Western
Bewertung und Kritik von
Filmfan "BenViolence" am 01.08.2024Cowboy Pike und sein Komplize reiten mit viel Geld in der Tasche, um einer Stadt beim Aufbau zu helfen. Jede Menge verschlagener Typen sind hinter ihnen und dem Geld her. Das ist im Grunde eigentlich schon die Story dieses Westerns, bei denen sich die Leichen nur so türmen.
Der Film ist schon spannend erzählt und hat eine gute Grundatmosphäre. Leider weiß der Film nicht so recht, in welche Richtung er gehen soll. Einerseits hat er komödiantische Züge, andererseits auch sehr ernste Momente. Also weder Westernkomödie noch harter Italowestern, sondern irgendwas dazwischen. Außerdem gibt es ein paar zu viele Charaktere im Film, die irgendwann auftauchen und bald darauf wieder verschwinden, ohne der Handlung wirklich weiter zu helfen. Auch die deutsche Synchro, die sich, wie in solchen Filmen üblich, an flapsigen Sprüchen versucht, hat nicht ihren besten Tag erwischt. Die Zoten sind leider größtenteils lahm und unlustig.
Aber der Film hat auch einen großen Pluspunkt, nämlich Lee van Cleef als Kopfgeldjäger, was jeden Western sofort an Wert steigen lässt!
Somit bleibt ein Film, der sich gut gucken lässt, aber in der Schwemme der Italowestern, außer dem Punkt mit schwarzen Cowboys, keine Sonderstellung einnimmt.
Kleine Randnotiz: Der Film lief in Deutschland auch unter dem Titel "Einen vor den Latz geknallt".
ungeprüfte Kritik