Zwei Mütter und beste Freundinnen, Nina (Ruby Commey) und Angie (Thelma Buabeng), sitzen wegen 300 Euro in einer Bank fest und werden für Bankräuberinnen gehalten. Während die Polizei ihnen bereits auf den Fersen ist, können sie sich nur durch ihren Zusammenhalt und eine gehörige Portion Chaos aus der misslichen Lage befreien...
Regisseurin Sheri Hagen über ihren Kinofilm: "Manchmal ist das Leben laut, hart und absurd und genau dort treffen wir Nina und Angie. 'Billie' erzählt von Freundschaft. Von Frauen mitten im Leben. Von einem Querschnitt unserer Gesellschaft - roh, lebendig, widersprüchlich. Der Film arbeitet mit harten Schnitten, schnellen Wechseln und klaren Brüchen. Auf Verzweiflung folgt Humor. Nicht als Flucht, sondern als Überlebensstrategie. Denn das Leben ist nicht eindimensional, auch dort nicht, wo es weh tut. Mit Selbstverständlichkeit zeigt 'Billie' diverse Familien und Lebensentwürfe mit Immigrationsgeschichten, ohne sie zu stigmatisieren. Die Kamera ist nah dran, beobachtet, urteilt nicht. 'Billie' ist berührend, humorvoll und direkt. Ein Film, der lacht, während er weh tut. Und ein Film, der zeigt, dass Veränderung möglich ist - mitten in der Realität, die wir alle teilen." Die Götz-George-Stiftung über ihren Spielfilm: "Mit 'Billie' (2025) erzählt Filmemacherin Sheri Hagen die Geschichte zweier Frauen, die in widrigsten Lebensumständen um Selbstbestimmung und Würde ringen. Was als scheinbar banale Alltagssituation beginnt, entfaltet sich zu einem vielschichtigen Drama über häusliche Gewalt, die Kraft von Freundschaft und die Sehnsucht nach Freiheit. Hinter der Fassade des Alltags offenbart sich eine Realität, die Millionen betrifft. 'Billie' vereint Schmerz und Humor, Leichtigkeit und Verzweiflung - und zeigt, wie nah sich Absurdität und existenzielle Notwendigkeit berühren. Der Film ist weit mehr als die Geschichte zweier Frauen und Mütter - 'Billie' ist ein Plädoyer für Freundschaft, Solidarität und den Mut zur Selbstbefreiung. Damit setzt Sheri Hagen ein klares Zeichen für Diversität im deutschen Film - und gegen das Schweigen über häusliche Gewalt. 'Billie' feierte im Rahmen des Filmfest Hamburg Premiere. Nach dem Filmfest Hamburg ging es weiter nach Berlin - zur Berlin-Premiere auf dem Filmfest FrauenWelten von 'Terre des Femmes'."