatmiger. Die wenigen Actionszenen sind ohnehin schon im Trailer enthalten. Alles andere besteht aus endlosen, zerdehnten Szenen, durchzogen von Logik- und Technikfehlern, die sich in Sackgassen verlieren – und schließlich in einem katastrophalen Ende auflaufen.

Zähe 109 Minuten wechseln ständig die Genres - am Ende weiß der Film selbst nicht zu wissen, was das Publikum glauben soll. Soll es ein Psychothriller über PTSD sein? Oder die Geschichte eines mythischen Wesens, das in den ukrainischen Wäldern sein Unwesen treibt?

Falls es um PTSD gehen sollte, ist der Film eine Beleidigung für Veteranen, die wirklich darunter leiden – denn Hausaufgaben hat Hanson offensichtlich keine gemacht. Falls es hingegen um ein mythisches Monster geht, dann ist es eine Beleidigung für das Monster selbst: langweilig, harmlos und nicht einmal in der Lage, sich auf ein einziges Kostüm festzulegen. Was sollte die Scharfschützin, die dann unerklärlicherweise den Job nicht zu Ende bringt...

Die Mischung aus Horror und Action hätte funktionieren können, wenn Hanson die beiden Genres sinnvoll ineinander verwoben hätte. Stattdessen springt er unentschlossen hin und her, hinterlässt Bruchstücke und lose Enden. Das Resultat ist eine Identitätskrise, verursacht durch faules, unentschlossenes Schreiben und inszenatorisches Amateur-Niveau.

Natürlich handelt es sich um einen Low-Budget-B-Film – aber das entschuldigt nicht, das Publikum mit einem konfusen, frustrierenden Ende abzuspeisen. Ein stimmiges Drehbuch zu schreiben kostet nichts, und selbst eine Fünftklässler-Theatergruppe hätte eine bessere Geschichte zustande gebracht.

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Eden

Nach einer unglaublichen wahren Geschichte.
Drama, Abenteuer

Eden

Nach einer unglaublichen wahren Geschichte.
Drama, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 23.07.2025
Eden ist ein visuell beeindruckendes, psychologisch tiefgehendes Drama, das mit atemberaubenden Bildern, eindringlicher Schauspielkunst und einer beklemmenden Geschichte überzeugt.

Neben Vanessa Kirby beeindrucken Jude Law als fanatischer Dr. Friedrich Ritter, Daniel Brühl und Sydney Sweeney als pragmatische Wittmers sowie Ana de Armas in einer schillernden Schurkenrolle. Jeder Charakter strahlt Authentizität aus, verleiht der Geschichte Tiefe und trägt zur vielschichtigen Dynamik bei.

Im Zentrum steht Dr. Friedrich Ritter, dessen Philosophie einem messianischen Anspruch trägt. Im Schmerz liegt Wahrheit und in Wahrheit Erlösung.

Doch mit der Ankunft der Wittmers und später der selbsternannten Baroness Eloise geraten seine Ideale ins Wanken. Was als utopisches Projekt begann, entpuppt sich als seelischer Abgrund. Die Dramatik entsteht subtil: in Blicken, Wortlosigkeit, enttäuschten Hoffnungen. Schmerz wird nicht nur verdrängt, sondern als Prüfstein gefeiert – bis er unkontrollierbar wird und Ritter unversehens in eine tödliche Krise stürzt. Die Ansprüche halten dem menschlichen Mit- und Gegeneinander nicht stand und an Ritters finaler Wandlung zerbricht Dore Strauch in Ihrer Hingabe.

Eden glänzt nicht durch spektakuläre Effekte, sondern durch seine charaktergetriebene Psychodynamik. Die Spannung entsteht leise, schleichend und entfaltet sich in einem dystopischen Geflecht aus Macht, Angst und moralischer Verdunkelung. Die lehrhafte Vision Ritters – Schmerz als Quelle von Wahrheit und Erlösung – wird zur Tragödie, wenn er erkennt, dass nicht einmal er seine Ideale lebt - und dass am Ende alles auf eine simple Erkenntnis hinausläuft (Spoiler: Siehe Filmzitat :))

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Control Room

Deep Space. Deep Trouble. No Escape.
Science-Fiction

Control Room

Deep Space. Deep Trouble. No Escape.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 19.07.2025
„Control Room“ startet vielversprechend – mit drängenden moralischen Fragen und einer dicht inszenierten Atmosphäre. Ich fand es spannend, die Abwägungen zwischen den eigenen Leuten und den Anderen - und dem Zwiespalt, rettet man viele und opfert wenige? Doch je weiter der Film voranschreitet, desto mehr verliert er an Substanz. Ein paar Wendungen hätten gut getan. Trotz solider schauspielerischer Leistungen und einiger gelungener Szenen leidet das Gesamtbild unter redundanten Erzählmustern, die Situationen scheinen ähnlich. Besonders enttäuschend sind die Eindringlinge, die durch die Darstellung sehr an Bedrohlichkeit verlieren und unwirklich blieben. Man hätte das Ende ruhig dramatisch lassen können, hat sich aber für ein unglaubwürdiges Happy End entschieden, das den eigenen Anspruch untergräbt.

ungeprüfte Kritik

The Secret Kingdom

Eine fantastische Reise
Fantasy, Abenteuer

The Secret Kingdom

Eine fantastische Reise
Fantasy, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 30.06.2025
The Secret Kingdom versucht, große Fantasy-Gefühle zu wecken – scheitert dabei aber an seiner eigenen Belanglosigkeit.

Schon nach wenigen Minuten wird klar: Hier dominiert der Green Screen. Rund 90 Prozent des Films wirken künstlich und steril, was zwar bunt und fantasievoll gemeint ist, aber eher wie ein überladenes Computerspiel daherkommt. Die Sets glänzen digital, doch echte Atmosphäre entsteht nie. Man vermisst das Greifbare, das Erdige – das, was echte Fantasywelten lebendig macht.

Hinzu kommen Kinderdarsteller, die zwar bemüht sind, aber kaum echte Emotionen transportieren. Ihre Dialoge wirken oft aufgesagt, nicht gefühlt. Die deutsche Synchronisation trägt ihr Übriges dazu bei: Sie klingt unnatürlich und teilweise sogar unangenehm überbetont – ein Stil, der vielleicht bei Animationsserien funktioniert, aber hier deplatziert wirkt.

Das größte Problem aber ist die Geschichte selbst. The Secret Kingdom ist kein schlechter Film – das wäre unfair. Aber es fehlt ihm an Eigenständigkeit. Statt einer frischen Erzählung bekommt man eine Collage aus bekannten Motiven: ein geheimes Reich, sprechende Tiere, ein Kind, das die Welt retten soll – alles Elemente, die man schon zigfach gesehen hat, nur eben besser. Die Handlung dümpelt vorhersehbar vor sich hin, ohne jemals wirklich mitzureißen oder überraschende Wendungen zu bieten.

Fazit: The Secret Kingdom ist ein harmloser Fantasyfilm für jüngere Zuschauer, der niemandem weh tut – aber auch kaum in Erinnerung bleibt. Eine visuelle Hülle ohne echtes Herz aber viel CGI. Wer mit moderner Fantasy aufgewachsen ist, wird hier wenig Neues entdecken.

ungeprüfte Kritik

City of Darkness

Action, Thriller

City of Darkness

Action, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 23.04.2025
„City of Darkness“ ist ein Film der Gegensätze: Auf der einen Seite besticht er mit spektakulären Actionsequenzen und einer beeindruckenden Kulisse – eine fast vergessene Stadt, die als atmosphärische Bühne für das Geschehen dient. Im Zentrum steht die Freundschaft der Hauptfiguren, allen voran Chan-Lok Kwon, ein charismatischer Sympathieträger, der dem Publikum schnell ans Herz wächst.

Leider bleibt die Handlung dabei oft auf der Strecke: Die Bandenrivalitäten werden unnötig kompliziert über Rückblenden erzählt, die eigentliche Rachegeschichte wirkt plötzlich hineingeworfen und tonal pendelt der Film zwischen düsterem Gangsterdrama und überdrehtem Anime-Realfilm. Theatralische Musik, viel Geschrei und Figuren, die mehr reden als handeln, tragen zum unausgeglichenen Gesamteindruck bei. Besonders irritierend: ein unzerstörbarer Sidekick mit Dauergrinsen, der brennende Kohlen vernascht und Schwerter zerkaut wie Knäckebrot.

Die Action bleibt trotz aller Übertreibung ein klarer Pluspunkt. Vor allem der finale Endkampf überzeugt durch klare Choreografie und gelungenen Schnitt – ein Kontrast zu den oft zu hektischen Szenen davor. Auch wenn der Gegner hier etwas zu sehr ins Übernatürliche abdriftet, bleibt das Finale ein Höhepunkt.

Unterm Strich ist „City of Darkness“ ein unterhaltsamer, aber unausgeglichener Actionfilm, der Martial-Arts-Fans viel bietet, ohne aber an die Genregrößen heranzureichen.

ungeprüfte Kritik

Bad Hombres

Böse Jungs
Thriller, Krimi

Bad Hombres

Böse Jungs
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 23.03.2025
Trotz viel Bewegung bleibt „Bad Hombres“ erstaunlich arm an tatsächlicher Action. Zwar sind die Figuren ständig in irgendwelchen Autos unterwegs, doch eine klassische Verfolgungsjagd bleibt ebenso aus wie echte Adrenalinschübe. Stattdessen gibt es hin und wieder kleinere Gewaltausbrüche an Haltepunkten – ein bisschen Geballer, ein paar blutige Abgänge – aber alles in recht überschaubarem Rahmen. Wer auf einen packenden Showdown wartet, wartet vergeblich. Der Film plätschert gegen Ende eher unbeholfen aus.

„Bad Hombres“ ist sicher kein Totalausfall, aber auch weit entfernt davon, wirklich Eindruck zu hinterlassen. Er setzt zwar auf düstere, kaputte Figuren, die sich gerne in Tarantino-haften Dialogen verlieren – nur leider ohne dessen Sprachwitz, Tempo oder Stil. Die Handlung entwickelt sich gemächlich und besitzt in Ansätzen Charme, bleibt aber letztlich zu farblos, um wirklich im Gedächtnis zu bleiben. Ein durchgeknalltes Finale mit Mut zur Eskalation hätte dem Ganzen gutgetan – stattdessen herrscht am Ende gepflegte Langeweile.

Immerhin: Der Film ist solide inszeniert, technisch aufgeräumt und punktet mit einem angenehm cineastischen Look. Auch das Schauspiel ist durchweg ordentlich. Doch all das reicht nicht aus, um „Bad Hombres“ über ein mittelmäßiges Thriller-Niveau zu heben. Wer etwas Besonderes sucht, wird hier nicht fündig.

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Hagen

Im Tal der Nibelungen - Die größte Sage aller Zeiten.
Deutscher Film, Fantasy, Abenteuer

Hagen

Im Tal der Nibelungen - Die größte Sage aller Zeiten.
Deutscher Film, Fantasy, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 15.03.2025
Was hatte ich mich auf den Film gefreut...der Anfang... jawoll, das klang vielversprechend und die Bilder waren schön und mitreißend. Dann kam König Gunter und der Film war vorbei. Ab da unzusammenhängende Dialoge, eine Kriemhild, deren Aktivitäten zum Ende gar nicht mehr nachvollziehbar waren, Siegfried als besoffener Rüpel, Walküren aus MadMax III, Schauspieler, denen man beim Schauspielern zuschauen muss - und für so einen Stoff tippe ich auf ein zu schmales Budget. Man kann natürlich zugeben, dass jeder Regisseur den Stoff anders interpretieren darf, aber fast alle wichtigen Szenen wirken montagehaft, nur skizziert als Parallelhandlungen zusammengeschnitten. Es fehlt der Fluß in der Geschichte, der den Film trägt. Das erzeugt einfach zu wenig Spannung für die lange Spielzeit. Auch nach vielen Minuten fühlte ich mit den Figuren kaum mit, allenfalls Hagen selbst vermag ab und an zu gefallen. Man kann den Film schon sehen, ich würde nicht sagen, dass er schlecht ist - eher belanglos und ohne Nachhall.

ungeprüfte Kritik

The Devil's Brigade

Die Spezialeinheit - Sie taten das, was keine andere Einheit konnte.
Kriegsfilm

The Devil's Brigade

Die Spezialeinheit - Sie taten das, was keine andere Einheit konnte.
Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 11.09.2024
Hmmm--- die Helden sind sehr amerikanisch und die Feinde sehr unfähig. Frage mich, warum der ganze Krieg dann solange gedauert hat. Die Idee, auf Basis der Briefe den Film zu entwickeln, gefiel mir. Auch die Schauspieler sind gut. Leider verdarb das amerikanische Heldenethos dann den Film für mich - zum Schluß gabs nur noch Fast Forward......

ungeprüfte Kritik

Dead Man's Hand

Play Your Cards Right And You Might Just Survive
Western

Dead Man's Hand

Play Your Cards Right And You Might Just Survive
Western
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 11.03.2024
Weiß nicht, das Milchbübchen als harter Mann - reihenweise fallen die Bösen seinen Schießkünsten zum Opfer... Steven Dorff schaut immer recht böse und kann ihn doch nicht mit 50 Mann stoppen. Also, das Pärchen selbst war dann doch sehr unglaubwürdig und schlecht besetzt - sonst hätte der Western vielleicht zumindest passables Niveau erreicht, weil Gut gegen Böse zieht ja immer. Für die Mystik noch ein paar Indianer, eine Menge Blei und ansonsten tote Hose. Die Stuntmen fallen schon vorher um, das Kunstblut plätschert en masse und die Story wurde irgendwie in der Kutsche vergessen. Da gibt es wesentlich bessere Streifen. Keinesfalls mehr als 2 Sterne.

ungeprüfte Kritik

Boudica

Aufstand gegen Rom
Abenteuer, Kriegsfilm

Boudica

Aufstand gegen Rom
Abenteuer, Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 18.02.2024
Boudica, britische Heerführerin kurz nach Christie, eine mythische Figur, die die Römer bekämpfte. Was hatte ich mir von dem Film versprochen, zumal auch noch Olga Kurylenko die Hauptrolle spielt. Und dann diese Enttäuschung. Der Film wurde 2023 gedreht - er muss sich also mit großen Werken wie Gladiator, 9. Legion oder sogar Braveheart messen lassen, wenn er den Anspruch an einen Historienfilm hat. Aber da ist er meilenweit von entfernt - es ist nur eine billige Verramschung eines großen Namens einer britischen Heldin. Es scheint nur für 20-30 Statisten gereicht zu haben, daher muss die Kamera immer ganz nah ans Geschehen. Kurylenko, die z.B. in Centurion als Etain wunderbar spielt kann hier so gar kein Charisma entfalten. Für eine der spannendsten Figuren der englische Geschichte wirkt sie viel zu zahm, zu schwach. Die Aufwachszene erinnert an den deutschen Heimatfilm und alles ist so sauber, der Verräter stellt sich quasi selbst vor und dem Schurken fehlt der Tiefgang. Sie lernt mal eben den Schwertkampf und hat ein magisches Schwert, das durch die Luft fliegen kann - das hätte man sich alles sparen können und mehr in den Hintergrund investieren können. Wie konnte sie die Stämme vereinen? Warum folgten die Menschen? Boudica bleibt einem fern und es ist schade, dass mangelndes Budget und ein inspirationsloses Drehbuch das Thema so verfehlt haben. Fazit: Seichter Versuch, auf der Welle der guten historischen Filme mitzuschwimmen - arme Boudica, das hat sie nicht verdient.

ungeprüfte Kritik

Streets of Fear

Thriller, Action, 18+ Spielfilm

Streets of Fear

Thriller, Action, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 12.10.2023
Hmmm... ein Indifilm und dafür wahrscheinlich gar nicht so schlecht, trotzdem fand ich ihn recht langweilig, mir fehlten die französischen Gangster :) Eine interessante Wende mit dem bi-polaren Sohn und auch sonst ganz ok, aber die Story zieht sich und fesselt irgendwie auch nicht so recht, ich fürchte, ich habe ein paar Szenen verschlafen... wäre keine Empfehlung. Ein bischen zuviel Familiendrama für einen echten Gangsterstreifen und für ein Drama zuviel Gewalt. Wenn Ihr gar nichts Besseres findet kann man ihn mal sehen....

ungeprüfte Kritik

Und dann kam Dad

Familie kann man sich nicht aussuchen.
Komödie

Und dann kam Dad

Familie kann man sich nicht aussuchen.
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Kamikurt" am 06.10.2023
Ohje, wenn ich die Kritiken lese, dann bin ich wohl der erste, der nicht so happy war. Stand-up-Komiker Sebastian Maniscalco sollte lieber auf der Bühne bleiben und dort wirken, der Film ist so auf ihn zugeschnitten, dass die anderen Figuren kaum eine Chance haben, sich irgendwie zu entwickeln - sie werden einfach lieblos mit durch den Film gezogen. Da steckt wohl viel Autobiographie in dem von Maniscalo selbst verfasstem Drehbuch drin. Ein routinierter Robert De Niro darf seinen schroffen Charme präsentieren und macht den Film ab und an sogar amüsant. Doch diese Stärken werden durch ziellose Familienkomödien-Konflikte überlagert und die meisten Missverständnisse zwischen den beiden Familien werden als überlange, ziellose Fremdscham- und Situationskomik erzählt, die irgendwann abrupt, völlig unmotiviert endet. Hinzu kommt, dass sich fast jeder Gag absehen lässt, da immer der naheliegendste genommen wird. Wir wissen, in welche Körperpartie der Tennisball dotzen, in welche Richtung die Badehose rutschen und wo das Haustier enden wird. Der Filmtrailer reicht eigentlich schon aus - alles dazwischen ist offensichtliches Füllmaterial, für das sich weder die beiden Autoren noch die Regisseurin wirklich zu interessieren scheinen. Dann doch lieber "Meine Braut, ihr Vater und ich" :)

ungeprüfte Kritik