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Kritiken von "MissDaisy" aus

263 Kritiken in dieser Liste

Darstellung:
  • Nur für Personal!
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 25.06.2012
    Nur für Personal


    Das 3,5 Minuten Ei des Monsieur JOUBERT

    Kurz zum Inhalt :

    JEAN-LOUIS JOUBERT ( schratig & überzeigend = Fabrice Luchini ), ist ein gut situierter Börsenmakler, der mit seiner Frau SUZANNE ( herrlich zickig = Sandrine Kiberlain) im Paris des Jahres 1962 lebt.

    Diese Zeit in Paris wird genauso wenig wieder kommen wie unsere alte Zeit, die gute alte Zeit und genau darauf baut der Film auf, auf die gute alte französische Zeit.

    Im Haushalt der Beiden wird ein neues Dienstmädchen aus Spanien eingestellt ( wunderbar facettenreich & liebenswert = Natalia Verbeke)

    MARIA,wird nun das Goldstück des Haushaltes!

    Na, das kann ja heiter werden, habe ich mir bei dem nicht so sehr vorhersehbaren Film gedacht.

    ... und das wurde er auch .. sehr unterhaltsam ..mit viel Herz auch Dank der zahlreichen erfrischenden Nebendarstellerinnen, allesamt keine Stereotypen !

    Vielleicht hat der Film ein paar Klischees zu viel , aber angesichts der Tatsache dass er in den Neunzehnhundertsechzigern spielt, passt das Ganze auch !

    Fazit :

    Ich mag den Film sehr !
    Auch Dank der für mich total unbekannten franz. Schauspieler.
    Die tolle Natalia Verbeke ist einfach eine Entdeckung !

    Empfehlenswert für alle Menschen, die gerne lachen & weinen wollen, die gerne Herz und Schmerz sehen.
  • A Single Man
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 25.06.2012
    Kunstvoller Film .. Exquisite gemacht !

    Tom Ford erfüllte sich hier einen lang gehegten Traum.
    Er schrieb das Drehbuch nach dem Roman von Christopher Isherwood & drehte diesen wunderbaren Film.
    Er wartet so lange, bis Colin Firth Zeit hat die Hauptrolle zu übernehmen.
    Die Dreharbeiten dauerten wohl nur 21 Tage und er erschafft mit diesem, seinem Erstlingsfilm meines Erachtens ein wahres Meisterwerk.
    Getragen vom Hauptdarsteller Colin Firth, der wieder mal beweisen kann, welch ein herausragender Schauspieler er ist.

    Er spielt ... lebt ... die Rolle des trauernden Prof. Falconer, der seinen langjährigen Partner, gespielt vom charismatischen-sexy-man Matthew Goode (Match Point, Brideshead) bei einem Autounfall verlor und beschließt seinem Leben ein Ende zu bereiten, weil er den Verlust seines langjährigen Partners nicht ertragen kann - das ist Schauspielkunst auf höchstem Niveau.
    Die Szene in der er am Telefon die Todesnachricht erhält und ganz nebenbei erfährt, dass er bei der Beerdigung nicht erwünscht sei, nur für "Familienmitglieder" - mit das Berührendste was ich seit langen gesehen habe.

    Dieser Mann, der praktisch nur von seiner akkuraten Bekleidung, die wie eine Art von Rüstung wirkt, die ihm Halt gibt, und sein ebenso penibel gepflegtes Haus am Leben gehalten wird, plant seinen Tod wie er auch lebte. Mit äußerster Sorgfalt und Zurückhaltung. Einzig seiner alten Freundin Charlie gegenüber, wunderbar dargestellt von der einzigartigen Julianne Moore, zeigt er Gefühle und geht aus sich heraus. Aber es bleiben nur kurze Episoden des Glücks.

    Als eine Art Schutzengel erscheint sein Student Kenny,(WOW.. was für ein Eye-Catcher is denn da "geschlüpft" = Nicholas Hoult, der Junge aus "About a Boy") der seinem Professor folgt und wohl instinktiv fühlt, was dieser von ihm bewunderte Mann plant. Wunderbar dabei zuzusehen, wie Prof. Falconer durch Kennys entwaffnende Art, seine Anhänglichkeit und herzerfrischende Naivität langsam wieder Lebensmut schöpft.

    Mehr möchte ich nicht verraten ..

    Aber noch die wundervolle Filmmusik erwähnen, sowie die, wie bei Tom Ford nicht weiter verwunderlich, unglaublich geschmackvollen Kostüme und Ausstattung, das Ambiente vom Feinsten.

    Fazit:
    Einer der schönsten Filme überhaupt.
    Colin Firth als Idealbesetzung !
    Tom Ford, der dieses Meisterwerk schuf.
    5 Sterne!!
  • Queens - Schwule Mütter ohne Nerven
    Hier kommen die Bräutigame... und ihre Mütter!
    Komödie, Lovestory
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 18.06.2012
    Pure Unterhaltung mit Tiefgang !


    Dem Regisseur Manuel Gómez Pereira ist hier wirklich eine erfrischend schrille Komödie gelungen.
    Ein köstlicher Spaß, nicht nur Gays & Ihre Mütter ;-)

    Kurz zum Inhalt :
    Mehrere schwule Liebespaare deren gleichgeschlechtliche Heirat bevorsteht, erleben durch ihre Mütter, die mitunter ihr eigenes Leben nicht im Griff haben, einige Turbulenzen kurz vor dem entscheidenden Ja-Wort.
    Die reichlich exaltierten mütterlichen Persönlichkeiten geben dieser Verfilmung den entsprechenden Witz und sorgen dennoch für eine gewisse Melodramatik.
    Ich habe diese Komödie richtig genossen und sehe sie als eine gelungene Hommage an einen der genialsten Regisseure des spanischem & internationalen Kino's ... Pedro Almodóvar.

    Möglich wurde dies durch ein sehr geistreiches Drehbuch, voll von herrlicher Pointen, dazu ein Schauspielerinnen-Quintett als Mütter heiratswilliger schwuler Söhne, wie es homogener, quirliger und rollendeckender nicht sein könnte.

    Die zugehörigen Söhnedarsteller sind allesamt Sahneschnittchen und somit eine besondere Augenweide !

    Der gesamte plot ist mit viel trefflicher Liebe zum Detail gestaltet.

    Aber nicht nur deshalb ist der Film sehenswert, er bietet 100 Minuten pure Unterhaltung in der auch Tiefgang kommt nicht zu kurz.

    Fazit:

    Kein Film für knöcherne Biedermänner, dafür deliziöse Feinkost für Genießer.

    Diese Komödie ist uneingeschränkt zu empfehlen!
  • Unknown Identity
    Hol dir dein Leben zurück.
    Thriller, Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 18.06.2012
    Wow .. bin positivst überrascht !

    Soviel Action & Spannung, plus ner plausibelen Handlung hatte ich wirklich nicht erwartet !


    Kurz zum Inhalt :

    Dr. Martin Harris (Liam Neeson = perfekt auch im Action-Fach) und seine Frau Elizabeth (January Jones = sympathisch & EISkalt) fliegen zu einem Kongress nach Berlin.

    Dort angekommen vergißt Dr. Harris am Flughafen seinen Aktenkoffer, in dem unter anderem all seine Papiere sind.
    Am Hotel (das Adlon !!!) angekommen, bemerkt Martin das Mißgeschick.
    Er setzt sich sofort in das nächste Taxi, um zurück zum Flughafen zu fahren. Aber auf dem Weg dorthin kommt es zu einem schweren Verkehrsunfall.

    Als er (einige Tage später) im Krankenhaus wieder zu Bewußtsein kommt, begibt er sich zunächst auf die Suche nach seiner Ehefrau Elizabeth.
    Als er diese dann aber auf dem Kongress findet, behauptet sie ihn nicht zu kennen.
    Außerdem sei sie zwar mit Dr. Martin Harris verheiratet, aber das wäre nicht er - und stellt einen anderen Mann als ihren Ehemann vor, der perfekt als er agiert ..

    Klasse u.a. die Szene in der der "echte" und der "falsche" Dr.Harris in Gegenwart von Professor Leo Bressler ( Sebastian Koch= überzeugend ), dem Entdecker eines nahezu resistenten Saatgutes, den identischen Text abspulen, um ihre Identität zu beweisen. Sehr genial!

    Martin beginnt nun an seinem Verstand zu zweifeln. Er steht vor der Suche nach seiner Identität und der Wahrheit. Eine Suche, die ihn in tödliche Gefahr bringt.


    "Unknown Identity" ist spannend und interessant. Einschließlich des mörderischen Finales ist die Handlung glaubhaft & bietet viele überraschende Wendungen.

    Die Schauspieler sind ausgezeichnet und der Film ist hochkarätig besetzt.
    Die Taxifahrerin Gina, die Martin Harris im Verlauf der Geschichte kennenlernt, wird von Diane Kruger wunderbar cool & nachvolllziehbar gespielt.
    In weiteren Rollen sind der GROSSE Bruno Ganz & Aidan Quinn, als fieser Auftragskiller zu sehen. Eine etwas kleinere, aber wichtige Rolle spielt Hollywood-Altstar Frank Langella.

    Der plot spielt im winterlichen Berlin. Die etwas trostlose winterliche Stimmung dort ist überzeugend eingefangen worden.
    Die Kamera neigt für meinen Geschmack aber manchmal etwas zu sehr zur "Wackelkamera"-Methode. Wär nicht wirklich nötig gewesen.

    Alles in Allem aber:

    - realistisch in Plot, Dialogen und Verhaltensmustern der Figuren
    - die Actionszenen sind sehr gut gemacht
    - Diane Kruger kann zeigen, dass sie schauspielerisch mehr drauf hat als meist bisher zusehen war.
    - Bruno Ganz spielt eine super Nebenrolle auf den Punkt !
    - die Handlung ist ausgeklügelt und steckt voller Überraschungen

    Fazit : Ein sehr spannender Film, actionreich, aber nicht handlungsarm !
  • Der geheimnisvolle Code
    Krimi, Thriller
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 13.06.2012
    Ein wenig zääääh dieser Code !

    Kurz zum Inhalt :

    Nach ihrer zufälligen Entdeckung eines unveröffentlichten Manuskripts von Charles Dickens ( der englische Schriftsteller aus der Mitte des verg. 18. Jahrhunderts. Sein bekanntest Werk ist sicherlich Oliver Twist)
    wird eine Londoner Pub-Besitzerin ermordet an der Themse gefunden. Der Sportjournalist Mike Sullivan, Typ Looser ( Vinnie Jones = kantig & spröde, aber glaubhaft agierend ) war ein guter Freund und regelmäßiger Stammkunde in dem Pub.
    Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.
    Hilfe bekommt er von der Pressesprecherin der Polizei ( Julie Cox = vielversprechend ).
    Die Recherche führt die beiden zu einigen Tatverdächtigen.

    Die Geschichte handelt auf zwei Erzählebenen.
    Der historische Part berichtet von Charles Dickens und wie es zu seinem verschollenen Werk kam.
    Knorrige Figuren mit Charakter & Profil bewegen sich durch markante Teile Londons.
    Einige von Ihnen tauchen auch in der Neuzeit wieder auf und werden Handlungstragend !

    Der Mordfall entwickelt sich sozusagen im freilegen mehrerer zeitlich zurückliegenden Handlungsschichten, die immer neue Wahrheiten freilegen.
    Das schleppt sich ein wenig, ist aber mal ein anderer Krimiansatz als gewohnt !

    Ein wenig ärgerlich: Die große Dame des englischen Film Vanessa Redgrave wird groß im Vorspann angekündigt, ist dann aber nur als Stichwortgeberin in allerdings zwei entscheidenden Szenen zu sehen !

    Fazit: Recht ordentlich, wenn auch nicht überragend spannender Krimi im brit. Style !
  • Das Schmuckstück
    Komödie, Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 12.06.2012
    Catherine und die Regenschirme

    1964. Die damals noch sehr junge Deneuve hat "en france" ihren Durchbruch zum Star.
    Der Musical-Film "Die Regenschirme von Cherbourg" von Jacques Deray machten es damals möglich.
    Mittlerweile 46 Jahre später .. der große Kinostar ist mittlerweile 68 Jahre alt ( unglaublich !!!) und macht hier erneut in Sachen Schirm !


    Kurz zum Inhalt : Das Jahr 1977 ( 70er Jahre Flair, perfekt rekonstruiert )

    Der Schirmfabrikant Robert ( wunderbar kauzig & schratig = Fabrice Luchini), hatte einen Herzanfall und muss ins Krankenhaus !
    Seine Frau Suzanne( die Deneuve) soll nun "seine" Firma leiten.

    Eigentlich ist es aber gar nicht seine Firma, sondern gehörte Suzannes Vater, der sie der Tochter vererbte.
    Und Suzanne hat Roberts Meinung nach nur als Schmuckstück zu fungieren.
    Sie sitzt also zu Hause, kümmert sich um häusliche Dinge und darf ein paar ihrer kleinen Gedichte aufschreiben, aber mehr? Ganz sicher nicht!

    Jetzt ist Robert jedoch ausgeschaltet. Mit Hilfe des kommunistischen Bürgermeisters Babin( wunderbar bärbeissig = Gerard Depardieu), Roberts Erzfeind, schafft Suzanne es tatsächlich, den gerade in der Firma herrschenden Streik zu beenden.
    Mit ihrer Tochter Joelle (Judith Godreche) und des Sohnes Laurent(Le beau MEC, Jeremie Renier = WOW !) bringt sie den Laden wieder auf Vordermann und die Arbeiter auf ihre Seite.
    Da zieht sogar die Chefsekretärin Nadege (Karin Viard = herrlich schräg ) mit, die vorher eher in liegender Tätigkeit ;-) bei Robert beschäftigt war.
    Aber nach drei Monaten kehrt Robert zurück. Der will als alter Ausbeuter die Firma zurück und muss nebenbei noch erfahren, dass es zwischen Maurice und Suzanne ein Geheimnis gibt. Das kann Robert natürlich so nicht stehen lassen....

    Das Ganze ist frei nach dem Bühnenstück "Potiche", aus dem Jahr 1980.
    Francois Ozon hat diesen plot nun als Film umgesetzt.
    Dabei ist die Theateratmosphäre, wie schon bei Ozons -Acht Frauen- weitestgehend erhalten geblieben.
    Ozon schenkt uns einige brilliante Rückblicke und setzt eine Schauspielgarde ein, die ihresgleichen sucht.
    Die Deneuve und Der Depardieu, ja das ist schon großes Kino, ohne Wenn und Aber.
    Wenn Suzanne und Maurice in einem Club tanzen, dann ist das ein bisschen wie -La Boum- und -Saturday Night Fever- im Rentenkostüm.
    Auch die Nebenrollen und die Schauplätze des Films sind hervorragend ausgewählt.

    -Das Schmuckstück- ist verfilmtes Theater und will dabei wohl auch nicht den Eindruck eines eigenständigen Spielfilms vorgaukeln.
    Wem das gefällt, der wird von dieser Komödie begeistert sein.
    Wer mit Filmen wie -Acht Frauen- schon so seine Probleme hatte, der wird vermutlich auch diesen Film nicht zu seinen Lieblingsproduktionen rechnen können.
    Ozon hat auf alle Fälle auch hier wieder seinen Wiedererkennungswert, sexuelle Anspielungen & auch eine kleine amüsante schwule leichte Brise konnte er sich nicht verkneifen ...

    Mein Fazit: Einfach nur gute Unterhaltung und schön !
  • Sherlock Holmes 2 - Spiel im Schatten
    Krimi
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 11.06.2012
    Sorry .. aber "Spiel im Schatten"
    kommt meines Erachtens nicht an den ersten Sherlock Film heran !

    Gut, man konnte schon erwarteten was hier abgeht.

    Der "neue Style", welcher auf Realismus weitestgehend verzichtet.

    Es gibt exotischen Schauplätzen, merkwürdige Klischees, rasante Special Effects und vielen überzeichnete Charaktere.

    Das ist schon manchmal unterhaltsam od. auch manchmal auch leider nicht !

    Das dieser Film trotzdem viel Spaß macht, liegt nur an den zwei großartigen Schauspielern Robert Downey Jr. und Jude Law, die es schaffen,
    das Maximum an diebischer Freude aus den zwei zur Unkenntlichkeit mutierten Rollen herauszuholen & sich dabei fetzige Wortgefechte liefern, die um einiges mehr Fun machen, als dieser Story-Plot an sich.

    Technisch läuft alles auf oberstem Niveau und ohne Überraschungen!

    Hans Zimmers Soundtrack ist wiedermal bombastisch, Kameramann Philippe Rousselot sorgt für tollste Perspektiven und Szenenbildnerin Sarah Greenwood sorgt für ein wieder MAL atemberaubendes cartoonhaftes, cooles Produktions-Setting.

    Noch Erwähnenswertes ist für mich die Tatsache, dass Zeitlupeneinstellungen wohl das sind, was Regisseur Guy Ritchie noch lieber mag, als die Abfindungen für seine Ex: Madonna ;-)

    Diese hat Guy TOP - perfektioniert:

    Die Verfolgungsjagd im Wald ist ganz großes Action-Kino!

    FAZIT: Guter Blockbuster ! Allerdings vorhersagbar wie das Wetter von gestern !

    Aber ich liebe diese simplen Plots, die witzigen Dialoge und natüüüürlich die feschen Schauspieler.
  • Connie und Carla
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 11.06.2012
    Trash aber gekonnt !
    Als ich den Teaser zu diesem Film sah, wunderte ich mich, dass ich davon bisher noch nichts gehört hatte.
    Er ist wohl seinerzeit gleich auf DVD erschienen.
    Die Story las sich wie ein Mix aus "Manche Mögen's Heiss", "Sister Act" & "Victor/Victoria"
    Mit Nia Vardalos ("My Big Fat Greek Wedding") & meiner geliebten Toni Collette ("Muriel's Hochzeit") versprach dieser plot jedoch einfach gut werden.
    Und so war es dann auch.
    Besonders am Anfang legt er ein gutes Tempo vor und hat einige sehr komische Szenen.
    Als Toni Collette das erste Mal im Verlauf der story als Transe auftaucht, ( sieht sie nicht aus wie ein look-a-like der 60ger Jahre TV-Trash-Ikone Gisela Schlütter ? ) war ich gar nicht mehr zu halten.
    Die zwei Hauptdarstellerinen singen und tanzen wunderbar perfekt und haben eine ganz tolle Chemie zu einander.
    Witzigerweise gibts auch noch ne kleine, aber feine Überraschungrolle für David Duchovny ( Akte X & Californication ) in diesem story-board !!
    Dann taucht Hollywood-Altstar Debbie Reynolds als Überraschungsgast auf & setzt dem Ganzen noch die Krone auf.
    Es werden einige sehr gekonnte und liebevolle Filmzitate in dieser ulkigen Geschichte untergebracht (z.B. aus "Yentl", "Cabaret", "Thelma & Louise") die mich sehr zum Schmunzeln brachten.
    OK, der Film ist seeeehr vorhersehbar & die Storyline nicht wirklich neu.

    Es gibt halt noch bessere Filme dieser Machart.

    Daher vergebe ich 4 Sterne: Für gute, kurzweilige Unterhaltung und die sichtbare Leidenschaft, die von allen Beteiligten in den Film eingebracht wurde.
    Das Bonusmaterial fällt mit Interviews, Making Of, Outtakes, nicht verwendeten Szenen, Trailer und Featurettes auch reichhaltig aus.

    Fazit : Unterhaltsame regenbogenbunte Seifenblase !
  • In den Schuhen meiner Schwester
    Freundinnen. Rivalinnen. Schwestern.
    Drama
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 08.06.2012
    Einfach ein schöner Film !

    Mit brillianten SchauspielerInnen

    Vor allem überrascht hat mich hier Cameron Diaz, die ja sonst in meist albernen Filmen das dumme/nette Girlie spielen durfte.
    Ich glaube, über Toni Colette muss man nicht mehr viel sagen, denn sie hat ihr schauspielerisches Talent bereits mehrfach unter Beweis gestellt.

    Auch dabei. Die Grande Dame Shirley MacLaine, als Oma in absoluter Top-Form !

    Dieser Plot ist (obwohl man es in Bezug auf die Story vermuten könnte) absolut NICHT kitschig, sondern einfach nur ganz wunderbar herzerwärmend.
    Und wer sich amüsieren kann, wenn z. B. ältere Damen über "Miss Hot Pants" (Diaz )ablästern, kommt hier auf seine Kosten.

    Fazit: Ein schöner Film, der sicherlich nicht nur Frauen gefallen dürfte.
  • Xanadu
    Phantasie, Musik und Träume, die wahr werden.
    Musik
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 08.06.2012
    Eigentlich ist Olivia Newton John eine unglaublich talentierte Künstlerin

    und ich bin ein groooosser Fan von ihr ...

    Leider stand ihr auf dem Weg zur wirklich erfolgreichen Darstellerin immer im Weg, dass sie sich zu oft für Teilnahmen an filmisches Mittelmaß entschieden hat.

    Das gilt besonders für diesen Film ...

    Desweitern waren "Tomorrow" unsäglich und " Two of a kind " auch kein Bringer.

    "Grease" ist die einzige Ausnahme.

    Dieser plot hat leider so gar keine Handlung, es ist nur eine Aneinanderreihung von mehr oder weniger gelungenen Revueszenen, die mit einer wirren Rahmenhandlung verknüpft wurde.

    Die Charaktere sind allesamt so flachangelegt, dass man schnell jegliches Interesse an ihnen verliert.

    Letztlich wirkt der Film nicht wirklich kommerziell, einfach nur wie ein Versuch, Olivias Beliebtheit nach Grease auszunutzen.

    Erwähnenswert ist nur, ein gut aufgelegt agierender Gene Kelly, der wirklich eine Mitwirkung in einem besseres Sujet verdient hätte.

    Der Soundtrack übrigens ist natürlich wirklich supertoll !!
  • Is' was, Doc?
    Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 08.06.2012
    Kurios & Lachmuskelkater verdächtig !

    Ein Film, den man immer wieder sehen kann. Gags am laufenden Band und ein ausgelassenes, spielfreudiges Ensemble.
    Eigentlich eine einfache Ausgangslage:
    Mehrere gleichaussehende Taschen und unterschiedliche Personen, die an deren Inhalt kommen möchten.
    Aber natürlich - es ist eine Komödie - werde diese ständig vertauscht.
    Und zwischen all diesem Chaos ... ein unfreiwillig verbundenes Paar, dass aufgrund eines Mißverständnisses zusammenhalten muß.

    Da wird schon mal die eigene Verlobte verleugnet, um ein Stipendium zu retten und das Hotelzimmer in Brand gesteckt, weil man die neue Bekannte vor der Verlobten verstecken möchte.

    Niemand wird wohl die Auto-/Fahrradverfolgung in San Francisco - um die Taschen - und die Abschlußsequenz im Gerichtssaal vergessen.

    Das alles ist mit so viel Witz und Augenzwinkern erzählt, dass man aus dem Lachen nicht herauskommt.

    Peter Bogdanovichs Screwball-Hommage,
    eine der turbulentesten Filmkomödien auf DVD
    - und dazu noch in einer mit Trailer, Featurette & Audiokommentar des Regisseurs, plus szenenspezifischen Kommentaren
    DER Hauptdarstellerin Barbra "@ her BEST" Streisand, sehr manierlich ausgestatteten Ausgabe.
    Fazit: Sternstunde der Kino-Komödie
  • Sex and the City 2
    Lovestory, Komödie
    Bewertung und Kritik von Filmfan "MissDaisy" am 08.06.2012
    Sex and the City 2

    Was sollte denn das ???


    Eigentlich bin ich ein grosser Fan der Storys rund um die sexy City-Mädels.

    Ich habe alle 6 Staffeln unzählige Male gesehen & den ersten Film geradezu verschlungen.

    Das war einfach ein riesengroßer Spaß im Kino... Man hatte Tränchen in den Augen, um im nächsten Augenblick wieder herzlich lachen zu können.

    Der erste Film war, wenn man Sex and the City Fan ist, einfach gelungen...

    Und nun das .. Teil 2

    ??? Grande Katastrophe ... ich frag mich:

    Wo waren die New Yorker Impressionen hin?

    Wo waren Carries charmante OFF-Erfahrungs-Kommentare ? Carried away???

    Wo waren die "BIG" Gefühle hin? I

    Ich habe die ganze Zeit gedacht: Wann gehts endlich richtig los?

    Richtig blöd waren auch noch die krampfhaften Dialoge zwischen den Mädels, die nervige "Handlung" und was ich wirklich schade fand, war, dass man aus der witzigen, selbstbewussten, sexliebenden Samatha eine notgeile Witzfigur gemacht hat.

    Klar, Sam liebte den Sex schon immer. Aber man konnte es in vergangenen Jahren immer noch mit mehr Witz, unordinär und clever rüberbringen. DAS ist hier leider die totale Fehlanzeige gewesen.

    Fazit: Wirklich enttäuschend dieser zweite Aufguss, trotz einiger hübschen männlichen Eye-Candys !