Kritiken von "BenViolence"

Der Regenmacher

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" am 26.03.2026
Dem Film merkt man sein Alter deutlich an. Lizzie lebt zusammen mit ihrem Vater und ihren zwei Brüdern, alle drei Männer haben nur ein Ziel: einen Mann für Lizzie zu finden. Die ist mit diesem Vorhaben auch völlig zufrieden. Die ganze Botschaft des Films ist, das eine Frau nur vollkommen ist, wenn sie einen Mann hat, den sie glücklich machen kann.
Als dann ausgerechnet ein charmanter Scharlatan auftaucht, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Der jüngere Bruder sagt es auch noch: "Mir egal, wen sie heiratet, Hauptsache irgendwen". Und so kann der "Regenmacher" Starbuck die Familie zum Narren halten, und wird trotzdem noch von allen verehrt.

Das zeigt, das eine Starbesetzung mit Burt Lancaster und Katherine Hepburn nicht ausreicht, um einen wirklich guten Film zu liefern. Zwar hat mich das Ende ein wenig versöhnt (Starbuck hilft Lizzie bei ihrem Selbstbewusstsein) dennoch war der Film sehr altbacken und vermittelt ein sehr seltsames Frauenbild. Vielleicht interessant für Leute, die Feminismus in Filmen analysieren wollen, zumindest als gutes Gegenbeispiel.

ungeprüfte Kritik

Sinola

Western

Sinola

Western
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" am 24.03.2026
Westernfilme waren Anfang der 70er Jahre eigentlich schon totgesagt. Dieser Spätwestern zeigt, das man mit einer spannenden Geschichte dieses Genre immer noch frisch halten kann.

Joe Kidd (Clint Eastwood) lässt sich vom reichen Harlan (Robert Duvall) anheuern, mit ihm und drei Kopfgeldjägern den Mexikaner Chama aufzuspüren. Schon bald bereut Kidd seine Entscheidung, als er merkt wie skrupellos Harlan vorgeht.

Von der Story her vielleicht keine innovative Geschichte, aber dennoch sehr spannend umgesetzt, wie Eastwood hier schnell zwischen alle Fronten gerät. Mit knapp 90 Minuten Laufzeit entstehen auch keine Längen, so das mir dieser Western sehr gut gefallen hat. Für jeden Fan des Genres eine absolute Empfehlung.

ungeprüfte Kritik

My One and Only

Mit Chic, Charme und Cadillac.
Komödie, Drama

My One and Only

Mit Chic, Charme und Cadillac.
Komödie, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" am 06.03.2026
Die Mutter zweier Söhne verlässt in den 50er Jahren ihren Mann und sucht sich ein neues Leben. Da das Geld knapp wird, muss ein neuer Mann her.
Der Film wird sehr hektisch erzählt. In einer Szene erwähnt sie, das sie einen Job braucht, in der nächsten Minute wird sie von ihrem gerade angetretenen Job entlassen, wieder eine Minute später hat sie schon die nächste Arbeit gefunden. In dem Tempo ungefähr tauchen auch die Männer in ihrem Leben auf und verschwinden genauso schnell wieder.
Dadurch wirkt die Rolle von Renée Zellweger auch etwas unsympathisch, da sie scheinbar nur auf Geld und einen Mann aus ist, und ihre gestressten Söhne sie dauernd begleiten müssen.
Film hat mir leider nicht sehr gut gefallen, trotz tollem Cast.

ungeprüfte Kritik

Stray Bullet

Das falsche Ziel
Thriller

Stray Bullet

Das falsche Ziel
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" am 04.03.2026
Rechtsanwalt John lernt Stella kennen, lässt sich von ihr einladen und findet sich bald in den Händen von Gangstern wieder, die ihn für Stellas Ehemann halten, der ihnen zwei Millionen Dollar schuldet. Das ist der Anfang eines kleinen netten Thrillers, bei dem John immer tiefer unverschuldet in eine Intrige gerät und sich bald darauf die ersten Leichen ansammeln.
Kein außergewöhnlicher Film, aber dennoch ein angenehm spannender Thriller zu zwischendurch, im letzten Drittel dann auch mit der nötigen Action.
Durchschnitt auf hohem Niveau.

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Feast

18+ Spielfilm, Horror

Feast

18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" am 02.03.2026
Der Film hat genug Kritiken, deswegen fasse ich mich kurz. Film war nicht so ganz mein Geschmack, aber positiv hervorheben will ich Henry Rollins, der entgegen seines Images hier die Rolle eines spießigen Motivationsredners spielt. Geniale Casting Entscheidung!!!

ungeprüfte Kritik

Tödliche Verschwörung

Mit Geld kann man fast alles kaufen... aber eben nur fast!
18+ Spielfilm, Thriller

Tödliche Verschwörung

Mit Geld kann man fast alles kaufen... aber eben nur fast!
18+ Spielfilm, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" am 27.02.2026
Kleiner Thriller für zwischendurch. Halle Berry und Clive Owen sind hier beide noch ziemlich am Anfang ihrer Karrieren. Unglückliche Ehefrau erwähnt ganz nebenbei, das sie manchmal wünschte, ihr Mann wäre tot. Das sie das einem Psychopathen erzählt, bereut sie bald bitter. Soll sie zur Polizei und sich zur Verdächtigen machen oder auf die Erpressungen eingehen?
Der Film ist zwar kein ganz großes Kino, aber die 91 Minuten Laufzeit machen viel richtig und langweilen nicht. Nur der Plot Twist am Schluss war für mich der unsinnigste den ich je gesehen habe, was dem Film im Gesamteindruck negativ beeinflusst.

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Nickelodeon

Klapperschlangen beißen nicht
Drama

Nickelodeon

Klapperschlangen beißen nicht
Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" am 21.02.2026
Im Jahr 1910 wird Leo (Ryan O´Neill) zufällig zum Filmregisseur, während Tom (Burt Reynolds) genauso zufällig zum Schauspielstar wird. Das sich beide in Kathleen (Jane Hitchcock) verlieben, macht die Zusammenarbeit nicht leichter.
Der Film leidet darunter, das er sich nicht ganz entscheiden kann, in welche Richtung er geht. Klar, es ist eine Komödie, aber ist es nun eine Liebeserklärung ans Kino oder eine Satire auf die Filmindustrie? Da schwankt der Film hin und her. Es hilft auch nicht, das es viele Slapstick-Einlagen gibt. Das sind zwar nette Anspielungen auf die Stummfilmzeit, wirken aber oft hilflos, so als ob den Autoren nichts Geistreicheres eingefallen wäre.
So schafft es der Film, trotz des hohen Tempos, das ihm oft die Luft auszugehen scheint. Viele Szenen wirken willkürlich aneinandergereiht, ohne das es einen erkennbaren Handlungsverlauf nimmt.
Somit ist der Film leider nur ein guter Durchschnitt und hätte soviel Potential für einen richtig starken Film haben können!

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Scheidungsschaden inklusive

Er ist kurz davor die perfekte Scheidung zu ruinieren.
Komödie

Scheidungsschaden inklusive

Er ist kurz davor die perfekte Scheidung zu ruinieren.
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" am 16.02.2026
Carter hilft seinem jüngeren Bruder bei dessen Hochzeitsvorbereitungen und soll dazu noch die Eltern einladen, die seit zwanzig Jahren kein Wort mehr miteinander geredet haben. Das ist die Ausgangslage einer Komödie, die hier und da mal einen kleinen Lacher hat, aber insgesamt viel zu zahm geworden ist. Potential für eine richtig bissige Komödie wäre auf jeden Fall vorhanden gewesen. Der Film driftet auch immer mal wieder ab, es wird ungewohnt ernsthaft, was dem Ganzen nicht guttut. Zum Ende wird es nochmal richtig konfus, der Film hat zwar ein Happy End, aber während des Abspanns kommen verschiedene Crew Mitglieder zu Wort, die erzählen, das sie Scheidungskinder sind und was sie allgemein von der Ehe halten. Also genauso sollte man einen witzig gemeinten Film nicht enden lassen.

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Tod in Bangkok

Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" am 26.01.2026
Junge Frau besucht möchte ihre Mutter in Bangkok besuchen und muss erfahren, das diese ermordet wurde. Obwohl die Story eigentlich recht simpel ist, wird sie doch sehr verwirrend erzählt. Der Film schafft es nicht, wirklich spannend zu sein. Manche Szenen wirken wie "Füllmaterial" damit die Laufzeit nicht zu kurz ist. Der Film hätte besser strukturiert sein können, so entsteht leider viel Leerlauf. Positiv hervorzuheben sind aber die Schauspieler, allen voran Ali McGraw als undurchsichtige Mitarbeiterin der amerikanischen Botschaft. Der Plot Twist zum Ende entschädigt leider nicht.

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In a Valley of Violence

Western
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" am 17.01.2026
Die Story ist so simpel wie möglich gemacht: Paul, ein Durchreisender, bekommt in einer Kleinstadt Ärger mit Deputy Gilly, demütigt diesen, wird scheinbar von ihm und seinen Freunden ermordet, überlebt und begibt sich auf blutigen Rachefeldzug.
So eine Art von Story hat es schon dutzende Male gegeben, dennoch kann es immer wieder spannend sein, wie auch in diesem Film. Ich kann die Kritik von "AllesGesehen" komplett unterschreiben, der Film müsste irgendwo zwischen 3 und 4 Sterne Wertung liegen.
Besonders gefallen hat mir die Rolle von John Travolta als Marshall, der einerseits Pauls Absichten nachvollziehen kann, andererseits natürlich nicht seinen Sohn Gilly opfern will. Ein sehr vielschichtiger Charakter in diesem doch eher mit Stereotypen vollgepackten Film.
Hauptsächlich hat mich der Film interessiert, weil ich den viel zu früh verstorbenen James Ransone (=Gilly) mal in einer großen Rolle sehen wollte.
Insgesamt ein spannender Western, der ein bisschen den Tarantino-Style zu kopieren versucht. Wer moderne Western mag, kann mit diesem Film gut unterhalten werden!

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Mörderisches Dreieck

Wunderschön, bezaubernd, tödlich.
Thriller

Mörderisches Dreieck

Wunderschön, bezaubernd, tödlich.
Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" am 09.12.2025
Kleiner spannender TV-Film über einen Familienvater, der sich auf einen Seitensprung einlässt und später Zeuge wird, wie seine Affäre erst von ihrem brutalen Freund vergewaltigt wird und diesen dann umbringt. Da sie im späteren Prozess des Mordes angeklagt wird, könnte er als ihr Entlastungszeuge auftreten, damit aber seine Ehe und seinen guten Ruf aufs Spiel setzen.

Der Film spielt sehr gut mit seinen Hauptfiguren, die sehr vielschichtig erzählt sind. Es ist kein großes Hollywood Kino, aber für einen Krimiabend sehr geeignet. Gute Handlung und überzeugende darstellerische Leistungen sind es auf jeden Fall wert, mal diesem Film eine Chance zu geben.

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Madhouse - Das Schreckenshaus des Dr. Death

Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "BenViolence" am 02.11.2025
Vincent Price spielt in diesem Film quasi sich selber: ein Horrorfilmstar, in dessen Umgebung schreckliche Morde geschehen. Will ihm jemand diese Morde in die Schuhe schieben? Oder ist er selber schon so verrückt, das er sich an seine eigenen blutigen Taten nicht mehr erinnern kann? Für Vincent Price mal eine tolle Gelegenheit, sein eigenes Image zu persiflieren. Der Film von 1974 setzt noch auf sehr altmodischen Grusel, er könnte glatt noch aus den 60er Jahren sein. Aber das ist kein Nachteil, der Film hat eine tolle Atmosphäre und zeigt das zeitlose Talent von Price, der noch mit Peter Cushing prominente Unterstützung an seiner Seite hat. Ich fand den Film durchgehend gelungen und empfehle jedem Classic-Horrorfan, den Film sich einmal anzusehen!

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